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Deutschland und der Islam

Deutschland und der Islam

15.07.2017, 15:14 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Deutschland - Geschichte – Gegenwart – Zukunft


Auszüge aus Wikipedia

Deutschland ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa, der aus 16 Ländern besteht und als freiheitlich-demokratischer und sozialer Rechtsstaat verfasst ist. Er stellt die jüngste Ausprägung des deutschen Nationalstaates dar. Mit rund 82,8 Millionen Einwohnern (31. Dezember 2016) zählt Deutschland zu den dicht besiedelten Flächenstaaten.

Einwanderung

In Deutschland leben Einwanderer aus allen Ländern der Welt. Laut Ausländerzentralregister machte der Bevölkerungsteil ohne deutsche Staatsangehörigkeit am 31. Dezember 2016 etwa 12,1 Prozent (10,0 Millionen) aus. Im Jahr 2015 hatten gemäß amtlicher Statistik etwa 21 Prozent der Bevölkerung (17,1 Millionen) einen Migrationshintergrund.

Die größte in Deutschland lebende Einwanderergruppe mit ausländischer Staatsbürgerschaft stellten im Jahr 2016 mit 1.492.580 Personen türkische Staatsangehörige (Türkeistämmige in Deutschland) dar.

Deutschland gilt de facto seit Jahren als Einwanderungsland und war 2012 nach den Vereinigten Staaten das OECD-Land mit den zweitmeisten Einwanderern.

Einige Wissenschaftler sehen aus demografischen und wirtschaftlichen Gründen die Notwendigkeit höherer Zuwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte und Akademiker, was durch eine Einwanderungspolitik nach Vorbildern wie Australien und Kanada mit einer transparenten und an den Fertigkeiten der Zuwanderer orientierten Steuerung erreicht werden könne.

Deutschland schafft sich ab

ist der Titel eines 2010 erschienenen Buches von Thilo Sarrazin und trägt den Untertitel:

„Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“.

Sarrazin beschäftigt sich darin mit Folgen, die sich seiner Ansicht nach für Deutschland aus der Kombination von Geburtenrückgang, wachsender Unterschicht und Zuwanderung aus überwiegend muslimischen Ländern ergeben könnten.

Kann man „unser“ Land tatsächlich noch Deutschland nennen und vertreten unsere gewählten Politiker tatsächlich mit Nachdruck dieses (unser) Deutschland?


Thema „Zuwanderung und Integration“:

Nach einem kurzen Abriss zur Zu- und Abwanderung in Deutschland geht Sarrazin auf Migranten muslimischer Herkunft und auf den Islam und Islamismus ein. Hiernach stellt er ökonomische sowie kulturelle Integrationsprobleme dar und diskutiert das Thema Parallelgesellschaften.

Ein „Gradmesser“ für die Integrations¬bereitschaft sei das Heiratsverhalten. 60 Prozent der Ehen türkischer Staatsbürger in Deutschland würden mit einem Partner aus der Türkei geschlossen. Diese „Importpartner“ kämen „durchweg“ aus dem regionalen Umfeld und häufig auch aus der engen Verwandtschaft der Familie, in die sie einheiraten. Sie verfügten „durchweg“ über eine „sehr niedrige Bildung“. In diesem Zusammenhang spekuliert der Autor über „Erbfaktoren“ als Hintergrund für ein „Versagen“ türkischer Migranten im deutschen Schulsystem:

„Ganze Clans haben eine lange Tradition von Inzucht und entsprechend viele Behinderungen. Es ist bekannt, dass der Anteil der angeborenen Behinderungen unter den türkischen und kurdischen Migranten weit überdurchschnittlich ist. Aber das Thema wird gern totgeschwiegen. Man könnte ja auf die Idee kommen, dass auch Erbfaktoren für das Versagen von Teilen der türkischen Bevölkerung im deutschen Schulsystem verantwortlich sind.“

Thema: „Gehört der Islam zu Deutschland“?

