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Holocaustgedenktag

27.01.2017, 19:52 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Den Holocaustgedenktag zu instrumentalisieren ist schäbig!
Ich habe als Kind die Nazizeit erlebt. Ich habe als Kind die Judenzüge bei der Deportation von Holland nach Ausschwitz gesehen. Diese Menschen wurden in Viehwaggons transportiert, oben waren kleine Öffnungen von ca. 30x20 cm mit senkrechten Gitterstäben, aus denen Menschen herausschauten. Wir waren ca. 5-6 mtr. entfernt, nur von einem Zaun getrennt, der Zug musste warten. Auf dem Bahnsteig patrouillierten Soldaten mit riesigen Gewehren und zähnefletschenden Hunden, vorne und hinten am Zug waren Waggons mit Flakgeschützen. Die Juden schauten uns direkt ins Gesicht, was mögen sie wohl von uns Nazikindern gedacht haben? Heute wissen wir, dass sie direkt in den Tod geschickt wurden, mir läuft es kalt den Rücken runter, wenn ich daran denke. In meinem antifaschistischen Elternhaus wurde ständig darüber diskutiert, was mit den Juden geschehen würde. Aber selbst meine Eltern, für die die Nazis Verbrecher waren, haben so eine Ungeheuerlichkeit, wie den Holocaust, nicht für möglich gehalten. Das industrielle Vernichten von 6 Millionen Menschen ist eine einmalige Ungeheuerlichkeit in der Geschichte der Menschheit.
Ich bin entsetzt darüber, dass auch hier bei WIZE diese Ungeheuerlichkeit benutzt wird, um politisch Andersdenkende zu diskriminieren, besonders einer sticht hier hervor. Der Holocaust wird in beschämender Weise verharmlost, die Schreiber sollten sich schämen. Jeder, der nicht ihrer linken Meinung ist, wird als Nazi oder Populist beschimpft. Sie spielen sich als Retter der Demokratie auf, löschen aber selbst alle kritischen Antworten auf ihre kruden Ansichten und sperren Kritiker. Wenn wir etwas aus der Nazizeit gelernt haben sollten, dann, dass wir Meinungsfreiheit und Diskussion verteidigen sollten. Die Unterdrückung anderer Meinung ist der erste Schritt in den Faschismus.
In meinen Beiträgen kann mich jeder kritisieren und kein Beitrag wird gelöscht und kein Schreiber wird gesperrt. Ich fordere jeden auf, der mit meinen Ansichten nicht einverstanden ist, mich zu kritisieren. Nur Beleidigungen müssen nicht sein!

35 Kommentare

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Ich habe mir gestern den Vortrag einer Holocaust-Überlebenden in der KZ-Gedenkstätte Esterwegen angehört. Der große Parkplatz war übervoll und an der Straße standen die Autos noch kilometerweit. Ich kannte die Gedenkstätte noch nicht, auf einem großen Areal standen mehrere Hallen. Am Eingangsbereich war ein großer Saal, der übervoll war. Wir haben uns den Vortrag in einer leergeräumten Maschinenhalle stehend und frierend angehört, auch hier waren noch ca.500 Zuhörer. Erna de Vries hat als Kind den Holocaust überlebt, sie war allerdings nur in dem KZ Ravensbrück. Ihre Eltern sind in Ausschwitz vergast worden. Wie war der Vortrag? Sie erzählte die Verfolgung und Deportation ihrer Familie mit ganz vielen Nebensächlichkeiten wie die Farbe ihres Kleides usw. Das Grauen, die Angst und die Entwürdigung konnte sie nicht rüberbringen, insgesamt war der Vortrag enttäuschend.
