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Jetzt packt Petry aus, warum sie ging: Die Wahrheit über die Gauland-AfD

Jetzt packt Petry aus, warum sie ging: Die Wahrheit über die Gauland-AfD

News Team
29.09.2017, 15:31 Uhr
Beitrag von News Team

Die bisherige AfD-Vorsitzende Frauke Petry ist am Freitag aus der Partei ausgetreten. Wie die WELT unter Berufung auf einen Sprecher von Petry berichtet, haben Petry sowie der bisherige sächsische AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer am Freitag ihren Parteiaustritt mit Wirkung zum 30. Septmeber 2017 vollzogen.

Im Interview mit „Zeit Online“ erklärte Petry ihren Schritt und verteidigt sich gegen den Vorwurf, der Parteispitze um Meuthen und Gauland schaden zu wollen: „Wenn es mir um das Persönliche gegangen wäre, hätte ich einige der internen Vorgänge aus der AfD-Spitze der vergangenen Monate öffentlich gemacht.“

In der AfD seien ihre Unterstützer jetzt Repressalien ausgesetzt: „Es tut weh dabei zuzusehen, wie Mitglieder verbal gejagt werden – um Alexander Gauland zu zitieren – die sich jetzt nicht sofort von mir lossagen, die den Kontakt halten, die über unsere Ausstiegsgründe auch nur differenziert nachdenken wollen.“

Petry erklärte, dass sie die Art des Patriotismus' in der AfD nicht unbedingt befürworte: „Ich halte die Hinwendung zu einem Ethnopatriotismus, wie ich ihn innerhalb der AfD wachsen sehe, für nicht zielführend, sondern möchte mich stattdessen für einen europäischen Kulturpatriotismus stark machen.

Die scheidende Parteichefin plant derzeit ein neues politisches Projekt: Islamkritik wird auch dabei eine tragende Rolle spielen.

Zuvor waren Petry und Wurlitzer zusammen mit der bisherigen stellvertretenden AfD-Fraktionsvorsitzenden Kirsten Muster aus der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag ausgetreten. Petry hatte bereits am Montag erklärt, dass sie im neuen Bundestag nicht der AfD-Fraktion angehören wird.

Pretzell dankt und geht

Petrys Mann, der nordrhein-westfälische AfD-Fraktionsvorsitzende Marcus Pretzell, wird auch der AfD-Landtagsfraktion und der AfD austreten. „Ich habe heute mit dem Fraktionsvorstand und der Fraktion gesprochen, und wir sind übereingekommen, dass ich zum kommenden Freitag aus der Landtagsfraktion und auch aus der Partei austrete“, sagte Pretzell der WELT. Pretzell betonte dabei, dass dieser Schritt mit der Landtagsfraktion „überhaupt nichts zu tun“ habe.

„Ich habe umgekehrt der Fraktion für die sehr angenehme Zusammenarbeit ausdrücklich gedankt“, sagte Pretzell. „Mein Entschluss beruht ausschließlich auf meiner nicht sehr optimistischen Einschätzung der Entwicklung der AfD.“ Mit Pretzell zusammen wird nach WELT-Informationen auch der bisherige stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Langguth die Fraktion verlassen.

Und tschüss! Diese Abgänge waren wirklich bühnenreif

230 Kommentare

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Bitte liebe AfD MdB,s, wenn noch 4 aus der Fraktion austreten, dann ist die Zahl 88 erreicht, das hätte Symbolkraft und wenn 23 austreten, dann hätten sie was zum kuscheln
  • 06.10.2017, 14:01 Uhr
  • 0
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Das Ehepaar Petry/Pretzell wird Monatlich rd. 39.000 Euro an Einnahmen verbuchen dürfen!!
Beide haben Doppelmandate. Da sieht man mal wieder, Politik *lohnt*sich !!
  • 01.10.2017, 23:15 Uhr
  • 1
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@Nele

Das tut mir leid, dass ich Sie dann offenbar mit den anderen Damen, die ich auch nicht kenne und die nicht anderes zu tun hatten, als mich zu attackieren, in einen Topf geworfen habe.
Ich bin Ihnen vorher nicht begegnet, außer in dem Strang weiter unten , in dem es um das "sinkende Schiff" ging.

HInterhältig bin ich nie, ich bin extrem ehrlich. Und das könnten Ihnen nur die bestätigen, die mich in der realen Welt jahrelang kennen.

