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AFD =Nazi, AFD-Wähler= rechtsradikal

23.09.2017, 19:54 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

AFD gleich Nazi, AFD-Wähler gleich rechtsradikal!
Einige Forenschreiber überschlagen sich, keine Beleidigung wird ausgelassen. Das Pöbelforum läuft zur Höchstform auf, eine sachliche Diskussion findet nicht statt, Motto: „Mit Nazis diskutiert man nicht!“
Ich habe als Kind die Nazis in einem antifaschistischen Elternhaus erlebt. Ich habe die Lügen, Hetze und Propaganda der Nazis erlebt. Und jetzt muss ich dieselbe Art von Lügen, Hetze und eine Propaganda gegen eine neue Partei erleben. Angeblich steht der Untergang Deutschlands bevor, der braune Geist der braunen Volksseele der Deutschen erhebt sich aus dem Sumpf der braunen Vergangenheit der Deutschen. Parole: „ Wehret den Anfängen“.
Ich habe kein Problem damit, dass diese Leute mich als Nazi bezeichnen, obwohl man in meiner Biographie und in der Biographie meiner Familie nicht einen einzigen braunen Fleck finden wird. Ich habe aber ein Problem damit, dass all die honorigen, auch gebildeten, demokratischen Leute so verunglimpft werden. Und es empört mich über alle Maßen, dass diese Linkshetzer mit der Gleichstellung, AFD-Wähler gleich Nazi eine empörende Relativierung und Verharmlosung der realen Nazis betreiben. Ich weiß aus meiner Kindheit, welche Angst meine Eltern hatten, dabei entdeckt zu werden, dass sie BBC hörten. Wir durften als Kinder nicht erzählen, was in unserem Hause gesprochen wurde, Ich habe die Judentransporte nach Ausschwitz gesehen, ich habe die unglaubliche Angst bei Bombenangriffen und Tiefflieger erlebt und man hat uns nach dem Krieg den Ausschwitz-Film „Bei Nacht und Nebel“ gezeigt. Ich habe mit den Nazis nichts, gar nichts am Hut. Ich bezeichne die Nazis als moralische Schweine. Aber ich halte auch alle, die die AFD mit den Nazis vergleichen und dadurch verharmlosen, für moralische Schweine. Wir haben als Jugendliche nach dem Krieg für ein neues Deutschland gekämpft, ein Deutschland der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, ein Deutschland, das in Frieden mit allen Nachbarn lebt. Und jetzt erleben wir, dass alle unsere alten Ideale ausgehebelt werden mit dem Bruch von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie bei der Eurorettung und Grenzöffnung von Merkel. Auch der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat das gerade gerügt. Wir erleben, dass Deutschland sich in Europa bei der Flüchtlingskrise völlig isoliert hat und den Brexit dadurch verschuldet hat, wir erleben einen Haftungstsunami für die Eurorettung von bisher 1,5 Billionen EUR, wir erleben mit der Nullzinspolitik für die Rettung der Südstaaten eine Enteignung des kleinen Mannes in Höhe von 100 Milliarden jährlich, laut Bundesbank, wir erleben einen neuen kalten Krieg mit neuem Wettrüsten und neuer atomarer Bedrohung durch das Beitrittsangebot der EU an die Ukraine. Sowohl Schmidt, Genscher, BAHR und Kohl haben das damals aufs Schärfste kritisiert. Unsere Politiker bezeichnen Putin wahrheitswidrig als einzigen Schuldigen. Es gibt so viel an der Politik der vereinigten Linken zu kritisieren. In großen Teilen der Bevölkerung herrscht großer Unmut.
Man muss die AFD nicht mögen, die faschistoiden Sprücheklopfer Höcke und co. sind unerträglich. Trotzdem werde ich die AFD wählen. Im Bundestag sitzen nur noch Linksparteien, nachdem die CDU die Seite gewechselt hat. Deutschland erstickt unter dem Mief von Political Correctness. Ich stelle eine Frage an die AFD-Hasser. Ist einer von Euch dabei, der glaubt, die AFD kann im neuen Bundestag ihr Programm verwirklichen? Wir wissen doch alle, dass es im neuen Bundestag eine Konstellation geben wird, in der die AFD ihr Programm durchsetzen kann. Ich wähle nicht das Programm der AFD, doch was wähle ich dann mit meiner Stimme für die AFD? Ich wähle den Protest gegen den Politdilettantismus unserer linken Eliten und ich wähle die Debatte. Diese Debatte wird mit dem Einzug der AFD in den Bundestag entstehen und wird nicht mehr durch die vereinigte Political Correctness unterdrückt werden können. Und ich wähle die AFD aus Protest gegen die unglaubliche Hetze hier.

