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Angehörige trauern um tote Kinder: Es ist Krieg in unserer Nachbarschaft, do ...

Angehörige trauern um tote Kinder: Es ist Krieg in unserer Nachbarschaft, doch niemand redet darüber

News Team
06.09.2017, 14:45 Uhr
Beitrag von News Team

Am 25. März 2015 startete eine internationale Koalition unter Führung Saudi-Arabiens Luftangriffe gegen die sogenannte Huthi-Gruppe im Jemen. Das war der Beginn eines grausamen Krieges, der bis heute anhält. Doch in den Medien hört man relativ wenig davon.

In den letzten zwei Jahren hat der Konflikt das ganze Land erfasst. Laut Amnesty International werden im ganzen Land grausame Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen begangen, die "untragbares Leid für die Zivilbevölkerung" verursachen.

Auf der einen Seite des Konflikts stehen die Huthis, eine bewaffnete Gruppe, deren Mitglieder zu einem Zweig des schiitischen Islam gehören. Die Huthis sind mit Anhängern des ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh verbündet. Saudi Arabien befürchtet durch einen Sieg der Schiiten würde der Iran, Erzfeind des saudischen Regimes, an Einfluss in der Region gewinnen.

Auf der anderen Seite stehen die Anti-Huthi-Truppen, die sich mit Präsident Abd Rabbu Mansour Hadi und der von Saudi-Arabien geführten Koalition verbündet haben.

Ein ungleicher Kampf, denn die saudische Koalition, die über die modernsten Waffen unteranderem aus Deutschland und den USA verfügt, ist den Huthi waffentechnisch weit überlegen. Die Huthi sind zu einem Guerrillakampf und Verstecken in Gebirgshöhlen gezwungen.

Seit zwei Jahren ignoriert ein großer Teil der Welt diesen "wütenden Konflikt" und hört wenig über seine "verheerenden Folgen", wie Amnesty International schreibt.

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