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Aus einer anderen Perspektive

15.10.2017, 17:32 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Aus einer ganz anderen Perspektive

Es ist bedauerlich, dass sich solche Reaktionen in einer virtuellen Gruppe ergeben.
Warum lässt man nicht jedem seine Meinung, solange er nicht einem anderen öffentlich den Tod wünscht? Jede Meinung hat das Recht, gehört und beachtet zu werden. Solange sie keinen Menschen verleumdet und verächtlich macht, solange sie im Rahmen menschlicher Achtung bleibt, ist sie zu tolerieren.

Nicht die Bildung ist entscheidend. Was wichtig ist, ist die Innere Einstellung des Dialogpartners. Wer den anderen herabsetzt und der Meute gieriger und sensationslüsterner Beobachter überlässt, sollte das Feld verlassen. Die Auswahl von Texten, die 3 Personen nicht gefallen, ist geradezu lächerlich. Dies fördert die Bildung von Klüngeln und selbstverliebten Narzissten, die ihre Meinung für die höchste unter dem Himmel halten.
Was auf diese Weise gefördert wird, ist Animosität und Arroganz.

Ich verstehe nicht, dass der gesunde Menschenverstand des jungen Teams nicht ausreicht, um hier eine Plattform zu schaffen, auf der solche Hetzerei und Gängelei nicht erlaubt ist.
Wer seine Meinung äußert, ist ein Bürger dieses Staates, dessen Stimme wichtig ist. Sie sofort anzuschwärzen, ist sehr schlechter Stil.

Am Ende verkommt eine Diskussionsplattform. Sie wird zu einem Schlachtfeld, auf dem Hauen und Stechen an der Tagesordnung ist. Wem soll das nutzen? Dem Ansehen der Plattform? Den Menschen bei der Entdeckung neuer Denkansätze? Nein, das ist nichts weiter als menschliches Versagen derer, die diesen Begegnungsraum geschaffen haben.

Schade, meine Prognose: Die Straße wird bald Wahrheiten aussprechen, die hier gerügt oder verspottet werden.
Dann wird dieses Forum seine Einstellung ändern oder untergehen müssen.

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151 Kommentare

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Danke Edith ST für diesen Beitrag und für all Deine wertvollen und konstruktiven Antworten auf tolle Beiträge hier und "viel Müll" schön, dass es Dich hier noch gibt.... viele haben aufgegeben.... Du bist noch immer da -
Diese Diskussionsplattform wird "verkommen" - obwohl es zur Zeit relativ ruhig ist..., muss ich sagen...

Ich denke, da ist so mancher "zurückgezogen worden" - vom Team und von der Plattform.., oder glaubst Du wirklich, dass die alle "echt" waren? - Wahrscheinlich bin auch ich gleich weg - isss mir egal.....
vlg und danke für Deine Beiträge.....
Angelika M.
  • 16.10.2017, 20:16 Uhr
  • 3
Angelika, ich bin immer dankbar, wenn ich spüre, dass jemand ähnliche Ansichten hat und dass er nicht die Kappe der Schein-Heiligkeit trägt.
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass unsere Meinungen sich in der Zukunft als 'realistisch' herausstellen werden.

Die Hart aber fair-Sendung heute Abend enthielt viele gute Denkansätze und zielte auch auf die Medien ab, die den Menschen eine geschönte Wahrheit vorgesetzt hätten.
Auch eine andere Einstellung gegenüber der AfD wurde angesprochen.
Thema: der Wahlsieg des jungen Österreichers Kurz!

Wahrhaftigkeit wurde angemahnt!
Boris Palmer, grüner Oberbürgermeister von Tübingen, berichtete von den Problemen vor Ort.
Sehr empfehlenswert!
  • 16.10.2017, 22:44 Uhr
  • 3
Danke Edith.... Frau Merkel will nicht mal sehen, was vor ihrer Haustüre passiert.... sie bleibt grad "stoisch" oder wie man das im Alter nennt...., kaum zu fassen, aber wahr:

http://www.berliner-kurier.de/berlin...en-28563808

in den Medien wird sowas kaum erwähnt......
vlg Angelika M.
  • 17.10.2017, 20:04 Uhr
  • 0
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Jeder kennt wohl den Spruch
VON NICHTS EINE AHNUNG, ABER ZU ALLEM EINE MEINUNG

Die Meinung eines Menschen wird von vielen Einflussfaktoren bestimmt, zum Beispiel

BILDUNG (Schule, Lehre, Kurse) und
INFORMATIONEN (Presse, Bücher, in geringerem Maße auch TV/Radio, Internet, Kommunikation)
führen zu
WISSEN und tragen je nach vorhandener
INTELLIGENZ  und auch beeinflusst von eigenen
ERFAHRUNGEN, eigenem
CHARAKTER (aggressiv, duckmäuserisch, empathisch, etc.) und persönlicher
LEBENSSITUATION (Besitz, Einkommen, Partnerschaft, Gesundheit, Versorgung)
bei zur Bildung einer mehr oder weniger gut begründeten
MEINUNG.

