wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
"Kennen Sie das?" - Polizist schreibt Simone Peter, was er von ihrer Empörun ...

"Kennen Sie das?" - Polizist schreibt Simone Peter, was er von ihrer Empörung im Nafri-Streit hält

News Team
05.01.2017, 17:10 Uhr
Beitrag von News Team

Simone Peter sieht sich seit Tagen heftiger Kritik ausgesetzt. Die Grünen-Chefin hatte den Silvestereinsatz der Polizei in Köln in die Nähe von Rassismus gerückt und die Verwendung des Begriffs „Nafri“ als „entmenschlichend“ gebrandmarkt. Als der Gegenwind wegen dieser Einschätzungen zu heftig wurde, sich auch Co-Grünen-Chef Cem Özdemir davon distanzierte, sah sich Peter zu einer Relativierung gezwungen – die für sie alles noch schlimmer machte.

Simone Peter schrieb auf Facebook:

Dass die Menschen in Köln in diesem Jahr friedlicher feiern konnten und sich die Übergriffe des letzten Jahres nicht wiederholten, ist auch der gut vorbereiteten Polizei zu verdanken. Es ist besorgniserregend wenn dennoch – wie im vergangen Jahr – verabredete Gruppen aggressiv auftreten. Es war richtig hier schnell und präventiv zu reagieren und die Sicherheit aller Menschen in Köln zu gewährleisten. Dafür danke ich den Beamtinnen und Beamten. Genauso ist es richtig vom Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies, dass er die Verwendung der Bezeichnung «Nafris» hinterfragt und damit zeigt, dass er sich der Risiken von Racial Profiling bewusst ist. Polizeiliche Maßnahmen müssen durch Gefahrenlagen oder das Verhalten einer Person begründet sein, nicht in ihrer Herkunft oder Identität. Klar ist, dass die Polzei umsichtig gehandelt hat, wenn sie schnell und konsequent verabredete Gruppen an erneuten Gewaltausbrüchen gehindert hat.

Darauf antwortete ihr der Polizeibeamte Michael Craciun:

Sehr geehrte Frau Peter, ich bin seit fast 43 Jahren Polizeibeamter und kenne das Gefühl, an Feiertagen wie Weihnachten und Silvester nicht bei seinen Freunden oder seiner Familie zu sein. Ich weiß nicht, ob Sie das auch kennen oder das Gefühl den Kopf für andere hinzuhalten. Egal, das erwarte ich auch nicht von Ihnen. Was ich aber von Ihnen erwarte ist ein Mindestmaß an Respekt für Menschen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen. Kein Politiker hat bis jetzt Anstoß daran genommen, dass die Begriffe "Schupo", "Kripo", "BePo" oder "BUPO" als Abkürzung für Schutzpolizei, Kriminalpolizei, Bereitschaftpolizei oder Bundespolizei benutzt wurden. Wenn jetzt Nordafrikaner in einem Twittertweet als "Nafri" bezeichnet werden, die am HBF (übrigens Hauptbahnhof) in großen Gruppen aufgetreten sind, ist Ihre Empörung so groß, dass Sie sie gleich öffentlich äußern müssen. Vielleicht sollten Sie sich auch einmal vor Ort aufhalten und Nachtschichten (auch Silvester) mit der Polizei verbringen, um zu begreifen, dass wir unter Beachtung des geltenden Rechts die Gesellschaft schützen und, dass andere, in diesem Fall auch Nafris, die Bedrohung darstellen, vor der wir die Gesellschaft zu schützen versuchen. Dafür schlicht zu danken, anstatt nach dem vermeintlichen Fehler zu suchen hat Größe. Gern können Sie mich (auch per PN) kontaktieren, wenn Sie sich dazu äußern möchten.

Ebenso hatte die Frau eines Polizeibeamten kommentiert (und weitaus Likes als der Ursrpungsbeitrag von Peter erhalten):

Sehr geehrte Frau Peter,

als Frau eines der Kölner Polizeibeamten kann ich meine Wut über Ihre Aussage kaum zügeln. Wen hätten die betroffenen Beamten Ihrer Meinung nach kontrollieren sollen? Grauhaarige Senioren? Junge Frauen? Familien mit Kindern? Mein Mann kam gestern Morgen nach 15 Stunden Dienst vollkommen erschöpft und durchgefroren nach Hause. Er war so durchgefroren, dass erst gar nicht einschlafen konnte. Er und seine Kollegen schieben jeder hunderte Überstunden vor sich her und wir als Familien tragen dies mit. Während Sie sicherlich eine schöne Silvesternacht gehabt haben, stand mein Mann bei eisiger Kälte in Köln und hat nach bestem Wissen und Gewissen alles Nötige getan, um den Menschen ein friedliches Feiern zu ermöglichen! Ich bin entsetzt über Ihre Aussage! Und ich bin gleichzeitig dankbar für all die positiven Feedbacks bzgl. der Arbeit der Kölner Polizei. Das tut den Jungs und Mädels gut, die tagtäglich den Kopf hinhalten müssen für alle möglichen Anfeindungen. Sie sollten sich schämen. Unglaublich.

