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"Formvollendete" Oppositionsarbeit

27.09.2017, 19:01 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Während die AFD wegen der Äußerung "Merkel jagen" sofort medial ans Kreuz genagelt wurde (auch auf WL), blieb ein Rauschen im Blätterwald komischerweise aus , als die neue SPD-Fraktionsvorsitzende demonstrierte,
wie formvollendete Oppositionsarbeit im Bundestag wirklich funktioniert: „Ab morgen kriegen CDU/CSU in die Fresse!“
Auch für Nicht- AFD-Anhänger hat das einen eigenartigen Geruch von zweierlei Maß.

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56 Kommentare

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Wenn jemand sagt, "er wolle unser Land und unser Volk zurückholen", so ist das doch nichts anderes als eine metaphorische Umschreibung der Tatsache, dass es viele Menschen in diesem Land gibt, die sich seit Jahren nicht von dieser Regierung beachtet fühlen.
Es sind viele im Osten, die nach der Wiedervereinigung auf der Strecke geblieben sind und viele, die zu dem VIertel armer Menschen in diesem Land gehören.

Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass in den drei ärmsten Stadtteilen Heidelbergs die AfD die meisten Stimmen bekommen hat: 20-25 %. Darunter gerade die zwei Ausländer-Vororte Boxberg und Emmertsgrund. (Vgl. RNZ vom 25.9./26.9.)
  • 29.09.2017, 11:44 Uhr
  • 2
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Wer "sein Land und VoIk zurückholen" will, der sagt auf metaphorische Weise, dass er an diejenigen denkt, die in den letzten Regierungsjahren zu kurz gekommen sind. Das sind sehr viele Im Osten und auch in Randgebieten großer Städte, wo man früher auch Ausländer ansiedelte.

Sehr interessant ist das Abschneiden der neuen Partei in Heidelberg, das zwei Stadtteile hat, in denen fast ausschließlich Ausländer wohnen: Boxberg und Emmertsgrund. Gerade hier hat die AfD die höchsten Prozente geholt: 20-25 %.
An dritter Stelle steht der Pfaffengrund, ein Industrieviertel, in dem man früher die deutschen Flüchtlinge angesiedelt hat und in dem auch die Graf-von Galen-Schule sich befindet, Schule für Behinderte.
Man beachte die Hierarchien!

Dort wohnen also die Abgehängten, die Zu-Kurz-Gekommenen - und gerade diese wählen die 'ausländerfeindliche' AfD.
Schon Meuthen hat auf diese Tatsache auf der ersten Pressekonferenz hingewiesen!

Es sind Protestwähler, die sich nur auf diese Weise artikulieren können, und diese "will die AfD zurückholen'.

Das finde ich sozial und an der Zeit.
  • 29.09.2017, 10:05 Uhr
  • 3
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Solange Frau Nahles der Regierung Prügel androht, muss sie sich mit eben jener auseinandersetzen, Stil hin, Stil her.
Wenn linke Radikale nach der Wahl verkünden, "Wir werden die AfD jagen", dann müssen sie das mit der AfD ausmachen.

Wenn mir aber, als Bürger dieses Landes, jemand ankündigt:

"...wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen" dann trifft das auch mich als Bürger und ich habe keinen Bock, mich wo auch immer hin zurückholen zu lassen. Und ein Depp, der unser aller Land zurückholen will, der erinnert mich daran, dass ich gegen solche Forderungen eine Notfallausrüstung im Keller habe.

Mich interessiert auch nicht, wenn er Parteien, Gremien, die Regierung oder Frau Merkel jagd. Aber er betont ja explizit "...oder wen auch immer!" Den möchte ich sehen, wenn er das bei mir versucht.

Solche Worte werden nicht harmloser, weil Nahles "ihre Fresse nicht halten kann".
  • 29.09.2017, 08:22 Uhr
  • 7
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Das ist nicht zweierlei Maß. Beides ist nicht hinnehmbar und hat schlechten politischen Stil !
  • 28.09.2017, 22:20 Uhr
  • 2
richtig!!! - die zweierlei Maß beziehen sich auf die mediale Reaktion.
  • 29.09.2017, 07:38 Uhr
  • 0
Ebenso fällt das Urteil bei anderen Wörtern unserer Sprache auf.
Das Wort 'Volk' in den Volksparteien CDU und SPD hat einen schönen Klang.
In dem Satz 'Wir sind das Volk' wird es als Un-Wort angeschwärzt.

Was ist mit unseren Volksliedern, unseren Volksmärchen.
Warum soll es beschämend sein, wenn ich mich zu dem Volk bekenne, in das ich hineingeboren wurde.
Soll ich mich wegen meiner Geburt oder meiner Eltern schämen?
Wie absurd diese Verteufelung ist, verstehen meine ausländischen Freunde überhaupt nicht.
  • 29.09.2017, 09:40 Uhr
  • 2
Es ist ja nicht das Wort 'Volk, das kritisiert wird, sondern die Anmaßung einer 13%-Minderheit, die frech behauptet: "WIR sind das Volk." Im Umkehrschluss bedeutet es, dass 87% NICHT zum Volk gehören.
  • 29.09.2017, 09:55 Uhr
  • 9
Genau auf den Punkt gebracht Assya
Wenn Andrea Nahles dies verkündigt spricht sie für ihre Partei. Ihre Ausdrucksweise trifft sicher nicht den guten Ton aber entspricht dem was die SPD machen will, kann und sollte.
Wenn ich mir allerdings vorstelle, dass ich zu dem Volk gehören soll, das die AfD zurückholen will, sträuben sich mir die Haare.
  • 29.09.2017, 10:10 Uhr
  • 9
Damit kritisierst du ja die Anmaßung der FDP, der Linken und der Grünen, die auch irgendwie zum VOLK gehören wollen.

Warum werden nicht allen Bürgern gleiche Rechte zugestanden, aber auch die gleichen Rechtsansprüche in Richtung RESPEKT.

Wenn diese Nazikeule nicht endlich eingepackt wird, sollte sich Herr Meuthen dagegen gerichtlich zur Wehr setzen!

Zur Erinnerung: Wenn die Bürger in der ehemaligen DDR nicht mit dem Spruch "Wir sind das Volk" auf die Straße gegangen wären, hätte es keine Wiedervereinigung gegeben.

Nur die Gutsituierten gehen nicht auf die Straße und schreien, sie sitzen am PC .
Sie sollten gefälligst die Rufe dieser Menschen nicht dauernd überhören und sie noch dazu beleidigen.

Gabriel hat den Auftakt gemacht mit seinem Wort "Pack".
Wer als Politiker in hoher Position sich so gehen lässt, ist nicht mehr wählbar! Oder er bekommt vom Schicksal eine gerechte Strafe und verschwindet in der Versenkung, wie es zur Zeit ja aussieht.

Ich mag das Messen mit verschiedenen Maßen nicht.
  • 29.09.2017, 10:13 Uhr
  • 4
Was heißt "dazugehören wollen"? Natürlich GEHÖREN sie zum Volk. Aber sie SIND nicht das Volk.

In der früheren DDR dürfte hinter diesem Slogan wohl eine wesentlich größere Menge der Bevölkerung gestanden sein als 13%. Gabriel ist nicht wählbar, Gauland mit seinen ständigen Entgleisungen aber schon?
DAS nenne ich Messen mit zweierlei Maß. Und Sorry, solchen Gedankengängen kann ich nicht folgen.
  • 29.09.2017, 10:22 Uhr
  • 9
Mir fällt gerade das Wort "Haarspalterei" ein.
  • 29.09.2017, 10:24 Uhr
  • 0
Also nochmals: zu "DEM" Volk das die AfD meint, werde ich nie gehören! Never!
Nein keine Haarspalterei, sondern eine klare Distanzierung!
  • 29.09.2017, 10:26 Uhr
  • 9
Gottseidank, mit solchen Haarspalterinnen möchte ich auch keine gemeinsame Sache machen!

Seltsam nur, dass sie zu DEM Volk gehören wollen, dass Terroristen einreisen lässt,
Und zu DEM Volk, das vor Mitgefühl geradezu strotzt, und doch das eigene Volk herabwürdigt

Diese Schizophrenie mache ich nicht mit.
  • 29.09.2017, 10:43 Uhr
  • 1
Dreierlei Volk hier - was ein seltsames Volk!
  • 29.09.2017, 10:46 Uhr
  • 3
Wieder nur das Wiederholen von AfD-Parolen. Danke, wize.life-Nutzer, für dieses klare Statement.
  • 29.09.2017, 10:46 Uhr
  • 4
"Wir sind das Volk" - Legt man den Akzent auf das erste Wort, so lautet die Aussage: Wir sind a u c h das Volk, vergesst uns nicht. Wir fühlen uns übersehen ...

Ohne rhetorische Zuspitzung geht es in der Politik kaum. Und man sollte Aussagen h i n t e r f r a g e n und sie nicht mit Totschlagargumenten versehen.

In den Wahlarenen hat man deutlich erkannt, dass wichtige Probleme in der Gesellschaft z.B. der Pflegenotstand oder die Altersarmut, die Not Alleinerziehender , .... den Politikern gar nicht so recht bekannt waren.
Ich wünschte mir , dass solche Arenen regelmäßig, einmal im Monat stattfinden sollten, und dass es auch keine handverlesenen Zuschauer geben sollte und keine vorgeschriebenen/erlaubten Fragen und keine informierten Moderatoren!
MEHR Demokratie will die AfD einführen. Hoffentlich!

Assya W., Ihre Beurteilung bedeutet mir gar nichts.
Natürlich bin ich Protestwählerin, ich beobachte genau und bilde mir mein eigenes Urteil
.
Vor-Urteile finde ich gerade in der Politik gefährlich. Wenn das die Zone ist, in der Sie sich wohlfühlen, bitte -
  • 29.09.2017, 10:54 Uhr
  • 1
Ich mache noch einen letzten Versuch mit einem Hinweis auf unsere Kindergärten.

Wie wir alle wissen, fehlen immer noch Tausende von Kindergarten-Plätzen.
Wenn nun eine Familie für ihr Kind keinen Platz in einer Kita bekommt, so handelt sie vernünftig und situationsgerecht. Sie ist deshalb keine Nazi-Schlampe, denn sie weiß, dass sie nicht genügend Mitarbeiterinnen hat, die mehr als 60 Kinder betreuen und fördern können.

Dieses Beispiel lässt sich auf alle Gruppierungen übertragen.
Ohne Grenze geht nichts. Töpfe ohne Rand sind absurd. Häuser ohne Türen, die nachts geschlossen werden, ebenfalls.

Nichts anderes besagt die Haltung dieser neuen von gewissen Halbblinden ständig attackierten Partei.

Die mangelnde Empathie gegenüber Flüchtlingen. die der AfD vorgeworfen wird, sollten nun auch der Kanzerlin vorgeworfen werden, denn diese hat sich 3 Tage nach dem 7.September 2015 von dieser Entscheidung distanziert (S. Robin Alexander, Die Getriebenen) und hat dies schon mehrmals in den letzten Wochen als 'Fehler' bezeichnet.
Die Urteile, die m i r hier nachgeworfen werden, beziehen sich also ebenfalls auf Frau Merkel!

Wie sieht es außerdem in den Flüchtlingslagern von Libyen aus? Wollen Sie nicht da einmal in Person Hilfe leisten???
Sich hier überheblich zu fühlen, ist leider zu wenig.
  • 29.09.2017, 11:41 Uhr
  • 1
A propos Flüchtlingslager. Ich möchte hier auch noch einmal daran erinnern, wer den die Fluchtbewegung nach Europa ausgelöst hat: die UN mit der drastischen Kürzung der Hilfen für die Auffanglager. Über die Absicht darf trefflich spekuliert werden
  • 29.09.2017, 11:49 Uhr
  • 2
Diese neuerlich geäußerten, inzwischen sattsam bekannten Begründungen, durchzogen mit versteckten, auf mich unzutreffenden Unterstellungen, haben nichts mehr mit dem Thema 'Zweierlei Maß' zu tun. Ihr werdet wohl leicht auf meine Anwesenheit beim gegenseitigen Auf-die-Schulter-Klopfen verzichten können. Schönen Nachmittag.
  • 29.09.2017, 12:11 Uhr
  • 3
wize.life-Nutzer
Ich bin noch nicht kindisch genug, vom - hier und auch unter uns beiden gebräuchlichen - 'du' auf das 'Sie' zu wechseln, bloß weil du dich von von einer empathischen, klugen Frau in den letzten beiden Jahren zu einem anderen Menschen entwickelt hast. Ciao.
  • 29.09.2017, 12:16 Uhr
  • 5
Gut gebrüllt, Löwin Assya.

"Wir sind das Volk" - legt man den Akzent auf das erste Wort, dann bedeutet das: WIR sind das Volk und sagen, wo es lang zu gehen hat.
Kein kleinlautes Gepiepse - "wir sind das Volk, vergesst uns bitte nicht".
Wir sind das Volk - wir sagen wo es langzugehen hat - das hat das Ende der DDR eingeläutet, da war die Aussage auch richtig.
Heute jedoch, in einer Gesellschaft, die vielfältig und bunt an Menschen, Kulturen, Meinungen und Geschmäckern sein kann, ist es arrogant und anmassend zu behaupten, "wir sind das Volk" - macht gefälligst, was wir wollen.
  • 29.09.2017, 12:27 Uhr
  • 3
Ja, vielen Dank für die interessanten Erläuterungen.
Auch für die schwerwiegende Analyse meiner Person. ich hätte mich so verändert
Das ist echt lustig. Ich bin geblieben, die ich bin und immer war.
Und Gerechtigkeit, Empathie und Wahrheit sind die Stützen meiner Lebenseinstellung. Damit bin ich bislang sehr gut durch das Leben gekommen und habe einen wunderbaren Kreis realer Freunde um mich herum.

Hinterhältigkeit, Neid, Bosheit und Gossenjargon habe ich hier kennengelernt. Zuerst hat es mich verletzt, jetzt geht es sofort an den Absender zurück-
Und es gibt daneben eine Reihe kluger und integerer Menschen, mit denen zu reden sich lohnt.

Ihr zwei müsst euch doch nicht über mich ärgern

In diesem Sinne Ciao -
  • 29.09.2017, 12:45 Uhr
  • 2
Edith ST
Ich darf noch einmal auf die Bemerkung zurückkommen, die Sigmar Gabriel betrifft.
Auch wenn das hier schon 100 mal durchgekaut wurde, nochmal für alle, bei denen es immer noch nicht angekommen ist:
Mit Pack wurden explizit und unmißverständlich die kahlgeschorenen Chaoten angesprochen. Und mit denen magst du dich sicherlich nicht identifizieren, indem du dich von ihm angesprochen und beleidigt fühlst. Für mich ist das nicht nur Pack. Das sind Verbrecher, die man einsperren sollte. Herr Gabriel war da noch sehr zurückhaltend für meine Begriffe.
  • 29.09.2017, 13:14 Uhr
  • 7
Manfred - so gesehen ist es interessant, wer sich alles von dem Begriff angesprochen fühlt.
  • 29.09.2017, 13:16 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer
  • 29.09.2017, 13:18 Uhr
  • 1
Richtig Sara. Ich staune da doch immer wieder.
  • 29.09.2017, 13:21 Uhr
  • 2
Viererlei Volk hier...n'est-ce pas Sara?
  • 29.09.2017, 13:38 Uhr
  • 2
Vielfältig Volk I would say...
  • 29.09.2017, 13:45 Uhr
  • 2
"Seltsam nur, dass sie zu DEM Volk gehören wollen, dass Terroristen einreisen lässt,
Und zu DEM Volk, das vor Mitgefühl geradezu strotzt, und doch das eigene Volk herabwürdigt". Selten soviel Blödsinn gelesen, wize.life-Nutzer
  • 29.09.2017, 13:53 Uhr
  • 5
"UN mit der drastischen Kürzung der Hilfen für die Auffanglager. Über die Absicht darf trefflich spekuliert werden." Die Absicht war und ist klar: Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen hatte nicht die finanziellen Mittel, die Läger länger in der gewohnten Weise zu betreiben.
  • 29.09.2017, 13:56 Uhr
  • 3
Es macht einen Unterschied, ob ein ranghoher Politiker sich solcher Ausdrucksweisen bedient oder vielleicht ein Arbeitsloser im Osten.
Unterscheidungsfähigkeit ist hier nötig.

Natürlich ist es immer einfacher, alles über den Kamm zu scheren.
  • 29.09.2017, 16:28 Uhr
  • 1
@ Heiner: und warum hatte die UN nicht die Mittel - wer hat nicht bezahlt?
  • 29.09.2017, 20:16 Uhr
  • 1
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Und was sagen die AGB's dazu?
  • 27.09.2017, 21:03 Uhr
  • 0
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Die Zeiten von Strauss und Wehner kommen wieder. Diese Herren beharkten sich im Bundestag auch mit verbalen Kraftausdrücken.
  • 27.09.2017, 20:31 Uhr
  • 2
M. Erinnerung nach aber mit wesentlich mehr Niveau!
  • 28.09.2017, 06:24 Uhr
  • 1
  • 28.09.2017, 07:04 Uhr
  • 0
Damals hat es noch Spaß gemacht, eine Bundestagsdebatte anzuhören / -sehen.
  • 28.09.2017, 10:39 Uhr
  • 0
Es wird wieder Spaß machen!
  • 28.09.2017, 11:34 Uhr
  • 0
Mir fällt allerdings grade kein Redner ein, dem ich gerne zuhören würde. (Gysi war so einer) Ääähhhmmm, äääähhhh
  • 28.09.2017, 11:41 Uhr
  • 1
Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine, Gregor Gysi, Jürgen Trittin... alles gute Redner.

Ja, ja, die guten alten Zeiten, sie werden ganz schön idealisiert.
Strauß war ein ganz schlimmer Hetzer, der oft ins Faschistoide abdriftete...
Legendär die "Elefantenrunde" mit Kohl, Bangemann, Strauß und Jutta Dithfurt, alle ( inklusive Moderator ) gegen eine, sehr interessant und Hochachtung für Frau Dithfurt.

  • 28.09.2017, 21:01 Uhr
  • 0
Bei über 700 Abgeordneten wird es mit Sicherheit gute Redner geben. Spannend wird es, ob von der AfD auch einer dabei ist?
  • 29.09.2017, 07:18 Uhr
  • 0
Bei der ersten Pressekonferenz der AfD sagte Gauland, dass er immer erstaunt sei, wie man auf seine direkte Art reagiere. Er orientiere sich seit Jahren an der englischen Debattenlultur und da sei das völlig normal, ein wenig dick aufzutragen.
Er vermisse, 30 Jahre lang in der CDU gewesen, die Reden, die es damals im Bundestag gab.

Wenn Claudia Roth weiterhin Vizetagspräsidentin des Bundestagpräsidenten bleibt , können wir ja höchst originelle Reden erwarten.
  • 29.09.2017, 09:46 Uhr
  • 1
Er sagte auch, er orientiere sich an Trump. Oder gilt das auch als englische Debattenkultur?
  • 29.09.2017, 10:47 Uhr
  • 1
@Edith,
"Wenn Claudia Roth weiterhin Vizetagspräsidentin des Bundestagpräsidenten bleibt , können wir ja höchst originelle Reden erwarten."
legendär war ihr Beitrag hinsichtlich des Art. 16a GG ...

auch ihre Erklärung des B1- Levels zeigt, wie intensiv sie informiert ist ...
  • 30.09.2017, 01:33 Uhr
  • 0
hyperventilierend?
  • 30.09.2017, 12:16 Uhr
  • 0
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Tja während der Mitregierungszeit nur den kleinen Bürger belogen und betrogen und kaum in der Opposition und schon die grosse Fresse.
  • 27.09.2017, 19:29 Uhr
  • 3
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danke Michael Gebert., gerade wollte ich den Artikel einstellen, der sehr wohl einen eigenartigen Geruch von zweierlei Maß hat!
https://web.de/magazine/politik/wahl...se-32551218
Aber aber Frau Nahles.., wer wird denn so entgleisen?
  • 27.09.2017, 19:14 Uhr
  • 4
"Aber aber Frau Nahles.., wer wird denn so entgleisen? "
na der Gunther ... achne, der heißt Sigmar ... der Demonstranten den Stinkefinger zeigt ...
PS: der Wähler gab der SPD aber so richtig eins in die Fresse ...
ich bin 79,5% ....
  • 27.09.2017, 23:13 Uhr
  • 1
Wirklich schwierig dieses Zusammenraufen. Schröder gesellt sich nun zu Gabriel, und falls es nicht klappt mit den Gelb-Grünen, steht die SPD zur Verfügung.
Aber ich vermute, es klappt gar nichts.
  • 28.09.2017, 10:14 Uhr
  • 4
Dat dicke Pipi, die Rapunzel aus der Eifel tönt ganz schön. Aber jeder Akustiker weis, je größer der Hohlkörper um so deftiger der Klang. Die dicke Trumm.
  • 28.09.2017, 10:39 Uhr
  • 3
Sie hat in der Groko jede Schweinerei mitgetragen, und plötzlich soll´s "in die Fresse geben", das ist doch Kindergarten. Sie hält die Leute für ganz dämlich...
  • 28.09.2017, 21:04 Uhr
  • 2
danke Herbert - nicht nur die Frau Nahles hält uns Bürger für dämlich.., guck sie Dir doch an.., wie sie versuchen, sich über Wasser zu halten.... ist schon lächerlich, was da alles veranstaltet wird...,
90 % unserer Tagespresse in Bayern besteht nur aus Beleidigungen gegen die AFD..., ich hab nix anderes erwartet.., aber "sie alle" haben es noch nicht!!!!! kapiert.., der Schuss ging und geht weiterhin nach hinten los!!!!
  • 28.09.2017, 21:14 Uhr
  • 4
Tommy, du bist doch sonst so gut informiert ! Aber auch nach dem hundertsten Mal scheint es an dir vorbei gegangen zu sein, WEM er den Stinkefinger gezeigt hat. Mach dich mal schlau.
  • 28.09.2017, 22:22 Uhr
  • 1
Angelika, bei uns ist es genau so. Man hat in der hiesigen Zeitung neben 9 Fotos von AfD Vertretern jeweils ein Zitat gesetzt, um sie zu desavouiren. Oft aus dem Zusammenhang gerissen und verdreht.
Ich finde das alles unerträglich, was sich hier Menschen erlauben.

Die AfD war die erste Gruppe, die weitsichtig genug war, um die katastrophalen Folgen einer ungebremsten Zuwanderung zu erkennen.
Zusätzlich zu den vorangegangenen Fehlern (Griechenland) kam dadurch eine Flut von Problemen ins Land, die nahezu unbeherrschbar sind.
  • 29.09.2017, 09:33 Uhr
  • 5
@Manfred,
" Aber auch nach dem hundertsten Mal scheint es an dir vorbei gegangen zu sein, WEM er den Stinkefinger gezeigt hat. Mach dich mal schlau. "
er hat allen Demonstranten den Stinkefinger gezeigt ... ALLEN!
und das ist durch nichts zu entschuldigen!
oder willst du insinuieren, daß man bestimmten Demonstranten den Stinkefinger zeigen darf, anderen aber nicht?
was eine beleidigende Geste ist, ist und bleibt eine beleidigende Geste, egal wer den Adressat ist ...
wir leben in einem Rechtsstaat ...
Art. 3 Abs. 1 GG ist dir doch bestimmt bekannt, oder?
  • 29.09.2017, 09:53 Uhr
  • 3
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