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STIMMT IMMER NOCH

11.08.2017, 13:03 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Brief von Dr Jürgen Richter.
Margot Käßmann hat die Abschaffung der Bundeswehr gefordert, ganz nach jenem schönen Bild, wo das Lamm beim Wolf liegt und Tauben, weil sie Tauben sind, die Habichte besiegen. Diese Form von Pazifismus ist nur scheinbar menschenfreundlich. Sie lässt jenen Raum, die morden, unterdrücken, terrorisieren und vergewaltigen. Der Käßmann'sche Palmwedel hätte weder in der Normandie, noch in Auschwitz geholfen. Er hätte den Faschisten nicht das Handwerk gelegt und keinen Menschen aus dem Konzentrationslager befreit.
Genauso wenig beeindruckt er heute Hamas, Dschihad al Islami oder die sich ISIS oder neuerdings IS nennende Mörderbande.
Frau Käßmann hat gesagt: "Da ist nichts gut in Afghanistan". Das mag auf die dortige politische Situation, das Treiben der mörderischen Taliban oder die brutale Unterdrückung der afghanischen Frauen durchaus zutreffen. Sie hat aber die Internationalen Streitkräfte in Afghanistan gemeint.
Sie gibt damit und mit ihrer aktuellen Forderung jener Stimmung Ausdruck, die die bloße Existenz der Bundeswehr verabscheut und die SoldatInnen bestenfalls für dumm, wahrscheinlich aber für Mörder hält.
Diese SoldatInnen, die nicht nur ihren Kopf hinhalten, die Unfaßbares erleben und oft genug traumatisiert und/oder körperlich geschädigt aus den Kampfeinsätzen zurückkehren, müssen erleben, dass sie gesamtgesellschaftlich weder Anerkennung, noch Verständnis genießen. Während in den USA und anderen Ländern, diese Veteranen hochgeachtet und unterstützt werden, ist es hierzulande eher wenig ratsam, seine Uniform öffentlich zu tragen oder von seinem Einsatz zu berichten.
Ich möchte angesichts dessen einmal feststellen: SoldatInnen und Soldaten eines demokratischen Deutschland, die eben keine falschen Traditionslinien ziehen, sondern sich der westlichen Wertegemeinschaft und der Freiheit verbunden wissen, verdienen für ihre Einsätze unseren Dank und unsere Anerkennung, sowie die Unterstützung des Staates.
Sie brauchen sich nicht zu schämen, sondern dürfen stolz auf sich sein.
Angesichts weltweit operierender Terror-und Mörderbanden ist die Vorstellung, die Bundeswehr sei aufzulösen, durchaus gut mit Paul Spiegels Zitat zu bewerten: "Hinter dem Ruf nach Frieden verbergen sich die Mörder", womit ich nicht Frau Käßmann, aber die potentiellen Nutznießer solch ausgemachten Unsinns meine.

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80 Kommentare

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Die insbesondere mangelnde öffentliche Unterstützung in der Bundesrepublik Deutschland für den Soldatenberuf ist nichts neues. Sie gibt es schon, seit klar wurde, dass es in der Bundesrepublik Deutschland wieder eine Armee geben würde.
Aber auch, die Grundstimmung, der ich im tägliche Leben, in meinem Freundeskreis begegnete war nicht Soldaten freundlich.
Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre, während der Zeit des Nato-Doppelbeschluss und des Soldaten-sind-Mörder-Urteils, war ich als junger Matrose öfters in Uniform unterwegs und musst mir so manchen Spruch anhören.
Ich war während meiner Zeit bei der Marine einige Jahre in Frankreich und habe dort nie das Gefühl gehabt als Aussätziger angesehen zu werden, weil ich Soldat war.
So was habe ich nur in Deutschland erlebt.
Später, Anfang der 1990er, wurde ich manchmal das Gefühl nicht los, dass ich mich, was meine Berufswahl betraf, meinem Gegenüber zu erklären habe. Ich habe irgendwann erklärt, dass ich mich vor niemandem für meinen Beruf zu rechtfertigen habe. Wer die Bundeswehr nicht möchte, muss eine geeignet Mehrheit finden, damit sie abgeschafft werden kann.

So lange die Gemeinschaft, vertreten durch die frei gewählten Abgeordneten im Bundestag und dem Bundesrat, eine Armee in diesem Lande für notwendig erachtet, so lange hat der Soldat einen Anspruch von seinem Auftraggeber geachtet zu werden.
  • 16.08.2017, 12:10 Uhr
  • 2
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Es ist an der Zeit

Weit in der Champagne im Mittsommergrün
dort wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blüh'n,
da flüstern die Gräser und wiegen sich leicht
im Wind, der sanft über das Gräberfeld streicht.
Auf deinem Kreuz finde ich toter Soldat,
Deinen Namen nicht, nur Ziffern und jemand hat
die Zahl neunzehnhundertundsechzehn gemalt,
und du warst nicht einmal neunzehn Jahre alt.

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen
so wie sie es mit uns heute immer noch tun,
und du hast ihnen alles gegeben:
Deine Kraft, deine Jugend, dein Leben.

Hast du, toter Soldat, mal ein Mädchen geliebt?
Sicher nicht, denn nur dort, wo es Frieden gibt,
können Zärtlichkeit und Vertrauen gedeih'n,
warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein.
Vielleicht dachtest du dir, ich falle schon bald,
nehme mir mein Vergnügen, wie es kommt, mit Gewalt.
Dazu warst du entschlossen, hast dich aber dann
vor dir selber geschämt und es doch nie getan.

