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Deutschland

10.09.2017, 21:47 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Mittlerweile ist Deutschland durch den Zuzug von Fremden, insbesondere kulturell nicht kompatiblen Moslems, ethnisch zum Vielvölkerstaat mutiert. Die eigene Regierung, die eigentlich dem deutschen Volk und Deutschland verpflichtet wäre, interessiert sich hauptamtlich für Europa und die EU und steht der Aufgabe staatlicher, deutscher Souveränität „aufgeschlossen“ gegenüber. Merkel kennt auch keine Deutschen mehr, sondern nur noch Diejenigen, die schon länger hier leben. Ohne Skrupel wird ständig deutsches und europäisches Recht gebrochen, bei der illegalen Masseneinwanderung ohne Ausweispapiere über sichere Drittstaaten, bei der Euro-Rettungspolitik, bei der faktischen Haftung für fremde Staatsschulden, bei der Hinnahme des Asylmissbrauchs. Selbst kriminelle Asylbewerber können ihr Verfahren fortführen. Die Abschiebequoten ausreisepflichtiger Asylanten sind lächerlich gering. Der deutsche Steuerzahler darfs richten.

62 Kommentare

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Ein Türkischer Kollege sagte vor Jahren schon:
Wir sind mit einem Türkenkoffer gekommen und Ihr werdet mit einem Türkenkoffer gehen!
MfG
  • 15.09.2017, 22:07 Uhr
  • 0
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Die Einwanderung nichtdeutscher Ethnien war und ist über die Jahrhunderte eher ein Erfolgsmodell. Man denke an jüdische Wissenschaftler, polnische Bergleute, italienische Arbeiter usw.

Es gibt leider eine krasse Ausnahme davon, es betrifft die muslimische und türkische Einwanderung der letzten Jahre in Sozialsysteme, Organisierte Kriminalität und Parallelgesellschaften. Wenn das uns als Erfolgsmodell angedreht werden soll, dann müssen drastische Änderungen in der Integrationspolitik erfolgen, oder es wird ein Fiasko.

Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit werden besonders die Intoleranten hofiert und ihre Verbände, aber die moderaten Muslime brauchen Polizeischutz, wie Seyran Ates, Necla Kelek usw..

Ein einmaliger Verrat gerade der Grünen und Roten an den Fortschrittlichen der muslimischen Welt, der uns noch schwer auf die Füße fallen wird.
  • 12.09.2017, 19:01 Uhr
  • 4
So ist es !
  • 13.09.2017, 08:37 Uhr
  • 0
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Der Nationalstaat des 19.Jahrhunderts ist out, wir leben im 21. Jahrhundert, und da lebt die deutsche Wirtschaft sehr gut davon, dass deutsche Produkte weltweit verkauft werden können und offene Grenzen findet. Viele Deutsche sind in andere Länder ausgewandert, tun das bis heute und werden in der Regel freundlich aufgenommen.
Nach Deutschland hat es immer Einwanderung gegeben. Polnische Bergarbeiter ins Ruhrgebiet, italienische Straßenbauer, viele Arbeiter aus Süd - und Südosteuropa und später wurden viele türkische muslimische Arbeitskräfte von der deutschen Wirtschaft angeworben, man benötigte nämlich dringend Arbeitskräfte.
Diese Arbeitseinwanderer trugen und tragen seit vielen Jahrzehnten zum Wohlstand dieses Landes bei, zahlen Steuern, schaffen viele Arbeitsplätze.
Die deutschen Touristen sind in der Regel sehr reisefreudig und fühlen sich von anderen Kulturen und Mentalitäten angezogen, sonst würden sie ja in Deutschland Urlaub machen.
Viele Deutsche essen lieber beim Griechen, beim Spanier, beim Italiener oder beim Chinesen als sich die fade deutsche Hausmannskost reinzuziehen.
Selbst das "ach so deutsche" Weihnachtsfest gehört zu einer Religion, die im Nahen Osten ( Palästina )entstanden ist, Jesus war aramäischer Jude und St. Nikolaus stammte aus der Türkei.
Gott-sei-dank ist Deutschland ein multi-kulturelles Land, es ist heute wichtig, dass unsere Kinder mehrere Fremdsprachen lernen, um sich in einer zunehmend globalisierten Welt zurecht zu finden.
Frau Weidel, Spitzenkandidatin der AfD, war als Bankerin der amerikanischen Großbank Goldman und Sachs weltweit unterwegs, hat ihre Doktorarbeit über ein chinesisches Wirtschaftthema geschrieben und spricht "Mandarin", also Chinesisch.
Die Bundeswehr, eigentlich zur Verteidigung der Bundesrepublik gegründet, wird seit Jahren weltweit eingesetzt und beteiligt sich zunehmend an der Zerstörung von Ländern wie Syrien, Libyen, Afghanistan, Irak etc.
Deutschland exportiert viele Waffen an Saudi Arabien und die Türkei, also an Länder, die den gefährlichen IS finanzieren und unterstützen. So schafft Deutschland Bedingungen dafür, dass viele Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen, um ihr nacktes Leben zu retten. Deutschland kann sich gar nicht gegen die Flüchtlingsbewegung abschotten, und das wäre auch nicht richtig. Wir müssen diesen Menschen helfen, und Gott-sei Dank sehen das in diesem Land eine Menge Leute genauso.
Ich halte nicht viel von Frau Merkel, aber was sie 2015 gemacht hat, nämlich die deutschen Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen, war ein humanitärer Akt. Leider ist sie heute nicht mehr so humanitär und schiebt zu viele Menschen ab.
Wir müssen uns auf unser christliches Erbe besinnen und Flüchtlingen helfen. Wir müssen lernen zu teilen, und nicht hartherzig abzuweisen.
Wir sind über 80 Millionen Menschen, und wenn sich bei 1 Million Flüchtlinge nur jeder 80. um einen Flüchtling kümmert, gäbe es viel weniger Probleme. Ausbildung statt Abschiebung, Engagement statt Kriminalisierung, menschliches Interesse statt Hass.
  • 11.09.2017, 12:24 Uhr
  • 3
Definition: Als Migranten bzw. Personen mit Migrationshintergrund werden Menschen bezeichnet, die selbst oder deren Eltern eingewandert sind. Im Jahr 2006 gab es in Deutschland etwa 7,5Millionen Ausländer, heute 12 Millionen aber heute 15 1/2 Millionen Personen mit Migrationshintergrund (laut dem Statistischen Bundesamt) Es ist zwar verständlich, dass Politiker um dieses eher heikle Thema gerne einen Bogen machen, da immer die Gefahr besteht, sich in politisch vermintes Gelände zu begeben und in einen Kontext gebracht zu werden, in dem man sich verständlicherweise nicht finden möchte. Die oben aufgezeigten Tendenzen bergen aber auf der anderen Seite eine enorme Sprengkraft, und es wäre töricht, wenn die Politik das Thema Arbeitsmarktintegration von Migranten nicht auf die Tagesordnung nehmen würde.
  • 11.09.2017, 14:40 Uhr
  • 3
Deutschland wird regiert von Krämerseelen, denen Geld wichtiger ist wie Anstand und Rückgrat. Soweit ist es mit uns gekommen. Das eigene Volk wird verkauft, für Multi-Kulti!
  • 11.09.2017, 17:56 Uhr
  • 5
Das klingt spannend, eine finstere Verschwörung ist im Gange !
Wer soll uns denn retten ?
Ich fürchte ich ahne die Antwort...
  • 11.09.2017, 18:06 Uhr
  • 1
Guten Abend Herbert,
es gibt ein altesSprichwort: "Es soll Menschen geben, die verkaufen Ihre eigene Verwandten für 5 Mark!" Heute für 5 € oder Kuschelkurs mit Despoten. Was waren das im Wahlkrampf für große Worte, was man gegen den Sultan vom Bosperus alles machen wollte - alles nur Geschwätz! Hast Du das nicht gesehen und erlebt, auch nichts darüber gelesen? Dann mußt Du unbedingt Deinen Schlaf weiter genießen!
  • 11.09.2017, 19:09 Uhr
  • 5
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Lieber Peter,
die Kritik an Erdogan teilt ja nun jeder, und das vollkommen zu Recht !
Aber ich bitte um die Beantwortung meiner Frage.
Wer soll uns denn retten ?
  • 11.09.2017, 19:17 Uhr
  • 1
Es gibt doch genügend Wahlvorschläge, Du mußt Dich nur mit diesen befassen und die Programme einmal kritisch durchleuchten! Oder den Wahlomat durcharbeiten, dann bekommst Du gesagt welche Partei zu Dir paßt. Oder hast Du Angst, daß man Dir es schriftlich gibt das Du ein Fan unserer AMS = Angelas Närchen Stunde bist?
  • 11.09.2017, 19:31 Uhr
  • 2
Ich war noch nie ein Fan von Angela Merkel, aber je öfter ich die hier abrollende stereotype Kriminalisierungskampagne gegen sie und die "Altparteien", die Lügenmedien, die kriminellen Flüchtlinge etc.etc. mitkriege, desto mehr weiß ich Angela M. zu schätzen. Da lobe ich mir "Mutti Angelas Märchenstunde" und hoffe, dass die chaotisierende "Geisterbahn-Fraktion" der AfD
dahinrutscht, wo sie hingehört, unter 5% und dann auf den Müllhaufen der Geschichte.
  • 11.09.2017, 20:02 Uhr
  • 1
Herbert, ich sehe fast alles so wie du --- fast! Es ist zwar profan in diesem ernsten Thema, aber mich bringt es immer auf die Palme, wenn von "fader deutscher Hausmannskost" geredet wird. Ich nehme an, weder deine Mutter noch deine eventuellen Partnerinnen konnten richtig kochen - man hat ja im Westen beizeiten die Amis nachgeahmt, von denen wir als Kinder staunend erzählten, dass sie nur noch Konserven aufmachen können (damals gab es noch keine Tiefkühlkost). Die richtig gute bürgerliche deutsche Küche muss sich nicht verstecken, ihr ist nur die französische überlegen. Italiener kochen sehr einfach, Griechen verbrutzeln alles - und trotzdem fällt es denen nicht ein, ihre Küche so schlecht zu machen, wie es die Deutschen tun.
Aber das nur nebenbei - weil ich mich als Hobbyköchin ein wenig in meiner Ehre gekränkt sehe....
  • 11.09.2017, 20:52 Uhr
  • 3
Aber nun wieder die ernste Seite: Oft wird auf die deutsche Kultur verwiesen. Richtig: wir haben Goethe und Schiller aber auch Hauptmann und Brecht, Händel, Beethoven und Heino, den Köllner Dom und die Elbphilharmonie, Dürer aber auch Dix. Aber wir haben auch Brüller und Gröler, die vor laufender Kamera mit hassverzerrten Gesicht und ordinärsten Ausdrücken brüllend über alles herziehen, was ihnen nicht in den Kram passt - und das sind, wenn es im Fernsehen wieder mal zu sehen ist, keine dummen Jungs, sondern gestandene Leute, oft sogar Rentner.
Auch das ist inzwischen - leider - deutsche Kultur.
  • 11.09.2017, 20:59 Uhr
  • 3
Liebe Heidi Planetenfrau
Die "fade deutsche Hausmannskost" nehme ich zurück, denn ich weiß, dass die deutsche Regionalküche zum Teil sehr lecker ist, die leckeren Maultaschen in Schwaben, leckere
Riefkoche ( Reibekuchen ) im Rheinland etc.
Meine Mutter konnte schon zum Teil ganz gut kochen, z.B. leckere Eintöpfe , aber mit Graupensuppe konntest du mich jagen !
Auch Spinat mochte ich nicht auf ihre ziemlich verkochte Art, das erinnerte mich immer an das "Verdauungsprodukt von Wiederkäuern, den lernte ich erst schätzen, als ich ihn auf spanische Art probierte.
Also nichts für ungut und schönen Abend.
  • 11.09.2017, 21:53 Uhr
  • 1
Herbert von Scheven

