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Frontal-Angriff! Sarah Wagenknecht gibt Merkel Mitschuld an Terror von Berli ...

Frontal-Angriff! Sarah Wagenknecht gibt Merkel Mitschuld an Terror von Berlin

News Team
04.01.2017, 11:22 Uhr
Beitrag von News Team

Die Chefin der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Mitverantwortung für den Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz zugesprochen.

In einem Gespräch mit dem stern sagte Wagenknecht: "Es gibt eine Mitverantwortung, aber sie ist vielschichtiger. Neben der unkontrollierten Grenzöffnung ist da die kaputtgesparte Polizei, die weder personell noch technisch so ausgestattet ist, wie es der Gefahrenlage angemessen ist."

Ebenso fatal sei die Außenpolitik, "die von Merkel unterstützten Ölkriege der USA und ihrer Verbündeten,denen der 'Islamische Staat' erst seine Existenz und Stärke
verdankt".

Wagenknecht gab im stern-Gespräch Merkel auch die Schuld für das Erstarken der rechtspopulistischen AfD. Merkel habe bei ihrer Flüchtlingspolitik keinen Plan und kein Konzept gehabt - "das war letztlich schlimmer als nur leichtfertig, ihre Politik hat viel Unsicherheit und Ängste erzeugt und die AfD groß gemacht."

Wagenknecht sprach sich nicht grundsätzlich gegen ein rot-rot-grünes Bündnis nach der Bundestagswahl aus, äußerte aber ihre vehementen Zweifel, ob das mit einem SPD-Kanzlerkandidaten Sigmar Gabriel zu machen sei. Gabriel habe in seinem Leben "schon so viele Pirouetten gedreht, woher soll der Wähler noch wissen, wofür er steht?" Mit einem "glaubwürdigen Hoffnungsträger an der Spitze der SPD" wäre dagegen nach Ansicht Wagenknechts Merkel bei der Bundestagswahl im Herbst zu schlagen.

25 Kommentare

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Frau Wagenknecht ist die einzige vernünftige Politikerin bei den Linken. Der Rest besteht nur aus weltfremden neurotischen Antifa-Spinnern
  • 05.01.2017, 19:12 Uhr
  • 0
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Nun ja, die Linke distanziert sich von den o.g. Aussagen von S. Wagenknecht. Ich habe nichts anderes erwartet. Die "Parteiendemokratie" lässt keine selbständigen Gedanken zu. Also überall ein angeordneter Einheitsbrei. Eine notwendige Kursänderung ist aus diesem Grunde für alle Parteien sehr schwer, fast unmöglich.
  • 05.01.2017, 17:24 Uhr
  • 0
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Recht hat Sie
  • 05.01.2017, 00:02 Uhr
  • 1
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Es interessiert niemand, was Frau Wagenknecht von der kommunistischen Plattform sagt. Sie wird im Bund keine Regierungsverantwortung bekommen.
  • 04.01.2017, 15:52 Uhr
  • 1
das hoffe ich.....
  • 05.01.2017, 20:56 Uhr
  • 0
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Die heutige Linke und die AFD sind die Parteien die in etwa der SPD und der CDU-CSU aus den 80er Jahren entsprechen.

Also beide absolut waehlbar, weil ungleich aber mit echten Konzepten.

Absolut nicht mehr waehlbar sind fuer mich, die Verursacher der jetzigen Zustaende in Deutschland.
Die CDU und die SPD haben sich so dermassen verbogen, was ihrer verlogenen Politik geschuldet ist, dass man bei der SPD nichts soziales mehr findet, und bei der CDU nichts christliches mehr.

Abwaehlen das Pack.
  • 04.01.2017, 13:28 Uhr
  • 3
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Die SPD und die Linken haben "Personalprobleme" in ihren Parteien. Die Sahra Wagenknecht ist da schon eine Ausnahme, weil sie neben ihrer politischen Arbeit auch noch Volkswirtschaft studiert hat. Sie hat sich von der links-theoretischen Sozialistin zur links-pragmatischen Sozialistin entwickelt und denkt nach, bevor sie schnelle Antworten gibt.
  • 04.01.2017, 13:06 Uhr
  • 4
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Wie wahr, wie wahr, Frau Wagenknecht, mit Siegmar Gabriel ist wirklich kein Blumentopf zu gewinnen. Ihn könnte man höchstens als geistigen Tanzknopf einsetzen. Aber wen hat die SPD denn noch? Die ganze Minster-und Führungsriege gab doch bislang ein verheerendes Bild ab.
  • 04.01.2017, 13:02 Uhr
  • 3
P:H: Ich möchte Sie bitten, in ihrem zweiten Satz das geistige zu streichen
  • 04.01.2017, 13:56 Uhr
  • 1
Sehr geehrter Herr Zeller,
manches mal kam auch etwas Vernünftiges aus seinem Munde - nicht alles war schlecht. Nur er knickt halt immer ein und bleibt nicht bei seiner Meinung - man nennt es auch Wankelmut. Danke für Ihren Hinweis.
  • 04.01.2017, 17:09 Uhr
  • 0
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Frau Wagenknecht ist eine kluge Frau. Jedoch hat ihre Partei bei vielen sozialpolitischen Themen die rosa Brille an. Die zu unrecht geführten Kriege, die das Chaos erst befördert haben, wurden von den Linken und Grünen auch nicht verhindert.
  • 04.01.2017, 12:30 Uhr
  • 4
danke Lucia Vomfeld - ich denk mal, im Moment und bis September 2017 sind alle nur auf "Wählerfang" aus.., die versprechen uns das Blaue vom Himmel.... nur damit sie mehr als 5 % kriegen...... nur deshalb greift Frau Wagenknecht frontal von "links" an.., lasst Euch nicht täuschen.....
  • 05.01.2017, 20:52 Uhr
  • 0
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prin­zi­pi­ell hat sie Recht, jedoch einen glaubwürdigen Hoffnungsträger an der Spitze der SPD zu finden grenzt sehr an Zauberei.
  • 04.01.2017, 11:55 Uhr
  • 7
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