Soldat, gingst du gläubig und gern in den Tod?
Oder hast zu verzweifelt, verbittert, verroht,
Deinen wirklichen Feind nicht erkannt bis zum Schluß?
Ich hoffe, es traf dich ein sauberer Schuß?
Oder hat ein Geschoß dir die Glieder zerfetzt,
hast du nach deiner Mutter geschrien bis zuletzt,
bist du auf deinen Beinstümpfen weitergerannt,
und dein Grab, birgt es mehr als ein Bein, eine Hand?

Es blieb nur das Kreuz als die einzige Spur
von deinem Leben, doch hör' meinen Schwur,
für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein:
Fällt die Menschheit noch einmal auf Lügen herein,
dann kann es gescheh'n, daß bald niemand mehr lebt,
niemand, der die Milliarden von Toten begräbt.
Doch längst finden sich mehr und mehr Menschen bereit,
diesen Krieg zu verhindern, es ist an der Zeit.
Quelle: Hannes Wader
  • 16.08.2017, 11:55 Uhr
  • 3
Ja es wäre endlich an der Zeit soviel Vernunft zu haben. Hilflos sehen wir, wie in aller Welt, Frauen, Kinder und Männer unter Feuer und Trümmer begraben werden!
Fassungslos müssen wir hinnehmen, dass seit Anbeginn der Zeiten, die Schlange des Kriegsterrors, die Überhand behalten hat!
Jene, die sich für die Waffe entschieden haben, gewährleisten unseren Frieden und...unseren Wohlstand!
  • 16.08.2017, 17:09 Uhr
  • 3
So ist es, Malisa
  • 16.08.2017, 18:07 Uhr
  • 0
  • 16.08.2017, 18:07 Uhr
  • 0
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Nicht schlecht. Aber das dauert sehr lange, eine ganze Armee abzuschaffen. Ich schlage vor, er mal Grinse-Usche vom Hof zu jagen!
  • 14.08.2017, 17:31 Uhr
  • 0
Richtig gelesen? Oder einfach nur in die Ecke machen
  • 15.08.2017, 09:36 Uhr
  • 2
egal wie, egal was, Hauptsache weg!
  • 16.08.2017, 10:39 Uhr
  • 0
War das das Thema?
  • 16.08.2017, 10:47 Uhr
  • 0
... ja, denn der Fisch beginnt am Kopf zu stinken!
  • 16.08.2017, 11:17 Uhr
  • 0
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Der Gedanke eine Armee abzuschaffen kann doch als Utopie weiterleben. Sie kann uns allen doch jeden Tag daran erinnern, wie wertvoll das Bemühen um Frieden ist.

Die Idee kann als, militärisch ausgedrückt, die Marschroute vorgeben. Wir müssen als Menschheit das Ziel nicht morgen erreichen, vielleicht auch nicht übermorgen aber wir können uns doch bemühen dort hin zu kommen.

Es wird auf dem Weg dorthin Barrieren geben, unüberbrückbare Flüsse, so dass wir Umwege gehen müssen. Mit der richtigen Marschzahl finden wir immer wieder auf den Weg zurück.
  • 13.08.2017, 13:21 Uhr
  • 1
richtig die Menschen die allerdings ihren Dienst tun, sollte man außen vor lassen.
  • 13.08.2017, 14:16 Uhr
  • 2
Worin besteht der Dienst eines Soldaten?
  • 16.08.2017, 14:35 Uhr
  • 1
Der Dienst eines Soldaten der Bundeswehr ergibt sich aus dem Art 87a des Grundgesetzes.
  • 16.08.2017, 15:15 Uhr
  • 1
Habe den Artikel eben nachgelesen. Es steht nichts darin von einem Einsatz der Bundeswehr unabhängig vom Verteidigungsfall und außerhalb der Bündnisgrenzen. Die Bundeswehr wird inzwischen weltweit eingesetzt. Welcher Artikel unseres Grundgesetzes rechtfertigt das?
Außerdem, wir haben inzwischen eine Berufsarmee und jeder hat ein Recht auf freie Berufswahl. Niemand wird gezwungen, in der Bundeswehr zu dienen. Wer es tut, handelt auf eigenes Risiko.
  • 16.08.2017, 15:42 Uhr
  • 0
Das GG enthält nicht nur den Art. 87...

Litteratur zur Begründung von Einsätzen der Bw ausserhalb des Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland gibt es im Internet zu Hauf und fachmänischer als ich das Problem auch nur ansastzweise erklären könnte.

