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Erdogan und die deutsch-türkischen Wähler

Erdogan und die deutsch-türkischen Wähler

18.04.2017, 20:03 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Doch, ich habe mächtig gestaunt, über das Abstimmungsverhalten der wahlberechtigten Türken in Deutschland.
Da hat ein Despot von langer Hand den Griff nach der Macht vorbereitet, seine Widersacher entweder eingelocht oder ins Exil getrieben, die Medien gleichgeschaltet, einen Militärputsch simuliert um zu Zehntausenden unliebsame Staatsbedienstete zu entlassen, und dann bekommt er bei der Abstimmung grade mal eine Mehrheit von einem schlappen %! In den Bildungshochburgen der Türkei krebste er bei 30% herum.
Aber hier in Deutschland, wo den Wählern alle Informationen offen stehen, wo frei diskutiert werden kann, wo weder Verhaftungen noch Repressalien drohen, da gehen nur knapp 50% zur Wahl, und die wählen zu über 60% die Unfreiheit.

Da kommt man schon ins Grübeln.
Das hab ich dann auch getan. Gründlich!

Es schadet nicht, einen Blick auf die Geschichte der türkischen "Gastarbeiter" zu werfen, auf die Isolation, die sie hier umfangen hat, die Ausgegrenztheit ihrer Kultur, das Misstrauen, die Verachtung, die ihnen entgegen gebracht wurden.
Integration? Fehlanzeige!
Und dabei tragen Gastland und "Gastarbeiter" zu ähnlich gleichen Teilen die Verantwortung.
So hat sich eine subkulturell geprägte Schicht, inzwischen wirtschaftlich gut integrierter, aber was soziale Verflechtungen anlangt, weitgehend ausgegrenzter Menschen ergeben.
Dieses permanente Erleben, zwar wirtschaftlich und mit den Beiträgen zu Steuer, Sozialsystem und Gesundheitsfürsorge, einen nicht unerheblichen Teil zum Erhalt dieser Gesellschaft beizutragen, andererseits aber immer noch als Randgruppe behandelt zu werden, führt zu einem offensichtlich distanzierten Verhältnis zu unserer Gesellschaft und zu unserer Demokratie.

Und an dieser Stelle fallen mir die AfD-Wähler ein. Nein, nicht die AfD als Partei, und ihre Potentaten, sondern die Wähler, besonders die Protestwähler, die sich abgehängt, missachtet und zurückgesetzt erleben. Gewicht haben wollen im politischen Feld, und gehört werden wollen.
Und schon sind unschwer klare Parallelen zwischen diesen beiden Personengruppen zu erkennen.
Die in der Türkei lebenden Türken, erkennen sehr wohl, welchen Weg die Politik mit Erdogan geht, und haben sich knappestens entschieden. Wobei die ungebildete Landbevölkerung das Zünglein an der Waage war.
Für die in Deutschland lebenden Türken, die hier ihr Auskommen, ihre soziale Sicherheit, im Grunde auch ihre Heimat haben, ist Erdogan der türkische Höcke, der polemisiert, schimpft, simplifiziert und Unmut über eine jahrzehntelange Zurücksetzung zum Ausdruck bringt.
Dieses Abstimmungsergebnis ist das Ergebnis einer nicht stattgefunden habenden Integrationsarbeit!

104 Kommentare

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Illusionsverlust.
Nun jammern sie alle: Notorische Gutmenschen, Moslemversteher, rosa Brille Träger, Islamgläubige, Deutschenhasser, Multi-Kulti-Fetischisten, Friede-Freude-Eierkuchen-Rufer usw.
Nun zeigt sich, dass die Integration gescheitert ist. Zum Integrieren gehören immer Zwei: Die sich integrieren lassen und die das wollen.
Die Deutschen wollten die Integration. Und waren die Türken /Moslems bereit dafür. Mit Sicherheit nicht. Die wollen aus Deutscland einen islamistischen Staat machen, am Besten eine Provinz des neuen Groß-Türkischen Reiches, mit Diktator Erdogan an der Spitze. (vielleicht sogar Sultan?) Dann sollten alle Ungläubigen ( Christen ) aufpassen, denn der Koran sieht viele Einschränkungen vor:
Zusätzliche Steuern, Kennzeichnung (wie Judenstern), devote Untertänigkeit gegenüber Moslems, Herausgabe von Frauen für den Harem des Sultans, sog. Knabenlese, Finanzierung eines Luxuslebens für moslemische Würdenträger, unmenschliche Strafen für Ungläubige, Unterdrückung aller Andersdenkenden. Die Liste moslemischer "Wohltaten" lässt sich bestimmt erweitern.
Das ist die reale Wahrheit des Wahlergebnisses der Türken in Deutschland. Die haben mit unserem Land und unseren Landsleuten überhaupt nichts am Hut, sondern verachten alle Ungläubigen, egal, was "Vorzeigemoslems" an Äußerungen von sich geben.
U.C.
  • 22.04.2017, 19:34 Uhr
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Es widerspricht jeglicher Vernunft, dass ein Bürger eines Staates auch gleichzeitig die Staatsbürgerschaft eines anderen Staates besitzt. Dies ist ein klares Hindernis für eine Integration. Nur die unfähige und egozentrische Frau Merkel blockiert nach wie vor die notwendige Abschaffung dieser dümmlichen Regelung. Merkel schadet Deutschland. Die Grünen sind für diesen Schwachsinn bereits drastisch abgestraft worden.
  • 20.04.2017, 10:40 Uhr
Auf dem Weg zu einem vereinten Europa, mit europäischen Bürgern, ist die Doppelte ein erster Schritt. Die Bürger der EU brauchen die schon nicht mehr. Sie können überall zu hause sein.
Du scheinst im Gestern zu Hause zu sein.
  • 20.04.2017, 11:39 Uhr
Die Argumente der Gestrigen ähneln denen, die damals die Souveränität von Hessen-Nassau und Hessen-Cassel zu Gunsten der deutschen nicht aufgeben wollten.
Zwischen Kleinstaaterei und Kleingeistigkeit scheint ein festes Band geknüpft zu sein.
  • 20.04.2017, 15:02 Uhr
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Ein „aktiver“ Freund - und auch andere - haben mir zu dem "leidigen" Thema folgendes geschrieben, und ich muss ihnen Recht geben:

