wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Armut ist nicht nur vom Einkommen abhängig

Armut ist nicht nur vom Einkommen abhängig

21.03.2017, 16:17 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

https://www.iwd.de/artikel/armut-ist...ens-326518/

Eine bemerkenswerte Zusammenstellung

Spätestens mit der Wahl von Martin Schulz schwebt das Wort "GERECHTIGKEIT" über Deutschland. Wenn nicht alles täuscht, wird es ein beherrschendes Wahlkampfthema im Herbst diesen Jahres werden.
Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat mit obigem Artikel die Zusammenhänge erläutert. Wenn man den Bericht ohne ideologische Brille liest, dann kann man wertvolle Lehren daraus ziehen.
Wenn Armut beschrieben wird, dann sind neben dem Einkommen die Entbehrungen von Interesse. Wer sich z. B. aus finanziellen Gründen vier von neun Grundbedürfnissen nicht leisten kann, gilt als arm.
2015 waren es in der EU 4,2 Prozent der Bevölkerung. Am besten ging es den Schweden mit 0,4 Prozent und am schlechtesten Bulgarien mit 16,2 Prozent. In Deutschland waren es 3,0 Prozent.
Besonders betroffen waren naturgemäß Menschen aus anderen Ländern, Alleinerziehende, Menschen mit geringer Bildung und natürlich Arbeitslose. Als Resümee wird wieder einmal auf die Notwendigkeit von Bildung hingewiesen.

32 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Denken wir einmal alle an die vielen Worthülsen, die wir im Laufe unseres Lebens gehört haben. Freiheit, Mut, jetzt "Gerechtigkeit" alles Schlagwörter die auch mit Leben erfüllt werden müssen, dabei kommt es immer auf den Blickwinkel an. Was der Eine für gerecht hält, ist für den Anderen eine Ungerechtigkeit. Welchen Blickwinkel ein Martin Schulz hat, das hat er uns noch nicht gesagt. Er als EU-Parlamentarier hatte zwei Dienstwagen, viele Mitarbeiter die ihm zu arbeiteten, er als Privelegierte will Gerechtigkeit schaffen, da frage ich mich nur "WIE"?
  • 24.03.2017, 10:44 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Spätestens mit der Wahl von Martin Schulz, schwebt das Wort GERECHTIGKEIT über Deutschland.
Dort schwebt es gut und wird uns nie erreichen.
  • 24.03.2017, 07:56 Uhr
  • 2
Irgendwie klingt das realistisch!
  • 24.03.2017, 08:02 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich vermisse in dem Beitrag die sog. neun Punkte die du hier komischerweise Grundbedürfnisse nennst:
lt. dem Bericht sind das " Miete zahlen, die Wohnung heizen, unerwartete Ausgaben finanzieren, jeden zweiten Tag Fleisch, Fisch oder eine gleichwertige Mahlzeit essen, eine Woche Urlaub pro Jahr machen sowie ein Auto, einen Farbfernseher, eine Waschmaschine und ein Telefon besitzen." Wenn wir schon anfangen Urlaub und Auto als Grundbedürfnis zu definieren, müssen wir mal über die Ansprüche nachdenken.
  • 22.03.2017, 15:35 Uhr
  • 1
Barbara, ich war auch überrascht, als ich im IDW-Bericht diese Grundbedürfnisse las.
Kein Wunder, dass so viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen wollen.
Deshalb ist die Statistik letztlich nur im Vergleich mit anderen Ländern interessant. Denn daran sehen wir, dass die Anzahl unserer "Armen" doch relativ gering ist.
Die "Armen" werden das natürlich anders sehen, da sie ihren Lebensstandard mit dem ihrer Nachbarn vergleichen.
  • 22.03.2017, 16:03 Uhr
  • 1
Wer von Euch lebt unter der Armutsgrenze? Oder hat gelebt?