Dieser Planet wird in wenigen Jahren die Zahl von 8 Milliarden erreichen. Bis Ende des Jahrhunderts rechnet man mit 11 Milliarden.
Was ich damit sagen will: Der Kampf um die begrenzten Recourcen der Erde wird sich ausdehnen.
Ihre "Multi-Kulti" Haltung finde ich rührend naiv.
Noch besser würde ich sie finden, wenn alle Völker der Erde sie teilen würden.
Aber das Gegenteil ist der Fall. Nur Krieg, Hass Gewalt. Und letztendlich geht es um Knallharte Interressen. Sowohl von Individuen als auch von Gruppen und Völker.
Dieses Princip wird sich nie ändern.

Schauen sie mal in die Geschichtsbücher was mit Völkern passierte, die ihre "eigenen Interressen" zugunsten von "Anderen" missachteten.
Diese Völker gibt es nicht mehr.

Es lebe die Dekadenz.
  • 12.09.2017, 12:28 Uhr
  • 3
Rüdiger Gebel

ich will´s kurz machen, obwohl man viel darüber sagen müsste.

" Der Kampf um die begrenzten Ressourcen der Erde wird sich ausdehnen."

Zum Energieverbrauch weltweit pro Kopf und Land:

https://www.entega.de/blog/stromverb...h-weltweit/

Für mich ist die Frage, ob man es "richtig" findet, dass einige wenige Länder wie USA. Bundesrepublik, Frankreich etc. die gesamte Welt als einen Selbstbedienungsladen betrachten, den sie hemmungslos ausbeuten dürfen und da, wo ihnen Widerstand entgegengesetzt wird, diese aufmüpfigen Länder in Schutt und Asche legen:

Hier eine kleine Liste von Ländern, gegen die die USA aus wirtschaftlichen Gründen seit dem 2. Weltkrieg Kriege geführt und zig Millionen Tote hinterlassen haben:

Korea, Vietnam, Kuba, Grenada, Irak, Somalia, Afghanistan, Libyen, Syrien, etc.

Ich finde schon richtig zu fragen, "wer" hier diesen Kampf führt, und was wir damit zu tun haben. Auch kann ich mich moralisch nicht raushalten nach dem Motto:

"Die Welt ist eben böse, das war schon immer so und wird auch so bleiben!"
Für mich klingt das resignativ .

Man kann etwas tun, wenn man will.
Es gibt Gruppierungen, die sich mit dieser Thematik befassen und sich für eine gerechtere Weltwirtschaft einsetzen:

http://www.attac.de/startseite/

"Multi - Kulti" ist "naiv",

Herr Rüdiger Gebel, für mich ist ein großes Vergnügen, auch andere Kulturen zu kennen außer der "deutschen", Fremdsprachen zu sprechen, sich in der Literatur anderer Länder auszukennen, franz. Chansons oder amerikanischen Folk zu schätzen oder auch singen zu können.
Ich spiele Gitarre und singe sehr gerne italienische Schlager der 60 er Jahre.
Das empfinde ich als sehr bereichernd und beglückend.

Ich hab mal längere Zeit in Spanien gelebt, und das hat meinen Blick auf Deutschland sehr erweitert.
Dort habe ich gesehen, wie die Menschen mit "Ausländern", aber auch untereinander umgehen.
Das ist schon ´ne Ecke unverkrampfter als bei uns.
Bei den Spaniern haben wir das Image des "cabeza cuadrada" zu deutsch "Sturkopf".

Ja, wir Deutschen tun uns ja schon schwer im Umgang miteinander, wenn wir "unter uns" sind.
Wir sind die Nation, die die meisten "Nachbarschaftsprozesse" führt.

