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WIE IST DAS MIGRANTENPROBLEM ZU LÖSEN?

27.07.2017, 16:03 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Das Bamf hat sich in kürzester Zeit von einem Haus mit 2000 Mitarbeitern zu einer Riesenbehörde mit 10 000 Bediensteten entwickelt. Und es hat sich ebenso rasch modernisiert, hat sich aus dem Papierzeitalter in die digitale Gegenwart katapultiert.
Z. B.
# Sprachproben, um den PC via Tonaufnahmen analysieren zu lassen, woher ein Flüchtling wahrscheinlich kommt,
# bildbiometrische Software, die via Portraitfoto überprüft, ob jemand bereits irgendwo registriert ist,
# Software, die arabische Namen in lateinische Schrift überträgt,
# Auslesen von Smartphone-Daten,
etc......(SZ vom 26. Juli 2017)

Trotzdem wird es auf die Dauer nicht zu schaffen sein, bei Tausenden weiterhin über das Mittelmeer an Europas Küsten ankommenden Flüchtlingen jeden Einzelfall detailliert zu überprüfen und entsprechend zu behandeln.

Die Grenzen zu schließen, wie es von Populisten als einfache Lösung empfohlen bzw. gefordert wird, ist kaum möglich.
3752 km lang ist die deutsche Landesgrenze, sie führt über Bergkämme, durch Weinberge, durch Flüsse, durch Seen, durch Wälder, durch Naturschutzgebiete, etc.
Ca. 14.000 km lang ist die Grenze der EU inklusive der Küsten, die ohnehin kaum abgesperrt werden können.
Zudem würde die Sicherung und Wartung der Zäune und Überwachungsanlagen einen Milliardenaufwand bedeuten.

Daher sollte man die Flüchtlingsboote schon auf dem Meer orten, die Leute medizinisch und mit Nahrung versorgen und sofort an die Küste zurückbringen, von der aus sie ihre 'Seereise' begonnen haben.

Es gibt heutzutage Drohnen, die hochauflösende Bilder (via Wärmebildkameras auch bei Nacht) auch weit von ihrem Steuerungsort entfernt erzeugen können, jedes Smartphone kann an jedem Ort der Welt geortet werden, man kann sogar den im Weltall herumirrenden Raketenschrott orts- und größenmäßig erfassen, amerikanischen Farmern stehen GPS-Informationen über jede einzelne Pflanze auf ihrem Acker, ihren Wasser-, Nährstoff-, Fungizid- und Pestizid-Bedarf zur Verfügung, via GPS wird ohnehin schon jeder von uns verfolgt, wenn er sein Navi einschaltet, so wird man wohl auch den Abfahrtsort der Boote, ihren Kurs und ihre Position erfassen können.

Auf diese Weise muss verhindert werden, dass Migranten aus Afrika oder Indien (Platz 1: Bangladesch, Platz 2: Nigeria) via Libyen überhaupt europäischen Boden erreichen.

Diese gilt nicht für Kriegsflüchtlinge aus Syrien. Diese müssen aufgrund internationaler Abkommen und moralischer Pflicht aufgenommen und versorgt werden, bis sie wieder in ihre Heimat zurückkehren und beim Wiederaufbau helfen können. Da es sich hier um einen temporären Aufenthalt in Europa handelt, ist eine volle Integration nicht erforderlich und auch nicht erstrebenswert. Die im Heimatland Zurückgebliebenen, welche den Krieg erduldet und überstanden haben, würde man damit bei ihrem Wiederaufbau alleine lassen.

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24 Kommentare

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Das Problem wird nicht leicht zu lösen sein.
Fakt ist, dass sehr viele Wirtschaftsflüchtlinge hier bei uns sind.
Diese wieder abzuschieben - wird schwierig sein.
Die Kriegsflüchtlinge haben mein Mitgefühl.

