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Wahl in Mecklenburg Vorpommern

Wahl in Mecklenburg Vorpommern

05.09.2016, 14:53 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Daten, Fakten, Zahlen.

Nun hat die AfD aus dem Stand, fast ein Viertel der abgegebenen Stimmen erhalten.
Ich gebe zu, ich habe da die Luft angehalten und mich gefragt, ist das der Beginn der Wanderung ins IV Reich?

Sieht man den freudentaumelnden Führern der AfD zu, die sich schon eine Volkspartei wähnen, den hektisch nach Erklärungen suchenden Politikern der demokratischen Parteien, die nicht verstanden haben, und noch immer nicht verstehen, man könnte es beinahe glauben.

Wir wollen schauen.

MVP hat 1.300.000 Wahlberechtigte.

61% haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Das sind 793.000 Menschen.
Zum Vergleich: Das ist knapp das 1,5fache dessen, was Frankfurt/M an Wahlberechtigten hat.
Deutschland hat 64,5 Millionen Wahlberechtigte.

21% hiervon haben die AfD gewählt. Das sind 166.530 Menschen
Von diesen 166.530 Menschen haben
24% die AfD gewählt, weil sie von der AfD überzeugt sind. Das sind knapp 40.000 Menschen.
67% gaben als Grund an, von den anderen Parteien enttäuscht zu sein. Das sind 111.575 Menschen.

Setzen wir das in Bezug zur Wählerwanderung, entsteht folgendes Bild.

Die AfD bezog
55.000 Stimmen von den Nichtwählern
22.000 von Anderen (darin enthalten die NPD)
22.000 von der CDU
16.000 von der Linken
15.000 von der SPD
3.000 von den Grünen.

40.000 „Überzeugungstäter“ speisen sich aus den 22.000 Stimmen die der NPD abhanden gekommen sind, und 18.000 Stimmen unklarer Herkunft.

Alleine die den demokratischen Parteien weggelaufenen Wähler, 56.000 an der Zahl, stellen die Hälfte der „Protestwähler“ die der AfD ihre Stimme gaben und bestätigen damit diese Angaben.

Übrigens konnte die AfD nur eine ganz knappe Mehrheit der mobilisierten „Nichtwähler“ auf sich vereinigen. Gegen die 55.000 der AfD stehen 49.000 bei den demokratischen Parteien.

SPD 19.000
CDU 21.000
Linke 9.000

Bei dieser Konstellation, im, nach Bremen und dem Saarland, drittkleinsten Bundesland, bringe ich Verständnis dafür auf, dass die Führer der AfD, noch in der Wahlnacht, einmütig verkündeten, keine konkrete Politik machen zu wollen.

Mecklenburg Vorpommern hat seit gestern 18 bestens bezahlte Zuschauer auf den besten Plätzen im Schweriner Schloss!

Ich, wenn die AfD gewählt hätte, käme mir schon jetzt mächtig verarscht vor.

Unbestritten jedoch bleibt, die AfD hat mit dafür gesorgt, dass Nichtwähler wieder zur Urne gehen, sei es um AfD zu wählen, sei es um sie von der Macht fern zu halten, dass Menschen aufhören zu glauben, es gehe immer so weiter, auch wenn sie nichts tun, und dass Demokratie ein Gut ist, dass ständig neu erkämpft, geschützt und bewahrt werden muss.

Wenn der Wähler wieder denkt, muss der Politiker handeln!

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133 Kommentare

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Wer kann den 2017 Bundeskanzler der AfD werden
  • 06.09.2016, 23:52 Uhr
  • 0
Niemand, weil so weit geht die Liebe des Deutschen zu seltenen Lebensformen nun auch wieder nicht.
  • 07.09.2016, 07:51 Uhr
  • 2
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Diese aufgeplusterten, an den Haaren herbeigezogenen, auf die letzte Stimme herunteranalysierten Erklärungsversuche, kann ich nicht nachvollziehen.
Warum diese Mühe wenn das Ergebniss für der Ersteller nur ein bisschen Mückenschiss in der politischen Landschaft ist?