  • 22.03.2017, 17:27 Uhr
  • 1
Ulu was ist für dich "die Armutsgrenze"? also wenn man das nach diesen neun Dingen oder 60% des Durchschnitts-einkommens definiert war ich wohl lange Zeit meines Lebens arm; habe mich aber nie so gefühlt da es mir nie an Grundbedürfniserfüllung (es gibt ja schließlich auch viele nichtmaterielle Grundbedürfnisse) mangelte - ich hoffe nicht dass im Wahlkampf jetzt noch Leute für Stimmenfang armgeredet werden
  • 22.03.2017, 18:05 Uhr
  • 1
Nein, meine Frage läuft nicht darauf hinaus auf Stimmenfang für die Wahl zu gehen. Mich interessiert wie Armut von Einzelnen definiert wird.
  • 22.03.2017, 18:41 Uhr
  • 0
Oh, entschuldige wize.life-Nutzer ich habe Deine Frage nicht beantwortet. Ich lebe unter dieser Grenze und richte mir mein Leben ein. Von Jammern ob dieser Situation halte ich nicht viel. Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden.
  • 22.03.2017, 19:22 Uhr
  • 1
U. Lu., nach dem Weltkrieg 1945 war ich sehr arm. Ich lebte in einem ehemaligen Schweinestall, der notdürftig hergerichtet war. In dem sehr kalten Winter war Eis an den Wänden.
Zu Essen gab es wenig, ganz abgesehen von den Luxusartikeln, die heute zum Lebensstandard der "Armen" gehören.
  • 22.03.2017, 19:29 Uhr
  • 0
Ich bin 10 Jahre nach dem Krieg geboren. Die Familien meiner Eltern sind aus Ostpreussen geflohen. Sie hatten nichts. Glaube mir, ich bin nicht im Luxus aufgewachsen.
  • 22.03.2017, 20:08 Uhr
  • 0
Ulu für mich ist z.B. derjenige arm, der
- nicht genug zu essen hat und/oder
- sich nicht leisten kann, seine Wohnung zu bezahlen oder zu heizen und/oder
- nicht genügend warme Kleidung besitzt und/oder
- andere Menschen nicht besuchen kann, weil er sich die Fahrkarte dorthin nicht leisten kann und/oder
- nicht zumindest ab und an mit anderen ausgehen/ ins Kino o.ä. kann weil das Geld fehlt und/oder
- für Schulsachen der Kinder/Klassenfahrten kein Geld lockermachen kann
Das wären so die wesentlichen Punkte, die mir einfallen. Wer ist denn für dich heutzutage in D arm? Ich denke früher gab es andere Maßstäbe, das verschiebt sich schon und es ist auch gut, dass es Sozialleistungen gibt.
  • 22.03.2017, 21:06 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ein guter Beitrag, eine Gruppe hast Du nicht erwähnt, die Gruppe der Rentnerinen und Rentner, sowie Kriegswitwen. Es ist alles richtig worauf hingewiesen wurde, nur Bildung alleine hilft auch nicht immer, wenn es keine Arbeitsplätze mehr gibt. Vielleicht können sich einige Diskutionsteilnehmer daran erinnern, daß ich oft auf die Industrie-Revolution IV hingewiesen habe und die Folgen dieser Entwicklung auf die Arbeitsplätze, die Sozialkassen und Rentenbeiträge. Alle Parteien die derzeit im Bundestag sitzen, haben auf diese auf uns zu kommenden Probleme keine Antwort. Die einzige die sich mit diesem Thema beschäftigte, war die DM - Die Mitte Partei. Was nützt die gute Ausbildung, wenn viele Menschen ihren Arbeitsplatz verloren haben und keinen neuen finden? Es wird kommen wie in den 50 er Jahren, wo Doktoranten Taxi fuhren um über die Runde zu kommen. In den ersten 3 Monaten 2017 gab es viele neue Arbeitslose, im Vergleich zu den Vorjahren. Das ist erst der Anfang von Betriebsschließungen.
