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CDU/CSU auf niedrigstem Stand seit Jahren - So beliebt ist Frauke Petry wirk ...

CDU/CSU auf niedrigstem Stand seit Jahren - So beliebt ist Frauke Petry wirklich

News Team
14.09.2016, 09:28 Uhr
Beitrag von News Team

Die Union aus CDU und CSU büßt einen weiteren Prozentpunkt ein und kommt im stern-RTL-Wahltrend nur noch auf 32 Prozent - ihr bislang niedrigster Wert seit Jahren. Damit liegt sie 9,5 Prozentpunkte unter ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl 2013.

Eine Signalwirkung für die Bundestagswahl im kommenden Jahr sieht Forsa-Chef Manfred Güllner darin noch nicht:

Noch schlechter schnitt die Union im Herbst 2011 sowie im Frühling 2012 ab, eineinhalb Jahre vor der Bundestagswahl 2013 - und die gewann sie schließlich noch mit 41,5 Prozent.

Die SPD kann sich im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt verbessern auf 23 Prozent. Die Grünen verlieren dagegen einen und liegen nun bei 11 Prozent, während die Linke weiter bei 8 Prozent verharrt. Die AfD gewinnt einen Punkt hinzu und kann sich damit - wie nach den Landtagswahlen im März - auf 13 Prozent verbessern. Die FDP rutscht wieder um einen Punkt auf 6 Prozent ab. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 7 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt weiterhin 28 Prozent.

In einer weiteren Umfrage ermittelte das Forsa-Institut im Auftrag des stern, welche Eigenschaften die Deutschen der CDU-Vorsitzenden und Kanzlerin Angela Merkel und der AfD-Chefin Frauke Petry zuordnen.

  • Rund drei Viertel aller Bundesbürger halten Merkel für kompetent (75 Prozent) und führungsstark (74 Prozent) und finden, dass sie verständlich redet (73 Prozent).
  • Am ehesten wird Petry noch zugetraut, verständlich zu reden (44 Prozent) und zu wissen, was die Menschen bewegt (38 Prozent) - dass das auch Merkel weiß, meinen 49 Prozent.
  • Sympathisch finden die AfD-Chefin 10 Prozent, Kanzlerin Merkel dagegen 63 Prozent.
  • Als glaubwürdig schätzen Petry 9 Prozent ein, Merkel 62 Prozent.
Alle positiven Eigenschaften werden Angela Merkel von deutlich weniger CSU- als CDU-Anhängern zugeschrieben

sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Zum Teil seien die Unterschiede in der Wertung Merkels zwischen den Anhängern der beiden "Schwesterparteien" CSU und CDU größer als die Unterschiede zwischen CSU- und AfD-Anhängern.

Nach den Landtagswahlen im März hielten 7 Prozent aller Bundesbürger die AfD-Politikerin Frauke Petry für geeignet, das Amt der Bundeskanzlerin zu übernehmen. Jetzt denken das nur noch 5 Prozent.

Selbst von den Anhängern der AfD hält nur eine Minderheit von 31 Prozent Petry für befähigt, eine Bundesregierung zu führen.