Bei der Öffnung der Grenzen hat man viele Fehler gemacht,
die nicht zu beheben sind. Ich habe den Eindruck, dass die
Migranten nur noch "verwaltet" werden!
  • 28.07.2017, 14:00 Uhr
  • 1
ist ein wirtschaftsflüchtiling auch jemand, der nicht von aktueller gewalt bedroht ist ...jedoch seinen nötigen lebensunterhalt aufgrund von armut nicht bestreiten kann ..kein zugang zu medizinischer versorgung und bildung hat ? ..würdest du unter den bedingungen in einem land bleiben wenn du wüsstest dir und deiner familie kann es woanders besser gehen ?
  • 29.07.2017, 13:29 Uhr
  • 2
Natürlich ist es so, dass ein Wirtschaftsflüchtling sich ein
besseres Leben in einem anderen Land erhofft.
Nach wie vor bin ich jedoch der Meinung, dass diesen
Menschen in ihrem Land geholfen werden muss.
Ich sehe aber immer wieder, dass diese Menschen von
unserem Land enttäuscht sind, weil sie sich falsche
Hoffnungen gemacht haben und zudem unserer Sprache
nicht mächtig sind.
  • 29.07.2017, 16:08 Uhr
  • 3
das ist einfach ...es muss ihnen geholfen werden..ganz einfach.... damit machst es dir leid ..es geht primär nicht um ein besseres leben..es geht ums überleben
  • 29.07.2017, 17:05 Uhr
  • 1
Es geht ums Überleben, das ist mir klar.
Desöfteren komme ich mit einem Nigerianer ins Gespräch
und ich weiß von ihm, wie die Verhältnisse dort sind.
Es herrscht dort Korruption, Kriminalität, auch Ausbeutung
durch namhafte Firmen usw.usw.
Also, ich bin nicht so blauäugig, wie Sie annehmen.
  • 29.07.2017, 19:26 Uhr
  • 1
Und genau das muss bekämpft werden . . .im eigenen Land: Solange die Korruption nicht ausgerottet wird, solange werden die Menschen aus diesen Ländern fliehen wollen. Nur . . . im eigenen Land müsste sich aber das eigene Volk kümmern . . . und nicht fliehen ! Wie "namhafte Firmen" hierbei behilflich sein müssen . . . muss dringendst Gegenstand internationaler ernsthafter Bemühungen (Politik und Wirtschaft).
  • 30.07.2017, 14:02 Uhr
  • 1
So ist es!
  • 30.07.2017, 17:23 Uhr
  • 1
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„Zudem würde die Sicherung und Wartung der Zäune und Überwachungsanlagen einen Milliardenaufwand bedeuten.“
Wieviel Milliarden kosten den die Flüchtlinge und welchen Schaden richten sie in der Bevölkerung an? Wie Verunsichernd und Ängstigend sind den die Horden aus Afrika, die mit völlig anderer Mentalität zu uns kommen. Die Kosten die diese Unruhen und der Abbau der Demokratie für uns bringt ist gar nicht zu beziffern. Grenzschutz hat doch Jahrzehnte funktioniert warum nicht wieder? Nein es geht nur um Gewinnmaximierung für Konzerne. Ich sage es noch einmal, ich stehe gerne eine Stunde an einer Grenze wenn ich dafür ein Gefühl der Sicherheit bekomme.
  • 28.07.2017, 13:25 Uhr
  • 5
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Es ist schon interessant, welche Abwehrreflexe und Bewahrungsaffekte in den Kommentaren in wl zum Ausdruck kommen. Ähnlich ist es ja, wenn "besorgte Bürger" Straßen bevölkern oder ein Ministerpräsident mit staatspolitischer "Notwehr" droht. Hier zeigt sich der Wunsch, dass alles so bleiben möge, wie es ist - beziehungsweise wieder so werde wie früher, als die Welt angeblich noch "in Ordnung" war.