Selbst in ländlichen Gegenden fängt man an, Moscheen zu bauen – wie dies z. B. aktuell in Waldkraiburg in OBB. ansteht – und besorgte Bürger deshalb einen offenen Brief an den Bürgermeister wie folgt geschrieben haben:

"Wir wollen keine islamisch politische Schule Erdogans und eine Ausbreitung antidemokratischer Werte in unserer Stadt. Wir brauchen auch kein türkisches Trojanisches Pferd der Regierung Erdogans in Waldkraiburg."

Folgende Fragen stellte das Bürgerforum (i. G.) dem Bürgermeister:

• Sind bei den Umbaumaßnahmen/Neubau Minarette geplant?
• Ist bei den Umbaumaßnahmen/Neubau eine Kuppel geplant?
• Wird laut per Lautsprecher zum Gebet gerufen?
• Wie viel Steuergelder werden für dieses Projekt finanziert und
• wie wird die Moschee finanziert?

Fakt ist leider, dass man die Moschee wohl baurechtlich nicht verhindern kann. Der Vorgang als solcher wird aber Waldkraiburg trotzdem noch einiges abverlangen, denn schon jetzt kann man feststellen, dass immer mehr Deutsch-Türken in der Öffentlichkeit Paralleleinheiten bilden und dabei mit Absicht kein Wort Deutsch sprechen – und die „Kopftuchparade“ mit den langen Gewändern junger Frauen wird immer mehr.

Waldkraiburg bräuchte eigentlich nicht so sehr den verlängerten Arm der türkischen Erdogan Regierung und der Dachorganisation „Ditib“, denn dadurch wird eine Integration bestimmt nicht gefördert und mit dem noch mehr entstehenden „Multi-Religiösen-Problem“ muss deshalb die Stadt selber fertig werden – der aktuelle „Mahnbrief“ ist dabei ein Anfang und die aktuelle politische Entwicklung in der Türkei selbst färbt bis nach Waldkraiburg und Deutschland ab.

Die Stadt Waldkraiburg mit derzeit rd. 23.000 Einwohner wurde unmittelbar nach dem zweiten Welt-Krieg nach 1945 von Deutschen Landsleuten als die „Vertriebenenstadt“ gegründet, auf einem ehemaligen Rüstungsgelände errichtet und mit Fleiß und Engagement von unseren Deutschen Landsleuten auf- und ausgebaut sowie erfolgreich weiter entwickelt.

Die Gründungsväter wollten bestimmt nicht, dass man einmal eine Moschee in Waldkraiburg baut und dass der Islam weder verfassungskonform noch verfassungstreu ist, darüber gibt es zahllose eindeutige Belege – auch wenn Merkel leichtfertig gesagt hat, dass der Islam zu Deutschland gehören würde, so ist das nicht nur „anrüchig“, sondern schlicht und einfach falsch.

Auf meinen Themenbericht „Der Islam“ vom 16.06.2017 nehme ich ergänzend Bezug.
Rheinland-Pfalz & Saarland: Verfassungsschutz Ditib-Imame spitzelten für Ankara

Deshalb: „Holzauge sei wachsam“ und „wehret den Anfängen“, denn es fängt harmlos an und steigert sich bis man nicht mehr Herr im eigenen Haus ist – genau, wie es der Koran gebietet!

Bayern – und speziell auch Waldkraiburg – braucht keine „deutschlandfremde“ Kultur – und der Islam müsste erst reformiert werden, solange er mit seiner „Scharia“ praktiziert wird.

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73 Kommentare

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Das Nationalstaatliche denken hat ausgedient. Lediglich Menschen mit einem ausgeprägten Sinn für Engstirnnigkeit, entziehen sich der Tatsache, dass Europa ein Zuwanderungskontinent wird, oder schon auf dem Weg dazu ist.
Als pluralistischer Staat wie Deutschland sich deklariert, ist von dieser Entwicklung nicht ausgeschlossen. Es ist paradox, es werden hochentwickelte technische Produkte exportiert, welche die Volksmassen in Bewegung setzen, aber das Resultat dieser Inszenierung lehnt man kategorisch ab.
Die Spezies, der "drei Affen" nichts hören / nichts sehen / unqualifiziertes sprechen, (Füdlibürger) werden sich verdünnen (altersbedingt), da der Gartenzaun jährlich an Höhe verliert, und für den positiven Weitblick, der Bürger Platz machen wird.
  • 16.07.2017, 23:03 Uhr
  • 2
»Howgh, ich habe gesprochen«
  • 17.07.2017, 06:49 Uhr
  • 2
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Ein Rückschritt in ein Zeitalter, in der die katholische Kirche viel zu bestimmen hatte, wäre eine Katastrophe. Der aktuelle Islam ist vergleichbar mit den christlichen Auswüchsen des Mittelalters. Deshalb muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Islam auch nicht den geringfügigsten Einfluss auf unser öffentliches Leben ausüben kann!