Vor Jahrzehnten kamen die Ärmsten der Armen - meistens aus Anatolien - nach Deutschland.

Der größte Teil aus bildungsfernen Schichten blieb ohne Zwang über Jahrzehnte lang unter sich – einschließlich ihrer Familiennachkommen.

Abgeschottet von der hiesigen Gesellschaft bilden viele noch heute eine Parallelwelt einschließlich Kultur und auch Sprache – vor allem in unseren Städten.

Für diese Leute ist der große Sprecher Erdogan der Mann, der Ihnen ein Selbstwertgefühl gibt, was sie all die Jahre scheinbar vermisst haben.

Also wird der Mann gewählt, ohne an die Folgen zu denken – sie haben ja in Deutschland nichts zu befürchten, denn sie sind ja auch Deutsche mit dem zweiten Pass und genießen hier alle sozialen Annehmlichkeiten usw.

Darum sollte man in Deutschland schnellstens die doppelte Staatsbürgerschaft für Türken abschaffen und auch die Zahlungen von Kindergeld in voller Höhe für Kinder, die in der Türkei leben, einstellen.

Wem das nicht gefällt, kann gern wieder in sein gelobtes Land Türkei zurückkehren
  • 20.04.2017, 09:39 Uhr
"Vor Jahrzehnten kamen die Ärmsten der Armen - meistens aus Anatolien - nach Deutschland. "
Dieses ist aber auch der einzige Satz in deinem Kommentar, dem ich zustimmen kann.
Ohne Zwang? Ich selbst habe vor meinem Studium eine Feinmechanikerlehre in einer Fabrik gemacht, und habe mitbekommen, mit welcher Ablehnung, mit welchen Vorbehalten den türkischen Kollegen begegnet wurde.
Auch habe ich durchaus mitbekommen, wie rücksichtslos sie bei der Bezahlung beschissen wurden.
Das Wenige an Integration, das stattgefunden hat, war unter diesen Voraussetzungen ein kleines Wunder.
Und natürlich gibt es auch unter unseren türkischen Mitbürgern verbohrte Menschen, ungefähr in dem gleichen Maße wie bei uns Deutschstämmigen.
13% der hier lebenden Türken haben das Referendum unterstützt. Das entspricht so ungefähr dem AfD-Anteil in der deutschen Wählerschaft. Ich sehe da keinen Unterschied.
Andererseits ist die Liste der türkischstämmigen Intellektuellen, der Journalisten, der Kabarettisten erfreulich lang.
  • 20.04.2017, 09:58 Uhr
Es widerspricht jeglicher Vernunft, dass ein Bürger eines Staates auch gleichzeitig die Staatsbürgerschaft eines anderen Staates besitzt – wenn diese z. B. divergierende Staatsformen aufweisen.

