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Juncker: Darum ist das Jahr 2017 von entscheidender Bedeutung für die Zukunf ...

Juncker: Darum ist das Jahr 2017 von entscheidender Bedeutung für die Zukunft Europas

News Team
28.01.2017, 11:21 Uhr
Beitrag von News Team

Nach Ansicht von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist das Jahr 2017 von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der Europäischen Union. „Das Jahr 2017 hat das Zeug zu einem ‚Weltaugenblick‘ ", schrieb Juncker in einem Gastbeitrag für die „ Welt“ in Anlehnung an eine Formulierung des Schriftstellers Stefan Zweig.

Das laufende Jahr sei ein Jahr der Risiken, aber auch der Möglichkeiten, in dem über „die Geschicke unseres Kontinents“ entschieden werden könne. „Wir haben die Wahl zwischen Abschottung, Ungleichheit, nationalen Egoismen einerseits und Weltoffenheit, sozialer Fairness und vereinten Kräften andererseits, zwischen Rückschritt und Zukunft, zwischen Engstirnigkeit und Europa.“

Gleichzeitig rief Juncker die EU-Staaten zu mehr Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheitspolitik auf. Es gehe dabei auch um „Europas Rolle als Stabilitätsanker in einer sich verändernden Welt“, schrieb der Präsident der EU-Kommission. „Unabhängig vom Wahlausgang in den USA können wir es nicht anderen überlassen, für unsere Sicherheit zu sorgen“. Darum habe seine Behörde auch eine Agenda für eine gemeinsame Verteidigungs- und Sicherheitspolitik vorgelegt, die auch die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und beim Kauf von militärischem Gerät verbessern soll.

Mitgliedsländer sollen in diesem Bereich nicht mehr nebeneinander, sondern miteinander forschen und investieren. Das ist eine Frage der Effizienz. In der EU haben wir 154 verschiedene Typen von Waffensystemen, während es in den USA nur 27 gibt. Wir können durch eine verstärkte Zusammenarbeit in diesem Bereich jährlich zwischen 25 und 100 Milliarden Euro einsparen.

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33 Kommentare

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" Merkel in Türkei"-armselige EU !!
Weder Deutschland noch die Nato brauchen die Türkei. Die Milliardenzahlungen an Erdogan sind eine strafbare Veruntreuung unserer Steuergelder, zumal die Invasion der Zuwanderer dank der Grenzsperrungen unserer östlichen Nachbarn schon längst nicht mehr über die Türkei, sondern über die afrikanische Route erfolgt. Diese Gelder sollten sinnvollerweise zur Unterstützung der Wirtschaft in den afrikanischen Ländern ausgegeben werden und nicht für den Wohlstand von Diktatoren. Merkel hat wieder einmal Deutschland großen Schaden zugefügt. Die armselige EU kann den Frieden nicht sichern. Nur das gute Verhältnis zwischen den Weltmächten USA und Rußland ist ein Friedensgarant. und dafür ist Trump der richtige Politiker.
  • 03.02.2017, 11:25 Uhr
  • 1
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Klar, dass die Vampire zum Blutspenden aufrufen, völlig uneigennützig natürlich.
Die eine EU-Napfsülze ist ja nun nach D entsorgt worden (wohin auch sonst), jetzt wäre der größte EU-Lügner und Betrüger dran. Gerade Juncker hat Steuerhinterziehung für EU zugunsten seines Landes in großem Ausmaß betrieben.
Wer den Bock zum Gärtner macht, darf sich nicht über abgefressene Blumen beschweren.
Friedensprojekt europäische Verständigung ja, Euro-Diktatur a la Juncker NEIN.
  • 29.01.2017, 22:19 Uhr
  • 1
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Junker will eine Diktatur aus Brüssel. Schlecht für ihn, das viele Staaten das gemerkt haben, und in den anderen, das Volk auf die Barrikaden geht. Der Euro ist ja gut, aber Länder, die da nicht Mithalten können, müssen da raus und nicht von anderen Ländern gerettet werden. vor allen, wenn bei solch einer Rettung nicht die Staaten, sondern die Banken gerettet werden. Bei der Außenpolitik müssen einige Länder die Möglichkeit haben, von der gemeinsamen Politik abzuweichen. usw
  • 29.01.2017, 00:04 Uhr
  • 4
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Merken diese Politschwafler eigentlich nicht daß sie sich selbst laufend widersprechen ? Zitat Junker, „Wir haben die Wahl zwischen Abschottung, Ungleichheit, nationalen Egoismen einerseits und Weltoffenheit, sozialer Fairness und vereinten Kräften andererseits, zwischen Rückschritt und Zukunft, zwischen Engstirnigkeit und Europa.“ Was für ein Schwätzer. sagt, „nationalen Egoismen“ wer hat den in seinem Land Programme entwickelt und dann aufgelegt um Steuerhinterziehung und Steuerflucht zu ermöglichen? Doch Herr Junker.

