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Großer Erfolg: Dieses Land verbietet endlich den Verzehr von Hunde- und Katz ...

Großer Erfolg: Dieses Land verbietet endlich den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch!

News Team
15.04.2017, 14:23 Uhr
Beitrag von News Team

Das asiatische Land Taiwan hat sowohl den Verkauf als auch den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch verboten. Es ist somit eines der ersten Länder der Region die beides offiziell unter Strafe stellen.

Nach dem neuen Tierschutzgesetz kann jeder, der Fleisch von toten Hunden und Katzen verkauft, kauft oder verzehrt, mit einer Strafe von bis zu 7700 Euro bestraft werden. Jeder, der ein Tier absichtlich verletzt oder tötet kann sogar eine Strafe von bis zu 613.000 Euro und zwei Jahren Gefängnis erhalten. Gesetzesbrecher werden öffentlich genannt und ausgestellt werden.

Das Gesetz sieht auch eine Bestrafung für Menschen vor, die einen Hund "Gassiführen", indem sie seine Leine an ein Auto oder einen Motorroller binden und ihn somit bei einer Fahrt zwingen, nebenher zu laufen.

Tiermisshandlungsskandale erschütterten das Land
Die Gesetzesgeber reagieren damit auf eine Serie von Skandalen, die die Öffentlichkeit zuletzt schockiert hatten.

Vor wenigen Monaten etwa hatte sich ein Video im Internet verbreitet, das Taiwanesische Marinesoldaten zeigte. In den Aufnahmen waren die Männer zu sehen, wie sie einen streunenden Welpen folterten und anschließend seinen leblosen Körper in den Ozean warfen. Der Vorfall löste große Proteste und eine interne Untersuchung aus. Der Verteidigungsminister entschuldigte sich öffentlich für die schreckliche Tat.

Im Oktober wurde ein Student aus dem benachbarten Macau, den man den "Taipei-Katzen-Killer" nannte, zu einer zehnmonatigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er wegen dem Totschlags zwei streunender Katzen festgenommen worden war.

In Taiwan landen jedes Jahr mehrere Tausend ausgesetzte Haustiere in Tierheimen.

Bereits im Februar war ein Gesetz in Kraft getreten, das die Einschläferung von Tieren untersagte. Das Gesetz war eine Reaktion auf den schockierenden Selbstmord von Chien Chih-cheng. Die 32-jährige Tierärztin hatte sich aus Trauer selbst das Leben genommen, nachdem sie hunderte streunende Hunde hatte einschläfern müssen.

Die Taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-wen ist jedoch eine bekennende Tierliebhaberin und versprach bei ihrem Amtsantritt mehr für den Schutz der Tiere zu unternehmen. Letztes Jahr adoptierte die Besitzerin von zwei Katzen zwei weitere verlassene Hunde.

Tierliebhaber in ganz Ostasien feiern die neuen Tierschutzgesetze in Taiwan.

Hundefleisch ist kein weitverbreitetes Nahrungsmittel in Ostasien.

Nur vereinzelt in bestimmten Regionen steht das Fleisch noch ab und zu auf den Speisekarten mancher Bevölkerungsschichten. In den letzten Jahren nahm dieses Phänomen jedoch immer weiter ab und die Proteste von Tierschützern weiter zu.

In der Millionenstadt Hong Kong und der Volksrepublik China ist das Schlachten und der Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch offiziell bereits verboten, der Verzehr wird jedoch nicht gesetzlich unterbunden.

Jedes Jahr protestieren Tierschützer gegen Chinas Hundefleisch-Festival in der Stadt Yulin, wo etwa 10.000 Hunde getötet und verzehrt werden.

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3 Kommentare

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Das sind doch in den Ländern kulturell gewachsene Gewohnheiten und die sollte man einfach so akzeptieren wie sie sind. Wir essen in Europa Rind, in Indien sind die Kühe heilig. Das beste daran sollen ja wohl die Stierhoden sein. Wir essen Schwein, in den arabischen Ländern sind die unrein. Im Rahmen der Globalisierung gilt es in Europa als modern, wenn wir Schlangenfleisch und Kröten geniessen. Also laßt es so wie es jedem schmeckt und mäkelt nicht an Allem rum!
Wenn ich richtig Hunger hätte, würde ich alles essen, was mich am Leben erhält.
Denkt mal darüber nach!
  • 18.04.2017, 11:24 Uhr
  • 0
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Warum ist das Schlachten und Essen von Hunden und Katzen etwas anderes als das von Schweinen, Lämmern, Hühnern und Rindern?

Darf man letzere schlachten, weil sie nicht so niedlich gucken können?
  • 15.04.2017, 23:47 Uhr
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In den Kantonen Basel, Luzern und Jura der Schweiz servieren Hausfrauen an besonderen Tagen sanft geschmorte Jungkatzen.....
(Aus der Süddeutschen Zeitung vom 22. November 2014)
  • 15.04.2017, 22:53 Uhr
  • 2
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