Wir waren vor 2 Jahren in Berlin und haben dort das Holocaust-Denkmal besichtigt. Zwischen den Stehlen spielten die Kinder Versteck oder sie sprangen von einer Stehle zur anderen. Etwas weiter hatte eine Gruppe von Arabern sich niedergelassen und redeten fröhlich miteinander und etwas weiter trank ein Gruppe von Alkis ihr Bier. Von Ergriffenheit und Erinnern nirgends eine Spur, es herrschte Freizeitpark-Stimmung. Ich denke, man ist kein Nazi, wenn man die Ausführung dieser Gedenkkultur kritisiert. Hätte man in Berlin nicht eine Gedenkhalle bauen können, in der Mitte einen Altar an dem man eine Kerze hätte anzünden, Blumen niederlegen oder nur still gedenken können? Hätte man den Toten nicht ein Gesicht geben können, indem man ihre Namen an die Wände geschrieben hätte?
Was will ich mit meiner Kritik sagen? Man gedenkt schon, aber es hat sich eine Gedenkroutine entwickelt, die nicht mehr berührt, schlimmer noch, die sicher auch von kommerziellen und politischen Interessen missbraucht wird.
Zum Schluss will ich noch erwähnen, dass Erna de Vries nach ihren Erzählungen nur überlebt hat, weil deutsche Bekannte sie jahrelang unter eigener Lebensgefahr geschützt haben.
  • 30.01.2017, 18:14 Uhr
  • 0
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Ich habe diese schlimmen Zeiten nicht miterlebt, verneige mich aber vor den Opfern der Verbrechen der Nazi Zeit und kann nur hoffen, dass dieser Teil der Geschichte noch vielen Generationen weitervermittelt wird, damit so was nie wieder vorkommt.
  • 28.01.2017, 16:31 Uhr
  • 1
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Die heutige Generation kann natürlich nichts mehr für diese schlimmen
Verbrechen, aber ein Gedenktag ist wichtig. Ich war auch ein Kind
als dies geschah und unsere jüdischen Nachbarn weggeschafft wurden.
Meine Mutter ging knapp am Konzentrationslager vorbei, weil sie
diese Menschen mit Lebensmittel versorgte - und angezeigt wurde.
In den vergangenen Tagen hörte ich immer wieder Äußerungen, die
mich an die Hetze der Nazi-Zeit erinnerten. Darum wehret diesen
Anfängen!
  • 28.01.2017, 10:11 Uhr
  • 3
Denkanstöße sind gut - aber nicht immer nachvollziehbar!
  • 28.01.2017, 10:29 Uhr
  • 0
Ich finde es richtig daß man an unsere Geschichte in Schulen, mit Denkmälern und auch mit einem Gedenktag erinnert. Eine solches geschichtliches Verbrechen darf es nie wieder geben. Wenn ich diese Bilder sehe kommen mir als gestandenem Mannsbild die Tränen und ich kann es immer noch nicht fassen daß es solche Verbrecher gab. Was ich aber verurteile ist diese ständige Berieselung durch die Fernsehmedien und hier gerade durch die Öffentlich Rechtlichen in ihren dritten Programmen in denen fast ständig an allen Tagen in der Woche von Holocaust, Naziverbrechen und vom Völkermord an den Juden berichtet wird. Ich glaube daß wir alle dafür genug gesühnt haben und es an der Zeit ist zwar zu gedenken aber auch einmal die Vergangenheit ruhen zu lassen.
  • 28.01.2017, 15:37 Uhr
  • 5
Das sehe ich auch so. Aber was ich nicht sehe ist, dass die Deutschen die einzigen sind, die Völkermord betrieben haben. Von 50 Millionen Indianern blieben 800 Tausend übrig. Der Umgang mit den schwarzen Sklaven war ungeheuerlich. Die Kolonialherren haben Menschen verstümmelt, wie es ihnen gefiel. usw. Die Geschichte gibt viele Beispiele. Was ist mit Guantanamo? Der Abwurf von 2 Atombomben.
Es gibt viele Staaten, die sicher unter unser Schuld verstecken....