Im Übrigen geht es um den Beitrag um die Anerkennung fur ihren Dienst für die Gemeinschaft auf die auch Soldaten Anspruch haben können.
  • 16.08.2017, 16:54 Uhr
  • 1
Die Marseillaise spricht die Seite an, die du nicht wahr haben willst Herbert.
"Ils viennent jusque dans noch bras égorger nos fils et noch compagnes"
(Sie kommen in unsere Häuser und töten unsere Frauen und Kinder)
Die andere Seite... Rohstoffe, Öl, seltene Erden....
Aber du gehst zu Fuss, heizt im Winter mit Holz und hast auch sicher kein Handy!
  • 16.08.2017, 16:59 Uhr
  • 0
Xllef H
In dieser Frage halte ich mich lieber an unser Grundgesetz.
Was interessieren mich irgendwelche Kommentare im Internet?
Malisa P.
1. Du hast den Satz der Marsellaise noch abgeschwächt. Es heißt genau:
" Sie kommen bis zu unseren Armen und schneiden unseren Kindern die Kehlen durch."
Mich wundert schon, dass du diesen martialischen Kriegsaufruf zur Begründung deiner Hauptthese von Wachsamkeit und Kriegsbereitschaft anführst, das ist harter Tobak!
2. Verstehe ich dich richtig, dass du den Einsatz der Bundeswehr zur Rohstoffsicherung befürwortest?
Das geht weit über den Verteidigungsauftrag der Bundeswehr hinaus. Unser Ex-Bundespräsident Köhler musste seinen Hut nehmen, weil er offen über diesen Aspekt des weltweiten Bundeswehreinsatzes sprach und ihn zugab.
Auch das finde ich ziemlich gewagt von dir!
  • 16.08.2017, 23:07 Uhr
  • 0
Suche nicht nach irgrndwelchen Kommentaren, suche Kommentare und Urteile und die dazugörigen Kommentare zumGrundgsetz. Ein hervoragende Quelle sind z. B. die veröffentlichten Urteile des BVerfG ; das sind nichtbirgendwelche Kommentare.
  • 17.08.2017, 00:04 Uhr
  • 0
Wer die Sprache kennt, weiss ,dass die Marseillaise ein Aufruf an die Bürger war, sich zu verteidigen! Gegen Rechtlosigkeit und gegen jene die(" kommen in unsere Häuser und töten unsere Frauen und Kinder)

Für den Rest Herbert, schaue nach meinen Kommentare diesbezüglich. in meiner Unterhaltung mit Friedhelm Kampmann.
  • 17.08.2017, 07:28 Uhr
  • 0
Ich kenne die Sprache und bleibe dabei, dass dein Hinweis auf die Marseillaise in diesem Kontext unpassend ist. Willst du die Bürger aufrufen, sich zu verteidigen, und vor allem gegen wen?
Verteidigen wir uns am Hindukusch gegen die Afghanen, deren Land wir besetzt haben, und deren Kampf gegen unsere Truppen wir als terroristisch bezeichnen?
Auch deinen augenzwinkernden Hinweis auf Rohstoffe etc.
sowie dein Versuch, mich da als Komplize mit reinzuziehen nach dem Motto: "Willst du denn etwa auf all den liebgewonnen Luxus und die Bequemlichkeit verzichten?",
oder auch " mitgefangen, mitgehangen" empfinde ich als doppelbödig, zumal du meinen Lebensstil überhaupt nicht kennst.
Dein gönnerhafter Verweis auf deine Unterhaltung mit Friedhelm Kampmann interessiert mich nicht, es ist für mich ein eitles Selbstzitat.
Ich halte mich an das, was du mir mitgeteilt hast.
  • 17.08.2017, 10:31 Uhr
  • 0
Dann Tschüss 😁
  • 17.08.2017, 12:50 Uhr
  • 0
  • 17.08.2017, 13:16 Uhr
  • 1
  • 17.08.2017, 13:26 Uhr
  • 0
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Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Gewalt ist offenbar Teil des Genpools des Homo Sapiens.
Unter diesem Umstand ist es Selbstmord, einseitig abzurüsten, wie ja überall die Weltlage beweist.
Sicherlich ist es eine schöne Utopie, von einer gewaltfreien Welt zu träumen und auch sinnvoll, sie friedvoller zu gestalten mit kleinen Schritten.
Offensichtlich wird der Frieden am ehesten gesichert, wenn die Nationen mit guten Worten und ausgestreckter Hand aufeinander zu gehen - und in der anderen Hand einen groben Knüppel parat haben.

Der Käßmann*sche Vulgärpazifismus ist die sicherste Einladung für testosterongesteuerte Aggressionen.

