wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?

Sind die Amis gute Demokraten ?

20.08.2017, 12:00 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

SIND DIE AMIS GUTE DEMOKRATEN ?
von Gerd Quedenbaum

Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht von den Medien mit negativen bzw. negativ formulierten Meldungen und Kommentaren über den amerikanischen Präsidenten Ronald Trump "informiert" werden. Und oft genug sind es Beiträge, die uns hier in Deutschland eigentlich einen Dreck interessieren.
Was steckt dahinter ?
Das größte Unglück des amerikanischen Establishments ist es wohl, daß Trump
trotz aller Unkenrufe mit Mehrheit in das höchste Amt Amerikas gewählt wurde.
Wir Zuschauer im fernen Europa durften allerdings davon ausgehen, daß die Sache damit entschieden sei. Amerika hat einen neuen Präsidenten, der sich freilich nun erst mal einarbeiten und seine Fühler ausstrecken muß. Und das wollte er ja auch, will er immer noch.
Offenkundig aber mochte das neidvoll zurückgesetzte Establishment seine Niederlage nicht hinnehmen. Der "Außenseiter" in solch machtvoller Führungsposition zu dulden, erschien ihnen gefährlich, weniger von Staats wegen, sondern fraglos auch im eigenen Interesse. Statt sich also in die Mehrheitsentscheidung der Wählerschaft zu fügen, werden seither die Messer gewetzt - gegen Trump natürlich.
Hatten die Medien und sonstigen Kommentatoren vor der Wahl zumeist hohnvoll
über den Newcomer und seine Reden berichtet, so schlug die Stimmung nach der Wahl um.
Allen voran begann die amerikanische Journaille ein Trommelfeuer der sogen. Meinungsbildung gegen den neugewählten Präsidenten, wie sie zuvor in der Menschheitsgeschichte wohl noch niemand, schon gar kein Repräsentant dieser
amtlichen Größenordnung erfahren hat. Alle Medien -inzwischen weltweit !- werden aus Amerika mit den tollsten Geschichten über Trump und seine Amtsführung in meinungsbildender Absicht unterrichtet. Das heißt, die zweite (verantwortungslos nutzbare) Macht im Staate will Trump, trotz des Wahlergebnisses, in Person und Amt für die Öffentlichkeit unmöglich machen. Es sind ja schon genug bekannte Namen aktiviert, die sich an diesem "Mobbing" aktiv beteiligen resp. beteiligen lassen..
Warum die das machen ? Na - das ist doch klar. Wer sich nicht beteiligt, wird mit Liebesentzug bestraft. Das heißt, der wird ebenfalls fertig gemacht, insoweit - als
ihn kein Medium mehr zur Kenntnis nimmt. Das ist so etwas ähnliches wie MORD !
Das ist unser großes Vorbild, Demokratie auf amerikanisch !

Mehr zum Thema

64 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
"Sind die Amis gute Demokraten ?"
Zitat: " Donald Trump hat bei der Wahl zum US-Präsidenten zwar die Mehrheit der Wahlmänner für sich gewonnen.
Doch die absolute Zahl der Stimmen ist erschreckend gering. Nur jeder Vierte unterstützte Trump.
Eine finale Auswertung der Daten zeigt zudem: 46,9 Prozent der Wahlberechtigten gingen erst gar nicht zu den Urnen."
Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/...-Trump.html
"Nur etwas mehr als jeder vierte Wahlberechtigte (25,5 Prozent) stimmte für den Kandidaten der Republikaner. Clinton wählten 25,6 Prozent der 231,56 Millionen Stimmberechtigten."

hm ... meiner Meinung nach gehen gute Demokraten zur Wahl ... schlechte verweigern sich ...

übrigens, das Ergebnis der letzten BT-Wahl ist ähnlich beschämend ... es gab mehr Nichtwähler, als jene die die CDU gewählt haben ...
und insoweit ähneln sich die Zahlen, denn nur jeder vierte Wahlberechtigte machte bei der CDU sein Kreuzchen ...

Die Zeiten mit hoher Wahlbeteiligung, 1972 und 1976 mit über 90% sind lange vorbei ... leider ....
  • 21.08.2017, 10:00 Uhr
  • 1
Gute Demokraten ? schlechte Demokraten ?, eine tolle Definition.
Damit wäre denn ja geklärt, daß die Amerikaner eher schlechte Demokraten sind (bei 46,9 % Verweigerern ?).

Ja, hier in Deutschland haben wir ähnliche Verhältnisse.
Mir ist es aber wenig spannend, vor den Wahlen die Prognosen und danach die tatsächlichen Zahlen zu lesen.
Wahlverlierer gibt es selten, weil sich alle ihre feinste Seite aussuchen und in diesem Sinne auch kommentieren. Man weiß um Wanderbewegungen und um Konstante, man weiß daß alte Leute auf dem Lande stets die gleiche Partei wählen und allein die flotten jungen Leute in der Stadt einen klaren Blick und Willen haben. Im übrigen gilt für alle das Prinzip
"...und willst Du nicht mein Bruder sein - !"