Er sagt weiter“ Gleichzeitig rief Juncker die EU-Staaten zu mehr Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheitspolitik auf. Es gehe dabei auch um „Europas Rolle als Stabilitätsanker in einer sich verändernden Welt“, schrieb der Präsident der EU-Kommission. „Unabhängig vom Wahlausgang in den USA können wir es nicht anderen überlassen, für unsere Sicherheit zu sorgen“.

Ja warum haben Er und sein Busenfreund Schulz dafür nicht in den Jahren ihrer Tätigkeit in der EU gesorgt? Nein unnütze Gesetze und Verordnungen zur Krümmung der Banane und Gurke und kriminelle Gesetze für Banken und Konzerne haben sie erlassen um die Bürger Europas aus zu rauben. Solche Typen predigen immer Wasser für alle und selbst saufen sie den Wein.
Erst wenn wir dieses gesamte Gaunergeflecht entsorgt haben wird es für die Bürger Besserung geben. Solidarität haben die meisten Länder nur beim einsacken von Transferleistungen ansonsten sind sie sich alle selbst die Nächsten.
  • 28.01.2017, 15:55 Uhr
  • 7
Und wenn Trump und May sich noch die Rußen und die Türken ins Boot holen gehen bei uns die Lichter ganz aus.
  • 29.01.2017, 15:31 Uhr
  • 5
Warum schauen denn unsere Politiker zu und stänkern weiter?
  • 30.01.2017, 15:51 Uhr
  • 3
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Vielleicht schafft es Trump, dass die uneinigen Europäer effizienter zusammenarbeiten. Viel Hoffnung habe ich allerdings nicht.
In der Rüstungs-Industrie gibt es mit Airbus eine starke Allianz, während die übrigen Unternehmen wenig Neigung zur Kooperation zeigen. Auch der Zusammenschluss von dem deutschen Panzer-Hersteller KWW und der französischen Panzerschmiede Nexter steht vor dem Scheitern.
Im übrigen stellen die USA rund 50 % aller Rüstungsgüter dieser Welt her und Deutschland nur 1,6 %. Russland und Großbritannien je rund 10%. Von China hat man keine Zahlen.
Lucia hat sehr präzise dargestellt, welche Ziele sich Europa setzen sollte. Um mit den Worten des verstorbenen Bundespräsidenten Herzog zu antworten: Es wäre schön, wenn durch Europa ein Ruck ginge, um ganz neue Ziele verpflichtend zu vereinbaren.
  • 28.01.2017, 13:01 Uhr
  • 2
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Dann geht es hier wohl nur um die friedliche Aufrüstung Westeuropas und den Verdienst für die Waffenindustrie, nachdem die Kriege in anderen Ländern in Frage gestellt wurden.

Unsere Zeit stellt sicher andere Herausforderungen, als den Krieg!

Wie wäre es mit der Vermeidung von Völkerwanderungen, der Zerstörung und Ausnutzung anderer Länder, des Bevölkerungszuwachses, der die Natur und unsere Existenz zerstört usw.
Um das zu erreichen muss die Forschung zu friedlichen Zwecken, die der Umwelt und den Menschen dienen eingesetzt werden. (Dafür muss es aber eine unabhängige Forschung geben.)