JE MEHR WISSEN MAN SICH ZU EINEM THEMA/SACHVERHALT ANEIGNET, DESTO SCHWIERIGER WIRD ES, SICH EINE MEINUNG ZU BILDEN.

ES GENÜGT NICHT, EINE MEINUNG ZU HABEN; MAN MUSS SIE AUCH MIT FAKTEN BEGRÜNDEN KÖNNEN.
  • 15.10.2017, 22:53 Uhr
  • 1
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Zitat: "Warum lässt man nicht jedem seine Meinung, solange er nicht einem anderen öffentlich den Tod wünscht?"
Dazu Folgendes:
Wer 'einem anderen öffentlich den Tod wünscht' äußert keine Meinung, sondern drückt einen abscheulichen Wunsch aus. Dass eine solche Abscheulichkeit nicht geduldet werden darf, ist ohne Zweifel richtig.
Jeder hat das Recht auf eigene Meinung. Dieses Recht kann ihm nicht genommen werden, es ist 'unveräußerlich'. Das schließt ein, dass man auch eine Meinung haben (und auch öffentlich äußern darf), die so abwegig und absurd in den Augen anderer ist, dass sie praktisch nur auf Ablehnung stößt. Sich darüber zu wundern oder dies gar als Einschränkung der Meinungsfreiheit zu beklagen ist ebenfalls abwegig und absurd. Wer eine Meinung äußert, für die er keine Zustimmung findet, kann zwar weiterhin davon überzeugt sein, dass er recht hat, doch die häufig gehörte Klage, man lasse ihm seine Meinung nicht, ist unberechtigt.
Hier werden oft Begriffe miteinander verwechselt, die ganz klar voneinander unterscheidbar sind:
So hat zwar jeder das Recht auf eine eigene MEINUNG, doch niemand hat ein Recht auf eigene FAKTEN. Wer also eine MEINUNG zu einem Sachverhalt äußert verlässt den Bereich des TATSÄCHLICHEN. Er interpretiert, schildert seine SICHT der Dinge, spekuliert über mögliche Ursachen und Hintergründe, zieht Folgerungen und Schlüsse, die aber mit der Wirklichkeit nur bedingt etwas zu tun haben. Natürlich ist jeder frei, sich seine eigenen Gedanken zu machen, und wenn sie noch so absurd erscheinen. Er darf nur nicht davon ausgehen, dass man ihm uneingeschränkt zustimmt. Er muss sich u.U. sogar gefallen lassen, dass ihm jemand sagt: Was du hier kundtust, ist in meinen Augen Unsinn.
  • 15.10.2017, 20:07 Uhr
  • 11
Schönen guten Abend, Friedhelm.

Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu. Zu zwei Punkten habe ich aber Einwände.
Der erste bezieht sich auf die Wirklichkeit. Wenn man etwas selbst erlebt hat kommt man der Wirklichkeit am nächsten, solange es sich um klare Informationen handelt, wie: ein blonder Mann im blauen Anzug läuft 20.14 Uhr über die Straße. Das ist soweit Fakt. Warum er dies tut entspringt bereits meiner Interpretation. Auch ein gut recherchierter Bericht kann jeweils nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit abbilden, aber nicht die gesamte Wirklichkeit selbst. Es würde uns allen helfen die Wirklichkeit und somit die Wahrheit nicht für uns gepachtet haben zu wollen, denn dies ist unmöglich.

Du findest mittlerweile Artikel in jegliche Richtung und kannst dir zu deiner Meinung die passenden auswählen.

Wenn sich jemand daher mit dem Satz begnügen würde "Was du hier kundtust, ist in meinen Augen Unsinn....weil" wäre ja absolut moderat und du selbst würdest sicherlich niemals ausfallend werden. Du weisst doch aber sicher selbst, dass es der Realität bei WL absolut nicht entspricht- und das war ja der Kern von Ediths Notiz.

Ich wünsche dir noch einen angenehmen Abend, lieber Friedhelm.
  • 15.10.2017, 20:57 Uhr
  • 5
Ina, ich stimme Dir völlig zu. Immer habe ich die eigene Erfahrung als wesentlich angesehen und auch so bezeichnet.
Sie unterscheidet sich im Allgemeinen sehr von den Erfahrungen anderer, aus verschiedenen Gründen: Herkunft, Erziehung, BIldung, Weiterbildung, Reisen , persönliche Erfahrungen. (und für mich als Theosophin auch von der jeweiligen Bewusstseinsstufe.).