Dies ist auch ein klares Hindernis für eine Integration – und auf zwei Hochzeiten kann man halt nicht tanzen!
  • 20.04.2017, 10:33 Uhr
Auf dem Weg zu einem vereinten Europa, mit europäischen Bürgern, ist die Doppelte ein erster Schritt. Die Bürger der EU brauchen die schon nicht mehr. Sie können überall zu hause sein.
  • 20.04.2017, 10:37 Uhr
Wenn eine EU-Regierung tatsächlich bestehen würde - ja - wozu die Türkei dann mit der Todesstrafe wohl nicht gehören würde!
  • 20.04.2017, 10:44 Uhr
Zum einen haben die sie ja noch nicht.
Zum anderen denke ich eher an die Menschen, weniger an dieses Sultan.
  • 20.04.2017, 11:40 Uhr
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Wenn Deutsche im Ausland leben müssen sie sich auch anpassen. Ist man freundlich zu seinen Mitmenschen und Umfeld, wird das Verhalten honoriert. Wie man in den Wald hinnein ruft, hallt es wieder heraus. Das geht auch ohne Unterstützung und Hilfestellung der Einheimischen.
  • 19.04.2017, 20:39 Uhr
@Peter,
ja, das sollten sie ... ich kenne einige, die das nicht machen ...
ein Bekannter von mir lebt seit über 20 Jahren in Frankreich ... er kann sich nicht auf französisch unterhalten ...
ein anderer lebt seit fast 10 Jahren in Spanien ... auch er kann sich nicht auf spanisch unterhalten ...
so könnte ich nicht leben ...
aber das funktioniert nur dann, wenn man sich ausschließlich mit Landsleuten trifft ...
im Supermarkt einkaufen ist kein Problem .... es gibt in Spanien auch deutsche Ärzte, auch in den Krankenhäusern ... aber das Pflegepersonal spricht kaum deutsch ...
für mich ein Horror, wenn ich mich nicht mitteilen kann ...
in Spanien und in Frankreich ist das für mich kein Problem ... aber da ich kaum türkisch spreche, würde ich nie in der Türkei leben wollen ... einmal von Erdogan abgesehen ...
  • 20.04.2017, 02:48 Uhr
Hallo Tommy,
alles halb so wild, man kann im Ausland sehr gut leben, ohne daß man die Landessprache spricht. Das Grüßen ist kein Problem, die paar Worte sind schnell erlernbar. Wenn ich freundlich grüße, dann versuchen auch die Einheimischen auf mich einzugehen. Ein Lächeln zaubert wiederum ein Lächeln in manches Gesicht und hilft einem weiter. Höflichkeit hilft immer weiter, mehr als der Einsatz von Ellenbogen.
  • 21.04.2017, 20:06 Uhr
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Leonhard, leider ist es so wie von dir beschrieben. In Deutschland wurde sich nie um Gastarbeiter gekümmert. Man holte sie, damit sie hier arbeiten und Jobs machten, die kein Deutscher wollte. Wie sie damals hier lebten interessierte so gut wie niemanden.
Auch heute ist es zum größten Teil so. Es wird sich nur darüber beklagt, dass sie sich nicht integriert hätten... Dazu hätte sie allerdings auch unsere Unterstützung gebraucht. Mittlerweile haben sie sich ihre wirtschaftlichen Nischen geschaffen und das nicht nur mit Dönerbuden.
  • 19.04.2017, 11:10 Uhr
Um Sklaven kümmert man sich nicht, Sklaven haben zu funktionieren - und wenn sie das nicht tun, werden sie ausgetauscht. Gibt ja genug.
  • 19.04.2017, 11:20 Uhr
Richtig, Conny!
Aber:
Mein Vater brachte regelmäßig einen - manchmal auch zwei seiner türkischen Arbeitskollegen zu uns nach Hause.
Warum?
Weil er deren Einsamkeit erkannte, weil er wusste was "Familie" wert ist, weil er wusste was es bedeutet in Baracken, in Schlafsälen zu hausen.
Ein Einzelfall?
Keineswegs! Viele seiner Kollegen taten es ihm nach!
Integration? Islam?
Davon wusste niemand etwas!
Meine Mutter kochte, es wurde gegessen was auf den Tisch kam. Wir machten Ausflüge... in die Stadt, in den Wald, in die nähere Umgebung... es gibt Fotos davon, Fotos mit glücklich lachenden jungen Männern... im Kreise unserer Familie.
Meine Eltern haben bis ins hohe Alter diese Freundschaften gepflegt.

Die zweite und/oder dritte Generation der Türken
- inzwischen waren ja auch Frauen dazugekommen -
in Deutschland lernte ich durch unseren Sohn, durch seine Schulzeit, durch seine sportlichen Hobbies kennen; Generationen, die unter sich blieben, die die Annehmlichkeiten Deutschlands nutzten OHNE sich in unsere Gemeinschaft einzubringen; sie präverierten und tun es noch - eine "Türkei in Deutschland", es wurden Moscheen gebaut, plötzlich sah man "Kopftücher", plötzlich wurden sie uns fremd, sie veränderten sich, sie distanzierten sich!
Wann genau diese Entwicklung - und warum - begann, ich weiß es nicht!
Und wir?
Kennt jemand - außer der Änderungsschneiderin, den Dönerladenangestellten - einen Menschen aus der Türkei persönlich?
Ich auch nicht!

Fakt ist:
DASS es die Intergrationskurse, wie sie den heutigen Flüchtlingen - zwingend - vorgeschrieben werden, für die Türken nicht gab!!!
DASS auch die derzeitigen Flüchtlinge TROTZ aller Integrationsbemühungen "unter sich bleiben".
DASS auch Deutsche im Ausland "unter sich bleiben" und die jeweilige Landessprache nur rudimentär beherrschen. (Freunde von uns sind 2001 nach Lanzarote, andere 2003 nach Teneriffa ausgewandert... und leben in deutschen "Kolonien")