Nach der o.a. Definition bin ich ein schlechter Demokrat.
Allerdings, TB, mich hat bis heute noch niemand gefragt, warum ich nicht zur Wahl gehe. Anderen Nichtwählern geht es ebenso. Das heißt, weder die Politiker noch die Medien interessiert es, wieso es überhaupt und dazu noch eine so große Zahl an Nichtwählern gibt.
Hiernach stellt sich anders herum die Frage, bist Du wirklich ein "guter" Demokrat ?
  • 21.08.2017, 11:08 Uhr
  • 1
Hängt ein guter Demokrat zu sein, wirklich davon ab ob wir zur Wahl gehen oder nicht?
Was ist, wenn mir keine der aufgestellten Parteien zusagt?
Parteien stellen sich selbst das Zertifikat aus Demokraten zu sein oder eben eine demokratische Partei zu sein.
Stimmt das so? Trifft es so zu?
Ist es demokratisch, wenn Politiker bestimmten Bürgeranteil Pack, Prekariat oder wie jetzt in Neudeutsch, einfach Abgehängte nennt?
Was ist das, Meinungsfreiheit oder freie Meinungsäusserung?
Dürfen Politiker der Presse, den Medien oder nun auch dem Bürger, Zensur erteilen, was sie schreiben oder sagen dürfen? Zählt das als gute Demokratie im Staate?
Ist es demokratisch, wenn Minister das Volk überwachen lassen wollen und führen sich auf als Blockwarte der Nation auf? Als Sittenwächter im Namen der Regierung!
Ist es demokratisch, wenn die Regierung Gesetze erläßt, die u.a. z.B. die Würde des Menschen so weit herunterstuft, weil der Mensch zum Bittsteller wurde. Auch diese Bezeichnung wurde von der Regierung erfunden.
Wer Antragsteller auf Aufstockung zum Lebensunterhalt stellt, ist ein Bittsteller - von Amts wegen oder wie??

Wenn ich eine solche Partei wähle, die all das beinhaltet wie oben beschrieben, dann dulde ich solche und solche Vorgehensweise.
Wenn ich diese Partei dann auch noch wiederwähle, dann mache ich mich mitschuldig, indem ich deren Vorgehensweise als gut befunden bestätige und sie diese fortsetzen können und dürfen.
Bin ich dann ein guter DemokratIN, nur weil ich wählen war, obwohl es entgegen meiner persönlichen Denk- und Handlungsweise ist?
  • 21.08.2017, 12:36 Uhr
  • 1
Nachtrag: Ich lebte und arbeitete in den USA. Ich schätze die Menschen dort und war gerne in dem Land.
Es steht mir aber heute nicht zu, darüber zu urteilen, ob Trump ein guter oder schlechter Präsident ist. Das vermag nur jemand zu tun, der das Land als solches im Heute und dort direkt erlebt.
In Deutschland wird Trump von den Medien aber auch von der Regierung als Ablenkung benutzt, um von Problemen im eigenen Land abzulenken. Das ist ein gutes Mittel zum Zweck, jetzt so vor den Wahlen in Deutschland und überhaupt.
  • 21.08.2017, 12:43 Uhr
  • 1
Danke, RC.
  • 21.08.2017, 14:12 Uhr
  • 1
"Nach der o.a. Definition bin ich ein schlechter Demokrat.
Allerdings, TB, mich hat bis heute noch niemand gefragt, warum ich nicht zur Wahl gehe."
das ist keine Definition, sondern nur meine Meinung, dass einer, der sich weigert seine Stimme abzugeben unmöglich ein guter Demokrat sein kann .
Denn nur durch die Stimmabgabe kann ich die Politik der gewählten Regierung beeinflussen ...
entweder ich unterstütze sie, dann mache ich bei denen mein Kreuzchen, oder ich unterstütze sie nicht, dann mache ich bei einer anderen Partei mein Kreuzchen ...
so einfach ist das, und mir wird doch wohl keiner der Nichtwähler nachvollziehbar erklären können, dass er zu politischen Themen keine Meinung hat, oder doch?
als Scheinargument wird mir gesagt, dass es keine Partei gäbe, die sich mit den Sichtweisen des potentiellen Nichtwählers übereinstimmt ...
wir leben nicht in der DDR, dort deckte sich die Politik der SED mit der Meinung der Wähler zu über 99%.
Und wie der eine oder andere Nichtwähler in einem Leben noch nicht erfahren hat, muss "man" ständig Kompromisse eingehen ....
Wer nicht weiß welche Partei er wählen soll machts so wie ich: www.wahlomat.de dort die 35-40 Fragen beantworten, 8 Parteien auswählen, und die, mit der man die größte Übereinstimmung hat, wird am 24.9. gewählt ... so einfach ist es ein guter Demokrat zu sein, der sein Wahlrecht und insoweit auch unsere Demokratie ernst nimmt!
  • 21.08.2017, 17:46 Uhr
  • 1
