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Zusammenhalt ? Fehlanzeige!

Zusammenhalt ? Fehlanzeige!

Peter Leopold
17.01.2017, 06:14 Uhr
Beitrag von Peter Leopold

Deutschland: Ein Land voller Widersprüche und gleichzeitig ein Land, das genügend Potential hätte, die anstehenden Probleme zu lösen - wenn man denn zusammen halten würde. Doch von dieser Option ist das Land weit entfernt und die Profiteure sitzen weit weg und müssen nur die Beine ausstrecken und zusehen. Im Grundgedanken muss man der Aussage "Deutschland schafft sich ab" zustimmen - auch wenn die Hintergründe anders aussehen, als Thilo Sarrazin uns vermitteln wollte.

Die aktuellste Frage ist natürlich wieder einmal die Ausländerpolitik, die untrennbar mit der Einheit des Landes verbunden ist. Wieder einmal, weil es diese Frage immer wieder gibt. Doch selten zuvor hat sie das Land so sehr gespalten wie in diesen Tagen. Eine der größten Fragen ist die Frage nach einer gelungenen Integration und Diese kann nur gelingen, wenn man 5 Säulen berücksichtigt:

1. Sprachkenntnisse
2. Arbeit
3. Wohnung
4. Ausreichende Kontakte zur Mehrheitsgesellschaft.
5. Sicherheit

Keine Frage - es gibt auch Integrations- Unwillige die nicht daran denken, sich anzupassen. Aber das ist nur eine populistisch hochgestylte Minderheit. Auch daran sollte man denken.

Jeder, der schon einmal längere Zeit im Ausland gelebt hat weiß, dass er ohne ausreichende Sprachkenntnisse immer eine Aussenseiterrolle haben wird. Und es reicht nicht aus, sich in Grundsatzfragen verständigen zu können. Einfacher Smalltalk ist ebenso wichtig, wie selbstständig bei Behörden vorsprechen zu können.

Arbeit ist der nächste wichtige Punkt, denn sie bedeutet nicht nur ein Einkommen, sondern auch eine geregelte Tagesstruktur. Ohne diesen Tagesablauf kommt man sehr schnell auf "dumme Gedanken", die in der Regel zu kriminellen Verhalten führen. Erlernte Ideologien kommen bei mangelnder Perspektive ebenso wieder zum Vorschein, wie ein klassisches - eigentlich deutsches - Phänomen: Der Neid!

Eine eigene Wohnung ist neben der Familie die wichtigste Stütze für eine gelungene Integration. Wer sich nicht persönlich entfalten kann und wenigstens ein bischen Privatsphäre hat, wird langfristig die vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen nicht akzeptieren.

Der Kontakt zur Mehrheitsgesellschaft, also Einheimischen verhindert Parallelgesellschaften, die sich - voll ausgebildet - auch gegen das bestehende System wenden können. Aber wie können diese Kontakte verwirklicht werden, wenn sich eine immer größere Gruppe der bestehenden Gesellschaft abspaltet und alles was man nicht kennt, einfach ablehnt ?

Diese Ablehnung ist allerdings zumindest gedankenlos, denn das nächste Problem sind die Renten, die kaum noch finanzierbar sind. Grund dafür sind nicht etwa - wie von bestimmten Gruppierungen immer wieder behauptet - die "bösen Asylanten" sondern schlicht die Tatsache, dass Deutschland immer älter wird und langfristig auch die Jahre in denen Rente bezogen wird, weiter steigen. Auch die Tatsache, dass Pensionen bedeutend höher sind als Renten, kann man nicht außer Acht lassen. Man müsste also die Pensions- und Rentenkassen zusammen legen, sodass Alle nicht nur die gleiche Einzahlungsstelle, sondern auch dieselbe Auszahlungsstelle haben. Klingt nach Einheitsrente, ist es aber nicht. Allerdings wäre die Rente für Alle Beitrags-abhängig.

Auch dafür werden Zuwanderer gebraucht, denn nur mit der "eigenen Bevölkerung" werden Renten dauerhaft nicht finanzierbar sein und auch ein voll integrierter Ausländer ist Beitragszahler. Die Argumentation, dass genügend Geld vorhanden wäre wenn es keine Ausländer in Deutschland gäbe, ist nicht haltbar. Altersarmut gibt es nicht, weil so viel Geld den "Ausländerschmarotzern" wie sie gerne genannt werden zugesteckt wird, sondern weil es immer weniger Arbeitnehmer gibt, die eine immer größere Anzahl von Renten bezahlen müssen. Der Kollaps ist abzusehen.