9 Kommentare

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Europa wie es ist, kann niemand wollen. Nach und nach werden die Länderparlamente entmündigt. M.E. ist auch der Euro zu früh gekommen. Erst einmal hätten die Völker zu einander finden müssen. Das Pferd wurde von hinten aufgezäumt, was klar macht, dass da nur wirtschaftliche Interessen hinter standen. Aber das sollen wir natürlich nicht so sehen. Es wird auch selten darüber gesprochen, dass die Wiedervereinigung an die Akzeptanz des Euro durch Deutschland uns aufgezwungen wurde.
Die 'Völkerwanderung' mal zur Seite gelegt, sehe ich eine unmögliche Situation. Die Bildungspolitik liegt im Argen - zu wenig Geld für die Schulen, fast ausschließlich 'Genderfanatiker' in der zumeist weiblichen Lehrerschaft, eine Antifa, die sich fast alles erlauben kann, eine mundtote oder links-hörige Presse, geschrumpfte und verängstigte (kann ich verstehen) Polizei, ein Justizminister, der 'Meinungsbespitzelung' betreibt - ich könnte endlos fortfahren. Natürlich geht es uns, verglichen mit anderen Ländern noch gut - aber wie lange noch? Schon jetzt gibt es mehr Arbeitslose, wenig bezahlbaren Wohnraum für die unteren Einkommensgruppen in den Städten, mehr und mehr Leiharbeiter, soziale Unsicherheit durch befristete Arbeitsverträge und so weiter. Ich höre besser auf. Schließlich möchte ich den Tag noch genießen.
  • 15.09.2016, 09:08 Uhr
  • 1
Tut mir leid Sigrid, aber dein Lamentieren über die deutschen Verhältnisse geht mir auf den Geist. Ich sehe mein bisheriges und jetziges Leben überwiegend positiv, denn mit 79 Jahren hat man einiges erlebt.
Wenn Du so weiter machst, wirst du zu den Verlierertypen zählen, die nur vom Wunschdenken leben und die realen Verhältnisse nicht mehr richtig einschätzen können.
Wer bist du denn, dass Du glaubst, alles besser zu wissen. Unsere gewählten Politiker können doch nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten regieren. Diese sind durch politische und wirtschaftliche Zwänge sehr begrenzt. Dennoch haben sie insgesamt einen guten Job gemacht, denn der überwiegende Teil der Deutschen lebt recht komfortabel. Oder geht es Dir etwa schlecht?
  • 21.09.2016, 10:44 Uhr
  • 0
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Die Kritik an unseren etablierten Parteien erinnert an die Launen von pubertären Jugendlichen, die jeden und alles infrage stellen.
Seid 1949, dem Gründungsjahr der Bundesrepublik Deutschland, habe ich das auf und ab in der Politik miterlebt. Es gab schlimme Zeiten, wie die "Spiegel-Affäre", den Untergang der alten Industrien, wie Werften, Stahl und Bergbau, aber auch den großartigen Strukturwandel, den unsere Unternehmen zusammen mit der Bevölkerung und den Politikern schafften.
Nun haben wir die Europa-Krise und die Flüchtlings-Krise. Was hilft es, wenn die Politiker als Lügner und Fälscher bezeichnet werden? Das ist nur albern. In der Politik geht es um Mehrheiten, die von der Bevölkerung gewählt werden und die dann ihren Job machen müssen. Das geht bei Koalitionen nur mit Kompromissen und nicht mit Wunschdenken.
Bis jetzt kann der überwiegende Teil der Menschen in Deutschland zufrieden sein. Wir haben nur eine geringe Korruption, keine Inflation, wenig Arbeitslose und insgesamt ein gutes Leben.
Für die Abgehängten habe ich nur dann Verständnis, wenn sie behindert sind oder psychische Probleme haben. Alle anderen sollten sich am Riemen reißen und jede Arbeit annehmen, die sie kriegen können. Denn Hartz IV ist sicher die schlechteste aller Optionen.
  • 14.09.2016, 14:07 Uhr
  • 2
@Digger - mit Deinem Kommentar bin ich voll und ganz einverstanden. Die Nachkriegsjahrgänge hatten nur ein Ziel: Arbeiten damit es mir besser geht. Leider geht es heute den Faulenzern durch das allzu großzügige Füllhorn Sozialhilfe so gut das sie mit ein bißchen Schwarzarbeit auf Kosten der Allgemeinheit sehr gut leben können.
Hier muß ein Riegel seitens der Politik vorgeschoben werden.
  • 19.09.2016, 13:39 Uhr
  • 1
Möglicherweise haben wir nächstes Jahr eine ROT-ROT-GRÜN- REGIERUNG, analog zum Berliner Senat. Wenn dort die Linken und Sozialromantiker das Sagen haben, dann wird nur noch verteilt.
Irgendwann ist dann nichts mehr da, und wir sind alle ärmer geworden und haben keine Lust mehr zu arbeiten.
  • 19.09.2016, 15:37 Uhr
  • 0
@Digger - Na ja, das ist doch auch nur eine Vermutung, denn bislang haben auch die Konservativen dafür gesorgt, das die Renten der Abgeordneten kräftig gestiegen sind. Das dort für Otto Normalverbraucher wenig zu holen ist, dürfte dem Wähler auch klar sein.
Irgendwann teilt sich die Schere zwischen arm und reich noch weiter und auch dann hat keiner mehr Lust zu arbeiten.
  • 21.09.2016, 14:50 Uhr
  • 0
Dann leg ich mich in eine Urne!
  • 21.09.2016, 15:02 Uhr
  • 1
..... und machst eine Kreuzfahrt!
  • 21.09.2016, 15:05 Uhr
  • 1
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Wer hat sich denn die Zahlen alle ausgedacht?
Gibt es eine Quelle für die seriösen Umfragen?
  • 14.09.2016, 11:34 Uhr
  • 1
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