Die Herstellung von Waffen und die Aufrüstung hat in der Vergangenheit immer zu Kriegen geführt, das scheint in Vergessenheit geraten zu sein!!
  • 28.01.2017, 12:14 Uhr
  • 9
Wo soll das Geld eigentlich herkommen? Griechenland steht wieder kurz vor dem Zusammenbruch. Italien ebenfalls, wir haben 22 MIlliarden € 2016 für Migranten ausgegeben, 350 000 allein für Deutschkurse, die von der Hälfte der Teilnehmer vorzeitig aufgegeben wurden.
Wir sollten Entwicklungshilfe vor Ort stärker als Hilfe zur Selbsthilfe betreiben, Aufklärung über empfängnisverhütende Mittel sollte dazu gehören, ... Außenpolitik sollte ganz andere Aspekte betonen,
Kriege sollten weltweit geächtet werden.
Wer irgendwo einen Krieg anzettelt, sollte von allen Ländern der Welt sanktioniert werden.

Das alles wird aber nicht geschehen, weil die menschliche Natur das nicht zulässt.
  • 28.01.2017, 12:39 Uhr
  • 7
Ja, das sehe ich auch.
Es ist gefährlich eine Kriegsmaschinerie wieder in Gang zu setzen.
Ohne die vorangegangen Kriege wären alle Grauen und Verbrechen an Menschen nicht entstanden. Der Krieg wurde schon immer dazu benutzt, eigene Interessen und Ideologien durchzusetzen und leider mit allen Mitteln.
  • 28.01.2017, 12:55 Uhr
  • 5
Edith, die Geldbeträge, die Du aufzählst, sind gemessen am europäischen BSP Peanuts.
2015 betrug es rund 15 Billionen Euro. Das Problem ist also nicht das Geld, sondern die Ausgabenpolitik. Europa müsste seine Sozial-Politik überdenken und der Bevölkerung mehr Eigenverantwortung übertragen. Falls das nicht gelingt, werden wir von der "bequemen Hängematte" nicht mehr herunterkommen.
  • 28.01.2017, 15:07 Uhr
  • 3
Die Hängematten werden immer unbequemer für die "normal" arbeitenden Menschen. Für die Politiker auch? Nein, egal was sie auch machen, und wenn sie einen ganzen Staat vor die Wand fahren, sie haben ausgesorgt und sind nie existenziell bedroht. Auch werden sie nicht für Fehlentscheidungen zur Verantwortung gezogen.
Zum Vorhandensein von Eigenverantwortung gehört selbstständiges Denken und Handeln.(Was bei Politikern nicht vorhanden ist)
Diese Fähigkeiten können sich auch beim Staatbürger nicht entwickeln. Er wird durch permanente Meinungsmache und wenig Faktenwissen zum Gesinnungsapostel. Unfähig Situationen angemessen zu beurteilen.
  • 28.01.2017, 16:52 Uhr
  • 4
Lucia, mit den raffgierigen Politikern hast Du völlig recht. Sie gehören mit zu meiner Anregung, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen.
Zu selbständigem Denken und Handeln ist ansonsten jeder Mensch fähig. Es gibt genug Informationen und sehr viele unterschiedliche Meinungen, sodass alle Situationen angemessen beurteilt werden können.
Deinen Pessimismus teile ich nicht, da wir in einer freien Gesellschaft leben und nicht in einer Diktatur a la Putin oder Erdogan.
  • 28.01.2017, 17:10 Uhr
  • 2
Digger, es ist gut, dass Sie optimistisch sind. Und doch ist der Blätterwald dicht.
  • 28.01.2017, 17:23 Uhr
  • 1
Guten Abend Digger Wersin,
schön daß du so optimistisch in die Welt schaust, obwohl wir von jeder Menge machtbesessenen Politikern umgeben sind. Dein Begriff von der freien Gesllschaft kann ich so nicht teilen, denn den ersten Schritt zur freien Gesellschaft hat bisher hat nur ein Land geschafft. Finnland hat seinen Bürgern das "bedingungslose Grundeinkommen" gewährt. Jeder Bürger bekommt vom Staat monatlich 560 € ohne eine Gegenleistung. Wähend wir in Deutschland nur Arbeitstiere mit Lohn sind und hohe Abgaben entrichten müssen. Wo bleibt denn da die freie Gesellschaft?
  • 28.01.2017, 17:48 Uhr
  • 2
Es sind nicht nur raffgierige Politiker, zu dieser Sorte gehören auch Unternehmer und Banker und solche, die wohl wissen, wieviele Steuergelder hinterzogen werden und nicht daran denken, dagegen vorzugehen.
Daneben steigt die Kriminalität, und die Grausamkeit der Täter und die Abscheulichkeit der Verbrechen übersteigt alles, was man noch vor einem Jahr gekannt hat.
Terrorakte, ihre Täter und deren Vorgeschichte, werden nicht ganz aufgeklärt.
Täter verspotten unsere Gesetzgebung.