Jedes Entgegenkommen zugunsten religiös motivierten Richtlinien muss verhindert werden!

Wenn es jemandem nicht passt, dass bei uns Frauen und Männer im gleichen Schimmbad und in Badekleidung baden, soll er draußen bleiben!

Wem es nicht passt, dass Kinder beiden Geschlechtes zusammen unterrichtet werden, soll er seine Kinder in einem anderen Land zur Schule schicken!

Wer nicht pünktlich zur Arbeit kommen kann, weil er Ramadan feiert, soll Urlaub nehmen, oder sich einen Job in einem anderen Land suchen!

Wer nach Deutschland flüchtet, und sich nicht bemüht, unsere Sprache zu lernen, der soll das Land wieder verlassen!

Es gibt Moslems, die keine Probleme bereiten und sich angepasst haben. Die sind mir dann genauso lieb, wie alle Christen auch. Noch lieber sind mir natürlich Menschen, die sich befreit haben von den Dogmen irgendeiner der alten Wüstenreligionen! Denn nur die garantieren den Fortschritt hin zu einer wirklich friedlichen Gesellschaft!
  • 16.07.2017, 21:56 Uhr
  • 5
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Hallo Oskar,
"Deshalb: „Holzauge sei wachsam“ und „wehret den Anfängen"
Wehret den Anfängen, dieser Satz wird hier oft gebraucht, auch von einem gewissen MB. Der gehört zur Gutmenschenfraktion und sieht überall Nazis aus dem braunen Sumpf emporsteigen. Mich wundert es deshalb, dass Du nach Deinem lesenswerten Beitrag nicht auch schon längst als Nazi beschimpft worden bist. Aber im Ernst, ich glaube, dass das Thema Integrationsfähigkeit des Islams und der Moslems dringend diskutiert werden muss. Der Migrationsforscher Ruud Koopmans vom Migrationsforschungsinstitut an der Hubolt-Universität in Berlin hat viele Studien dazu veröffentlicht, die sollte jeder mal lesen. Und viele würden kalte Füße bekommen!
  • 16.07.2017, 17:36 Uhr
  • 8
Koopmans Studie über Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit ist umstritten. Zumindest sollte man da genauer hingucken.
Hier info:
https://www.deutschlandfunknova.de/b...en-muslimen
  • 16.07.2017, 21:53 Uhr
  • 0
Hallo Martin,
>>>>>>>>>

"Wenn jemand sagt, dass für ihn die Religion wichtiger ist, als das Gesetz, heißt das nicht gleich, dass er das Grundgesetz ablehnt."

Elhakam Sukhni von der Universität Osnabrück<<<<<<<

Der zitierte Sukhni dürfte vom Namen her doch sicher zu der untersuchten Gruppe gehören und ihm dürfte jede Objektivität fehlen. Zur Aussage, wer islamische Gesetze für wichtiger hält, als unser Grundgesetz, aber trotzdem unser Grundgesetz deshalb nicht ablehnt, kann ich nur den Kopf schütteln. Koopman hat untersucht, inwieweit eine starke religiöse Bindung der Muslime die Integration verhindert und die Bilanz ist verheerend. Weiter hat er untersucht, wie viele Musleme eine starke religiöse Bindung haben und ist dabei in Deutschland auf 30% gekommen. Moslems mit geringer religiöser Bindung haben eine viel bessere Integrationschance, die besten Chancen haben Aleviten und Jesiden. Die Integrationsfähigkeit bezog sich auf die gesellschaftliche, aber vor allen Dingen auf die berufliche.
  • 17.07.2017, 10:11 Uhr
  • 3
Martin Stauder

Der verstorbene Journalist Peter Scholl-Latour hatte ein umfassendes Wissen über den Islam. Er bereiste jahrzehntelang den Orient, war sogar meines Wissens selbst für eine gewisse Zeit zum Islam konvertiert.
Er hatte umfangreiche Kontakte in die religiösen und politischen Strukturen der islamisch orientalischen Länder.

