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"Volksverräter!", "Hau ab!, "Abwählen!": Merkel erlebt Wahlkampf-Hölle bei i ...

"Volksverräter!", "Hau ab!, "Abwählen!": Merkel erlebt Wahlkampf-Hölle bei ihren Reden

News Team
07.09.2017, 14:03 Uhr
Beitrag von News Team

Angela Merkel erlebt bei ihren Wahlkampf-Auftritten derzeit extrem unfreundliche Empfänge. Im Heidelberg wurde sie mit Tomaten beworfen, im Ostern des Landes empfangen sie Pfeifkonzerte und Buh-Rufe.

Hunderte Merkel-Gegner störten eine Veranstaltung in Torgau durch Zwischenrufe und lautes Pfeifen. Sie schrieen: "Volksverräter", "Abwählen" und "Hau ab".

Merkel hielt den laut schreienden Menschen entgegen, dass sich andere Länder freuen würden, "wenn sie unter so demokratischen Bedingungen demonstrieren könnten".

Merkel blieb trotz des Lärms gelassen und hielt ihre Rede, ohne sich allzu sehr beeindrucken zu lassen.

"Mir ist es wichtig, auch immer wieder dorthin zu fahren, wo ich nicht nur freundlich empfangen werde“, sagte die CDU-Vorsitzende den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. „Viele Menschen, die sich den Trillerpfeifenkonzerten und den Sprechchören nicht anschließen, brauchen Ermutigung dafür, weiter Zivilcourage zu zeigen und dem Hass entgegenzutreten.“

Merkel sagte, gerade in ihrem Wahlkreis suche sie immer wieder das Gespräch mit Kritikern. „Aber wenn jemand nur noch pfeift und brüllt, dann kann man nicht mehr gut reden.“

Anhänger der AfD, der NPD und der Thügida, eines Pegida-Ablegers aus Thüringen, waren nach Torgau gekommen. Auch in Finsterwalde in Brandenburg war ein Auftritt Merkels von einem Pfeifkonzert begleitet worden. "Merkel muss weg"-Sprechchöre empfingen dort die Kanzlerin.

108 Kommentare

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Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, daß sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst.

Platon (427 - 348 od. 347 v. Chr.), lateinisch Plato, griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie
  • 10.09.2017, 08:50 Uhr
  • 1
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und die, die sich so benehmen, fordern für sich Respekt ein
  • 09.09.2017, 21:55 Uhr
  • 4
Es sind Menschen die von Demokratie reden und nichts davon wissen
  • 09.09.2017, 21:56 Uhr
  • 3
nichts davon wissen wollen, passt wohl eher
  • 09.09.2017, 21:59 Uhr
  • 3
Ich verstehe überhaupt nicht was sie mit mehr Demokratie meinen
  • 09.09.2017, 22:00 Uhr
  • 1
die wollen nicht in einer Demokratie leben, tun ja alles dafür.
  • 09.09.2017, 22:02 Uhr
  • 1
Habe gerade auf facebook gesehen,hier in Mainz war das auch so !
  • 09.09.2017, 22:23 Uhr
  • 2
und DIE werden es sein, die dann auch wieder jammern werden... nach der Wahl, wenn es Frau Merkel nicht schaffen würde.