Für mich definiert sich Wahl und Wahlrecht so:
In diktatorisch regierten Ländern, ist Wahlpflicht/Wahlzwang! Die Partei wird Vorgeschrieben!
In demokratisch regierten Ländern kann der Wähler selber entscheiden, ob er wählen geht und wen er wählt.
Demokratie als solches ist für mich völlig unabhängig von einer Wahl oder auch Wahlpflicht.
Demokratie hat für mich eine andere Bedeutung und das wird bei dem einzigen Menschen wahrscheinlich anders definiert.
  • 21.08.2017, 17:57 Uhr
  • 1
@Rabeah,
In folgenden europäischen Ländern gilt die Wahlpflicht: Luxemburg, Belgien und die Schweiz ...
aber auch Australien und die Türkei ...
"In diesen Ländern ist Wählen Pflicht"
Quelle: https://www.swr.de/swr4/bw/programm/.../index.html
Diesen Ländern eine diktatorische Regierung zu insinuieren halte ich für eine gewagte These ...
in einer Demokratie hast du durch deine Stimme die Möglichkeit etwas zu bewirken ... warum soll man hierauf verzichten?
  • 21.08.2017, 18:07 Uhr
  • 1
Ich gehe zwar wählen, aber ich weiß genau, dass ich mit meiner Stimme in DL nichts und garnichts bewegen kann.
Zu dieser Erkenntnis kam ich schon, als Kohl noch das Regiment hatte. Schröder und Merkel haben es bestätigt und auch diesmal wird Merkel ihre 45% bis...52% bekommen und so setzt sich diesmal Jamaika fort, so wie sie es bereits angekündigt hatte. Woher weiß sie das jetzt schon?
Mani darf nicht petzen..........
  • 21.08.2017, 18:28 Uhr
  • 0
tja ...
wenn die knapp 30%, die 2013 nicht zur Wahl gegangen sind beispielsweise die SPD gewählt hätten, dann wäre vor 4 Jahren für AM Schicht im Schacht gewesen ...
und die SPD hätte die absolute Mehrheit erreicht ...
so gesehen kann deine Stimme etwas bewegen ...
Übrigens, Kohl ist deshalb 1998 abgewählt worden, da viele Wähler wußten, dass ihre Stimme etwas bewegen kann ...
  • 21.08.2017, 19:47 Uhr
  • 1
Also, TB, ob Definition oder definierende Meinung, das ist mir wurscht. Es bleibt so oder so Dein Unterscheidungsmerkmal, der Wähler ist ein guter und der Nichtwähler ein schlechter Demokrat.
Wenn ich das nach Deiner Meinung umsetze, dann heißt das doch auf uns bezogen, daß knapp die Hälfte der deutschen Wahlberechtigten schlechte Demokraten, mithin auch schlechte Staatsbürger sind.
Nun sind wir allerdings in einer -inzwischen nicht mehr hinreichend verfaßten- Demokratie, in der zunächst einmal jeder Wahlberechtigte auch die Wahl hat, über seine Stimme frei zu verfügen, d.h. ob er überhaupt und -wenn ja- wen er wählen will, welche Partei resp. welchen Direktkandidasen.
Wer dagegen sein Wahlrecht nicht ausüben will, darf das ohne seine Entscheidung begründen zu müssen. Ursachenforschung ist Sache der Demoskopie, die bislang leider ein glaubwürdiges Ergebnis noch nicht vorgelegt hat.
Ich nehme an, daß es gar keinen Politiker gibt, der das reale Ergebnis wissen möchte. Er würde ja eine Diskussion, eher wohl einen Disput vom Zaume brechen, der ihm, seiner Partei und womöglich auch noch allen subjektiven Interessen den Hals kosten könnte.
(Um ein Beispiel zu nennen: Wenn ich die Schwarzen wählen wollte, dann müßte ich ja der grünen Familien- und Bildungspolitik die Hand reichen. Und solche Beispiele lassen sich so ziemlich auf alle unsere politischen Parteien anwenden, ob gelb oder rot, ob links oder rechts.
In Deutschland wird Macht gewählt und wer die hat, macht schließlich auch, was er oder die Koalition will. Nach der Wahl wird gemauschelt und der tumbe Wähler hat das Nachsehen.)
Woher also nimmst Du nun das Recht, die Nichtwähler als schlechte Demokraten zu definieren. Ich denke eher, daß Deine guten Demokraten leichtgläubig sind und keine Verantwortung tragen möchten. Devise: Ist doch egal, was Du wählst, die machen ohnehin, was sie wollen.)
  • 21.08.2017, 19:53 Uhr
  • 1
"Also, TB, ob Definition oder definierende Meinung, das ist mir wurscht. Es bleibt so oder so Dein Unterscheidungsmerkmal, der Wähler ist ein guter und der Nichtwähler ein schlechter Demokrat."
da muß ich dir leider widersprechen ...
ich habe lediglich meine Meinung begründet ... nicht mehr und nicht weniger ... es wäre schön, wenn du das akzeptieren könntest ...