Entdecke den Kasus Knaxus!!
  • 19.04.2017, 14:50 Uhr
Ach es ist immer so einfach alles auf die versagte Integration zu schieben. Ich habe es schon mal gesagt, bevor ich vor 20 Jahren nach Thüringen gezogen bin habe ich in Duisburg Walsum gelebt. Das ist unmittelbar angrenzend an Marxloh. In meinem Bekanntenkreis gibt es viele Türken, Polen, Libanesen, Spanier und Italiener. Alle diese Menschen zeichnet aus daß sie die deutsche Sprache perfekt beherrschen und somit ihren Weg in den Schulen und im Beruf gehen konnten. Die Meisten aber die sich verweigert haben die deutsche Sprache auch anzunehmen, sich zu Integrieren und sich der Kultur ihrer Neuen Heimat anzupassen, die hatten und haben immer Probleme. Aus meinem Freundeskreis haben jetzt mehrere türkische Bürger aus Marxloh, ihre deutsche Staatsbürgerschaft beantragt. Sie fühlen sich nicht länger als Türken und verzichten auf diese Staatsangehörigkeit obwohl ihnen dadurch Erbrechtliche Nachteile entstehen. Integration ist eine Sache die auch gewollt sein muß, wer aber nicht will den kann man auch mit allen Mitteln und Förderungen nicht dazu bewegen. So sehe ich hier in meiner kleinen Kreisstadt die Russischen Mitbürger, die sich bis Heute im Getto der Integration verweigern. Sie leben seit 10, 15 oder 20 Jahren hier, bleiben unter sich und sprechen bis Heute kein oder nur schlecht Deutsch und leben so vom Sozialsystem. Allerdings sind deren Kinder anders als bei den Türken alle Integriert, mit guter Ausbildung und der Sprache ihrer neuen Heimat mächtig. Also, Integration ist keine Einbahnstraße, sie muß auch gewollt sein.
  • 19.04.2017, 15:45 Uhr
Ich glaube, man muss mal klar stellen, dass kein vernünftig denkender Mensch behauptet, alle Menschen einer Volksgruppe seien perfekt. Es gibt überall Idioten -und es gibt überall Menschen, die sich ihr Unglück selbst bereiten - in diesem Fall sich weigern, sich zu integrieren.
Es gibt zwar deutsche (Frauen sage ich hier frauenfeindlich), die fremde Völker romantisieren und in ihnen alle die ehrenhaften Indianer sehen (etwas, was ich grün angehauchte Frau Frau Roth unterstelle), aber die Realität sieht einfach so aus, dass es überall gute und bescheuerte Menschen gibt.

Allerdings - wize.life-Nutzer - haben Menschen eine ziemlich ungeschickten Eigenart: Sie vermehren sich und werden mehr. Sprich - die zweite und dritte Generation der Türken von einst sind einfach mehr Menschen als die Neuankömmlinge. Und es tut mir Leid, aber ich verstehe, wenn sie nun eigene und richtige Gotteshäuser für ihre eigene Religion haben wollen.
Das Kopftuchthema ist ein anderes und eins, das ich auch nicht verstehe, gar nicht verstehen will. Gerade heute kommt im Radio, in den Nachrichten, die Geschichte einer Frau, einer Muslimin, die lange mit Kundenkontakt arbeitete und kein Kopftuch trug - nun hat sie geheiratet und möchte entgegen der Regelung in der Firma mit Kopftuch arbeiten. Als die Firma mit Hinweis auf die interne Regelung ihr das versagte, ging sie vor Gericht.

Ich hoffe, sie verliert - und ich glaube auch, sie verliert. Denn was auch immer hinter ihrer Entscheidung steht - hier hat sie sich der Kultur der hiesigen Gesellschaft und den Regeln an ihrem Arbeitsplatz anzupassen.

Das muss einfach endgültig klar gemacht werden. Punkt.
  • 19.04.2017, 16:23 Uhr
Also ich verstehe nicht warum jetzt den meisten jungen Türken unterstellt wird, sie wollten sich in Deutschland nicht integrieren. ...
Wenn wir mal ehrlich sind, dann sollten wir auch zugeben, dass uns weder die Integration der Türken noch die der Russland-Deutschen wirklich interessiert. Hauptsache sie fallen nicht auf und geben Ruhe. Oder sehe ich das falsch?
  • 19.04.2017, 16:54 Uhr
Hm - weiß nicht, Conny - ich denke, da ist an beidem was dran.
Sie fallen nicht auf und geben Ruhe - gilt das nicht für jeden? Jeder lebt sein Leben und interessiert sich grad noch für das seiner Freunde und Verwandte - eventuell aus Neugierde noch für die Nachbarn, aber dann hört es schon auf. Was erwartet man mehr? Die Deutsche Kultur der Gegenwart ist nicht unbedingt darauf ausgerichtet, dass alle alle kennen und lieben und miteinander etwas tun. Wir Europäer leben nicht in Stämmen, die zusammen pflanzen und jagen und gemeinsam für das Überleben sorgen. Jeder macht das für sich. Wenn sich von außen jemand nähert, geht man sofort in Abwehrhaltung.
Tatsache ist - und das habe ich durch Anatolien im Nachbargarten hautnah einige Jahre erleben müssen - dass Türken viel mehr gesellschaftlich zusammenhalten als Deutsche es tun - ok, Schwaben, denn die sind gerne für sich und wehe es kommt jemand von außen.... Aber in unterschiedlicher Ausprägung gilt das für ganz Nord- und Mitteleuropa. Südeuropa ist anders.

