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Das „Jamaika-Bündnis“

Das „Jamaika-Bündnis“

12.10.2017, 18:34 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Unionsfraktionschef Kauder von der CDU meinte aktuell zu dem beabsichtigten Regierungsbündnis „Jamaika“ folgendes:

Wir müssen ja nicht gleich Freunde werden!

Frage:

Wie konstruktiv, erfolgversprechend und vor allem sozial gegenüber uns Bürgern wird denn wohl „Jamaika“ werden?

Es kommt primär darauf an, wen Sie von den „Auserwählten“ konkret fragen!

Wenn man "Jamaika" global fragt, bekommen man von "Jamaika" drei (möglicherweise auch vier) ggf. unterschiedliche Antworten, wobei jeder der beteiligten "Jamaikaner" vom anderen "Jamaikaner" behaupten wird, der sei eigentlich nur dem Wahlergebnis geschuldet – eigentlich aber fehl in dieser für die Zukunft auszurichtende Regierungskoalition - und möglicherweise doch zu unsozial oder aber auch zu sozial gestrickt.

"Sozial" bedeutet lt. Wikipedia gemeinnützig, hilfsbereit, barmherzig, gesellschaftlich, mitmenschlich!

Antwort:

Bestimmt ist keiner der "Jamaikaner" in der geplanten Koalition in „uneigennütziger“ Weise dabei!

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45 Kommentare

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Für den Bundestag sollte auch langsam eine Obergrenze eingeführt werden sonst sitzen da 2021 über tausend Sitzungsgeldeinstreicher genannt Sesselfurzer rum!
Man schafft es ja nicht den Überhangmandatewahnsinn abzuschaffen-will es nicht!
So sind es heuer wieder 79 ! Tagediebe mehr ! zum Vergleich: in den USA sind etwas über 400 parlamentarier ausreichend gegenüber knapp 800 bei uns-aber die USA sind ja auch nur unwesentlich größer....
  • 13.10.2017, 18:15 Uhr
Die wirklich guten Leute findet man in der Politik nur ganz selten. In die Politik gehen Menschen die gerne im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen. Nach einer gewissen Substanz wird ja nicht gefragt, den meisten Parteien geht es um vollständige Listen vor den Wahlen. Wir haben zwei Probleme: Beschränkung der Parlamentsitze(r) und deren Sitzzeit auf zwei Legislaturperioden zu begrenzen. Sonst sitzen manche im Parlament und sind dort schon gestorben.
  • 15.10.2017, 16:22 Uhr
Ich erhalte eine Betriebsrente und muß alle 5 Jahre einen amtlichen Lebensnachweis (Binichschontot-Vorlage) vorlegen! Ein Schelm der Böses dabei denkt....
  • 15.10.2017, 20:26 Uhr
Guten Abend Riese,
Du mußt Nachweise bringen und mir wurden ca. 25 % der Betriebsrente gleich von der Kranken- und Pflegeversicherungskasse einbehalten. Da soll man noch fröhlich sein, bei diesen Gangstermanieren? Bei Vertragsabschluß 1982 sprach kein Mensch davon!
  • 15.10.2017, 22:00 Uhr
Hallo Peter - Ich muß auch Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, das ist ja die Sauerei!
  • 16.10.2017, 10:16 Uhr
Was bleibt Dir dann von den monatlichen Zahlungen noch viel übrig? Und trotzdem gab es viele Mitmenschen die das Ganze noch nicht begriffen haben, sie merken es vielleicht in 10, 20 Jahren oder überhaupt nicht - arme Irren.
  • 16.10.2017, 12:16 Uhr
Wenn ich von manchen Bekannten höre, was in den Rentenbescheinigungen als zukünftige zu erwartende Rente steht, dann lach ich mich kaputt. Warum besuchen die nicht mal einen Rentenberater, manchmal kostet der 20 Euro. Aber er nennt die Realitäten.
  • 16.10.2017, 16:14 Uhr
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Stimmt, muss lachen wenn ich von Arbeitskollegen höre, die in Rente gehen, sie hätten genauso viel wie als Berufstätiger !! Es wird in Bruttozahlen gerechnet,.. und die AG.-Anteile an den BKK Beiträgen zahlst du jetzt auch mit..
wem haben wir das zu verdanken..? aber die Sesselfurzer werden ja mit Regelmäßigkeit von den blökenden Schafen wieder gewählt !!
  • 16.10.2017, 16:35 Uhr
Genauso fragt man sich, warum sind die abhängig Beschäftigten nicht in der Gewerkschaft? Sie merken nicht, das sie immer schwächer werden ohne gemeinsame Vertretung gegenüber den Arbeitgeberverbänden.
Beispiel: Lokführerverband , Pilotenverband, Gewerkschaften usw.
  • 17.10.2017, 12:42 Uhr
Hallo Riese,
das kommt dadurch, weil die Gewerkschaften oftmals Jahre lang Mitgliedsbeiträge kassierten und nichts dafür getan haben. Dann gab es Jahre, da haben die Gewerkschaften die Volksfürsorge, COOP und sonstige Geschäfte regelrecht verscherbelt und keiner wußte wohin die Erlöse, das ganze Geld verschwand? Damals traten viele aus der Gewerkschaft aus. Wann wurde jemals von einer der größten Gewerkschaft ein Streik für die Arbeitnehmer durchgeführt?
  • 17.10.2017, 17:12 Uhr
@Peter - da hast Du sicherlich Recht, das Image der Gewerkschaften ist nicht gerade groß. Vielleicht tun die Arbeitsgeberverbände ja auch ein wenig Negativ-Image betreiben.
Nichts desto trotz:
1) Alle Gewerkschaften benötigen dringend eine starke Medien-Abteilung, die ihr Image nach außen verbessert. Täglich am Zahn der Zeit bleibt. Arbeitnehmerzahlen stets präsent hält im Internet. Prakrisch also ein verbindendes Informantionscenter für alle Arbeitnehmer ist.
2) Außerdem ist die Beitragshöhe viel zu hoch: pro Monat 1 Prozent des regelmäßigen monatlichen Bruttoverdienstes bzw. der regelmäßigen monatlichen Ausbildungsvergütung.
Vom Bruttoverdienst, ersetzen durch vom Nettoverdienst. Und dann nur bei denen die über dem Existenzminimum liegen.
3) Bei Auszubildenden sollte man auf den Beitrag ganz verzichten.
Mit diesen 3 Maßnahmen, werden die Gewerkschaften eine Renaissance erleben!