Und gleichzeitig war er ein großer Warner vor den Islam.
Dieser ist keine "normale" Religion, sondern einer politischen Ideologie gleich zu setzen.

In politischen Diskussionssendungen konnte man schon vor Jahren sehen, wer in Deutschland das Wissen von Herrn Scholl-Latour nicht nur ignorierte. Nein in "besserwisserischer Art" wurde damals schon von " linken und Grünen" Zeitgenossen versucht, die Realität zu verbiegen.
ich frage mich schon lange: "was geht wohl in deren Gehirnen vor sich?"

Ist es Fanatismus, einer "linken Ideologie" geschuldet.
Sorglosigkeit- oder Unfähigkeit - Dinge weit in die Zukunft zu erkennen?

Ich bin ratlos.
  • 17.07.2017, 12:54 Uhr
  • 1
Ich weiß nicht, warum ich als politisch links verortet werde.
  • 17.07.2017, 14:17 Uhr
  • 0
Sigurt,
Elhakam Sukhni ist in Deutschland geboren
https://www.elhakam-sukhni.com/
  • 17.07.2017, 14:22 Uhr
  • 0
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„Ich will hier kein Kopftuch, keine Burka, keine Polygamie, keine Abgrenzung, keine Sonderstellung, keine Verbote MEINER christlichen Symbole zugunsten islamischer.
Ich will hier keine Zwangsheirat, keine Kinderheirat.
Ich will hier keine Unterdrückung von Frauen.
Ich will hier kein Machotum, keine männliche Dominanz.
Ich will hier keine Rufe vom Minarett, keine Sittenpolizei.
Ich will hier keine Diskussion, ob Weihnachten nun “Winterfest”, ob Ostern nun “Eierfest” heißen soll oder ob der Name “Sankt-Martin-Kindergarten” die Gefühle unserer ausländischen Mitbürger verletzen könnte.“
(Christian Pfeiffer)


„Wenn Multikulti die Aufgabe der eigenen Kultur bedeutet, sowie, es anderen Kulturen zu ermöglichen, sich in dem Maße zu etablieren, sich in allen erdenklichen Situationen voll auszuleben, jedoch dabei die Ursprungsbevölkerung zu verachten und zu beleidigen, dann hat das nichts mehr mit Integration, sondern mit Verrat an jenen zu tun, die das Land zu dem gemacht haben, was es geworden ist!“

