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Toleranz ist keine Tugend, sie ist eine Ausrede

21.12.2016, 15:19 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Das Wort "Toleranz" ist eine der vielen leeren Worthülsen, aus denen unsere sogenannten "Eliten" die Kugeln abfeuern, mit denen man unser eigenes Denken so lange durchlöchert, bis wir alle das meinen, fühlen und tun, was diese Leute für unser Bestes halten.

Übersetzt wird dieses Fremdwort aus dem Lateinischen mit "Duldsamkeit". Schauen Sich sich doch selber einmal um, wann die Leute diese "Duldsamkeit" an den Tag legen:

* Die Feiglinge sind tolerant, weil sie keinen (mit Verlaub) Arsch in der Hose haben.
* Die Ängstlichen sind tolerant, weil sie nicht zu widersprechen wagen.
* Die Schwachen müssen tolerant sein, weil sie sich nicht wehren können.
* Den Dummen bleibt gar nichts anderes übrig als tolerant zu sein, weil sie überhaupt nicht begreifen, was man ihnen antut und / oder von ihnen verlangt.

Schauen Sie sich in aller Ruhe um und Sie werden eine ganze Reihe weiterer Beispiele entdecken, bei denen "Toleranz" als sehr hilfreiche Ausrede hoch willkommen ist.

Und, wenn Sie das Thema einmal von der etwas heitereren Seite behandelt sehen wollen, dass hören Sie doch einmal Gerhard Polt zu, was der zu sagen hat. Falls Sie dieses Video schon kennen, es lohnt sich, es noch ein zweites Mal zu sehen und zu hören:

34 Kommentare

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Wenn man nur noch tolerant sein muss, uebersetzt heisst das ja, arbeiten gehen, teilen und den Mund halten, dann sollte die politische Fuehrung aber auch tolerant sein, wenn der Tolerante der vor lauter Toleranz das Geld fuer die Toleranz herbeischaft, die Schnauze irgendwann mal gestrichen voll hat.

Daher liebe CDU, SPD und Gruene, bitte sind sie so tolerant und nehmen ihren Hut, nach so viel Versagen dem Buerger gegenueber.
  • 28.12.2016, 11:38 Uhr
  • 1
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Denken ist mit der Intelligenz eines jeden einzelnen gekoppelt.
Der Schreiber hat das Wort "Humanismus" wahrscheinlich noch nie hinterfragt.
Die Interpretation des Wortes "Toleranz" findet hier auf der Stufe eines Grundschülers statt.

