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Rechtsextremismus in Sachsen das größte Problem - So viele Ermittlungsverfah ...

Rechtsextremismus in Sachsen das größte Problem - So viele Ermittlungsverfahren wie nie zuvor

News Team
07.01.2017, 16:38 Uhr
Beitrag von News Team

Die sächsische Polizei hat 2016 so viele rechts- und linksextremistische Taten verzeichnet wie nie zuvor. "Neonazistische Straftaten sind das weitaus größte Problem", erklärte die Polizei gegenüber der "Leipziger Volkszeitung".

Der Rechtsextremismus habe sich in Sachsen flächendeckend ausgebreitet.
Das Operative Abwehrzentrum (OAZ) der Polizei leitete bis Ende November vergangenen Jahres insgesamt 493 Verfahren gegen 738 Beschuldigte ein. Im Jahr 2015 gab es insgesamt nur 330 Verfahren gegen 328 Beschuldigte.

Rechtsextreme Angriffe immer brutaler


Gegen Rechtsextremisten wurden bis November 2016 227 Verfahrenen eingeleitet. Die meisten Angriffe gab es auf Flüchtlingsunterkünfte, Bürgermeister, Abgeordnete und ehrenamtlich Engagierte.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) sagte, ihm mache vor allem die enorme Zunahme von Hetze und Bedrohung im Internet Sorgen. Außerdem seien die rechtsextremen Angriffe in den vergangenen zwei Jahren immer brutaler geworden.

Linksextremismus hauptsächlich in Leipzig


Einen Anstieg gab es auch bei linksradikalen Straftaten. Diese kletterten von 34 (im Jahr 2015) auf 68 (Januar bis November 2016). Dabei konzentrieren sich die linksextremistischen Delikte hauptsächlich auf Leipzig.

Die restlichen rund 200 Fälle waren politische motivierte Straftaten, so OAZ-Chef Bernd Merbitz. Die Aufklärungsquote der Straftaten liegt in Sachsen bei fast zwei Drittel.

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1 Kommentar

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Daß man gegen Straftäter durchgreift finde ich richtig. Ich befürchte aber daß demnächst jeder der sich kritisch gegen Regierende äußert zum Straftäter wird. Also Tausende Staatsfeinde so wie in der Türkei. Wenn Merkel jetzt noch ein Präsidentenamt errichtet ist die Diktatur komplett.
  • 07.01.2017, 19:36 Uhr
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