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US-Botschafterin: Nordkorea "bettelt um Krieg" - Putin warnt vor globaler Katastrophe

News Team
05.09.2017, 12:55 Uhr
Beitrag von News Team

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich zu: Die US-amerikanische UNO-Botschafterin Nikki Haley sagte, Kim Jong-un "bettle um den Krieg". Die USA drängen dazu, das Land vollkommen zu isolieren, während die chinesische Regierung wiederholt auf Frieden pocht. Auch der russische Präsident Wladimir Putin warnte vor einer möglichen "globalen Katastrophe".

Nikki Haley verkündete in einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates in New York, dass die USA keinen Krieg wollten, aber "ihre Geduld sei nicht unbegrenzt".

Krieg ist nie etwas, was die Vereinigten Staaten wollen. Wir wollen ihn auch jetzt nicht, aber die Geduld unseres Landes ist nicht unbegrenzt.

Russland: Sanktionen könnten zu „massivem menschlichen Leid führen“.
Die USA forderten die schärfsten möglichen Sanktionen gegen Nordkorea und erwägten den gesamten Handel in das Land zu unterbinden, dies träfe vor allem chinesische Unternehmen. Haley lobte in der Vergangenheit verhängte Sanktionen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich für strengere Sanktionen gegen Nordkorea aus, während der russische Präsident Wladimir Putin diese als „nutzlos, ineffektiv und ausgeschöpft“ bezeichnete. Stattdessen könnten die Sanktionen zu „massivem menschlichen Leid führen“. Putin forderte sowohl Washington, als auch Pyonygang auf, ihre Rhetorik zu entschärfen. Die militärische Hysterie könne zu einer "globalen Katastrophe" führen.

China: "Krieg ist keine Option."
Auch Chinas UNO-Gesandter Liu Jieyi rief wiederholt alle Seiten dazu auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Krieg sei „keine Option“ um die Nordkorea-Frage zu klären. Vergangene Woche hatte die Regierung in Peking alle Akteure auf der koreanischen Halbinsel klar gewarnt, dass China niemals Krieg oder Chaos vor seiner Haustür zulassen werde. Die Ankündigung erfolgte inmitten einer militärischen Machtdemonstration der USA und Südkoreas als Reaktion auf nordkoreanische Raketenstarts. Peking warnte davor, dass der Konflikt auf der Halbinsel kein Computerspiel sei.

Peking wird niemals Krieg oder Chaos vor seiner Haustür zulassen


USA: "Reden ist nicht die Antwort!"

Sowohl Russland, als auch die Schweiz boten an diplomatisch zu vermitteln. US-Präsident Trump verkündete jedoch, dass „Reden nicht die Antwort sei.“

Reden ist nicht die Antwort!

Südkorea rüstet auf
Südkorea startete diesen Dienstag Marineübungen und warnte laut der Nachrichtenagentur Yonhap, dass im Falle einer Provokation aus dem Norden, sie „sofort zurückschlagen und sie auf See begraben“ könnten. Am Vortag hatte das südkoreanische Militär bereits einen Raketenangriff auf das Nukleartestgelände des Nordens simuliert.

Am Sonntag soll Nordkorea einen unterirdischen Nukleartest durchgeführt haben. Die getestete Bombe soll eine Sprengwirkung von 50 bis 120 Kilotonnen haben. Das wäre eine dreimal bis siebenmal zerstörerische Atombombe, als jene, die die USA 1945 auf Japan abwarfen. Damals starben durch die Explosionen und jahrzehntelangen Nachwirkungen hunderttausende Menschen.

Japan übt für den Ernstfall
Wie die japanische Zeitung „Nikkei Asian Review“ schreibt, soll die Regierung in Tokyo bereits für den Kriegsfall planen: Eine Massenevakuierung von fast 60.000 japanischen Bürgern, die derzeit in Südkorea leben oder Südkorea besuchen werde derzeit vorbereitet.

Trump will eventuell auch Handelsbeziehung zu China stoppen
Mit den neuen Sanktionen ziehen die USA, laut US-Präsident Donald Trump auch in Anbetracht alle Handelsbeziehungen zu Ländern zu stoppen, die ihrerseits mit Nordkorea handelten.


Sollte der US-Präsident dies wirklich durchführen und damit die Beziehungen zu China abbrechen, die Nordkoreas wichtigster Handelspartner sind, werde er sofort gestürzt, sagte nun WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange, als Reaktion auf Trumps Tweet.
„90 Prozent des nordkoreanischen Handels entfallen auf China. Wenn Trump die 650 Milliarden US-Dollar durch US-Handel mit China blockt, wird er sofort abgesetzt ", twitterte Assange.

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2 Kommentare

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Nordkorea bettelt nicht um einen Krieg, wie Nikki Haley gestern sagte.
Das was Nordkorea möchte sind ganz einfach Sicherheitsgarantien, und nichts anderes. Aber die neue amerikanische Administration ist einfach zu dumm um so etwas zu kapieren, gerade wenn es um Asiaten geht.
  • 05.09.2017, 21:44 Uhr
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Man merkt von den Beteiligten, daß sie noch keinen Krieg am eigenen Körper ertragen mußten. Einen Krieg zu beginnen ist keine Kunst, da muß nur weiter so gehandelt werden wie bisher. Nur einen Krieg beenden, das schaffen die meisten nicht. Was ist das Ende der Geschichte; noch mehr Leid und Elend auf der Welt. Als hätten wir nicht schon genügend Flüchtlinge und Migranten die ihre Länder verlassen wollen. Nur weil einige Blödmänner sich nicht rational verhalten.
  • 05.09.2017, 14:39 Uhr
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