Und dann das Chaos der Flüchtlingspolitik: Die Abschiebung von sage und schreibe 25 jungen Afghanen kostete 350 000 €. An Bord der Maschine 79 Polizisten !!!!

Alles nur peanuts. Natürlich! Dafür dürfen dann 3000 Obdachlose allein in Berlin dahinvegetieren ...................
Und alleinerziehende Mütter leben von der Hand in den Mund .....

Was für ein wunderbar reiches Märchenland wir sind, voller Mitgefühl für einige und Blindheit gegenüber anderen.
Ich kann diese vor Arroganz triefende Wertegemeinschaft fast gar nicht mehr ertragen.
  • 28.01.2017, 17:52 Uhr
  • 6
Liebe Edith,
wieso regen wir uns immer wieder auf, obwohl wir doch alle wissen, was für diese Regierung wichtig ist - nicht wir Deutschen, sondern Migranten für die Firmen sind wichtig, sagen die Politiker nicht die Firmenchefs. Dies zu ändern können wir nur durch die Wahlen, in dem wir richtig wählen.
  • 28.01.2017, 17:58 Uhr
  • 3
Wir leben in dem freiesten Staat, den Deutschland je hatte. Ohne Militaristen wie zur Kaiserzeit und ohne bzw. fast ohne Nazis, wie bei Hitler.
Wer arbeiten will, hat Arbeit. Nur wer zu faul ist oder sich nicht weiterbildet, der vegetiert nur so dahin. Ausgenommen natürlich Behinderte, die unsere Förderung mit Steuergeldern verdienen.
Peter, Deine Finnen bekommen kein Grundeinkommen. Nur ein kleiner Teil für einen Feldversuch. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt?
  • 28.01.2017, 23:52 Uhr
  • 0
Es sollte jeder von seiner Arbeit leben können.
Es gib Generationen von Sozialhilfe-Empfängern, die noch nie oder nur kurz gearbeitet haben. Oft haben sie viele Kinder. Wenn es nicht mehr reicht, wird bald noch ein Kind geboren. Oft gehen sie den gleichen Weg, wie ihre Eltern.
  • 29.01.2017, 12:12 Uhr
  • 3
Ich gebe zu, es ist sehr schwierig, herauszufinden, wer die Hängematte einer Arbeit vorzieht.
Eine Barriere ist natürlich die Sprachkompetenz. Wer es für unnötig hält, sich wenigstens den Grundwortschatz der Sprache anzueignen, die Landessprache ist, wird keinen Arbeitsplatz finden, will es sicher auch gar nicht.