DIE meckern immer, denn das was diese wollen, ist nicht umsetzbar.
  • 09.09.2017, 22:34 Uhr
  • 3
Ja sie wollen das ihnen die gebratenen Hühnchen in den Mund flattern und solange es nicht geht werden sie unzufrieden sein
  • 09.09.2017, 22:36 Uhr
  • 3
  • 09.09.2017, 22:36 Uhr
  • 2
und dann fehlt Salz
  • 10.09.2017, 07:55 Uhr
  • 2
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Themistokles glaube ich war es, der von seinen Landsleuten von 2500 Jahren abgewählt wurde, einzig und allein deshalb, weil "immer derselbe" den Wählern "langweilig" wurde.
  • 09.09.2017, 07:38 Uhr
  • 2
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In Heidelberg sprach Merkel eine halbe Stunde auf dem Uniplatz. Ca. 3000 hörten zu. Die Linke und die AfD meldeten ein Dutzend Teilnehmer an, sie bekamen einen Platz an der Alten Universität, d.h. ca. 200 m vom Redeplatz entfernt.
Es wurden 2 Tomaten geworfen, und der rote Blazer von Frau Merkel bekam etwas ab.
Dir Polizei ermittelt. (RNZ)
  • 09.09.2017, 07:03 Uhr
  • 1
@Edith,
mal ehrlich, was sind das denn für "Neandertaler", die mit Tomaten auf eine Politikerin werfen?
Auch Frau Merkel hat das Recht ihre Meinung in der Öffentlichkeit zu vertreten ...
daß man eine völlig andere Sichtweise als sie haben kann, oder muß, ist evident, aber auch Frau Merkel weiß, daß sich sich schon sehr oft geirrt hat ... auch ohne daß man sie mit Tomaten beworfen hat ...
und es muß ja auch nicht immer ein AKW explodieren, um sie zum Umdenken zu bewegen ...
Ich persönlich habe ein Problem mit diesen Politik-Hooligans, die Politiker unflätig beleidigen, oder mit Gegenständen bewerfen ...
ich habe auch kein Verständis für primitive Politiker, die Demonstranten den Mittelfinger zeigen ...
wer mit Äußerungen nicht einverstanden ist, soll doch bitte sich ein Beispiel an den Gewerkschaften nehmen ... deren Mitglieder benutzen eine Trillerpfeife, um ihren Unmut lautstark kund zutun ...
  • 09.09.2017, 11:01 Uhr
  • 2
@Tommy
habe ich irgendwo geschrieben, dass ich diesen Tomatenwurf gutheiße?`?
Ich habe neutral berichtet, weiter nichts. So stand es gestern in der hiesigen Presse , und ich habe das übernommen.

Es gibt Leute, die werfen Eier oder Torten - Trillerpfeifen sind durchaus akustische Belästigungen, die jeden Redner müde machen können.. Da finde ich Spruchbänder noch am wenigsten störend.
  • 09.09.2017, 11:15 Uhr
  • 1
@Edith,
du hast mich leider falsch verstanden ...
ich denke, daß ich dich mittlerweile so gut kenne, um zu wissen, daß du solche Ungehörigkeiten nie und nimmer befürwortest ...

" Trillerpfeifen sind durchaus akustische Belästigungen, die jeden Redner müde machen können.. Da finde ich Spruchbänder noch am wenigsten störend."
stimmt, aber Spuchbänder liest niemand ..
den Lärm, den die Trillerpfeifen machen, dem kann sich keiner entziehen ... und der lautstarke Protest soll ja beim Redner in Erinnerung bleiben ...
  • 09.09.2017, 11:31 Uhr
  • 0
@Tommy

eben habe ich noch eine Einschätzung des Chefredakteurs der RNZ zu dem Ereignis (Merkel Besuch) am Dienstag auf dem Uniplatz gelesen:

"Aber dieses nervige Geschreie, Gejohle und Gepfeife am Rande des Auftritts von Angela Merkel . . .das war schon einmalig."

Und aus einem Leserbrief: "Dieses andauernde schrille Pfeifkonzert war kaum zu ertragen und grenzte schon an Körperverletzung..."

Man hat das Recht, seine Meinung zu sagen. Deshalb finde ich Spruchbänder noch am erträglichsten für den Adressaten.

Aber in der Tat hat sich die Atmosphäre in der Stadt seir 2 Jahren auffallend verändert. Wir hatten eine Erstaufnahmeeinrichtung in der Stadt, die 2018 auslaufen soll. Das Land möchte eine Verlängerung, aber die Stadt wehrt sich dagegen. Auch Mannheim möchte das nicht.

Fast jeden Tag gibt es Krawall in dieser Einrichtung, Irgendwie sind alle überfordert.
  • 09.09.2017, 12:17 Uhr
  • 0
ich zitiere jetzt bewußt nicht Angela Merkel mit den Worten wir schaffen das ...
daß wir es nicht schaffen, war ihr spätestens zu dem Zeitpunkt klar, als sie im Oktober 2015 zu dem lupenreinen Dämokraten Erdogan als Bittstellerin reiste, und dort das Recht der politisch Verfolgten, Art. 16a GG, mit 6.000.000.000.- € an diesen Dämokraten verkauft hat ...
Das Asyl kennt keine Obergrenze sagte sie ...
stimmt, ähnliche widerliche Deals stehen mit Ägypten und Libyen an ...
  • 09.09.2017, 12:30 Uhr
  • 0
Zu solchen Widerlichkeiten hätte es nicht kommen sollen - und hätte sie am 7. September 2015 der WELT LAUT VERKÜNDET, dass die Türen nun zugehen, wäre das ganze Elend in Grenzen geblieben.
Dieser Appell der VERNUNFT an die WElt - der ist ausgeblieben!