"Woher also nimmst Du nun das Recht, die Nichtwähler als schlechte Demokraten zu definieren."
als guter Demokrat will ich dir deine Frage gerne beantworten:
Art. 5 Abs. 1 GG gibt mir das Recht!

"Wenn ich das nach Deiner Meinung umsetze, dann heißt das doch auf uns bezogen, daß knapp die Hälfte der deutschen Wahlberechtigten schlechte Demokraten, mithin auch schlechte Staatsbürger sind."
Richtigstellung:
die Wahlbeteiligung 2013 lag bei knapp über 71%!
somit haben knapp 29% der Wahlberechtigten auf ihre Stimmabgabe verzichtet, und nicht die du fälschlich behauptest knapp die Hälfte der Wahlberechtigten ...
übrigens, wie kommst du auf das dünne Brett, dass Nichtwähler schlechte Staatsbürger sind?
Ein guter Demokrat kann seine Meinung begründen, ein schlechter stellt nur Behauptungen und Verdächtigungen auf und verzichtet auf eine Begründung seiner Meinung ...
  • 21.08.2017, 20:07 Uhr
  • 0
Ja doch, TB, ich habe auf Deine Meinung geantwortet. Den Begriff vom schlechten Demokraten hast Du doch gebracht.
Da bist Du wohl einem Irrtum aufgesessen. Das Grundgesetz definiert nicht und differenziert nicht zwischen gut und schlecht. Es stellt nur Regeln auf, zu denen auch das Gleichheitsprinzip gehört. DXeine Meinung stellt das Prinzip in Frage.
Über die Höhe der Wahlbeteiligung oder Nichtbeteiligung sollten wir nicht weiter diskutieren. Wahlbeteiligungen und Nichtbeteiligungen unterliegen der Interpretation durch Politiker bzw. politische Institutionen. Es gibt darüber Zahlen, aber keine demoskopischen Erhebungen, die Licht in das Dunkel der freien Entscheidung bringen.
Auf Deinen letzten Absatz erspare ich mir die Antwort. Wie RC, so habe auch ich meine Meinung dazu ausreichend kundgetan.
Und im übrigen, nun haben wir zwar viel Meinung über die deutsche Wahl- und Wählerpositionen getauscht, Und es ist Dir gelungen vom eigentlichen Thema abzulenken. Dennoch bleibt die ursprünglich gestellte Frage:
"Sie die Amis gute Demokraten ?"
  • 22.08.2017, 09:45 Uhr
  • 0
Vorausgehende Wahlprognosen dienen lediglich der Stimmungsmache. Der Fragenkatkalog ist in der Regel schon vorprogrammiert.
Jedes Wahlinstitut befragt so, dass der Befragte so antwortet, wie die Partei es erwatet, die dieses Institut beauftragt hat. Hier unterstelle ich keinem eine Fälschung. Es geht um die Art und Weise der Fragestellung. Wobei in der Befragung nicht gefragt wird, welcher Partei dieser angehört, sondern lediglich die Frage, welche Partei dieser wählen würde oder wird.
Es gibt Wechselwähler, Standardwähler, Neuwähler und Nichtwähler sowie Wahlverweigerer.
Wenn z.B. 49%Prozent der Wahlberechtigten nicht gewählt haben, so kann es "Niemand" zu 100% sagen, geschweige denn bestätigen, welche Partei gewählt worden wäre und wer der wirkliche Verlierer wäre oder auch dann lt. Ergebnis ist.
Hier verweise ich gerne mal auf die AfD.
Aufgrund der Tatsache, dass in sämtlichen Medien so viel negative Stimmung gegen diese Partei gemacht wird, bezweifel ich, dass sich Befragte trauen würden wahrheitsgemäß zu antworten. Sie werden nicht und können auch nicht aussagen, sie würden diese Partei wählen, oder sogar dass sie AfD Mitglieder sind. Man würde - egal ob umstehende Passanten oder der Fragesteller - diesen Befragten dermaßen erniedrigen, ja vielleicht sogar einen Braunen oder noch schlimmer einen NAZI nennen. Das und genau das zeigt, dass die Bürger auch heute im Jahre 2017 immer noch nicht begriffen haben, dass jeder Mensch das wählen kann und darf, was er für richtig hält. Warum werden AfD Wähler so diskriminiert, als wäre die AfD ein kriminelle Vereinigung oder ein Naziclub?
So viel zu freien Wahlen - freier Meinung- und Meinungsäusserung im angeblich doch so demokratischen Land Deutschland!
Der Bürger oder auch der Wähler, hat sich der allgemeinen Meinung anzuschließen, andere Meinung gilt nicht. Ist das demokratisch???????????

Hier möchte ich darauf hinweisen, dass ich immer schon FDP Wählerin war, bis auf zwei Ausnahmen, als ich die Grünen wählte. Es war aber in der Anfangsphase, als die Grünen noch Öko-Grün waren. Nach dem Bündnis90 waren sie für mich nicht mehr wählbar.
Ich habe also keinen Grund die AfD zu verteidigen, aber ich bin liberal und jede zugelassenen Partei hat das Recht, sich zur Wahl aufzustellen. Hasstiraden gegen eine Partei werde ich nicht tolerieren, so lange sie sich nichts zuschulden kommen läßt!
  • 22.08.2017, 10:21 Uhr
  • 1
Wie immer man zum Nationalsozialismus stehen mag, das Regime und seine Weltanschauung sind untergegangen.
Die AfD ist eine in unserer Demokratie zugelassene Partei und hat demgemäß auch das Recht, sich zu Wort zu melden.
Das nennt man Liberalität.

Die Gehässigkeit liegt bei den "anderen" Parteien und deren nachlaufendem Mob (abgeleitet von dem englischen Begriff Mobbing). Mit gleicher Mache, mit dem gleichen Hintergrund und gleicher Helferschar (von Mob bis Jourmaille), betreiben sie hier, was die Amerikaner zur Zeit in Sachen Trump weltweit zu vollbringen suchen.
Das ist die übelste Art, die man einem anderen Menschen, einer anderen Überzeugung antun kann.
Das ist nicht allein Gehässigkeit, sondern auch Beleidigung
(als Straftatbestand), ist üble Nachrede (Rechtsbegriff).

Nur ist unsere Justiz in solchen Dingen leider genau so tüchtig wie alles charakterlose Gesindel, das sich schamlos
über jedes Maß von Anstand hinwegsetzt.
Mit solchen Menschen kann es keine Gemeinschaft geben, solche kann man guten Gewissens nicht wählen.
  • 22.08.2017, 13:18 Uhr
  • 1
Gerd, dieser Kommentar wird vonmir mit 100 bewertet. Hier gehe ich mit jedem Satz konform!
  • 22.08.2017, 13:42 Uhr
  • 0
@Gerd,
"Da bist Du wohl einem Irrtum aufgesessen. Das Grundgesetz definiert nicht und differenziert nicht zwischen gut und schlecht."
stimmt, habe ich ja auch nicht behauptet!
ich habe mir nur erlaubt, deine Frage zu beantworten:
"Woher also nimmst Du nun das Recht, die Nichtwähler als schlechte Demokraten zu definieren."
darauf antwortete ich: als guter Demokrat will ich dir deine Frage gerne beantworten:
Art. 5 Abs. 1 GG gibt mir das Recht!
da dir der Art. 5 Abs. 1 GG anscheinend völlig unbekannt ist, verrate ich dir, was dieser aussagt:
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern ..."
gute Demokraten kennen den Wortlaut des Art. 5 Abs. 1 GG,
und insoweit ist evident, wer von uns beiden einem Irrtum aufgesessen ist ... kleiner Tipp, ich bin es nicht ...

" Es stellt nur Regeln auf, zu denen auch das Gleichheitsprinzip gehört. DXeine Meinung stellt das Prinzip in Frage."
ähm ...
Art. 3 Abs. 1 GG lautet: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
mit welchen Worten habe ich das in Frage gestellt?