Wegen 18.000 tsd. Stimmen ungeklärter Herkunft so eine Heidenangst????
  • 06.09.2016, 21:59 Uhr
  • 0
A nalyse und A ngst fangen zwar mit dem gleichen Buchstaben an, aber, auch wenn dich das jetzt überfordert, es ist nicht das Gleiche.
  • 07.09.2016, 07:53 Uhr
  • 1
Komisch...die über 800 000 AfD Stimmen in BW haben (fast) niemanden erschreckt?
  • 07.09.2016, 13:07 Uhr
  • 0
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die AFD hat in Mecklenburg Vorpommern für einen Linksruck gesorgt, sie hat der NPD 3% Stimmen entzogen, also die Wähler einen Schritt nach links geholt und dafür gesorgt das die Stimmen der 3% NPD Wähler im Nirvana verschwinden, also 6% extrem Rechte entschärft und die NPD aus dem Landtag gekickt ....wenn es jetzt noch einen rot-rote Regierung gäbe
  • 06.09.2016, 21:43 Uhr
  • 5
...dann hätten sie das Ziel nur ganz knapp verfehlt
  • 06.09.2016, 21:47 Uhr
  • 2
Wenn die SPD auch nur halbwegs wach ist, dann tut sie das.
  • 07.09.2016, 07:54 Uhr
  • 2
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Danke schön, für diesen fundierten Beitrag

Und Ja!!!
[f] [k] "Demokratie ein Gut ist, dass ständig neu erkämpft, geschützt und bewahrt werden muss." [/k] [/f]
  • 06.09.2016, 16:26 Uhr
  • 5
genau Edel!
  • 06.09.2016, 17:18 Uhr
  • 1
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Meine Meinung zu Merkel:

Flüchtlinge – Flüchtlinge – Flüchtlinge – und über den Satz von ihr: „Wir schaffen das“ reden alle – es gibt aber dazu keinen „Masterplan“ und keine richtige „Strategie“ – und der „Ansturm“ nimmt nicht ab!

Bisher ist Merkel mit diesem „Ereignis“ verantwortungsvoll umgegangen!

Ich bewundere sie für ihre nüchterne, rationale, pragmatische und auch kluge Art, die Staatsgeschäfte über Deutschland hinaus, als Bundeskanzlerin zu leiten.

Trotzdem müsste sie langsam auch zu ihrem Satz „Wir schaffen das“ auch einmal zu den Bürgern ergänzend sagen, „Wir haben verstanden“ – denn ein weiter so sollte und kann es auch nicht geben!

Ich glaube, obwohl viele „kluge“ Kommentare zu dem aktuellen Geschehen abgegeben werden, dass einige genauso wenig verstanden haben, wie manche unsere Politiker es verstehen werden, dass nämlich die Bürger „mitgenommen“ werden müssen und letztlich das letzte Wort in dem Politikgeschehen sprechen werden – siehe Wahlausgang in Mecklenburg Vorpommern!

Egal, wem man auch immer die Schuld an diesen Wahlausgang geben will welches der AfD 21% Wählerstimmen einbrachte – das waren die „Bürger“ des Landes in dem gewählt wurde.

Ein Großteil der Bürger – und das ist und ist nun mal „der Souverän“ des Staates – wollen diese Politik, die zurzeit gemacht wird, einfach nicht – ich auch nicht!

Da feiert die SPD einen Wahlsieg, obwohl sie fast 5 % Stimmen verloren haben. Da kommt eine Partei in einen Landtag mit 21 % Stimmen aus dem Stand heraus bei einer Wahlbeteiligung von 61 %.
Möglicherweise haben wir 2017 die AfD im Bundestag und nicht nur mit knapp über 5 %!

Man sollte die Parteibrille abnehmen und schlicht und einfach mehr die Fakten sehen.

Die jetzige Politik ist anrüchig und auch ein Land wie Deutschland kann solche Herausforderungen auf Dauer nicht mehr stemmen. Da kann die Presse ihre Berichterstattungen über den Anstieg der Kriminalität und Sexualstraftaten noch so schönen und der Staat kann derzeit noch so hohe Steuer einnehmen – trotzdem den Schuldenberg nicht bedienen und die „Sozialkosten“ steigen und steigen.

Kein Bürger ist so blind und dumm und kann nicht rechnen. Wir haben immer noch Tausende nicht registrierter Menschen in unserem Land und unsere Gesetze schränken immer weiter unsere ureigenen Grundrechte ein.

WOFÜR? Wir wollen doch keinen anderen Staat!

Merkel hat m. E. nur noch zwei Optionen – sollte sie weiterhin stur bleibt – und beide sind gleichermaßen extrem:

Ihre Flüchtlingspolitik durchziehen oder abtreten!

Das ist meine Meinung.