  • 28.01.2017, 17:14 Uhr
  • 1
Das "Lesenswert" von mir war versehentlich - ich wollte kommentieren!.
Wie, bitte, soll man an etwas gedenken, wenn nicht mehr daran erinnert wird. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass ich so viel wie möglich aus dieser grauenvollen Zeit erfahre, die ich selbst noch nicht miterlebt habe. Nur so kann ich erkennen, wenn sich eventuelle neue Gräueltaten anbahnen.
  • 28.01.2017, 19:25 Uhr
  • 1
Nicht auch nur wir Deutschen haben Schuld auf uns geladen.
Wenn man die Geschichte verfolgt, hat es auf der ganzen
Welt schlimme Verbrechen gegeben, die bis heute nicht
gesühnt sind. Natürlich hat unser Volk viel finanzielle
"Wiedergutmachung" geleistet und es hat noch kein Ende.
Unsere "Befreier" haben uns bis jetzt zur Kasse gebeten.
Die jetzige Generation kann dies nicht nachvollziehen.
Ich bin jedoch der Meinung, dass unsere Jugend davon
erfahren soll, damit sie nachvollziehen können, was
seinerzeit geschehen ist und erkennen können, was Hetze
anrichten kann.
  • 28.01.2017, 19:30 Uhr
  • 1
Lina: Wenn jeder vor seiner Tür kehren würde und nicht mit den Fingern auf andere zeigen würde, sähe es auf der Welt anders aus. Gedenken hat nichts mit Schuldgefühlen zu tun - es ist ein Zeichen von Stärke, wenn man sich der Vergangenheit stellt.
Und was das Bitten zur Kasse, das du ansprichst, betrifft: Wäre statt des Marshallplans, der (West)-Deutschland ganz schnell auf die Beine brachte der Morgenthau-Plan, der aus Deutschland ein rückständiges Agrarland machen wollte, in Kraft getreten, dann WÄRE deine Aussage richte.
So liegst du voll daneben. Wie das Ausräumen aussah, hättest du in der DDR beobachten können.
Du siehst also: gute Information ist Gold wert und schützt vor Fehlurteilen.
  • 29.01.2017, 00:26 Uhr
  • 1
Heidi, in vielen Teilen hast Du recht. Die Care-Pakete haben
uns geholfen, denn in den Großstädten sind die Menschen
fast verhungert. Wenn ich zurückblicke, wie unsere Städte
in Schutt und Asche gelegt wurden. Mein Vater hat als
Verwundeter die schlimmen Tage in Dresden erlebt.

Ich habe schon desöfteren mit Amerikanern diskutiert und
wir waren immer zusammen der gleichen Meinung, was
das Unrecht betrifft. Natürlich standen wir unter der Knute
der Besatzer. Ohne Zweifel, der Marshallplan hat uns ge-
holfen. Kennen Sie auch den berühmten Ausspruch des
Engländers: "Wir haben das falsche Schwein geschlachtet!"?

Es soll aber auch nicht vergessen werden, was nach dem Krieg und den schlimmen Zeiten beim Wiederaufbau
die Deutschen geleistet haben. Hier will ich ausdrücklich
auf die sogenannten "Trümmerfrauen" hinweisen, die
nicht vergessen werden sollen.

Hier möchte ich auch auf meine vielen Bekannten in
Thüringen hinweisen, deren Leid durch die Teilung
von Deutschland entstanden ist. Sie hatten immer
mein Mitgefühl und ich bin froh, dass wir wieder
vereint sind.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass das Unrecht nicht
vergessen werden soll und auch die Gedenktage nicht
abgeschafft werden.
