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Wahlwerbung mit Erdogan

Wahlwerbung mit Erdogan

03.09.2017, 19:59 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Allianz Deutscher Demokraten (kurz AD-Demokraten, ADD) ist eine deutsche Kleinpartei, die sich vornehmlich an türkischstämmige und muslimische Migranten richtet.
Gegründet wurde die Partei von Remzi Aru direkt nach der Bundestagsresolution zum türkischen Völkermord an den Armeniern 2016. Seiner Ansicht nach ist keine Partei mehr für – insbesondere türkische – Migranten in Deutschland wählbar.
Experten sehen eine klare Nähe zum türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dessen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) und eine „schmale Wahlbasis“, da die Partei vor allem türkischstämmige Personen anspreche, von denen aber nur die Hälfte in Deutschland wählen darf.

Eine Partei, die sich Allianz Deutscher Demokraten nennt und Wahlwerbung mit dem Konterfei des türkischen Staatspräsidenten macht ist schon eine Besonderheit.

Da frage ich mich, wann auch andere Parteien diesem neuen Trent folgen? Werden wir bald auch die Gesichter anderer Staatsoberhäupter auf den Wahlplakaten und Flyern zur nächsten Bundestagswahl sehen?

Eines scheint mir sicher, die Partei mit dem Namen Allianz Deutscher Demokraten ist wohl ein Anhängsel der türkischen AKP. Anders kann ich das Plakat nicht werten.

Wer diese noch Kleinpartei wählt sollte wissen wen oder was sie / er wählt und sich nicht durch den Namen auf dem Stimmzettel ins Bockshorn jagen lassen.

Jetzt sehe ich auch den Aufruf Erdogans " GEBT Eure Stimme keinen türkenfeindlichen PARTEIEN" in einem neuen Licht.

14 Kommentare

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Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Frau Bundeskanzler Dr. Angela Merkel


Frau Dr. Merkel,

Ihre am 02.09.2017 wiederholte Behauptung, der Islam würde zu Deutschland gehören, ist Geschichtsfälschung. Mit dieser irreführenden Behauptung unterstützen Sie den islamischen Diktator Erdogan, der in Europa herrschen will und schon 1998 gesagt hat: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten".

"Islam" ist die Unterwerfung unter die Lehre eines arabischen Kaufmannes, die im "Koran" unabänderlich festgelegt ist. Der Islam ist eine religiös begründete totalitäre politische Ideologie, die nach Weltherrschaft strebt. Der Islam verfolgt Christen, verlangt die Todesstrafe für die Ablehnung des Islam (www.fachinfo.eu/fi033.pdf) und strebt die Judenvernichtung an wie einst der NS-Staat. Erinnert sei an den Holocaust von Medina.

Der Islam bekämpft die UN-Menschenrechte-Charta, also unser Grundgesetz. (https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoe...te_im_Islam). Mit Ihrer Geschichtsklitterung bereiten Sie den Weg für ein islamisches Deutschland:
- Sie veranlassen die Einwanderung von Millionen Islam-Anhängern.
- Sie ermöglichen eine islamische Parallelgesellschaft.
- Sie erwirken einen drastischen Rückgang der inneren Sicherheit.
- Sie bekämpfen die AfD, die den demokratischen Rechtsstaat gegen die Diktatur des Islam verteidigt.

Demokraten können die CDU nicht wählen. Dieses Schreiben steht auch im Internet (www.fachinfo.eu/merkel.pdf) und sollte verbreitet werden.