Es wird auch immer weniger attraktiv, Kinder in die Welt zu setzen, denn die Aussichten sind zumindest in Bezug auf die nächsten beiden Jahrzehnte nicht besonders rosig. Rein statistisch beginnt jedes Neugeborene sein Leben mit 100.000 Euro Schulden (Stand 2013) und selbst, wenn Eltern die eigene Belastung gerade einmal stemmen können, wird das Kind irgendwann auch sein Berufsleben mit einem Negativsaldo beginnen. Wir leben in einer Finanzblase, die in absehbarer Zeit platzen wird. Die Staatsverschuldung beträgt derzeit 2.131.205.194.031 €
(2131 Milliarden)

Es ist mehr als naiv zu glauben, dass Möchtegern-Alternativen diese Zahlen ignorieren und dem Bürger Wohlstand und Reichtum versprechen können ohne die Zukunft weiter zu belasten und den Kindern ein Erbe zu hinterlassen, dass jeder Vernunft-orientierte Mensch ausschlagen würde.

Jeder möchte vom Lohn seiner Arbeit leben können. Doch die Freiheit von Unternehmern muss man auch gleichzeitig als Strafe für Arbeitnehmer sehen. Man sollte zunächst einmal "Leiharbeitsfirmen" verbieten. Der Arbeitnehmer wird auf diesem Weg niemals von seinem Einkommen leben können und der Mindestlohn verkommt zu einer rein theoretischen Option. Die Einzigen, die gut davon leben können, sind die Betreiber dieser Firmen. Vom Einkommen leben zu können bedeutet aber auch, die Lebenshaltungskosten zu senken. Unbezahlbare Miet- und Energiekosten nützen niemandem und dafür müsste es zu einem Einfrieren dieser Kosten kommen - wenn nicht gar zu einer drastischen Senkung.

Deutschland lebt in einer Epoche kolossaler Selbstüberschätzung. Als reines Exportland, ist Deutschland aber auf andere Länder angewiesen und wenn diese Länder nichts mehr von Deutschland importieren, wird sich zeigen, wie dieses Land überlebt. Ohne die deutschen Exporte ist das Land nicht selbsterhaltungsfähig und so ist der zunehmende Nationalismus pures Gift. Das radikale Gedankengut von "AfD", "Der dritte Weg" oder "NPD" klingt nur auf den ersten Blick positiv für deren Anhänger. Bei genauerer Betrachtung bieten diese Gruppierungen NULL Lösungen für die anstehenden Probleme an - zumal interne Machtkämpfe ohnehin Zweifel an der Handlungsfähigkeit vermuten lassen.

Man sollte sich an den Gedanken gewöhnen, dass ein Wirtschaftswunder zwar zur Vergangenheit gehört, aber gegenwärtig nicht wiederholbar ist. Die Versprechen, harte Zeiten abzuwenden, entbehren jeder Grundlage. Es besteht kein Zweifel darüber, dass in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden, doch schon aufgrund der weltpolitischen Lage, wäre ein radikaler Umbruch der Todesstoß obwohl das Potential vorhanden wäre, alles wieder in normale Bahnen zu lenken. Doch dafür braucht es den Zusammenhalt von Allen - Migranten ebenso wie "Urdeutsche" und dieser Zusammenhalt ist derzeit leider nicht erkennbar.