  • 29.01.2017, 09:35 Uhr
  • 1
Zum Thema Gedenken, ja wir müssen daran denken und wie schon gesagt wir müssen auch unseren Kindern in den Schulen davon berichten. Aber glaubt hier einer auch nur ansatzweise daß unsere Jugendlichen sich spät am Abend oder in der Nacht fast Täglich diese Kriegs und Nazigreuel ansehen? Diese ständige und beklemmende Vorführung unserer Väter Schuld muß irgendwann auch mal aufhören. Gedenken und Geschichtliche Lehre ja, einem aber immer die Schuld der Vorfahren aufzudrücken, damit muß Schluß sein.
  • 29.01.2017, 15:24 Uhr
  • 3
Wer gedenkt derer, die den Widerstand mit ihrem Leben bezahlten und der zahllosen Helfer, die in Angst lebten und nicht mit den Wölfen heulten.
Sie haben sich "vorbildlich verhalten.
  • 29.01.2017, 16:11 Uhr
  • 2
Ich glaube, Jugendliche schauen im Fernsehen kaum 3. Programme oder Arte und Phönix an. Das ist eher etwas für unsere Generation. Und in diesen Sendern wird eben auch über Widerstand berichtet und auch über die Geschichte anderer Länder. Ich schaue auch nicht alles, aber wo ich Wissenslücken bei mir entdecke, bin ich froh, wenn ich mich umfassend informieren kann. Ich lerne nun mal gern
  • 29.01.2017, 16:17 Uhr
  • 1
Man lernt nie aus! Gruß
  • 29.01.2017, 16:33 Uhr
  • 1
Dieter: Ich habe schon größere Enkel. Deren Geschichtsbücher der Oberstufe Gymnasium habe ich mir genau angeschaut und muss sagen, dass diese sehr objektiv und sachlich sind - im Gegensatz zu unseren eigenen Schulbüchern und auch noch zu denen meiner Kinder. In der BRD hörte damals Geschichte mit den 1. Weltkrieg auf und in der DDR gab es nur das böse Nazi-Deutschland und die ruhmreiche Sowjetunion. Von Objektivität und Sachlichkeit nirgendwo eine Spur. Möglicherweise ist das auch der Grund, warum viele Ältere ein solch verschrobenes Geschichtsbild haben.
Nochmals zu den weiter oben angesprochenen Schuldgefühlen: Sachliche Berichte, wie ich sie kenne, rufen zumindest bei mir keinerlei Schuldgefühle hervor. Wie denn auch. Die meisten waren ja zu der Zeit noch gar nicht geboren. Aber ich bin froh, dass darüber gesprochen wird und nicht - wie vor Jahren - alles unter den Teppich gekehrt wird.
  • 30.01.2017, 12:32 Uhr
  • 0
Geschichte wird immer nachträglich geschrieben!
  • 30.01.2017, 14:13 Uhr
  • 2
"Es sind immer die Sieger, die die Geschichte schreiben."
  • 30.01.2017, 15:12 Uhr
  • 1
Wenn man noch Zeitzeugen hat - erfährt man mehr und
unverfälscht von den Vorgängen. Geschichtsbücher sind gut
und recht, aber dort findet man nicht immer die sogenannte
Wahrheit.
  • 30.01.2017, 18:14 Uhr
  • 1
Was Zeitzeugen betrifft: Es werden immer weniger. Deshalb ist es gut, dass es heute so viel Filmmaterial gibt.
Was die Schulbücher betrifft: Informieren! Dann wird man feststellen, dass diese in den letzten Jahren sehr viel besser geworden sind. Aber ohne dass man sie in die Hand nimmt und anschaut, wird man kaum erfahren, was drinne steht.
Unser Geschichtsunterricht war doch nur ein Pauken von Jahreszahlen von Schlachten von der Antike bis zum ersten Weltkrieg .
  • 30.01.2017, 20:41 Uhr
  • 1
Filmmaterial ist nicht schlecht und ich habe festgestellt,
dass immer mehr auftaucht, welches vorher unter Verschluss
gehalten wurde. Ich habe den Vorteil, dass es in meiner
Verwandtschaft sehr viele alte Menschen gibt, welche
über vieles berichten können.