Wer ein Leben führt wo das Wort Toleranz gelebt wird, und nicht auf "Rechthaberei" beruht, zeigt seine menschliche Stärke.
  • 23.12.2016, 17:11 Uhr
  • 0
Ich hoffe du bist jung genug um in 20 Jahren das Ergebnis dieser heutigen Toleranz geniessen zu koennen.
Ich glaube du wirst dabei wenig entspannt sein.
  • 28.12.2016, 11:22 Uhr
  • 1
Wer stur auf seiner Meinung beharrt -und dem anderen nicht zuhören kann, verhält sich intolerant.
  • 29.12.2016, 14:52 Uhr
  • 0
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Nicht nur eine Ausrede sondern Unvermögen ,eine eigene Meinung zu haben und auch konsequent zu vertreten.
  • 22.12.2016, 21:12 Uhr
  • 1
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Ja, das merkt man deutlich. Toleranz ist für viele eine leere Worthülse.
Gut gesagt!
Auf der anderen Seite, ist Intoleranz etwas, worunter sich jeder etwas vorstellen kann. Das kommt daher, dass Geiz geil ist und man generell ganz große Angst haben muss, zu kurz zu kommen.
So kann man sagen, Intoleranz ist das Credo der Zukurzgekommenen.
Zumeist hat das schon in der frühen Kindheit angefangen, weil keiner mit ihnen spielen wollte. Oft hat ihnen im Sandkasten dann noch jemand die Schippe auf die Finger gehauen, weil man seine schönen Förmchen wollte.
Nach den ersten Monaten mit dem Kinderbrei, kam Mamma dann eines Tages mit dem Spinat. Der schmeckte scheußlich und so entstand die Angst vor allem Fremden.
Nach all diesen traumatischen Erfahrungen ist die Entwicklung der Intoleranz ein Schutzmechanismus des kindlichen Gehirns. Je nach persönlicher Entwicklung, kann der Schaden ein Leben lang anhalten.
  • 22.12.2016, 00:44 Uhr
  • 1
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Liebe Frau Vomfeld,
bitte bringen Sie das Wort Toleranz nicht mit "Alternativlos" in Verbindung. Das ist das Erschlagen von Argumenten, wenn unsere Frau AM nicht mehr weiter weiß. Toleranz ist uns angeboren durch die Erziehung die wir in Europa genossen haben. Doch oftmals muß man der Toleranz Grenzen setzen und zu sich selbst ehrlich sein. Es gibt immer im Leben Alternativen, auch für jedwede Situation!
  • 21.12.2016, 20:26 Uhr
  • 5
Also: Wenn ein toleranter Mensch tolerant ist, ist er dann ehrlich zu sich selbst oder nicht? Ganz anders ist das evtl. bei einem Intoleranten Menschen: der müsste dann intolerant sein, damit er zu sich ehrlich ist? Oder so?
  • 22.12.2016, 00:27 Uhr
  • 1
Herr Hoffman, Ihr Kommentar gehört in das Fach Philosophie.
Es kommt oftmals auf den eigenen Standpunkt an, jede Veränderung des Blickwinkels kann zu einem anderen Urteil gelangen. Was der Eine Tolerant findet, ist bei dem Nächsten schon wieder intolerant. Heute Morgen im TV verurteilte ein zugereister Berliner einen AfD-ler, obwohl dieser nur die Wahrheit gesagt hat und die Frage stellte, wieso ließ man die Menschen ohne Ausweise einreisen? Herr Bosbach von der CDU stellte die selbe Frage, er wurde nicht getadelt. Wo ist da die Toleranz geblieben?
  • 22.12.2016, 09:58 Uhr
  • 8
Also ich könnte auf die Frage: "Warum ließ man Menschen ohne Pass einreisen" völlig tolerant antworten.
Ich würde dann sagen: "Warum stellen sie eine solche Frage, wenn man die Antwort doch schon mit 20 Minuten Information im Internet gefunden hat? Warum habe sie sich da nicht informiert? "
Du siehst, das Toleranz eigentlich ganz einfach ist. Aber wie Du ja auch festgestellt hast, wird sie oft nicht ausgeübt.
  • 22.12.2016, 11:13 Uhr
  • 1
Begriffe - auch "Toleranz" ist einer - kann man unter verschiedensten Aspekten betrachten. Einer davon, der (fast) immer dazu gehört ist die Philosophie. Leider sitzt die aber meist abgehoben in Elfenbeintürmen diskutierend und palavernd herum.

Wie viele kluge Gedanken sind in der Menschheitsgeschichte von Philosophen gedacht worden?! Und wie viele Bücher sind mit diesen Gedanken - und mit Gedanken über diese klugen Gedanken - gefüllt worden?! Aber wie viele Köpfe wurden von ihnen erreicht?

Aber auch die klugen Gedanken, die den Weg in Köpfe gefunden haben, liegen dort zu oft brach herum. Es genügt aber nicht zu wissen, man muss auch handeln.

Die "Toleranz" aber, die ich in meinem Beitrag gemeint habe, gehört nicht in die Philosophie, sie gehört ins pralle Leben; dort aber ist sie meist nur Ausrede:
* Die Feiglinge sind tolerant, weil sie keinen (mit Verlaub) Arsch in der Hose haben.
* Die Ängstlichen sind tolerant, weil sie nicht zu widersprechen wagen.
* Die Schwachen müssen tolerant sein, weil sie sich nicht wehren können.
* Den Dummen bleibt gar nichts anderes übrig als tolerant zu sein, weil sie überhaupt nicht begreifen, was man ihnen antut und / oder von ihnen verlangt.