Roman Diehl schrieb:

Toller Kommentar Frau Peter! Leider haben Sie mit Ihrer unqualifizierten, respektlosen und auch weltfremden Äußerungen zum Polizeieinsatz in Köln eine absolut unnötige Debatte ausgelöst, die für mich nur einen Schluß zulässt: Sie und ihre Partei haben die Realitäten in Deutschland vollständig aus den Augen verloren. Ich bin sprachlos über so viel Dummheit, Naivität und Staatsverachtung!

Heike S. Rogg meinte:

Frau Peter, man kann sich nur noch für Sie schämen. Erst machen sie die Einsatzkräfte madig und kaum verspüren Sie den massiven Gegenwind der Bürger, die den Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften noch zu schätzen wissen, wollen Sie Ihre Aussage relativieren. Es ist kein Rassismus, wenn die Polizei vorwiegend ganze Gruppen von Nordafrikanern kontrolliert, denn diese wollten bestimmt nicht Ihre Vorstellung eines integrativen Ringelreihen tanzen. Was hätten Sie eigentlich gesagt, wenn die ganze Aktion zwar im Rahmen Ihrer Vorstellung von politischer Korrektheit entgleist wäre? Dann wären doch Sie die erste gewesen, die über die Unfähigkeit der Exekutive geschrien hätte.

