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WÄHLEN GEHEN ???

03.09.2017, 11:10 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

WÄHLEN GEHEN ???[f][/f]von Gerd Quedenbaum
Da sind sie wieder, die faulen Sprüche, "wählen ist Pflicht" und " wer nicht wählt, verschenkt seine Stimme" und "dann werden die Rechten stark" und "wer nicht wählt, darf nachher auch nicht mitreden", oder -wie jetzt ein kluger Professor im Super-Sonntag verlauten ließ- "wer nicht wählt, verliert seine Einflußmöglichkeit". Da kann ich nur gegenfragen, "verehrter Herr Professor, welche Einflußmöglichkeit denn ?"
In unserem Deutschland herrscht doch der Parteienklüngel, da hat doch die Stimme des einzelnen Bürgers überhaupt keine Geltung. Einfluß haben nur die Politik betreibenden Gruppen, das sind die sogen. Parteien. Und genau genommen haben auch die keinen Einfluß, weil dort die Bonzen das Sagen haben. Und wenn nun noch jemand behaupten möchte, aber im Parlament haben doch die gewählten Vertreter das Sagen, dann muß man auch dem widersprechen. Gemeinhin gilt in den Parlamenten der sogen. "Fraktionszwang". Mit anderen Worten, wer sich nicht fügt, verliert spätestens bei der nächsten Wahl sein Mandat - peng !

Wer wählt, bekundet Vertrauen.
Wenn da also keine Partei und kein Kandidat ist, dem ich -guten Gewissens- mein Vertrauen "schenken" möchte/könnte, dann -so empfiehlt besagter Professor- solle man dennoch zur Wahl gehen, denn nicht zu wählen, das sei nur für den Augenblick rational. Mit Verlaub, Herr Professor, Ihre Meinung ist mir ein sogar sehr schlechter Rat.
Wie krumm und dumm unsere Politik, oft genug auch die Politiker selber sind, ergibt sich aus der Tatsache, daß sich die Parlamente und Regierungen einen Teufel darum scheren, was wir Bürger meinen. Europa würde nicht so ein uneiniger, schrottreifer Haufen von Staaten sein, denen jede bürgerlich erhoffte Fasson fehlt. Die Familien- und Bildungspolitik in Deutschland würde nicht so sehr von der dubiosen Hallodripartei der Grünen bestimmt werden, wenn die großen Parteien nicht in Koalitionen mauschelten, bloß - um nicht abgewählt zu werden. Diese Aufzählung könnte seitenweise weitergehen und noch lange nicht enden, bei der Frage nach Linken und Rechten, mit der die Bürger bewußt und gezielt gegeneinander gehetzt werden.
Nein, die politischen Parteien in Deutschland, und deren Bonzen, sind alles andere als vertrauenswürdig.

Wir haben in Deutschland rückläufige Wahlbeteiligungen. Und die Parteien selbst, mit ihren Bonzen, soweit sie es ins Parlament geschafft haben, wissen natürlich ganz genau, daß sie trotzdem bestens bestellt sind und sich auf das Vertrauen ihrer Bürger -es mögen noch so wenige sein- stützen können.
Dabei ist ihnen denn letztlich auch egal, warum die Nichtwähler ausgeblieben sind. Eine ernsthaft glaubwürdige, wissenschaftliche Untersuchung zu dieser Frage hat es m.W. bislang noch nicht gegeben. Natürlich nicht. Wer denn möchte schon genau wissen, wieso er nicht vertrauenswürdig sein soll. Das könnte doch sein Selbstvertrauen erschüttern und die Pfründe schmälern.
Also hauen wir auf die Pauke und machen den Nichtwählern deutlich, daß sie die Schwachköpfe sind, sozusagen "Feinde der Demokratie". Und machen wir ihnen deutlich, daß unsere Parlamente und Regierungen viel besser sein könnten, wenn man sie -auch ohne Vertrauen- wählen würde.
Da beißt sich doch nicht etwa die Katze in den Schwanz - oder ? -

Nicht zu wählen, sich der Politik zu verweigern, ist Teil unserer Liberalität. Sie sollte aber auch ein Zeichen an die nachwachsenden Generationen sein.
Sich verweigern, nur weil es zu mühsam ist, sich dauernd mit dem politischen "Gesülze" auseinander setzen zu müssen, weil es unser "highlive" stören könnte, das ist entschieden zu schwach begründet. Politik kann man nicht mit wenigen Worten machen und noch viel weniger mit Hauruckaktionen. Politik brauch
ehrenwerte (!), gebildete (!) und lebenserfahrene (!) Menschen. Nichts davon ist in der bloßen Existenz des Menschen zu finden. Das bedarf eines langen Lebens. Darum nennt man ältere, führende Menschen "weise". Und darum bezeichnet man junge Menschen als (hoffentlich lernwillige) "Nachfolger".