Jeder darf so sein, wie er ist, solange er die Person des Anderen gelten lässt und nicht mit Worten oder Taten beschädigt.

Diese Achtung vor dem Anderen wird hier täglich mit Füßen getreten.

Es genügt, dass man ein Zitat anführt, belegt durch einen Artikel im Spiegel, und das führt dazu, dass man als Zielscheibe benutzt wird.
Irgendwann ist man sich zu s c h a d e für diesen Kleinkrieg.

Im Übrigen sehe ich mich vollauf bestätigt, was die politische Situation in unserem Land angeht.
  • 15.10.2017, 21:22 Uhr
  • 4
Ja, Ina, auch ich weiß inzwischen nur zu gut, wie es 'hier bei WL zugeht. Und darüber ist schon so viel geschrieben worden, dass es keiner Ergänzung mehr bedarf.
Ich habe versucht, darzustellen, dass sowohl 'Meinungsfreiheit' als auch 'Meinungsunterdrückung' hier vielfach völlig falsch verstanden werfen . Beide Begriffe werden laufend in jeder nur denkbaren Richtung 'überstrapaziert', umgedeutet so, dass es für den jeweilig Schreibenden passt. Wer sich bereits 'unterdrückt' fühlt, in seiner Meinungs- und Redefreiheit eingeschränkt, nur weil man ihm widerspricht oder weil man seine vermeintlich starken 'Argumente' Stück für Stück widerlegt, Gegenargumente präsentiert (die natürlich genau so wenig Beweiskraft haben können), der hat wirklich noch nicht verstanden, was Meinungs- und Redefreiheit bedeuten.

In einer Debatte über ein kontroverses Thema gibt es am Ende immer mehrere Möglichkeiten:
1. Eine Seite gewinnt, indem es ihr gelungen ist, die andere zu überzeugen. Am Ende ist man sich also einig.
2. Es gelingt den Kontrahenten, sich in einigen Punkten zu einigen oder sich näher zu kommen. Am Ende ist man sich einig darüber, dass man sich nicht in allen Punkten einigen konnte. Beide Seiten respektieren die abweichende Meinung ihrer Gegner.
3. Die Meinungen gehen so weit auseinander,, dass eine Einigung grundsätzlich unmöglich erscheint. Am Ende wird dann oft daraus ein unlösbarer Konflikt, der nicht selten in Beleidigung und persönlicher Herabsetzung mündet.
Auch diesen Meinungsstreit könnte man beenden, ohne ausfallend zu werden, wenn man bereit ist zu der Feststellung: "Let's agree to disagree, but in an agreable manner" - Man benennt offen die unterschiedlichen Standpunkte und trennt sich in dem Bewusstsein, dass eine Einigung (zu diesem Zeitpunkt jedenfalls) nicht möglich war.
  • 15.10.2017, 21:29 Uhr
  • 5
Es geht doch darum, wie man auf Meinung anderer reagiert, wenn man eine andere Meinung vertritt. Um den Umgang miteinander. Wenn zwei sich mal streiten, das ist doch ok. Machen die Beiden miteinander aus. Aber was hier oft abgezogen wird, das ist schon Mobbing übelster Art.
Kann man doch fast täglich verfolgen, besonders an den eingestellten Links, die ein Andersdenkender vormals als Thema eingestellt hat. Dieser Link dient nur dazu, zu diffamieren, bloßzustellen und andere als Hetzer, Rechte oder gar Nazis zu betiteln. Es ist keine Diskussion, sondern fast schon Krieg.
  • 15.10.2017, 21:42 Uhr
  • 3
Ihr habt beide sehr viel kluges geschrieben, Edith und Friedhelm. Da für heute meine Konzentration etwas erlahmt würde ich nur gerne jeweils noch einen Punkt aus euren jeweiligen Schreiben herausgreifen.

Zu deinem, Edith, wollte ich noch sagen, dass ich die persönlichen Erfahrungen auch sehr wertvoll finde, mir allerdings bewusst ist, dass sie nur einen winzigen Teil der Wirklichkeit abbilden und daher nicht repräsentativ sein müssen. Dafür sind sie aber wahr.

