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"Schlitzaugen"-Spruch war "keine Beleidigung" - Oettinger verteidigt seine P ...

"Schlitzaugen"-Spruch war "keine Beleidigung" - Oettinger verteidigt seine Pöbel-Rede

News Team
30.10.2016, 09:41 Uhr
Beitrag von News Team

EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) verteidigt sich nach einer umstrittenen Rede gegen den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit. Dass er das Wort "Schlitzauge" in einer Rede verwendet habe, sei nicht anstößig gemeint gewesen. "Das war eine etwas saloppe Äußerung, die in keinster Weise respektlos gegenüber China gemeint war", sagte er der "Welt".

Oettinger war hart dafür kritisiert worden, dass er auf einem Vortrag in Hamburg von "Schlitzohren und Schlitzaugen" gesprochen haben soll. Oettinger verteidigte sich nun in der "Welt" gegen die in der Folge geäußerte Kritik. Oettinger sagte: "Ich wollte im digitalen Sektor, generell bei technologisch geprägten Sektoren aufzeigen, wie dynamisch die Welt ist. Und welche Herausforderung das enorme Tempo der Aufholjagd von Ländern wie China und Südkorea für uns darstellt. Und ich wollte in diesem Zusammenhang vor Selbstzufriedenheit warnen."

Zur Verbindung mit den Schlitzohren sagte er: "Die Chinesen sind einfach clever, sie sehen genau, wo es einen Technologievorsprung in Europa gibt. Wie kann man aufholen? Und wenn sie ihn nicht selbst aufholen können, dann kaufen sie zu. Europäische Unternehmen stehen da umgekehrt in China vor größeren Hürden."

Die Rede sei nicht anstößig gemeint gewesen. "Man muss den Gesamtzusammenhang sehen, in dem ich mich geäußert habe", sagte er. "Es ging in meiner Rede darum, Deutschland vor zu viel Selbstsicherheit zu warnen." Er verteidigte auch, dass er CSU-Chef Horst Seehofer als einen "Populist light" bezeichnet hatte. "Wir sind alle irgendwie geneigt, populäre Themen anzugehen", sagte er. "Aber ich glaube, dass wir uns angesichts der Lage Deutschlands und Europas vor jedem Populismus hüten sollten."

Er sei nicht gegen eine Frauenquote. "Die Quote ist ein wichtiges Instrument, um eine angemessene Mindestbeteiligung von Frauen in Spitzengremien zu erreichen", sagte er. Auch die Home-Ehe habe er nicht als solche angreifen wollen. "Ich habe die Homo-Ehe in einer Liste von Themen, Initiativen und Debatten genannt, die in Deutschland die politische Tagesordnung bestimmen", sagte er. "Mir geht es darum, diese Liste an Themen zu ergänzen - insbesondere um das Thema Wettbewerbsfähigkeit."

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17 Kommentare

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Naja.....dazu muss man nur eines sagen....."Öttinger" eben.
  • 30.10.2016, 18:45 Uhr
  • 1
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Rundauge!!!!
  • 30.10.2016, 13:16 Uhr
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Nur noch wundern - nicht mehr ärgern!
  • 30.10.2016, 11:59 Uhr
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Die Deutschen halt, wie immer. Mohrenköpfe z.B. darf man ja auch nicht mehr sagen, ist man ja sofort ein Rassist, wir haben das schon als Kinder gesagt und uns nichts dabei gedacht. Aber dank Onkel Adolf sind wir Deutschen ja übervorsichtig und müssen jedes Wort zehnmal abwägen, könnte ja falsch ausgelegt werden....
  • 30.10.2016, 11:38 Uhr
  • 4
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Ich finde es war sehr wohl eine Beleidigung und gehört sich nicht für einen EU Kommissar sich so zu äußern.Geht gar nicht!!
  • 30.10.2016, 11:34 Uhr
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OK, eigentlich wollt ich Dir sagen das Du Mandelaugen hast, aber jetzt nicht mehr
  • 30.10.2016, 11:47 Uhr
  • 2
Hm...es ist doch ein großer Unterschied-ob Du einem sagst-er hätte Mandelaugen-oder spitzbübisch einem Land,die Schlitzaugen nennst.-finde ich und wenn Du dazu noch EU Kommissar bist-ist es eine Beleidigung-er hat ja nicht Mandelaugen gesagt..
  • 30.10.2016, 12:01 Uhr
  • 0
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Oettinger sollte als alter Politikhase schon wissen was man sagt und was man nicht sagt !
Maan man.
Es soll ja Menschen geben die Fettnäpfchen blind finden.
  • 30.10.2016, 11:25 Uhr
  • 1
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ja...nö...ja
  • 30.10.2016, 11:03 Uhr
  • 0
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Weltmeister im Rückwärtsrudern
  • 30.10.2016, 10:41 Uhr
  • 1
War er das nicht immer? Nur hat ihn niemand verstanden... Sprachlich.
  • 30.10.2016, 10:57 Uhr
  • 2
  • 30.10.2016, 11:01 Uhr
  • 0
Heavy on the wire, das Kerlchen
  • 30.10.2016, 11:36 Uhr
  • 0
I only understand railstation
  • 30.10.2016, 11:36 Uhr
  • 1
bei seiner trauerrede zum tot filbingers,diesen dort als gegner des ns regimes zu bezeichnen,
hat ja nun schon dem fass den boden ausgeschlagen.
er ist für mich so eines der besten beispiele,
dass auch diletantische politiker es ganz weit auf der karriere leiter schaffen.
  • 30.10.2016, 11:47 Uhr
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Peinlich - wo er doch zu denen gehört, die alles können außer Hochdeutsch.
Er ist nur peinlich für das Land, aus dem er stammt.
  • 30.10.2016, 12:01 Uhr
  • 2
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