SO ISSES!!!
  • 16.07.2017, 17:33 Uhr
  • 8
F.K Genau das will ich auch nicht. Ich verstehe nur etliche Frauen überhaupt nicht, die Gefallen an dieser noch immer frauenverachtenden Religion haben. Es will mir nicht in den Kopf. Sind das Masochistinnen? So ein Verhalten ist doch für eine westlich erzogene und orientierte Frau nicht normal. Normal wäre, wenn sich alle Frauen dagegen stellen würden. Wie kann man nur als Frau die fragilen Errungenschaften unserer Gleichberechtigung derart aufs Spiel setzen?
DAS WIRD MIR IMMER UNBEGREIFLICH SEIN.
Da gibt es nichts zu relativieren. DAS IST EINE KATASTROPHE.
  • 16.07.2017, 20:08 Uhr
  • 4
und du legst den Koran aus wie es die Terroristen tun, nämlich fundamentalistisch.
  • 20.07.2017, 11:04 Uhr
  • 1
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Ich würde mich auch dem Satz anschließen - "wehret den Anfängen"!
Jeder kann seine Religion ausüben, aber doch nicht der Islamisierung
Sonderrechte einräumen.
  • 16.07.2017, 16:50 Uhr
  • 4
Wie man weiß, herrscht in Deutschland Religionsfreiheit,
aber wie man sieht, fasst der Islam immer mehr Fuß und
fordert gewisse Rechte ein.
  • 16.07.2017, 17:13 Uhr
  • 4
.... und was geschieht tatsächlich: Es wird mit zweierlei Maß gemessen. Das eine ist kulturbedingt und das andere, sich nach de Gesetz richten. Unsere Nachbarn, die haben zum Beispiel "kulturbeding" einen Strand für m. Frauen eingerichtet.
  • 17.07.2017, 10:22 Uhr
  • 2
Wenn man in Deutschland lebt, muss man wissen und sich danach richten, dass wir eine andere Kultur haben.
  • 17.07.2017, 11:43 Uhr
  • 3
Scheinbar ist unsere Kultur nicht wert, erhalten zu werden, während die andere befördert und bestärkt wird.
  • 17.07.2017, 12:16 Uhr
  • 2
Wir haben es alle in der Hand - unsere Kultur zu verteidigen.
Es geht nicht an, eine andere Kultur anzunehmen.
  • 17.07.2017, 17:56 Uhr
  • 2
Mir ist es auch schleierhaft, was am Islam so positiv ist.
Jeder kann seinen Glauben leben, aber dem ANDERN nicht
überstülpen. Für mich ist es eine fremde Religion.
In den islamisch geprägten Ländern werden immer noch
die Christen verfolgt, das dürfen wir nicht vergessen. Wir
gelten dort als UNGLÄUBIGE.
  • 17.07.2017, 18:55 Uhr
  • 2
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Das hast du aber schön zusammengeklaubt.
Aber okay
es darf sich ja jeder einmal in den Mittelpunkt stellen.
Ich hoffe, es geht dir nun gut
  • 16.07.2017, 09:33 Uhr
  • 4
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Dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, ist ein Irrtum und auch kulturhistorisch nicht nachvollziehbar. Nicht erst seit den Gastarbeitern leben in Deutschland Muslime. Nur wenige wissen, dass Vorfahren Goethes aus der Türkei kommen. Ohne Migration wäre Deutschland schon längst wirtschaftlich am Boden. Insbesondere in Sachsen, gerade dort, wo Pediga laut ist, sympathisierte August der Starke mit dem Islam und Karl May beschäftigte sich in vielen Orientromanen mit dem Islam.

http://www.taz.de/!5022518/

Tun wir doch nicht so, als gehe uns der Islam nichts an. Der türkische Literaturnobelpreisträger versteht sich u. a. als Brückenbauer zwischen Orient und Okzident.

Früher oder später musste es einfach so kommen, dass wir im Zeitalter der Globalisierung mit dem Islam noch mehr zu tun bekommen. Mein Gott, wie albern ist es doch, sich über Moscheebauten aufzuregen. Unsere Kultur ist sehr strark mit dem römischen Reich verbunden. Damals ab es schon das Toleranzgebot gegenüber den Christen, verfasst von Trajan. Man lese nur den betreffenden Brief bei Plinius dem Jüngeren. Insofern können die Römer für uns heute noch ein Vorbild sein