Mein Tipp an sie, Herr Gebel :

Gehen Sie in ein türkisches Restaurant, genießen das Essen und unterhalten sich mit der Bedienung so unverkrampft wie möglich über dies und jenes, so allgemein menschlich...
Sie können aber auch was völlig anderes machen...
  • 12.09.2017, 14:49 Uhr
  • 0
Herbert von Scheven

Zum Thema fremde Kulturen:
Woher kommt eigentlich der Gedanke das ein "Multi-Kulti"kritischer Bürger auch gleichzeitig ein" Ahnungsloser -nicht über den Tellerrand seiner Umgebung blickender" Ignorant sei. Ich weiss, haben Sie so nicht gesagt aber wohl gemeint.
Es wird Sie vielleicht überraschen- aber ich arbeite seit über 30 Jahren in einem mittelständischen Unternehmen . Von den etwa 50 Mitarbeitern sind mehr als die Hälfte Ausländer.
Zum großen Teil aus den ehemaligen Ostblockstaaten aber auch 2 Italiener, 3 Türken, 1 Tunesier, 1 Algerier und 1 Syrer (dieser ist schon über 10 Jahre in Deutschland-also kein aktueller Flüchtling.
Ich bin in dieser Firma in der Verwaltung tätig. Die Firmenleitung hat bisher erfolgreich die Gründung eines Betriebsrates verhindert und es herrscht kein Vertrauen, auch bei einem Teil der Belegschaft untereinander.
Außer mir sind nur noch 2 weitere Kollegen überhaupt Gewerkschaftsmitglied.
Sie können es glauben oder nicht. Der Einzige zu dem die Kollegen volles Vertrauen haben bin ich. Und das ist nicht zufällig so.
Gerade die "muslimische Belgschaft" ist mir sehr freundschaftlich verbunden.
Können Sie sich vorstellen, dass gerade von dieser Seite zur Zeit der Flüchtlingswelle vor 2 Jahren es mahnende Stimmen gab. Einer war sogar entsetzt (der Syrer) über soviel "Dummheit und Naivität" der Deutschen.
Er sagte mir damals wörtlich: " Du, ich bin seit vielen Jahren 4000 km von Zuhause weg und in Sicherheit. Und mit der Ankunft der Flüchlingswelle muss ich wieder um mein Leben bangen" Und das bloss weil sein Bruder im Herkunftsland politisch tätig war.

Ja- die Dinge sind halt nicht so einfach wie sie aussehen

Zum Thema Energie-und Recourcenverbrauch.
Der Ist-Zustand der Welt ist mir bekannt.
Und den werden weder einzelne Idealisten noch größere Gruppen davon verändern.
Niemals-
Nur die "Saturierten" können sich ein altruistische Haltung überhaupt leisten.
Aber: der Selbsterhaltungstrieb des Menschen sowohl als Individuum wie auch und gerade in der Gruppe ist der elementare Mechanismus.
Da hilft keine Religion, kein Grundgesetz und erst Recht keine Moral.
Nur eines kann ich Ihnen beruhigenderweise sagen.
In der Weltgeschichte gab es immer Umwälzungen. Die Armen von heute werden die Reichen der Zukunft und umgekehrt.
  • 12.09.2017, 20:24 Uhr
  • 2
Ich denke, jeder hat so seine Weltsicht und ist durch eigene Erfahrungen dahin gekommen. Es ist wichtig, die menschliche Erfahrung zu respektieren und zu vermeiden, den Gesprächspartner als naiv o.ä. und sich selber als "Realist"
zu bezeichnen.
Ich vertrete den Ansatz einer friedlichen, fairen Zusammenarbeit sowohl in unserer Gesellschaft als auch international zwischen den Ländern.
Wir müssen dringend den herrschenden "Raubtier-Kapitalismus" überwinden, der unser aller Lebensgrundlagen
gefährdet.
Innerhalb unserer Gesellschaft geht es nur mit einem fairen Integrationsangebot an die "Ankommenden" und international nur um eine faire Zusammenarbeit jenseits von Ausbeutung.
Über die Antriebsmotive des Menschen kann man lange dis-
kutieren.
Ich bin nicht der Meinung, dass nur der "Selbsterhaltungstrieb" unsere Beziehungen untereinander bestimmt.
Es gibt genauso die Solidarität, die Fairness, die Sympathie und die Liebe.
Daran sollten wir uns orientieren, sonst werden wir untergehen.
  • 12.09.2017, 21:21 Uhr
  • 0
Herbert von Scheven

Ich respektiere ihre Meinung und Haltung. Gleichzeitig erwarte ich aber auch von meinen deutschen Mitbürgern dass sie meine Meinung und die von vielen Anderen respektieren. Auch wenn diese Meinung vielleicht konservativ, in nationalen Kategorien denkend ,geprägt ist und sehr pessemistisch klingt.
Leider erlebe ich die Respektierung der "anderen Meinung" derzeit in deutschen Landen nicht.

Die Parteien und Medien polarisieren und hetzen die Menschen gegeneinander anstatt sachlich und rational zu diskutieren.
Wie sagte Herr Schulz von der SPD gestern abend im ZDF bei einer Zuschauerfrage in Bezug zur AFD. " Ich schmeiss die alle raus"
Da frag ich mich.: Was ist das für eine Demokratie die Herr Schulz vertreten will?

Zu Ihnen persönlich: Für die grosse Mehrheit der Menschen gelten die sogenannten " guten" Eigenschaften des Menschen als Vorbild und Ideal.
Die von Ihnen beschriebenen Begriffe wie :Solidarität, Fairness, Sympathie und Liebe will sicher keiner als "menschliche Eigenschaft" missen.
Diese Eigenschaften wurden aber durch die Entwicklung der Zivilisation hervorgebracht und gefördert. Gott sei Dank.

Aber der "Selbsterhaltungstrieb" überdeckt bei den allermeisten Menschen diese anderen "guten Eigenschaften"
Er ist unsere Natur.

Erst in Krisen und Katastrophen wenn es ans sogenannte "Eingemachte" geht, kommt dieser Teil unserer Natur zum tragen.
Der Selbsterhaltungstrieb hat den Fortbestand und Entwicklung der Menschheit überhaupt erst ermöglicht.
Wahrung der eigenen Interressen bis zu Gewalt Grausamkeit und Krieg sind Ergebnisse des "Selbsterhaltungstriebes.
Unschön- gell-- aber die Wahrheit.
An unserer eigenen Natur können wir aber nichts verändern.

Würden wir beide 100 Jahre länger leben können, könnte ich Ihnen beweisen was es beispielweise für die heutige deutsche Bevölkerung bedeutet "seine eigenen Interressen" zu vernachlässigen
Auch das "alte Rom" strotzte einst vor Macht-Kraft und Reichtum und wurde dann von sogenanten armen, barbarischen weniger entwickelten Völkern hinweggefegt.

Der Punkt warum ich mich beklage ist eigentlich der:
Politiker lassen sich heutzutags aus persönlichen Gründen wählen. Das Medium ist die Partei und die Medien.
Politik wird kurzsichtig nur für die folgende Legislaturperiode gemacht bevor der "Wahlzirkus wieder losgeht. Verantwortung zu tragen auf lange Sicht vermisse ich ganz.

Aber : eine deutsche Regierung wird massgeblich gewählt um die Interressen der deutschen Bevölkerung zu vertreten.
Bei der Bundestagswahl wird keine "Weltregierung" gewählt.
In den etablierten Parteinen herrschen meiner Meinung nach zuviel " pseudoreligöse Elemente" und zuviel Ideologie
  • 13.09.2017, 13:43 Uhr
  • 2
Vertreten durch zu viele Rechtsanwälte, nach dem Motto, viele Köche verderben den Brei.
  • 13.09.2017, 14:21 Uhr
  • 1
Herr Gebel
Insgesamt kann ich alles so "stehen lassen", wie Sie es gesagt haben.
Zu 2 Punkten Ihrer Ausführungen.

"Selbsterhaltungstrieb":

Finden Sie, dass die wirtschaftliche Ausbeutung des gesamten Globus und die militärische Verwüstung vieler Länder mit vielen Millionen toter Menschen durch die USA und ihrer Helfershelfer dem "Selbsterhaltungstrieb" des amerikanischen Volkes geschuldet ist und nicht der "Beutegier" der dortigen Eliten, Waffenkonzerne, Banken, und anderer Wirtschaftsunternehmen ?
Das amerikanische Volk verarmt immer mehr, während die Privatvermögen einiger Weniger ins Astronomische steigen, übrigens ähnlich wie in Deutschland.

Diese Art Raubkriege mit dem "Selbsterhaltungstrieb des Menschen" zu begründen halte ich für sehr gewagt !

..."eine deutsche Regierung wird maßgeblich gewählt, um die Interessen der deutschen Bevölkerung zu vertreten."

Art. 1 GG: "Die Würde des Menschen ist unantastbar",

nicht:
"die Würde des "deutschen" Menschen ist unantastbar.

Darüber, was die "Interessen der deutschen Bevölkerung" sind,
könnte man jetzt endlos diskutieren.