Jetzt? ? ? Ja, das Elend in den Lagern - das soll nun niemand mehr sehen.
So etwas fasst man unter dem Begriff politische Weitsicht zusammen, und das kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
Und hätten DeMaiziere oder Seehofer nicht sehr früh besorgte Gesichter gemacht - und hätte die AfD nicht SEHR FRÜH darauf hingewiesen, wäre Erdogan vielleicht auch gar nicht ins Spiel gekommen.
Aber diese Lösung ist fatal!
  • 09.09.2017, 12:41 Uhr
  • 1
Seinen Protest, seinen Unmut und seine Unzufriedenheit auszudrücken, indem man mit Tomaten oder Eiern wirft, ist zwar nicht 'die feine Art', ist jedcoh auf jeden Fall harmloser als einen Sprenggürtel, eine Kalaschnikow oder einen LKW als Waffe zu benutzen. Schaut man jedoch in die von blankem Hass und von Wut verzerrten Gesichter der 'Hau-ab!'-Gröler, kann einem schon der Gedanke kommen, dass diese Menschen auch in der Lage wären, sich zur Benzutzung von weniger harmlosen Geschossen hinreißen zu lassen, besonders wenn sie von politischen Agitatoren aufgeputscht werden.
Unsere demokratische Verfassung garantiert uns zwar Rede- und Meinungs- sowie Versammlungsfreiheit, jedoch sind diese Freiheiten nicht grenzenlos.
  • 09.09.2017, 12:46 Uhr
  • 3
@Friedhelm,
"Seinen Protest, seinen Unmut und seine Unzufriedenheit auszudrücken, indem man mit Tomaten oder Eiern wirft, ist zwar nicht 'die feine Art', ist jedcoh auf jeden Fall harmloser als einen Sprenggürtel, eine Kalaschnikow oder einen LKW als Waffe zu benutzen"
wer Sprenggürtel und eine Kalashnikov benötigt seine Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen ist kein Demonstrant, sondern ein Terrorist ...
und ist definitiv NICHT vom Art. 5 Abs. 1 GG gedeckt!

"Unsere demokratische Verfassung garantiert uns zwar Rede- und Meinungs- sowie Versammlungsfreiheit, jedoch sind diese Freiheiten nicht grenzenlos."
Sehr richtig!
was die Meinungsfreiheit betrifft, wird sie durch den Art. 5 Abs. 2 GG eingeschränkt ...
was aber den meisten hier leider völlig unbekannt zu sein scheint ...
"besonders wenn sie von politischen Agitatoren aufgeputscht werden. "
ich denke, es gibt nicht nur politische, sondern auch religiöse Agitatoren ... und die Schlimmsten sind für mich letztere ...
  • 09.09.2017, 13:29 Uhr
  • 2
Wenn wir uns darauf verständigen könnten, dass auch ein Terrorakt eine Demonstration ist, wenn auch eine extreme, von Extremisten veranstaltete, so sind wir uns ja in dem Punkt einig.
Fundamentalisten - religiöse sowohl als auch politische - sind Extremisten. kennen keine Kompromisse, wähnen sich im Besitz der absoluten Wahrheit, verachten und verurteilen alles und jeden, der ihre Sicht der Dinge nicht teilt. Sie scheuen sich meist auch nicht, Gewalt gegen ihre Gegner anzuwenden.
  • 09.09.2017, 14:03 Uhr
  • 4
Friedhelm,
"Wenn wir uns darauf verständigen könnten, dass auch ein Terrorakt eine Demonstration ist, wenn auch eine extreme, von Extremisten veranstaltete, so sind wir uns ja in dem Punkt einig."
leider nein!
Unter Demonstration verstehe ich als Demokrat das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
Ein Terrorakt kann daher niemals eine Demonstation sein ... zumindest nicht nach meinem Verständnis ...
guck mal im Art. 8 Abs. 1 GG nach
siehst du das wirklich anders???
  • 09.09.2017, 14:52 Uhr
  • 1
Aber Friedhelm, wie kannst du denn einen Tomatenwurf mit einem Schuss aus einer Kalaschnikow gleichsetzen.

