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Terror-Abwehrzentrum hatte Amri im Visier - und stufte ihn als nicht gefährl ...

Terror-Abwehrzentrum hatte Amri im Visier - und stufte ihn als nicht gefährlich genug ein

News Team
29.12.2016, 10:08 Uhr
Beitrag von News Team

Hätte der Terror-Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten verhindert werden können? Vieles spricht dafür. Laut "Süddeutscher Zeitung", "NDR" und "WDR" hatten Ermittler den Islamisten Anis Amri offenbar seit Monaten im Visier.

Im Gemeinsamen Terrorismus-Abwehrzentrum (GTAZ) in Berlin soll der Tunesier demnach zwischen Februar und November 2016 siebenmal Thema gewesen sein.
Das GTAZ sammelt täglich Informationen von insgesamt 40 Behörden über die aktuelle Sicherheitslage und mutmaßlichen Terroristen.

Amri bewarb sich als Selbstmordattentäter


Die Behörden wussten, dass Amri im Internet Anleitungen für den Bau von Rohrbomben und die Herstellung von Sprengstoffen suchte. Das gehe aus den Unterlagen hervor.

Außerdem sei bekannt gewesen, dass der 24-Jährige im Februar offenbar Kontakt zum IS hatte. Er soll sich als Selbstmordattentäter angeboten haben.

Dennoch hielten die Ermittler Amri nicht für gefährlich genug. Im GTAZ soll mindestens zweimal darüber diskutiert worden sein, ob der Islamist einen konkreten Anschlag in Deutschland plane, zweimal hielten es die Ermittler für unwahrscheinlich. Für zwölf Personen war es ein tödlicher Fehler.

LKW-Bremssystem rettete Leben


Amri war am Berliner Breitscheidplatz mit einem LKA auf den Weihnachtsmarkt gerast. Wenige Tage später wurde er auf der Flucht bei einer Polizeikontrolle erschossen.

Dass es bei diesem Terrorangriff "nur" zwölf Todesopfer und rund 50 Verletzte gab, ist offenbar einen automatischen LKW-Bremssystem zu verdanken. "Süddeutsche Zeitung", "MDR" und "NDR" berichten unter Berufung auf Ermittler, dass der Laster nur deshalb nach 70 bis 80 Metern zum Stehen kam, weil die Zugmaschine mit einem automatischen Bremssystem ausgerüstet war. Dieses betätigt nach einem Aufprall automatisch die Bremsen.

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48 Kommentare

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Versagen , was kommt morgen ?????
  • 31.12.2016, 23:30 Uhr
  • 0
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Bei der Beurteilung dieses Mannes haben sie sich wahrscheinlich gesagt: "Der ist so dumm, der würde zu einen Attentat auch seine Papiere mitnehmen und dort liegen lassen. Also ist er nicht gefährlich"
  • 29.12.2016, 15:37 Uhr
  • 1
Ein rießen großer Irrtum, die Hinterbliebenen der Toten werden wahrscheinlich noch oft daran denken. Das ist in Deutschland System und wir sind den italienischen Polizisten zu Dank verpflichtet - sie haben richtig gehandelt. Die Polizei in Deutschland wäre schon wieder einmal von den Parteien angegriffen worden, wenn sie geschossen hätten - leider.
  • 30.12.2016, 18:07 Uhr
  • 2
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
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Diskussion hin und her.. Wir müssen endlich unsere Grenzen schliessen !!!!!!!!
  • 29.12.2016, 12:52 Uhr
  • 4
Und wie? Die deutschen Grenzen sollen rundgerechnet 3000 Kilometer umfassen. Eine Mauer wie zu DDR-Zeiten? Geht nicht Die Gesetze konseuent anwenden, wessen Antrag abgelehnt wurde abschieben und ohne gültigen Ausweis nicht versorgen oder die Anträge bearbeiten. Fingerabdrücke und zentrale Datenspeicherdateii europaweit schleunigst aufbauen. Menschen aus Kriegsgebieten Zuflucht gewähre bis der Krieg vorbei ist und dann Hilfe beim Aufbau ihrer eigentlchen Heimalt leisten. Die sozialen Leistungen europaweit anpassen und vereinheitlichen. Die abgelehnten Asylbewerbr aus den Maghrebstaate auch abschieben und keine jahrelange Veeschleppung hinnehmen. Unsere Urlauber fahren dorthin in Urlaub und wir nehmen sie auf die Asylanten aus den Gebieten ... da beißt sich doch die Katze in den Schwanz! Obergrenze und Kontingente. Ein Punktesystem für die Ausbildung derer die kommen - das machen andere Länder schon lange-
  • 29.12.2016, 13:17 Uhr
  • 3
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eindeutig spiegeln diese Geschehnisse die ganze Politik dieses Staates wieder selbsternannte Experten die nicht ein Quäntchen von dem verstehen was untersucht werden muss, Politiker im Kleid von Scharlatanen und das alles getragen und mehr wie nur Großzügig entlohnt vom Steuerzahler!
  • 29.12.2016, 12:50 Uhr
  • 2
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Ich will mir gar nicht vorstellen, wie das Ganze ausgegangen wäre,
gäbe es dieses automatische LKW-Bremssystem nicht
  • 29.12.2016, 12:50 Uhr
  • 2
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Wird einer zu Rechenschaft gezogen, ich glaube nicht
  • 29.12.2016, 12:27 Uhr
  • 2
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