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58 Kommentare

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Eine Roporterin sagte heute in ihrem Kommentar zum Ergebnis der AFD, dass sie kaum einen Wähler der AFD finden kann, weil sich keiner zu seiner Wahl bekennen würde. Ich habe mich vorher dazu bekannt und ich habe gewusst, dass ich beleidigt und angepöäbelt werden würde. Ich sage nochmals, wer pöbelt hat keine Argumente und er disqualifiziert sich selbst. Wer die Antworten hier liest, sieht, dass Pöbeln links angesiedelt ist nach dem Motto: "Kein Hirn in der Birn". Weiter sagte die Reporterin, dass erstmals eine Partei in den Bundestag einziehen wird, die die Nazis relativieren. Ich habe meine Position zu den Nazis hier deutlich gemacht und auf die Partei trifft das allenfalls auf eine Minderheit zu. Ich habe auch meine Meinung zur Relativierung der Nazis geschrieben, die findet hier dauernd statt indem man die AFD mit den Nazis gleichsetzt. Die AFD ist eine Partei, die laut Verfassungsschutz verfassungstreu ist. In Deutschland bestimmen nicht linke Pöbler, wer radikal ist. Die linken Pöbler hier sind die wahren Nazirelativierer und die Nazis zu relativieren ist abscheulich und widerlich. Das Wahlergebnis für die AFD ist sicher ein Schock und eine Zäsur. Und nach der Wahl wird es ganz bestimmt bei allen Parteien, vielleicht mit der Ausnahme der FDP, große Turbulenzen geben. Bei der AFD ist der Konflikt schon heute ausgebrochen. Die AFD wird sich von ihren faschitioden Typen befreien müssen, oder sie wird auf Dauer keine Zukunft haben. Aber auch ein zweites erfreuliches Ergebnis hat die Wahl gehabt, den glorreichen Wiedereinzug der FDP in den Bundestag. Die FDP hat angekündigt, sie werde keinem Koalitionsvertrag zustimmen, in dem der Umwandlung der EU in eine vollkommene Transferunion zugelassen wird. Die Spatzen pfeifen es doch vom Dach, nach der Wahl wird Macron seinen Plan vorlegen, in dem die Umwandlung auf den Weg gebracht werden sollte. Und Merkel wollte dem offensichtlich zur Rettung des Euros zustimmen und die Grünen sind in ihrem Selbsthass sogar begeistert davon. Fest steht, diese Wahl wird alles verändern und der Mief von Political Correctness wird nicht mehr jede demokratische Diskussion ersticken. Die Menschen werden sich nicht mehr von der Nazikeule einschüchtern lassen und die Menschen habe sich die Demokratie und Rechtstaatlichkeit zurückgeholt. Die Menschen sind die Gewinner!
  • 25.09.2017, 11:05 Uhr
  • 0
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Ich habe mich bewusst zurück gehalten und die Diskussion laufen lassen. Leider ist auch diese Diskussion durch einige ins Pöbeln ausgeartet. Ich habe keine Lust,auf Pöbeln zu antworten. Wer pöbelt hat keine Argumente. Auch in der Diskussion werden die AFD und Wähler als Populisten, Rassisten und Rechtsradikale beschimpft. Mir fällt auf, links pöbelt mehr als rechts. Auch wenn ich traurig bin über die Pöbeleien, wer mich kennt, weiß, ich lösche keinen Beitrag und sperre keinen Nutzer. Auch werden die NSDAP und AFD einheitlich als totalitäre Rechte bezeichnet. Ich stelle hier die Frage, waren die Nazis überhaupt Rechte. Damit werde ich mich in einem neuen Beitrag beschäftigen.
  • 24.09.2017, 19:42 Uhr
  • 0
Die Aufgabe des deutschen Faschismus war die Liquidierung der Arbeiterbewegung. Es wurden die Interessen des deutschen Kapitals mit terroristischen Mitteln durchgesetzt.
Da saßen auch die Geldgeber der NSDAP.