Dass wir uns darin einig sind, dass Gewalt nichts mehr mit freiheitlicher Demonstration zu tun hat, ist doch wohl jedem nicht mehr zu erläutern.

Die rote Linie ist da zu ziehen, wo Freiheit als Gesetzlosigkeit verstanden wird. Freiheit hört natürlich da auf, wo sie die Freiheit eines anderen Menschen verletzt.

In einer Demokratie sollten solche Werte im Elternhaus und auf der Schule gelehrt und verstanden werden. Und wer aus einem anderen Kulturkreis kommt, sollte bereits am Anfang darauf hingewiesen werden.
  • 09.09.2017, 14:59 Uhr
  • 1
" Und wer aus einem anderen Kulturkreis kommt, sollte bereits am Anfang darauf hingewiesen werden."
so ist es!
"Der siebte und letzte Kursabschnitt des Integrationskurses heißt Orientierungskurs. Er dauert 100 Stunden. Wesentliche Themen im Orientierungskurs sind die deutsche Rechtsordnung, Geschichte und Kultur sowie Werte, die in Deutschland wichtig sind, zum Beispiel Religionsfreiheit, Toleranz und Gleichberechtigung."
Quelle: http://www.bamf.de/DE/Willkommen/Deu...e-node.html
allerdings befürchte ich, daß es oft nicht ausreicht wenn nur auf unsere Religionsfreiheit, Toleranz und Gleichberechtigung hingewiesen wird.
Es muß klargemacht werden, daß diese Werte unveräußerlich und alternativlos sind ...
d.h. wer das nicht will, MUSS m.E. unser Land wieder verlassen ... und darauf sollte jeder bereits vor der Einreichung des Asylantrags hingewiesen werden!
um es ganz deutlich zu sagen:
Asyl darf es nur für jene Flüchtlinge geben, die mit beiden Beinen auf unserer Rechtsordnung stehen ...
wer etwas anderes präferiert muß sich das Land suchen, daß mit seiner Ethik und Moral korrespondiert!
  • 09.09.2017, 15:18 Uhr
  • 4
Inzwischen versucht De Maizière die Positionen der AfD noch zu übertreffen, indem er von Kürzungen des Unterhalts der Flüchtlinge spricht.
Ich nenne das "Fischen am rechten Rand".
  • 09.09.2017, 15:24 Uhr
  • 2
@Tommy
lat. 'demonstrare' = bezeichnen, darlegen, vorstellen, zu erkennen geben, deutlich angeben
Mein Verständnis von 'Demonstration' leite ich ab vom lateinischen Ursprung des Wortes. Wenn ich gegen etwas 'demonstriere', gebe ich dadurch deutlich zu erkennen, dass ich dagegen bin. Das kann ich auf friedliche Art und Weise tun (Plakat, Spruchband, Lied, Demonstrationszug, usw.) oder auch durch Gewaltausübung.
@Edith
Ich habe also keineswegs einen Tomatenwurf mit einem Schuss aus einer Kalaschnikow 'gleichgesetzt', sondern lediglich beide Aktionen als 'Demonstration' in dem oben beschriebenen Sinne bezeichnet, wobei ich allerdings saen würde, dass der Tomatenwurf bereits als Akt der Gewaltanwendung anzusehen ist.
  • 09.09.2017, 16:22 Uhr
  • 1
@Friedhelm,
"Mein Verständnis von 'Demonstration' leite ich ab vom lateinischen Ursprung des Wortes."
damit negierst du aber Art. 8 GG ...
hast du sonst noch Probleme mit unserem Grundgesetz?
vielleicht mit Art. 3 GG?