Für mich sind das:

Gute Bildung mit Chancengleichheit für alle.
Ein menschenwürdiges Einkommen für Jeden unabhängig von Erwerbsarbeit, also ein Bedingungsloses Grundeinkommen BGE
Erhöhung des Mindesteinkommens und Lohnerhöhung insgesamt, damit sich Arbeit wieder "lohnt"
Drastische Arbeitszeitverkürzung.
Mitbestimmung der arbeitenden Menschen über das, was produziert wird.
Drastischer Ausbau von Betrieben, die nach dem Genossenschaftsprinzip arbeiten, also Produktionsmittel in die Hand der Produzierenden
Verbot von Waffenexporten
Rückzug der Bundeswehr aus der Nato und Umbau auf eine rein defensive Armee
Kräftige Erhöhung der Mittel zur Entwicklungshilfe und Unterstützung eines fairen Welthandels mit allen Ländern der sog. Dritten Welt statt einer gnadenlosen Ausbeutung, wie es heute stattfindet, dann gäbe es auch keine Hungerflüchtlinge mehr
Ausbau von kulturellen Zentren in Deutschland als friedliche Begegnungsstätte zwischen Menschen deutscher Kultur und Menschen aus anderen Kulturkreisen zwecks gemeinsamer
gleichberechtigter kultureller Aktivitäten zur gegenseitigen Bereicherung.
Verbot rassistisch und nationalistisch argumentierender Vereine oder Parteien, die die deutsche Bevölkerung spalten und den gesellschaftlichen Frieden "untergraben" wollen.

Es gäbe noch viel mehr "Interessen der deutschen Bevölkerung", aber das mag "als Einstieg" genügen.
  • 13.09.2017, 14:51 Uhr
  • 1
P.S.
Unbedingt noch der Klimaschutz, sofortiger Ausbau eines ökologischen ÖNVP und kurzfristiger Ausstieg aus der Verbrennungsmotor-Technologie.
  • 13.09.2017, 14:55 Uhr
  • 0
Herbert von Scheven

Zunächst: Die sachliche Diskussion mit Ihnen gefällt mir.

Punkt Selbsterhaltungstrieb:
Doch. Das von Ihnen beschriebene "Raubtierverhalten" einzelner und einzelner Gruppen von Menschen beruht darauf. Gerade.
Und es deckt sich auch mit den "Raubtierinteressen" vieler anderer Menschen, welche am "Raubakt" nicht unmittelbar beteiligt sind.
Das was sie als "Raubtierverhalten" bezeichnen geschieht mittelbar auch im Interesse von Abermillionen anderer Menschen. Der Gesamt Bevölkerung von Europa, USA, China oder anderer beteiligten Mächte. Auch wenn die Hauptprotagonisten sich den Rahm abschöpfen und für übergroßen Gewinn in die eigenen Taschen sorgen.
Was glauben Sie was los sein wird, wenn die Lebensgrundlagen der Massen aufgrund von fairer und altruistischer Politik stark eingeschränkt würden.
Die Autos nicht mehr fahren, die Heizungen und Öfen kalt blieben und der Tisch nur noch spärlich gedeckt wäre?
Die "Masse" trägt auch die größten "Raubfische" Aus Eigeninterresse
Es ist alles eine Frage der Macht und Mächte in der Welt
Greifen die Einen nicht zu, tun es die Anderen.

Punkt: Aufgaben der Regierung

" GG-Die Würde des Menschen ist unantastbar"
Selbstverständlich. Aber eine Regierung besteht aus gewählten Interressenvertretern.
Und diese Leute haben das zu tun wofür sie gewählt werden. Ob es sich um eine Bundesregierung, eine Aktiengesellschaft oder einen Sportverein handelt.

Ich finde diese Aussage vollkommen falsch.
ERklären Sie mir bitte wieso jeder gewählter Interressenvertreter automatisch " die Würde des Menschen" verletzt?
Geben Sie zu. Das ist Polemik der "linken" in Deutschland und meiner Meinung nach geradezu hahnebüschender Unsinn.
Wenn jeder gewählter Vertreter seines Staates in der Welt die Interressen seiner Bürger vertritt wird doch nicht " die Würde des Menschen" verletzt.
Aus dem Handeln der Politiker entsteht : Politik- das grieschische Wort für Interressenausgleich.
Entscheident ist nur wie diese Politik als Ganzes sich gestaltet. Darüber liesse sich reden.

Politschen Detailfragen, und Forderungen die sie oben ausführen teile ich zum Teil zum Teil auch nicht.
das muss in der Geselllschaft von den politischen Vertretern verhandelt werden

Und da sind wir wieder am Anfang der Diskussion. In einer Demokratie wählt die Bevölkerung die ihrer Meinung nach "besten Interressenvertreter"
Auch wenn die Meinungen "weit" auseinandergehen.
  • 14.09.2017, 18:16 Uhr
  • 2
Rüdiger Gebel,
wie Sie sicher schon gemerkt haben vertrete ich eine Politik der Internationalen Solidarität der Völker untereinander, fairem Welthandel und friedlichen Beziehungen zwischen den Völker.
Ich weiß, dass jeder Mensch überall auf der Welt ein Recht auf eine menschenwürdige Existenz hat mit der materiellen Ausstattung, die er dafür benötigt.
Jeder Mensch besitzt, wenn er auf die Welt kommt, zu gleichen Teilen das Recht, von den Produkten der Erde zu leben wie jeder andere.
Keine Einzelperson, keine Gruppe oder keine Regierung irgendeines Landes hat das Recht, auf Kosten anderer Menschen zu leben und sich mit Gewalt, hier durch Kriege, Dinge anzueignen, die ihm nicht gehören.
Im kleinen heißt es Diebstahl. im großen Raubkrieg.

Ich frage Sie, wie es denn kommt, wenn doch Millionen Menschen diese Raubkriege mittragen, dass die gleichen "Räuber" nicht nur andere Völker, sondern auch das eigene Volk ausrauben und in Armut stürzen.
In dem superreichen Land USA leben immer mehr Menschen in bitterer Armut, während die Vermögen einiger Weniger ins Unermessliche steigen.

Es herrscht nicht der "Kampf der Völker untereinander" mit dem Recht eines Volkes, sich gegen andere Völker aus Gründen der "Selbsterhaltung " mit Gewalt durchzusetzen.
andere. "Wenn wir´s nicht tun, dann tun´s die anderen!"

Diese Behauptung ist eine Lüge und wurde von "völkisch -darwinistisch" denkenden Menschen aus dem rechten politischen Spektrum vertreten,
von der NSDAP bis zu anderen heutigen Gruppierungen wie der AfD.

Die Kämpfe, die im Gange sind, liegen am kapitalistischen System, das auf der Ausbeutung des arbeitenden Menschen
durch die Ausbeuter liegt, national und international. Diese Ausbeutung zerstört unsere Lebensgrundlagen und zwingt zunehmend mehr Menschen zur Flucht vor Hunger und Tod.
Die einheimischen Menschen unterwirft sie einem zunehmenden Arbeitsdruck, schafft immer mehr Billiglohn-Jobs und steigert so die Ausbeutungsgewinne.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar."

oder deutlicher:

Die Würde "aller" Menschen ist unantastbar.

Das ist der erste und wichtigste Artikel unserer Verfassung, und das ist er nicht umsonst. Dabei haben unsere Verfassungsväter an die unmittelbar zurückliegende Vergangenheit gedacht, wo im Namen der "deutschen Interessen " die Menschenwürde von Millionen Menschen von "deutschen" Militärstiefeln in den Dreck getreten worden sind , und wo ganz Europa im Namen der "deutschen Interessen" verwüstet worden ist.

Wieviel Leid unter der deutschen Bevölkerung im Namen von "deutschen Interessen" angerichtet worden ist, kann man bis heute nicht ermessen.

Man hätte als Deutscher allen Grund, zum Völkerfrieden und zum Frieden in der Gesellschaft beizutragen.
Gott-sei-Dank haben die meisten jungen Menschen in Deutschland eine aufgeschlossene und international orientierte Mentalität und sind solidarisch eingestellt.

