wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Außenminister Gabriel sendet Warnung an alle Türkei-Urlauber und kündigt dra ...

Außenminister Gabriel sendet Warnung an alle Türkei-Urlauber und kündigt drastische Wende an

News Team
20.07.2017, 12:25 Uhr
Beitrag von News Team

Die diplomatische Krise zwischen der Türkei und der Bundesrepublik vertieft sich: Als Reaktion auf die Festnahme deutscher Staatsbürger, wie des Menschenrechtlers Peter Steudtner, kündigte die Bundesregierung neue Maßnahmen gegen Ankara an. Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) brach seinen Urlaub ab, um eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für die Türkei und einen drastischen Politikwechsel zu verkünden.

Gabriel erklärte die Vorwürfe gegen Steudtner als "abwegig und an den Haaren herbeigezogen". Ein Sprecher des Auswärtigen Amts nannte die Ereignisse in der Türkei eine „dramatische Verschärfung.“ Als Antwort will die Bundesregierung nun mehrere Maßnahmen durchsetzen:

- Deutschland werde prüfen, ob Geschäfte deutscher Unternehmen in der Türkei abgesichert seien. Laut Gabriel könne dazu niemand zu Investitionen in dem Land raten, da aus politischen Gründen Enteignungen und Festnahmen drohten.



- Gabriel stellte auch in Frage ob, die derzeitige Türkei je ein Teil der westlichen Gemeinschaft werden oder bleiben könne und ob EU-Länder weiterhin finanzielle Mittel an den Beitrittskandidaten zahlen sollten.

- Eine Änderung der Reisehinweise des Auswärtigen Amtes. Eine tiefgreifende diplomatische Maßnahme.

Die Reisehinweise für alle Deutschen wurden bereits verschärft. Jedem Reisenden in die Türkei wird empfohlen, sich bei der Botschaft in eine Liste registrieren zu lassen - auch bei Kurzaufenthalten.


Personen, die aus privaten oder geschäftlichen Gründen in die Türkei reisen, wird zu erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich auch bei kurzzeitigen Aufenthalten in die Listen für Deutsche im Ausland bei Konsulaten und der Botschaft einzutragen.

Die Äußerungen des Außenministers zeigen eine deutliche Wende in der Politik der Bundesregierung. , regte Gabriel an. Die Bundesregierung habe laut Gabriel "wiederholt Geduld bewiesen", sei jedoch immer wieder enttäuscht worden. Deutschland müsse seine Politik "neu ausrichten". Zugleich forderte er eine "Rückkehr zu europäischen Werten".

Gabriel erklärte es gebe keine Alternative zu den Beschlüssen der Bundesregierung.

Wir können gar nicht anders

Vergangenen Dienstag wurden sechs Menschenrechtler in der Türkei verhaftet, unter denen sich auch der deutsche Staatsbürger Steudtner befand. Laut Sigmar Gabriel seien seit dem Putschversuch im letzten Jahr 22 Deutsche verhaftet worden. Neun seien noch immer in Haft.

Dieser Hund wurde auf Drogen gesetzt: Dann trifft er einen tierlieben Polizisten!

11 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
In der Türkei leben 3,2 Mill. Flüchtlinge !! Zwischen der EU und der Türkei gibt es seit März 2016 ein Flüchtlingsabkommen, sollte Gabriel und Merkel nicht vorsichtig sein,..müsste dann auch Deutschland wieder mit steigenden Flüchtlingszahlen rechnen?

Ausschließen lässt sich das nicht. Allerdings ist seit März 2016 die Route über den Balkan nach Norden praktisch dicht, weil insbesondere Mazedonien, Slowenien, Serbien und Ungarn ihre Grenzen geschlossen haben. Die meisten Flüchtlinge würden voraussichtlich in Griechenland oder Bulgarien festsitzen. Die Folge wäre vermutlich erneut Chaos und großes Elend für die geflüchteten Menschen. Bereits jetzt sitzen mehr als 60.000 Flüchtlinge in Griechenland, Serbien und anderen Ländern der sogenannten Balkanroute fest. Also mal flache Bälle sonst bricht das Chaos nämlich bei uns aus !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  • 20.07.2017, 14:01 Uhr
  • 2
Ball flach halten? Sollen wir Europäer uns von diesem Despoten tagtäglich provozieren lassen? Der Erdogan ist doch durchgedreht. Die europäischen Grenzen zur Türkei absolut dicht machen, das ist gefragt. Er soll doch sehen was er sich da geholt hat. Dafür hat er aber auch jede Menge Milliarden EU-Gelder eingesammelt. Die Türken haben Erdogan die Macht gegeben, jetzt sollen sie auch damit fertig werden. Genauso wie in Polen, die haben diesen Clown gewählt und jetzt merken sie erst was sie angestellt haben.
Jedem so wie er es verdient!
  • 20.07.2017, 14:17 Uhr
  • 3
Arschkriecherei und Erpressung sind zwei Dinge, die ich überhaupt nicht mag.
Deshalb, klare Kante zeigen, ohne Rücksicht auf die Folgen.
Der Ball wurde lange genug flachgehalten.
  • 20.07.2017, 15:04 Uhr
  • 4
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Deutsche die nach Türkei in Urlaub fliegen, das sind die, die Verherrlichung von Erdogan akzeptieren. Wenn sie zurückkommen, sollte man sie genau untersuchen am Flughafen auf Mitbringsel ob da keine Tatbestände vorhanden sind. Man sollte buchstäblich der Türkei, in Deutschland Landesverbot erteilen, Sanktionen auf Wirtschaftlichen Gebiet, totale Reiseverbot nach Türkei von Deutschland aus. Ausschluss in die EG, Rauswurf aus der Nato als Mitglied, dieser Stoltenberg sollte man aus Nato entlassen. Dieser taugt sowieso nicht, auch nur ein Dummpappler als Amerikaner.
  • 20.07.2017, 13:20 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Nun darf man warten daß Erdowahn seine Anhänger in Deutschland zu Protest und Aufstand aufruft. Ich hoffe das der Rechtsstaat dann mit aller Härte dagegen vor geht. Verhaften, Aburteilen. Deutsche Staatsbürgerschaft aberkennen und Ausweisung in die Türkei. Sonst bringen uns diese Islamisten den Bürgerkrieg ins Land.
  • 20.07.2017, 12:52 Uhr
  • 7
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Drastische Wende? Will er noch lauter schimpfen?
  • 20.07.2017, 12:32 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.