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Festnahme nach Anti-Terror-Einsatz: IS schickt seine Leute als Flüchtlinge nach Deutschland

News Team
21.09.2017, 10:00 Uhr
Beitrag von News Team

Festnahme in Schleswig-Holstein: Ein 24-Jähriger Asylbewerber aus Syrien wurde laut Bundesanwaltschaft am vergangenen Dienstag in Untersuchungshaft gebracht. Der Vorwurf: Mitgliedsschaft bei der Terrormiliz "Islamischer Staat".

Der 24-Jährige sei "dringend verdächtig", Mitglied der ausländischen Terrororganisationen zu sein. Laut Informationen der Presseagentur dpa wurde der Terrorverdächtige in Büchen (Herzogtum Lauenburg) festgenommen. Er soll unter anderem in Syrien für den IS gekämpft haben.

Seit zwei Jahren unbemerkt in Deutschland

Laut Bundesanwaltschaft erhielt der Mann 2015 den Auftrag, nach Europa als Flüchtling einzureisen. Im August 2015 sei er dann nach Deutschland gekommen.

Seine Deutschkenntnisse waren gut - Sein Interesse für das Land groß

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, kam die Festnahme auch für die Nachbarn des Verdächtigen unerwartet. Sie reagierten geschockt: "Er hat sich vor­bild­lich für Deutsch­land in­ter­es­siert. Oft fuhr er mit dem Zug nach Ham­burg, be­sich­tig­te den Hafen, ging auf Kon­zer­te", sagte ein Bekannter des Syrers der "Bild". Laut dem Bericht soll der mutmaßliche IS-Terrorist auch einen Integrationskurs besucht haben. Seine Deutschkenntnisse seien gut gewesen.

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41 Kommentare

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Danke, Newsteam - so schön öl ins Feuer zu schütten - zeitlich strategisch extrem geschickt.
  • 23.09.2017, 10:32 Uhr
  • 0
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...nein,-wer hätte das gedacht?
  • 22.09.2017, 10:35 Uhr
  • 1
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Wer nicht versteht, dass es einen heiligen Krieg des Islams gegen den Westen und seine Werte gar nicht gibt, der sollte hier nicht mitdiskutieren. Die Intelligenz eines normalen Mitteleuropäers sollte ausreichen, um zu zu erkennen: "Nicht die Religion radikalisiert die Menschen, sondern die Menschen die Religion".

Jede Religion auf der Erde wurde und wird immer wieder genutzt, um Gewalt in ihrem Namen oder gegen sie zu rechtfertigen.
Und genau das macht zum Beispiel auch der IS, Al-Kaida oder die Taliban. Sie benutzen diese tief-emotionale Waffe, um sich erfolgreich gegen die Gesellschaften zu stellen.

Das hat mit durchschlagender Wirkung auch schon der Nationalsozialismus gewusst: Die Menschen lassen sich nicht schneller aufstacheln, nicht wirkungsvoller instrumentalisieren als durch das Feindbild einer anderen Religion.
Ähnlich den Strömungen, die heute weltweit den Islam verantwortlich machen für eine Entwicklung, die der Westen mit zu verantworten hat.

