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"Übelste Ausbeutung" - Grünen-Chef fordert mehr Lohn für Schlachthof-Mitarbe ...

"Übelste Ausbeutung" - Grünen-Chef fordert mehr Lohn für Schlachthof-Mitarbeiter

News Team
01.02.2017, 10:59 Uhr
Beitrag von News Team

Der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert den Mindestlohn für Schlachthofarbeiter: „Die Arbeit auf Schlachthöfen ist die übelste Ausbeutung überhaupt. Deshalb fordere ich für diese Menschen den Mindestlohn, der dort viel zu oft umgangen wird“, so Hofreiter im Gespräch mit der ZEIT-Beilage Christ & Welt. Das Argument, dass Fleisch dann teurer werden und für Hartz-IV-Empfänger langfristig unerschwinglich werden könnte, lässt er nicht gelten. „Interessant, dass immer die Armen ins Feld geführt werden, um katastrophale Arbeitsbedingungen zu rechtfertigen.“

Und weiter: „Uns ist bewusst, dass Menschen mit niedrigen Einkommen stärker von steigenden Verbraucherpreisen betroffen sind – vor allem Hartz-IV-Empfänger. Deshalb muss der Regelsatz erhöht und regelmäßig an die Preisentwicklungen angepasst werden. Wir brauchen eine gerechtere Sozial- und Lohnpolitik. Dann muss niemand bei Lebensmitteln sparen.“

Hofreiter selbst bekennt sich dazu, gerne Fleisch zu essen – trotz der vielen Veganer und Vegetarier in seiner Partei. „Ich halte es für gerechtfertigt, ein Schwein zu töten, damit man es isst“, sagt er gegenüber Christ & Welt. „Wichtig für mich ist, dass dieses Lebewesen anständig gehalten wurde.“ Mit dem Begriff „sündigen“ in Bezug auf Essen kann er nichts anfangen. „Sünde ist ja ein christliches Konzept. Ich bin Naturwissenschaftler. Und Genussmensch. Übrigens: Keiner kann immer ethisch 100 Prozent korrekt handeln.“ Er selbst gebe sich Mühe. „Mehr erwarte ich nicht von mir und erst recht nicht von anderen.“

Zu McDonald’s geht Hofreiter dennoch nicht. „Mir schmeckt es da nicht.“ Stattdessen bevorzuge er die „Wurschtbude“ vor seinem Büro: Dort stamme das Fleisch aus artgerechter Haltung. „Da bin ich Stammkunde.“

Hunde-Oma Betty bibberte in einem Karton im Park - doch alles wurde gut

14 Kommentare

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"Der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert den Mindestlohn für Schlachthofarbeiter: „Die Arbeit auf Schlachthöfen ist die übelste Ausbeutung überhaupt. Deshalb fordere ich für diese Menschen den Mindestlohn, der dort viel zu oft umgangen wird“, so Hofreiter im Gespräch mit der ZEIT-Beilage Christ & Welt."

oh, hat der langhaarige Politiker der Chlorophyll-Jakobiner erkannt, welch fatale Folgen Werkverträge haben?

Willkommen in der Realität Herr Hofreiter ...
ich drücke Ihnen und ihrer Partei ganz fest die Daumen, dass ihnen das gleiche passiert wie der FDP bei der BT 2013!
Brutal gesagt: Tschööö mit ööö
  • 05.02.2017, 10:57 Uhr
  • 0
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Grün Bla Bla Bla --oder ist er erst gestern in Deutschland eingereist ???
Wer brauch solche die erst im Wahljahr was mitbekommen was Jahrelang gemacht wird .
  • 02.02.2017, 23:52 Uhr
  • 1
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Wenn auch Herr Hofreiter jetzt im "Wahlkampfmodus" erkennt, dass es in unserem Land immer noch die übelste Ausbeutung gibt ist es ja schon mal ein Fortschritt,
Aber von einem Politiker erwarte ich klare Vorschläge wie diese teilweise gesetzmäßige Ausbeutung beendet werden kann.
Welche Gesetze müssen wie geändert werden, damit die Ausbeutung unterbleibt. Dazu gehören dann noch die Strafandrohungen für Arbeitgeber die die Gesetze nicht einhalten.