Für ein Deutschland, in dem auch Deutsche gut und gerne leben.
Hans Penner
  • 05.09.2017, 19:50 Uhr
  • 1
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Sie brauchen nicht erst ins Parlament einziehen, wir haben schon genug von denen in den Parteien und damit im Land und im Bund. Da werden die Böcke zum Gärtner gemacht als Migrationsbeauftragte und Andere.
  • 04.09.2017, 14:31 Uhr
  • 3
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Nach meiner Meinung ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis eine islamisch geprägte Partei in den Bundestag einzieht. Da wird so manche Altpartei viele Wählerstimmen weniger bekommen.
  • 04.09.2017, 13:36 Uhr
  • 0
das sehe ich nicht so ...
zwar leben in Deutschland etwa 5 Millionen Muslime, aber nur die wenigsten von ihnen sind deutsche Staatsbürger ... und nur deutsche Staatsbürger dürfen bei einen BT-Wahl wählen ...
"Das aktive Wahlrecht steht grundsätzlich all denjenigen zu, die die entsprechenden Voraussetzungen dafür erfüllen:

Deutsche bzw. Deutscher im Sinne des Artikel 116 I GG (also deutsche Staatsangehörigkeit)
Mindestalter von 18 Jahre Jahren
Seit mindestens drei Monaten in einer Wohnung in der Bundesrepublik Deutschland wohnhaft oder sonst gewöhnlicher Aufenthalt in der BRD
Führung im Wählerverzeichnis der Heimatgemeinde (= Hauptwohnsitz)
Kein Ausschluss vom Wahlrecht (s.u.)"
Quelle: http://www.juraforum.de/ratgeber/oef...and-waehlen
  • 04.09.2017, 20:06 Uhr
  • 0
Die Chance die 5% Hürde zu schaffen ist doch vom Wahlverhalten aller Wahlberechtigten abhängig.

Wenn 50% der Wahlberechtigten eine gültige Zweitstimme abgeben, so liegt die 5% Hürde bei ca 1.550.000 Stimmen.
Bei 80% der Wahlberechtigten wären es ca 2.450.000 Stimmen.
  • 04.09.2017, 23:43 Uhr
  • 0
zwar schon etwas älter, aber dennoch interessant:
"Die Zahl der in der Türkei Wahlberechtigten Deutschtürken liegt bei knapp 1,4 Millionen."
Quelle: log.initiativgruppe.de/2014/06/04/statistik-4-turkischstammige-in-deutschland/
  • 05.09.2017, 00:07 Uhr
  • 0
Bei der Bundestagswahl sollen ca. 1,25 Mill. Deutsch-Türken wahlberechtigt sein.
  • 05.09.2017, 00:14 Uhr
  • 0
und wir können sicher sein, daß nicht alle wählen gehen.
Und die, die wählen gehen, werden mit Sicherheit nicht alle ADD wählen ...
meinst du nicht auch?
  • 05.09.2017, 00:20 Uhr
  • 0
Mir ging es nicht um eine Ängstlichkeit, dass diese Gruppierung überhaupt in die Nähe der Sperrklausel kommen könnte.
Jedoch die Namensnennung dieser Gruppierung zeigt, dass da ein Wolf im Schafsfell unterwegs ist.
Die Werbung mit der Aufforderung des Staatschef eines anderen Landes ist eine Ungehörigkeit, wie sie noch nicht dagewesen ist.
  • 05.09.2017, 23:45 Uhr
  • 0
"Jedoch die Namensnennung dieser Gruppierung zeigt, dass da ein Wolf im Schafsfell unterwegs ist."
das sehe ich nicht so, denn es ist ein zahnloser Wolf ...
denn, wie gesagt, die türkische ADD hat nicht das Potenzial in den Bundestag einziehen zu können ...
übrigens, früher wurde von der Kanzel herunter befohlen, wer gewählt werden muß ...
  • 05.09.2017, 23:56 Uhr
  • 0
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Die Türkei trägt ihren politischen Kampf bewusst und methodisch nach Deutschland. Es geht ihr auch darum, den demokratischen Konsens in Deutschland zu stören und Erdogan will die türkischstämmigen Deutschen in die Loyalität zwingen.

Im Grunde genommen zeigt sich, dass die Türken in Deutschland nicht zu Hause sind und auch wohl nicht sein werden – das „Zündeln“ anfangen – und unsere Regierung scheinbar " immer noch" schläft!