PS: Mir fällt dazu noch jede Menge ein, vielleicht liest dieses ja ein Mitglied der Gewerkschaftsführung und lädt mich ein!
  • 18.10.2017, 10:57 Uhr
Guten Tag Riese,
Image kann man u.a. durch Leistung aufbauen, den Achtung kann man sich nicht erkaufen, aber erarbeiten - da bin ich bei Dir.
  • 18.10.2017, 11:15 Uhr
Hallo Peter, genau das meine ich. Was meinst Du wieviel Geld die Arbeitgeberverbände für Image ausgeben?
  • 19.10.2017, 12:16 Uhr
Die finanzieren unsere Abgeordneten und Lobbyisten, als auch die Parteien. Diese erhielten das letzte Jahr 46 Mio.€. Da kann keine Gewerkschaft mithalten! Riese hätten die Gewerkschaften nicht ihr Vermögen verschleudert, dann könnten sie dieses Geld für vieles Nützliche ausgeben.
  • 19.10.2017, 14:40 Uhr
Hätte hätte Fahrradkette! - Sollten wir nicht besser nach vorn schauen?
  • 19.10.2017, 18:10 Uhr
Lieber Riese, was nützt dir nur das nach vorne schauen, wenn Du auf einem kurvenreichen Pfad durch ein Supfgebiet wanderst? Da kannst Du ganz schnell untergehen oder?
  • 20.10.2017, 23:39 Uhr
Was nutzt es jetzt, wenn ich auf dem Dieselskandal herumhacke, das ist gelaufen!
  • 21.10.2017, 16:04 Uhr
Das stimmt Riese, dank unseeren Ministern und Kanzlerin die ja alle so nah an der Wirtschaft zum Essen sind, da kann man nicht erwarten, daß dem Spender nicht gedankt wird. Zwei, drei Mio als Spende sind immer noch preiswerter wie 100.000 Autos nachrüsten und als Dank wählen wir sie wieder.
  • 22.10.2017, 15:03 Uhr
@Peter - Leider hat Merkel vergessen wo sie herkommt. Sie fühlt sich im Kreis der Reichen viel wohler als bei den Arbeitern und Bauern!
  • 22.10.2017, 15:55 Uhr
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Warum haben wir eigentlich gewählt....auf das weiterhin leeres Stroh gedroschen wird ? Ich sehe nur Stümper am Werk...wo sind die Fachleute die D wieder auf Vordermann bringen ??? Oder muss erst das BVG als Regierung fungieren ?
  • 13.10.2017, 09:32 Uhr
Die Entwicklung in der Vergangenheit, sehr oft das Bundesverfassungsgericht einzuschalten, ist mir auch schon negativ aufgefallen – und wenn jetzt 4 Parteien in einer Koalition mit möglicherweise und meistens
4 Meinungen regieren müssen, wird in der Tat das BVG die Regierung übernehmen.
  • 13.10.2017, 11:40 Uhr
Herr Klier.. sie haben mich verstanden !!!
  • 13.10.2017, 11:56 Uhr
ähm ...
ich möchte nur darauf hinweisen, daß die Abkürzung des Bundesverfassungsgerichts BVerfG ist ...
BVG ist die Abkürzung des Bundes Verwaltungs Gerichts ...
  • 13.10.2017, 23:51 Uhr
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Oskar, natürlich ist keine der Parteien "uneigennützig" dabei. Sie wollen schließlich ihre Ideen durchsetzen, für die sie gewählt wurden.