Aber so anstrengend meine Nachbarn für mich und alle anderen waren - für sie war es selbstverständlich, über den Zaun hinweg Kontakt zu pflegen und mir sogar zu helfen. Zumindest der Mann. Der hatte mich zwar zu einem Mann deklariert, sonst hätte er nicht mit mir sprechen können, aber das änderte nichts daran, dass er sehr hilfsbereit war.
Ich glaube, da prallen einfach unterschiedliche Kulturen aufeinander - und auf beiden Seiten gibt es welche, die nicht bereit sind, der andere entgegenzugehen.
Entgegen gehen bedeutet nicht, sie bedingungslos anzunehmen - aber sie zu akzeptieren.
  • 19.04.2017, 17:04 Uhr
Eben, das Entgegenkommen und -gehen ist wichtig. Ich erwarte auch nicht, dass sich alle lieben. Das ist in vielen Familien nicht so. Aber ich finde es toll, wie sich in Südeuropa jeder um die anderen Familienmitglieder kümmer. Auch wenn es mich, beispielsweise im Krankenhaus, nervt.
  • 19.04.2017, 17:10 Uhr
Das klingt toll, ist es aber auch nicht immer, unter diesem Druck zu stehen - aber das ist nun ein anderes Thema.
  • 19.04.2017, 18:19 Uhr
Also eine Tante ist noch vor dem Krieg nach Amerika ausgewandert. Was meint ihr wer dort hauptsächlich ihre Freunde waren????????Das ist doch überall so. Meine Freundin lebte sehr lange in Spanien, sie war die Einzige die in der deutschen Kolonnie, die spanisch sprach und hauptächlich spanische Freude hatte , Ich ärgere mich über eure Arroganz. Es kamen einfache ungebildete Menschen die die Dreckarbeit gemacht haben. Denen hat man keinen Deutschkurse angeboten , weder den Türken noch den anderen Gastarbeitern. Die in Deutschland geborenen Kinder wurden bis zur Einschulung in den jeweiligen Heimatländer (nicht nur die Türken)von Oma und Opa betreut und konnten deshalb auch so gut wie kein Deutsch,Mein türkische Freundin (dritte Generation )macht immer noch Fehler in Deutsch. Auch sie war mit ihren Geschwistern bis zur Einschulung bei Verwandten in der Türkei.
Hier gab es keinen Nachhilfeunterricht, die Eltern haben beide gearbeitet und die Kinder waren sich selber überlassen.
Erst die Kleine in der vierten Generation fühlt sich ohne wenn und aber als Deutsche . Sie erklärt ihren Eltern:"Ihr seid noch Türken,ich bin schon deutsch."
  • 20.04.2017, 01:13 Uhr
Linda - die Tatsache, dass sich mangelnde Sprachfähigkeiten über Generationen hinweg weitervererben halte ich für ein ernsthaftes Problem. Hier sind die Schulen gefordert.
Ich habe selbst in der Familie das Problem.
Die Kinder meines Bruders aus fernem Land, dessen Frau erst als Erwachsene nach Deutschland kam, haben tatsächlich Deutsch gelernt - die älteste Tochter ist sogar in der Deutschen Sprache so gut bewandert, dass Germanistik zu studieren ein Thema war. Doch von den Eltern hätten sie es nicht gelernt. Es war hauptsächlich meine Mutter, die sich mit den Kindern hingesetzt hat.
Aber hier ist es eben geschehen. Die Türkenkinder haben diese Chancen so nicht - wie gesagt, hier müssten die Schulen ran.
  • 20.04.2017, 10:31 Uhr
Der Vater meiner Kleine spricht u.a.hessischen Dialekt und den perfekt ,hat Abitur und Studium. Die Kleine spricht perfekt Hochdeutsch und verbessert die Mama oft.
In den Schulen ist es oft zu spät, es müsste eine Kindgartenpflicht ab 3 Jahren bestehen und man dürfte es eben nicht mehr erlauben, dass die Kinder bis zu Einschulung bei Verwandten im Heimatland aufwachsen,
Eine andere Freundin hat mazedonische Eltern,ist in Deutschland geboren,da war das ganz genau so. Heute ist sie Psychologin ,aber sie es hatte viel schwerer als andere Kinder in der Schule, weil sie auch erst mal kein deutsch konnte. Ihre Eltern sprechen auch bis heute nicht perfekt.
  • 20.04.2017, 10:44 Uhr
Leider hat mein Bruder in fast 50 Jahren Deutschland nie perfekt Deutsch gelernt, zumindest macht er beim Schreiben noch sehr viele Böcke. Seine Frau spricht fast unverständlich, kann aber schreiben. Mein Schwager hat in 20 Jahren Deutschland nie richtig Deutsch gelernt - was allerdings Franzosen oft schwer fällt.
Anderen, die ich kenne, hört man nicht mehr an, dass sie aus anderem Sprachraum stammen.
Ich denke, es ist wie so vieles auch Talent. Denn weder mein Bruder noch meine Schwägerin noch mein Schwager sind dumm - sie haben nur kein Sprachgefühl.
Wichtig ist, die Menschen müssen sich bemühen.
  • 20.04.2017, 10:49 Uhr
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Klasse,Leon....passt zu dem, was gerade aus der Türkei berichtet wird. Viele dort sind sehr sauer auf den Einfluss der im Ausland lebenden Türken.
Im Land selber sieht es.....gefühlt, aber unter Umständen wirklich auch tatsächlich.....eigentlich nach anderen "Mehrheiten" aus.
Besonders in den Metropolen und mittelgroßen Städten.
  • 19.04.2017, 07:58 Uhr
Österreich ist ja noch heftiger. Die Sauerkeit beschränkt sich gewiss nicht auf Deutschland, sondern verteilt sich auf alle Auslandtürken -und wo sie Recht haben...
(Allerdings hätte es nichts geändert, wenn die Auslandstürken anders gewählt hätten. Dann wäre halt der Wahlausgang mehr getürkt worden).
  • 19.04.2017, 11:16 Uhr
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Das Thema Erdogan und seine Wähler, scheint den Deutschen wichtiger zu sein, als ihre vom eigenen Staat geplünderten Renten- und Krankenkassen.
Wichtiger als ihre eigene Demokratie, die gerade von der Merkelregierung unterlaufen wird.
Wichtiger als ihre eigene Zukunft, die sie ahnungslosen Politikern in die Handl legen.