  • 22.03.2017, 09:39 Uhr
  • 0
Nein! Nur wenn die Bürokraten den Wettbewerb der Unternehmen einengen, wird der Fortschritt stranguliert.
Man sieht das an den vielen abgehängten Ländern, wo Korruption, Bürokratie und Reglementierungen den freien Markt behindern.
  • 22.03.2017, 11:30 Uhr
  • 1
Guten Morgen Digger,
es stimmt nur zum Teil. Sicher die Punkte die Du angeführt hast sind Fakten. Arbeitsplätze werden durch den Umsatz generiert, wenn eine Firma nichts verkäuft, weil die Kunden kein Geld haben um die produzierten Waren zu kaufen, dann gibt es auch keine Arbeit. Das wird zu oft vergessen und da ist noch Kollege Roboter der in viele Bereiche unseres Lebens einwirkt. Die Folgen sind absehbar.
  • 24.03.2017, 09:15 Uhr
  • 0
Warum bisst du so pessimistisch. Wir haben Vollbeschäftigung, die Löhne und die Renten steigen, die Exportüberschüsse ebenso und die Steuern sprudeln.
Deine Annahme trifft auf Länder wie Griechenland zu, die durch Korruption und Günstlingswirtschaft ihr Land in die Pleite geführt haben.
Kollege Roboter wird zu noch mehr Wohlstand für alle führen, da völlig neue Berufe entstehen werden.
  • 24.03.2017, 11:44 Uhr
  • 0
Hallo Digger,
ich bin weder pessimistisch - nur habe ich Anfang der 60er Jahre als die Computer zuerst bei den Großfirmen einzogen. Auf einmal waren tausende von Buchhaltern, Fakturierer, und Kreditoren - und Debitoren Buchhalter arbeitslos. Frage mal die Menschen die heute zwischen 70 und älter sind, ob sie sich noch an diese Zeit erinnern? Mit der Industrierevolution IV wird es nicht nur tausende, sondern millionen von Arbeitslose geben, das sind Menschen die eine Familie ernähren müssen. Von was, wenn sie kein vernünftigen Lohn erhalten? Mit Harz 4 ? Dreimal kurz gelacht. Mir scheint Digger, Du hast solche Zeiten noch nicht erlebt - sei froh.
  • 24.03.2017, 14:59 Uhr
  • 0
Meinen Beruf in der Druckindustrie gibt es seid langem nicht mehr. Die Branche wird immer weiter reduziert, weil die Leute weniger gedruckte Dinge lesen.
Das ist eine normale Entwicklung. Die Dampfmaschine wurde von Kraftstoffmotoren abgelöst, die Propeller-Flugzeuge von Düsentriebwerken und die Schreibmaschine vom Computer.
Im übrigen betrachte ich den Einsatz von Robotern nicht als Revolution, sondern als logische Entwicklung zu immer mehr Automatisierung geistloser Fließbandarbeit.
Wer sich während seines Berufslebens nicht weiterbildet, der hat schlechte Karten und landet bei Hartz IV.
Ein kleines Beispiel: Mit der ELSTER-Software kannst du bequem deine Steuererklärung machen und an das Finanzamt senden. Zuvor kannst du deine zu zahlende Steuer ausrechnen lassen. Die Finanz-Angestellten werden dadurch entlastet und können sich auf die "großen Fische" konzentrieren. Dadurch wird Steuerhinterziehung schwerer.
  • 24.03.2017, 15:24 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Bildung ist das Wichtigste, aber nicht alles! Man muss den Menschen
auch die Möglichkeit nach der Ausbildung geben.
  • 22.03.2017, 09:12 Uhr
  • 0
Die muss er sich nach der Ausbildung selber geben. Im Moment haben wir fast Vollbeschäftigung, da dürfte es mit einer guten Bildung und Ausbildung kein Problem sein, einen gut bezahlten Job zu finden.
Dabei muss man schon selbst aktiv sein und flexibel reagieren. Und bloß nicht auf die Arbeitsvermittlung warten. Die haben genug mit den Hartz IV-Empfängern zu tun.