Ich habe gestern zu viele Kommentare schreiben müssen - manchmal ergibt es sich so - und dann verwechsle ich schon mal die Namen.
  • 01.10.2017, 21:34 Uhr
  • 0
Forts.
Ich habe mir tatsächlich noch einmal die Mühe gemacht, unten nachzulesen, was Sie geschrieben haben. Sie haben sich "umfänglich ihren Vorrednern angeschlossen", die sich sehr darum bemühten, mir etwas anzuhängen.
Gehen wir uns doch freundlich aus dem Weg. Zu sagen haben wir uns nichts mehr.
Schauen Sie sich den Presseclub von heute morgen an, deren Meinung teile ich 'vollumfänglich' und teilen Sie dann denen Ihre abweichende Meinung mit.
  • 01.10.2017, 21:40 Uhr
  • 0
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Kann es sein, Edith, dass Sie eine ziemlich Hinterhältige sind?

Wann und wo habe ich behauptet, dass Sie etwas gegen Flüchtlinge haben?

Wann und wo habe ich Sie rassistisch genannt?

Es ist ALLES nachzulesen; hat man Ihnen nie erklärt, dass Lügen kurze Beine haben?

P.S.
Sie hätten direkt auf meinen Kommentar von "Heute 14:12 Uhr" antworten können, da ich im Gegensatz zu Ihnen nicht blockiere, diese Ehre der Beachtung erweise ich nicht... auch Ihnen nicht!
  • 01.10.2017, 18:08 Uhr
  • 6
Ja Nele, das ist sie. Schon mehr als einmal festgestellt.
  • 01.10.2017, 23:42 Uhr
  • 5
Armselig, verbohrt, fehlgeleitet, verlogen!

(Lieber Gott, lass mich nie so werden!)
  • 02.10.2017, 10:39 Uhr
  • 1
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@Nele R.

Wen hätten solche Erfahrungen denn nicht geprägt?
Und warum behaupten Sie denn, ich hätte etwas gegen Flüchtlinge oder sei gar rassistisch? Solche Beleidigungen brauche ich nicht, deshalb habe ich SIe blockiert und all jene jungen Frauen, die sich anmaßen, mein Verhalten zu beurteilen.

Wenn Sie nicht verstehen können, dass jeder Staat eine begrenzte Anzahl von Flüchtlingen aufnehmen kann und alles andere Chaos bedeutet und auch keine Lebensgrundlage für abgelehnte und untergetauchte Migranten anbieten kann, dann lohnt sich kein Gespräch mehr.
  • 01.10.2017, 15:16 Uhr
  • 1
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Für Edith, die mir nicht mehr erlaubt in ihrem Strang zu schreiben, erlaube ich mir hier zu antworten.
Sie schreiben:
"Ich bin als Kind 1945 vor der Roten Armee aus Bromberg/Westpreußen geflohen. Ich gehöre zu den 13 Millionen deutschen Flüchtlingen, die ihre Heimat verlassen mussten."

Damit ging es Ihnen wie meinen Eltern, wie allen Deutschen, die nach Kriegsende aus den Oststaaten VERTRIEBEN wurden!
Meine Eltern Ungarndeutsche nannten sich nie Flüchtlinge, sie hätten nie ihre Heimat verlassen, wenn man sie nicht v e r t r i e b e n hätte!!!
Auch sie lebten - nach einem langen Fußweg mit Handkarren, auf welchen das Nötigste Platz hatte - im Übergangslager Gießen, bis sie deutschlandweit "verteilt", ihnen Wohnraum zugeteilt wurde...
auch ihnen wurde geholfen, in diesem zunächst fremden Land!
Meine Eltern, deren Eltern, sonstige Verwandte und Bekannte haben viel Hilfe erfahren und haben sich stets dankbar gezeigt.
Und selbstverständlich haben sie, als ihre Hilfe in den 60gern für Menschen aus Italien und der Türkei gefragt war, so geholfen wie ihnen damals geholfen wurde.