Der über 70jährige Frieden in EU ist mit Sicherheit nicht Ergebnis dieser Träumereien einer Pastorin.
  • 12.08.2017, 16:33 Uhr
  • 3
Genpools?
  • 13.08.2017, 18:20 Uhr
  • 0
Gehn, puhl.
Gähn, pull.
  • 13.08.2017, 20:37 Uhr
  • 0
Der Homo Sapiens ist laut "Genpool" gewalttätig und hat besser immer einen Knüppel bei sich. Eine interessante Aussage im 21.Jahrhundert.
Der Homo Sapiens war eine ganze Zeitlang Kannibale und ist es in einigen Ländern bis heute. Es steckt also in unserem Genpool. Sollen wir es ausleben?
Die überzeugte Pazifistin Margot Käßmann, die übrigens keineswegs nur Pastorin ist, sondern viele leitende Funktionen in der evangelischen Kirche bekleidete, u.a. Landesbischöfin, und die den Bundeswehreinsatz in Afghanistan schon 2001 zu Recht kritisierte, wird als "Vulgär-
pazifistin" bezeichnet.
Noch so eine Vokabel wie "Gutmensch", "Traumtänzer", "Naivling" etc., um engagierte Friedensunterstützer lächerlich zu machen.
Nein, Frieden ist nicht nur ein "schöner Traum" und eine "Utopie",
Frieden ist auch harte Arbeit im Alltag und bedarf einer Friedenspolitik, aber dazu müssen wir dem Partner beide Hände reichen und nicht ständig mit dem Knüppel drohen, um im Bild zu bleiben.
Nicht zuletzt profitieren wir in Deutschland bis heute von der
Friedenspolitik engagierter Friedenspolitiker wie z.B. Willi Brandt oder anderer.
Haben die Menschen des Nahen und Mittleren Ostens bzw. Nordkoreas nicht auch das Recht, in Frieden zu leben, genau wie wir? Müssen wir unsere westliche Lebensart anderen Völkern mit Gewalt aufzwingen?
Vorschlag:
Statt die Bundeswehr im fernen Afghanistan einzusetzen, sollte sie hier in Deutschland die maroden Schulen renovieren, und die Schulen und Brunnen in Afghanistan von zivilen Hilfskräften bauen und unterstützen lassen. Dazu braucht es keine Soldaten.
  • 16.08.2017, 19:36 Uhr
  • 1
Na ja - ich gab dir das LW, da ich dachte, ich bin deiner Meinung - aber den letzten Abschnitt unterstütze ich nicht. Der Rest ist gut zusammengefasst.
Die maroden Schulen sollen natürlich renoviert werden, auch die Brunnen sollen gebaut werden, aber was die Soldaten angeht, das sehe ich leider inzwischen anders.
  • 16.08.2017, 19:51 Uhr
  • 0
1. Kannibalismus ist ziemlich sicher eine Erfindung von christlichen Kolonisten gewesen.
2. Vom Ausleben war nicht die Rede, es geht um Einhegung und zivilisatorische Umformung dieser Triebes.
3. Wie Du Käßmann siehst, ist Deine Privatsicht, so wie meine von ihr. Ämter sind noch lange kein Beweis von Lauterkeit.
4.Ob der Frieden in EU von über 70 J. Werk von Willy Brandt ist (den ich sehr schätze) oder von atomarer Furcht oder von beidem, entscheidest weder Du noch ich. Ernstzunehmende Meinungen gibt es dazu genug und recht kontrovers.
5.Niemand und am wenigsten ich spricht der Welt das Recht auf Frieden ab, Nordkorea allerdings ist verbal und in seinem Verhalten einer der weltweit größten Kriegstreiber und hat nun einen ebenbürtigen gefunden.
6. Ich war nie für den Einsatz der Bundeswehr außerhalb Europas, sie hat eine reine parlamentarisch einzusetzende Verteidigungsarmee zu sein mit wehrpflichtigen Bürgern aller Schichten und Einkommensgruppen.
  • 16.08.2017, 19:52 Uhr
  • 1
Im Wikipediaartikel über Kannibalismus werden unterschiedliche Aspekte zum Thema beleuchtet, z.B. Kannibalismus zu rituellen Zwecken, um sich verschiedene
Eigenschaften des Verstorbenen "einzuverleiben" o.a.
Dennoch finde ich die von dir angeführte These interessant.
Ob Nordkorea angesichts seiner realen militärischen Kräfte einer der größten Kriegstreiber ist, darf bezweifelt werden.
Man kennt ja die Kampagnen der USA vor einem militärischen Angriff, siehe Irak, Libyen, Syrien etc.
In den anderen Punkten hast du vollkommen Recht, und speziell im 6. Punkt stimme ich dir aus vollem Herzen zu.
  • 16.08.2017, 21:49 Uhr
  • 0
Na gut, dann wollen wir den Tag auch nicht im Streit ausklingen lassen.
Was Nordkorea angeht wissen wir ja alle nicht, was genau gespielt wird. Mir wäre es am liebsten, es würde über das Säbelrasseln gelangweilt geschwiegen werden.
Aber die über die gesellschaftlichen Terrorvorkommnisse sollte deutlicher berichtet werden mit belastbarem Material.
Die US-Außenpolitik gegenüber den genannten Ländern halte ich für eine Katastrophe, auch schon vor Trump.
  • 16.08.2017, 22:31 Uhr
  • 0
  • 16.08.2017, 22:37 Uhr
  • 0
  • 16.08.2017, 22:57 Uhr
  • 0
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Meine Chefin in England einst meinte: Krieg sei notwendig für die natürliche Auslese.
Ich betone, das sagte eine Engländerin - keine Deutsche. Eine Deutsche hätte das nie gesagt - zumindest nicht damals.
  • 12.08.2017, 12:01 Uhr
  • 0
Und was meinst du damit Sara , ich meine im Kontext des Beitrages?
  • 13.08.2017, 13:10 Uhr
  • 1
Ja, was eigentlich? Eigentlich nur, dass es auch Leute gibt, die meinen, Kriege seien notwendig. Man kann es nicht fassen - aber es ist so.
  • 13.08.2017, 18:19 Uhr
  • 0
  • 13.08.2017, 22:47 Uhr
  • 0
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Es gibt viele divergierenden Meinungen, was den Soldaten-'Beruf' angeht. Darüber habe ich mich ja schon an anderer Stelle mit zahlreichen Usern auseinandergesetzt. Damit man meine Einstellung vielleicht besser verstehst, möchte ich doch noch ein paar erklärende Sätze zu dem Thema schreiben.
Ich bin nicht jemand, der behauptet, man müsse die linke Backe hinhalten, wenn man einen Schlag auf die rechte bekommt. Ich bin mir durchaus der Notwendigkeit bewusst, sich gegen Angriffe aller Art verteidigen zu müssen. Genauso bin ich mir aber im Klaren darüber, dass man das Böse nicht aus der Welt verdrängen kann, indem man Böses mit Bösem vergilt. Soldaten werden ausgebildet, um einen potenziellen Gegner unschädlcih zu machen. Unschlädlich wird er in letzter Konsequenz erst, wenn er sich nicht mehr rühren - Widerstand leisten - kann. Solange er noch lebt,bleibt er potenziell gefährlich. Also: um auszuschließen, dass er noch einmal gefährlich werden könnte, muss man ihn töten.
Es ist diese Kausalkette, dieses unsägliche Dilemma, aus dem es eigentlich keinen Ausweg gibt, welches mich zweifeln lässt an der Art, wie noch heute die Ausbildung zum Soldaten weltweit praktiziert wird. Es scheint notwendiger Teil der Ausbildung zu sein, dem Menschen seine ihm von der Natur mitgegebenen Tötungshemmung auszutreiben, damit er ein 'guter', ein 'nützlicher' Soldat wird. Um zu 'funktionieren', muss er in der Lage sein, auf Befehl zu töten, auch wenn er in dem Augenblick selbst überhaupt nicht bedroht ist.
Wohlverstanden: es ist nicht die Bundeswehr, auch keine andere Armee, die ich kritisierte oder ablehne. Es ist die Politik, die Soldaten notwendig macht, gegen die ich argumentiere. Dass ich versuche, einen gordischen Knoten zu lösen, ist mir klar. Vielleicht ist das Paradox auch gar nicht zu lösen. Aber das darf mich nicht hindern, es immer wieder neu zu wünschen, zu versuchen.
  • 11.08.2017, 19:18 Uhr
  • 6
Visionen sind der Beginn aller Dinge. Die vom Frieden hat nie und nirgends Fuss gefasst!
Deine Kritik an der Politik bringt das Dilemma auf den Punkt. Aber ist unsere Unersättlichkeit, unsere Verschwendung nicht ein Freibrief?
Die Wirtschaft muss funktionieren, so wollen wir es alle.
Es ist doppelzüngig, dann zu verlangen, dass die Politik den Spagat schafft, zwischen der Notwendigkeit der Versorgung mit Rohstoffen und einer Regierungsweise, die den Frieden auf der Welt im Fokus hat!
Über die Ausbildung des Soldaten zu sinnieren, führt letztendlich zu welcher Folgerung?
Nein Träume finden nicht ihre Legitimation darin, einen Berufsstand zu diskreditieren.
Die Aussage, dass Soldaten Mörder seien, klingt ja immer noch in unseren Ohren.
Den Männern und Frauen, die in aller Welt ihr Leben opfern, gebührt unsere Achtung und noch mehr unserer Schutz!
  • 12.08.2017, 08:19 Uhr
  • 4
Ich verachte nicht den Soldaten, sondern ich kritisiere die Umstände, die es notwendig machen, dass es Soldaten überhaupt gibt.
Dass Kriege angezettelt und geführt werden, um die Verfügungsgewalt über Ressourcen zu erringen, ist eine Binsenwahrheit. Dahinter aber verbirgt sich eine andere Wahrheit, nämlich die, dass es bei kriegerischen Auseinandersetzungen auch immer um Macht und Vorherrschaft, um das 'erhebende' Gefühl der Überlegenheit des Siegers über den Besiegten geht. Erst wenn die Menschheit erkannt hat, dass es am Ende eines jeden Krieges nur Verlierer und keine Gewinner geben kann, ist der entscheidende Schritt in Richtung Weltfrieden getan.