Und das schreibt am 06.09.16 das Handelsblatt:

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

8500 Kilometer von Berlin entfernt meldete sich gestern Bundeskanzlerin Merkel aus China zum Wahlausgang in Mecklenburg-Vorpommern zu Wort. Die Flüchtlingspolitik habe alles überlagert, insofern treffe sie eine Mitverantwortung, sie halte ihre Entscheidungen aber weiter für richtig. Geändert werde also nichts. Es gibt viele Möglichkeiten, seine Wähler zu verachten, so zu reden ist eine davon. Die CDU-Wähler wollten eine Kurskorrektur - und bekamen eine Durchhalteparole.
  • 06.09.2016, 15:17 Uhr
  • 1
Manchmal, wenn ein Politiker sein Rückgrat garnicht ignorieren kann, dann bleibt ihm nur ein Weg.
Das war damals mit Helmut Schmidts Natodoppelbschluss so, und ist jetzt mit Merkels Treue zum Eid auf die Verfassung so.
Möglicherweise fällt sie darüber, aber sie behält ihren aufrechten Gang.
Man kann dieser Frau eine Menge anlasten! Aber für diese Standhaftigkeit verdient sie jeden Respekt!
  • 06.09.2016, 18:32 Uhr
  • 3
Man sollte sich auch bewusst machen, dass die BAMF das Dublin-Abkommen gekippt hat, um Griechenland zu entlasten, und nicht Frau Merkel. Sie musste mit vollendeten Tatsachen zurecht kommen - und das müssen wir auch. Ein wenig Optimismus in dieser verfahrenen Sache täte jeden von uns auch gut.
  • 06.09.2016, 23:48 Uhr
  • 1
Optimismus, liebe Heidi, hielte ich da für übertrieben, denn es gibt eine Menge Baustellen in der EU, die viel Arbeit und Sorgfalt, auch ein kritisches Äuglein verlangen, um die Europäische Idee in trockne Tücher zu bekommen.
Aber Sachlichkeit und Wissen um die Fakten tut bitter not.
Und unsere AfDanischen Brüllaffen sind da keine wirkliche Hilfe.
  • 07.09.2016, 07:59 Uhr
  • 1
Ich würde den AfD-Kandidaten, der die 21% in Meck-Pomm eingefahren hat, nicht als 'Brüllaffe' bezeichnen. Das ist ein ruhiger, besonnener junger Mann, der Respekt verdient.
Auch Meuthen und viele andere Führungspersönlichkeiten sind integere Bürger dieses Landes.

Was sagen Sie denn zum Montblanc-Füller Skandal, den Herr Lammert montelang hat verschweigen wollen. Inzwischen ist die Liste mit den Namen der Parlamentarier bekannt, die sich für 86 000 € Dutzende dieser goldenen Schreibgeräte für sich und ihre Freunde beschafft haben,
Oder schreiben Sie doch etwas über die Nebeneinnahmen unserer Bundetagsabgeordneten.
Alles C C C - außerordentlich christlich!

Ich mag diese EInäugigkeit nicht. Es handelt sich um demokratisch gewählte Parteien, und in jeder dieser Gruppierungen gibt es solche und solche.

"Sachlichkeit und Wissen um die Fakten tut bitter not."
(LKM)
  • 07.09.2016, 08:22 Uhr
  • 2
Zu erst mal wurden diese 21% nicht von einem Mann sondern von einer Partei eingefahren. Einer Partei, die somit zur Gänze zur Debatte steht. SO funktioniert Demokratie nun mal.
Sich den einen Integren, den die AfD möglicherweise hat, heraus zu suchen und seine "Vorzüge" im Umkehrschluss auf die ganze Partei zu übertragen, das wäre ja ungefähr so, wie wenn ich Dietrich Bonhoeffer herausgreife, und daraus schließe, dass die Kath. Kirche im III. Reich aktiv im Widerstand gegen die Faschisten gewesen wäre.

So einfach darf man es sich nicht machen.
  • 07.09.2016, 08:52 Uhr
  • 2
Ja, wir werfen uns nun gegenseitig denselben Fehler vor. Auch Du darfst es Dir nicht zu einfach machen.
Welche Gruppe von Menschen, welche Partei, besteht n u r aus gerechten und integeren Personen?

Aber ich habe in einem anderen Thread erlebt, wieviel Hass unter der Decke von 'Toleranz und Mitgefühl' wütet, so dass ich mir weitere Worte erspare.