  • 09.09.2017, 16:27 Uhr
  • 1
Wenn jemand - wie Alice Weidel - von der Moderatorin und anderen Anwesenden niedergeschrieen wird, ist das nicht auch schon ein 'Akt der Gewalt'? Denn man beraubt sie der freien Meinungsäußerung!
  • 09.09.2017, 16:40 Uhr
  • 0
@Tommy
Jetzt betreibst Du Wortklauberei, zumal weder Art. 8 GG noch Art. 3 GG das Wort 'Demonstration' enthalten.
  • 09.09.2017, 16:43 Uhr
  • 0
@Edith
Zu Deinem letzten Kommentar die ZDF-Sendung betreffend möchte ich betonen, dass auch mir die Art der Moderation nicht sonderlich gefallen hat. Ich habe mir Teile der Sendung nochmals aufmerksam angeschaut, besonders auch unter dem Aspekt der von Dir geäußerten Kritik:
1. Dass Frau Weidel - wie Du schreibst - von der Moderatorin und anderen Anwesenden 'niedergeschrieen' wurde, konnte ich an keiner Stelle feststellen. Es ist richtig, dass ihren Einlassungen von allen Anwesenden widersprochen wurde, worauf sie selbst mit mehrfacher Wiederholung ihrer Behauptungen reagierte. Dadurch wurde die Diskussion natürlich 'hitziger', auch ein wenig lauter, was aber genau so an anderen Stellen geschah, wenn sich die Debattenteilnehmer uneins waren.
2. Man kann nicht umhin, festzustellen, dass Frau Weidel mit fast allen ihrer Beiträge den Widerspruch der anderen Teilnehmer geradezu herausforderte. Es verwundert daher nicht, wenn sie sich dadurch von allen anderen isolierte, auch nicht, dass sie sich dadurch von allen angegriffen sah.
3. Ich kann nicht erkennnen, dass man Frau Weidel der freien Meinungsäußerung 'beraubt' habe. Niemand hat ihr verboten, sich z.B. zu der Aufforderung von Heiko Maas, sie möge sich öffentlich von Extremisten in ihrer Partei distanzieren, zu äußern. Sie war offensichtlich nicht bereit dazu und hat sich stattdessen der weiteren Diskussion entzogen. Man muss schon eine spezielle 'Brille' tragen, um in diesem Vorgang einen Akt der Gewalt zu sehen.
  • 09.09.2017, 17:16 Uhr
  • 1
@Friedhelm,
"Jetzt betreibst Du Wortklauberei, zumal weder Art. 8 GG noch Art. 3 GG das Wort 'Demonstration' enthalten. "
ist das wirklich so?
was könnte denn die Formulierung in Art. 8 Abs. 1 GG meinen:
"Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln." ???
könnte es sein, daß diese Menschen sich versammeln um friedlich und ohne Waffen zu demonstrieren?"
geht es da um die Verabredung zu einem gemeintschaftlichen Besäufnis oder welche Intention haben diese Menschen die sich versammeln wollen?
Art. 1 -19 behandelt die Grundrechte ...
welches Grundrecht könnte denn gemeint sein?
gucken wir doch mal nach, was die Bundeszentrale für politische Bildung diesbezüglich meint:
"Demonstrationsrecht"
Alle Deutschen haben das grundsätzliche Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln" (Art. 8 GG). "
Quelle: https://www.bpb.de/nachschlagen/lexi...ationsrecht
insoweit ist evident, daß Art. 8 Abs. 1 GG das Demonstrationsrecht beschreibt ...