Das Soziale ist dabei nur ein Aspekt unter vielen. Für konservative Parteien bedeutet das eine funktionierende Wirtschaft, damit alle Bürger Arbeit haben und soziale Projekte finanziert werden können.
Linke Parteien betonen dagegen mehr die Gleichheit, d. h. jeder Bürger soll einen Anteil am gemeinsam erarbeitenden "Kuchen" haben. Soll der Kuchen groß genug sein, setzt auch das eine funktionierende Wirtschaft voraus.
Und diese ist nur gewährleistet, wenn die Voraussetzungen für Investitionen in Deutschland gefördert werden. Sind die Gewinnerwartungen nicht ausreichend, dann wird kein Mensch auf dieser Welt sein Geld in Deutschland anlegen.
Und das war es dann mit der sozialen Gerechtigkeit!
  • 13.10.2017, 08:11 Uhr
Digger, den Kommentar kann ich 1:1 unterschreiben - nicht jedoch die vorausgegangene Wertung: "Reichlich abstrakt dieser Artikel"!
  • 13.10.2017, 08:19 Uhr
Oskar, Dein Fokus liegt auf dem Sozialen. Das ist nur ein kleiner Aspekt bei einer Jamaika-Koalition. Deshalb die Wertung "Abstrakt".
  • 13.10.2017, 08:39 Uhr
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Ich halte die Gegensätze zwischen den 3 Parteien für hochgeschaukelt. Immerhin gab es Jamaika schon im Saarland. Sie werden und sie müssen sich einigen. Ob sie aber mit ihrer Politik das abgehängte untere Drittel der Bevölkerung mit ins "Boot" holen, wage ich sehr zu bezweifeln.
Es wird jeder seine Klientel bedienen, und die, die keine Lobby haben, "schauen in die Röhre," wie so oft.
  • 12.10.2017, 20:46 Uhr
Hier gehts wieder einmal nicht ums Volk, hier gehts um Macht!
  • 15.10.2017, 20:28 Uhr
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Reichlich abstrakt dieser Artikel!
  • 12.10.2017, 19:39 Uhr
Sie sollten aber schon sagen, wie Ihr Bezug zur politischen Wirklichkeit bzw. Realität dieses Jamaikabündnisses ist?
  • 12.10.2017, 19:49 Uhr
Guten Morgen Ihr Mitdiskutierenden,
aus meiner Sicht kommt Nikolaus der Tatsache mit senem Kommentar am Nahesten. Der CDU/CSU ist es wichtig an die Macht zu kommen. Während die Grünen und die FDP wieder an die Töpfe wollen. Dabei spielt die Bevölkerung für alle keine Rolle, denn an sonsten würden Sie nicht so taktieren. Die CDU wie auch die CSU haben Angst, daß ihnen die AfD noch mehr Wähler ab spenstig macht, denn desset wegen pocht die CSU auf diese Höchstmarke von 200.000 Zuwanderer. Zugeständnisse für die Armen in unserer Republik wird es sicherlich nicht geben, auch das Gesundheitsunwesen wird sich nicht verändern. Es gibt doch lt. verschiedener Wissenschaftler keine Armut in Deutschland.
  • 13.10.2017, 09:20 Uhr
Was soll’s – zwischen dem aufgelegten "Unionspapier" und dem "Bayernplan" kann man mehr als eine harmonische Verbundenheit ableiten und es wird zwischen der CDU und der CSU wohl zu einem Konsens kommen.