Die Leute, die heute wieder vom "Verrat deutscher Interessen" schwadronieren, sind die gleichen, die die deutschen Verbrechen während der Nazizeit leugnen und diesen Teil der deutschen Geschichte am liebsten "entsorgen" wollen.

siehe. Bernd Höcke : Holocaust-Denkmal ist ein Denkmal der Schande.
  • 14.09.2017, 20:59 Uhr
  • 1
Mir gefällt eure sachliche Diskussion auch, sogar sehr!
Aber ich stell jetzt mal ganz frech eine Frage in die Runde:
Welches Auto fahrt ihr, wohin gehen eure Urlaubsreisen und wie groß ist euer Kleiderschrank?
Auf all diese Annehmlichkeiten möchte man natürlich nicht gern verzichten - auch wenn der ökologische Fußabdruck über dem Durchschnitt liegt. Ich bin ja auch keine Heilige - habe auch ein Auto und verreise ab und an mit dem Flieger - aber so ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich schon dabei.
  • 14.09.2017, 21:24 Uhr
  • 0
Ich bin noch nie im Leben geflogen ( wg. Flugangst, um ehrlich zu sein ) und ein Auto besitze ich seit ca. 10 Jahren nicht mehr.
Fahren tu ich mit einer Senioren-Monatskarte für Bus und Bahn und mit dem Fahrrad. ( Hab mir neulich ein Klapprad gekauft. Ernähre mich seit ca. 30 Jahren vegetarisch, und das tut mit gut, obwohl ich Übergewicht habe, weil es mir einfach zu gut schmeckt. Ich bin also kein moralinsaurer Asket, sondern genieße schon gerne.
Ich gebe zu, dass ich mir manchmal billige Klamotten kaufe, die in Asien oder anderswo hergestellt sind und dass ich da nicht so konsequent bin und mir nur hier hergestellte Produkte kaufe.
  • 14.09.2017, 22:03 Uhr
  • 0
Hut ab, Herbert! Ich wollte ja auch nicht verurteilen. Ich bin schon öfter geflogen - weil ich da einige Traumziele hatte - und mein schönstes war Island!!! Das ist jetzt schon über 30 Jahre her - war aber mein Jugendtraum. 14 Tage gewandert!
Man könnte ja auch mit dem Schiff an viele der Traumziele fahren- aber das dauert zu lang und ist auch viel teurer. Ich kann mir die Hurtigroute, von der ich schwärme z. B. nicht leisten. Aber was das Fliegen betrifft: Es gibt da etwas ganz Schönes, von dem ich heute noch schwärme. Meine Familie hat mir zu einem runden Geburtstag einen Flug mit den Zeppelin geschenkt ---- das war ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde! Nein, ich bin auch kein Asket - aber ich habe die Dankbarkeit niemals vergessen. Obwohl ich zu den weniger begüterten gehöre, würde sich der Großteil der Menschheit als sehr wohlhabend schätzen, wenn sie meinen Lebensstandard hätten.
  • 14.09.2017, 22:28 Uhr
  • 0
Das mit Island kann ich sehr gut verstehen.
Hätte ich auch mal gern gesehen. Norwegen sehe ich ähnlich, aber so´ne Schiffsreise wäre mir auch zu teuer, ebenso die Reise mit der Transib. Aber mit dem Reisen hab ´ich´s eh nicht mehr so. Ich hab Glück, dass ich hier direkt am Rhein lebe. Da fahr ich mit dem Fahrrad zusammen mit meiner Partnerin lang und das macht mich glücklich. Dafür bin ich auch sehr dankbar.
  • 14.09.2017, 22:54 Uhr
  • 0
Hallo Herbert von Scheven

Das habe ich schon gemerkt was Du vertrittst.
Nun, vom Grundsatz ist nichts dagegen einzuwenden. Viele werden dich als einen sogenannten "Idealisten" bezeichnen, mit einem durch und durch christlichen Welt-und Menschenbild.

Auch ich bin mit diesem Menschenbild aufgewachsen und finde es gut.
Aber ich habe mich weiterentwickelt. Heute versuche ich nicht mehr mir die Welt und die Menschen zurechtzuwünschen und zu träumen.
Vielmehr versuche ich zu verstehen warum die Dinge so sind wie sie sind.
Ein intelligenter Dichter hatte vor Jahrzehnten einmal geschrieben: " Die Gefühle des Menschen sind die starken Impulse die alle ihre Taten verursachen"
Recht hat er.

Aber die Menschen würden besser ihre Rationalität nutzen.
Kühl und sachlich- ohne Bibel, ohne Koran, ohne Hitlers . mein Kampf und ohne Marx-es Kapital oder die Mao-Bibel.
Oder in der heutigen Zeit - der naive Glaube an ein "echtes Multi-kulti"

Meine Erkenntnis: "der Mensch ist als ganzes ein Raubtier"
Das ist seine Natur.
Die Verschiedenheit der Kulturen- Rassen oder unterschiedlichen Besitzstände spielen dabei gar keine Rolle.

Das die "Armen" die besseren Menschen sind ist eine Mär.
Das habe ich schon in meiner Kindheit erfahren, als diverse Kinder einer Hochhaus-Sozialsiedlung -Banden bildeten.
Und sie haben regelmäßig andere Kinder oder Mitschüler verprügelt und gequält - bloss weil deren Eltern vielleicht ein eigenes Haus hatten oder der Vater einen kleinen Beamtenposten.
Nicht dass diese Kinder nach heutigen Massstäben arm waren- nein zu der Zeit hatten deren Väter noch Arbeit zu vernünftigen Konditionen.
Nein- es war halt "Klassendenken" Wir - die Arbeiterkinder zeigen es den anderen.
Die heutigen Migranten oder Asylanten kommen nach meiner Einschätzung auch nur um sich selbst zu nutzen. Das ist ihr gutes Recht. Aber man muss es erkennen.
Das etliche vor Krieg fliehen ist die eine Sache. Das sie aber tausende Kilometer durch andere LÄNDER REISEN; IN DENEN SIE AUCH IN Sicherheit WÄREN, DIE ANDERE
Und einige von Ihnen haben mit Sicherheit auch an kriegerischen Auseinandersetzungen teilgenommen. Gewehre und Kanonen schiessen halt nicht ohne menschliches Zutun. In einem Bürgerkrieg sind wohl alle Kriegspartei- und nicht nur eine Handvoll von Wenigen.. Dann käme es nämlich nicht soweit

Zu einem anderen Punkt:
Herbert- Du sagst jeder auf der Welt hat das Recht an den Schätzen dieser Erde teilzuhaben-
Bravo--
Aber - wer setzt dieses Recht durch- Dazu bräuchten wir einen grossen Diktator- noch besser . ein übersinnliches Wesen- einen Gott

Ein Weltregierung gibt es nicht-und wenn es sie gäbe- hätte sie überall mit Aufständen zu kämpfen.
Das wäre dasselbe wie die heutigen Kriege-würde nur anders heissen.

Der Kampf um die Recourcen, ja ums nackte Dasein besteht seit der Existenz des Menschen. Und das wird so bleiben, solange es Menschen gibt.
Erst Recht wenn diese Spezies sich in immer größerem und schnelleren Ausmass vermehrt.