Über den Geschichtsunterricht in den Schulen kann man
verschiedener Meinung sein und ich bin überzeugt, dass
sich die Lehrer an die "Vorgaben" halten müssen.
  • 31.01.2017, 08:49 Uhr
  • 1
Dieter: welche Sender schaust du denn? Wir haben ja die freie Presse, und gesendet wird das, was Quote bringt. Und das ist eben amerikanischer Mist von den Privaten, wofür es aber hohe Einschaltquoten gibt --- oder Themen aus "unserer" Welt von den Dritten, Arte, Phönix, ARD-Alpha oder ZDR-Info. Ich schaue nur solche Sender und bin daher bestens informiert. Aber ich gehöre damit zu einer Minderheit. Otto Normalverbraucher will nur unterhalten werden, je seichter um so besser.
Genau so ist es in den Schulen. Die Lehrer halten ihren Unterricht und die Schüler spielen mit ihren Handys. Im Elternhaus gibt es auch die modernste Unterhaltungselektronik aber keinerlei Kommunikation mehr.
Willst du die Schuld dafür, dass ein Teil der Jugend immer fauler und anspruchsvoller wird, der Gesellschaft oder der Schule oder der Regierung in die Schuhe schieben?
Und: wenn ein Hauptschüler, der vielleicht Lese- und Rechtschreibeschwäche hat, willig ist und zwei geschickte Hände hat, dann wird er als Azubi im Handwerk mit Handkuss genommen, kann gutes Geld verdienen, sogar seinen Meister machen.
  • 31.01.2017, 10:25 Uhr
  • 0
Viele Lehrer stehen inzwischen auch auf Kuschelpädagogik. Ein Beispiel aus meiner Praxis. Ich betreue in unserem schönen Planetarium (www.avk.ch) viele Schulklassen. Kürzlich zwei 2. Klassen incl. 4 Lehrerinnen. Die Kinder waren so was von undiszipliniert, dass ich mal ziemlich laut werden musste. Ich schloss mit den Worten: "So, jetzt wisst ihr, wo es lang geht - jetzt können wir wieder Freunde werden." Es war dann eine richtig schöne Stunde, mit disziplinierten aber aufgeweckten Kindern, die mir ein Loch in den Bauch fragten. Am Ende kritisierte mich eine der Lehrerinnen: "So gehen wir aber nicht mit unseren Kindern um." Ich darauf: "Wie Sie das an der Schule machen, ist Ihr Ding, hier habe ich das Hausrecht!"
Ein Lehrer, der seinen Job gern macht und sich durchsetzen kann, schafft es auch heute noch, sich Respekt zu verschaffen und Kinder zu begeistern.
  • 31.01.2017, 13:22 Uhr
  • 1
Heidi, da muss ich zustimmen und ich finde, ein Lehrer muss
sich Respekt verschaffen können. Die Jugend ist nicht so
schlecht, wie sie mitunter hingestellt wird. Sehr gerne habe
ich in meinem früheren Beruf Lehrlinge ausgebildet und
ich freue mich immer wieder, diese zu sehen und mit ihnen
zu reden.
Was die Vergangenheit betrifft, muss ich immer wieder
feststellen, dass sehr viel "Mist" unter die Leute gebracht
wird und auch geglaubt wird. Sehr gerne denke ich an
meine Mutter zurück, welche zwei Weltkriege erlebt hat
und glaubwürdig berichten konnte.
  • 31.01.2017, 14:21 Uhr
  • 1
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Auf grund der weltweiten Überbevölkerung, wird sich dies nur in anderen Formen wiederholen. Dies hat nichts mit Nazi zu tun, sondern letztlich wird es schlicht und einfach ums Überleben gehen. Dies zeichnet sich ja bereits in Afrika ab. Einen Holocaust Gedenktag ist so überflüssig wie die ganzen Gedenkstätten, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Davon wird mehr keiner lebendig. Es ist ein Mittel nachfolgenden Generationen ein schlechtes Gewissen zu machen, die nichts damit zu tun haben und diese Zeit nicht mit erlebt haben.