"Und es ist Dir gelungen vom eigentlichen Thema abzulenken. Dennoch bleibt die ursprünglich gestellte Frage:"
auch hier muß ich dir entschieden widersprechen!
siehe meinen Beitrag vom 21.08. 10:00 Uhr ... dort habe ich meine Meinung stringent und schlüssig expliziert ...
  • 22.08.2017, 14:06 Uhr
  • 0
Na gut, denn hast Du Recht und ich habe Unrecht. Somit haben wir Deinen Sermon denn hoffentlich beendet.
  • 22.08.2017, 14:35 Uhr
  • 1
Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Ich lebe nicht mehr in Amerika, deshalb äußere ich mich nicht ernst- haft
Ich habe allerdings das Horoskop von Trump gemacht. Er steht seit Beginn seiner Präsidentschaft unter einem sehr schwierigen Saturnaspekt
Unsere Kanzlerin übrigens auch.
  • 20.08.2017, 12:50 Uhr
  • 2
dann ist ja alles klar ...
aber im Gegensatz zu unserer Kanzlerin kann Trump nur einmal wiedergewählt werden ...
  • 20.08.2017, 12:53 Uhr
  • 2
Dazu die Prognose von www.martinzoller.de
Seit 20 Jahren international anerkannt, besonders wg. politischer Prognosen.
  • 20.08.2017, 13:00 Uhr
  • 2
hm...
schade: You don't have permission to access / on this server.
www.martinzoller.de
  • 20.08.2017, 13:06 Uhr
  • 1
Funny, indeed, I never experienced this before. Try: www.martinzoller.com
  • 20.08.2017, 13:18 Uhr
  • 0
Für diejenigen, die an Zollers Prognose der Amtsführung Trumps interessiert sind, ist hier der relevante Auszug aus dem letzten Link:
"Before the end of his term in office, Trump will be confronted with possible accusations and disempowerment. His enemies will be strong enough to jeopardise and harm him personally. My visions for Trump coming to the end of his presidency are identical to the visions I had of Gadhafi. Ten months later, the Libyan president was dead."
Meine Übersetzung:
Vor dem Ende seiner (ersten) Amtsperiode wird Trump mit möglichen Anschuldigungen und Einschränkungen seiner Macht konfrontiert werden. Seine Gegner werden stark genug sein, ihn persönlich zu gefährden und ihm zu schaden. Was ich für das Ende von Trumps Präsidentschaft voraussehe ist identisch mit meinen Visionen, die ich seinerzeit bei Gadafi hatte. Zehn Monate später war der libyische Präsident tot.
  • 20.08.2017, 17:41 Uhr
  • 1
Den amerikanischen Präsidenten mit dem Verbrecher Muammar al-Gaddafi zu vergleichen ist schon starker Tobak ...
  • 20.08.2017, 19:08 Uhr
  • 2
Nein, Tommy, er vergleicht nicht die Personen, sondern Ereignisse in deren Leben ...

Zoller hat auch schon 2014 auf facebook den Sieg Trumps vorausgesagt, sogar den leichten Schwächeanfall von Clinton bemerkt. 2014, als kein Mensch davon ausging, dass Trump gewinnen würde.

EIn negatives Urteil über Trump spricht Zoller nicht aus.

Als Phänomen in seiner Branche kann man Zoller schon bezeichnen.
  • 20.08.2017, 19:17 Uhr
  • 2
Falsch spielende Establishments, schulmeisternde Journaille, Straßenmob - und nun auch noch "Spökenkiekerei" ?
  • 21.08.2017, 10:12 Uhr
  • 1
Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
@Friedhelm,
"Es wird sich zeigen, wie lange das amerikanische Volk, das mit lediglich knapper Hälfte diesen offensichtlich unfähigen Präsidenten ins Weiße Haus gewählt hat, "
du weißt aber schon, dass es 2013 bei der BT-Wahl mehr Nichtwähler als jene gab, die CDU/CSU gewählt haben ...
insoweit wären US-amerikanische Verhältnisse in Deutschland begrüßenswert, wenn dann die Regierungspartei tatsächlich knapp der Hälfte der Stimmen auf sich vereinigt ...
1/3 der Wähler hatten es 2013 vorgezogen, sich an der demokratischen Willensäußerung nicht zu beteiligen ...
  • 20.08.2017, 12:38 Uhr
  • 4
Ich finde diese Erinnerung sehr hilfreich, Tommy.
Es sind immer die älteren Leute auf dem Lande, die die CDU wählen, seit Jahrzehnten. Die Bürgermeister in den Städten gehören meist anderen Parteien an.
Warum wohl?
  • 20.08.2017, 12:50 Uhr
  • 2
"Warum wohl? "
Na, darauf kann man doch getrost mit einem schon mehrfach verwendeten CDU-Wahlslogan antworten: 'Keine Experimente'. - Und ein Großteil der Dauer-Empörten der letzten beiden Jahre wird in der Wahlkabine das Kreuzchen an der gewohnten Stelle machen. Daran werden auch die 'Alternativen' nichts ändern.
  • 20.08.2017, 14:23 Uhr
  • 0
Davon bin ich überzeugt.
  • 20.08.2017, 18:57 Uhr
  • 1
"Und ein Großteil der Dauer-Empörten der letzten beiden Jahre wird in der Wahlkabine das Kreuzchen an der gewohnten Stelle machen. "

sofern sie überhaupt zur Wahl gehen ...
2013 hatten sich 30% der Wähler ihrer demokratischen Willensäußerung verweigert!
und solange die Anzahl der Nichtwähler die derer übersteigt, die bei CDU/CSU ihr "Kroizchen" machen, wird sich nichts ändern ...
die "Alternative" lautet:
a.) Groko, oder
b.) Jamaika-Koalition
  • 20.08.2017, 19:04 Uhr
  • 0
Ja, so sieht es übrigens auch MZ.
  • 20.08.2017, 19:18 Uhr
  • 0
MZ? meinst du damit Mogontiacum?
ist eine wunderschöne Stadt ...
die Chagall-Fenster, oder der Dom ... immer eine Reise wert
  • 20.08.2017, 19:22 Uhr
  • 1
Groko oder Jamaika?
Nicht noch einmal ein Parlament mit einer unbedeutenden Opposition ! Dann doch lieber 'bunt' !
  • 20.08.2017, 19:25 Uhr
  • 1
Tommy, du nimmst mich nicht mehr ernst. Diese Gefahr kallkuliere ich immer ein, wenn ich MZ erwähne.

Also Friedhelm, du willst es genauer wissen.
In einem anderen Video differenziert MZ.
Er sagt, Frau Merkel gewinnt.
Die SPD soll Rechtsstreitigkeiten haben (? ? )
Die Grünen "sacken ab" (seine Formulierung!).
DIe Linken würden sich radikalisieren, und die AfD nehme zu.

Die FDP und die Grünen mögen sich nicht so sehr
  • 20.08.2017, 19:38 Uhr
  • 0
wenn ich MZ höre, dann assoziiere ich das immer mit Mogontiacum ...
  • 20.08.2017, 19:46 Uhr
  • 0
  • 20.08.2017, 19:49 Uhr
  • 0
muschd nidd haile, komm, ma geen angelle ...
  • 20.08.2017, 19:51 Uhr
  • 0
Ein wesentliches Merkmal einer funktionierenden Demakratie ist die Kompromissfähigkeit der Parteien. Ohne diese wäre in den meisten Fällen nach einer Wahl das Chaos ziemlich sicher. Kompromissfähigkeit hat dabei gar nichts mit fehlender Prinzipientreue zu tun, wie sie oft den Pareien vorgeworfen wird, die nach der Wahl einen etwas anderen Weg einschlagen - notgedrungen, weil sie sonst GAR NICHTS von ihrem Programm verwirklichen könnten - als sie vorher ihren Wählern versprochen haben. Aus diesen (unvermeidbaren) Sachzwängen heraus entstehen die Vorwürfe, die sich kompromissbereeite Politiker von ihren Wählern anhören müssen.
Was die Wahlprognosen von MZ betrifft, so sehe ich daran nichts wirklich Erstaunenswertes. Abgesehen von den etwas schwammigen 'Rechtsstreitigkeiten' und der linken 'Radikalisierung' hätte ich in etwa das Gleiche prognostiziert. Dass die SPD im Moment chancenlos bleibt, ist offensichtlich. Eine 'Zunahme' der AfD wird davon abhängen, ob es ihr noch gelingt, ihre internen Querelen rechtzeitig zu beenden und insgesamt glaubwürdiger zu erscheinen. Sie wird aber eine Randerscheinung bleiben - wenn sie nicht schon jetzt an der 5%-Hürde scheitert. Für einen 'Selbstreinigungsprozess' (Befreiung von Höcke, Gauland u.Co.) ist es m.E. schon zu spät.
Noch etwas zu den 'Linken': Die traditionelle Stammwählerschaft (Arbeiterklasse) ist ihr durch die soziale Entwicklung verloren gegangen. Um neue Anhänger zu finden, muss sie (wie auch die SPD) sich besser und neu profilieren. Es wird nicht reichen, sich permanent über Ungleichheit und schlechte Bezahlung zu empören, wenn sie es nicht schafft, die 'Abgehängten' zu überzeugen, dass sie in der Lage ist, ihre Änderungsvorschläge auch politisch durchzusetzen. Der Ruf nach 'Reichensteuer' allein genügt noch nicht.
  • 20.08.2017, 20:26 Uhr
  • 1
Tommy, dein Aufruf, mit dir 'angele' zu gehen, bedeutet doch wohl nicht etwa, dass du im Trüben fischen willst?
  • 20.08.2017, 20:30 Uhr
  • 0
Die Groko ist das 'große Übel' schlechthin, denn im Bestreben, sich zusammenzuraufen, haben beide Parteien ihre Konturen verloren.
Außerdem sind dann die kleinen Parteien zu absoluten Randparteien verkommen, die gar nichts mehr bewirken können.

Aber Friedhelm, wenn ich mit Tommy angeln gehe, beißen die fettesten Fische an.

Danke auch für die Übersetzung des Dialekts; ich hatte ganz anderes vermutet
  • 20.08.2017, 20:33 Uhr
  • 0
Übrigens, Friedhelm, die Flüsse, an denen ich angeln gehe, sind absolut klar! Beste Wasserqualität und deswegen auch gesunde Fische!
  • 20.08.2017, 20:34 Uhr
  • 0
Tommy, ich fürchte, die Fische, die wir angeln, verschmäht Friedhelm. Und die Gräten erst -
  • 20.08.2017, 20:36 Uhr
  • 1
Edith, was Deine Kritik an der Groko angeht, hast Du meine volle Zustimmung. Es ist höchste Zeit für einen 'Regimewechsel' im Parlament (dort ist der Ort, wo Politik stattfinden sollte, nicht in der Regierung). Eine starke Regierung gewinnt ihre Stärke erst in der Auseinandersetzung mit einer starken Opposition.
  • 20.08.2017, 20:40 Uhr
  • 1
"Tommy, dein Aufruf, mit dir 'angele' zu gehen, bedeutet doch wohl nicht etwa, dass du im Trüben fischen willst?"
warum fragst du?
hast du etwa den Eindruck, daß ich zu den Zeitgenossen gehöre, die gerne im Trüben fischen?
  • 21.08.2017, 09:44 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
"SIND DIE AMIS GUTE DEMOKRATEN ?"
Die Antwort können nur die Amerikaner selbst geben. Es wird sich zeigen, wie lange das amerikanische Volk, das mit lediglich knapper Hälfte diesen offensichtlich unfähigen Präsidenten ins Weiße Haus gewählt hat, weil es sich von seinen populistischen Parolen manipulieren ließ, diesen 'Gröfaz' noch erträgt, bevor es ihn mit Schimpf und Schande entthront. Die Kritik an seinem Regierungsstil wird von Tag zu Tag hörbarer - sogar aus den Reihen seiner bisherigen Unterstützer.
  • 20.08.2017, 12:27 Uhr
  • 1
Der amerikanische Präsident wurde mit Stimmenmehrheit
gewählt. Ihm das Wasser abzugraben wäre politischer Selbstmord.