"Der Krieg ist der Vater aller Dinge." - Wer kennt ihn nicht, diesen Satz, der dem griechischen Phiolosophen Heraklit zugeschrieben wird? Aber stimmt das?
Wer die Folgen eines Krieges am eigenen Leibe miterlebt hat, spürt instinktiv, dass dieser Satz nicht stimmen kann. Und in der Tat wird er missverstanden, wenn daraus gefolgert wird, dass aller Fortschritt der Menschheit auf kriegerischen Wettbewerb beruht. Doch das hat Heraklit gar nicht gemeint, denn Krieg bringt vor allem Tod, grenzenloses Leid, Zerstörung und Niedergang mit sich.
  • 12.08.2017, 09:48 Uhr
  • 2
Wer ist schon für einen Krieg Friedhelm? Und von Verachtung war nicht die Rede, sondern von jener negativen Philosophie, die die Soldaten trifft!
Und nein, jene die an der Waffe ausgebildet wurden verlieren noch lange nicht die Hemmung zu töten. Könnten sie das nicht, wären sie im Zivileben untragbar.
Aber es ist ist müssig, wenn du und ich weiter in den Krümmeln suchen.
Wir sind uns eh einig darin, dass der Frieden unser höchstes Gut ist!
Nur, dein Blick und den von Frau Käßmann auf Soldaten/Bundeswehr teile ich nicht. Aber oben ist dazu schon alles gesagt!
  • 12.08.2017, 10:42 Uhr
  • 3
Ja, Im Grundsatz stimmen wir ja überein. Lasst uns uns gegenseitig die Hand reichen und gemeinsam versuchen unserem Ziel ein wenig näher zu kommen - wenn auch auf verschiedenen Wegen. Ich bin sicher, am Ende werden wir uns wieder treffen!
  • 12.08.2017, 10:54 Uhr
  • 1
Och nee, Friedhelm ich umarme dich lieber! Weiss ich doch, dein Traum einer friedlichen Welt wird sich nie realisieren!
  • 12.08.2017, 11:20 Uhr
  • 2
Ich habe schon von Fällen gehört, in denen Menschen durch zu heftige Umarmungen erstickt sein sollen. Ich bin da lieber vorsichtig.
  • 12.08.2017, 11:23 Uhr
  • 3
dann nur ein zum Trost
  • 12.08.2017, 11:36 Uhr
  • 2
Es geht einzig und allein darum, die Rüstungsexporte zu erhalten. Und es geht darum, Kriege anzuzetteln...um die Rüstung auch einzusetzen . . . denn es geht ums GELD...nicht um das Leben der Soldaten. Und es geht um vieles andere auch noch . . . Leider. Und solange es Politiker gibt, die ohne Verstand an der Macht sind . . . wird sich nichts ändern können. Und noch weniger, wenn unaufgeklärte/unwissende/naive Menschen hier und da immer wieder dieselben "Arschlöcher" an die Macht kommen lassen.
  • 12.08.2017, 20:26 Uhr
  • 1
Welche "Nichtarschlöcher" sollen denn gewählt werden?
Jeder Politiker, egal welcher Partei er/sie angehört, wird Rüstungsexporte unterstützen, sofern das Unternehmen zu seinem/ihrem Wahlkreis gehört.
Ein schönes Beispiel ist Kretschmann in Stutgart. Er unterstützt massiv Porsche und Mercedes, weil unabhängig von deren Betrügereien Arbeitsplätze gesichert werden müssen.
Deshalb bleibe ich dabei: Pazifismus ist ein Luxus, der in der Menschheit noch keinen Platz haben darf.
  • 13.08.2017, 17:39 Uhr
  • 0
1. Schon mal was gehört von der DEUTSCHEN MITTE ?
2. Herr Kretschmann hat M.E. Recht. Eine der stärksten Wirtchaftskraft zu zerstören oder lahmzulegen . . . soll man das wirklich hier wollen ? Meine neuste Info ist, dass die Abgassache nur in DE so hochgekocht wird, andere Länder haben dieselben Probleme . . . und klären sie geräuschlos. Höre / Lese Dich da mal ein, Digger.
3. Ich habe gelesen, dass die Abgaswerte für DE durch die USA mit Absicht so hoch angesetzt wurden, so dass sie von den deutschen Autoherstellern gar nicht hätten eingehalten werden können/sollen. Ich glaube, dies in der Süddeutschen Zeitung gelesen zu haben, bin aber nicht sicher.
4. Fr. Merkel wird das alles wissen, ihr Vortrag vor geladenen CDU-Gästen bei ihrer Antrittsrede nach Rückkehr aus ihrem Wanderurlaub war ja auch sehr sachte gehalten bzgl. der "Lügerei" der Autokonzerne. Sie hat ein winziges Ohrfeigchen verteilt. Das war´s.
5. Auch die Autofahrer selbst sollen in sich gehen. Alle wollen mehr und mehr PS und niemand fragt nach, ob diese PS-Erhöhung womöglich auch höhere Abgaswerte nach sich ziehen könnte. Stand glaube ich auch so in der Südd.Zeitung. Also, irgendwie tragen alle zusammen Schuld.
6. Mein Schlusswort sozusagen. Ich denke, alle diese Altparteienpolitiker müssen abgelöst werden. Eine neue Generation muss ran.
  • 13.08.2017, 18:19 Uhr
  • 0
Wahlwerbung für die DEUTSCHE MITTE? - Nein danke !
  • 13.08.2017, 18:26 Uhr
  • 3
Franz-Josef Degenhardt hat es in seinem Lied: "In den guten alten Zeiten" so formuliert:
"Und wer Tausende verbrannte der bekam den Ehrensold, doch erschlug er einen Einzelnen hat der Henker in geholt, in den guten alten Zeiten."
So handeln die Leute in unserer "christlichen Zivilisation". Sonntags in der Kirche heißt es: "Du sollst nicht töten!" Aber die Menschen, die sich auch im Alltag daran halten wollen, gelten als Spinner, Gutmenschen oder naiv.