Die Festnahme eines Verantwortlichen dieser Terroristen in unserem oder in einem anderen Land und damit das Ausschalten einer Gefahr in unserer Gesellschaft ändert an diesen Tatsachen nichts.
  • 22.09.2017, 07:51 Uhr
  • 3
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@Assya,
"Was hat der Terror mit der Religion zu tun? Gar nichts, denn der Terror verstößt gegen die Bestimmungen des Koran."
Bist du dir sicher, daß die muslimischen Terroristen das wissen?
ich habe da gewaltige Zweifel ....
"Der IS versucht ein Gesellschaftsmodell zu etablieren, das auf der vermeintlich unverfälschten Anwendung koranischer Geboten und Aussagen des Propheten beruht", sagt der Leipziger Islamwissenschaftler Christoph Günther im Gespräch mit tagesschau.de. "Dabei übernimmt der IS in der Gegenwart ein idealisiertes Modell aus der islamischen Frühzeit, in dem das Verhältnis von Machthaber, muslimischer Gemeinde und Gott genau geregelt ist." Damit knüpft der IS, laut Günther, an klassische sunnitisch Staatstheorien aus dem 11. bis 14. Jahrhundert an."
Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/is...ie-101.html
  • 21.09.2017, 16:39 Uhr
  • 0
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Selbstverständlich hat Islamismus und Terror speziell aktuell mit Islam zu tun. Wer das nicht sehen will und verharmlost, macht sich mitschuldig.
  • 21.09.2017, 11:50 Uhr
  • 8
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Was hat der Terror mit der Religion zu tun? Gar nichts, denn der Terror verstößt gegen die Bestimmungen des Koran.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2...lettansicht
Indem ihr diesen Beitrag der Kategorie 'Islam' zuordnet, verstärkt ihr die Vorurteile gegen diese Religion. Vielen Dank dafür.
  • 21.09.2017, 10:39 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer
Wie so Vorurteile? Die Wahrheit ist doch, dass man in den Augen vieler Islamischen Herrenmenschen den deutschen Schweinen und Nutten doch erstmal die Kultur des Islam nahe bringen muß. So die Meinung von über 90% der Islamen. Tatsachen im Klartext und ohne "Rosa Rote Brille".
  • 21.09.2017, 14:34 Uhr
  • 1
Weil es sich dabei um archaisch-patriarchalische Interpretationen handelt, die aufgrund alter Traditionen [b]trotz[/b] des Islam fortbestehen. Und du liegst weit daneben, wenn du behauptest, dass 90% der Muslime diese Ansichten vertreten. Du solltest dich nicht nur an der saudi-arabischen Lesart orientieren. In der EU leben bereits mehr Muslime als in Saudi-Arabien.
Schau doch mal nach Indonesien. Es ist weltweit das Land mit den meisten Muslimen (ca. 240 Mio). Und Indonesien ist eine Demokratie.
Terror ist unislamisch. Das wüsstest du, wenn du meinen Link gelesen hättest.
  • 21.09.2017, 14:49 Uhr
  • 1
Na dann hat der Islam aber seine Anhänger nicht im Griff wenn er sowas duldet Wenn der Islam dort Staatsreligion ist, urteilen denn die indonesischen Imame nicht nach der Scharia?
  • 21.09.2017, 15:02 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer:
Die Imame urteilen nie, sie sind lediglich die Vorbeter in der Moschee. Die Rechtsgelehrten sind die Muftis.

In Indonesien gilt die Scharia nur im Privatrecht; aber die wenigsten wissen, dass die Scharia überhaupt ein Privatrecht beinhaltet.

Im Übrigen bedeutet 'Staatsreligion' nicht, dass sich das Rechtssystem an einer bestimmten Religion orientiert. In den meisten Ländern mit muslimischer Mehrheit spielt die Scharia im Rechtssystem überhaupt keine Rolle.
wize.life/profil/assya-wagner/51582/foto/59be...a06747eb00e

Du weißt sicher, dass der Islam keinen hierarchischen Aufbau kennt, indem einer das Sagen hat. Wer also soll was in den Griff bekommen? Jede Richtung hat ihre Gelehrten, aber ich kenne kein Gutachten, dass den unislamischen Terror befürwortet, aber zahlreiche, die den Terror verurteilen.
Die weitaus meisten Opfer des Terrors sind Muslime, schon vergessen?
  • 21.09.2017, 15:18 Uhr
  • 1
Wenn Du und ich dem IS in die Hände fallen würdest wären wir auch Opfer ich weis. Aber es gibt trotzdem Staaten in welchem die Scharia regiert und ich meine ausser Saudi/Arabien. Und das in Staaten mit islamischer Diktatur keiner das Sagen hat ist so auch nicht richtig, denn was ist mit Iran. Hat da nicht dieser Hodscha das Sagen gehabt, oder der Irak, da hatte auch ein Einzelner das Sagen bevor das Land ins Chaos gestürzt wurde.
Selbst wenn es nicht so wäre, würden ganz gewiss die Mullas, Muftis und wie sie alle heissen, Einfluss auf die Denke der Massen haben.
  • 21.09.2017, 15:34 Uhr
  • 1
Und übrigens, steht nicht im 5.Gebot der Christen Du sollst nicht töten? Und wie halten sich die Staaten daran?
Wenn es um Macht und Einfluss geht, kennen weder die eine noch die andere Religion Skrupel gegen die eigenen Gesetze zu handeln.
  • 21.09.2017, 15:39 Uhr
  • 2
Hab ich nicht soeben eine Grafik eingestellt, die Auskunft darüber gibt, in welchen Staaten die Scharia angewendet wird? Dazu gehört auch der Iran!
Und im Irak hatte vor dem Chaos einer das Sagen, der mit Religion nicht allzu viel am Hut hatte: Saddam Hussein. Sprich doch mal mit Irakern, wie es vor dem Chaos war, das die USA (gemeinsam mit anderen Staaten) hinterlassen hat.