61 Kommentare

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die engländer sind bei weitem nicht so dumm wie wir. warum nur hängen wir deutschen so an der eu? die ist doch nur für die wirtschaft und reichen unseres landes, dazu gehören ja auch die politiker, auch die von den grünen, gut damit die noch reicher werden. für das volk, speziell arme und rentner hätte ein austritt keine spürbaren nachteile. also bravo england und lachsalven für deutschland, die dümmsten in europa.
  • 18.01.2017, 11:28 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Doch. Das hätte massive Nachteile, denn Deutschland ist ein reines Exportland und wäre ohne die Abnehmer unter den Nachbaren längst pleite! Das Eine geht ohne das Andere nicht. Entweder oder...
  • 18.01.2017, 11:32 Uhr
  • 1
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Liebe Peter,
die Schlüsselrolle besetzt mal wieder Frau AM, sie hat die größte Spaltung unserer Gesellschaft herbei geführt. Sie hat das beste Marketing für die AfD betrieben. Eine einsame Entscheidung in den letzten Augsust - Tagen 2015 ohne Absprache mit dem Parlament, Selbst ihre eigenen Parteifreunde werden langsam wach und sprechen über die gemachten Fehler. Es wäre besser gewesen Frau AM wäre still und leise abgetreten, denn sie wird den von Dir gewünschten Zusammenhalt und Geschlossenheit der Gesellschaft nicht herbei führen, ebenso wenig wie in der EU auch dort ist sie alleine.
  • 17.01.2017, 20:32 Uhr
  • 3
genau so sehe ich das auch , solange Merkel noch da ist wird es noch schlimmer kommen .
  • 17.01.2017, 23:23 Uhr
  • 2
Nichts, aber auch absolut nichts gegen wirkliche Kriegsflüchtlinge.
Die können und müssen wir aufnehmen, keine Frage.
Ob wir Zuwanderer brauchen, darüber sollte geredet weren, aber nicht von merkel alleine entschieden werden.
Sollte der Bundestag sich dazu entschließen Zuwanderer aufzunehmen ist das auch ok, aber dann bestimmt Deutschland wer ins Land kommt, und das wohl nur wenn er seine Vergangenheit und Herkunft nachweisen kann.
  • 18.01.2017, 01:05 Uhr
  • 2
Selbst die Britten wollen mit Frau AM nichts mehr zu tun haben. Sie möchten lieber einen kalten Schnitt zur EU.
  • 18.01.2017, 11:17 Uhr
  • 4
angie mach das licht aus und geh nach hause. du bist blind, alt und out!
  • 18.01.2017, 11:30 Uhr
  • 3
Peter Leopold
Tztztz ein bischen mehr Mäßigung
  • 18.01.2017, 11:33 Uhr
  • 0
Guten Tag Peter,
Du siehst, es gibt Menschen die es auch so kritisch sehen wie ich. Nicht jeder klar denkende Wähler ist ein Freund der CDU und ihrer Anführer, die längst das Vertrauen der Wähler verloren haben und das mit Sprüchen und Diskrimminierungen nicht wieder zurück zu holen ist.
  • 18.01.2017, 11:47 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Nun...etwas kritsch sehen ist EINE Sache.Und diese "Wir sind das Volk Schreier" wieder eine Andere. DAS sollte man ihnen vielleicht mal sagen...
  • 18.01.2017, 15:19 Uhr
  • 1
Guten Morgen Peter,
jede Partei hat einige Mitglieder in ihren Reihen, die nicht von Jedermann geschätzt werden. Die einen mache Geschrei, der nächste kift, der andere sagt etwas in die Welt hinaus und erntet einen Shitsturm und viele lügen wenn sie nur ihren Mund aufmachen. Dafür sind es Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen, man muß sie eben nehmen wie sie sind. Und noch etwas nicht jeder muß sie wählen, es gibt in unserer Republik genügend Alternativen, auch wenn manche Parteien von unseren TV-Sendern und Zeitungen nicht erwähnt und tot geschwiegen werden.
  • 20.01.2017, 10:49 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Das mag ja sein. Aber kaum Jemand gilt als Erz-Nazi.
  • 20.01.2017, 10:57 Uhr
  • 1
Peter, es wird immer und ewig unbelehrbare Menschen auf dieser Welt geben. So auch in Deutschland. Darf ich Dich erinnern, daß es auch Nazis gab, die in der CDU ihre Heimat fanden? Es sogar bis zum Ministerpräsidenten schafften! Der Mensch kann sich ändern, der eine wird früher oder später klug, der Andere schafft es in seinem Leben nicht mehr.
  • 20.01.2017, 11:38 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Ich vergesse auch solche Dinge nicht. Aber selten zuvor gab es so viele Tummelplätze mit einer derartigen Konzentration...
  • 20.01.2017, 11:40 Uhr
  • 1
Daran verantwortlich ist für mich nach wie vor Frau AM, sie hat nicht nur Deutschland runter gewirtschaftet, sondern auch die EU in eine Zerreißprobe gebracht, durch ihr selbst herrliches Auftreten bei den Ostländern der EU. Mit Frankreich alleine wird sie der Trump-Riege nicht allein gegenüber treten. Wie lange ihr treuer Vassal noch an der Regierung ist, wird sich noch zeigen. Jetzt wäre es notwendig eine Integrationsfigur in der EU zu haben oder?
  • 20.01.2017, 18:17 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Ach...die rechten Konzentrationen sind erst jetzt hervor getreten. Latent waren die nie wirklich weg...
  • 20.01.2017, 18:24 Uhr
  • 0
trump hat doch gesagt, merkel ist dumm, denn die reichen golfstaaten liegen näher am krisenherd. die nehmen aber keine flüchtlinge auf.
  • 22.01.2017, 15:32 Uhr
  • 3
Lieber Peter,
wieso schreibts Du nicht einmal über Deine geschätzte Frau AM unter dem Motto:" Wie ich einen Staat wirtschaftlich ruinieren konnte?" Das wäre doch hochinteressant oder nicht? Was hälst Du von diesen Punkten:
Geplantes Bargeldverbot,
Schulden von ca. 11 Billionen, Wer soll die bezahlen?
Inflation als mögliche Heilung, Zwangshypotheken?
Alle Länder die nicht vom Euro abhängig sind, werden glücklicher daran sein wie wir in der EU und Deutschland.
  • 23.01.2017, 11:55 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Vielleicht, weil es eine klassische Fehlinformation wäre. (um es einmal nett zu sagen) In diesem Moment beträgt die deutsche Staatsverschuldung 2.130.910.228.976 €
(knapp über 2 Billionen) Eingerechnet sind die Kosten welche die Wiedervereinigung gekostet hat. Interessant ist jedenfalls, dass sogar ein Plus erwirtschaftet wurde. Nebenbei bemerkt ist die Kanzlerin bei mir gar nicht sooo hoch angesehen - das nur nebenbei.
  • 23.01.2017, 12:50 Uhr
  • 0
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Peter