  • 28.01.2017, 09:17 Uhr
  • 3
Es geht um Erinnern, an Menschen die durch einen völlig verblödeten Idioten gestorben sind. Und - es geht darum, aufmerksam zu machen - dass ein solches Massaker nie wieder passieren darf.
@ Karl, der du nicht mal den Arsch in der Hose hast, mit deinem wirklichen Bild zu posten. Afrika ist das geringste Problem der Menschheit. Informier dich mal.
  • 29.01.2017, 02:17 Uhr
  • 1
Wer das Geltungsbedürfnis hat, sich mit seinem eigenen Bild ins Net zu setzen, der soll es gerne machen. Ich mache es eben nicht. Ich lasse mich auch nicht von Menschen verbiegen, die mir ihre Meinug aufzwingen wollen und meinen. daß ich ihre Meinung teilen muß. Ich bin eben kein Ja sager und plappere das nach was mir andere in den Mund legen wollen. Das ist zwar unbequem für andere aber ich stehe dazu. Die Erinnerung, oder besser gesagt das ewige aufrühren der Vergangenheit bringt gar nichts , als außer bei nachfolgenden Generationen Schuldgefühle beabsichtigt zu erzeugen, wie ich es oben bereits geschrieben habe. Das grenzt ja schon an Psychoterror. Auch wenn Afrika das geringste Übel ist, dann können wir ja auch die deutschen Soldaten aus Afrika ( Maly )abziehen.
  • 29.01.2017, 10:36 Uhr
  • 0
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Sigurt genau so ist es die Geschichte des Faschismus ist noch lange nicht aufgearbeitet . Zu Beispiel Franco war ein Faschist und im Bürgerkrieg sind viele Verbrechen verübt worden auch mit Hilfe der Legion Condor , er hat aber auch das soziale System eingeführt und bis zu seinem Ende das Land weiter geführt und dem König übergeben unter der Bedingung eines demokratichen Staates .
Und sein Mauseleum wird von vielen Spaniern verehrt und sein Name hat heute noch im großen Teil der Leute Bedeutung
Oder was ist mit den Kaiser in Japan --deren Verbrechen sind genauso wie von Deutschland --
Die Deutschen machen sich das sehr einfach mit der Geschichte , die Frage der Schuld das Hitler so an die Macht kam , liegt wohl auch an der Schuld der SPD und KPD die sich lieber selbst bekämften als gemeinsam gegen Hitler --der lachende 3 hat gewonnen .
Die Frage der Schuld wird ausgeblendet genau so wie heute , außer Parolen nichts gewesen !!!!
Aber wie ich sehe --nichts gelernt und die Geschichte ist immer gleich
  • 27.01.2017, 23:11 Uhr
  • 2
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Sigurt, danke für diesen wichtigen und berührenden Beitrag. Ich war 1945 erst 8 Jahre alt und erlebte den Krieg nur kurz in Hamburg, dann wurden wir aufs Land geschickt. Von den Verfolgungen und Verbrechen der Nazis habe ich erst nach dem Krieg erfahren. Ich empfinde es noch immer als grausam, wenn Menschen so oberflächlich und teilweise zynisch auf diese Verbrechen reagieren.
  • 27.01.2017, 20:51 Uhr
  • 3
Ja, auch im Rest der Welt hat es menschlische Katasthrophen gegeben, das mildert die eigene aber nicht ab. Was wollt ihr damit sagen. ? Das ist Kindergarten erster Güte und zeugt von wenig Intelligenz. Und - was viel schlimmer ist - es fehlt an Rückrat.
  • 29.01.2017, 02:22 Uhr
  • 0
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