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38 Kommentare

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Lieber Gerd, wie Viele verkennst du, wie kostbar das Recht ist überhaupt wählen zu gehen. In vielen Ländern steht dir dieses Recht gar nicht zu. Viele sehen gar nicht mehr, wie gut es uns in Deutschland geht . Wir haben Rechte, davon träumen viele auf der Welt.
Deutschland ist zu einem Land der armseligen Jammerer verkommen. Alles könnte viel besser sein. Schau dich mal in der Welt um. Hast du nichts zu essen, hast du kein Dach über dem Kopf, hast du keine Kleidung?
Wo ich tatsächlich Verbesserugsbedarf sehe, sind die Rentner. Wer immer gearbeitet hat, hat eine ordentliche Rente verdient.
Menschen, die nicht arbeiten, brauchen keine höheren Sozialleistungen. Denen sage ich, einfach mal den Hintern hochkriegen.
Und allein dafür lohnt sich schon wählen. Damit nicht diejenigen noch mehr kriegen, die gar nichts leisten. Meine Meinung
  • 05.09.2017, 23:19 Uhr
  • 0
Danke, Sylvia. Deine Einlassung geht leider an dem Sinn meines Beitrages vorbei. Die "Mir-gehts-gut-Haltung" mag für den Augenblick gelten. Politik aber ist vorwiegend eine Frage der Zukunft. Die Gegenwart bewundernd betrachten und das Wohlsein genießen darf nicht dazu führen, daß wir uns schlafen legen (das hatten wir doch schon mal).
Zu Deinem Beitrag könnte man sehr Vieles sagen. Ich nehme nur mal das Beispiel Rentner heraus. Spätestens seit zwanzig Jahren wissen wir, daß Renten und Arbeitseinkommen sinken. Das finde ich an sich gar nicht mal so schlecht, denn der Wohlstand ist ein Schlafmittel. Parteien und Politiker, die Medien nicht zu vergessen, förfdern jedoch massiv das Prinzip des Radikalkapitalismus und sorgen somit dafür, daß die Lücke zwischen Arm und Reich immer größer wird. Seit zwanzig Jahren wissen wir, weiß die Politik, daß die Zahl der wirklich armen Leute permanent zunimmt - und so lange auch schon tröstet die satte Politk mit Almosen. -
Geht es Dir gut ? Herzlichen Glückwunsch. Nicht hunderttausenden, wie die Politik in gewohnter Manier herunter spielt, sondern millionen Mitbürgern (nicht nur Rentnern) geht es ausgesprochen schlecht, weil die Politik ihnen nimmt, was sie nach oben hin verschenkt.
Natürlich, wenn es Dir gut geht, dann lassen wir doch den Klüngel weiter wurschteln. -
  • 06.09.2017, 09:45 Uhr
  • 0
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Dass du nicht wählen gehen willst und es auch begründest, das ist DEINE MEINUNG! So siehst du das doch - oder?
Und: Warum sind dann die Meinungen anderer, die wählen gehen - und das AUCH begründen "FAULE SPRÜCHE"? Findest du nicht, du misst mit zweierlei Maß?
  • 04.09.2017, 16:54 Uhr
  • 0
Nein, Heidi, da bist Du im Irrtum.
Ich begründe nur,
1. daß die Argumente, die den Nichtwählern entgegen gehalten werden, nicht stichhaltig, also nur "faule Sprüche" sind und -
2. warum Nichtwähler ihre Stimme verweigern.
Ich lege überhaupt kein Maß an. Vielleicht aber hast Du ein überzeugendes Argument ?
  • 04.09.2017, 17:28 Uhr
  • 0
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Es gibt keine Nichtwähler. Denn wer keine gültige Stimme abgibt, hat genau diese Wahl für sich getroffen.
Es stellt sich schon die Frage ob nicht eine der vielen kleineren Gruppierungen, mit Ausnahme der Allianz Deutscher Demokraten, die Zweitstimme erhalten sollte. Denn diese Stimme erhöht für die anderen Parteien die 5% Hürde, da diese Hürde auf der Grundlage der abgegebenen gültigen Zweitstimmen ermittelt wird.