Die Evolution - und wir sind eines ihrer Ergebnisse - war und ist Auseinandersetzung. Wenn wir diese Auseinandersetzung jetzt aufgeben wollen, dann geben wir mit ihr auch uns selbst, unsere Errungenschaften und die unserer Altvorderen unsere Werte auf.
  • 22.12.2016, 11:27 Uhr
  • 3
Jetzt bin ich so alt geworden, ohne meine Werte, die Errungenschaften der Menschheit, meine Kultur, meine Haltungen, meine Heimat, meinen Glauben, oder sonst irgendetwas (auch nur ein bisschen) aufzugeben.
Dabei konnte ich immer das Anders-sein von anderen tolerieren.
Wie habe ich das bloß gemacht? Nach Deiner Aussage ginge das ja gar nicht. Soll ich mich im naturwissenschaftlichen Museum ausstellen lassen, als einmaliges Exemplar der Menschheit?
  • 22.12.2016, 11:36 Uhr
  • 1
Herr Hoffmann, bitte nehmen Sie die Kommentare nicht zu ernst, man muß auch über gewisse Dinge lachen können, selbst wenn sie ernster Natur sind. Das Problem das wir in Deutschland haben ist, daß wir nicht mehr diskutieren können, sondern immer dem Anderen irgend etwas unterstellen wollen. Selbst im Bundestag findet kaum noch eine vernünftige Diskussion statt. Ich respektiere Ihre Haltung und es steht mir nicht an, über sie ein Urteil abzugeben.
Herrn Lücht möchte ich fragen ob wir im Bundestag nurr noch Feiglinge sitzen haben, da kaum einer die Kanzlerin auf Ihr Fehlverhalten hingewiesen hat - leider. Die Grenzen eines Landes sollten geschützt sein, dann wären uns viele Dramen erspart geblieben. So wurden die Ausweise vorher lieber von den Zugereisten weggeworfen, bevor sie die Grenze passierten.
  • 22.12.2016, 11:59 Uhr
  • 5
Und jeder dessen Toleranz überschritten ist und sich dagegen den Mißbrauch von Toleranz ausspricht wird denunziert und bedroht.
  • 22.12.2016, 16:46 Uhr
  • 5
Natürlich nehme ich die Kommentare nicht so ernst. Das könnte man an meinen Antworten erkennen.
Nur Peter, meine Frage, wie es möglich ist, das ich tolerant sein kann, ohne dadurch etwas zu verlieren, hast Du mir nicht beantwortet.
  • 22.12.2016, 17:00 Uhr
  • 0
Jürgen, da legst Du den Finger auf einen wichtigen Aspekt:
"Und jeder dessen Toleranz überschritten ist", sagt sehr deutlich, das Toleranz etwas individuelles ist. Sie ist bei Menschen unterschiedlich.
Deshalb funktioniert aber Dein zweiter Satz nicht: "und sich gegen den Mißbrauch von Toleranz ausspricht", kann nur heißen:
"und sich gegen den Mißbrauch SEINER Toleranz ausspricht", denn die eine fixe, allgemeine Größe für Toleranz gibt es nicht.