Notorische Faulpelze sollte eine Gesellschaft nicht durchfüttern.
  • 29.01.2017, 13:00 Uhr
  • 2
Edith, ohne Druck werden die von Dir skizzierten Sozialhilfe-Empfänger weiterhin so leben.
Nach 1945 hatten wir diesen Druck, weil wir überleben wollten. Jetzt ist die "soziale Hängematte" da, und es besteht keine Notwendigkeit, seinen Hintern hoch zu heben. Dadurch werden die Armen immer mehr in der Statistik.
  • 29.01.2017, 13:43 Uhr
  • 1
Hallo Ihr Lieben,
so ganz kann ich euere Meinung nicht mittragen. Schaut doch einmal hin, wie es in der realen Berufswelt ausschaut. Wieviele Mitmenschen bekommen keine vernünftige Arbeit mehr, weil auch in Deutschland das Feuern und billig neue Arbeitskräfte einsetzen, Tag, täglich vorkommt. Viele müssen mit einem Stundenlohn zwischen 6 und 10 € auskommen. Wie soll da ein junger Mensch eine Familie gründen und ernähren? Ich kenne einige Akademiker die sich als Taxifahrer verdingen, weil sie keinen Job für den sie ausgebildet sind bekommen. Oder z.B. Busfahrer die für ihre Wartezeiten keinen Cent bekommen und von 14 Stunden Abwesenheit, nur 8 Stunden á 12,50 € bekommen. Was glaubt ihr, was diese Menschen einmal an Rente bekommen? Was ganz schlimm ist, wenn Großfirmen ihre Produktion in Billiglohnländer verlegen und wir sollen dann die Produkte mit teueren Kosten kaufen. Diese Firmen gehören boykotiert und ihre Waren nicht gekauft - da gebe ich Mr. Trump recht, denn dieses Gebahren macht die Billiglohnländer nicht reich, aber uns Deutsche arm. Dieses Verhalten ist die modern Sklaverei!
  • 29.01.2017, 19:49 Uhr
  • 0
Peter, wenn es "gerecht" auf der Welt zugehen soll, dann müssten wir den Welthandel einstellen und uns innerhalb von Zollmauern einrichten. Das würde uns aber alle ärmer machen.
Im letzten Jahr wurden Waren im Wert von 108,5 Milliarden Euro aus Deutschland ausgeführt; der Wert der Einfuhren belief sich auf 85,8 Milliarden Euro.
Somit müssen wir gegenüber der ganzen Welt wettbewerbsfähig sein, d. h. unsere Produktivität muss entsprechend hoch sein. Ist sie das nicht, dann wird die Produktion ins Ausland verlegt.
Der Akademiker-Taxifahrer hat keinen Rechtsanspruch auf einen gut bezahlten Job, Den muss er sich schon selber erarbeiten. Ebenso wie ein Tischler oder Kaufmann.
Das Leben ist nun einmal ein harter Wettbewerb zwischen Nationen und zwischen Menschen. Wer das nicht will, kann nur eine reglementierte Staatswirtschaft einführen, wo schließlich alle ärmer werden. Die DDR lässt grüßen!
  • 29.01.2017, 20:53 Uhr
  • 0
Eben habe ich bei Anne Will Martin Schulz gehört, der sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen will. Ich nehme es ihm ab, dass er es ernst meint. Aber er wirbt ja auch für sich. Was ist wirklichkeitsnäher, der eigene Ehrgeiz oder Gerechtigkeit für alle?

Wenn ich mich von allen politischen Fakten abwende und zu meiner Lebensphilosophie zurückkehre, die niemandem gefallen muss, die aber meinem eigenen Leben Sinn und Gültigkeit gegeben hat, so muss ich sagen : Es kann nicht anders sein, denn alles sind Folgen von Ursachen.