Christlich nur, wenn es uns passt, am Sonntag, aber im Alltag die Keule raus und draufschlagen.
So kann er gut leben, der Sonntagschrist und Alltagsmörder.
Und so schickt er mit gutem Gewissen seine Söhne in den Krieg, denn sie töten und sterben ja für eine "gute Sache", denn wir sind ja die Guten, die das "Böse" ausmerzen.
Das waren wir auch schon im Zweiten Weltkrieg, als auf unseren Koppelschnallen "Gott mit uns" stand, als wir die Welt in Schutt und Asche legten.
Die Schamfrist über unsere Untaten war allzu kurz,
1955 trat Adenauer der Nato bei durch Unterzeichnung der Pariser Verträge. Es war eine Schamfrist von 10 Jahren, und schon waren wir wieder auf der Seite der "Guten".
Da sind wir noch immer und wieder legen wir die Welt in Schutt und Asche. Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Mali etc.
Die Guten legen die "Schurkenstaaten" in Schutt und Asche,
doch am Sonntag heißt es wieder:
Und Jesus sagte: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst..."
Ach was sind wir nur für ein Heuchlerpack!
  • 13.08.2017, 20:13 Uhr
  • 1
  • 13.08.2017, 21:21 Uhr
  • 0
FK ...ich habe lediglich auf die Deutsche Mitte hingewiesen . . . als mögliche Alternative. Sie können aber gern bei den Alt-Parteien bleiben...
  • 14.08.2017, 07:46 Uhr
  • 0
HvSch..... Ja...und nun ?
  • 14.08.2017, 07:47 Uhr
  • 0
Waltraud, irgendwie kommen bei dir Verschwörungstheorien durch.
Die Abgaswerte in den USA sind nicht speziell für deutsche Autos geschaffen worden.
Wenn Kretschmann recht hat mit der Erhaltung der Autoindustrie, warum hat der Wirtschaftsminister nicht auch recht mit der Erhaltung der Rüstungsindustrie? Mit der Bundeswehr allein würden die Kosten der Betriebe explodieren. Folge: Höhere Steuern für uns alle.
Wer ist übrigens die DEUTSCHE MITTE? Nie davon gehört!
  • 14.08.2017, 08:04 Uhr
  • 0
Moin
Über die DEUTSCHE MITTE , bitte per PN.
  • 14.08.2017, 08:15 Uhr
  • 0
Waltraud
und nun...was tun?
1. Keine Partei wählen, die den Krieg befürwortet wie CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/AfD, sondern eine Partei, die gegen die Kriegseinsätze der Bundeswehr gestimmt hat,
nämlich die Linke.
2. Organisationen unterstützen, die sich für eine gerechtere Weltordnung einsetzen, z.B. Attac oder andere.
3. Selber vor Ort eine Initiative gründen oder eine ebensolche unterstützen, die sich mit Friedenspolitik befasst und schaut, wo überall lokal Aktivitäten stattfinden, die dem Krieg dienen, und dem etwas entgegensetzen, z. B. sich dafür einsetzen, dass keine Propaganda der Bundeswehr in Schulen mehr stattfindet, sondern Friedenserziehung.
4. Auch in den Kirchen gibt es Friedensgruppen, die man unterstützen kann, um die Kirchenleitungen zu klaren Äußerungen über die Kriegseinsätze der Bundeswehr zu veranlassen.
5. Sich um Flüchtlinge kümmern als praktische Friedensarbeit.
Es gibt so viel zu tun!
  • 14.08.2017, 10:45 Uhr
  • 3
Digger Wersin. Ich bin sehr gut informiert, habe das weiter gegeben, was ich gelesen habe. Wenn Dir was unbekannt ist, dann mußt Du nicht auf Verschwörungstheorien ausweichen bzw. mir unterstellen. Da hört bei mir jede Diskussion oder Gedankenaustausch auf. Ja, bei den Politikern weiß die rechte Hand nicht mehr, was die linke Hand tut oder tun sollte usw. Es geht kreuz und quer durcheinander. Wenn Du von der Deutschen Mitte noch nichts gehört hast, dann kannst Du Dich da einklicken. Nein, ich bin dort nicht Mitglied. Mein Wunsch ist eine starke Opposition zu bekommen, die sich auch was zutraut usw.
  • 14.08.2017, 16:25 Uhr
  • 1
Die Mitte ist f a s t weg! Bald gibt es nur noch arm und reich!
  • 14.08.2017, 17:34 Uhr
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Schön wärs, aber es wird nicht zu verwirklichen sein.
Die Waffenlieferungen einzustellen wäre sinnvoller.
  • 11.08.2017, 16:39 Uhr
  • 2
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Eine intelligente und engagierte Frau diese Frau Käßmann - und dann so naiv. Malisa hat die Situation richtig beschrieben. Pazifismus ist ein Luxus, der in der Menschheit noch keinen Platz haben darf.
Wie soll man sich denn gegenüber den Irren aus Nordkorea oder arabischen Ländern schützen? Mit Gebeten?
Vielleicht legt die Menschheit ja eines fernen Tages ihr Aggressions-Potential ab und wird friedfertiger. Bis dahin müssen sich Gesellschaften mit starken Streikräften schützen.
  • 11.08.2017, 15:37 Uhr
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wize.life-Nutzer ich muss dir zustimmen, sowohl in Bezug auf Malisa als auch in Bezug auf den Traum des Pazifismus
  • 13.08.2017, 22:59 Uhr
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Digger Wersin,