Der Hauptfeind der Nazis stand links. Es waren die Gewerkschaften und die Arbeiterparteien KPD und SPD.
Nach dem Krieg wurden ein paar Nazis verurteilt. Die Hauptschuldigen, die Repräsentanten der deutschen Schwerindustrie und des Finanzkapitals, blieben nahezu unbehelligt und konnten nach dem Krieg ihre Gewinne fortsetzen.
  • 25.09.2017, 13:45 Uhr
  • 0
Hitler hat die Arbeiterbewegung für sich vereinnahmt. Die Nazis waren wie alle Linken antikapitalistisch in ihrem Ursprung. Er hat sich danach mit dem Großkapital versöhnt, weil er es für seine Rüstung brauchte. Parteien, die sich am ähnlichsten sind, bekämpfen sich am Erbittersten!
  • 25.09.2017, 14:26 Uhr
  • 0
Er war eine Marionette des Groß-Kapitals. Das ist längst erwiesen. Es gibt natürlich in der bürgerlichen Geschichtsschreibung zahlreiche Versuche diese Tatsache zu verschleiern, und die schlimme Rolle der deutschen Industrie
zu vertuschen. Die Wahlergebnisse für die NSDAP stammten zum größten Teil aus dem deutschen Bürger-und Kleinbürgertum.
Die deutschen Arbeiter waren faschismus-immun und wählten zum überwältigenden Teil SPD und KPD.
Die Wahlergebnisse kann man in vielen Büchern nachlesen.
Welcher führende Nazi stammte denn aus der Arbeiter-
klasse ? Niemand.
Der Berufsstand mit der höchsten NSDAP Mitgliedschaft waren die Mediziner !
"Er hat sich mit dem Großkapital versöhnt, weil er es für seine Rüstung brauchte."
Natürlich war es umgekehrt.
Weil die Rüstungsindustrie einen Krieg brauchte, um ihre Waffen zu verkaufen, finanzierten sie die NSDAP, weil diese einen aggressiven Militarismus predigte.
  • 25.09.2017, 14:46 Uhr
  • 0
Göbbels kam von der KPD
Seit Anfang der achtziger Jahre haben vor allem die Arbeiten von Jürgen W. Falter die Aufmerksamkeit auf die Arbeiterwähler der NSDAP gelenkt und der Erforschung der Wählerströme in der Weimarer Republik insgesamt neue Impulse gegeben.
Positiv hingegen war der Zusammenhang zwischen dem Anteil der Beschäftigten in staatlichen und kommunalen Versorgungs und Dienstleistungsunternehmen und dem Anteil der NSDAP-Stimmen.
Aus seiner eigenen und verschiedenen anderen Regionalstudien zog der amerikanische Wahlsoziologe Waldmann 1973 den Schluss, dass die NSDAP „auch die Unterstützung eines nicht unbeträchtlichen Anteils der Arbeiterklasse genoss“. Diese Ansicht Waldmanns und anderer neuer Untersuchungen über die NSDAP-Wähler findet in den Resultaten neuerer Detail-Analysen über die Mitgliedschaft der NSDAP und ihrer Untergliederungen, wie SA und SS, Unterstützung.
Sie ergeben alle und übereinstimmend eine wesentlich höhere Anfälligkeit von Arbeitern gegenüber der NSDAP, als lange Jahre angenommen worden war. So betrug der Arbeiteranteil unter den neu eintretenden NSDAP-Mitgliedern zwischen 1925 und 1930 rund 40 und zwischen 1930 und 1933 rund 36 Prozent. Unter den SA-Mitgliedern lag er zwischen 1929 und 1933 über 60 Prozent. In die gleiche Richtung scheint auch die soeben erschienene Studie von Michael Ruck über die Anfänge der NSDAP zu gehen. Danach bestand die Mitgliedschaft der NSDAP 1923 zu einem Drittel aus (Hand-)Arbeitern
  • 25.09.2017, 16:35 Uhr
  • 0
Dr. phil. Joseph Göbbels war kein Arbeiter, sondern erfolgloser Schriftsteller
Himmler war Diplomlandwirt, Vater Schulleiter
Göring Offizier, Vater promovierter Jurist und Großgrundbesitzer,
Hess entstammte einer Kaufmanns-Familie,
Hitler abgebrochener Kunststudent, Vater Bahnbeamter,
Heydrichs Vater war Komponist und Opernsänger, Mutter reiche Kaufmannstochter .
Ernst Röhm, Offizier, Vater Eisenbahnoberinspektor.

Im Führungspersonal der NSDAP ist weit und breit kein Arbeiter zu finden, dafür war aber

fast jeder zweite Arzt Mitglied in der NSDAP,

https://www.welt.de/politik/deutschl...-NSDAP.html

"Unis in der NS Zeit
Bei der antisemitischen Hetze ganz vorne
Die deutschen Hochschulen waren tief in Nazi-Verbrechen verstrickt. Die braune Ideologie dominierte in der Akademikerzunft erschreckend früh, wie eine aktuelle Studie aus Tübingen belegt.
`Dort meldete die Universität bereits im Jahre 1933:
Judenfrage gelöst.´"
von
Jan Friedmann in
Spiegelonline, Unis in der NS Zeit.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen...395106.html

Ein bisschen viele bürgerliche Akademiker in der angeblich so proletarischen NSDAP.
Man kann der Arbeiterklasse ja viel in die Schuhe schieben, aber dass sie auch noch am Faschismus Schuld sein soll, ist wirklich dreist.
  • 25.09.2017, 18:01 Uhr
  • 0
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Sehr treffend, SP.
  • 24.09.2017, 19:23 Uhr
  • 0
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"Die Nazis nannten sich Nationalsozialisten, nicht etwa, weil sie Sozialisten waren, sie waren das genaue Gegenteil."
hm ...
die SPD nennt sich auch sozial demokratisch und ist gas genaue Gegenteil, oder etwa nicht?
  • 24.09.2017, 16:42 Uhr
  • 1
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Gerade die CDU hatte doch die meisten Nazis in ihren Reihen und heute regen sie sich über die von Frau Merkel geförderte AfD auf. Bevor man sich über die AfD aufregt sollte man sich über die eigenen Wurzeln unterhalten und ausdiskutieren. Ich danke dabei an Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Herrn Filbinger, CDU.
  • 24.09.2017, 13:35 Uhr
  • 3
Viel Mitglieder der AfD waren vorher in der CDU. Das kann doch kein Zufall sein...
  • 24.09.2017, 14:47 Uhr
  • 3
@Peter,
unser ex- Bundespräsident Karl Carstens war nicht nur NSDAP Mitglied, er war 1933 in die SA eingetreten ...
"1933 war Kurt Georg Kiesinger in die NSDAP eingetreten, kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs arbeitete er in der Rundfunkabteilung des Außenministeriums."
von Beate Klarsfeld bekam er eine geknallt ...
"Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren"
In dieser Liste werden Politiker aufgeführt, die nachweislich Mitglied der NSDAP und/oder einer ihrer Gliederungen SA oder SS waren und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine Rolle in der Politik spielten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...A4tig_waren
  • 24.09.2017, 16:40 Uhr
  • 4
Tommy.
bzgl. der SPD geb ich dir Recht.
Seit dem Godesberger Programm haben sie sich endgültig von ihren "sozialen Wurzeln" entfernt und sind zu einer "staaatstragenden" Partei mutiert, die wenn nötig die eigene Klientel "rasiert", siehe Hartz 4.
Kurz vor Wahlen entdecken sie dann das "Gerechtigkeitsthema", haben aber die unsoziale Regierungspolitik mitgetragen.
  • 24.09.2017, 17:14 Uhr
  • 2
„Die demokratisch gewählte Regierung Merkel wird kriminalisiert, die Wählerstimmen der Unzufriedenen und Abgehängten werden gesammelt“
Da ist sie wieder diese Unverschämtheit. Die Meisten die AFD wählen oder unterstützen sind nicht abgehängt, ganz im Gegenteil. Es gibt viele aus der Mittelschicht die sich aber von dieser Marionettenregierung verkauft fühlt. Eine große Anzahl aus der Basis der Partei kommen aus dem Kreis der Intellektuellen aus allen möglichen Parteien. Das sind Menschen die eine weitere Steuerung ihrer Meinung und ihrer Wahlstimmen durch Parteivorgaben nicht mehr ertragen wollen.
  • 24.09.2017, 17:19 Uhr
  • 4