Oder: Jeder ist seines Glückes Schmied.
Auch eine Gesellschaft bringt die Politiker hervor, die den Aufstieg oder Untergang herbeiführen oder das rechte MASS einhalten können.
  • 29.01.2017, 23:09 Uhr
  • 0
So ist es Edith, einen guten Morgen und Tag wünsche ich allen. Was ist gerecht? Einige Teilnehmer an der Diskussion sehen es schon richtig, man muß mit dem Lohn seiner Arbeit vernünftig leben können - dem ist nichts entgegen zu setzen. Aber ein Mensch muß seiner Rente auch nach seiner Arbeitszeit gut über die Runden kommen. Da fängt dann das Problem unserer Politik an. In jungen Jahren sind die Bezüge geringer im Vergleich zu einem Älteren. Kann heute ein Junger Mensch mit einem Stundenlohn von 12,00 € eine Familie gründen und einen Haushalt finanzieren? Viele Firmen auch halbstaatliche Unternehmen setzen doch ältere Mitarbeiter frei um sie gegen jüngere Arbeitskräfte zu ersetzen, da ihnen ältere zu teuer erscheinen. Wie sieht es dann mit dem Lebensabend aus? Mit der Industrierevolution- IV wird es noch schlimmer kommen, wenn es in vielen Branchen zu den ersten Freistellungen kommt? Wir müssen in vielen Bereichen umdenken - wir benötigen in Zukunft nicht mehr soviel Arbeitnehmer, auch kein ausländischen die dann die Sozialkassen belasten. Wenn nur wenig Arbeit noch verhanden ist, kann man wiederum die Lohnkosten drücken. Das alte Spiel beginnt von Neuem, das haben wir alles schon gehabt.
  • 30.01.2017, 11:05 Uhr
  • 1
In meiner Jugend hatten wir starke Gewerkschaften und die meisten von uns waren Mitglied.
Heute haben wir ca. 40 Millionen Erwerbstätige und die DGB-Gewerkschaften haben nur rund 6 Millionen Mitglieder.
Damit ist die Frage beantwortet, warum es soviel schlecht bezahlte Arbeitnehmer gibt.
Die politischen Parteien werden die sog. Lohngerechtigkeit nicht schaffen.
  • 30.01.2017, 16:25 Uhr
  • 0
Von einer Freundin habe ich gehört, dass es zu viele Arbeitslose in Finnland gibt und dass man deshalb eine Grundversorgung eingeführt hat.
Ist das aber nicht auch eine gewisse Verführung, den Beruf Faulpelz zu wählen?
  • 30.01.2017, 22:00 Uhr
  • 0
Edith ST, in Finnland wird das 2-Jahre-Experiment mit 2000 Arbeitslosen durchgeführt. Sie bekommen 560,- € pro Monat.
Ziel ist es, herauszufinden, wie viele Menschen zusätzlich Arbeit suchen und finden, da sie unbegrenzt hinzuverdienen können.
Falls alle Finnen ein solches Grundeinkommen erhalten sollten, müssten jährlich 37 Milliarden EURO aufgebracht werden. Für Deutschland wären das übrigens 560 Milliarden, das sind 40% unserer Staatsausgaben.
Benoît Hamon, der Kandidat der Parti Socialiste in Frankreich will im kommenden Wahlkampf für ein solches Grundeinkommen werben. Ich bin gespannt, welche deutsche Parteien sich dem anschließen?
Dem finnischen Experiment sehe ich mit Interesse entgegen.
  • 31.01.2017, 08:44 Uhr
  • 1
Danke, Digger, spannend!
  • 31.01.2017, 09:48 Uhr
  • 1
Digger Wersin,
ein Bekannter aus Finnland hat mir nichts von 2000 Arbeitslosen berichtet, das mit vorerst 2 Jahren das Stimmt. Aber ich werde versuchen meinen Bekannten zu kontaktieren, um zu erfahren was Sache ist. Bisher weiß iich nur, daß die Partei "die Mitte" es in ihrem Wahlprogramm hat.
  • 31.01.2017, 18:56 Uhr
  • 0
Peter, der nachfolgende Text stammt aus dem ARD Europamagazin:
"Der einstige EU-Musterschüler Finnland befindet sich in der Krise. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Wirtschaft wächst kaum noch, das Sozialsystem gilt als unflexibel und kompliziert. Vor diesem Hintergrund wagt die Regierung ein Experiment. Sie testet das bedingungslose Grundeinkommen. 2.000 zufällig ausgewählte Arbeitslose bekommen zwei Jahre lang 560 Euro monatlich ausbezahlt. Und jeder der möchte kann ohne Abzüge dazuverdienen. Finanziert wird das Programm aus Steuermitteln. Die Regierung hofft, dass die Betroffenen so zur aktiven Arbeitssuche motiviert werden. Kritiker befürchten den Ausbau des Niedriglohnsektors".
Auch andere Medien berichteten über dieses Thema.
  • 31.01.2017, 21:38 Uhr
  • 0
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