Im Übrigen geht es hier um den Terror und nicht um die Rechtssysteme in islamischen Staaten. Also beenden wir doch den Exkurs zu nicht zum Thema gehörigen Punkten.
  • 21.09.2017, 15:41 Uhr
  • 3
  • 21.09.2017, 15:42 Uhr
  • 1
  • 21.09.2017, 15:43 Uhr
  • 3
Also der Islam hat nichts mit Terror zu tun, der sich auf den Islam und Koran beruft, soso.
Muss ich jetzt daraus logisch schließen, dass die Kreuzzüge nichts mit dem Christentum zu tun hatten und die Nazis nichts mit den Deutschen?
Oderwieoderwas.
Möglicherweise handelt es sich beim IS um Christliche Pfadfinder Undercover ...
(Musste jetzt sein)
  • 21.09.2017, 20:49 Uhr
  • 2
Der islamistische Terror verstößt ebenso gegen islamische Vorschriften wie die Kreuzzüge und Inquisition gegen christliche Lehren verstoßen haben.
Den Bezug zu Nazis und Deutschen verstehe ich jetzt nicht.

Der Nationalsozialismus ist eine Ideologie, die genau nach ihrer 'Lehre' umgesetzt wurde - da wurde also gegen keine Lehre verstoßen, die Lehre an sich ist zu verachten.
  • 21.09.2017, 22:34 Uhr
  • 1
Also hat der Islamismus sehr wohl mit dem Islam eine nicht ganz kleine Schnittmenge, ist aber nicht deckungsgleich.
Damit komme ich klar.
M.E. blendest Du in Deiner Vorstellung vom Islam die nichtreligiösen Inhalte aus, nämlich die staatsbildenden und rechtsetzenden Inhalte, die von vornherein im Islam (und auch im Judentum), nicht aber im Christentum angelegt sind.
Deine Vorstellungen vom Islam als einer rein religiösen Hinwendung zu Allah ist m.E. vollständig vom Grundgesetz gedeckt und geschützt und würde wohl auch mehrheitlich toleriert werden.
Die anderen Inhalte (s.o.) aber nicht.
  • 22.09.2017, 11:05 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer
Merkel bekräftigt, dass Islam zu Deutschland gehört, aber einer der verfassungskonform ist".
Bloß wie das gehen soll hat sievergessen im TV Duell zu sagen. Sie versteht es nicht, wenn sie daran glaubt, kann sie doch auch in Brandenburg zu den Bauern gehen, deren Tiere auf der Weide sind, und verkünden: Ab Frühjahr 2018 sind alle Wölfe Vegetarier. Solange Straftaten auch im Namen ihres Glaubens gemacht werden kann der Islam nicht zu Deutschland gehören. Erst wenn Muslime sich gegen den Terror im Namen ihres Glaubens stellen und kämpfen kann man darüber nachdenken. Der Islam gehört zu Deutschland?! Dann wundert euch nicht wenn die AfD auch dazugehört! Ich werde auch das Gefühl nicht los, das sogar die NPD über 5% kommen wird. Merkel oder Schulz sollten sich nicht als Kanzlerin oder Kanzler für das deutsche Volk bewerben, sondern ihren Interessen entsprechend eher für Saudi-Arabien, die Türkei, Jordanien oder vielleicht auch dem Irak.
  • 22.09.2017, 11:12 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer
Verfassungskonformer Islam? Das ist ein Widerspruch in sich - der Islam ist nicht nur eine Religion, er ist auch eine gesellschaftliche Norm, die alles festlegt, was wir in unserem Grundgesetz festgelegt haben. Damit wird jede Form des Islam unsere Verfassung ersetzen. Eine friedliche Koexistenz zwischen Islam und anderen Gesellschaftsnormen gibt es in keinem Staat dieser Welt, überall, wo der Islam Boden fasst, ersetzt er alle existierenden Normen und zwingt allen Bürgern den Islam auf - dorthin steuern auch wir. Es beginnt bereits: Schächtung für Halal Fleisch verstößt gegen unser Gesetz, das daraufhin angepasst wird, weitere Beispiele: Beschneidung, Burkini, Gesichtsverschleierung, Groß-Moscheen mit Minaretten und Imam-Ruf über Megaphon..... der Zug ist schon in Bewegung!. Wollen wir das in Deutschland wirklich?