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Wenn die meisten mit den anderen Parteien Unzufriedenen die Steuerung ihrer Meinung und ihrer Wahlstimmen durch Parteivorgaben nicht mehr ertragen wollen, versteh ich nicht, wieso sie wieder einer Partei beitreten, noch dazu einer, in der das Hauen und Stechen um Parteiposten schlimmer ist als in jeder anderen Partei?, siehe: Lucke, Petry etc.
die Dementis bzgl. Aussagen von "Parteigenossen" fast täglich erfolgen.
Ein chaotischer Haufen, der mit Macht "Pöstchen" ergattern will, um sein Schäfchen ins Trockene zu bringen.
Oh Verzeihung, es dient ja der "deutschen Sache"...
  • 24.09.2017, 17:42 Uhr
  • 0
Die Schuld ist bei denen zu suchen, die bei dieser Wahl die meisten Stimmen verloren haben, da beißt die Maus keinen Faden ab. Das Problem die Maulheldin kleiner zu machen wurde verfehlt, Glückwunsch. Auf der aneren Seite freue ich mich auf die neue Regierung unter der Führung der CDU und wann Frau AM das Handtuch wirft, denn viele gegensätzliche Meinungen unter einen Hut zu bringen, viel Spaß dabei. Der AfD als drittgrößte Partei wünsche ich mehr Besonnenheit und Geduld, Fehler werden i.d.R. gemacht durch unüberlegtes Handeln. Lieber einmal sich nicht zu äußern ist besser, als immer seine Gedanken nach außen zu tragen.
  • 24.09.2017, 19:24 Uhr
  • 1
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Die Nazis nannten sich Nationalsozialisten, nicht etwa, weil sie Sozialisten waren, sie waren das genaue Gegenteil. Es war nichts als der demagogische Versuch, Wählerstimmen aus der Arbeiterbewegung zu bekommen. Ihr Ziel war die Zerschlagung eben jener Arbeiterbewegung und aller sozialen Errungenschaften, die diese erkämpft hatte. Die NSDAP war eine Partei des Großkapitals und setzte deren Interessen rücksichtslos und terroristisch durch.
Da sie eine Massenbasis brauchten, sammelten sie alle Unzufriedenen
und gaben sich einen sozialen Anstrich. Dazu diente u.a. die proletarisch auftretende SA.
Die demokratisch gewählten Regierungen wurden von ihnen kriminalisiert und als Verbrecher und Volksverräter beschimpft.
Die Ähnlichkeit zwischen der AfD und der NSDAP des Anfangsstadiums ist unverkennbar.
Die demokratisch gewählte Regierung Merkel wird kriminalisiert, die Wählerstimmen der Unzufriedenen und Abgehängten werden gesammelt, damit Nazis ins Parlament gelangen können, um dort ihre Propaganda-Basis zu verbreitern.
Und vor allem sollen die Unzufriedenen davon abgelenkt werden, links zu wählen.
Die Unzufriedenen, die AfD wählen, müssen wissen, dass sie mit ihrer Stimme Nazis den Eintritt ins Parlament verschaffen.
Und diese Nazis betreiben eine Politik, die dem Kapital dient. Sozialstandards sollen beseitigt und die Gewinne der Konzerne erhöht werden, siehe Programm der AfD , besonders zu Mindestlohn und Hartz 4.
Stattdessen gilt es, die linke Opposition zu stärken. Sie kämpfen als einzige für eine Verbesserung der sozialen Bedingungen der kleinen Leute.
  • 24.09.2017, 13:34 Uhr
  • 1
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"AFD gleich Nazi, AFD-Wähler gleich rechtsradikal!
Einige Forenschreiber überschlagen sich, keine Beleidigung wird ausgelassen"
so ist es ... bisher konnte mir noch keiner dieser "besorgten" Gutmenschen erklären, welche Positionen der AfD sozialistisch sein soll!
Was mich aber völlig überrascht ist, die Hysterie, daß die AfD die heutige Wahl mit absoluter Mehrheit gewinnen wird, alle Ausländer aus dem Land jagd, die Mindestlohn und die Frauenquote abschafft und die Rente ab 70 einführt ...
das wird nicht passieren, denn die AfD wird sogar noch weniger Stimmen als die SPD bekommen ...
übrigens, war es nicht die CDU die sich jahrelang gegen den Mindestlohn gewehrt hat?
denkt die CDU nicht schon seit Jahren über die Rente mit 70 nach?
desweiteren verstößt die Frauenquote gegen § 1 AGG ...
  • 24.09.2017, 03:41 Uhr
  • 3
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Guter Beitrag