In Deutschland gelten unsere Gesetzte und nicht die Scharia.
  • 16.07.2017, 09:19 Uhr
  • 9
Das "Rolandslied" gilt als eines der alten Literaturdenkmäler Europas (ich weiß, Homer war noch früher, egal). Darin wird erzählt, wie sich ein Recke zu Mariä Himmelfahrt, am 15. August 778 opferte, um die vorrückenden Sarazenen aufzuhalten. Der Beneditiner Mönch Pierre de Vénérable, Abt im Kloster Cluny, fertigte im 12. Jahrhundert die erste Übersetzung des Korans in einer euopäischen Sprache an.
  • 16.07.2017, 09:39 Uhr
  • 5
Ich habe absolut nichts gegen die Muslime, jedoch sollte man die Integrationsunwilligkeit des Islam in eine Demokratie nicht unterschätzen. Islam bedeutet Unterwerfung unter den Willen ihres Gottes und seines Propheten. Und da gehört die Scharia dazu!
  • 16.07.2017, 10:10 Uhr
  • 5
Es gibt muslimische Länder, in denen die Scharia gilt, in anderen wieder nicht. Scharia ist immer auch Auslegungssache, es gibt da kein Gesetzbuch. Immerhin gibt es Muslime im Deutschen Bundestag. Sie wären wohl nicht dort, wenn sie das Grundgesetz kippen wollten. Die meisten Muslime in Deutschland sind türkische Migranten, die mit der Scharia nichts am Hut haben. Bei den Salafisten sieht es anders aus. Das ist ein anderes Kapitel.
  • 16.07.2017, 10:16 Uhr
  • 2
Eben, genau wie die Bibel ist sie Auslegungssache. Je nachdem wer die Macht im Staate hat, wird sie ausgeführt oder nicht. Wohin es führt wenn die Extremisten die Macht haben, sieht man ja heute in den islamischen Ländern. Und das brauche ich nicht. Wir haben nicht die Kirche reformiert um uns heute wieder einem religiösen Joch zu unterwerfen.
Siehe Polen.
  • 16.07.2017, 10:32 Uhr
  • 4
Extremisten braucht niemand.
  • 16.07.2017, 10:33 Uhr
  • 2
Und trotzdem sind sie da Immer und überall wenn man sie lässt.
  • 16.07.2017, 10:33 Uhr
  • 4
Inzwischen gibt es über 600 islamistische Gefährder in Deutschland. Natürlich dürfen Sicherheitsbehörden die nicht aus den Augen verlieren.
  • 16.07.2017, 10:37 Uhr
  • 2
Teddy, was Mittelalter betrifft, dann finde ich es seltsam, dass die muslimischen Abgeordneten im Bundestag für die Ehe für alle gestimmt haben. Und in Uganda, wo 86% Christen leben, wird Homosexualität bestraft. Also irgendwie hat das alles nichts mit Religion zu tun.
  • 16.07.2017, 14:59 Uhr
  • 4
Im obigen Beitrag ging es um den Islam und jetzt sind wir bei dschiadistisch salafistischen Islamisten gelandet, von denen sich Moslems selber distanzieren. Der IS ist eine Terroristenvereinigung, die niemand gebrauchen kann.

Im Koran gibt es wohlwollende Suren über die Buchbesitzer (Juden , Christen) und nichtwohlwollende Suren. Es gibt im Koran Stellen, die religiöse Toleranz bezeugen. Im Osmanischen Reich waren Zwangsbekehrungen grundsätzlich unüblich. (vgl. JOsef Matuz, Das Osmanische Reich). Das wissen offenbar heute viele nicht, weil wir immer von den islamistischen Terroristen hören und das mit dem Islam verwechseln. Der IS ist nicht der Islam, wie er von Mohammed gelehrt wurde, sondern ähnelt der fanatischen Sekte der Charidschiten, die im siebenten Jahrhundert den Islam zwangsverbreiten wollten. Es gibt zwar frühe Vorläufer des islamistischen Terrors, der heutige islamistische Terrorismus hat seine Ursachen aber im Kolonialismus. Den haben sich die Europäer selber gebacken. Leider.

http://www.islamiq.de/2014/09/15/ang...-des-islam/
  • 16.07.2017, 15:56 Uhr
  • 3
Die historischen Fakten sind mir bekannt, abgesehen dass mit den Persern. Ich war auch zweimal in der Hagia Sophia drin und einmal im Petersdom. Ich weiß aber nicht, was ich da durcheinandergebracht haben soll..
  • 16.07.2017, 17:37 Uhr
  • 0
wo wurde etwas verharmlost?
  • 16.07.2017, 21:30 Uhr
  • 1
Werner, ich habe weiter oben erläuert, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem Isalm und dem dschiadistisch salafistischen Islamismus. Aber durch deine Brille siehst du das wohl nicht, bzw. willst es nicht sehen. Die Terrorristen freuen sich über solche Leute wie dich. Abdel-Samad ist jemand, den ich nicht ernst nehme.
  • 16.07.2017, 23:58 Uhr
  • 4
Gerald, es ist eine Frage, wieviel wir von ihren Sitten zugestehen wollen. Im Falle von Schwimmbädern etc. entscheiden auch Gerichte. Grunsätzlich ist es natürlich so, dass unsere Gesetze über den Gesetzen religiöser Gepflogenheiten stehen. Es ist die Frage, wievel Kopftuch etc. verträgt der Westen. Unser Innenminister will ja den Niqab im Straßenverkehr verbieten. Ich finde das richtig so, denn wenn man geblitzt wird, kann man die Person sonst nicht erkennen. Es herrscht Religionsfreiheit, aber trotzdem kann sie in manchen Fällen eingeschränkt werden. Es gab ja schon Diskusionen über das Schlächten von Tieren.