Zu deinem Schreiben, Friedhelm, dem ich wieder in fast allen Punkten zustimme, fällt mir folgendes ein zum Thema Meinungsunterdrückung: wenn nicht mit Argumenten gearbeitet wird, sondern jemand versucht an Informationen aus dem Privatleben von Menschen zu gelangen und diese im Anschluß hier am schwarzen Brett damit mundtot machen zu wollen, dann ist das für mich Meinungsunterdrückung. Von diesen Fällen waren am Brett mehrere zu lesen. In einem Fall wurden Unwahrheiten verbreitet, um einen unbequemen User zu diffamieren. Diese Strategie konnte ich hier nur bei einer Gruppe beobachten und ich finde es verwerflich.
  • 15.10.2017, 21:45 Uhr
  • 1
Ne, das ist Mobbing
  • 15.10.2017, 21:46 Uhr
  • 1
Ja. Das könnte hinkommen. Ich kenne mich mit der Mobbingdefinition nicht so gut aus, Silvia.

Das Ziel ist aber ganz klar die Menschen zum Schweigen zu bringen...
  • 15.10.2017, 21:49 Uhr
  • 1
so isses, man macht den anderen runter, damit man sich größer fühlen kann. Das geht in Gruppen ganz leicht.
  • 15.10.2017, 21:51 Uhr
  • 1
Ich glaube noch nicht einmal, dass es darum geht sich größer zu fühlen. Vielmehr glaube ich, es ist- wie bei uns allen- ein bestimmter Filter vorgeschaltet, der die Menschen antreibt im Sinne eines von ihnen definierten Humanismus zu agieren.
Dieser Vortrag ist in dieser Hinsicht recht aufschlußreich. Es betrifft uns alle, denn wir sind ja Teil dieser Gesellschaft...
falls Interesse besteht. Joachim Maaz ist ein renomierter Psychiater und Psychoanalytiker


Nun wünsche ich allen hier eine gute Nacht.
  • 15.10.2017, 21:57 Uhr
  • 3
Was Du, Edith, über die Wirkung und den Einfluss persönlicher Erfahrungen auf die Ausbildung von 'Meinung' schreibst, ist ohne Zweifel richtig, und es erklärt auch so manche Meinungsunterschiede. Problematisch wird die Sache aber schon dann, wenn einer von zwei Kontrahenten dem anderen z. B. vorhält, seine Meinung sei deswegen 'falsch', weil es ihm an der 'nötigen' Erfahrung (Bildung, Intelligenz, Kinderstube, Erziehung, Weisheit, usw. ) mangele. Eine solche 'Beweisführung' ist insofern unfair und kein 'guter Stil', als sei eine Herabsetzung des Gegners, eine Abwertung darstellt, selbst wenn diese Mängel offenbar sind. Offenbar ist auch der Zweck, den jemand mit solcher Vorhaltung verfolgt: Er will sich als Sieger, als Überlegener in dem Zweikampf darstellen.
  • 15.10.2017, 21:59 Uhr
  • 3
Ina K, danke für das Video, ich kenne von Herrn Maaz einiges und werde jedes seiner neuen Videos mir anschauen. Ein kluger Mann und er spricht aus, was andere eher sich nicht trauen. Und er hat eine klare Sprache die jeder versteht.
  • 15.10.2017, 22:04 Uhr
  • 1
In dem, was Du, Ina, in Deinem letzten längeren Kommentar über die Verwerflichkeit von Lügen und von Indiskretionen persönlicher Art schreibst, stimme ich Dir natürlich völlig zu.
  • 15.10.2017, 22:04 Uhr
  • 0
Guten Abend Edith und Friedhelm, sowie alle die eine eigene Meinung haben. Gleichgültig wie der eine oder andere darüber denkt oder schreibt, sollte gelten, daß dessen Meinung zu lesen und wenn möglich auch zu bewerten ist. Kann man sich dieser Meinung nicht anschließen, kann man ja in eine Diskussion mit der anderen Person einsteigen. Aber Beiträge löschen und sich hinter sogenannte Regeln zu verstecken, wie es hier bei Wize.Life oft Methode ist, halte ich persönlich für verwerflich. Das erinnert mich an die Sorte Menschen die in der Zeit von 33 bis 45 andere hinter Gitter brachten. Dafür wurde nach dem Kriege der Art. 5 des GG die Meinungsfreiheit geschaffen.
  • 15.10.2017, 22:17 Uhr
  • 1
Wenn ein Beitrag, Peter, wegen eines schwerwiegenden 'Regelverstoßes' gelöscht oder der Beitragschreiber deswegen vom Team gerügt wird, ist das jedenfalls dann in Ordnung, wenn die Regeln eindeutig und unmissverständlich formuliert sind. Wenn jemandem diese Regeln nicht zusagen, sollte er darauf verzichten hier zu schreiben.
Die Behauptung, hier bei WL geschehe so etwas oft, mit Methode und in bestimmter Absicht, halte ich für gewagt, ebenso wie den insinuierten Vergleich mit den Methoden der Meinungsunterdrückung zu Zeiten der Naziherrschaft.
Es ist verständlich, dass von Sperrmaßnahmen Betroffene sich eventuell 'ungerecht' behandelt fühlen, doch von einer diktatorischen Meinungsunterdrückung sind wir zum Glück meilenweit entfernt.
  • 15.10.2017, 22:41 Uhr
  • 0
Friedhelm, ich habe einige Male Robin Alexander z i t i er r t und bin dann sofort in die Nazi-Ecke gestellt worden!