  • 22.09.2017, 11:13 Uhr
  • 1
Wenn wir einen verfassungskonformen Islam haben wollen, dann müssen wir Muslima wie Assya unterstützen und stärken. Zum sog Euro-Islam gibt es seit über 20 Jahren Ausführungen des Prof. Bassam Tibi, die ebenso lange ignoriert wurden.
Die Glaubwürdigkeit von Frau Merkel reicht kaum bis zur nächsten 180° Wende. Nichts, wofür sie geworben hat, wurde eingehalten. Sie wartet, bis eine Gruppe, die sie für die Elite in D hält und die sich gern in der SZ, Zeit, Spiegel... äußern, mehrheitlich festlegt und hängt sich dann dran.
Wie man sieht, sehr erfolgreich.
Aber das sind Dieter Bohlen und Helene Fischer auch ...
  • 22.09.2017, 11:25 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer hat eine vollständig falsche Vorstellung vom Islam. Es würde zu weit führen, hier all seine Irrtümer aufzuklären.
Dass der Islam sehr wohl mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie vereinbar ist, haben islamische Gelehrte bereits bewiesen. Und der Koran schreibt weder eine bestimmte Form für den Staat noch für das Rechtssystem vor. Das beweist Muhammad selbst, der in Medina demokratisch zum Oberhaupt einer mehrheitlich jüdischen Gemeinde bestimmt wurde. (Die Charta von Medina stelle ich bei Interesse gern zur Verfügung).
Und schließlich zeigt Indonesien, dass auch ein islamischer Staat demokratisch geführt werden kann. In Indonesien leben mit 240 Mio die weltweit meisten Muslime.
Es ist völlig falsch, den Islam an der saudi-arabischen Lesart oder anderen archaisch-fundamentalistischen Interpretationen zu beurteilen. Denn in der EU leben bereits mehr Muslime als in Saudi-Arabien.
Exkurs: Die beiliegende Grafik zeigt, in welchen islamischen Staaten das islamische Rechtssystem, die Scharia, voll, teilweise (d. h. nur im Privatrecht) oder eben gar keine Gültigkeit hat.
wize.life/profil/assya-wagner/51582/foto/59be...a06747eb00e
  • 22.09.2017, 12:07 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer
Mir liegt es vollkommen fern, Dich ,oder "Andere" anzugreifen.
Ich kenne den Islam schon seit über 40 Jahren, auch kenne ich die meisten Islamischen Länder und nicht als Tourist. Selbst den Koran habe ich gelesen. Ich kenne hunderte von Islame in Deutschland, bin mit vielen sogar befreundet. Es ändert aber nichts an der Tatsache meiner Aussagen, ich behaupte alles andere ist Wunschdenken und Schönfärberei. Natürlich, wie überall gibt es Ausnahmen, die sind aber höchst selten auf die Masse gesehen. Ach so, zeige mir ein islamisches Land in dem es ruhig abgeht. Alleine im Iran wurden in diesem Jahr von Januar bis Juli über 450 Menschen öffentlich hingerichtet. In Saudi-Arabien waren es zum selben Zeitpunkt 350 Menschen vom Steinigen über Hängen bis zum Köpfen von Pakistan und Afghanistan ganz zu schweigen und das alles im Namen Allahs und dem Koran. Eine tolle Religion die unbelehrbar ist und sich weigert sich zu modernisieren.
  • 22.09.2017, 18:02 Uhr
  • 2
Was du hier anführst, habe ich oben schon widerlegt. Wenn du wieder nur die aller fundmentalistischsten und rückständigsten Länder ins Treffen führst, zeigt das nur, dass du Gegenargumente nicht gelten lassen [b]willst[/b]. Das bleibt dir natürlich unbenommen. Aber dann ist es sinnlos, darüber mit dir noch weiterzureden. Auf Beton wächst nichts.