Ja klar- aber da muss man ein vernünftiges Gesamtkonzept haben. Und das muss für den "Durchschnittsbürger" auch erkennbar sein.
Tut mir leid. Ich sehe zur Zeit viel Murks. Ob Migration ob Sozialstaat ob Thema Sicherheit oder Gerechtigkeit in der Arbeitswelt. Überall nur entschuldige das harte Wort : Nur "Geknaupe..."
  • 17.01.2017, 19:25 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Es gibt jede Menge Baustellen, aber man kann sie nicht alle auf Einmal bearbeiten...
  • 17.01.2017, 19:42 Uhr
  • 1
Der größte "Murks" passierte im September 2015 - und das ist und war keine Baustelle, sondern der größte Fehler, den Deutschland je begangen hat - egal, wer dafür verantwortlich ist.
  • 17.01.2017, 20:14 Uhr
  • 3
Peter Leopold
Ach...das war schon VIEL früher...Jahre früher
  • 17.01.2017, 20:17 Uhr
  • 1
erklärs mir lieber Peter Leopold - der größte Fehler war für mich September 2015 - es gab viele Fehler - gab es noch einen größeren?
  • 17.01.2017, 20:44 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Ja...Der größte Fehler war die Art, WIE die Wiedervereinigung gelaufen ist...
  • 18.01.2017, 04:12 Uhr
  • 0
hallo peter leopold, ich kann ihnen nur recht geben, der wirtschaftliche untergang begann mit der wiedervereinigung. nichts konnte die brd schädigen, die wiedervereinigung schon. alleine das umtauschen 1 zu 1, der soli und die gelder für den wiederaufbau. man hätte die ddr zu einem eigenen staat machen sollen.
  • 18.01.2017, 11:37 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Ich würde sagen, dass eine langsame Angleichen sinnvoller gewesen wäre. So ganz sauber ist das ohnehin nicht gelaufen. Russlands Zustimmung wurde mit einem Milliardenkredit erkauft und sooo begeistert waren vor Allem Frankreich und England nicht...
  • 18.01.2017, 11:39 Uhr
  • 0
da geb ich Dir uneingeschränkt recht, lieber Peter Leopold, aber nicht vergessen: das war 1989 - das ist fast 30 Jahre her und schon fast deutsche Geschichte - der September 2015 ist ganz nah und holt uns täglich ein.
  • 18.01.2017, 19:19 Uhr
  • 0
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Hallo Peter

Dein Beitrag heute ist etwas ausführlicher als sonst.
Bei dem Punkt das Deutschland ein Einwanderungsland ist , gehe ich mit Dir d`accord.
Dennoch muss man dabei sehr stark differenzieren.
Zum Beispiel das es Einwanderer gibt, welche nicht in erster Linie vorhaben sich zu integrieren, sondern in Ihrer eigenen "Komunnitee"
leben wollen. Das sind nach meiner eigenen Erfahrung Leute aus "muslimischen" Ländern. Das sagen mir auch Kollegen und Bekannte die selbst aus diesen Ländern kommen.
Einzelne oder kleine Gruppen von Ihnen könnte man durch "Anpassungsdruck" vielleicht assimilieren- aber in der aktuellen Anzahl sicher nicht.
Ansonsten läuft Deutschland Gefahr das Schicksal anderer Staaten zu teilen, in welchen Muslime und Nichtmuslime zusammenlebten.
Bis politische Umwälzungen und eine gestiegene Population der Muslime zu schlimmen Veränderungen führten, wie Bürgerkrieg und Vertreibung. Beispiele in der Geschichte gibt es einige.
Deutschland sollte seine Einwanderung daher sinnvoll planen, und die Leute holen, die es braucht und mit denen zusammen die Zukunft gestalten. So machen das andere bedeutende Staaten auch.
Altruismus ist dabei fehl am Platz. Man würde die Welt damit auch nicht "retten"- sondern langfristig höchstens dafür sorgen dass es einen "Flecken" weniger gibt auf der Landkarte, wo es noch gut geht.
Im übrigen kann man auch anders helfen, als Afghanen und Iraker oder Syrer alle nach Deutschland immigrieren zu lassen.
Seit Ende des 2.Weltkrieges sind hunderte von "Kriegen, Bürgerkriegen,Aufstände etc" geführt worden mit Millionen Toten.
Aber noch nie ist einer auf die Idee gekommen es sollten ein Teil der Beteiligten in ein bestimmtes Land emmigrieren.
Gute Politker sind Leute mit Klugheit und Weitsicht. Frau Merkel hat sicher gute "menschliche Eigenschaften. Aber nach meiner Einschätzung die genannten Attribute leider nicht.
  • 17.01.2017, 19:17 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Die Welt retten sehe ich auch nicht als Deutschlands Aufgabe. Es reicht schon, wenn man innerhalb Deutschlands auf einen gemeinsamen Nenner kommen würde...
  • 17.01.2017, 19:20 Uhr
  • 1
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Danke, Peter, für diesen Beitrag. Der mir besonders wichtig erscheinenden Satz steht am Ende. ........Zusammenhalt ist derzeit leider nicht erkennbar.
  • 17.01.2017, 18:35 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Ja, leider muss ich das immer wieder feststellen
  • 17.01.2017, 18:37 Uhr
  • 0
und warum gehen nicht millionen deutsche bürger nach berlin zum, wenn es sein muss, wochenlangen protestieren. in andren ländern helfen auch die protest des volkes, nur wir deutsche reden und schimpfen zwar viel aber beim handeln hapert es enorm.
  • 18.01.2017, 11:42 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Weil es sinnlos wäre...
  • 18.01.2017, 15:17 Uhr
  • 0
Oder weil die protestierenden, redenden und schimpfenden
"millionen" Deutschen nicht ausreichen, wie bei der nächsten
Wahl. Der Zusammenhalt der relativ zufriedenen Mitbürger ist
offensichtlich größer.
  • 19.01.2017, 16:13 Uhr
  • 0
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Stimmt!
  • 17.01.2017, 11:02 Uhr
  • 1
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Der Artikel ist sehr gut aber ichmöchte ganz gerne etwas ander werten, da ich mich zeimlich sicher fühle, will ich die Sicherheit als Ziel streichen und dafür endlich einen gute SOZIALPOLITIK einfügen.
Wir haben einenguzte Sicherheitsgesetzgebeung aber dafür einen sehr schlechte Sozialpolitik!
1. Sprachkenntnisse
2.Gute Sozialpolitik
3. Bildung
4. Arbeit
5. Wohnung
7. Ausreichende Kontakte zur Mehrheitsgesellschaft.
  • 17.01.2017, 09:04 Uhr
  • 1
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Peter Leopold ich kann Ihren Artikel voll und ganz unterstützen.
Hier ist auch ein Umdenken unserer Politiker gefragt. Ich möchte
auch den sozialen Wohnungsbau anführen, denn die Mieten sind
für den Normalbürger nicht mehr bezahlbar und ufern ins Bodenlose
aus. Viele Wohnungen stehen leer, da die Vermieter den Hals nicht
voll bekommen. Die Rentengeschichte wird wohl für die Zukunft ein
großes Problem sein - wenn nicht ein Umdenken stattfindet.
  • 17.01.2017, 08:23 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Jedenfalls ist das mit getrennten Kassen nicht zu machen. Immerhin...die Menschen werden ja auch immer älter und ICH möchte einen Dachdecker nicht mehr mit 70 auf einem Dach sehen...
  • 17.01.2017, 08:50 Uhr
  • 3
Die Menschen werden immer älter, ist doch das größte Lügenmärchen um unsere Gesellschaft zu verblöden.
Schon jetzt provitieren Versicherungen und Banken davon. Wer Spricht eigentlich von der großen Zahl derer, die nicht einmal das 60. Lebensjahr erleben ????
Rente mit 63 ist voll angemessen.
  • 17.01.2017, 09:14 Uhr
  • 4
Durch die heutige Medizin haben viele Menschen eine höhere Lebenserwartung, aber dass "alle" Menschen älter werden, kann ich auch nicht sagen.
Die Rente mit 65 finde ich angemessen und es ist nicht
nachvollziehbar, dass die Menschen nach diesem Alter noch
voll belastbar sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen
und je nach Beruf.
  • 17.01.2017, 09:22 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Ob das angemessen ist, lasse ich mal dahin gestellt. Aber Tatsache ist nun einmal, dass die Bevölkerung immer älter wird.
  • 17.01.2017, 09:43 Uhr
  • 1
Nur ein kleiner Teil unser Bevölkerung erreicht das 80. Lebensjahr oder auch darüber. Wenn ich das mal ins Verhältnis setze wie viele Menschen schon mit 30 - .60 Jahren an Krebs, Unfällen oder anderen Krankheiten versterben ist da eine beachtliche Anzahl. Die meisten haben in die Rentenkassen einbezahlt und haben nie etwas davon heraus bekommen.
Was geschieht mit diesem Geld ????
Wer profitiert davon ????
Oder wird dieses Gelt zweckentfremdet um es mal vorsichtig aus zu drücken ????????
  • 17.01.2017, 10:05 Uhr
  • 3
Peter Leopold
Hahaha...denkst Du im Ernst, dass ein Unfallopfer mit 30 jemals soviel eingezahlt hat, um eine monatliche Rente eines 65 Jährigen bis zum Lebensende zu finanzieren ?
  • 17.01.2017, 10:48 Uhr
  • 1
Frauen, die jetzt geboren werden, haben einen Lebenserwartung von fast 100 Jahren.
Übrigens, dass Menschen älter werden, sieht man schon an den Todesanzeigen in der Zeitung.
Nur mal ein Aufriss unserer Zeitung von heute.
97 - 92 - 87 - 85 - 83 - 82 - 81 - 74 - 70
Durchschnittssterbealter 83,44 Jahre

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...859099.html
  • 17.01.2017, 14:08 Uhr
  • 0
Noch 1960 lag die Lebenserwartun bei ca. 70 Jahren, jetzt bei über 80.
Als unsere Rentenversicherung begann, das war Mitte des 19. Jahrhunderts lag die Lebenserwartun unter 50 Jahren!
  • 17.01.2017, 14:14 Uhr
  • 2
Es ist doch logisch das ein Unfallopfer mit 30 nicht soviel einzahlen kann wie ein 65 jähriger . Aber er hat ca 15 Jahre seiene Beiträge entrichtet, Meine Frage ist was mit diesen Geldern geschieht ?? Denn es sind sehr viele Menschen die von ihrer Rente nichts sehen, da sie das Rentenalter einfach nicht erleben.
Wer in den Genuss kommt die Rente einige Jahre zu überleben zahlt heute schon bei Versicherungen wir der DKV eine Altersrückstellung, Einkommensteuer auf die Rente, Banken verweigern Rentnern Kredite. weil sie angst haben, das Geld nicht mehr zurück zu bekommen. Daß kann es doch nicht sein. Aber wir leisten uns Massen von Asylanten die auf unsere Kosten sich durch schmarotzen.
Das ist doch die pure Volksverarschung°!
  • 18.01.2017, 07:49 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Das nennt man Solidargemeinschaft.Und wer sich dem widersetzen will, hat ein recht egoistisches und asoziales Denken.Das Rentensystem funktioniert nur in der Gemeinschaft. Aber ich sehe schon, worauf Du hinaus willst und ich werde nicht wieder hier mit Leuten, die solche Ansichten vertreten, eine sinnlose "Asylantendiskussion" führen. In diesem Sinne...einen schönen Mittwoch!
  • 18.01.2017, 08:09 Uhr
  • 2
Kann da von solidarität aber nicht viel erkennen. Dir auch einen schönenMittwoch !
  • 18.01.2017, 08:10 Uhr
  • 0
Klare Frage: Was geschieht mit den Geldern die Menschen eingezahlt haben und das Rentenalter nicht erleben ??????
  • 18.01.2017, 08:13 Uhr
  • 0
Es scheint Typen zu geben, die nicht kappiert haben, dass unsere Renten ein Umlagesystem ist. Es wir kein Geld für später angelegt, sondern mit den jetzigen Beiträge werden die jetzigen Rentner gezahlt. Überschüsse legt die Rentenversicherung meist im Wohnungsbau an.
Tatsache ist, dass die Rente erst wieder höher und sicherer werden kann, wenn wir endlich einen BÜRGERRENTE bekommen, in die ALLE einzahlen, auch Beamte und Unternehmer und das natürlich ohne Einkommensbegrenzung.
In Östereich klappt das seit 2005 gut, Mindestrente über 1000 Euro, Renten ./. 20% höher wie bei uns und das 14x jährlich!
  • 18.01.2017, 08:14 Uhr
  • 2
Rentenversicherungen legen also Gelder in Wohnungsbau an. Bekommt dafür Miete oder Pacht. Daraus wird Einkommensteuer oder sogar Umsatzsteuer entrichtet und der arme Staat provitiert mal wieder davon. Die letzte Rentenerhöhung ist ein Witz, wenn man vergleicht wie die Teuerungsrate angestiegen ist.
Bemerkung : Österreich ist ja auch keine Bananenrepublik
  • 18.01.2017, 08:26 Uhr
  • 0
Die Bürgerrente geht aber nur mit einer anderen Regierung, deshalb werde ich alles tun, dass es im Herbst ROT-ROT-GRÜN geben wird.