Viele wähnen sich immer noch auf einer Insel des Wohlstands, der Sicherheit und der Stabilität.
Diese Insel wird derzeit nicht etwa, wie die vereinten Demagogen dies behaupten, von einer "Flut" der Einwanderung "überschwemmt". Sie wird vielmehr aufgrund von tektonischen Verschiebungen in der weltweiten Politik und Ökonomie, die von Deutschland maßgeblich mitangestoßen wurden, an die globale Normalität von Not und Elend, Vertreibung und Flucht, Krieg und Konflikten angeschlossen.
Bei Beobachtung des weltpolitischen Geschehens müssen wir uns aber eher auf eine Zukunft des permanenten Migrationsdruckes einstellen.
Hat schon die Migrationsgeschichte der letzten Jahrzehnte die bundesdeutsche Gesellschaft massiv verändert (in 2014 ergab sich aus der Summe von Zuwanderungen und Abwanderungen eine Nettoimmigration von 550 000 Personen) , so dürfte sich dieser Veränderungsprozess in Zukunft beschleunigen und verstärken.
Auszug aus dem Artikel WELTFREMDE ZAHLEN von Stephan Lessenich und Reinhard Messerschmidt in der Süddeutschen Zeitung vom 06. November 2015
  • 27.07.2017, 19:13 Uhr
  • 3
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Wer hat denn die Probleme verursacht und wer muss Zahlen..? sind denn diese Fragen so schwer zu beantworten,..und die nächste Mille will rein, und danach die nächste, und und und..

War Merkels Grenzöffnung zulässig ?"

Das mag aufgrund eines schwammigen Schlupfwinkel-Paragraphen in der Dublin-Verordnung möglich gewesen sein. Grundsätzlich aber wurde durch den EuGH-Entscheid die Einhaltung der Asylregeln gefordert, d.h. unkontrollierte Grenzöffnungen sind verboten. Merkel hat mit ihrer falschen Willkommenspolitik nicht nur Tod und Verderben über die Flüchtlinge gebracht, sondern auch dem deutschen Volk großen Schaden zugefügt.
  • 27.07.2017, 17:17 Uhr
  • 12
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Unsere Bundeskanzlerin hat keineswegs 'die Grenzen eigenmächtig geöffnet'. In Absprache mit allen Parteien und auf einen Telefonanruf des österreichischen Kanzlers hat sie den Durchlass für die an der ungarischen Grenze gestrandeten notleidenden Flüchtlinge erlaubt.
Dass damit der Eindruck entstand, alle Flüchtlinge und Notleidenden der Welt seien bei uns willkommen, ist den Internetmedien zu verdanken und konnte von ihr bedauerlicherweise nicht vorausgesehen werden.
Im Übrigen sind zuvor schon monate- bzw. jahrelang Flüchtlinge übers Mittelmeer nach Italien gelangt und dabei Tausende ertrunken. Diese Flüchtlingswelle wurde also keineswegs von Angela Merkel ausgelöst.
  • 27.07.2017, 19:08 Uhr
  • 5
Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen, Schaden von ihm wenden.....
  • 27.07.2017, 19:39 Uhr
  • 8
Die Merkeln hat schon so oft ihren geleisteten Amtseid verletzt, Schaden vom Deutschen Volk ab zuwende, da müsste die eigentlich in hohen Bogen aus dem Amt fliegen. Aber das wird alles schön vertuscht und das Geld des kleinen Mannes mit beiden Händen von dieser Person auf Generationen im voraus verpulvert.
  • 27.07.2017, 19:43 Uhr
  • 6
so isses Hartmut, und von der Opposition..?? da hört man nichts, weisst du auch warum..??
  • 27.07.2017, 20:36 Uhr
  • 5
Ach der superschlaue und allwissende Sprücheklopfer hat auch wieder sein unsinnigen Kommentar dazu gegeben...man Henry Chinasky mach mal die Augen auf .
  • 28.07.2017, 09:46 Uhr
  • 3
BILD-Zeitung : Schwachmat schlägt wieder zu !!
  • 28.07.2017, 12:56 Uhr
  • 5
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Hier wurden Kommentare durch den Ersteller entfernt.

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