Folglich ist jede Diskussion, "wann die Toleranz allgemein überschritten ist", schlicht unmöglich. Daraus folgende "Denunzierungen" oder "Bedrohungen" sind also nur auf das schlichte Gemüt aller Beteiligten an der Diskussion zurück zu führen.
  • 22.12.2016, 17:09 Uhr
  • 0
Das sehe ich anders.Toleranz ist nicht nur individuell.Sie ist nicht nur bei Einzelnen Menschen unterschiedlich,sondern unterliegt auch Werten und Normen eine Gesellschaft.
  • 22.12.2016, 21:19 Uhr
  • 2
In wie fern ist das anders?
Wir zwei haben beide eine von den Werten und Normen geprägte Toleranz. Trotzdem ist sie mit Sicherheit nicht gleich.
  • 22.12.2016, 21:38 Uhr
  • 0
Da hast du sicher Recht.Aber denkst du nicht ,dass Toleranz im gesellschftlichen Konsens etwas anderes ist?Als Beispiel,Toleranz in Partnerschaften in unterschiedlichen,auch religiös geprägten Gesellschaftssystemen.
  • 22.12.2016, 22:00 Uhr
  • 1
Ja, das was "gesellschaftlich" toleriert wird, unterscheidet sich in den verschiedenen Ländern oft stark.
Z.B. wird ein "schwacher Mann", der sich nicht durchsetzen kann, von unserer Gesellschaft durchaus toleriert. Trotzdem will ihn kaum eine Frau haben. Warum? Weil sie persönlich es bei einem Partner nicht toleriert.
Oder zu Deinem Beispiel. In orientalischen Gesellschaften wird die Rolle des Mannes als zentral angesehen. Trotzdem habe ich dort viele Familien erlebt, in denen die Frauen die absoluten Hosen anhatten und der Mann hat es toleriert.
Damit will ich sagen, dass die gesellschaftliche und die individuelle Toleranz in keiner Weise übereinstimmen müssen.
  • 22.12.2016, 22:39 Uhr
  • 0
Herr Hoffmann,
einer meiner Leitsprüche ist: Was Du nicht willst, daß man Dir tut, das füge auch keinem andern zu! Daran halte ich mich im Privaten, wie auch im Geschäftsleben. Oftmals habe ich eine Wut und Zorn auf unsere Regierenden, aber das geht nie über das Schimpfen und Wettern wegen der Mißstände hinaus.
  • 23.12.2016, 06:56 Uhr
  • 2
Toleranz ist wahrscheinlich für fast alle ein positiver Begriff.
Entscheident ist jedoch für welchen Zweck und an wen dieser Begriff gerichtet wird.
Mir gefällt nicht, wenn die Aufforderung tolerant zu sein den Schafen gilt, welche von einer kleinen Gruppe von Wölfen umzingelt und peu a peu dezimiert wird.
Handeln die Schafe in diesem Fall tolerant dann verdienen sie ihren Namen.
  • 26.12.2016, 19:04 Uhr
  • 2
👍
  • 26.12.2016, 19:16 Uhr
  • 1
Eine Million tote Zivilisten im "Krieg gegen den Terror" seit 2001, mögen in Deinen Augen eine große Herde von Schafen gewesen sein. Ich finde diese Betrachtungsweise allerdings pietätlos.
  • 26.12.2016, 20:21 Uhr
  • 0
Ich denke,Du interpretierst das falsch.
  • 26.12.2016, 21:33 Uhr
  • 0
Möglich. Über das "peu a peu" hatte ich mich schon gewundert. Eine Million in 15 Jahren ist nicht gerade peu a peu. Nur macht dann der ganze Kommentar keinen Sinn mehr.
  • 26.12.2016, 21:41 Uhr
  • 0
Herr Hoffmann,
soll an unserem Wesen die ganze Welt genesen? Wieso nehmen die kriegstreibenden Nationen niemanden auf? Wir Deutschen d.h. unsere Regierung ist so behämmert, daß sie den Amerikanern den Mist den diese hinterlassen aufräumen.
  • 27.12.2016, 10:19 Uhr
  • 2
Deutschland ist auch, ganz offiziell, in diesen völkerrechtswidrigen Krieg eingetreten. Außerdem werden die meisten Flüchtlinge ohnehin von den ärmeren Ländern aufgenommen.
  • 27.12.2016, 11:00 Uhr
  • 0
Michael Hoffmann