Übrigens, auch die Machthaber in Deutschland, haben die Medien gleichgeschaltet und tun längst nicht mehr, was das Volk möchte.

Dass sich die Türken mehrheitlich nicht integrieren, sieht man täglich auf den Strassen und am Arbeitsplatz.

In fast jeder größeren deutschen Stadt, gibt es einen Bezirk in dem Türken unter sich leben, mit türkischen Läden für alle Belange, türkische Anwälte, türkische Versicherungen, es fehlt eigentlich nur noch eine türische Nebenregierung in Deutschland, dann hat man vom Kopf bis ganz runter, eine zweite Gesellschaft in Deutschland.
  • 18.04.2017, 23:31 Uhr
Falls du den Eindruck gewinnen solltest, dass dein Kommentar weder in Form noch in Inhalt zum Text passt, dann siehst du das richtig.
  • 19.04.2017, 07:08 Uhr
Ich habe eher den Eindruck, dass es euch zwei nicht passt, wenn hier jemand eine Meinung hat, die nicht mit dem konform geht, was ihr Tag für Tag an Propaganda, vom Merkel-Regime aufsaugt.
  • 19.04.2017, 10:52 Uhr
Ich habe eher den Eindruck, dass dieser Eindruck aus dem konsequenten Nichtdenken resultiert.
  • 19.04.2017, 11:00 Uhr
wize.life-Nutzer richtig, vom Merkel Regime kommt nur absoluter Stuss.
Endlich hast du es kappiert.
  • 19.04.2017, 22:59 Uhr
Hier wurde ein Kommentar aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht.
Kannst gleich noch einen hinterherschicken, ich hab eh keine Zeit mehr für den Kindergarten.
  • 20.04.2017, 09:13 Uhr
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  • 18.04.2017, 22:36 Uhr
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Gut geschrieben,Leonhard,50% zur Wahl...aber 60%....weiter sage ich nichts....nur Integration?die meisten wollen das doch gar nicht.Sie wollen unter sich sein,daran sind wir nicht schuld...
  • 18.04.2017, 22:18 Uhr
Meine Erfahrungen mit türkischen Mitbürgern sind andere.
Sie sind gastfreundlich und schätzen Gastfreundschaft. Vor allem haben sie ein ganz eigenes Gespür für Takt.
  • 18.04.2017, 22:20 Uhr
Sie wissen eben wie man eine Gans ausnimmt und das mit Taktgefühl......
  • 18.04.2017, 22:50 Uhr
Wenn sie sich stumm von jemanden wie dir abwenden, dann verstehen es die mit Takt. Du nicht.
  • 18.04.2017, 22:52 Uhr
Nun sie wenden sich vom deutschen Staat ab und nicht von einem von 80 Millionen das merkst Du nur nicht, weil Sie Dich anlachen wenn Sie Dir von hinten das Messer einstreichen
  • 18.04.2017, 22:53 Uhr
Dümmer geht wohl immer. Verzwickt dich. Diese Texte hier sind zu hoch für dich.
  • 18.04.2017, 22:55 Uhr
Nun wenn Du meinst das Maß der Dinge zu sein, bekenne Dich zu Erdogan, es hält Dich niemand fest!
  • 18.04.2017, 22:56 Uhr
Was an den 2 Worten "verzwick dich" verstehst du nicht?
  • 18.04.2017, 22:57 Uhr
Nun ich lebe in einer Demokratie, mehr kann ich nicht sagen wenn ich darunter das verstehe was unsere Generationen vor uns aufbauten was verstehst Du darunter?
  • 18.04.2017, 22:59 Uhr
Zitat: Integration?die meisten wollen das doch gar nicht.Sie wollen unter sich sein,daran sind wir nicht schuld...

T.F. Das ist eine der berühmten Behauptungen, die gar nicht stimmt!

Umgekehrt ist es. Ein großer Anteil der Deutschen möchte nicht, dass sich die Ausländer bei uns integrieren. Und sie versuchen das mit aller Macht und mit allen Tricks zu verhindern.

In Gemeinden mit engagierten Bürgern funktioniert die Integration einwandfrei.
  • 18.04.2017, 23:02 Uhr
Aber nur solange manche Intergrierten Ihren Vorteil haben!
  • 18.04.2017, 23:04 Uhr
Sammamasoo: Es gibt eine Vielzahl von Türken, die sind so integriert, dass ein AfDler das nur von ganz weit unten bestaunen kann. Insofern verstehe ich deine Abneigung ein wenig.
  • 18.04.2017, 23:06 Uhr
  • 18.04.2017, 23:07 Uhr
Auch so ein Vorurteil, das überhaupt nicht stimmt!
Meistens haben die Deutschen den Vorteil von dieser Integration, wenn nämlich die integrierten tatkräftig mithelfen beispielsweise im Kindergarten wieder alles auf Vordermann zu bringen, damit notwendige Renovierungen schneller vonstatten gehen als das der Fall wäre, bis die Bauämter der Gemeinden tätig werden.

Außerdem engagieren sich viele integrierte Ausländer im sozialen Bereich der Nachbarschaftshiife, in Altenheimen und in Krankenhäusern.
  • 18.04.2017, 23:07 Uhr
Thomas, diese Angaben beruhren lediglich auf Schülerbefragungen, es ist nirgends eine seriöse Quelle genannt, mit der man diese Zahlen nachprüfen könnte.