Die größte Gefahr ist die der Selbst-gerechtigkeit. Sie hebelt eben gerade Toleranz aus, und es geht einfach nicht, Schwarz-Weiß-Malerei zu betreiben, das Verhalten der Altparteien zu loben und die anderen zu beschimpfen.
  • 07.09.2016, 09:23 Uhr
  • 2
Peinlich, aber überlebbar.
Nehmen wir eben den Prister Alexander Heinrich Alef.
  • 07.09.2016, 11:41 Uhr
  • 1
Und, Der evangelische Reichsbischof Müller war auch kein Ruhmesblatt der ev. Kirchengeschichte.
  • 07.09.2016, 11:43 Uhr
  • 1
Ergänzender Kommentar zu Edith St.

Dazu möchte ich auf den aktuellen Lesebrief wie folgt aufmerksam machen:

Leserbrief zu Die Welt vom 07.09.2016

" Die AfD gehört klar in den Reigen von extrem links bis extrem rechts"

Die AfD ist eine vom Volk gewählte demokratische Partei. Wenn ideologisch verbildete Politiker der abgewirtschafteten Alt-Parteien dies mit dümmlichem Gefasel bestreiten, begehen sie eine prmitive und undemokratische Wählerbeleidigung. Warum eigentlich sind "Die Grünen" immer noch im Bundestag vertreten, obwohl sie Kinderschänder in ihren Führungsgremien haben ? Sie sind eine Schande für Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen Herbert Gaiser

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Was ich ich mit diesem Hinweis und Zitat grundsätzlich sagen will:

Bitte liebe SB- Kommentatoren, versuchen sie immer sachlich zu bleiben, denn ....
  • 07.09.2016, 20:02 Uhr
  • 2
Genau das ist es; Oskar, die Altparteien meinen, sie hätten das Recht, auf andere herabzusehen. Dabei weiß der, der hinter die Kulissen schauen kann, was sich dort in den Jahren der 'Macht' an Unrat angesammelt hat.

Da sie nun ihre Macht bedroht sehen, verteufeln sie alles und jeden, der es wagt, ihnen entgegenzutreten. Aus a l l e n Parteien, besonders aus der CDU (23 000) sind Bürger zur AfD gegangen. Also beschimpfen CDU-Wähler ehemalige CDU Wähler! Und nennen sie - wie in diesem Thread "Brüllaffen".

Man wirft Jörg Meuthen Eistorten ins Gesicht. E gibt andere Parteivoritzende, die ein außereheliches Kind gezeugt und sich dann per SMS davon verabschiedet haben. Im Namen des großen C = Christlich.

Man hat mich heute "naiv und gutgläubig" genannt, "rassistisch" und "debil" - weil ich die DInge beim Namen nenne. Das tut mir gar nicht mehr weh, weil ich solche Verhaltensweisen sehr gut durchschaue.

Was mich traurig macht, ist allerdings die Situation in unserem Land. Und vor allen DIngen die Verlogenheit im Namen des Humanismus!
  • 07.09.2016, 22:08 Uhr
  • 2
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Welche Zahlen und Fakten immer herangezogen werden-
Was immer breit und lang diskutiert werden kann und muss in Bezug auf MeckPom.

Zwei Dinge sind unumstößlich:

1. Schon die alten Griechen hatten bei den ersten vorsichtigen Demokratieversuchen ein nicht zu behebendes Problem:
Weder mit Prügel noch mit Geld ließen sich die Bürger auf Dauer vollständig zu den Abstimmungen bringen.
Das ist, nicht nur in MeckPomm, weltweit noch heute so.

2. Gewonnen hat immer, wer eine Regierung bildet.
  • 06.09.2016, 14:18 Uhr
  • 3
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>>>>>>>>>Ich, wenn die AfD gewählt hätte, käme mir schon jetzt mächtig verarscht vor.<<<<<<<
Die Wähler der AFD kommen sich bestimmt nicht verarscht vor. Die Wähler der AFD waren zum größten Teil Protestwähler, die den Altparteien einen Denkzettel verpassen wollen. Sie haben ihr Ziel erreicht. Die Altparteier haben in ihrer elitären Selbstgerechtigkeit längst den Kontakt zum kleinen Mann und normalen Bürger verloren. Wir sollten uns nicht so sehr mit der AFD auseinandersetzen, sondern mit der verlorenen Bodenhafzung der Altparteien!
  • 06.09.2016, 11:09 Uhr
  • 7
Da stimme ich weitgehend zu!
  • 06.09.2016, 11:21 Uhr
  • 1
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Wenn der Wähler denkt, Leonhard
  • 06.09.2016, 09:34 Uhr
  • 0
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Die AfD ist auch nach der Wahl in McPomm nicht auf dem Weg zu einer Volkspartei, sie erhält doch nur die Stimmen einer Minderheit der Wahlberechtigten und das sind jene, die schon immer anfällig waren für rechtsextremes Gedankengut.
  • 06.09.2016, 07:06 Uhr
  • 3
Die Wähler in McPom als rechtsextrem einzustufen, das halte ich für zu streng.
Jedenfalls ist und wird es die Aufgabe der CDU sein, sich so weit nach Rechts zu öffnen, dass auch für die Wähler in McPom Platz bleibt.
Die CDU muss den Rechten Rand absorbieren können.

Sonst wird die AfD zur stärksten Partei in Deutschland werden.
Meine ich.
  • 06.09.2016, 08:03 Uhr
  • 3
Die AfD ist mit der NPD in den Wahlkampf gezogen und wer diese Partei wählt, weiß wofür sie steht. Oder hältst du die NPD nicht für rechtsextrem? Ich schon und die Hoffnung auf ein Verbot gebe ich nicht auf.

Wenn die CDU sich soweit nach rechts öffnet, um den rechten Rand zu absorbieren, wird sie sich selbst verlieren, die Mitte und die nach links Tendierenden.
  • 06.09.2016, 08:25 Uhr
  • 5
Wenn die CDU es nicht tut, dann tun es die Grünen und die SPD.
Es geht um Wählerpotential.
Bei den Grünen in BaWü hat bereits der Bürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, den Anfang gemacht.
  • 06.09.2016, 10:36 Uhr
  • 3
Das habe ich mit Bedauern zur Kenntnis genommen.
Warum muss man denn unbedingt dem rechten Rand so entgegenkommen und für ihn Dinge thematisieren, die nur eine Minderheit fordert?
Wäre es nicht wichtiger Aufklärungsarbeit zu leisten um den besorgten Bürgern ihre Ängste zu nehmen?
  • 06.09.2016, 10:49 Uhr
  • 2
Minderheit? Ich lese 21%.
Man soll die kritischen Bürger überzeugen - nicht überreden.

Ein verantwortungsvoll handelnder Liebhaber fragt sich doch auch: Hab ich sie nun überzeugt, oder nur überredet
  • 06.09.2016, 11:07 Uhr
  • 3
21% zu 79% in MV ist eine Minderheit, allerdings wird diese Zahl in Gesamtdeutschland nie erreicht werden. Die alten Bundesländer sind nicht so anfällig für rechte Bangemache und Antistimmung, wie der Osten.
Und ob der Liebhaber überzeugt oder überredet hat, kommt auf das Gleiche heraus.
  • 06.09.2016, 11:12 Uhr
  • 2
Von den echten Liebhabern liest man, sie würden schon unterscheiden.
  • 06.09.2016, 11:15 Uhr
  • 2
Der Liebhaber kann ja unterscheiden,und wird sicher an der Reaktion der Frau bemerken, ob sie überredet oder überzeugt war.
Aber von der AfD zum Liebhaber ist schon ein gewisser, wenn auch minimaler, Unterschied.
  • 06.09.2016, 11:19 Uhr
  • 2
Wir haben vom Überreden und vom Überzeugen gesprochen.
Eine Partei muss überzeugen und darf nicht nur überreden.
  • 06.09.2016, 11:20 Uhr
  • 1
Manfred, hast du ein Konzept wie man ultra besorgte Bürger überzeugen kann? Man müsste ihnen Leckerlis anbieten was mir aber widerstrebt. Sollen sie sich ihre AfD wählen und merken, dass diese Partei unfähig ist. Dann kommen sie schon zurück zur CDU.
  • 06.09.2016, 11:29 Uhr
  • 2
Ich werde doch hier meine Rezepte nicht posaunen. Es sei denn Du...
  • 06.09.2016, 11:35 Uhr
  • 1
AfD = Alternative für Dumme
  • 06.09.2016, 14:26 Uhr
  • 1
Die größte Freude: die Grünen sind raus -das ich das noch erleben durfte. Und nächstes Jahr aus dem Bundestag.
  • 06.09.2016, 14:57 Uhr
  • 1
Ach Herr Sturmsack, sorry Windbeutel, sie können die Wähler aus MV nicht mit den gesamtdeutschen vergleichen. Das wird ein ganz anderes Ergebnis.
  • 06.09.2016, 15:00 Uhr
  • 1
Leider, das fürchte ich auch. Insbesonders im westlichen Teil von D. Mein Haus, mein Auto, mein Konto, meine Yacht, meine Mätresse - alles andere geht mir am A... vorbei. Da ich öfters Kontakt mit Leuten aus den alten BL habe und sich immer wieder dieses Thema auftut, ich komme zu keinen anderen Erkenntnissen. Da wird eher noch gegen den Soli gemault. Die faulen Ossis fressen uns alles weg...
  • 09.09.2016, 09:04 Uhr
  • 0
Wer in die Zukunft denkt, der kann Multikulti in dem Ausmaß nicht wollen. Nichts gegen eine geregelte Zuwanderung zum Nutzen der deutschen Nation und Europas. Wer nicht sieht oder nicht sehen will, dass die meisten der Eingeströmten nichts zum Volkswohlstand beitragen können/wollen, an dessen Verantwortungsbewußtsein kann gezweifelt werden.
  • 12.09.2016, 11:11 Uhr
  • 0
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Danke für die Auflistung der konkreten Zahlen, sie sprechen für sich... ob sie allerdings der Grund sind, weshalb die AfD keine konkrete Politik machen will, wage ich zu bezweifeln! Ich bin davon überzeugt, dass selbst sie merken, dass ihnen dazu die nötige Qualifikation fehlt.....
  • 05.09.2016, 23:53 Uhr
  • 9
Wenn der SPD Sieger Sellinger, der seinen Sieg in Höhe von 30% nur einfahren konnte, weil er 2 Wochen vor der Wahl die neue Parole von Gabriel übernahm ("Frau Merkels Flüchtlingspolitik ist falsch!"), wenn dieser Sieger NICHT mit der AfD koalieren will, kann sie ja nicht mitregieren. Was ist daran so merkwürdig. ?
Auch die anderen Parteien, die LInke, die Grünen wurden jahrelang verspottet, und ausgegrenzt.

Es gehört sehr viel undemokratische Arroganz dazu, eine frei gewählte Partei einfach zu diffamieren.
Wenn ein Schüler in einer Klasse verspottet wird, nennt man das Mobbing.

Was sich jetzt abspielt, ist Mobbing auf politischer Ebene. Und die besonders GUTEN sind darin Meister!
  • 06.09.2016, 08:26 Uhr
  • 3
In Mecklenburg-Vorpommern haben rund 25% der WählerInnen eine rechtsextreme Partei gewählt (AfD und NPD zusammen). Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass 75% gegen die AfD und die NPD gestimmt haben und das ist gut so! Dieser Optimismus darf allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass wir ein Problem haben und zwar ein Großes! Die AfD ist zweitstärkste Kraft in Mecklenburg-Vorpommern und sie hat einzig mit einem Thema Wahlkampf gemacht: Angst! Angst vor Flüchtlingen, Angst vor allem Fremden, Angst vor sozialem Abstieg, Angst vor angeblichem Identitätsverlust, Angst davor, dass dem angeblich überlegenem Deutschen Volk die Bedeutungslosigkeit droht, Angst, dass die "Altparteien" den kleinen Mann vergessen...
Und was heißt das nun für jeden einzelnen, der die AfD auch als Bedrohung für unsere Demokratie ansieht? Ganz einfach: Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken! Wir werden weiterhin und mit allem Nachdruck sagen: Die AfD ist mitnichten einen Alternative für unser Land. Wir werden weiterhin laut sagen, was die AfD ist:

[f]Eine rassistische, fremdenfeindliche, frauenfeindliche, homophobe, unsoziale, rechte, völkisch-nationalistische, populistische und schlichtweg menschenverachtende Partei![/f]

Und das hier ist ein Beispiel, welche Sorte von Landtagsabgeordneten jetzt in den Schweriner Landtag einzieht:

https://www.facebook.com/37779273892...e=3&theater

Da sind Rechtsradikale von der widerlichsten Sorte dabei!

Aber die naiven Leute, die immer noch ernsthaft glauben, die AfD sei eine demokratische Partei mit demokratischen Zielen und an dem Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung interessiert und orientiert, gibt es ja immer noch....siehe Edith.
  • 06.09.2016, 09:06 Uhr
  • 10
Die Wahrheit zu sagen fällt übrigens NICHT unter Mobbing. Auch wenn sie schmerzt.
  • 06.09.2016, 09:07 Uhr
  • 6
Solche pauschalen Verurteilungen finde ich nicht zielführend, Erika.
Auch in der Linken gibt/gab es Altkommunisten und vor allem in der CDU der Adenauerphase gab es waschechte Nazis zuhauf!
Bei den Grünen gab/gibt es Pädophile.
Bei der SPD hatte Steinbrück die höchsten Nebeneinnahmen.
Die CSU fiel vor allem durch unglaublich hohe Nebeneinkünfte ihrer Abgeordeneten auf!

In a l l e n Gruppen gibt es a l l e SChattierungen von Menschen mit ihren Vorzügen und Schwächen.
Jede entstehende Partei ist in einem Gärungsprozess. Ich orientiere mich an Prof. Meuthen und dem Parteiprogramm.
Seine Antrittsrede im BW Landtag war exczellent.

Ich beobachte die Situation - und die MIssstände, das unredliche Verhalten SEHR VIELER Parlamentarier im derzeitigen Parteiengemenge.

EIn Schuss vor den Bug finde ich in dieser Situation geradezu notwendig.
Die Selbstbeweihräucherung, die dazu gehört, um ein Volk in Gute und Schlechte einzuteilen, stößt mich ab.

Die Tatsache, dass ich dem Entstehen einer neuen Partei, mit Interesse und Offenheit begegne, macht mich nicht zu einem Nazi oder einer Rechtsradikalen, auch populistisches Verhalten ist mir fremd.

Sollte die AfD nach einer Weile wieder verschwinden, geht die Welt für mich nicht unter. Das erwarte ich allerdings nicht, denn in ganz Europa - aber auch in den USA - gibt es durchaus intensivere Strömungen.
  • 06.09.2016, 09:25 Uhr
  • 2
An meinem Urteil über die AfD und ihre Verantwortlichen ist nichts "pauschal".
Ich bin Verfassungspatriotin.

Wenn eine Partei wie die AfD z.B. offen sagt, dass sie das Asylrecht streichen will, die Religionsfreiheit einschränken will und die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht fördern will, dann ist das für mich eine Partei, die nicht verfassungstreu ist.

Mal ganz abgesehen von den rassistischen, menschenverachtenden Äußerungen, die ständig von den Politikern dieser Partei kommen, z.B.

Gauland meint, die Deutschen möchten keine farbigen Nachbarn (sogar wenn das Deutsche sind).

Höcke schwadroniert vom "afrikanischen Ausbreitungstypus".

Von Storch und Petry finden, dass an der Grenze auf Frauen und Kinder geschossen werden muss.

Diese Liste könnte man beliebig weiter fortführen....und das sind keine erfundenen oder verdrehten Vorwürfe, sie sind ganz klar belegt.

Wer das NICHT für Rassismus und Menschenverachtung hält, der ist schlicht und einfach selber ein Rassist.
  • 06.09.2016, 11:23 Uhr
  • 22
Erika, für jeden deiner Sätze 100 mal lesenswert! Du hast es exakt auf den Punkt gebracht.
  • 06.09.2016, 11:30 Uhr
  • 12
DANKE, Erika! Dem schließe ich mich mit Überzeugung an!
  • 06.09.2016, 11:34 Uhr
  • 12
"Gärungsprozesse" bei der Entstehung neuer Parteien sind normal. Da werden ja immer gerne die Grünen angeführt, bei deren "Gärungsprozess" tatsächlich eine Gruppierung meinte das Sexualstrafrecht ändern zu müssen. Dies wurde aber eben abgeschmettert und NICHT in das Parteiprogramm aufgenommen.

Bei der AfD sind diese verfassungsfeindlichen Punkte, die Erika angeführt hat und noch einige mehr im Parteiprogramm festgeschrieben worden. Da kann man eben nicht mehr von Gärungsprozessen reden, das ist schlicht und ergreifend Gesinnung/Programm, passend zu den vielen Äußerungen der Mitglieder dieser Partei.

Wer das negieren und relativieren möchte, hat schlicht selbst diese Gesinnung
  • 06.09.2016, 11:41 Uhr
  • 14
Erika: ganz viele Daumen hoch
Und wer hier noch was schönredet der ist schlicht und einfach naiv und blauäugig.
  • 06.09.2016, 11:54 Uhr
  • 11
Erika dem ist absolut nichts hinzu zufügen
  • 06.09.2016, 11:56 Uhr
  • 10
Erika
  • 06.09.2016, 11:59 Uhr
  • 8
Erika
Ich will jetzt nicht unbedingt sagen, das wize.life-Nutzer rassistisch ist, sondern eher sehr blauäugig und naiv.
Fakt ist, das sie mit der jetztigen Politik nicht zufrieden ist(wie die meisten auch von uns), doch leider eben zu naiv um zu erkennen, was die AfD wirklich will und macht.
Hinzu kommt, das sie leicht manipulierbar ist. Und das objektive Sehen nicht wirklich ausreicht.
  • 06.09.2016, 12:36 Uhr
  • 6
lohnt das noch auf edith zu reagieren oder hat sie den kopp eingezogen ?
  • 06.09.2016, 13:43 Uhr
  • 7
Den WAS?
  • 06.09.2016, 13:53 Uhr
  • 5
  • 06.09.2016, 14:00 Uhr
  • 2
Kopp, grins
  • 06.09.2016, 14:01 Uhr
  • 3
Lohnt das noch, auf euch zu reagieren, die ihr alle ziemlich "naiv und blauäugig' seid.?
Mir ist die Zeit zu schade dafür!

