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Asymmetrische Argumentation

05.09.2016, 17:58 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Die asymmetrische Argumentation
Wählen die Wähler die etablierten Parteien, dann heißt es: der Wähler hat gesprochen, der Wähler will, dass wir in der Weise koalieren. Jetzt haben die Wähler anders als erwünscht gesprochen, wenn sie die Flüchtlingspolitik fundamental ablehnen, und jetzt heißt es, die AfD spaltet die Bevölkerung. Jetzt gilt nicht mehr das demokratische Prinzip, jetzt wird von der Spaltung der Gesellschaft gesprochen, weil der Wählerwille den Herrschenden nicht passt.
Es ist durchaus legitim, die Flüchtlingspolitik abzulehnen, nur darf das nach Meinung der herrschenden Parteien nicht zu einer Umkehrung der Machtverhältnisse führen. Das ist die repressive Gewalt der Herrschenden, die abweichende Meinungen nur so lange tolerieren wie sie den eigenen Machtanspruch nicht gefährden. Dieser Zusammenhang braucht den Wählern nicht bewußt zu sein. Geben sie weiter ihre fundamentale Kritik per Wahlzettel kund, so zeigt das Demokratieverständnis der Herrschenden bald ihre obszöne Fratze.

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5 Kommentare

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Und sie merken nicht, wie sehr der Wähler diese Scharade durchblickt. Mit diesem Verhalten erreichen die etablierten Parteien genau das von ihnen Unerwünschte. Der Wähler wendet sich ab mit Ekel.
  • 06.09.2016, 09:40 Uhr
  • 1
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Dabei können gerade die bisher Herrschenden in Mecklenburg-Vorpommern nun beweisen, dass sie ihr Bundesland in den nächsten Jahren demokratisch und zum Wohle der Bevölkerung regieren.

Die AfD kann als Opposition nur dann eine Macht entfallten, wenn sich die drei anderen Parteien ordentlich streiten und sich als nicht konsensfähig erweisen.
  • 05.09.2016, 19:59 Uhr
  • 1
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Jürgen,
so ist das in einer repräsentativen Demokratie ... alle 4 Jahren wird das Stimmvieh zur Wahlurne gebeten ...
und was wir 2013 erfahren mußten ist, dass es mehr Nichtwähler als jene gab, die die CDU gewählt haben ...
und, was nun wirklich nicht nachvollziehbar ist, ist die Tatsache, dass die CDU nur ganz knapp die absolute Mehrheit verfehlt hat ...
also ... nicht meckern, sondern geht zur Wahl ... wenn 2017 beispielsweise alle Nichtwähler die Partei der bibeltreuen Christen wählen, wird das unsere Republik nachhaltig verändern ...
vielleicht sieht das Ergebnis dann so aus:
CDU/CSU 25%
SPD 14%
PDS 5%
Bibeltreue 28%
Grüne 7%
AfD 20%
das gäbe interessante Koalitionsverhandlungen ... oder meinst du nicht?
  • 05.09.2016, 19:52 Uhr
  • 3
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Herr Schätzler, sie bringen es mit Ihrem Kommentar auf den Punkt. Und wie die politische Arroganz der Groko-Parteien insbesonders die der Frau AM hat man in dem Interview aus Peking gesehen. Kein Verständnis für die Wähler und deren Wünsche - nur immer weiter so, sie habe recht?
  • 05.09.2016, 18:22 Uhr
  • 1
"Wir sind gegen die Burka, können sie aber nicht verbieten." "Wer keinen Anspruch auf Asyl hat, muss Deutschland verlassen. Wir können aber ohne Zustimmung des Herkunftlandes nicht abschieben." Wer diese Sätze der Politiker hört, der möchte mit Recht eine andere Regierung.
  • 06.09.2016, 06:16 Uhr
  • 2
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