Ich hätte das dem Hauptstadtkorrespondenten mitteilen sollen. !

Diese Art vorn SChnellschüssen lässt eine vernünftige Diskussion erst gar nicht aufkommen.

Und eine Userin als 'alte Frau' herablassend zu bezeichnen und damit zu unterstellen, dass sie wohl nicht mehr so ganz ernst zu nehmen ist, halte ich in einem Forum für ältere Menschen für absolut frech.
Was würdest Du denn sagen, wenn man einen alten Mann hier als 'Tattergreis' bezeichnen und ihn so anreden würde.

In dem Beitrag oben, der vor Wochen entstanden ist und den ich jetzt erst nach den Angriffen von MGB und GA s Nazi-Vergleichen eingestellt habe, geht es um diese Verunglimpfung von Menschen, was offenbar zum Volkssport geworden ist.
  • 16.10.2017, 09:57 Uhr
  • 1
Edith, man hat auch mich schon mal - allerdings sehr selten - als 'alten, nicht ernstzunehmenden Mann' bezeichnet. Mich hat das nicht sonderlich gestört. Niemand MUSS mich ernstnehmen, wenn er das nicht will. Ich erlaube mir dann allerdings, ihn ebenfalls unbeachtet zu lassen, ihn einfach zu ignorieren. Wenn mir danach ist, kann ich auch schon mal ironisch bis spöttisch auf solche User reagieren. In den meisten Fällen ist das dann das Ende der Debatte.
Mir liegt sehr daran, von solchen Menschen ernstgenommen zu werden, denen es um die 'Sache' geht und nicht darum, sich selbst zu erhöhen oder sich im Beifall des Publikums zu sonnen.
Nun noch ein paar Anmerkungen zum Stichwort 'Nazikeule':
Auch ich bin der Ansicht, dass damit hier sehr 'großzügig' und oft genug in verleumderischer Absicht umgegangen wird. Das missbillige ich nicht nur, sondern ich halte es auch nicht für zielführend im Sinne derjenigen, die daran interessiert sind, einen 'Rückfall' in die unsägliche Naziepoche zu verhindern. Nicht jeder Kritiker der aktuellen Politik der Bundesregierung ist ein Nazi, auch nicht jeder Wähler der AfD oder Pegida-Teilnehmer. Unbestreitbar ist jedoch auch, dass unter den fanatischen Regierungskritikern, den Merkel-Bashern, den AfD-Sympathisanten, den Pegida-Spazziergängern, den 'Links-Grün-Versifften-Hassern' eine nicht unerhebliche Zahl von Leuten sind, die unverhohlen Nazi-Parolen skandieren und sich für rechtsextreme Politik begeistern lassen oder für solche Politik Werbung machen. Wer sich in dieser Weise hervortut und sich dadurch selbst in der 'rechten Ecke' positioniert, sollte sich nicht beschweren, wenn man ihn dort verortet.
  • 16.10.2017, 10:53 Uhr
  • 1
Lieber Friedhelm, zuerst einen schönen guten Tag, nicht ein Jeder ist so tolerant wie Du. Denken wir Doch einmal zwei Jahre zurück. Damals wurde ich wegen meiner Meinung in die rechte Ecke gestellt. Heute nach zwei Jahren Läuterung sind es die selben Leute die ihr Fähnchen gedreht haben. Ich persönlich halte jeden der gegen die AfD pöbelt und nicht mit dieser Partei sprechen will, für einen Anti- oder Scheindemokraten, wie es der verstorbene Dr. Heiner Geissler betitelte. Das hat auch seine Gültigkeit für die in den Parlamenten sitzenden Abgeordneten gleich welchen Coleurs. Diese Partei wurde frei und demokratisch gewählt. Äußerungen wie von Herrn Kretschmann vom "Bodensatz" der Gesellschaft zu sprechen, sind alles andere als dienlich.
  • 16.10.2017, 12:31 Uhr
  • 3
Peter, man muss ja nicht gleich gegen die AfD 'pöbeln', doch man darf - und sollte sogar - sie durchaus dafür kritisieren, dass sie Personen mit eindeutig rechtsextremen und daher nazistischen Tendenzen, die sich nicht scheuen, diese auch öffentlich zu bekunden, in ihren Reihen nicht nur duldet, sondern ihnen leitende Positionen überlässt. Ein paar von diesen Personen nehmen nun Platz im Bundestag und werden sich bald dort zu Wort melden. Ich habe alles Verständnis dafür, dass man sich nicht dem Verdacht aussetzen möchte, mit diesen Elementen gemeinsame Sache zu machen.
Ob die neuen Abgeordneten der AfD bereit und in der Lage sind, in den Ausschüssen und im Plenum des Parlaments konstruktive Arbeit zu leisten, das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Gelegenheiten dazu werden sie genug bekommen.
  • 16.10.2017, 12:53 Uhr
  • 3
Lieber Friedhelm, wieso bist du sodann so großzügig gegenüber den Altkommunisten, die auch einmal in der Linken waren oder den pädophilen Typen, die es auch in der grünen-Partei gab und gegenüber jenen in der CDU, und SPD, die sich mit Nebeneinkünften Goldene Nasen verdienen, die ebenfalls lügen oder DInge verschweigen, die sie zu sagen hätten-.