Mich haben die "Geschichte"
(nachzulesen im Buch "Katymar - ein ungarndeutsches Dorf in der Nord-Bacska"), die Erzählungen, das Handeln meiner Familie geprägt, all das hat mich zu einem "Gutmenschen" gemacht!
  • 01.10.2017, 14:12 Uhr
  • 10
Ich darf auch nicht mehr bei Edith schreiben.
Eine andere Geschichte, wie die deine Nele, bewegt mich hier zu schreiben. Aber auch sie gibt mir das Gefühl, dass ich Verantwortung habe und meinen Eltern nur gerecht werden kann, wenn ich Menschen wie Edith widerspreche.
Ein elementarer Unterschied wird immer wieder sichtbar.
- Verteidigen die Protagonisten, die sich heute hinter die AFD stellen, doch nur ihre rassistische egoistische Gesinnung und teilweise eine Ideologie, deren Opfer sie selbst mal wurden.
- So ging es unseren Vorfahren anders. Selbst von der Geschichte weggespült, ging es um ihr Leben.
Aber eine Analogie bleibt! Werden die Zeiten schwierig, trennt sich die Spreu vom Weizen.

http://www.ardmediathek.de/tv/Panora...Id=46599848

Dass, ich nicht zu denen gehöre die sowas zu verantworten haben, tröstet mich gar nicht!
  • 06.10.2017, 11:49 Uhr
  • 4
Diesen Bericht/diese Sendung habe ich an anderer Stelle kommentiert, wize.life-Nutzer!
Stimmt, wir haben es nicht zu verantworten, dennoch halte ich es für meine Pflicht "Geschehenes" zu mildern... !!!
  • 06.10.2017, 12:00 Uhr
  • 1
Ich weiss, aber ich habe es nochmals hier eingebracht, um denen vor Augen zu halten was sie mit verursachen. Wenn mein Einsatz in der Flüchtlingshilfe diffamiert wird,und alles immer wieder abgetan wird mit dem Wort: Gutmensch, bin ich einfach nur froh nicht zu sein was sie sind!
  • 06.10.2017, 12:08 Uhr
  • 3
  • 06.10.2017, 12:10 Uhr
  • 1
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Die beiden sind wirklich gut: Bis jetzt 153 schöne lange, bewegende Ausführungen - für einen nicht ganz unerwarteten Rückzug.

Politik? Schmierentheater, wie immer.
  • 01.10.2017, 09:58 Uhr
  • 3
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Ich habe keine Lust zu entscheiden, wer der bessere Rassist, der bessere Hassprediger ist.
  • 30.09.2017, 17:45 Uhr
  • 4
Es wäre auch schade um die Zeit
  • 01.10.2017, 10:04 Uhr
  • 2
  • 01.10.2017, 18:21 Uhr
  • 0
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Reisende soll man nicht aufhalten,auch Frau Petry und ihren Gatten nicht.Ich schließe mich Herrn Gauland an,der in etwa sagten"Wir verlieren eine junge und aufstrebende Politikerin."

Ich meine,sie wird jetzt ,wie Herr Lucke auch, in der Versenkung verschwinden.

Die AfD als junge Partei benötigt noch eine Weile um den "Reinigungsprozess", den übrigens auch die Grünen durchlaufen mussten, erfolgreich zu beenden.Herr Gauland wir schon allein ob seines Alters, bald keine tragende Rolle mehr in der AfD haben.

In der AfD werden,wie in jeder Partei ein linker und rechter Flügel sein sowie die Mitte und man wird innerparteilich Kompromisse schließen und gemeinsam die Kartellparteien vor sich hertreiben.

Der Höhenflug der AfD ist, Dank der Ignoranz der Kartellparteien,auch nach der Wahl,noch nicht beendet.Die Wahlen in Sachsen und Bayern werden die Systemparteien endgültig zerlegen.Man sollte in der CDU/CSU die Warnungen eines MP Tillich aus Sachsen ernst nehmen.

Mir persönlich ist es lieber,wenn ein paar Politiker Farbe bekennen und aus der AfD austreten,dafür aber 980.000 CDU Wähler, 470.000 SPD Wähler 400.000 Wähler der Linke und sogar 40.00 Grüne der AfD ihre Stimme geben!!!!! Sind das jetzt auch alles Nazis ?

Vielleicht noch eines.Mir ist es egal, wer von euch welche Partei wählt, schließlich leben wir noch in einer Demokratie.Auch beschimpfe oder beleidige ich niemanden, wenn er SPD,CDU/CSU,FDP,die Linke oder die Grünen wählt, oder nicht meiner Meinung ist.Ich mag einige von euch nicht, so wie mich einige nicht mögen (wobei ich das gar nicht verstehen kann.( breites Grinsen),aber deshalb sehe ich niemanden als meinen Feind an und hier in der Anonymität von WL schon gar nicht.
  • 30.09.2017, 13:55 Uhr
  • 3
sehr schwache Argumentation für die AfD
  • 30.09.2017, 16:09 Uhr
  • 1
Lassen sie es besser.Hohle Phrasen wirken bei mir nicht.
  • 01.10.2017, 10:16 Uhr
  • 0
Günter, danke für deine immer sehr treffende und klare Analyse!
  • 01.10.2017, 14:00 Uhr
  • 0
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Es ist mir offen gesagt schiessegal ob die AfD sich selbst zerlegt oder was eine Petry dazu bewogen hat und die Gründe dafür sowieso.
So ist der Lauf der Welt schon immer gewesen, was nicht überlebensfähig ist wird untergehen.
  • 30.09.2017, 11:41 Uhr
  • 1
tja, nichts passiert ohne Grund.
Die Zukunft wird es zeigen. Die konzertierte "linke Meinungsmache" obiger Kommentierer überrascht mich nicht.
Denn es sind die Wähler derer Parteien welche zurecht bei der Bundestagswahl "abgestraft" worden sind.
Wie vor der Wahl versucht man die AFD zu diffamieren. Indem man sie mit der NSDAP von 1933 gleichsetzt.
Nur-- Der Vergleich hinkt nicht nur . Er ist absurd.

Die Probleme unseres Landes welche mit der massenhaften Einwanderung von islamischen Menschen entstanden, sind der Faktor der politischen Auseinandersetzung.
Diese Probleme werden mit einer Haltung der Negierung und sturer (linker) ideologischer Haltung nicht verschwinden .Auch nicht die Haltung, sich hinter einem "Grundgesetz zu verstecken. Dieses ist mit entsprechender Mehrheit jederzeit änderbar
Die Probleme sind evident. Jeden Tag sichtbar auf unseren Strassen.
Ich wage mal die Prognose: " Wird diese massenhafte Einwanderung von Muslimen nicht gestoppt sondern noch in großem Stil zunehmen, dann werden wir in Zukunft noch ganz andere Wahlausgänge diskutieren.

Übrigens- Ich höre immer " Nur 13 % haben AFD gewählt. 87% nicht.
Tja- in meinen Augen ein Scheinargument.
Was glauben Sie wieviel "AFD-Wählerpotenzial" noch in den dieses Mal noch andere Parteien wählenden vorhanden ist.?
Sehr viel.
In meinem Umfeld haben sehr viele, die gegen die Asyl-und Migrantenpolitik eingestellt sind, trotzdem dieses Mal noch CDU gewählt. Nur um Rot-Rot-Grün zu verhindern. Andere die FDP, weil Herr Lindner sich in dieser Frage im Wahlkampf auch sehr kritisch gab. Und Ihnen die FDP die "moderatere " Protest-Partei erschien.

Die Politik der zukünftigen voraussichtlichen "Jamaika-Regierung" entscheidet auch die zukünftige politische Landschaft.
Und keine vermeintlich zu rechts- oder linksradikal geführten Debatten. Weder im Bundestag noch in Foren oder auf der Strasse.
  • 30.09.2017, 14:46 Uhr
  • 3
Schönenborn sagte im Presseclub eben, 60 % der AfD seien Protestwähler und Dieter Wonka wies daraufhin, dass diese Wähler "ganz normale Erwartungen an den Staat" gehabt hätten, der aber das Gespür für die Wirklichkeit total verloren habe.
Wonka findet es "fatal", dass Merkel weiter macht und alle waren sich darin einig, dass ihr Satz nach der Wahl, "ich sehe nicht, was ich falsch gemacht habe" ein Armutszeugnis ersten Ranges ist.
Dass es mittlerweile Parallelwelten in unserer Gesellschaft gibt, habe die Politik übersehen oder gesehen und dann verleugnet.

Aber die Menschen wollen sich nicht mehr ein X für ein U vormachen lassen.

Endlich mal eine Stunde mutiger Wahrheit im Fernsehen!
  • 01.10.2017, 14:08 Uhr
  • 3
  • 01.10.2017, 16:45 Uhr
  • 1
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