Vielleicht überlegst du die einmal den Unterschied zwischen Religion, Ideologie und archaischer Tradition. Schönen Abend.
  • 22.09.2017, 18:46 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer
Sehr oft führe ich Unterhaltungen dieser Art mit Professoren der Medizin aus dem Iran, Wissenschaftlern aus aller Herrländer des Islam. Sie sind alle meiner Meinung, zwischen Religion und Ideologie ist es noch ein verdammt weiter Weg.
  • 22.09.2017, 19:06 Uhr
  • 0
Mag sein, aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Kein vernünftiger Mensch wird die archaisch-patriarchalischen Traditionen, die in manchen Ländern [b]trotz[/b] - und nicht wegen - des Islam fortleben, gutheißen. Aber wenn man Mängel beseitigen will, muss man sich die Mühe machen, nach den wahren Ursachen zu suchen. Und diese Ursachen liegen nun einmal nicht in der Religion, sondern in genau diesen archaischen Traditionen und fundamentalistischen Ideologien.
  • 22.09.2017, 20:05 Uhr
  • 0
Wenn jemand eine Religion gefunden hat, die ihm Halt, Trost und Hoffnung gibt und diese friedlich lebt ohne zu missionieren, wird dieser Mensch sie auch verteidigen und das verdient auch meinen Respekt.
Wer diesen Weg nicht gefunden hat und diese Religion im gesamten Kontext ihrer realen Existenz betrachtet, wird eben nur die negativen und gefährlichen Aspekte sehen können.
Auch das kann ich logisch nachvollziehen.
  • 23.09.2017, 09:24 Uhr
  • 2
So ist es. Ich verstehe, dass Menschen Vorurteile haben, denn ich hatte selbst genau dieselben Vorurteile und wollte mich gar nicht näher mit dieser Religion beschäftigen. Doch dann tat ich es eben doch und musste meine Vorurteile revidieren.
Da es genau diese Vorurteile sind, den den hier lebenden Muslimen das Leben manchmal schwer machen, möchte ich zur Aufklärung beitragen - mehr nicht.
  • 23.09.2017, 09:47 Uhr
  • 0
Religion ist immer Mist. Einen Glauben hat jedoch jeder Mensch und dagegen ist auch nichts einzuwenden, Jedoch wurden Religionen nur geschaffen um sich abzugrenzen und den Einfluss und Vormachtstellung der eigenen Religion zu festigen. Solange dieses von den Religionen nicht abgelegt wird, wird es keinen Frieden geben.
Die Muslime in aller Welt haben auch keinen Einfluss auf unser Leben ausser vielleicht die ausgenommen welche sich im Auftrag irgendwelcher machtgierigen Muslime in die Luft sprengen. Jedoch sind es Muslime in Europa welche die Vormachtstellung des Islam in Europa vorantreiben und deren willfährige Helfershelfer tun in vorauseilendem Gehorsam alles um ihnen zu Diensten zu sein. Hat man je einen solchen Radau, solche Forderungen von den anderen Religionen hier erlebt, ausser den Muslimen? Nein, natürlich nicht. Auch wenn die meisten Muslime friedlich sind genügt doch eine Minderheit um ein ganzes Volk in Aufruhr zu versetzen. Es waren immer Minderheiten welche das Unglück einer Nation herbeiführten.
  • 23.09.2017, 09:53 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer
So viel Unfug in so wenigen Sätzen! Hier schlägt wohl noch immer die Doktin 'Religion ist Opium für das Volk' durch. Wie ist das mit der Toleranz vereinbar, auf die wir so viel Wert legen?
  • 23.09.2017, 10:09 Uhr
  • 0
Abgesehen davon dass das auch zutrifft, erkenne ich bei fast allen Gläubigen eine Obrigkeitshörigkeit die in der weltlichen Welt ihresgleichen sucht. Was ein Pfarrer, oder Vorbeter sagt ist Gesetz und was der Papst sagt ist heilig. Kein Mensch würde das so von einem anderen Menschen akzeptieren, nur bei den Gläubigen gilt das uneingeschränkt.
Und die Mächtigen in den Religionen, welche das natürlich wissen, handeln auch entsprechend
  • 23.09.2017, 10:29 Uhr
  • 0
Du kennst sicher diese Strophe?

Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!
  • 23.09.2017, 10:31 Uhr
  • 0
Wieder falsch. Der Glaube an einen Gott hindert niemanden daran, ein erfülltes irdisches Leben zu führen, das ethischen Grundsätzen entspricht. Acht der Zehn Gebote der Christen, beispielsweise, beziehen sich auf den Menschen.
Und die Obigkeitshörigkeit ist unter Atheisten genau so verbreitet wie unter Gläubigen. Siehe Milgram Experiment.

Doch in dieser Notiz geht es nicht um Religionen, sondern um die Gefährdung der Toleranz durch Fremdenfeindlichkeit. Ich schlage vor, beim Thema zu bleiben.
  • 23.09.2017, 10:46 Uhr
  • 1
Was heisst den Toleranz, nichts weiter als das man eine Sache duldet mit der man selbst nichts am Hut hat.
Man kann eine Straftat genauso dulden wie eine religiöse Beeinträchtigung durch einen anderen. Deswegen ist man noch lange kein Befürworter dieser Dinge. Aber kritisieren darf man sie. Insoweit ist das aber verboten, sowie es um Religionen geht. Wenn man Religionen kritisiert darf man das solange es nicht der Islam ist, denn dann ist man sofort islamophob oder fremdenfeindlich und das ist es was mich stört.
  • 23.09.2017, 10:54 Uhr
  • 0
"Der Glaube an einen Gott hindert niemanden daran, ein erfülltes irdisches Leben zu führen, das ethischen Grundsätzen entspricht."
Aber es hindert auch keinen daran ein Leben zu führen welches dem nicht entspricht, wie man tagtäglich sehen kann.
Es sind zwar Minderheiten welche das so machen, aber diese Minderheiten sind es, die, sobald sie an die Schalthebel der Macht gelangt sind, unser Leben beeinflussen.
  • 23.09.2017, 10:58 Uhr
  • 0
Ja glaubst du denn, die herumpöbelnden und 'Wir sind das Volk'-schreienden Minderheiten haben etwas mit Religion zu tun? Im Augenblick sind die wohl die größere Gefahr für die Machthebel in vielen Teilen der Welt.
Du wirst verstehen, dass ich die Diskussion über Sinnhaftigkeit oder Gefahr der Religionen hier nicht weiterführe. Sie gehört nicht zum Thema der Notiz.
  • 23.09.2017, 11:11 Uhr
  • 0
Die sind wir sind das Volk schreienden sitzen nicht an den Schalthebeln der Macht und bewirken überhaupt nichts.
Die sind ungefährlich und wenn sie nicht von den Medien begierig aufgegriffen worden wären, wären sie schon lange verstummt.
Ich meine die, welche jede Religion und jede überhaupt fortschrittliche Aktion bisher und noch weiter zu ihren Gunsten ausnutzen konnten. Nämlich die welche es verstanden haben sich im Machtgefüge der neuen Organisationen durch Arschkriecherei und blanken Opportunismus hochgearbeitet haben und sie von innen her zersetzten. Das gilt für alle bisherigen Versuche die Begriffe von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zum Allgemeingut zu machen. Wobei der Sturm auf die Bastille und die darauffolgenden Ereignisse das beste Beispiel dafür sind wie jede Revolution ihre Kinder frisst. Dasgleiche gilt auch für die Religionen. Wenn Jesus heute nochmal erscheinen würde, wäre es eben die Kirche welche sich auf seinen Namen beruft, welche ihn wieder kreuzigen lassen würde.
  • 23.09.2017, 11:28 Uhr
  • 0
Ach ja ...
  • 23.09.2017, 11:40 Uhr
  • 1
Na glaubst Du das nicht?
  • 23.09.2017, 11:41 Uhr
  • 0
nein, und es liegt mir fern, in die Kristallkugel zu schauen oder aus dem Kaffeesatz zu lesen, um eine pessimistische Zukunft vorauszusagen.
Ich stelle auch keine Thesen 'Was wäre wenn ... ' auf.
Daher ist hier für mich Ende Gelände - siehe oben.
  • 23.09.2017, 11:44 Uhr
  • 1
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Man muß nur weiter den Berliner Einheitsbrei wählen, dann können ruhig alle is-Leute nach Deutschland kommen und sich wohl fühlen! Kein Wunder, daß immer mehr Menschen die AfD wählen.
  • 21.09.2017, 10:28 Uhr
  • 7
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