Die einen sind heilig und die anderen unheilig. ? ?

Ich habe einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, und ich finde es ebenso wie Peter absolut UNDEMOKRATISCH, sich so zu benehmen, dass man als FDP nicht neben der AFD sitzen will.
Was für ein Verständnis von Demokratie ist denn das???

Ich bin für die junge Alice Weidel eingetreten - hier bei wize.life - weil ich die unerhört freche Art von Frau Slomka unerträglich und beleidigend fand.

Die Situation wird sich fortsetzen - das sehe ich voraus, und es werden die Schreier in der AFD gerügt werden von dem künftigen Bundestagspräsidenten, aber die Schreier in anderen Parteien nicht!

DAS ist das Übel!
  • 16.10.2017, 13:33 Uhr
  • 2
genau so sehe ich das auch
  • 16.10.2017, 13:35 Uhr
  • 1
Liebe Edith, Deine Frage nach meiner vorgeblichen Großzügigkeit gegenüber Altkommunisten (welche sollten das sein?), Pädophilen ( hier meinst Du sicher die Grünen), oder den 'Goldenen Nasen' in der CDU und SPD (warum erwähnst Du hier nicht auch die in der FDP oder CSU?) betrachte ich zunächst einmal als das auch von vielen anderen hier benutzte probate Mittel, vom eigentlichen Thema (rechtsextreme Elemente in der AfD) abzulenken.
Das Argument "Die anderen sind doch nicht besser, haben doch auch Dreck am Stecken" zieht selbst dann nicht, wenn tatsächlich etwas dran wäre. Eine 'pädoohilen Grünen' gegen einen 'rechtslastigen Braunen' aufzurechnen ..... wohin soll das führen? Bei Gesetzesübertretung gehören beide vor ein Gericht - soweit sie für schuldig befunden werden. Beide sind auch für mich gleichermaßen 'unheilig'.
Dein immer wieder ins Feld geführter Sinn für Gerechtigkeit sollte Dir eigentlich auch sagen, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden. Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen den von Dir zum Vergleich aufgeführten Personen und den von von mir kritisierten Rechtsextremisten: die Ersteren stellen keine unmittelbare Gefahr für die Gesellschaft oder für das Ansehen der BRD in der Welt dar. Das Gleiche lässt sich von den Holocaust-Leugnern und Anhängern rechten Gedankenguts nicht sagen.
  • 16.10.2017, 14:51 Uhr
  • 4
Nein, Friedhelm, diese Meinung teile ich nicht. Die Fratze des Bösen ist nicht immer dieselbe. Ein Kinderschänder ist für mich nicht besser als ein Nazi.
Überhaupt was heißt das denn, er sei ein Nazi? Wieviele Millionen Menschen haben sich an den Naziverbrechen nicht im Geringsten beteiligt? Wieso soll ich jetzt eine Kollektivschuld anerkennen ?
Das tue ich nicht.
(Ich nenne dir keine Namen, du findest doch sonst auch alles.)

Ich bin nicht schuld daran, dass ich in jener Zeit geboren wurde . Meine Eltern waren unbescholtene Deutsche, die in Polen lebten und ihrer Arbeit nachgingen.

Diese Pauschalverdächtigungen, die hier ausgesprochen werden, finde ich ERSCHRECKEND und gleichzeitig als Gipfel der BOSHEIT.