Alle die in hiesigen Landen leben, sollten froh sein dass es sie vergleichsweise gut getroffen hat.
Wer es anders sieht muss sich letztendlich entscheiden.
Will er gute "Verhältnisse" wenigstens auf einem Teil der Welt oder will er das " das Elend der Welt" verteilt wird.
Also eine Nivellierung.
Das aber hätte zur Folge dass es am Ende nirgendwo mehr "gute Verhältnisse"
Wie hatte der grosse Weltenkenner und Journalist Peter Scholl-Latour einmal gesagt:
"Kalkutta hierher zu holen ist keine Lösung. Dann sind wir selbst irgendwann Kalkutta"
Recht hat er.
  • 15.09.2017, 13:54 Uhr
  • 3
Was also soll getan werden - und was kann jeder tun?Zunächst einmal scheint es mir wichtig, erst einmal das Denken zurecht zu rücken. Grenzen dicht ist keine Lösung. Die Völkerwanderung findet trotzdem statt. Das haben kluge Leute schon vor Jahrzehnten gesagt, hauptsächlich in Bezug auf die Ausbeutung der Afrikaner durch Europa und Amerika: Wenn wir nicht teilen lernen, werden sie kommen und es sich holen. Heute ist es nun so weit - und wir müssen sehen, wie wir damit zurecht kommen. Wir werden selbst irgendwann einmal "Kalkutta"! Da beißt die Maus keinen Faden ab - es sei denn, man lernt teilen - aber dazu bräuchte es eine soziale Gesellschaftsordnung und zwar weltweit.
Was die oben angeführte "Weltregierung" anbetrifft: Gott und Bibel, Koran und "mein Kampf" sind natürlich ungeeignet. Mit Marxens "Kapital" sieht es aber anders aus - das ist ein rationell durchdachtes Werk. Es wäre interessant zu wissen, was passiert wäre, wenn die proletarische Revolution z. B. in England und nicht im rückständigen bäuerlichen Russland stattgefunden hätte.
Ich denke, außer einen ausufernden Selbsterhaltungstrieb, der bei vielen pathologisch ist (Was will jemand mit 30 Milliarden Euro) gibt es auch noch ein ganz starkes Harmoniebedürfnis. Da muss man sich nur viele Familien, aber auch Gemeinde mitsamt ihren Bürgermeistern bis hin zu ganzen Kreisen und Kantonen (in der Schweiz) anschauen. Da wird so lange um Verständigung gerungen, bis eine Lösung gefunden ist - und am Ende sind alle mehr oder weniger zufrieden.
  • 15.09.2017, 14:41 Uhr
  • 2
Hallo und guten Tag an alle Mitdiskutierenden,
in Island ist auch im Winter schön, da durch die warmen Quellen mit Thermogeneratoren Strom erzeugt wird und z.T. auch die Gehwege beheizt werden. Aber nun zu ernsthaften
Themen. Wir Europäer haben es vielen in der Vergangenheit bis dato vorgemacht, anderen Menschen ihr täglich Brot weg zunehmen. Die Chinesen und Inder machen es uns nach. Nur mit einem Unterschied, die Inder und Chinesen prahlen nicht so mit dem Erreichten, wie wir in Deutschland. Obwohl D Schulden hat wie ein Kuhtreiber (ca. 9,5 Billionen) wird behauptet "das reiche Deutschland" uns geht es gut!? Ganz klar, wem möchte es nicht gut gehen? Also werden die Menschen vermehrt in Länder reisen wollen, in denen auch Sie gut leben können. Es ist aber ein Unterschied ob 1.000 oder über eine Million Menschen kommen. Denn ganz schnell wird die Grenze der Überforderung erreicht, was zum Teil schon geschehen ist. Siehe Wohnungsnot. Deutschland kann sich mit seinen Flächen die eigene Bevölkerung ohne Importe nicht mehr ernähren. Was wird geschehen, wenn die Exporte nicht mehr so gut laufen wie der Zeit? Es gab schon einmal eine Zeit, wo sich mancher Bauer wunderte, daß über Nacht seine Grundstück beerntet wurde ohne sein Wissen. Ist so etwas Wünschenswert? Die EU muß endlich ihre eigenen Knebelverträge mit Afrikanischen Staaten überdenken, damit deren Elend ein Ende nimmt. Nicht immer nur reden, sondern handeln ist angesagt.
  • 15.09.2017, 17:04 Uhr
  • 1
Heidi Planetenfrau

du fragst was zutun ist.
Nun, das ist nicht leicht.
Ganz sicher keine Lösung ist" Grenzen aufmachen"
Dann ist man schnell selbst in schlechtem Zustand- und der Welt als solcher ist nicht geholfen.
Das man Völkerwanderung und illegale Zuwanderung nicht verhindern könne ist ja wohl Blödsinn.
Wurde 2015 von "linken Politikern und gewissen Medien behauptet.
Österreich ,Mazedonien haben das ganz schnell vorgemacht wie es geht- die Grenze zu schützen.

Die reicheren Staaten dieser Erde können vernünftigerweise nur eines machen.
Strukturelle und wirtschaftliche Förderung der armen Länder zu betreiben. So viel wie möglich
Einen faireren Handel , als der in der Gegenwart, zu betreiben.
Und möglichst keine Waffen in Krisenregionen liefern.
Und die grossen Mächte dieser Erde (USA, Russland,China u.a.) sollten ihr gegenseitiges Wettstreben aufgeben.
Stattdessen könnten sie gemeinsam in Krisenregionen für Frieden und bessere Verhältnisse eintreten.

Ein "frommer Wunsch" der leider nicht real wird.
Das größte Problem sehe ich aber in dem rasanten Anstieg der Weltbevölkerung.

Über die Folgen möchte ich heute erst gar nicht nachdenken, ohne depressiv zu werden.
  • 15.09.2017, 20:51 Uhr
  • 1
Ob wir die Grenzen öffnen oder verriegeln: Wer hätte je gedacht, dass die innerdeutsche Mauer verschwindet? Die DDR-Regierung sprach stets vom "antifaschistischem Schutzwall" - aber in Wirklichkeit wusste jeder, dass die Flucht der DDR-Bürger nach Westen unmöglich gemacht werden sollte. Ich war nie mutig genug (vor allem meiner Kinder wegen) es trotzdem zu wagen - ich wartete, bis ich 1981 wegen Familienzusammenführung eine legale Möglichkeit hatte. Diejenigen, die sich heute auf den Weg ins reiche Europa machen, riskieren alles und sie sterben lieber, als ihr Ziel, zu einem besseren Leben zu kommen, aufzugeben. Ob uns das gefällt oder nicht - sie werden kommen - ob nun unsere Grenzen dicht sind oder nicht. Die Mauer in Deutschland teilte uns knapp 30 Jahre ---- was ist das schon in der Menschheitsgeschichte.????
  • 15.09.2017, 23:30 Uhr
  • 0
Rüdiger Gebel,

Apropos "Der Mensch ist als ganzes ein Raubtier. Das ist seine Natur."

Diese Ihre Meinung hört man des öfteren aus einer ganz bestimmten politischen Ecke, rein physiologisch ist sie aber falsch.

https://www.vgt.ch/vn/9504/raubtier.htm

Dies ist ein Link zu einem interessanten Essay von Erwin Kessler über das "angebliche Raubtier" Mensch.

Kessler weist nach, dass die biologische Ausstattung des Menschen die eines Vegetariers ist. Auch seine nächsten Verwandten, die Menschenaffen, ernähren sich pflanzlich.


Außerdem:
Archäologische Funde haben bewiesen, dass die Neandertaler behinderte Stammesmitglieder miternährten, wenn diese nicht mehr in der Lage waren, an der Jagd teilzunehmen. Sie kümmerten sich also um das Überleben ihrer Stammesmitglieder, waren somit soziale Wesen.

Selbst Raubtiere, z.B. Wölfe, lassen jedes Mitglied von einer erlegten Beute fressen und schließen kein Tier ihres Rudels aus.
Auch kann man beobachten, dass Kinder in der Regel untereinander teilen und dass es nicht in der Natur des Menschen liegt, egoistisches raubtierhaftes Verhalten an den Tag zu legen.

Zur Zeit der Urgesellschaft gab es keine Hierarchien, Jedes Stammesmitglied war an der Nahrungsbeschaffung beteiligt, jeder war gleichwertig und durfte Waffen tragen. Keiner unterdrückte den anderen Das änderte sich, als es Nahrungsüberschuss gab. Dann setzte eine Spezialisierung und Hierarchisierung ein.
Nur bestimmte Menschen durften noch Waffen tragen, und es begann die Unterdrückung und Ausbeutung der Arbeitenden durch eine Minderheit, die bewaffnete Truppen zur Verfügung hatte und ihre Interessen mit Gewalt durchsetzen konnte.
Diese Entwicklung ist gesellschaftlich bedingt und hat mit der "biologischen" Ausstattung des Menschen nichts zu tun.
Sklavenhalterstaat, Feudalismus, Kapitalismus, alles Ausbeutungssysteme, aber es gab und gibt eine stetige Entwicklung in Richtung Freiheit von der Ausbeutung, das haben ja die wichtigen Revolutionen gezeigt, Sklavenaufstände, Bauernkriege, Franz. Revolution, Russ. Revolution. Der Mensch lässt sich auf Dauer nicht ausbeuten, er will Gerechtigkeit und Freiheit von Ausbeutung.
Er ist ein soziales Wesen und somit zu solidarischem Handeln fähig, auch wenn uns bestimmte Leute immer wieder einreden wollen, wir seien "von Natur aus Raubtiere" und jeder sei sich selbst der Nächste.