Es gibt Gott sei Dank in Deutschland auch noch viele rational denkende Menschen.
  • 23.09.2017, 21:52 Uhr
  • 3
Diese Frau hat in ihrem Integrationspapier den Altdeutschen, außer ihrer Sprache eine "Spezielle Kultur" abgesprochen und damit alle, die es betrifft, kulturmäßig entsorgt.
Niemand, außer den Deutschen würde diese Aussage so stehen lassen. Was würde wohl ein Franzose, Italiener, Spanier oder Engländer zu solch einer Aussage sagen?
  • 24.09.2017, 12:03 Uhr
  • 4
Benutzen Sie den Begriff, "die schon länger hier Wohnenden", den unsere Bundeskanzlerin bevorzugt. Dieser Begriff sagt das Selbe aus. Zu Ihrer letzten Frage: Das fragen Sie bitte diese Dame selbst, denn sie scheint sich ja in der Beurteilung solcher komplexen Inhalte auszukennen und hat sicher Kriterien, an denen sie diese festmacht.
  • 24.09.2017, 12:22 Uhr
  • 3
Wenn Sie dass so sehen. Vor allen Dingen "Klauen".
  • 24.09.2017, 12:32 Uhr
  • 3
Es ist immer wieder das Gleiche.
Frau Özoguz sagte, dass neben der Sprache keine "spezifisch" deutsche Kultur festzustellen sei.
Wie meinte sie das ?
,Man muss den Kontext kennen. Der Kontext war, dass Herr de Maiziere den lächerlichen Versuch unternahm, Regeln für eine deutsche Leitkultur aufzustellen nach dem Motto:
"Wir Deutschen geben uns die Hand!", was an Plattheit nicht mehr zu überbieten und nebenbei auch wirklichkeitsfremd war.
Darauf zielte Frau Özoguz´ Bemerkung.
Das wurde bewusst von Gauland verdreht, indem er unterstellte, Frau Özoguz habe insgesamt eine deutsche Kultur geleugnet, und schon fielen alle Deutschtümelnden über "diese Türkin" her.
Von den immer gleichen Leuten wird hier stereotyp diese Gauland´sche Lüge reproduziert.
  • 24.09.2017, 13:57 Uhr
  • 2
Herr Thiel

woher sie Ihre Thesen haben ist mir schleierhaft.
Aber zu unterstellen Millionen von deutschen Wählern wären der ehemals "Nationalsozialistischen Ideologie" verbunden ist eine abenteuerliche und falsche ja sogar dummdreiste Antwort.
Wenn Millionen von Wählern so eingestellt sind, dann frage ich mich wo sie in den letzten 70 Jahren ihr Kreutz bei Wahlen gemacht haben. Abgesehen davon dass in der Zwischenzeit der demographische Faktor die Bevölkerung seit damals vollkommen ausgetauscht hat.

Um es laut und deutlich zu sagen: DIE NSDAP war eine Organisation welche nicht nur an anderen Völkern Verbrechen verübt hat sondern auch dass eigene Volk in einem grossen Krieg zugrunde gerichtet hat.Die Kommunisten und Linksideologen sind kein deut besser.
Siehe UDSSR und DDR
Offenbar gibt es viele in Deutschland die deren Ideen verhaftet sind.
Anders kann ich mir ihre Ausführungen nicht erklären.
  • 24.09.2017, 14:01 Uhr
  • 3
Heinrich Thiel

Sie finden also dass AFD Sympatisanten entweder "echte" Nazis oder strohdumm wären.