So hat auch die FAZ selbst eine Grafik angefertigt, die es so nirgends in den offiziellen Mitteilungen der LKA zu finden gibt, auch nicht die Zahlen dazu.
  • 18.04.2017, 23:13 Uhr
wize.life-Nutzer, hast du den FAZ-Artikel, den du verlinkt hast auch gelesen, also ich meine nicht nur die Überschrift?
  • 18.04.2017, 23:14 Uhr
Es gibt so vieles was man lesen kann, einige wollen nur das lesen was Sie wollen, aber es ist ja auch seit Köln nach Eurem Standpunkt bewiesen das man eben immer nur eine Handbreit weg sein muß von allem bösen hat mal eine bekannte Politikerin gesagt so ist es doch oder ist also alles nur eine Sache der Relativität deshalb ist eben alles nur Lügenpresse! Zumindest wenn ich hier die meisten hier lese und deren Aussage. Hoffe Für Euch das Ihr immer eine Hand weit Abstand habt ansonsten ist man ja selbst schuld so wie Ihr schreibt http://www.n-tv.de/politik/Begehen-A...344676.html
  • 18.04.2017, 23:25 Uhr
Es gibt da Für und Wider"will nicht politisieren...
Hatte vor Jahren zwei türkische-allerdings mit kurdischem
Hintergrund"Freundinnen.Mit diesen war es eine wirkliche
Freundschaft...
Aber ich denke schon,die hier den Erdogan gewählt haben,die sind sich nicht bewußt über seine Gesinnung..
Einer der Todesstrafe will ist
Leider habe ich auch das Leid einer Mutter erlebt,deren
Tochter von einem Türken bestialisch ermordet wurde ....
ein Freund aus meinem Bekanntenkreis wurde von einem
37jährigen Türken von hinten niedergeschlagen-ohne Grund...wenn da nicht tatkräftig und mutig eingegriffen wurde,wäre es für den sehr guten Bekannten böse ausgegangen...natürlich gibt es auch bei uns solche
Feiglinge-
Ich sage mal so,wenn die diesen Dispoten hier wählen,dann
sollen sie in die Türkei gehen,dann werden sie erst merken,
was Freiheit und Demokratie ist...
Ich würde nie in ein solches Land fahren....
Weiß,die Türken haben Arbeiten gemacht-für die sich manche hier damals nicht machen wollten..
Aber Italiener,Griechen und andere Europäer haben sich
besser angepasst,da gab es kaum Probleme...
  • 18.04.2017, 23:31 Uhr
Tja wize.life-Nutzer, das ist nun nicht gerade die Antwort auf meine Frage.

Du hast also den Artikel, den DU verlinkt hast, nicht gelesen? Dir hat offensichtlich nur die Überschrift gefallen und hast nicht bemerkt, dass der Artikel etwas ganz anderes aussagt?

Wenn ich dich zitieren darf:
[f]"einige wollen nur das lesen was Sie wollen"[/f]
Zitat Ende

da scheinst du zu den "einigen" zu gehören
  • 18.04.2017, 23:32 Uhr
  • 18.04.2017, 23:35 Uhr
Thomas NTV gehört zur RTL-Mediengruppe, nicht unbedingt ein seriöses Unternehmen.
  • 18.04.2017, 23:38 Uhr
Irmtraut um es mal klar zu sagen das keine Meinung hier gültigkeit hat auch wenn Sie belegt ist, wichtig ist doch das Eure eigene Stammtischmeinung richtig ist. Das ist doch gut so, weil eigene Quellen habt Ihr ja zu diesen Themen auch nicht, denn alles andere ist ja Fake
Welch schönes buntes Deutschland!
  • 18.04.2017, 23:47 Uhr
Irrtum Thomas,
ich gehöre keinem Stammtisch dieser Art an, von der Du sprichst.
Ich bin es nur gewöhnt immer mit einwandfreier Recherche zu arbeiten und seriöses Quellenmaterial zur Hand zu haben.

Die besten Quellen, die es zum Thema Kriminalität gibt, egal ob Ausländer- oder Jugendkriminalität sind immer noch das
BKA und die LKA.

Schülerbefragungen sind Pipifax, da lässt man bestenfalls Praktikanten hin, damit sie lernen wie man Befragungen gestaltet und sie hinterher auch auswertet.

Vom Journalistischen her zählt da nur Spektakuläres.

Gibt so eine Arbeit nicht viel her, "macht man sie interessant", dafür gibt es viele Tricks, die speziell in der Boulevardpresse
zum Einsatz kommen.
  • 18.04.2017, 23:53 Uhr
wize.life-Nutzer, du willst DEINE Meinung mit dem FAZ-Artikel belegen. Du hast aber ganz offensichtlich nur die Überschrift gelesen. Die Überschrift ist dort nur eine These, die im Artikel widerlegt wird.