Ja, und das Symbol "Kalkutta."
Indien war ein reiches Land und konnte sich sehr gut ernähren, bis die englischen Kolonialisten das Land militärisch unterwarfen und systematisch ausbeuteten.
Sie "schufen" den Hunger, der dort heute noch herrscht, durch Ausplünderung der Ressourcen des Landes, und so schaffen "wir auch" durch "globale Ausbeutung" weltweiten Hunger.
Mit den Hungerflüchtlingen wollen wir aber nichts zu tun haben ! Ausbeutung der Rohstoffe und Arbeitskraft durch auch deutsche Konzerne weltweit ja, aber dann vor den Flüchtlingen die Türen verschließen.
Das ist die kapitalistische Logik,
wie sagten Sie, "Realismus" ?
Dagegen anzugehen ist "Traumtänzerei, Naivität, "Gutmenschentum", nicht wahr, Herr Gebel ?
  • 16.09.2017, 00:04 Uhr
  • 1
Heidi Planetenfrau

Du hast bei deiner "Mauergeschichte" Äpfel mit Birnen vertauscht.
Die Mauer innerhalb von Deutschland war eine Unnatürliche, eine Künstliche. Denn sie trennte ein Volk, ein Land, Verwandte und Familien.
Dagegen trennen diverse Kulturen und Religionen die Menschen- auch ohne physische Mauern.
  • 16.09.2017, 14:56 Uhr
  • 2
Herbert von Scheven

Die moderne zivilisierte Welt ist eine Andere als die Urzeit. Eine Binsenwahrheit.
Natürlich hat der Mensch von heute die von Dir beschriebenen "sozialen" Eigenschaften.
Aber diese sind durch allmähliche "Sozialisation" entstanden.
Diese Seite des Menschen wird ganz stark durch Erziehung, Religion, Kultur und äußerem Einfluss geprägt. Entsteht also immer durch andere Menschen.
Trotzdem behält jeder Mensch seine "Urinstinkte" Das kannst Du nicht leugnen.

Der Glaube das alle Menschen nach Deiner Definition "gut" wären, und nur "einige schwarze Schafe" für das Elend verantwortlich- das kannst Du mir nicht erzählen.

Nein- alle Menschen tragen das Kainsmal in sich.
Eine gute Metapher der Bibel- auch die Menschen der Antike wussten schon sehr gut Bescheid- über das Wesen der Menschheit.

Aber heute schaffen sich die Menschen neue Ideologien- na dann- jeder wie er will.
  • 16.09.2017, 15:12 Uhr
  • 3
wize.life-Nutzer
Ja, ein jeder baut sich heute seine eigenen Götter, mit Ausnahme der Muslime, die brauchen im Kopf noch 600 Jahre, was doch nun absolut nicht zu unserer "Sozialisation"
passt.
  • 16.09.2017, 15:59 Uhr
  • 1
Rüdiger neschreibt sehr gut den Einfluss inder Kinder- und Jugendzeit. In der Grundschulzeit wurde uns der Holokaust vorgeführt und uns eingepaukt, daß sich so etwas nie mehr wieder holen darf. 1948 gab Adenauer und die CDU von sich: "Nie wieder Krieg!" Und was wird heute gemacht? Alles bzw. Vieles ist bei der jungen Generation in Vergessenheit geraten. Deutsche z.T. sehr junge Soldaten verlieren ihr Leben, weil die Regierenden nicht den US-Militärs sagen, wenn Ihr einen Krieg ohne unsere Zustimmung beginnt, dann schaut bitte wie ihr ihn beendet bekommt ohne unsere Soldaten. Deutschland muß erwachsen werden und sich von Doktrinen trennen. Die Menschen in USA sind mir so lieb wie die Menschen in Rußland und China. Deswegen sollten wir uns nicht mehr ein X für ein U vormachen lassen, von Niemand.
  • 16.09.2017, 17:11 Uhr
  • 2
Rüdiger Gebel,

ob alle Menschen "gut" sind oder wie hoch der Prozentsatz liegt, ist doch hier nicht die Frage.
Für mich ist es die Frage:
Haben Menschen das Recht, ihre Mitmenschen auszubeuten?
Ich sage nein !
Nicht "einige schwarze Schafe" sind Schuld am Elend der Menschheit, sondern ein Ausbeutungssystem, das Karl Marx genial analysiert hat und das sich "Kapitalismus" nennt.
Da braucht man nicht über das "ursprüngliche Wesen" des Menschen zu streiten, sondern man muss dieses und auch jedes andere Ausbeutungssystem bekämpfen und überwinden, mit vereinten Kräften.
Wenn du solche Ausbeutungssysteme "normal" findest, weil im "Raubtierwesen des Menschen" begründet, ist das deine Angelegenheit.
Ich mach hier mal einen Punkt, es ist genug gesagt !
Dir ein schönes Wochenende.
  • 16.09.2017, 17:12 Uhr
  • 0
Rüdiger: nix Äpfel mit Birnen! Die 40 Jahre Trennung haben zwei völlig unterschiedliche Kulturen entstehen lassen. Die Mauer in den Köpfen ist heute, fast 28 Jahre nach Grenzöffnung bei vielen immer noch vorhanden. Aus den "Brüdern und Schwestern in der Zone" wurden plötzlich die dummen Ossis. Und aus den reichen Westdeutschen die überheblichen Wessis.
Viele Westdeutsche waren noch nie im Osten, weil sie den immer noch rückständig finden. Und Pegida und Co wirken ja auch nicht gerade einladend.
Was ist denn von der deutschen Kultur noch übrig? Wer liest denn noch die Klassiker, hat ein Theater-, Konzert-, oder Opernabo, geht regelmäßig in Museen und Galerien, geht mit der Klampfe wandern und besingt den deutschen Wald?
Die meisten rennen doch nur von Event zu Event und lassen sich auf Ami-Art bekaspern .
Und das mit dem Kainsmal verhält es sich ein wenig anders:
(aus Wikipedia "Kain erschlug seinen Bruder Abel nach einem Gottesopfer. Damit er nicht als Brudermörder selbst erschlagen werde, machte Gott ein Zeichen an Kain, um ihm eine Chance für ein gewaltfreies Leben zu geben. "
Der Mensch ist nicht per se gut oder böse - er hat die Wahl.
Wäre es so, wie du behauptest, dass der Mensch grundsätzlich ein Raubtier sei (was anatomisch nicht stimmt, wir sind Allesfresser, so wie z. B. auch die Schweine) hätte er sich längst selbst ausgerottet. Aber wie man sieht, trotz aller Kriege: die friedensschaffenden und friedenserhaltenden Menschen haben sich bis heute Gott sei Dank durchgesetzt.
  • 16.09.2017, 17:14 Uhr
  • 1
Umvernünftig leben zu können, benötigst Du Geld für Lebensmittel und Wohnung das bedeutet Du mußt Dir entweder Arbeit ssuchen oder Du wirst Selbständig, Herbert dann bist Du Dein eigener Chef, aber es ist ein Irrglaube, denn jeder Kunde von Dir ist gleichzeitig Dein Cheff er bezahlt Dich für Deine erbrachte Leistung. Stellst Du einen Mitarbeiter ein, dann bist Du schon ein Ausbeuter, denn Du verdienst für die Leistung Deines Mitarbeiters mit. WAS NUN; hERBERT ?
  • 16.09.2017, 17:21 Uhr
  • 0
Liebe Heidi, nicht viele wehren sich gegen Kriegseinsätze, sonst würden nicht soviele Deutsche Soldaten in verschiedenen Länder ihr Leben lassen.-
  • 16.09.2017, 17:24 Uhr
  • 0
Peter: Wir haben 80 Mio Einwohner und ca. 180.000 aktive Soldaten. Das sind, wenn ich mich nicht gerade verrechnet habe, 0,25 %. Und darunter gibt es leider auch ab und zu einen, der in Kriegsgebieten umkommt. Aber von "vielen" zu sprechen, das scheint mir doch ziemlich emotional gefärbt. Jeder Kriegstote ist einer zu viel! Aber wer heute zur Bundeswehr geht, tut das rein freiwillig - aus welchen Gründen auch immer. Auch das gehört zur Demokratie.
  • 16.09.2017, 17:53 Uhr
  • 0
Ich bin zwar nicht Herbert, aber dein Vergleich, Peter hinkt!
Kein einziger Anhänger der Linken bezeichnet z. B. einen Handwerksmeister oder einen Mittelständigen Unternehmer als Ausbeuter, weil er Mitarbeiter beschäftigt. Marx definiert den Kapitalisten folgendermaßen: Dass er sich den Mehrwert, den die Arbeiter schaffen, aneignet. Wenn ein Chef oder Meister durch mehr Arbeitseinsatz und höheres Wissen mehr verdient als seine Angestellten, dann ist das völlig in Ordnung.
Ich habe jahrzehntelang Bilanzen für Handwerker und mittelständige Unternehmen erstellt. Deren zu versteuerndes Einkommen war kaum höher als das eines Angestellten in vergleichbarer Position und mit vergleichbarer Qualifikation.
  • 16.09.2017, 17:59 Uhr
  • 0
Peter Hilbert
Wenn du den Mitarbeiter fair bezahlst, bist du sicherlich kein Ausbeuter. Man muss von seiner Hände Arbeit menschenwürdig leben können. Dennoch beruht unser Wirtschaftssystem insgesamt auf der Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft.
  • 16.09.2017, 18:02 Uhr
  • 1
Was ist fair? Herbert, der Kunde ist nur bereit für eine Sache einen Preis zu bezahlen, den er für gut empfindet, wenn der Preis zu hoch ist, läßt er die Ware stehen. Eine Stunde Arbeit kostet z.B für den Mitarbeiter 20.-€ dann muß der Meister mindestens 40.- € /h berechnen. Wenn der Mitarbeiter öfters einen Krankenschein bringt, wird die Stunde teuerer. Firmen bei denen das Management schlecht ist, kommen da auf einen Kostenfaktor nis zu 60.-€ und mehr wegen der Krankheitstage und der Lohnfortzahlung. Kommt die schom angekündigte Industrierevolution IV mit den Robotern, dann fallen zwar Investitions- und Materialkosten an, aber keine Lohnfortzahlung, keine Sozialkosten usw. mehr an. Wer zahlt dann noch die Rente, wenn kein Arbeitnehmer mehr genötigt wird. Und was sagen die Parteien zu diesem Thema? Frau Merkel hat sich davor gedrückt, die SPD hat das Thema zwar angesprochen, aber nicht die Konsequenzen daraus oder?
  • 16.09.2017, 18:47 Uhr
  • 0
Das sind schwierige Zukunftsfragen, du hast Recht. Ich unterstütze die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens BGE. Da hätten alle Menschen das Recht auf ein menschenwürdiges Einkommen unabhängig von einem Erwerbsarbeitsplatz.
Wenn man das will, kann man das finanzieren, das ist X-mal
durchgerechnet worden.
Ich kann nur jedem raten, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Es wird sowieso kommen, weil es kommen muss !
  • 16.09.2017, 18:54 Uhr
  • 1
So ist es Herbert und es wird für viele Menschen manche schlaflose Nacht geben. Nur den Kopf in den Sand stecken wie es unsere Politiker tun, das bringt uns nicht weiter. Von wegen "Uns geht es gut!" deswegen meiner Frage: Wem geht es noch gut? Jeder der ein wenig weiter denkt, kommt ins Grübeln was wohl die Zukunft bringen wird? Mit einem "weiter so" oder "Mutti wirds schon richten!" geht es nicht!
  • 16.09.2017, 19:03 Uhr
  • 1
Liebe Heidi,
bei diesem Thema bist Du gegen mich im Vorteil, denn von Marx weiß ich nur, daß er das Kommunistische Manifest verfasst hat, sonst leider nicht viel. Im Westen wurde das Kapitalismus mit Marx, Engels und Bebel nur am Rande behandelt. In viele Schulen wurde darüber garnicht gesprochen. In Deutschland - West mußte ich oft mit den Gewerkschaftsvertretern herumschlagen, weil sie die Kalkulation eines Betriebsleiters nicht einsehen wollten, das wieder ist ein Gebiert in dem ich über 20 Jahre tätig war.
  • 16.09.2017, 19:10 Uhr
  • 0
Heidi Planetenfrau