Auch die Grünen haben möglicherweise schon eine Vorentscheidung getroffen, denn die wollen ja wieder mitregieren – und die FDP erst recht.

Ob dieses Gebilde 4 Jahre halten wird, ist allerdings nicht sicher!
  • 13.10.2017, 09:32 Uhr
Auf dieser Welt ist nichts sicher, außer der Tod!
  • 13.10.2017, 09:43 Uhr
Nikolaus, nach Deiner Meinung sind die Wähler der SPD, Linke und Grüne, die meinst Du doch wohl, alle dämlich, weil sie von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen.
Das klingt wie der Satz von Kretschmann, der über den "Bodensatz" der AfD-Wähler sprach.
Diese Kneipen-Formulierungen sind nicht sehr hilfreich und ändern auch nichts!
  • 13.10.2017, 12:17 Uhr
Neue Köpfe braucht nicht nur Niedersachsen, es wäre ganz gut für die ganze Republik. Die Menschen die dafür geeignet wären, haben keine Zeit, da sie in ihrem Beruf jeden Tag ihre Leistung bringen müssen. In unseren Parlamenten sitzen zuviele Juristen und Studierte Köpfe die nur brotlose Studien absolviert haben und in der Wirtschaft keinen vernünftigen Job bzw. Arbeit finden. So werden sie vom Staat ausgehalten.
  • 13.10.2017, 12:58 Uhr
Auch die politischen Parteien ändern sich ständig. Seit Adenauer habe ich die Entwicklung miterlebt und viele Politiker erlebt.
Dabei ist es tatsächlich ein Problem, dass die Mitglieder des Bundestages kein Spiegelbild der Gesellschaft sind. Im Gegenteil, die Juristen und Politologen überwiegen, dann kommen diverse Akademiker und Lobbyisten.
Es zeigt sich, dass auch hier die Ausbildung von entscheidender Bedeutung ist und "normale" Arbeitnehmer im Parteiengefüge keine Chance haben.
Ändern wird man diese Situation kaum, es sei denn, man führt eine Quote ein. Wäre das sinnvoll?
  • 13.10.2017, 13:43 Uhr
Ein wahrer Spruch, zumal den Sprung in ein Parlament zu schaffen viel Energie und Geld bedeutet und ob sich das lohnt? Vor 40 oder 50 Jahren wäre dieser Schritt evtl. interessant gewesen. Frägt man heute jedoch einen 20 bis 30 Jährigen ob er in eine Partei eintreten möchte, schüttelt er nur müde sein Haupt. Die Politikmüdigkeit hat um sich gegriffen.
  • 13.10.2017, 16:31 Uhr
Nikolaus, denk an die hohen Renten der Politiker!
Außerdem hast du in der Wirtschaft bei einer leitenden Position auch ein hohes Risiko. Eine Entlassung kann es sehr schnell geben.
  • 13.10.2017, 18:04 Uhr
Peter, das glaube ich nicht. Nach der Nominierung von Schulz sind ein paar tausend junge Leute in die SPD eingetreten. Und die AfD hat ja bekanntlich auch einen ganz netten Zulauf.
  • 13.10.2017, 18:07 Uhr
Hallo zusammen, ihr habt vergessen, es gibt auch noch Verbands- und Gewerkschaftsfunktionäre die im Bundestag sitzen. Aber auch die haben in der Regel ein Rückkehrrecht. Ein einfacher Facharbeiter ohne Rückhalt in einer Instutuion hat keine Chanche, es sei, er hat einen geklauten Dr.-Titel und ist Freiherr!
  • 15.10.2017, 20:38 Uhr
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