Ich weiß jetzt nicht, warum sich 60% der Imame (angeblich?) nicht benehmen können oder was du da gelesen hast. Gibt es dazu einen Link oder Iiteraturhinweis? Würde mich interessieren. Oder meinst du DTIP als langer Arm Erdogans? Das ist natürlich ein Problem.
Oder du meinst so was:
https://www.rbb-online.de/politik/be...nts=on.html

Der Imam im Link sagt:
"Integration heißt für uns, dass wir die Gesetze des Gastlandes befolgen. Die Kultur allerdings müssen wir nicht bedingungslos übernehmen."

Das wäre ein Kompromiss.
  • 17.07.2017, 08:29 Uhr
  • 2
Religionsfreiheit bedeutet aber auch keinen Freibrief für die eine Religion auf Kosten der anderen leben zu wollen.
  • 17.07.2017, 08:35 Uhr
  • 0
Da gebe ich dir recht. Ich denke aber, die meisten Muslime in Deutschland leben auch nicht so.
  • 17.07.2017, 08:40 Uhr
  • 1
Die meisten Deutschen sind auch rechtschaffende Leute und trotzdem gab/gibt es die RAF und die NSU und wie sie alle heissen
Es kommt immer darauf an wer die Macht im Staat hat. Wenn sich erstmal eine islamische Partei gegründet hat und in den BT einzieht, wird man sehen wohin die Reise geht. Da nützt es uns auch nicht mehr das die Mehrheit der Muslime friedlich sind, dann sind wir nämlich am Arsch
  • 17.07.2017, 08:57 Uhr
  • 1
1998 wurde die Islamische Partei Deutschlands (IPD) Deuchtschlands gegründet. Sie gibt es aber heute nur noch formell, da es keinen offiziellen Auflösungsbeschluss gab.
  • 17.07.2017, 09:16 Uhr
  • 1
Abgesehen davon sind doch die Parteien insgesamt schon unterwandert.
  • 17.07.2017, 09:18 Uhr
  • 1
Dann habe mal weiter Angst vor der Zukunft.
  • 17.07.2017, 09:23 Uhr
  • 0
Muss ich nicht mehr, bin schon zu alt um mich noch zu fürchten
  • 17.07.2017, 09:24 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer
Zitat: "Solange die sogenannten friedlichen Muslime nicht bereit sind sich lautstark für eine kritische Aufarbeitung des Koran einzusetzen, so lange müssen sie es sich auch gefallen lassen, dass man sie zusammen mit den "anderen" in einen Topf wirft."

Erstens haben sich über 300 Imame aus Österreich gegen den Terrorismus gestellt
wize.life/suche/maddin%20stauder/note/neueste-zuerst

Zweitens: Warum müssen sich Muslime entschuldigen, wenn ihnen von inkompetenten Islamhassern vorgeworfen wird, wie schlimm sie doch angeblich sind.

dtittes: bist du nicht auf meine Frage eingegangen, warum angeblich über 60% der Imame sich nicht benehmen können. Wenn du so was nicht n irgendeiner Weise belegen kannst, dann sage so was nicht. Man könnte so was als üble Nachrede auslegen

viertens: Egal wieviele Muslime sich noch gegeen den Terrror bekennen, du und deine Geistesverwandten wie z.B wize.life-Nutzer werden weiterhin in mit einer verblendenten Brille in populistischer Weise gegen den Islam wettern.
  • 17.07.2017, 19:44 Uhr
  • 3
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