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Nato-Generalsekretär lobt Türkei: "Ohne sie wären wir zweifellos schwächer"

Nato-Generalsekretär lobt Türkei: "Ohne sie wären wir zweifellos schwächer"

News Team
29.04.2017, 09:51 Uhr
Beitrag von News Team

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat den Beitrag der Türkei für die Sicherheit in Europa gelobt. „Die Türkei kommt weiterhin ihren Verpflichtungen nach und liefert einen wichtigen Beitrag zu Nato-Operationen. Die Nato wäre ohne die Türkei zweifellos schwächer“, sagte Stoltenberg der „Welt am Sonntag“.

„Die Türkei ist ein Schlüsselland für die Sicherheit in Europa und für die Nato“, erklärte er weiter.

Der ehemalige norwegische Ministerpräsident verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Ankara im Kosovo, in Afghanistan und im Mittelmeer bei der Umsetzung des Flüchtlingsabkommens einen „zentralen Beitrag“ leiste.

Das Land ist wegen seiner geografischen Lage nahe an den Krisenherden Syrien und Irak und wegen seiner militärischen Fähigkeiten von immenser Bedeutung für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und für die Stabilität an der Südgrenze des Bündnisgebietes.

Außerdem grenze die Türkei an die strategisch bedeutsame Schwarzmeerregion und sei damit für das Verhältnis gegenüber Russland für das Bündnis wichtig.

Mit Blick auf die Kritik aus dem Westen an der Politik Ankaras sagte der Nato-Chef: „Ich ermutige alle Alliierten, gegenseitig Respekt zu zeigen, ruhig zu bleiben und eine abgewogene Herangehensweise zu wählen.“

Im Nordkorea-Streit schloss Stoltenberg ein Engagement durch die Nato aus: „Ich habe vergangene Woche viele Stunden im Weißen Haus verbracht, und ich kann Ihnen versichern, dass es keinerlei Debatte über eine Rolle der Nato hinsichtlich Nordkorea gab.“ Zugleich verurteilte der Bündnis-Chef das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas scharf: „Nordkorea destabilisiert mit seinem Vorgehen die gesamte Region. Die Nato verurteilt Pjöngjangs unverhohlenen und anhaltenden Verstoß gegen UN-Resolutionen."

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12 Kommentare

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Das macht der Erdogan nur aus Eigennutz, so kann der gleichzeitig im eigenen Land auch die Leute beseitigen die ihm gefährlich werden könnten und alles unter dem Denkmandel der Natomitgliedschaft.
  • 29.04.2017, 17:59 Uhr
  • 3
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Ich glaube die Spinnen oder?

Das Land ist wegen seiner geografischen Lage nahe an den Krisenherden Syrien und Irak und wegen seiner militärischen Fähigkeiten von immenser Bedeutung für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und für die Stabilität an der Südgrenze des Bündnisgebietes.

Diese Politclowns wollen es nicht sehen, dieser Typ ist einer der größten Unterstützer des IS. Haben die Schon wieder vergessen das Reporter wegen Berichte über Waffenlieferungen bei diesem Despoten im Knast sitzen? Sind nicht die IS-Terroristen munter ein und ausgereist in der Türkei? Es muß in den Regierungsräumen irgend eine Krankheit grassieren die alles vergessen läßt, oder einfach nur Dummheit.
  • 29.04.2017, 16:04 Uhr
  • 6
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" In Übereinstimmung mit der Satzung der Vereinten Nationen, jeden internationalen Streitfall, an dem sie beteiligt sind, auf friedlichem Wege so zu regeln, dass der internationale Friede, die Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden, und sich in ihren inter-nationalen Beziehungen jeder Gewaltandrohung oder Gewalt-anwendung zu enthalten, die mit den Zielen der Vereinten Nationen nicht vereinbar sind."
Nimmt man die Prinzipien der NATO ernst, dann müsste die Türkei raus geworfen werden. Denn "Gewaltandrohung und Gewaltanwendung" gehören bei Erdogan zum Regierungsprinzip.
  • 29.04.2017, 15:26 Uhr
  • 6
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Nato-Generalsekretär lobt Türkei: "Ohne sie wären wir zweifellos schwächer"

Das weiß natürlich auch Erdogan.
Für die Politik, für die die USA, also die NATO stehen,
ist die Türkei wichtig. Da müssen alle NATO-Länder ihm folgen.
Ob sie wollen oder nicht.
  • 29.04.2017, 12:29 Uhr
  • 4
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ist das jetzt schon die Vorabinformation darauf, das Wirtschaftshilfe für die Türkei gezahlt wird?
  • 29.04.2017, 10:56 Uhr
  • 5
Ein Land, für das Deutschland zu Recht KEINE Waffenexporte mehr genehmigen kann,

und aus dem ganze Bevölkerungsgruppen sicherlich zu Recht in Europa Asyl bekommen können,

das hat in der Tat längst auch in der Wertegemeinschaft der Nato NICHTS MEHR VERLOREN!
  • 29.04.2017, 16:32 Uhr
  • 2
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