"Die friedensschaffenden Menschen haben sich durchgesetzt."
Sehe ich nicht so .Schau Dir die Welt an.Wieviel Polizei und Staatsmacht ist notwendig um allein die äußere "Ruhe zu bewahren?
Von den dennoch begangenen individuellen Gewalt-und Straftaten will ich gar nicht erst reden. Erst recht nicht von den Kriegen oder Aufständen. Immer und immer wieder.

Selbst in den grossen Industrienationen.
Was glaubst Du was passiert, wenn eine Industrienation einmal für ein paar Wochen die Kontrolle verliert. Warum auch immer. Beispielsweise weil die Stromversorgung nicht gelingt.

Es ist wohl so, das jeder die Welt anders betrachtet. Das Glas ist halbvoll- oder halbleer.
Wünsch Dir ein schönes Wochenende.
  • 16.09.2017, 22:12 Uhr
  • 0
Herbert von Scheven

Und nun zu Dir, Herbert. Ich hoffe es stört Dich nicht wenn ich inzwischen in ein "freundlicheres" Du abgleite.

Ich habe diese Welt weder gemacht (Gott sei Dank) noch möchte ich sie in ihrem Wesen verteidigen.
Ich habe lediglich versucht sie zu verstehen. Und komme zu meinen Erkenntnissen. ( diese decken sich übrigens mit den Erkenntnissen von ganz vielen anderen Menschen)

Als Ergebnis unsere Diskussion nehme ich mit, dass ich Dich als einen Optimisten ansehe- mich dementsprechend als einen Pessemisten.

Auch Dir wünsche ich ein schönes Wochenende.
  • 16.09.2017, 22:22 Uhr
  • 2
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Danke, Rüdiger!
  • 16.09.2017, 22:41 Uhr
  • 0
Einen schönen, guten Morgen liebe Mitdiskutierende,
heute Morgen habe ich die Geschichte von Heiner Geißler, dem ich immer Respekt gezollt habe, angesehen. Dabei fiel mir auf, daß Heiner Geißler in den Fünfziger und-60 er Jahren vom Antidemokraten sprach. Wen er da wohl gemeint hat bzw. wie hätte er sich zu den heutigen Regierenden und Ihrem Machtgebahren geäußert? Schade und Bedauerlich daß er von uns gegangen ist. Pseudodemokraten sterben leider nie aus, man erkennt sie, daß nur Ihre Meinung gut ist?
  • 17.09.2017, 11:20 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer
Du sprichst wahre Worte gelassen aus.
  • 17.09.2017, 13:23 Uhr
  • 1
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@Gunther,
ich glaube, du hast noch was vergessen ...

Mord und Vergewaltigung
Selbstbezichtigungen von Asylbewerbern

Immer öfter bezichtigen sich Asylbewerber selbst, schwerste Straftaten in ihren Heimatländern begangen zu haben. Sie können in der Regel aus Deutschland nicht abgeschoben werden, wenn ihnen in der Heimat die Todesstrafe droht.
report München liegen zahlreiche konkrete Fälle vor, in denen sich Asylbewerber schwerster Straftaten selbst bezichtigen. In einem Fall gab ein Asylbewerber an, in seiner Heimat mehrfach gemordet und vielfach Frauen vergewaltigt zu haben. Er habe „selbst an unzähligen Exekutionen teilgenommen und selbst acht Menschen exekutiert.“ Ob das stimmt, kann nicht nachgeprüft werden; inzwischen wurde das Verfahren eingestellt.
Quelle: http://www.br.de/nachrichten/selbstb...rt-100.html
  • 11.09.2017, 09:48 Uhr
  • 2
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Da kommt heute in ARD und ZDF rüber, dass 11100 Syrische Pässe in IS Hand gefallen sind und man nicht wisse, wie viele mit diesen Pässen eingereist sind um Straftaten zu begehen, abe die Passnummern seien bekannt. Ein Witz, der Deutsche Michel glaubt alles. Es ist doch schon seit 2014 bekannt diese Geschichte mit den Pässen. Meint ,runter Spielen, vor der Wahl ist nach der Wahl, nach dem Motto, wir haben es euch doch allen gesagt, selbst schuld wenn ihr nicht zu hört.
Selbst Schuld wenn ihr wieder die Verkehrten wählt, und glaubt was die Mama der Deutschen euch vor der Wahl erzählt.
  • 10.09.2017, 21:58 Uhr
  • 7
Wenn man ds liest, und es richtig ist, dann nimmt man die Zerstörung unser Werte, die sich in der Geschichte Europas begründen in Kauf.
  • 11.09.2017, 12:29 Uhr
  • 3
Richtig
  • 11.09.2017, 14:26 Uhr
  • 2
Also langsam muss ich annehmen, H.C. ist ein gewaltbereiter IS-Fan.
  • 12.09.2017, 12:58 Uhr
  • 3
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