desweiteren habe ich nicht insinuiert, daß Art. 3 Abs. 1 GG
etwas mit dem Demonstrationsrecht zutun hat ...
das ergibt sich schon aus dem Wortlaut dieses Artikels, der dir offensichtlich unbekannt ist.
Er lautet: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich."
dieser Grundsatz war, und hier schließt sich der Kreis, den Römern unbekannt ...
  • 09.09.2017, 17:35 Uhr
  • 0
Ich kann das leider nicht so sehen wie Du, Friedhelm.

Natürlich vertritt Weidel andere Positionen - das ist ihr gutes Recht - und es ist das Recht der anderen, wenn sie AUSGEREDET hat, dazu Stellung zu nehmen.
Das war aber nie der Fall. Sowohl Maas als auch Scheurer haben sie unterbrochen, ihr Fragen gestellt zu Höcke, die nichts mit ihr zu tun hatte-.
Sie hätte Scheurer ja zurückfragen können, was er von Seejofer halte, der sein Mäntelchen im letzten Jahr ziemlich nach dem Wind gehängt hat.
Sie gab nicht zurück. Sie ließ sich nicht auf einen DISPUT über andere ein. Sie hatte das Recht, sie selber zu sein und respektiert zu werden.
DAS WAR NICHT DER FALL!

Wäre mir ein solches Verhalten entgegengebracht worden - ich war öfter in der Öffentlichkeit aktiv - hätte ich auch zweifellos diese Veranstaltung verlassen!
Man hat nicht die Aufgabe, sich auf Pöbeleien einzulassen!

Ich habe in meinem leben viel mit jungen Menschen zu tun gehabt, auch gerade mit Menschen aus anderen Ländern.
Ich kann Schwätzer von Hochbegabten unterscheiden. Ich halte Frau Weidel für eine begabte Nachwuchspolitikerin, die im Bundestag ihren Mann stehen wird.
  • 09.09.2017, 17:42 Uhr
  • 1
@Tommy
Ich muss zugeben, dass es mir von Mal zu Mal schwerer fällt, Deiner Argumentationslogik zu folgen. Woran das liegen mag, darüber mögen die Leser dieses Strangs entscheiden.
  • 09.09.2017, 17:45 Uhr
  • 2
das tut mir leid, denn ich kann nicht verstehen, was an meiner Logik, die sich dezidiert begründet habe, nicht zu verstehen ist ...
liegt es an der Einschätzung der Bundeszentrale für politische Bildung, die den Art. 8 GG, ebenso wie ich als Demonstrationsrecht subsumiert?
https://www.bpb.de/nachschlagen/lexi...ationsrecht
  • 09.09.2017, 17:49 Uhr
  • 1
Tommy, ich beanstande nicht die Logik der bpb, verstehe aber nicht, was das alles zu tun hat mit meiner Definition des Begriffes 'Demonstration'. Ich habe an keiner Stelle etwas geschrieben, was dem im GG enthaltenen Artikel widerspricht. Solltest Du etwas Derartiges aus meinen Ausführungen herausgelesen haben, hast Du mich gründlich missverstanden. Wir können uns also jede weitere Debatte darüber sparen, denn es ist alles gesagt, was zu sagen war.
  • 09.09.2017, 17:59 Uhr
  • 1
ok ... dann habe ich deine Einlassung:
" dass auch ein Terrorakt eine Demonstration ist, wenn auch eine extreme, von Extremisten veranstaltete"
falsch verstanden, denn Terrorakte, darauf habe ich schon hingewiesen sind nicht durch den Art. 8 Abs. 1 GG gedeckt, da sie grundsätzlich weder friedlich noch ohne Waffen erfolgen ...
demnach bist du auch der Meinung, dass Terrorakte keine Demonstration i.S. des Art. 8 Abs. 1 GG sind ...
sondern eine "Demonstration" der Menschenverachtung ...!
  • 09.09.2017, 18:12 Uhr
  • 1
das bedeutet aber auch, daß ich folgende Behauptung nicht verstehe:
"Mein Verständnis von 'Demonstration' leite ich ab vom lateinischen Ursprung des Wortes. Wenn ich gegen etwas 'demonstriere', gebe ich dadurch deutlich zu erkennen, dass ich dagegen bin. Das kann ich auf friedliche Art und Weise tun (Plakat, Spruchband, Lied, Demonstrationszug, usw.) oder auch durch Gewaltausübung. "
kannst du das nachvollziehen?
  • 09.09.2017, 18:13 Uhr
  • 0
Das im GG verankerte Recht auf Demonstrationsausübung bezieht sich selbstverständlich nur auf die 'friedliche' Art zu demonstrieren. Wie könnte es auch anders sein? Es ist doch wohl klar, dass niemandem per Gesetz erlaubt werden kann, Gewalt auszuüben, um zu zeigen, dass er 'dagegen' ist.
Offensichtlich unterstellst Du mir eine solche 'pervertierte' Interpretation des GG.
Ich frage mich inzwischen wirklich, warum Du mich unbedingt missverstehen willst.
  • 09.09.2017, 18:25 Uhr
  • 2
hm ...
das liegt an deiner Behauptung:
"Das kann ich auf friedliche Art und Weise tun (Plakat, Spruchband, Lied, Demonstrationszug, usw.) oder auch durch Gewaltausübung. "
oder durch Gewaltausübung!
wenn das nicht mißverständlich formuliert ist ...
  • 09.09.2017, 18:31 Uhr
  • 2
Ich habe dadurch 'demonstrieren' wollen, dass der Begriff 'Demonstration' viel weiter gefasst werden muss, als es hier oft geschieht. Pegida demonstriert gegen die befürchtete Islamisierung mit Montags-Demonstrationszügen. Rechte Terrorgruppen/Hooligans demonstrieren ebenfalls gegen Flüchtlinge, indem sie Molotow-Cocktails auf Flüchtlingsunterkünfte werfen. Die Ersteren sind noch relativ friedliche Demonstranten, während die Letzteren Gewalt ausüben. - Ist das nun klar genug?
  • 09.09.2017, 20:21 Uhr
  • 1
"Ich habe dadurch 'demonstrieren' wollen, dass der Begriff 'Demonstration' viel weiter gefasst werden muss, als es hier oft geschieht."
und dabei billigend in kauf genommen, daß man dich mißversteht!
bravo, das ist dir großartig gelungen!