engagierte Friedensaktivisten = naiv
Pazifismus = Luxus
Nicht vom Westen kontrollierte Länder = irre
Aggressionspotential des Menschen = Grund für Kriege
Schutz für Gesellschaften = Starke Streitkräfte

Meine Meinung:
Diese und viele andere Argumente = Befürwortung von Kriegspolitik.

Fragen:

Gibt es einen kriegerischen Weg zum Frieden?
Was kostet uns Kriegspolitik? Was kostet es die Länder, die wir mit Krieg überziehen?
Sind die Politiker der Länder, die wir zerstören, wirklich irre?
Wieso schmeissen wir Bomben auf Länder und schaffen millionenfaches Leid, wenn uns deren Politiker nicht passen?
Gibt es außer dem Aggressionspotential des Menschen nicht auch ein Friedenspotential und noch viele andere lebensfördernde Potentiale?
Haben wir nicht eine Verantwortung für das Leben auf diesem Planeten, für die Kinder, für alle Menschen?
Was für eine Art Schutz bringen starke Streitkräfte für alle Gesellschaften, oder sind nur die westlichen Gesellschaften gemeint?
Gewähren wir das Recht auf starke Streitkräfte auch Nordkorea oder Russland?
Was ist Friedenspolitik?
Wieviel verdienen deutsche Konzerne am Krieg?
Fördern Kriege in aller Welt unser Bruttosozialprodukt, indem wir z.B. Minen weltweit verkaufen, und den verstümmelten Opfern dann unsere Arm und Beinprothesen anbieten?
Haben wir daher aus wirtschaftlichen Gründen ein Interesse an Kriegen weltweit?
Ist Pazifismus ein Traum oder eine dringend notwendige Überlebensstrategie?
Ist der IS nicht wegen der Zerstörung des Irak durch die Kriegspolitik der Vereinigten Staaten entstanden?
Ist Nordkorea nicht durch den Koreakrieg der Vereinigten Staaten und die dadurch entstandene Spaltung Koreas in Nord-und Südkorea entstanden?
Warum verweigern die USA bis heute Nordkorea einen Friedensvertrag?
Warum hat Deutschland bis heute keinen Friedensvertrag und warum sprechen deutsche Regierungen nicht darüber?
Fragen über Fragen...
  • 14.08.2017, 12:31 Uhr
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Nachtrag:
Zitat von Carl von Ossietzky, Journalist, Schriftsteller und Antifaschist, Friedensnobelpreis 1935, im KZ Esterwege zu Tode gefoltert:
"Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert."
  • 14.08.2017, 13:10 Uhr
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Herbert, du hast nur Fragen und keine Antworten.
Z. B.: Wie willst du die Aggression der Menschen eindämmen?
  • 15.08.2017, 19:51 Uhr
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Digger Wersin