Nichtwähler würde es aus meiner Sichtweise nur geben, wenn das Verhalten keine gültige Zweitstimme abzugeben auch keinerlei Einfluss auf das Ergebnis hätte. Das wäre der Fall, wenn die Sperrklausel auf der Grundlage aller Wahlberechtigten ermittelt würde.

Wenn 90% der Wahlberechtigten eine Zweitstimme abgeben würden, so hätte die CSU eventuell ein großes Problem die 5% Hürde zu schaffen.
  • 04.09.2017, 00:20 Uhr
  • 0
Ja, Peter, mit Wenn und Aber mag das so sein, aber damit kommen wir nicht weiter.
Die Wahlergebnisse in Deutschland wären dubios, wenn mindestens 50% der Wahlberechtigten den Gang zur Urne verweigern würde. Erst dann wären meiner Schätzung nach die Politiker und deren Parteien überhaupt bereit, sich um unsere Demokratie Gedanken zu machen.
So lange der Staat von einer Minderheitendiktatur beherrscht wird, in der die Wähler immer wieder stets gleiche Akteure wählen, oder deren Ziehkinder, wird es keine Besserung geben. Weder in unserer verhunzten "Demokratie", noch in der Politik und noch weniger in den einzelnen Ressorts.

Die Akteure in der deutschen Politik sind durchweg korrupt. Dabei spreche ich nicht von den Pfründen, in denen sie sich höchstselbst bedienen. Ich spreche von den Parteien und den Parteiprogrammen mit ihren Halb- und Unwahrheiten, die dann kaum noch einen Wert haben, wenn man koalieren muß resp. will, um an der Macht zu bleiben.
Ich spreche aber auch davon, daß die korrupten Politiker immer wieder (teilweise extrem geführten) Streit anzetteln, zwischen den Staatsbürgern, wo es um ungeliebte Parteien geht. Das sind doch Staatsbürger, die sich um das Wohl unseres Staatswesens sorgen und somit einen Anspruch haben auf Anhörung.
Und es darf nicht vergessen werden, daß Parteien und Politiker die öffentliche Meinung manipulieren, mit Hilfe der Medien, wo sich längst schon die Journaille eingenistet und breit gemacht hat, unter dem Deckmantel der verotteten sogen. "Pressefreiheit".
  • 04.09.2017, 11:37 Uhr
  • 0
Ich denke, dass es sehr vielen Politikern gut in den Kram passen würde wenn nur 50 % der Wahlberechtigten eine gültige Zweitstimme abgeben würden.
Da könnten Parteien die 5% Hürde schaffen, die bei einer Zweitstimmabgabe von mehr als 80% keine Chance hätten.

Da es bei uns ausreicht, wenn sie die Politiker selbst wählen sind sie auf das "Wahlvolk" nicht angewiesen.

Würden 90 % der Wahlberechtigten eine Zweitstimme abgeben, so könnte es geschehen, dass die CSU unter 5% bleibt.

Ich würde mich freuen wenn möglichst viele Wahlberechtigte eine Stimme abgeben würden.
  • 04.09.2017, 11:57 Uhr
  • 0
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Nicht wählen ist legitimes Recht und oft Ausdruck davon, keiner der sich anbietetenden Parteien zu vertrauen. Das heisst nicht, keine Meinung zu haben und diese auch zu äussern.
  • 03.09.2017, 19:21 Uhr
  • 1
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Nicht wählen Teil der Liberalität?????ja hoffentlich halten sich die Nichtwähler dann generell mit Meinungsäußerungen zurück.
  • 03.09.2017, 18:30 Uhr
  • 0
Ganz im Gegenteil, Beate. Nichtwählen ist Teil der Kritik. Nichtwähler haben Argumente, die Du teilweise hier nachlesen kannst. Über andere magst Du vielleicht einmal nachdenken ? -
  • 03.09.2017, 19:36 Uhr
  • 0
Nichtwählen ist Nichts. Vielleicht fühlst du dich gut, als Einzelner, wenn du nicht wählst. Am Ende des Tages gehst du wieder dem Rest der Menschheit auf die Nerven, weil du dich in deinem Nichtwählen so toll findest. Daran ist nichts toll, es ist einfach dumm.
  • 05.09.2017, 23:33 Uhr
  • 0
Ach, Sylvia, pöbeln ist doch kein sinnvoller Beitrag.
  • 06.09.2017, 09:50 Uhr
  • 0
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Du kennst das System nicht:
Im Grundgesetz steht: "Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit." und nicht: Die Bürger wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.

Wem also die Politik nicht passt, muss in eine Partei eintreten und dort versuchen, seine Auffassungen zur Geltung zu bringen. Die Wahl alle vier Jahre soll nur die Karten neu mischen und massiven Fehlentwicklungen gegensteuern.

Aber bloß rummotzen, dass das alles Scheiße ist, und selber nichts zur Politik beitragen, das ist dürftig.
Zum anderen spielt man auf jeden Fall bei der Wahlenthaltung dem Extremismus in die Hände. Denn die Extremisten verstehen es, ihre Anhänger fast vollstänig zu mobilisieren. Sie können dann im Extremfall als Minderheit im volk eine Mehrheit im Parlament stellen, weil die Gemäßigten ihren Hintern nicht hochkriegen und lieber Grillen gehen!

Diesem Mechanismus hat übrigens Macron seinen Sieg zu verdanken: Seine Anhänger sind zahlenmäßig in der Minderhait. Aber seine Gegner, insbesondere die Gewerkschaften, haben nur gemault und sind nicht hinreichend zur Wahl gegangen. Auch beim Brexit ist das so gewesen. Die jungen Leute waren zu faul abzustimmen, die Gegner (in der Minderheit) haben abgestimmt. Dann kam das böse Erwachen mit samt den Krokodilstränen.
  • 03.09.2017, 14:10 Uhr
  • 3
Nee, Junge, Du kennst das System nicht.
Bürger und Volk sind identisch. Und die politischen Parteien sollen zwar bei der Willensbildung des Volkes mitwirken, aber nicht den Willen der Regierung von oben nach unten vermitteln.
Wir haben eine repräsentative Demokratie in der sich die Willensbildung exakt entgegengesetz vollziehen soll(te), nämlich von unten nach oben.
Die Praxis zeigt allerdings, daß die Parteien und Politiker das System umgekehrt haben. In der Praxis betreiben sie eine Minderheitendiktatur. In der gilt leider das faschistoide Grundgesetz, nicht der Konsens.

Deinen Absatz 2 solltest Du demnach streichen.

Im Deinem Absatz 3 streiche ich den ersten Satz, weil Du Dich da etwas im Ton vergreifst. Der weitere Inhalt ist bloße, durch nichts zu belegende Behauptung. Das ist ein Armutszeugnis für unsere Demokratie und deren Macher.

Das gilt auch für Frankreich und England gem. Absatz 4.
Wenn sich die jungen Leute tatsächlich so weit von der Politik absetzen, dann haben unsere Macher sehr, sehr viele Fehler gemacht. Und die kann man nicht ausbügeln, in dem man immer wieder die gleichen Parteien mit den gleichen vertrauensunwürdigen oder entsprechend nachgebastelten Holzköpfen wählt.
  • 03.09.2017, 16:17 Uhr
  • 2
Na, Jungchen, wenn du meinst ...
Siehst ja, was rauskommt. Lebst in der falschen Welt.
  • 03.09.2017, 17:00 Uhr
  • 0
Wer den Anderen mit Jungchen tituliert nur weil er anderer Meinung ist disqualifiziert sich selbst. Was wir haben ist eine Wirtschaft,- und Parteiendiktatur. In der Partei erreicht der Einzelne nichts weil er sich mit dem Strom treiben lassen muß oder aussortiert wird. Schon alleine die Eigenfinanzierung vom Wahlkampf für Politneulinge steht zur Demokratie im krassen Gegenteil. Wer keine 20 oder 30 Tausend € hat fällt unter den Tisch und darf vielleicht Prospekte verteilen.
  • 03.09.2017, 17:11 Uhr
  • 5
"Nee, Junge," ist vielleicht respektvoller?
Du liebe Zeit!
Nach deinem Bild zu urteilen, könntest du main Sohn sein!
Lerne mal anständige Anreden - dann sehen wir weiter.
  • 03.09.2017, 17:51 Uhr
  • 0
Nach deinem Bild bist du ja offenbar nicht von dieser Welt.
  • 03.09.2017, 18:01 Uhr
  • 4
Na ja, was man so unter Welt vrsteht
  • 03.09.2017, 18:03 Uhr
  • 0
Wenn Sie über 90 sind kommt es vielleicht hin. Allerdings hätte meine Mutter sich nie mit so etwas eingelassen.
  • 03.09.2017, 18:44 Uhr
  • 4
Liebe Leute, seid so nett und laßt doch den CB. Er sucht Hader, hat aber kein Gesicht. Er hat kein Wissen, redet aber fleißig drauflos. Das muß man nicht beachten.
Übrigens, ich habe ihn mit "Nee, Junge..." angesprochen, weil ich ihn nach Inhalt und Ausdrucksweise seines Beitrages für einen noch ziemlich jungen User hielt.
  • 03.09.2017, 19:34 Uhr
  • 1
Allerdings hätte meine Mutter sich nie mit so etwas eingelassen.

Umgekehrt wohl auch nicht.
  • 03.09.2017, 20:23 Uhr
  • 0
Im Gegensatz zu Ihnen war meine Mutter eine Schönheit. Hat dieses Land nach dem Krieg wieder mit aufgebaut, hat 5 Kinder groß gezogen und nie solch einen Blödsinn von sich gegeben. So das war meine letzte Einlaßung zu irren Kommentaren.
  • 04.09.2017, 14:12 Uhr
  • 1
Ihr Lieben, geht doch einfach selber in die Politik. Dann könnt ihr schauen, was machbar ist.
  • 05.09.2017, 23:38 Uhr
  • 0
Nichts ist Machbar. Den Meisten fehlen erst mal 15 oder 20 Tausend € um für einen eigenen Wahlkampf antreten zu können. Ist man in der Partei hat man sich dem Strom anzuschließen oder kommt nie auf einen Listenplatz. Ist man auf einen solchen Platz gekommen und es ist tatsächlich gelungen in den Bundestag einzuziehen, gibt es solche Diktatoren wie Kauder, der bestimmt mit Zwang was Fraktionswille ist. Bist du nicht auf Linie so sagt er klar und deutlich, wer nicht nach Fraktionsvorgabe abstimmt verliert seinen Posten im Fachgremium oder seinen Listenplatz bei der nächsten Wahl. Das ist Parteiendiktatur und hat mit freiem Willen der Abgeordneten nichts mehr zu tun. Selbst der scheidende Bundestagspräsident hat doch in seiner Abschiedsrede noch die Parteien gemahnt nicht nur zu labern sondern zu debattieren und nicht wie Geheime Kreisel alles in Hinterzimmern zu verbrechen. Das ist schon lange kein Parlament mehr, das ist wie die Augsburger Puppenkiste, Marionettentheater erster Güte.
  • 06.09.2017, 16:15 Uhr
  • 1
Danke, Jürgen. Das trifft genau den Nagel auf dem Kopf. Nun darf man allerdings ergänzen, der Fraktionszwang ist bei uns in allen parlamentarischen Gruppen zu Hause, von der dörflichen Gemeindevertretung bis zumBundesparlament.
Es gilt die Parteiräson mit der Devise, "wer sich nicht fügt, fliegt raus". Und damit praktizieren unsere heutigen Parteien exakt das, was sie den ehem. Nationalsozialisten post hum als "kriminell" und "entsetzlich undemokratisch" vorwerfen. Die heutigen Parteien sind ebenso faschistisch orientiert, wie einst die NSDAP. Nur haben die "Nazis" keinen Hehl aus der Sache gemacht, während man uns heute durchaus verfassungsfremd, also betrügerisch weiszumachen sucht, wir lebten in einer Demokratie.
  • 06.09.2017, 17:23 Uhr
  • 1
So ist es!
  • 06.09.2017, 17:59 Uhr
  • 1
Wenn ihr immer alles negativ seht, steht ihr natürlich auf verlorenem Posten. Vergleiche mit dem Nationalsozialismus verbieten sich aber schon deshalb, weil ihr dann eure Meinung gar nicht in dieser schäbigen Form hättet äußern können. Also reißt euch mal ein wenig zusammen.
Nur ! - weil ihr in einer Demokratie lebt könnt ihr euren Müll hier posten.
  • 19.09.2017, 23:02 Uhr
  • 1
" Die heutigen Parteien sind ebenso faschistisch orientiert, wie einst die NSDAP."
Nanu? Wieviel Parteien gab es denn nach der Machtergreifung? Schon die Tatsache, dass es überhaupt mehrere Parteien gibt (42 nach Auskunft des Bundeswahlleiters) wiederlegt dieses Fake. Da gibt's sogar sowas wie "bergpartei, die überpartei; ökoanarchistisch-realdadaistisches sammelbecken"! 4828 Personen stellen sich zur Wahl.
Wieder mal schimpfen die am lautesten, die am wenigsten wissen.
  • 20.09.2017, 08:14 Uhr
  • 0
Die NSDAP und die Zahl der heutigen Parteien stehen hier nicht zur Diskussion.
  • 20.09.2017, 10:01 Uhr
  • 0
Was denn dann?

Meine Eltern und Großeltern wären glücklich gewesen, in heutigen Verhältnissen zu leben. Und unsere Nachkommen werden von unserer Zeit noch als vom "Goldenen Zeitalter" träumen, wo alles besser war als zu deren Zeit es sein wird.
  • 20.09.2017, 10:34 Uhr
  • 0
Jaja, wir wissen nun alle, daß Sie ein Räsoneur und nicht fähig sind, zu einer ordentlichen Diskussion. Lassen Sie es damit gut sein
  • 20.09.2017, 11:52 Uhr
  • 1
Von Ihnen habe ich Diskutables noch nicht gelesen. Jedenfalls verwenden Sie den Begriff "faschistisch", offensichtlich ohne zu wissen, was der Begriff bedeutet und was das ist.
  • 20.09.2017, 12:10 Uhr
  • 0
Tscha, CB, bur Angelesenes und Halbwissen machen noch keinen gebildeten Menschen. Der Ursprung des Wortes Faschist geht zurück auf einen Begriff der Antike: "Recht haben". Und wenn ich den Ausdruck "faschistisch" oder "faschistoid" anwende, dann beziehe ich mich gewiß nicht hirnloserweise auf die bei Ihnen anscheinend vorherrschende Musolini-Fama. Ich meine damit die stupid uneinsichtige Rechthaberei.
  • 21.09.2017, 20:01 Uhr
  • 1
Es geht nicht um Etymologie. Wenn Faschist auf "Recht haben" zu münzen ist, dann sind sie auch ein Faschist, weil Sie ja auch recht haben wollen.
Hirnlos ist, wenn man einen Pfeil abschießt, ohne zu merken, dass man sich selbst in den Rücken schießt.

Ob Recht haben stupid und uneinsichtig ist, geht aus dieser Etymologie nicht hervor, sondern ist ein nachträglicher heimlicher Zusatzgedanke, um den Kopf aus der Schlinge der Lächerlichkeit zu ziehen.

Und: Was ein Wort in der Gegenwartssprache bedeutet, hat sehr oft mit dem etymologischen Ursprung nichts mehr zu tun. Diese Bedeutung sollte man, wenn man nicht halbgebildet ist, auch kennen.
  • 22.09.2017, 08:01 Uhr
  • 0
Angelesenes macht keinen gebildeten Menschen? Nicht Lesen macht jedenfalls einen ungebildeten Menschen. Wenn sie wirklich lesen könnten, würde Ihnen der Etymologische Unsinn nicht unterlaufen sein.

Ihre Herleitung von "Recht haben" ist falsch.
Hartnäckige Rechthaberei heißt "Pertinacia" und hat mit Faschismus aber auch gar nichts zu tun.

Vielmehr geht Faschismus auf "Fasces" zurück. Das ist ein Rutenbündel, im alten Rom ein Herrschaftszeichen. Das davon abgeleitete italienische Wort "fascio" wurde nach der Vereinigung Italiens von den Arbeiterbewegungen eingeführt. Ob die das Herrschaftszeichen im Blick hatten, ist nicht sicher. Es könnte einfach nur der enge Zusammenschluss der Mitgleider gemeint gewesen sein. 1871 wurde der anarchistische "Fascio di Bologna" gegründet. Danach entstanden zahlreiche "fasci" im Lande, in Mailand der "Fascio dei lavatori". Um die Jahrhundertwende taucht dann gelegentlich der Ausdruck "Fascismo" auf.
1917 trat ein tiefgreifender Bedeutungswandel (von links nach rechts) ein, als rechtsgerichtete Mitglieder der Kammer sich für eine energischere Kriegspolitik zu dem "Fascio parlamentare" zusammenschlossen.
  • 22.09.2017, 08:30 Uhr
  • 0
Nachdenken ist nicht Gehirnakrobatik,ondern ein Prinzip der Logik. Ihr Lexikon vermittelt Wissen, ber leider keine Logik.
Und damit sollten wir das Thema beenden
  • 22.09.2017, 09:20 Uhr
  • 0
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