Ich sehe auch keinen zweiten Hitler in diesem Land aufkommen und auch keine Menschenmassen, die ihm verfallen !!
Solche Ängste habe ich nicht und werde ich nie haben.
Um das abzuwehren, ist die demokratische Grundeinstellung viel zu stark!
Aber die deutsche Kultur n u r als nationalsozialistischen Schandfleck anzusehen - das tue ich nicht.
Ich liebe Deutschland als meine Heil,mat,. seine Kultur, seine Sprache,. seine Philosophen und Erfinder und seine großen Musiker!

Und ich werde immer für gleiche Rechte kämpfen, auch wenn es sich um junge Parteien handelt.
Alles andere hat mit Recht-schaffenheit nichts zu tun! Und das ist immer die Basis eines spirituellen Lebens,
  • 16.10.2017, 15:20 Uhr
  • 0
Edith, Kinderschänder (so ihr Vergehen nachgewiesen ist) gehören genau so vor ein Gericht wie Volksverhetzer. Beide haben Gesetze übertreten und müssen nach geltendem Recht abgeurteilt werden.
Bei welchem überführten Kinderschänder ist dies nicht geschehen?

Zitat: "Wieviele Millionen Menschen haben sich an den Naziverbrechen nicht im Geringsten beteiligt?"
Davon war hier keine Rede. Aus eigenem Erleben weiß ich jedoch, dass es noch bis zum bitteren Ende des Krieges eine Mehrheit im 'Großdeutschen Reich' gab, die an den Verbrechen zwar nicht aktiv beteiligt war, die sie jedoch nicht nur stillschweigend duldete, sondern sie sogar zum Teil als 'gerechte Strafe Gottes an den Juden' betrachtete.
Schon die noch lange nach der Befreiung Deutschlands von dem Nazijoch übliche Rede vom 'Zusammenbruch'(was ein Bedauern ausdrückt) ist kennzeichnend für die tief gründende Geisteshaltung eines Großteils der deutschen Bevölkerung. Und nun kommen diese Euphemismen wieder in Mode? Das dürfen wir nicht durchgehen lassen.
  • 16.10.2017, 15:40 Uhr
  • 2
Eure Diskussion hier ist eine der besten und informativsten, die ich seit langem gelesen habe. Hier wird vorbildhaft gezeigt wie man konträre Meinungen vertreten und auch widerlegen kann- unter Beibehaltung des Respekts für das Gegenüber. Ich würde mir sehr wünschen, dass sich ganz viele Menschen ein Beispiel an euch nehmen würden.

Danke schön und nun möchte ich auch nicht weiter unterbrechen. Meine Gedanken zu euren Standpunkten mache ich mir dann in Ruhe heute Abend.
  • 16.10.2017, 15:49 Uhr
  • 4
  • 16.10.2017, 15:56 Uhr
  • 1
Formal betrachtet gibt es auf wl sicherlich so etwas wie Meinungsfreiheit.
Informell gesehen wird hier aber von einigen selbst ernannten Meinungsführern und ihrer wenig an Meinungsvielfalt interessierten Gefolgschaft jede Meinung, die von einem bestimmten linksgrünen Mainstream abweicht, mit wenig feinen und kaum zivilisierten Mitteln abgestraft.
Das mag man auch für eine besondere Art der Meinungsfreiheit halten, aber im Effekt schränkt sie diese erheblich ein, denn die klugen und innovativen weiterführenden Auffassungen kamen noch nie aus der rigiden intoleranten Mehrheit.
Würden alle damit umgehen, wie Friedhelm, Edith oder manche andere, gäbe es kaum diese Verwerfungen im Umgangston.
  • 16.10.2017, 19:52 Uhr
  • 3
Wer sich seine Meinungsfreiheit durch Pöbelei und rüden, unzivilisierten Umgangston anderer nehmen lässt, der ist sicher zu dünnhäutig für ein Forum wie dieses. Wer allerdings meint, er könne sich nur behaupten, indem Gleiches mit Gleichem vergilt, wird bald meerken, dass er damit auch nicht glücklicher wird. Wer mit Dreck wirft, besudelt sich meist selbst.
  • 16.10.2017, 20:17 Uhr
  • 2
Guten Abend Friedhelm,
man kann der AfD sicherlich kritisch gegenüber stehen, keine Frage. Aber was der Zeit in Deutschland auf den Strassen und Parlamenten abläuft, sind doch eben so unterste Schublade. Ich gebe zu bedenken hatte nicht die CDU genügend alte Nazis in ihren Reihen? Warum beschimpft denn keiner die CDU? Heute haben wir eine Kanzlerin deren Vergangenheitsbild auch nicht gerade koscher ist. Oder die Grünen mit ihren Haschbrüdern. Wenn man heute will, hat jede Partei ihre Leichen im Keller. Die ewig Gestrigen sterben langsam aus oder werden geläutert. Man muß Ihnen nur keinen Listenplatz mehr anbieten, aber das hat Gültigkeit für alle Parteien und nicht nur für die AfD. Diese AfD wurde bisher in 14 Länderparlamente und in den Bundestag gewählt innerhalb der letzten 4 Jahre und in einer solch kurzen Zeit ging es darum eine Partei, Abgeordnete und ein Programm aus dem Boden zu stampfen, eine Selektion wird es sicherlich mit der Zeit auch bei den Mitgliedern der AfD geben.
  • 16.10.2017, 20:26 Uhr
  • 3
Friedhelm, Du hast ja weiter oben sehr richtig eine zivilisierte Diskussionskultur vorgestellt und hältst Dich nach meiner Erfahrung auch dran. Es geht also. Warum dann Auswüchse verteidigen, ob dünnhäutig oder nicht?
Mir geht es darum, mit dem eigenen Erkenntnisprozess fortzufahren und auf Fehlentwicklungen in der Gesellschaft hinzuweisen, denn das können alte erfahrene Menschen oft besser.
Aber die weiterführenden Denkanstöße kommen nie von den Gleichgesinnten.
  • 16.10.2017, 20:27 Uhr
  • 4
Lieber Friedhelm,
jetzt komme ich auch noch mit einer ähnlichen Meinung wie Albrecht, auch wenn ich ihn nicht kenne, aber meine Eindrücke sind ähnlich.