Ja - also, wenn das, was Ihr da meint, die allgemein gültige Ansicht wird, dann haben die Demokratien der Zukunft ja nichts mehr zu lachen. Da kommt es denn nur mehr darauf an, wer im Volke die größte Klappe hat, nicht die Macht.
Parole: Wahl hin - Wahl her, wenn die nicht so wählen, wie wir es wollen, dann - (altes friesisches Wort =) "sla dot" ! -
Das kann ja wohl nicht Euer Ernst sein. Unter solchen Umständen wäre ja sogar die in Deutschland berühmt-berüchtigte 5%-Klausel kein Hindernis mehr, dennoch an die Macht zu kommen. Unter uns gesagt was Ihr da in die Sache bringt, erinnert stark an die mörderischen kommunistisch-sozialistischen Revolutionen vergangener Tage.

Entweder wir haben eine Verfassung, die alles regelt - auch wenn es uns nicht gefällt, o d e r wir haben die Revolution.
Ein Zwischending gibt es nicht.
  • 20.08.2017, 15:23 Uhr
  • 1
Die nichtproportionale Repräsentation der Bevölkerung im Wahlkollegium machte es möglich, dass zum fünften Mal in der Geschichte der USA ein Präsident trotz einer Minderheit an Zustimmung aus der Wahlbevölkerung vom Wahlkollegium in sein Amt gewählt wurde.
Prozentual erhielten die beiden Hauptkandidaten:
Clinton 48,18 %
Trump 46,09 %
der Wählerstimmen. (Wikipedia)
Trump verdankt also seinen Wahlsieg lediglich den Besonderheiten des US-Wahlgesetzes.