Nimms nicht krumm. Jeder versteht halt nur das was er verstehen will.
Ich denke es gibt jede Menge anderer die es verstehen.Und ich beziehe mich ausschliesslich auf Deutschland und die deutsche Politik.
99,99 % aller Deutschen führen keinen Krieg, haben keinen angezettelt oder sonstwie woanders Schuld auf sich geladen.Ich sehe daher keinen Grund für Irgendetwas in der Welt Deutschland als Staat "geradestehen" zu lassen.
Wenn überhaupt hier was falsch läuft, dann ist es den Politikern anzulasten. Und zwar denjenigen welche im Amt sind und Verantwortung tragen sollten, und denen die aktuell und in der Vergangenheit im Deutschen Bundestag sitzen und saßen.
Fatalerweise predigen uns gerade diese "Herrschaften" sie wären "die Guten" und alle die anderer Meinungen sind kommen in die Kategorie "Populismus"
Das nenne ich mal Demokratieverständnis. Alle Achtung.
  • 27.12.2016, 16:07 Uhr
  • 3
Sicher sind die politischen Entscheidungen unserer Zeit auch den Politikern (und ihren Auftraggebern) anzulasten. Und es ist sicher auch richtig, das 99,99% der Deutschen nicht mit der Waffe in der Hand auf andere losgehen.

Aber die Mehrheit in diesem Land scheint für diese Kriege zu sein. Denn als sich die Regierung vom Parlament, vor 2 Jahren, die Legitimation für umfangreiche Kriegseinsätze im nahen Osten geben ließ, habe ich kaum Gegenstimmen gehört. Da war kein besorgter Bürger auf der Straße.
Demokratieverständnis ist nicht nur etwas für die Politiker.

Jeder, der sich in den vergangen Jahrzehnten hier in Deutschland gegen den Demokratieabbau, für Frieden, für soziale Gerechtigkeit, eingesetzt hat, ist von denen, die sich heute "besorgte Bürger und Demokraten" nennen, beschimpft worden. Erinnerst Du Dich noch?

wize.life/themen/kategorie/politik/artikel/41...en-buergern
  • 27.12.2016, 16:34 Uhr
  • 0
Sehr geehrter Herr Gebel,
ich sehe es genau wie sie so. Inzwischen bin ich 71 Jahre alt und habe keinen Schuldkomplex, vielleicht gibt es Mitmenschen die durch ihre Erziehung sich mitschuldig fühlen, oder sie leiden an einem Gebrechen - kann sein?
Herr Hoffmann, nachdem wir Deutsche anscheinend nur arbeiten, zahlen und alle 4 Jahre wählen sollen, aber ansonsten kein demokratisches Mitwirkungsrecht haben, denn alle Politikbanausen angefangen vom Bundespräsident bis zum letzten Hinterbänkler im Bundestag die Bevölkerung nicht für mündige halten an Volkbegehren oder Volksabstimmungen teilzunehmen, wo bleibt denn da die Demokratie und die Möglichkeit mitzubestimmen?
  • 27.12.2016, 16:50 Uhr
  • 3
"Mitschuldig"? Schuld ist ein Begriff aus der Religion. Ansonsten sollte man es Verantwortung nennen. Ganz sicher hört jede Verantwortung dort auf, wo wir keinen Einfluss haben. Aber wie weit haben die Menschen Deutschlands ihren Einfluss genutzt oder zumindest getestet?
Es wurde immer nur dem hinterher gelaufen, der am meisten Wohlstand und Sicherheit versprochen hat (und das ist heute noch so). Solange es so aussah, als würde das funktionieren, hat sich kein Mensch um Demokratie gekümmert.
Dieses "Nichtkümmern" liegt aber dann auch in der eigenen Verantwortung.
  • 27.12.2016, 17:04 Uhr
  • 0
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Toleranz ist mit Sicherheit keine Einbahnstraße.

(tolerare: aushalten, erdulden, ertragen) klingt allerdings hilflos oder drückt in der deutschen Übersetzung eine gewisse Wehrlosigkeit aus, die ohne Alternative ist.
  • 21.12.2016, 16:55 Uhr
  • 3
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Die lexikalische Definition ist folgende:
[k][f]
Achtung und Duldung gegenüber anderen Auffassungen, Meinungen und Einstellungen.
"Toleranz gegenüber einer anderen Lebensweise/Religion zeigen"[/k][/f]

Damit ist der Rest deines Textes obsolet.
  • 21.12.2016, 15:42 Uhr
  • 3
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