Übrigens, die rechtextremem und gefährliche AfD hat zur Rente KEIN Konzept!
  • 18.01.2017, 08:41 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Das überrascht nicht wirklich
  • 18.01.2017, 08:42 Uhr
  • 0
Rot,rot grün, armes Deutschland.
  • 18.01.2017, 08:45 Uhr
  • 0
Wie heißt es so schön: "Einer für Alle - Alle für Einen"!
So etwa funktioniert das Rentensystem.
  • 18.01.2017, 09:39 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Nur wollen das eben nicht Alle einsehen...wie man sieht
  • 18.01.2017, 09:40 Uhr
  • 1
Ja, so ist es! Einen schönen Mittwoch!
  • 18.01.2017, 09:42 Uhr
  • 0
Dann sollen die aber da hin gehen, wo es anders ist.
Unser solidarisches Rentensystem ist eigentlich gut, bedarf aber nach über einem Jahrhunder einenige Änderungen um die Anfordeungen der Zukunft meistern zu können.
Die Bürgerrente ist, denk ich, die passende Lösung!
  • 18.01.2017, 09:52 Uhr
  • 1
Peter Leopold
...wogegen sich Einige mit Händen und Füßen wehren werden...
  • 18.01.2017, 11:09 Uhr
  • 1
Das Rentensystem muss den heutigen Anforderungen gerecht werden und bedarf dringend einer Änderung...
  • 18.01.2017, 17:44 Uhr
  • 1
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