Dabei möchte ich nicht von einer sogenannten Selbstverpflichtung der Arbeitgeber hören oder lesen.
  • 02.02.2017, 13:05 Uhr
  • 0
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Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg beruht auf dem Prinzip des Billiglohnlandes. Früher war das China und Co., heutzutage werden die Menschen hier ausgebeutet ohne Rücksicht auf Verluste. Mittlerweile haben die unteren Lohnschichten nicht mehr zur Verfügung wie ein Hartz 4 empfänger. Also ganz einfach: viel Geld für die Konzerne, wenig für die armen Malocher. War schon im Mittelalter so, die einen hatten kaum was zu essen, die Fürsten haben auf deren Kosten genossen.
  • 02.02.2017, 10:56 Uhr
  • 2
Und das erbärmlichste ist dabei, wie diese armen Tiere gehalten werden. Das hat mit artgerechter Haltung und Lebensmittel nichts mehr zu tun, dass ist Hirnloses fressen, Hauptsache billig und viel.
Früher wog ein Schnitzel 180gr., heute geht da nichts mehr unter 350gr., besser 500gr. Riesenschnitzel. Darf natürlich nichts kosten und was interessiert es wie das arme Tier gehalten wurde. Einfach nur traurig.
  • 02.02.2017, 11:04 Uhr
  • 2
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Für alle, die sich informieren wollen!
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  • 02.02.2017, 06:44 Uhr
  • 0
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Da haben auch die Konsumenten voll die Verantwortung. Denn wenn es keinen Typen gibt, die sich gerne au Billigfleisch stürzen und das zeug auch noch fressen, wäre die Existenz der billigen Schlachthöfe nicht mehr gesichert!
Meinen Familie kauft beim Metzger von nebenan, und wir fragen auch, woher kommen die Tiere, wo werden sie geschlachtet!
  • 02.02.2017, 06:43 Uhr
  • 2
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Was dieser Billiglohnsektor verursacht sehe ich jeden Tag in unserem Städtchen. Hier wohnen die Billiglöhner aus Polen, die in der Ortsansässigen Fleischfabrik arbeiten. Trunkenbolde, unverschämt in ihrem Benehmen, Randale bis zu nächtlichem Getöse mit Polenböllern und Schüssen. Als Bürger traut man sich mit Dunkelheit kaum noch auf die Straße. Das in einem 15 000 Seelenstädtchen.
  • 01.02.2017, 15:37 Uhr
  • 4
Schon wieder HETZE gegen menschen, die bei uns ausgebeutet werden. Es wäre besser gene die Fleischkonzerne zu agieren, die die Menschen versklaven!
  • 02.02.2017, 06:46 Uhr
  • 1
Das Eine hat doch mit dem Anderen zu tun. Gäbe es nicht durch die Politik geschaffene Werkverträge und diese Sklavenzeitverträge hätten diese Ausbeuter mit ihren Zerlegefirmen keine Möglichkeit sich die Billigsten aus allen Völkern hier ankarren zu lassen. Außerdem hat daß mit Hetze nichts zu tun, ich werde von diesen betrunkenen Krakeelern auf der Straße angepöbelt und beschimpft. Die sind deutschfeindlich und rassistisch bis zum geht nicht mehr, da gegen sind diese AFD-ler Waisenkinder.
  • 02.02.2017, 11:42 Uhr
  • 3
Es ist das typische Erscheinungsbild der Grünen:

Wir fordern ! Höhere Löhne
Wir fordern Zweitwohnungssteuer
Wir fordern Vermögenssteuer.
Wir fordern, wir fordern, wir fordern.
Rettet die Lurche, denn die Welt geht bald unter !

Diese grüne Bande ist mit schuld an der ständig steigenden Inflationsrate.
Ich fordere:
Schafft diese Öko Parteien endlich ab, und unterstützt den rechtschaffenden deutschen Bürger !
  • 02.02.2017, 16:48 Uhr
  • 3
Wenn ich lese, schon wieder HETZE gegen Menschen die hier ausgebeutet werden, ist dies doch ein Widerspruch in sich. Kein Mensch wird bei uns gezwungen, eine Arbeit auszuführen die er nicht machen möchte. Viel mehr werden rechtschaffende Menschen mit immer neuen Abgaben ausgebeutet. Ständig sind Gewerkschaften am fordern und die rot,rot grüne Politik fördert unsinnige Projekte wie Integration und all diesen Blödsinn. Wer sich ausgebeutet fühlt,soll doch zurück in die Wüste gehen und dort Kamele treiben, seltsam das dies keiner macht, trotz Ausbeutung.
  • 03.02.2017, 08:45 Uhr
  • 3
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