21 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Keiner hat die Leute gezwungen, Polizisten zu werden. Jammern, wenn mal 17 Stunden und mehr arbeiten muss ist ein NO-GO.
Acu andere leute mussten an Sivester arbeiten und auch Kritik einstecken!
Ob die Polizisten einen guten Job gemacht haben, kann ich nicht sagen.
Meistens tun sie das aber nicht!
  • 06.01.2017, 09:24 Uhr
  • 0
Herr Drescher, Sie haben den Schuss nicht gehört!!
  • 06.01.2017, 16:41 Uhr
  • 8
Wer seine Ohren vor der Realität fest verstöpselt, hört gar nichts mehr, nur das Gedröhne seiner ideologischen Blase, in der er seit Jahrzehnten lebt.
Aber ich verspreche ein heftiges Erwachen ...
  • 06.01.2017, 23:38 Uhr
  • 3
Lieber Herr Drescher, sie haben offensichtlich völlig den Bezug zur Realität verloren. Müssen wir nicht dankbar sein, dass sich junge Menschen finden, die bereit sind unsere Sicherheit zu garantieren? Denn, in der Regel stehen dort bei Fussballspielen, Demos etc. junge Menschen, die ihren Kopf dafür hinhalten, dass wir sicher sind.
In Krankenhäusern stehen uns Menschen rund um die Uhr zur Verfügung, wenn es uns schlecht geht.
Ingenieure sorgen dafür, dass die Wirtschaft floriert.
Diese Menschen arbeiten alle mehr als 8 std am Tag, für uns alle.
Dafür muss man Danke sagen.
Lieber Herr Drescher, sie sind vermulich Beamter oder arbeiten in der Verwaltung, Gebiete wo gar nichts läuft.
Menschen, die nicht arbeiten. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Seit 1/12 Jahren warte ich auf einen Bescheid meine Mutter betreffend. Ist doch nicht normal? Oder?
Also - nicht Menschen einen Vorwurf machen, die den richtigen Job gewählt haben. Menschen die etwas tun.
  • 07.01.2017, 01:50 Uhr
  • 3
Ich brauch mich hier sicher nicht rechtfertige. Beamter bin ich sicher nicht, denn ich würde diene Status, diese überkommene System schon lange abschaffen.
Nur so viel, ich hab in meinen Jungen Jahren oft fast 100 Stunden durchgearbeitet, wenn es sein musste, und sitze jetzt auch noch oft mehr als 10 Stunden täglich am Schreibtisch obwohl ich eigentlich seit einem 1/2 Jahr meinen Rente genießen könnt. Ganz nebenbei betreue ich noch die behinderte Tochter meiner Parnerin, die in der Altenpflege arbeitet. Ich denke, ich weiß wovon ich rede und weiß auch, was es heißt, viel zu arbeiten.
NUR wenn Menschen Polizisten geworden sind, hat sie keiner dazu gezwungen, die zu tun. Danach zu jammern, wenn mal Kritik an der handlungsweise kommt, finde ich mehr als krude.
  • 07.01.2017, 06:24 Uhr
  • 0
Martin ich schlage vor Du machst mal einen ruhigen Nachtdienst in einem Polizeirevier Deines Vertrauens mit und urteilst dann erst. Ach ja ich vergass das es sowas für Dich als Grünen nicht gibt
  • 07.01.2017, 10:18 Uhr
  • 3
Nochmal, die leute haben selbst entschieden, den Beruf zu ergreifen. Es steht ihnen auch frei zu kündigen, wenn sie überfordert sind.
Das Problem bei der Polizei sehe ich aber ganz wo anders.
Bei der Einstellung wird auf die sportliche Leistung und gesundheitliche Risiken wert gelegt. Wichter wäre aber die psychische Eignung, um die Situationen besser abschätzen zu können.
Zudem sollte POLIZIST ein Beruf sein, der nur durch ein Bachelor Studium erreicht werden kann und wesentlich besser bezahlt werden.
Übrigens sagen das auch zwei Freunde, die Polizisten waren und bis vor kurzem auch dort gearbeitet haben, bei der Kripo und bei der Bundespolizei bzw. Zoll!
  • 07.01.2017, 11:16 Uhr
  • 0
Bestimmt waren die keine Schutzmänner sondern im Innendienst und da kann man natürlich solche Reden schwingen.
  • 07.01.2017, 11:18 Uhr
  • 1
Keiner der beiden war im Innendienst, der einen bei der KRIPO, der andere beim Zoll und da haupsächlich im Drogenbereich!
  • 07.01.2017, 11:27 Uhr
  • 0
Nun das sage ich doch, keine Schutzmänner.
  • 07.01.2017, 11:40 Uhr
  • 1
Wer früher mit Steinen nach den "Bullen" geworfen hat, entwickelt als verknöcherter Grünlinker kaum Empathie für die Menschen, die unser aller Sicherheit bedeuten.
Das sind dann aber immer die ersten und lautesten, die nach der Nemesis brüllen, wenn ihnen selbst Übles widerfährt.
Wer vor dieser infantilen Haltung Respekt haben mag, soll es, ich jedenfalls nicht.
  • 07.01.2017, 13:27 Uhr
  • 2
Herr Drescher, mir fehlen die Worte. Einen solchen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört.
  • 09.01.2017, 10:28 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
So sind sie, die Politiker,wie ein Fähnchen im Winde.Absolut armselig.
  • 06.01.2017, 07:54 Uhr
  • 3
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
lasst diese grüne frau endlich beiseite, sonst kommt sie sich auch noch wichtig vor. ihr zurückrudern war von der partei gefordert, kam aber sicherlich nicht aus ihrer überzeugung. daher, schwamm drüber, sie ist eben realitätsverweigerin, wie grosse teile ihrer partei.
  • 05.01.2017, 22:29 Uhr
  • 4
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Die Polizei hat einen guten Job gemacht .
Die grünen sollten lieber wieder häkeln und das spenden für Flüchtlinge aber bitte ohne Diäten das haben sie nicht verdient
  • 05.01.2017, 19:17 Uhr
  • 11
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich gebe Herrn Michael Craciun zu 100% recht, denn die Polizei wird immer und überall mit den genannten Abkürzungen betitelt und hat sich meines Wissens noch nie darüber beklagt. Und wie oft werden Polizisten BULLEN genannt, hat Frau Peter da je Partei für die Polizisten ergriffen? NEIN.
SIE Frau Peter sollten froh sein, das die Polizei so eine tolle Artbeit geleistet hat, um UNS Bürger zu schützen. Da ist mehr als ein Dankeschön angebracht. Wenn Sie mit ihrer Zeit nichts besseres anzufangen wissen, dann gehen Sie in den Zoo und streicheln die Affen, die werden es Ihnen danken.
  • 05.01.2017, 18:28 Uhr
  • 13
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Völlig indiskutabel diese Dame. Aber gut, dass es so viele Wolkenkuckucksheimbewohner in der Partei gibt, die sich ständig outen müssen.
  • 05.01.2017, 18:17 Uhr
  • 13
Wenn die Grünen einmal etwas sinnvolles tun wollen, dann sollen sie in der Wüste Inventur machen und dort die Sandkörner zählen. Dann haben wir sie wenigstens weg und sie können nicht mehr so unqualifiziert daher blubbern.
  • 05.01.2017, 18:31 Uhr
  • 10
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Simone Peter ist ne dumme grüne Kuh und die lässt man links liegen.
  • 05.01.2017, 17:17 Uhr
  • 13
Diese Frau ist eine "wahre Populistin " wünsche ihr mal ein Dienstwochenende in einer Polizeistation in einer deutschen Großstadt wie Duisburg, dann würde sie ihren Schwachsinn zurücknehmen !! Wer wählt sowas eigentlich..???
  • 07.01.2017, 14:47 Uhr
  • 3
Loey Taranz - Was kann die arme Kuh dafür, wenn Menschen so dumm und unfähig sind.
  • 08.01.2017, 17:24 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.