  • 22.03.2017, 12:21 Uhr
  • 0
Leider wird bei den meisten Firmen Berufserfahrung gewünscht, was bei den Ausgebildeten noch nicht
vorhanden ist. Arbeitsvermittlung darf man da nicht
beanspruchen.
  • 22.03.2017, 14:07 Uhr
  • 0
Früher habe ich bei Bewerbungen immer angeboten, in der Probezeit von 3 Monaten zum Tariflohn zu arbeiten. Danach kannte das Unternehmen meine Qualifikation und wir haben einen anständigen Lohn ausgehandelt.
Das hat in der Regel funktioniert.
  • 22.03.2017, 14:21 Uhr
  • 0
Ob es heute noch funktioniert?
Früher war ich für das Personal zuständig und ich war immer
der Auffassung, dass man die Berufsanfänger unterstützen muss und ich bin dabei nicht schlecht gefahren, von wenigen
Ausnahmen abgesehen.
  • 22.03.2017, 18:45 Uhr
  • 0
Bei dem harten Wettbewerb kann sich kaum ein Unternehmen leisten, unqualifizierte Leute zu beschäftigen. Deshalb sollte jeder Berufsanfänger zuerst an seine Weiterbildung denken und die Gehaltsfrage in den Hintergrund stellen. Dann kann es sich auch heute noch ein Unternehmen leisten, Berufsanfänger zu unterstützen.
  • 22.03.2017, 19:35 Uhr
  • 0
Berufsanfänger bekommen schon immer einen niedrigeren
Lohn und müssen sich erst hocharbeiten. So wird es wohl
immer sein, aber die Chance müssen sie haben.
  • 23.03.2017, 09:11 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Alles wird gut.
www.deutsche-mitte.de
  • 21.03.2017, 19:50 Uhr
  • 2
Guten Morgen Manfred,
die Deutsche Mitte müßte mehr an die Öffentlichkeit gehen!
Vor kurzem schrieb mir einer bei Wize.Life, er kenne nur einen DM Drogeriemarkt, aber keine DM-Partei. Das sagt doch schon alles aus. Keine Chance für gute Ideen!
  • 22.03.2017, 09:51 Uhr
  • 2
DM ist nicht D-M
Die meisten Medien sind fremdgesteuert und müssen Linientreu arbeiten, denn was nicht sein darf wird auch nicht erwähnt. Ruf mal Harvey Friedman auf, er sagt wie unser System aufgebaut ist.
  • 22.03.2017, 19:00 Uhr
  • 2
Guten Morgen Manfred,
ich kenne das Problem, wenn man von Zeitungen und Zeitschriften blockiert wird. Die großen Verleger erwarten von den Parteien die sie unterstützen auch wieder eine Gegenleistung. Da müssen eben alle Mitglieder Berichte und Kommentare an die Zeitschriften geben, die kostenlos in die Haushalte verteilt werden oder in Vereinsnachrichten, Verbände informieren.
  • 24.03.2017, 09:31 Uhr
  • 1
Das Problem erläutert"Harvey Friedman". Einfach auf Youtube aufrufen und anhören.( Geldschöpfund-Medien-Volk- Regierung- BKA. Dieser Kreislauf und wer alles steuert.
MfG
  • 26.03.2017, 01:12 Uhr
  • 1
Guten Tag Manfred,
ich bin nicht bei Youtube oder facebook zu Hause. Internet ja, aber ansonsten nur bei Wize.life und da gibt es gute aber auch Dödel als Diskussionsteilnehmer - das reicht!
  • 26.03.2017, 13:55 Uhr
  • 1
Solche und Solche gibt`s überall, vor allem die Nichtdenkenden.
Ganz einfach YOUTUBE eingeben, zB. Willy Wimmer aufrufen, 3. WK oder irgend was was dich interessieren könnte und man brauch keinen Fernseher mehr.
  • 26.03.2017, 21:43 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren