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Versandte AfD-Spitzenkandidatin diese rassistische Mail? - Hier im vollen Wo ...

Versandte AfD-Spitzenkandidatin diese rassistische Mail? - Hier im vollen Wortlaut!

News Team
10.09.2017, 14:13 Uhr
Beitrag von News Team

Berlin. Der WELT AM SONNTAG liegt eine brisante Mail vom 24. Februar 2013 mit rassistischen Bemerkungen und die Demokratie verachtenden Thesen vor. Der Absender: Alice Weidel, die heutige Spitzenkandidatin der AfD bei der Bundestagswahl.

Die komplette E-Mail im Wortlaut (xx-Anonymisierung durch die Redaktion):

Von: Alice Weidel [mailto:alice.weidel@xxxxxxxx]
Gesendet: Sonntag, 24. Februar 2013 12:42
An: Jxxxxxxxx
Betreff: Zu unserem Gespraech am Freitag

Lieber Jxxxx,

Der Grund, warum wir von kulturfremden Voelkern wie Arabern, Sinti und Roma etc ueberschwemmt werden, ist die systematische Zerstoerung der buergerlichen Gesellschaft als moegliches Gegengewicht von Verfassungsfeinden, von denen wir regiert werden. Diese Schweine sind nichts anderes als Marionetten der Siegermaechte des 2. WK und haben die Aufgabe, das dt Volk klein zu halten indem molekulare Buergerkriege in den Ballungszentren durch Ueberfremdung induziert werden sollen. Lies doch mal diesen Link durch zur "Souveraenitat" Deutschlands. Dass D gar nicht souveraen ist, duerfte doch fuer den ekelhaften Fatalismus in der Tagespolitik z.B unsere Enteignung durch die Eurorettung, korrumpierte Judikative (Bundesverfassungsgericht) erhellend sein... Mehr dazu ein anderes Mal: http://www.terra-kurier.de/Deutschland.htm

Liebe Gruesse,
Lille

Von meinem iPhone gesendet



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In der E-Mail an einen Vertrauten heißt es (Originalschreibweise): „Der Grund, warum wir von kulturfremden Voelkern wie Arabern, Sinti und Roma etc ueberschwemmt werden, ist die systematische Zerstoerung der buergerlichen Gesellschaft als moegliches Gegengewicht von Verfassungsfeinden, von denen wir regiert werden.“ Weidel war damals noch nicht Parteimitglied, begann sich aber in dem AfD-VorlĂ€ufer „Wahlalternative 2013“ zu engagieren.

Weidel bestreitet, dass der Text von ihr stammt. Doch der Redaktion liegen eine eidesstattliche Versicherung und weitere Aussagen vor, aus denen das Gegenteil hervorgeht. Sie stammen aus dem ehemaligen Bekanntenkreis von Alice Weidel in Frankfurt am Main. Ihm gehörten Banker, Kaufleute und Unternehmensberater an. Der EmpfĂ€nger der Mail fĂŒhrte auf Anfrage der Zeitung mehrere GrĂŒnde an, weshalb ausschließlich Alice Weidel die Verfasserin sein könne. In der Betreffzeile der Mail beziehe sie sich auf ein GesprĂ€ch mit ihm, und sie habe diese wie ĂŒblich mit ihrem Spitznamen „Lille“ gezeichnet. Das an ihn gerichtete Schreiben befinde sich bis heute in seinem E-Mail-Fach.

In der Mail wird darĂŒberhinaus die Bundesregierung von Angela Merkel (CDU) verunglimpft. „Diese Schweine sind nichts anderes als Marionetten der Siegermaechte des 2. WK und haben die Aufgabe, das dt Volk klein zu halten indem molekulare Buergerkriege in den Ballungszentren durch Ueberfremdung induziert werden sollen“, schreibt die Verfasserin. Sie kritisiert ferner, dass Deutschland nicht souverĂ€n und die Justiz bis hinauf zum Bundesverfassungsgericht korrumpiert sei. „Dass D gar nicht souveraen ist, duerfte doch fuer den ekelhaften Fatalismus in der Tagespolitik z.B unsere Enteignung durch die Eurorettung, korrumpierte Judikative (Bundesverfassungsgericht) erhellend sein“, heißt es in der Mail.

In Weidels ehemaligen Frankfurter Bekanntenkreis hatten die politischen Äußerungen der promovierten Volkswirtin zunehmend fĂŒr Unmut gesorgt. Im Mai 2016 kĂŒndigten zwei Frauen aus der Runde die Freundschaft in einem zwei Seiten umfassenden Brief auf. In dem der WELT AM SONNTAG vorliegenden Schreiben stellen die Frauen fest, sie hĂ€tten sich selten „so in einem Menschen getĂ€uscht“. Weidel sei besonders fĂŒr die „Brandstiftung“ verantwortlich, die von ihrer Partei ausgehe: „Mit Leuten wie Dir wird die AfD wirklich gefĂ€hrlich.“


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96 Kommentare

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Das riecht aber sehr nach Mobbing.
Wenn sich der eidesstattliche Versicherer schon nicht konkret ĂŒber die Herkunft Ă€ußern kann (...das kann nur von dort...). Wenn andere Zeugenzwar Dokumente besitzen aber anscheinend nicht bereit sind, diese heraus zu geben. Das klingt aber sehr oberfaul ! -
Und letztlich auch wird Frau W. ihre Meinung wohl Ă€ndern dĂŒrfen.
MerkwĂŒrdigerweise hat es in der Bundesregierung ja auch etliche Leute gegeben, die Ihre Meinung geĂ€ndert hatten und dann plötzlich als ehrenwert galten, trotz ihrer Hakenkreuz-Vergangenheit; auch Herr Adenauer hat mal seine Meinung geĂ€ndert: "...was schiert mich mein GeschwĂ€tz von gestern...").
Spielereien der Art, wie sie jetzt Frau W. zur Last gelegt werden, hat man schon vielen anderen angedichtet. Immer frei nach der Devise:
"Etwas bleibt immer hÀngen."
  • 11.09.2017, 17:53 Uhr
  • 2
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Die Stellvertreterin von Poschart ist Dagmar Rosenfeld-Lindner. Sie ist – wie Wikipedia zu berichten weiß – seit 2011 „mit Christian Lindner, dem damaligen GeneralsekretĂ€r und heutigen Vorsitzenden der Freien Demokratischen Partei (FDP), verheiratet, mit dem sie zuvor seit 2009 liiert war“.
  • 11.09.2017, 14:05 Uhr
  • 2
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Der Chefredakteur der „Welt“, die die angebliche Mail veröffentlichte, ist Ulf Poschardt. Wikipedia berichtet ĂŒber ihn: „Von 1996 bis 2000 arbeitete er als Chefredakteur des Magazins der SĂŒddeutschen Zeitung. Im Skandal um Tom Kummer kam heraus, dass Poschardt gefĂ€lschte Interviews und Storys publiziert hatte. Daraufhin wurde ihm von der SZ gekĂŒndigt [...]“

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulf_Poschardt#Leben
  • 11.09.2017, 14:05 Uhr
  • 2
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Ich lese die Kommentare und sehe, die Tatortreiniger sind schon wieder eifrigst am Werke.
  • 11.09.2017, 10:07 Uhr
  • 1
Ein Tatort ist etwas sehr konkretes; eine E-Mail weniger.

Ich bin selber Autor eines Hilfsprogramms fĂŒr einen E-Mail-Client, eine E-Mail mit Ihrem Absender zu fĂ€lschen, also eine Datei zu schreiben, die einer E-Mail von Ihnen persönlich gleicht, wĂ€re fĂŒr mich kein besonderes Problem. Ohne staatsanwaltliche Detailermittlungen könnte kaum jemand sicher sagen, ob die E-Mail echt oder gefĂ€lscht ist.

Wie ich inzwischen gelesen habe, wurde der Chefredakteur, welcher die E-Mail publiziert hat, vor ca. 16 Jahren im Rahmen eines Skandals von der SĂŒddeutschen Zeitung entlassen, weil damals ruchbar wurde, dass er gefĂ€lschte Interviews und Storys veröffentlicht hatte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulf_Poschardt#Leben

Die Veröffentlichung dieser angeblich vier Jahre alten und angeblich von Frau Weidel stammenden E-Mail knapp vor der Wahl, hat eindeutig den Zweck, sie kurz vor der Wahl zu diffamieren. Ginge es um AufklĂ€rung, mĂŒĂŸte die E-Mail schon viel frĂŒher thematisiert worden sein.

Warum hat also wer diese angebliche Weidel-Mail veröffentlicht?

Wer wissen wir:

1. ein schon durch NachrichtenfÀlschungen aufgefallener Journalist, Ulf Poschardt;

2. seine Stellvertreterin, die ganz zufÀllig die Ehefrau von FDP-Lindner ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Dagmar...eld-Lindner

Wer diese Leute in diesem Fall fĂŒr nicht zu hinterfragende Zeugen hĂ€lt, muss geistig ein wenig inflexibel, naiv oder reichlich vertrauensselig sein.
  • 11.09.2017, 14:27 Uhr
  • 3
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mich wĂŒrde mal interessieren was Frau Merkel oder Herr Gabriel oder Herr Seehofer und und und am 24.02.2013 um 12:42 verschickt haben.
  • 10.09.2017, 20:52 Uhr
  • 4
Wahrscheinlich keine rassistische und menschenverachtende Mail wie Frau Weidel.
  • 15.09.2017, 00:01 Uhr
  • 0
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Gesucht........in der Vergangenheit gewĂŒhlt und endlich!!!! Was gefunden?Ich glaube das erst,wenn das bewiesen ist.Ansonsten fĂ€llt es unter " bashing"😡
  • 10.09.2017, 20:49 Uhr
  • 6
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Ich denke, das hat sie nicht nötig.....
http://www1.wdr.de/nachrichten/lande...ng-100.html
  • 10.09.2017, 18:05 Uhr
  • 4
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"Den anderen Parteien egal welcher Couleur" geht der "Arsch auf Grundeis" wĂŒrde man in Bayern sagen.....
sie schrecken vor nix mehr zurĂŒck!!!!! wow!!!!! 2013??? Hihihi.... ich lach mich schĂ€ppisch....
  • 10.09.2017, 17:58 Uhr
  • 4
Jeder kann das behaupten,es bleibt immer was hĂ€ngen.Ich lache nicht darĂŒber ich finde das zum 😭
  • 10.09.2017, 20:51 Uhr
  • 2
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Mit Sicherheit, denn der EmpfÀnger hat eine eidesstattliche Versicherung als Beweismittel abgegeben.

Sie kann doch auch eine abgeben - dann haben wir mit Sicherheit nach Petry ein zweites Verfahren eines Meineides bzw. falscher eidesstattlicher Versicherung. Dann kommt der Staatsanwalt auf dem Plan...

Das passt doch fĂŒr diese Typen...Rassisten und Hetzer...

https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__294.html
  • 10.09.2017, 16:51 Uhr
  • 5
richtig,
wenn Frau Weidel ebenfalls eine Versicherung an Eides statt, so wird die eidestattliche Versicherung von Juristen bezeichnet, dann wird es interessant ...
die einschlÀgige Rechtsnorm ist aber nicht § 154 StGB, sondern § 156 StGB ...
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__156.html
und dann wird sich herausstellen, ob das paßt, und wenn ja fĂŒr wen ...
ich tippe auf die LĂŒgen-Presse ..., oder wie "diese Typen ... Rassisten und Hetzer" sagen, die Pinocchio-Presse

ĂŒbrigens, was soll dein Hinweis auf § 294 ZPO?
  • 10.09.2017, 17:51 Uhr
  • 0
Elmar W. studiert irgendwas.....
  • 10.09.2017, 19:18 Uhr
  • 2
Aha, also ein ewiger Student ohne Abschluss, weil er nix kapiert?
  • 11.09.2017, 09:32 Uhr
  • 2
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