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gesetzliche Rente-ein Zweiklassenrecht

22.09.2016, 10:22 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Unrecht gegenüber den gesetzlich Pflichtversicherten....

Nach dem Hinterbliebenen- und Erziehungszeitengesetz ist festgelegt, dass Zeiten der Kindererziehung gesamtgesellschaftl. Aufgaben sind und die Kosten von allen Steurezahlern zu tragen sind. Über dieses Gesetz hat sich unsere amtierende Bundesregierung hinweggesetzt und bezahlt diese Rente aus der Kasse der gesetzl. Rentenversicherung.
Die Rente mit 63 wird nicht aus Steurmeitteln finanziert. Diese Rentner haben 45 Jahre Beiträge zur Rentenvers. geleistet und erhielten dafür entsprechende Rentenpunkte. Die bisherige Praxis der Abschläge bei vorzeitigem Renteneintritt ist somit eine Enteignung erworberner Ansprüche.

Dass wegen der Umlagefinanzierung die nachfolgenden Generationen für Renten der Älteren zahlen müssen war politisch gewollt!
Ursprünglich war die Rente kapitalgedeckt. Wegen der Plünderung der Rentenkasse als Kriegsanleihe und zur Deckung von Kriegsfolgelasten erfand man den sogenannten Generationenvertrag.

Zu den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts: Es ist eindeutig, dass es zweierlei Recht gibt. Auch bei der Künstlersozialvers. wollte der Bundesfinanzminister ein Zugriffsrecht. Dazu erging am 8.04.1987 folgender Beschluss des zweiten Senats (2BVR 909....)
die Sozialvers.-beiträge dienen von vornherein nicht der allgemeinen Mittelbeschaffung des Staates, sondern finden ihren Grund und ihre Grenze in der Finanzierung der Sozialversicherung.

Der Gesetzgeber kann sich seiner Regelungskompetenz für die Sozialvers. nicht bedienen, um dadurch Mittel für die Finanzierung allgem. Staatsaufgaben aufzubringen.. Ein Einsatz der Sozialvers.-beiträge zur Befriedung des allgem. Finanzbedarfs des Staates ist ausgeschlossen.

Leider gilt für gesetzlich Rentenersicherteweiklassenrecht!

dazu ein Kommentar von vielen:

Es sollten alle in die Rentenkasse einzahlen.Viele normal verdienende jüngere Arbeitnehmer werden im Alter in die Altersarmut gelangen.Sie haben oft keine sicheren Jobs.Zur privaten Vorsorge reicht es auch oft nicht.Es ist ein Trauerspiel.Man hat sich oft aus der Rentenkasse bedient.Es trifft ja keine Beamte oder Politiker.So wird es mit Sicherheit weitergehen.Es ist eine Schande!Ich kann nur sagen"armes Deutschland."

dann kommt der nächste Plan:
gesetzl. Verordnung-betriebl. Altersvorsorge!! am basteln sind sie ja schon..

Was sind die Folgen der Niedrigzinsen für die betriebliche Rente?

http://web.de/magazine/geld-karriere...ge-31563496

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5 Kommentare

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Die Rentenversicherung war von Anfang an nach dem Prinzip der Selbstverwaltung organisiert, also nicht staatlich.
In den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens basierte die Rentenversicherung auf dem Verfahren der teilweisen Kapitaldeckung. Es entstanden immer wieder erheblichen Verlusten durch Krieg oder Inflation. Deshalb wird seit 1924 die Stabilisierung des Rentensystems durch die gesetzliche Einführung des Umlageverfahrens gesichert. Nach diversen Änderungen während des 3. Reiches gilt seit 1957 das Umlageverfahren. Die aktuellen Beitragszahler finanzieren die die laufenden Renten im Sinne eines Generationenvertrags.
  • 22.09.2016, 14:25 Uhr
  • 1
Und dieses Umlageverfahren reicht noch nicht einmal aus. Jährlich werden fast 100 Milliarden aus Steuermitteln aller Steuerzahler dort bezuschußt.. Würde das Fehlen, müßten die Renten um weitere 35 % gekürzt werden. Trotzdem besteht Unzufriedenheit, ob wohl es in keinem Land der Welt mehr Ausgaben für Sozialen gibt - insgesamt 170 Milliarden - über die Hälfte des ganzen Steueraufkommens...

Jammern auf hohem Niveau ...
  • 22.09.2016, 16:54 Uhr
  • 1
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"Ursprünglich war die Rente kapitalgedeckt. Wegen der Plünderung der Rentenkasse als Kriegsanleihe und zur Deckung von Kriegsfolgelasten erfand man den sogenannten Generationenvertrag."
Das ist so nicht richtig.die Rente war noch nie kapitalgedeckt.Nur die Rentenreserven waren vor Kohl doppelt so hoch.Die hat der Kohl ja runtergefahren mit der schönen Wortfindung"Abschmelzung der Rentenreserve"
  • 22.09.2016, 10:34 Uhr
  • 1
Und die jetzigen machen weiter..
  • 22.09.2016, 11:54 Uhr
  • 0
Wir sollten ihnen kräftig auf die Finger klopfen und zurückfordern was sie genommen haben.
  • 23.09.2016, 19:07 Uhr
  • 1
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