Ich denke, dass ich schon genug Antworten gegeben habe, aber mitunter ist es wichtig, die richtigen Fragen zu stellen, dann kommen die richtigen Antworten von alleine.
Wie hälst du es denn mit deinen Aggressionen? Lebst du sie voll und ungebremst aus oder hast du ein Mittel gefunden, sie zu kompensieren? Statt abstrakt über "die Menschen" zu reden sollten wir bei uns bleiben und schauen, wie wir selbst mit unseren Aggressionen umgehen. Es ist meiner Meinung nach wichtig, dass ich mit den eigenen Aggressionen umzugehen lerne. Das bedeutet für mich, dass ich anerkenne, Aggressionen zu haben, unabhängig davon, was andere tun oder sagen. Aggressionen sind ein Motor und eine Kraftquelle, die, wenn ich sie sublimiere und in Kreativität verwandle, zu großen Leistungen befähigt. Wenn ich sie aber blind auslebe, sind sie sehr zerstörerisch.
Menschen, die ihre Aggressionen blind ausagieren, haben immer Feindbilder und geben anderen die Schuld für die eigenen Aggressionen.
Wie schön und praktisch ist es doch, immer einen Schuldigen zu haben!
Schauen wir auf unser eigenes Verhalten und respektieren wir die anderen, wie sie sind.
Diesen Respekt erwarten wir schließlich auch für uns!
  • 15.08.2017, 22:49 Uhr
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Das ist so was mit den Aggressionen:
Der Psychotherapeut definiert: Aggressivität betrifft Störungen des Sozialverhaltens von
Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die als antisoziale, dissoziale oder aggressive Störungen zu diagnostizieren sind. Das Diagnosesysteme z.B. ICD-10 beschreibt
entsprechende differenzialdiagnostische
Kategorien im Bereich Verhaltens- und emotionale Störungen Kapitel 10 des ICD-10 Diagnosesystems F91 ff.
Wer Näheres und immer etwas über Psychotherapie wissen will, ISBN 978-3-437-57021-6.
Es ist auf jedefalls spannend, sich selbst und andere (vehaltensgeschädigte, (kranke) ) Mitmenschen zu diagnostizieren.
  • 16.08.2017, 11:16 Uhr
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Nur Deppen diagnostizieren ohne Inaugenscheinnahme und öffentlich ohne wirkliche Kenntnis ihrer Patenten - so sie Ärzte sind: Die Approbation wäre flugs verschwunden.

User ohne Ahnung und ohne Kenntnis dürfen alles, keine Sau nimmt ernst, was sie vor sich hin brabbeln.
  • 16.08.2017, 11:20 Uhr
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Mike, Dir empfehle ich eine probatorische Sitzung. Ich diagnostiziere: F84-4 Überaktive Störung mit Intelligenzminderung!
  • 16.08.2017, 11:29 Uhr
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Jeder Irre kann das behaupten !
  • 16.08.2017, 11:44 Uhr
  • 1
Wie schön, dass ich die therapeutische Sitzung zu dritt anregen konnte. Weiter so, meine Herren, dann bleibt uns in Zukunft so mancher Kraftmeier-Spruch zu politischen Ereignissen erspart. Immer schön bei sich bleiben...
  • 16.08.2017, 12:21 Uhr
  • 0
Nach dieser Sitzung kapiere ich, warum unser Wehretat auf 2 % des BSP erhöht werden muss.
  • 16.08.2017, 13:07 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer, du kannst mich dafür verurteilen .... aber warum lässt du dich auf ein solches Gegacker überhaupt ein?
  • 16.08.2017, 13:08 Uhr
  • 1
Aber, aber, Herr Biedermann...!
  • 16.08.2017, 13:29 Uhr
  • 0
Weil mir solche Auseinandersetzungen einfach Spaß machen. Es ist einfach lächerlich, sich über Kriege und Rüstung aufzuregen. Bäume bekriegen sich, Tiere bekriegen sich und Menschen sowieso.
  • 16.08.2017, 20:38 Uhr
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  • 16.08.2017, 20:46 Uhr
  • 1
Mike, ich weiß, es ist einfach traurig. Deshalb sollten wir lachen, um fröhlich zu leben.
  • 16.08.2017, 20:55 Uhr
  • 3
  • 16.08.2017, 22:01 Uhr
  • 1
..... das macht doch Spaß!
  • 17.08.2017, 14:55 Uhr
  • 2
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