Eine neue türkische Partei in Deutschland, neue Moscheen und Parallel-Gesellschaften aufbauen und der Doppelpass sind Grundlagen dieser negativen Entwicklung und nicht nur der Anfang!
  • 04.09.2017, 07:42 Uhr
  • 5
Dem 1. Absatz deines Beitrages stimme ich voll zu.
Dem 2. Absatz kann ich nur bedingt zustimmen. Denn es gibt auch viele Türken, die hier tatsächlich zu Hause sind und ein friedliches, gemeinsames Leben mit uns anstreben oder auch leben. Natürlich gibt es einen anderen Teil, der das nicht möchte, siehe die Erdogan - Propaganda Demo in Köln. Hier muss man aber dazu sagen, dass Menschen aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland angekarrt wurden, um dort für Präsenz zu sorgen.
Ich bin der Auffassung, dass man den Erdogan Anhängern hier in Deutschland einfach mal klar sagen sollte, dass sie hier nicht willkommen sind.
Andererseits sind mir aber all diejenigen willkommen, die unsere Demokratie schätzen und diesen Despoten verachten.
Man darf nicht vergessen: Angeblich knapp 50% haben gegen Erdogan gestimmt.
Habe es schon mehrmals gesagt: Die Wahl zweifele ich immer noch an.
  • 05.09.2017, 22:53 Uhr
  • 0
Zum 2. Absatz noch folgende Ergänzung:

Ich finde es jedenfalls schlimm, wenn durch religiöses Ereifern immer mehr Anhängerinnen mit „islamischen Kopftüchern“ und langen schwarzen Gewändern herumlaufen, weshalb wenigstens Kinder nicht vereinnahmt und die Öffentlichkeit in Deutschland vor religiösen und/oder weltanschaulichen Konflikten formal geschützt werden sollten.

Die Religionsfreiheit ist eines der höchsten Güter, auf die Europa zu Recht stolz ist und Deutschland hat dies explizit in sein Grundgesetz geschrieben. Aber sie thront nicht losgelöst über allen anderen Grundrechten und heimischen Kulturen, Sitten und Gebräuchen, die das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Glaubens sichern muss.

Bei multiethnischen und multikulturellen Gesellschaften ist und bleibt die Integration schwierig und es treten immer wieder Probleme auf, wenn die „Zuwanderer“ ihre „Kulturidentitäten“ aufrechtzuerhalten und in Deutschland scheinbar vermehrt mit Nachdruck durchsetzen wollen – obwohl viele dieser jungen Mädchen in Deutschland geboren wurden.
  • 06.09.2017, 07:40 Uhr
  • 0
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solange die ADD nicht laut über die Einführung der Todesstrafe in Deutschland nachdenkt, darf Remzi Aru in Deutschland seine wirren Ideen äußern ...
Art. 5 Abs. 1 GG gibt ihm das Recht dazu ...
ein Recht, dass in seiner Heimat von seinem großen Vorbild mit Füßen getreten wird.
Eines ist sicher, Remzi Aru kann ohne Bedenken in die Türkei einreisen, ohne dass er als mutmaßlicher Terrorist verdächtig und inhaftiert wird.

Da das Wahlplakat in türkischer Sprache abgefaßt ist, ist die Bezeichung dieser Partei "Allianz Deutscher Demokraten" ein schlechter, sehr schlechter Witz ...
denn ähnlich wie Erdogan sieht Remzi Aru die Deutschen mit türkischem Migränegrund nicht als Deutsche, sondern als Türken ...

Insoweit sollte jedem, also auch unserer Kanzlerin klar sein, dass nicht nur die Integration dieser Türken, die angeblich Deutsche sind, gescheitert ist, sondern dass diese Türken, trotz der deutschen Staatsbürgerschaft, Türken geblieben sind und keine Deutschen sein wollen.
Man kann halt nicht zwei Herren dienen, ohne einen zu verraten ...
  • 03.09.2017, 22:27 Uhr
  • 2
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