Was massen Sie sich an.
Das gleiche könnte ich von Ihnen sagen. Wer der linken oder gar kommunistischen "Main-Straem" Ideologie verhaftet ist- ist alles andere als Demokrat und nicht wirklich intelligent.

Falls Sie es noch nicht gemerkt haben.Dieses Land gehört den "Linken und Linksextremen"
Die Paradigmen für Rationales, Langfristiges und vernünftiges Denken haben sich verschoben.
Wer noch vor 20 Jahren als politisch in der Mitte stehend galt, wird heute als "rechtsradikal" beschimpft.
Auch bei mir schimmert etwas durch. Das Sie womöglich dieser linksextremen Ideologie verhaftet sind


Ach so noch was.
Ein "National oder wertkonservativ eingestellter Mensch macht sich Sorgen über das Land, das eigene Volk und die Zukunft. Dazu braucht es Idealismus.
IN Bezug auf viele meiner "linksgedrehten" deutschen Mitbürger habe ich diesen Idealismus nicht
Ein parteilisches Engagement käme daher für mich nie in Frage..
Oder auch: Wer einen" pseudoreligiösen,linksregierten ,islamisierten " Staat in dieser Form möchte. Bitte- habe ich nichts dagegen.
Der muss aber auch langfristig mit den Folgen leben.

Aber ich habe das Recht auf meine eigene Meinung Noch.

Merken Sie werter Herr.
Wer andere Mitbürger aufgrund ihrer politischen Meinung abqualifiziert , beleidigt oder gar körperlich attackiert- der hat nichts von wirklicher Demokratie verstanden.

Schönen Tag
  • 25.09.2017, 10:10 Uhr
  • 1
Heinrich Thiel

Dann masse ich mir an, linksextreme Wähler richtig einzuordnen.
Über Programme zu streiten ist müssig.
Ziel und Ergebnis einer Politik ist das Wesentliche. Und da sehe ich bei den Linken wenig Positives.

Wissen Sie: Der Dichter Novalis hatte im 18.Jahrhundert den sehr beachtenswerten Satz geschrieben.
Zitat: " bisher hat noch jeder der vorgab auf Erden den Himmel zu schaffen am Ende das Gegenteil bewirkt- also die Hölle geschaffen"

Wenn ich mir die " linken Diktaturen" der letzten 100 Jahre ansehe, dann fühle ich mich bestätigt.
  • 25.09.2017, 11:03 Uhr
  • 1
Heinrich Thiel

OH doch , ein Programm ist vorhanden. Kann man jederzeit googeln. Stehen auch viele vernünftige Sachen drin.
Bei manchen Themen z.Beisp. Rente, gibt es allerdings ( noch) Lücken. Das wurde ja von H.Gauland auch öffentlich zugegeben. Thema wäre innerparteilisch noch nicht ausdiskutiert.

Im Übrigen, wieviele von den 46 Millionen die gestern gewählt haben, haben sich vorher die Programmen von allen Kandidaten durchgelesen. Wohl nur sehr wenige.

Warum Parteien gewählt werden? Wegen ihrer Grund- Haltung zu bestimmten Themen.
und bei den bisher regierenden Parteien - auch als Ergebnis ihrer abgelieferten Arbeit.

Und 3. auch wegen der Meinungsmache der Medien
In diesem Jahr undemokratisch, abstossend- einer Demokratie nicht würdig.