Vielleicht wäre es zukünftig sinnvoll, erst einmal zu lesen, was du verlinkst und dann einzustellen. Es würde dir viel Schwurbelei ersparen.
  • 18.04.2017, 23:58 Uhr
  • 19.04.2017, 00:32 Uhr
Tolles Argument.......super Antwort.........legen sie sich wieder hin
  • 19.04.2017, 00:37 Uhr
  • 19.04.2017, 00:56 Uhr
63% haben für die Todesstrafe gestimmt.
  • 19.04.2017, 05:59 Uhr
Interessant! Die stand doch garnicht zur Abstimmung!
Ist das jetzt Mode, dass man in alles hinein liest, was man gerne lesen oder hören möchte? Dann bist du hier im für dich falschen Text.
  • 19.04.2017, 07:14 Uhr
Die in der Türkei lebenden Türken, erkennen sehr wohl, welchen Weg die Politik mit Erdogan geht, und haben sich knappestens entschieden. Wobei die ungebildete Landbevölkerung das Zünglein an der Waage war.
Für die in Deutschland lebenden Türken, die hier ihr Auskommen, ihre soziale Sicherheit, im Grunde auch ihre Heimat haben, ist Erdogan der türkische Höcke, der polemisiert, schimpft, simplifiziert und Unmut über eine jahrzehntelange Zurücksetzung zum Ausdruck bringt.
Dieses Abstimmungsergebnis ist das Ergebnis einer nicht stattgefunden habenden Integrationsarbeit!

Dein Text.

Die Todesstrafe stand nicht zur Abstimmung. Da gebe ich Dir recht. Aber gehört hast Du doch sicher schon davon. Das kann ja nun nicht in der Versenkung verschwinden. Die nicht stattgefundene Integrationsarbeit ist mir Sicherheit die Schuld des deutschen Staates und in keinem Fall die, der zu Integrierenden. Diese ganze Entschuldigungssuche kann einem wirklich auf den Wecker gehen.
  • 19.04.2017, 17:16 Uhr
Wo kommen denn jtzt schon wieder die 63 % her?

Diese Zahl wird herumgeworfen nach Belieben. In der eindeutigen Aussage stimmt sie noch nicht mal.

Wenn schon bitte korrekt:

Die Wahlbeteiligung lag bei 46,2 % der in Deutschland lebenden WAHLBERECHTIGTEN.

von diesen 46,2 % haben 63 % für Erdogan gestimmt.

Insgesamt sind das genau 15 % der in Deutschland lebenden Türken.

Abstimmungsberechtigt waren auch nur Türken, die lediglich den türkischen Paß haben aber nicht den deutschen Paß.

Die Türken mit Doppelpaß waren NICHT abstimmungsberechtigt.
  • 19.04.2017, 18:11 Uhr
Aus der Tatsache, dass nur die wahlberechtigt waren, die nur den türkischen Paß haben und nicht zusätzlich noch den deutschen Paß, ist bereits erkennbar, dass die Intention derer, die zur Abstimmung gingen eine völlig andere war als der Türken, die einen Doppelpaß haben.

Und trotzdem gingen lediglich 46,2 % dieser Türken mit nur einem Paß zur Abstimmung.

Das zeigt mehr als deutlich auf, dass die Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken nicht hinter Erdogan steht.

Die Berichterstattungen zur Abstimmung über das Referendum war absolut katastrophal, da die Zahlen falsch interpretiert wurden, insbesondere in den Sozialen Netzwerken.
  • 19.04.2017, 18:16 Uhr
U.Lu betrachte doch bitte nochmals die Zahlen und das Ergebnis genau, das ich hier aufgeschlüsselt habe. Dann wirst auch Du erkennen, dass man hier kein Pauschalurteil über die hier lebenden Türken fällen kann.

Die, die zur Abstimmung gehen konnten sind diejenigen, die
nach Erreichen der Altersgrenze auch zurück gehen in die Türkei und nicht weiter in Deutschland bleiben.
Logisch haben sie so abgestimmt wie sie glauben, dass es für sie von Vorteil wäre, wenn sie eines Tages in die Türkei zurückkehren.
  • 19.04.2017, 18:19 Uhr
Falsch, auch die Deutsch-Türken mit Doppelpass sind wahlberechtigt
  • 19.04.2017, 19:07 Uhr
Özdemir hatte es anders dargestellt in einem Fernsehinterview.
  • 19.04.2017, 19:22 Uhr
Kann ich mir nicht vorstellen. Auf jeden Fall sind sie wahlberechtigt und zwar sowohl in der Türkei, als auch in der BRD.
  • 19.04.2017, 19:38 Uhr
Özdemir hatte sich bezogen auf das Referendum, nicht generell auf Wahlen.
  • 19.04.2017, 19:41 Uhr
Irmtraud nein!

hier kannst du Özdemir nachlesen:

https://www.welt.de/debatte/kommenta...schief.html
  • 19.04.2017, 19:53 Uhr
wize.life-Nutzer
von diesen 46,2 % haben 63 % für Erdogan gestimmt.

Dein Text.

Diese 63% meine ich.

Und was einer glaubt oder logisch ist, sei dahin gestellt.
Bist Du das Sprachrohr für die türkischen Mitbürger?
  • 19.04.2017, 20:14 Uhr
Ich denke,wenn sie für Erdogan sind,dann wählen sie für
ihr Heimatland die Todesstrafe und die Knechtschaft...weit zurück in's Mittelalter
Hier haben sie ein angenehmes Leben,sollen doch dann in
die Türkei zurück,dann sehen sie,wie gut es ihnen hier gegangen ist...wissen die überhaupt was eine Demokratie ist?da habe ich meine Zweifel...
Sage dazu noch,kenne einige Frauen,die sprechen noch
ein Deutsch,das manche schon nach 3 Jahren sprechen...
also,ist es diesen egal..hauptsache alles paßt...wie traurig
den Menschen in der Heimat gegenüber(Ausnahmen ausgenommen)
  • 19.04.2017, 23:07 Uhr
Das stimmt sehr wohl........
  • 26.04.2017, 00:44 Uhr
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