insbesondere, wenn man folgendes bedenkt:
"Ich muss zugeben, dass es mir von Mal zu Mal schwerer fällt, Deiner Argumentationslogik zu folgen."
sorry Friedhelm, aber für solche "Spielchen" habe ich kein Verständnis ...
ich hoffe, daß du es verstehst, daß ich nicht mehr mit dir diskutieren werde ...
  • 09.09.2017, 20:54 Uhr
  • 2
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was HC nicht bekannt ist:
"Der Begriff Volksverrat wurde in der deutschen Sprache zu Beginn des 19. Jahrhunderts u. a. von Sozialisten und Revolutionären des Vormärz geprägt"
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Volksverrat
damals gab es noch keine Nazis und keine15 jährige Buben, die sich weigerten für den Endsieg zu sterben...
aber ...
zur Zeit der Nazis war die Hauptstaat des Nazi-Reichs Berlin ... genau wie heute ...
die Abgeordneten debattierten damals im Reichstag, genau wie heute ...
der 5. Bundespräsident, Karl Carstens, trat 1933 in die SA ein, und 1940 in die NSDAP ...
  • 08.09.2017, 15:56 Uhr
  • 2
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Sie bleibt gelassen, emotionslos und macht weiter wie ein Roboter, da alternativlos. Sie ist nur noch erschreckend.
  • 08.09.2017, 09:42 Uhr
  • 4
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Ich bin keine Merkel Wählerin.Und sie kann ruhig merken,was das Volk denkt.Aber es gibt einfach Grenzen ,und die Zuhörer sollten sich nicht mit den Methoden der unsäglichen Antifa gemein machen.
  • 07.09.2017, 22:28 Uhr
  • 1
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So wie es in den Wald reinschallt, so schallt es auch wieder raus..

und wenn die AfD über 13% bekommen sollte, dann hat der russische Geheimdienst und ihre Hacker mit einen Cyberangriff die Wahlen in Deutschland beeinflusst, ich lach mich fett...
.
  • 07.09.2017, 20:11 Uhr
  • 5
und wenn? schau in die Landtage, wo diese Afd-Köppe schon vertreten sind.. da tut sich nichts aus Ärger
  • 09.09.2017, 21:57 Uhr
  • 0
"da tut sich nichts aus Ärger "
soweit mir bekannt ist, stellt in den Landtagen, in denen die AfD-Köppe vertreten sind die CDU den Ministerpräsidenten ...
ob es da einen Zusammenhang gibt?
  • 10.09.2017, 12:01 Uhr
  • 0
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"Hunderte Merkel-Gegner störten eine Veranstaltung in Torgau durch Zwischenrufe und lautes Pfeifen. Sie schrieen: "Volksverräter", "Abwählen" und "Hau ab".
na, das war doch wohl noch sehr harmlos ...
unser Bimbes-Kanzler wurde mit Eier beworfen ...
  • 07.09.2017, 17:47 Uhr
  • 2
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