Vierzig Jahre habe ich in diesem Jahr gewählt ( immer die großen Parteien)- Aber sowas wie dieses Jahr war noch nie.
Es ist die Aufgabe von Journalisten die Bürger neutral zu informieren und sich nicht auf " eine Seite" zu schlagen und Hetze und Diffamierung gegen eine bestimmte Partei zu betreiben. Wahlkampf müssen die "Parteien" unter sich ausmachen.
in einer funktionierenden Demokratie müssen die Medien über allen Parteien stehen. Sonst ist das das Ende der Demokratie. Wenn es in Zukunft so läuft wie dieses Jahr- ist unsere "Demokratie " nicht mehr wert , wie die in Russland, Türkei oder China- Auch dort wird gewählt und von den Medien beeinflussend agitiert.
  • 25.09.2017, 12:02 Uhr
  • 1
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<<<Und ich wähle die AFD aus Protest gegen die unglaubliche Hetze hier.>>>

Muss man mehr dazu sagen?
  • 23.09.2017, 21:48 Uhr
  • 4
Das ist eine persönliche moralistische Aussage und wirklich in keiner Weise inhaltliche.
  • 24.09.2017, 12:05 Uhr
  • 2
lasse ihn blubbern wenn er es braucht.
mich erreicht er damit nicht.
  • 24.09.2017, 12:12 Uhr
  • 3
warum machst du es dann?
  • 24.09.2017, 12:18 Uhr
  • 2
du fängst doch immer wieder an.
  • 24.09.2017, 12:21 Uhr
  • 2
hier, ein Tränrentüchlein.....
  • 24.09.2017, 12:31 Uhr
  • 1
du wolltest doch ruhig sein.
aber so sind die Kleinen.
zappeln rum und können das Wasser nicht halten.
  • 24.09.2017, 12:39 Uhr
  • 2
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Danke für diesen Beitrag.
  • 23.09.2017, 20:44 Uhr
  • 4
Vielleicht lesen Sie einmal den Inhalt unvoreingenommen, ohne die eigene Anschauung zu übertragen, denn nur so ist es möglich, Texte als Ganzes zu verstehen.
  • 24.09.2017, 12:08 Uhr
  • 2
Es ist gar nicht möglich, einen Text ohne die eigene Anschauung zu lesen. Nur so ist es auch möglich, eine kritische Wertung eines Textes vorzunehmen.
Dieser Text wimmelt geradezu vor irrationalen Aussagen und es ist mir nicht nachzuvollziehen, wieso der Autor, der doch in einem "antifaschistischen Elternhaus" aufgewachsen ist und dann auch mit einem lapidaren Satz die Nazis pflichtschuldig als "moralische Schweine" verurteilt, diejenigen, die die AfD mit den Nazis vergleichen, ebenfalls als "moralische Schweine" bezeichnet.
Die berechtigte Kritik an den nachweisbaren faschistoiden
Elementen der AfD wird pauschal mit der "Nazikeule" beantwortet.
Begründet wird es aber nicht weiter.
Aber das ist nicht die einzige Keule des Autors.
Im Bundestag säßen nur noch Linksparteien, bedauert der Autor und benutzt hier die zweite Keule, nämlich die "Linkskeule" . ( Was ist daran so schlimm, links zu sein?)
Natürlich, ein "Rechtsaußen" protestiert gegen "den Politdilettantismus unserer linken Eliten" ( ) und wählt diejenige Partei, die die gleiche rechtsextreme Weltsicht hat wie er selber.
Wie soll man die Weltsicht eines Menschen einschätzen, der eine neoliberale, wirtschaftsfreundliche Regierung wie die Merkel´sche als links bezeichnet.
Es bleibt festzuhalten:
Leider hat das antifaschistische Elternhaus bei der Erziehung
ihres Sprösslings versagt.
Und: Die armen Opfer dieser "Linken Elite" können nicht anders als die Rechtsaußenpartei AfD wählen und damit Nazis wie Höcke und Gauland ins Parlament zu verhelfen, obwohl die Nazis doch angeblich "moralische Schweine sind". Sehr rational !
  • 24.09.2017, 14:41 Uhr
  • 0
Ich würde sagen, dass er sich immer noch gegen sein antifaschistisches Elternhaus auflehnt und aus "Frack", wie der Rheinländer sagt, AfD wählt. Er will seinen Eltern eins "überbraten". Wollen wir hoffen, dass er bald ins "postpubertäre Reifestadium" eintritt, Zeit wird´s ja ...
  • 25.09.2017, 11:15 Uhr
  • 0
Ich halte es mit Franz Beckenbauer:
Schaun mer mal...
  • 25.09.2017, 11:18 Uhr
  • 0
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