wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Tabubruch - Stellvertretender CDU-Vorsitzender will kranke Flüchtlinge absch ...

Tabubruch - Stellvertretender CDU-Vorsitzender will kranke Flüchtlinge abschieben

News Team
05.12.2016, 07:25 Uhr
Beitrag von News Team

Berlin. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl fordert, das Abschieben kranker Asylbewerber nicht länger als Tabu zu sehen. "Wer nicht reisefähig ist, kann auch nicht abgeschoben werden", sagte Strobl. "Aber seien wir doch ehrlich: Wenn jemand trotz einer Erkrankung die beschwerliche Reise über das Mittelmeer oder auch über die Balkanroute schafft und wir dann aber feststellen, dass er keine Bleibeperspektive hat, muss man zumindest überlegen, ob es nicht auch möglich ist, ihn in einem Flugzeug innerhalb weniger Stunden zurückzubringen."

Der baden-württembergische Innenminister sprach sich zudem dafür aus, abgelehnte Asylbewerber auch nach Afghanistan abzuschieben. Deutschland unterstütze Afghanistan massiv mit Entwicklungshilfe, die Bundeswehr sei bereits vor Ort, erklärte Strobl. Ausreisepflichtige Afghanen könne man daher "in die sicheren Regionen in ihrem Heimatland zurückführen", so der CDU-Parteivize. "Wenn es nicht anders geht, muss die Ausreise auch mit Zwang vollzogen werden." In Syrien hingegen sieht Strobl keine sicheren Regionen, in die Deutschland zurückführen könne. "Die Lage in Syrien ist eine andere. Dorthin kann man derzeit keine Menschen zurückschicken."

Skeptisch reagierte Strobl auf Vorschläge der Beraterfirma McKinsey, abgelehnten Asylbewerbern mehr Geld anzubieten, damit sie Deutschland freiwillig verlassen. "Es ist das eine, wenn ein einzelner Landkreis zu diesem Instrument greift – es ist aber etwas ganz anderes, wenn das flächendeckend in ganz Deutschland so angeboten werden sollte", warnte Strobl. "Es spricht sich auf dem Globus ganz schnell herum, wenn hohe Bargeldsummen angeboten werden, das führt rasch zu Pull-Effekten. Das wäre fatal – deshalb rate ich zur Vorsicht."

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende verteidigte seinen scharfen Kurs gegenüber Ausreisepflichtigen mit Blick auf Hunderttausende, die wiederum in die Gesellschaft integriert werden sollen. "Wir werden nicht Aufwand und Mühe scheuen, jene in unsere Gesellschaft zu integrieren, die einen Platz bei uns haben", sagte Strobl. Der CDU-Vize sprach sich erneut für ein Dachgesetz zur Zuwanderung ein, das alle Migrationsthemen bis hin zum Staatsangehörigkeitsrecht systematisiert und beinhalten soll. "Wir bündeln und ordnen die Themen, allerdings ohne sie miteinander zu vermischen. Einwanderung und Flüchtlingsschutz sind zwei verschiedene Paar Stiefel."

Injured Syrian girl reunited with father in Homs

8 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das wäre weder christlich noch sozial, ist gegen unser Grundgesetz und die Genfer Konvention.
Als bitte liebe Herren und auch Damen der CDU, ihr solltet mal unser Grundgesetz studieren, bevor ihr rassistische Gedankengut verbreitet!
  • 05.12.2016, 23:43 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Strobls Aussage ist ein Diskussionsbeitrag, wie er von den Politikkritikern erwartet wird. Nun muss geprüft werden, was davon
menschlich vertretbar ist und sozial umgesetzt werden kann.
  • 05.12.2016, 09:52 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Werden die Krankenkassenbeiträge dann am Jahresende noch oben angeglichen, erzählt man den Deutschen, das sie immer älter werden, was ja ein Problem ist. Die wahre Ursache liegt aber wo anders und ist ein Tabu !
  • 05.12.2016, 08:49 Uhr
  • 3
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das ist bereits überfällig.
Deutsche zahlen in die Krankenkassen ein und können im Krankheitsfall als Bittsteller beim Arzt vorstellig werden.
1. Frage bevor überhaupt eine Behandlung statt findet, ist: Haben sie ihre Krankenkassenkarte dabei ???
2. Frage Rauchen Sie
3. Frage Trinken Sie
Diagnose : Sie sind zu fett !
Bevor der Patient überhaupt ein Billigmedikament bekommt, dann die blöden Sätze: Sie sollten mehr Sport treiben usw.
Das ist wirklich diskriminierend dem eigenen Volke gegenüber. Anders sieht das bei Asylanten aus, hier spielen Kosten keine Rolle. Sie haben ja auch alle Zeit der Welt sich beim Arzt den Hintern platt zu sitzen, während der Deutsche zur Arbeit gehen muß um Geld für diese..... zu unterstützen.
  • 05.12.2016, 08:21 Uhr
  • 3
Karl Si, Sie sollten den Arzt wechseln, der Sie für zu fett hält,
oder sind Sie es? Die anderen Fragen sind nicht diskriminierend, wenn es um eine Diagnose geht und die
Behandlung von einer Privatversicherung oder gesetzlichen
KV bezahlt wird.
Sie sollten auch Ihren Wohnort mit anderen vergleichen. Ich
bekomme vergleichsweise keine Billigmedikamente und
sitze auch nicht mit überwiegend vielen Asylanten im Wartesaal. Wissen Sie, was mit Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft gemeint ist?
  • 05.12.2016, 09:46 Uhr
  • 0
Jürgen Lengsfeld,sollte es zu einem "Flüchtlingssoli" kommen bauen sich die "Politbanditen und Reichen"ein Hintertürchen ein um diesen nicht zu bezahlen zumüssen.Bestes Beispiel sind aus jüngster Zeit mal wieder die unterbezahlten Fussballspieler,die sind so arm das die um überleben zu können ,Steuerhinterziehung bereiben.
  • 05.12.2016, 14:51 Uhr
  • 2
Es ist nach wie vor unverständlich, warum so getan wird, als ob Einwanderung, Flüchtlinge und Asylanten das Selbe sind und gleich behandelt werden. Oder steckt Methode dahinter?
Einwanderer sollten sich sinnvollerweise in ihrer neuen Heimat integrieren, Asylanten und Flüchtlinge müssen auf eine Rückkehr in Ihre Heimat vorbereitet werden. Und jeder, der vom deutschen Volk eine Leistung bezieht, hat auch eine
Bringschuld.
  • 05.12.2016, 16:04 Uhr
  • 2
Lucia, wir können, ja müssen ständig darauf hinweisen, dass
differenziert werden muss, obwohl offensichtlich Methode
dahinter steckt, alle Fremden gleich zu beurteilen und zu behandeln.
  • 07.12.2016, 19:30 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.