Trump ist ohne Zweifel rechtmäßig in seinem Amt. Ob er aber sein Amt weiterhin so wie bisher ausüben kann, ist u.a. von der Zustimmung des Kongresses zu seinen politischen Vorhaben abhängig. Im Moment hat seine Partei (Republikaner) die Mehrheit in beiden Häusern. Trotzdem hat Trump bisher kein einziges seiner Gesetzesvorhaben ohne Probleme durchsetzen können, da ihm viele Parteifreunde ihre Stimme verweigert haben. 2018 finden die 'mid-term-elections' statt, Danach werden die Karten neu gemischt. Ob er dann noch die notwendige Unterstützung des Kongresses haben wird, ist sehr fraglich. Und wenn er so chaotisch weiter regiert wie in den ersten sechs Monaten, droht ihm eventuell sogar ein Amtsenthebungsverfahren.
Die Verfassung der USA enthält hinreichende Klauseln, die bewirken, dass auch der Präsident keine unbeschränkte Macht ausüben kann.
Hier von 'Revolution' zu reden, macht überhaupt keinen Sinn.
  • 20.08.2017, 17:20 Uhr
  • 0
Gerd,
in Deutschland müssen wir die Regierungsmehrheit durch Koalitionen bilden. Mit anderen Worten die Regierung verschlingt die Opposition. Ist es nicht praktisch. Und wenn eine Partei "tatsächlich" andere Positionen vertritt, werden diese übernommen oder es geht ihnen wie ´Mr. Tru.
  • 20.08.2017, 17:28 Uhr
  • 0
"....die Regierung verschlingt die Opposition"
Was für eine seltsame Interpretation unserer Verfassung !
Was viele hier offenbar nicht verstehen (wollen), ist, dass Stimmenmehrheiten im Parlament entscheidend sind für die Durchsetzung von Gesetzesvorhaben. Jede Regierung braucht sie, will sie ihre Standpunkte zur Geltung bringen. Und wenn sie diese Mehrheiten alleine nicht hat, ist sie auf die Unterstützung anderer Parteien angewiesen. Und solche notwendige Unterstützung bekommt man u.U. nur durch Kompromisse. So einfach ist das.
  • 20.08.2017, 17:49 Uhr
  • 0
Ja, es ist wirklich einfach.
  • 20.08.2017, 17:52 Uhr
  • 0
Ja - richtig, so einfach ist das. Die Geschichte hat nur einen Fehler, das sind die Wähler selbst. Statt sich in die demokratischen Spielregeln zu fügen, den Parteien und den Politikern auf die Finger zu klopfen, krähen sie überall vielstimmig durch die Gegend und bilden sich ein, damit in der Politik etwas bewirken zu können.
Wie ich vorher schon gesagt habe und mit meinem das Thema gebenden Artikel zu verdeutlichen suchte, die Amerikaner haben eine Verfassung, wie wir und andere Staaten ja auch, an die man sich halten muß.
Revolutionäres Geschrei im Volke ist nichts als dummes Blabla. Das ist der Kern meiner Aussage zu dem in Amerika angezettelten Kampf gegen den Präsidenten. Nur - dort ist es ausgerechnet das Establkischment, das mit der Macht der Medien eine revolutionäre "Bereinigung" in ihrem Sinne anzustreben sucht. Und das überaus tumbe Volk macht den zerstörerischen Schmäh dieser Uncle-Sam-Klasse auch noch mit - sogar hier in Deutschland.
  • 20.08.2017, 18:00 Uhr
  • 1
Gerd, Deine Analyse der gegenwärtigen Situation in den USA und bei uns zeugt wahrhaftig von einem tiefen Verständnis von dem, was Demokratie ausmacht (Ironie off).
Du sagst: "... die Amerikaner haben eine Verfassung, wie wir und andere Staaten ja auch, an die man sich halten muß."
Ja, das gilt natürlich auch für den Präsidenten, der eben NICHT unumschränkte Macht hat, eben NICHT so tun kann, als bestimme er allein, wo es lang geht. Genau9 das aber hat Trump mit seinen zahlreichen Dekreten versucht, und nun sind es die von ihm enttäuschten Bürger, die 'ihm auf die Finger klopfen'. Und diejenigen, die Trump in seine Schranken weisen, nennst Du 'tumbes Volk'. Ist das Dein Demokratieverständnis?
Das 'tumbe Volk' hat laut Verfassung die Macht, einen unfähigen Präsidenten aus dem Amt zu entfernen.
Der mit seinem Volk unzufriedene Präsident hat nur die Wahl, zurückzutreten - oder er muss sich ein anderes Volk suchen.
  • 20.08.2017, 18:27 Uhr
  • 0
Gerd schreibt: " ...Da kommt es denn nur mehr darauf an, wer im Volke die größte Klappe hat, "
So hätten manche es gern ! Eine größere Klappe als die, die Trump hier jeden Tag zeigt, ist doch kaum noch denkbar. Was meistens dabei heruaskommt ist: Viel Lärm um nichts! - Und nach den bisherigen Erfahrugen, kommt morgen aus der selben 'Klappe' : Noch mehr Lärm um noch weniger !
  • 20.08.2017, 19:35 Uhr
  • 0
Also, das ist aber sehr vereinfacht gesagt.
Das "tumbe Volk" ginge nicht auf die Straße, wenn das Establishment nicht so eine erbärmliche Hetze betreiben würde. Du kennst den amerikanischen Präsidenten so wenig wie die Mehzahl der Bürger auf den Straßen und Kneipen. Du weißt eben nur, was das Establishmend mobbend verbreitet und nimmst das zum Anlaß für eine Stellungnahme, die den rechten Weg ausklammert.
Das Volk kann den Präsidenten nur im Rahmen einer großen Volksabstiimmung stürzen, oder -das ist der Knackpunkt- über die parlamentarischen Gremien, an erster Stelle der Kongreß.
Die Hetze, die von Establishment und Journaille ausgeht, nenne ich Vaterlandsverrat, weil sie exakt auf eine revolutionäre Eskalation abzielt. Revolutionär, weil sich die Betreiber (drohend gegen unwillige Mitläufer) im Hintergrund halten, das Volk aber aufhetzen und zu empören suchen. "Das Feuer schüren" - sagt man auf Deutsch. Ein
kluger Politiker hat einmal sinngemäß gesagt, "Revolutionen
gehen niemals vom Volke aus, sondern immer von oben".
Das spiegeln die Bürger in den USA.
Die Bürger wollten Trump auf die Finger klopfen ? Wer denn sind diese Bürger ? Seine Wähler oder seine Nichtwähler, oder Wahlverweigerer ? Natürlich kann Trump in seinem Land nicht machen was er will, so wenig wie bei uns die Frau Merkel . Dafür hat jedes Land seine eigenen Regeln. Das ist Demokratie, an die muß man sich halten. Und wer das nicht kann oder nicht will, der muß sich eben dem Mob zurechnen lassen.
Warum gehen denn die unwilligen Bürger nicht in die Parteibüros, warum wenden sie sich nicht an ihre Abgeordneten, die sie doch gewählt und bevollmächtigt haben ?!
  • 20.08.2017, 19:43 Uhr
  • 0
"Wer denn sind diese Bürger ?"
Die Antwort ist nicht schwer: es sind in erster Linie die Bürger, die enttäuscht sind, weil er bisher nichts von seinen Wahlversprechungen halten konnte. Dazu kommen alle die, denen er großen Schaden zufügen würde, wenn es ihm gelänge, das zu tun, was er vorhat (z.B. Abschaffung von Obama-Care). Und schließlich sorgt er mit seinem unberechenbaren Regierungskurs für Unruhe und Unsicherheit. Von Tag zu Tag wird deutlicher, dass er Entscheidungen aus dem Bauch heraus fällt, die - völlig irrational - einer plötzlichen 'Eingebung' oder einer Einflüsterung dubioser Berater (Steve Bennon) entspringen.
Und übrigens: wie berichtet wird häufen sich in den Büros der republikanischen Abgeordneten die Beschwerden über den Zickzack-Kurs ihres Präsidenten. Er demontiert sich doch ständig selbst, da brauchen sich seine Gegner gar nicht mehr zu bemühen.
Wenn er sich jetzt auch noch bei den Neo-Nazis und beim Ku-Klux-Klan Bestätigung und Unterstützung sucht bzw. deren Aktionen lobt und unterstützt, zeigt das doch deutlich, wes Geistes Kind er ist.
  • 20.08.2017, 21:02 Uhr
  • 0
Selbst der Nachrichtensender 'Fox News', einer der lautesten und treuesten Unterstützer von Trumps Wahlkampf, wendet sich nun von ihm ab und bekundet sein Entsetzen über Trumps Regierungskünste.
  • 20.08.2017, 21:15 Uhr
  • 0
Schade, FK, aber Deine Einlassungen wiederholen nur den
hetzenden Tenor der Establishments und der Journaille, den wir doch jeden Tag hinreichend und weltweit in den Medien lesen und hören können. Das ist Schmutzkampagne. Über solchen Dreck diskutiere ich nicht.
  • 21.08.2017, 10:06 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Weitere Beiträge von diesem Nutzer