Leonhard, Der kluge Ralf meint den Kopp Verlag, vermute ich mal.

Den hat sich der De Maiziere wahrscheinlich 'reingezogen',
da dort auch viel über Vorratsspeicherung zu finden ist.

Warum seid ihr nicht alle traurig, dass sich Herr Maas und Herr De Maiziere und sogar die Kanzlerin für extrem strenge Maßnahmen aussprechen, um den Fehler zu korrigieren.
Und Söder und Seehofer fühlen sich so durch dien Ausgang der Wahl bestätigt.

Sucht euch doch eure Zielscheiben dort.

Ich kann mich politisch orientieren, wie ich es für richtig und angemessen halte, und da steht euch ein Urteil überhaupt nicht zu!
Ich habe bereits 1988 ein Buch bei Fischer herausgebracht "Fremd unter Deutschen", in dem ich Femdenfeindlichkeit angeprangert habe.
Ich habe, da ich Deutsch als Fremdsprachenphilologie an deutschen und am. Universitäten gelehrt habe, fast mehr Kontakte mit Ausländern als mit Deutschen gehabt.

Mich rassistisch zu nennen, zeigt, wie primitiv eure Sichtweise ist!

Ich werde mich an eurem interessanten Gespräch daher nicht mehr beteiligen.
  • 06.09.2016, 14:03 Uhr
  • 2
Dennoch bleibt es eine Tatsache, dass alle, die eine rassistische Partei wie die AfD wählen, diesen Rassismus zumindest billigen, wenn auch vielleicht nicht persönlich ausdrücklich gutheißen.
Das kann dir gefallen oder auch nicht.
  • 06.09.2016, 14:27 Uhr
  • 6
edith das ist auch besser so..ich meine..eine beteiligung an dem gespräch hat deinerseits eh nicht statt gefunden..da geht irgendwie immer dein eigener film ab ohne mal auf die argumente von anderen einzugehen...

ich werde jetzt bischen mit meiner taube schach spielen

ps..kopp ..sagt man so für kopf ..hätte man drauf kommen können
  • 06.09.2016, 14:56 Uhr
  • 8
Ich fürchte, die Edith war zu lange der Gehirnwäsche durch den Ober-AfD-Werber von SB ausgesetzt. Der, der sich für einen Philosophen hält.
  • 06.09.2016, 23:11 Uhr
  • 6
oh mein Gott dann ist sie unheilbar infiziert, kaum ist er einen Tag wieder da, geht schon wieder die Seuche um
  • 06.09.2016, 23:12 Uhr
  • 6
  • 06.09.2016, 23:15 Uhr
  • 3
Neee, das war der indische Guru Sai Baba, der ihr heilige Asche übers Hirn geschüttet hat, wodurch Ringe mit grünen Steinen aus dem Nichts hervorgingen
PS: Ich erlaube mir den Seitenhieb, da ich von der Dame ja gesperrt wurde, da ihr meine Argumente nicht mehr gefielen.
  • 06.09.2016, 23:18 Uhr
  • 4
breitgrins
  • 06.09.2016, 23:20 Uhr
  • 2
Auf Gegenargumente geht diese Dame jedenfalls nicht ein, bzw. nur mit "naiv, blauäugig, Zeit zu schade" usw. ein............

Offensichtlich besteht ihre persönliche "Diskussionskultur" auch nur darin, auf Claqueure ihrer Ausführungen einzugehen, ansonsten reagiert sie abfällig - so what
  • 06.09.2016, 23:32 Uhr
  • 5
Total typisches AfD-Wählerverhalten eben.
  • 06.09.2016, 23:49 Uhr
  • 2
stimmt
  • 06.09.2016, 23:51 Uhr
  • 1
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