Ich glaube nicht, dass die Menschen hier zu dünnhäutig sind. Es ist schwer, wenn verschiedene Menschen gleichzeitig über dich herfallen und dir nicht mit Argumenten, sondern mit Häme begegnen. Das hat hier mittlerweile aber System. Daher halte ich mich von solchen Rabauken fern. Wenn man nicht mehr miteinander reden kann, dann könnte dies aber das erste Anzeichen einer bröckelnden Demokratie sein...
  • 16.10.2017, 20:44 Uhr
  • 3
Albrecht- du sagst etwas sehr Wahres. Die weiterführenden Denkanstöße kommen tatsächlich oft von Andersdenkenden. Dies geht hier allerdings verloren. Viele leben- wie es Maaz beschreibt- in einer Informationsblase und lassen nur die Meinung Gleichgesinnter gelten!
  • 16.10.2017, 20:49 Uhr
  • 2
Es ist sehr schön, euch so unterhalten zu lesen. Es tut sooo gut
  • 16.10.2017, 20:53 Uhr
  • 1
Das geht mir auch so, Silvia Aus einem Dialog solch reflektierter Menschen kann man sehr viel für sich herausziehen. Ich habe mich auch sehr darüber gefreut Friedhelm einmal wieder zu lesen. Er vertritt eine andere Meinung als ich und das macht es für mich sehr spannend, denn ihm höre ich gerne zu.
  • 16.10.2017, 20:59 Uhr
  • 2
Ich zähle mich zu den sehr sensiblen Menschen, was nicht unbedingt eine negative EIgenschaft sein muss.
In den langen Jahren meiner Berufstätigkeit, in meinem Privatleben mit vielen Nachbarn und Bekannten bin ich nie auf ein solches Verhalten gestoßen, wie ich es hier sofort erlebt, lange Zeit auch nur beobachtet und in den letzten zwei Jahren geradezu mit Entsetzen nicht nur hier, sondern auch in der Presse und in den Medien erlebt habe.

Rückzug oder Blockade habe ich als Maßnahmen für mich und meine seelische Stabilität vorgemerkt.

Aber ich fürchte, dass es zu einer schlimmen Eskalation in unserer Gesellschaft kommen könnte, wenn nicht jemand mehr Rücksicht aufeinander anmahnen wird.
Dies könnte z.B. unser Bundespräsident übernehmen.
Die erste Mahnung sollte allerdings kein Vorwurf an irgendeine Adresse sein, sondern eine Erinnerung daran, dass jeder Mensch Würde besitzt und diese Würde unantastbar ist.
  • 16.10.2017, 21:01 Uhr
  • 1
Ja, Edith. Die Menschen haben es anscheinend verlernt würdevoll miteinander umzugehen. Ich kann manchmal nicht glauben was ich hier lese. Dabei ertappe ich mich zuweilen als eine Art Voyeur, der die Faszination des Bösen sich hier einverleibt, aber es hinterlässt einen sehr schalen Geschmack. Man darf einerseits nicht zu sensibel sein- andererseits braucht es auch die sensiblen Menschen, die vorbildlich die Würde des anderen wahren. Insofern ist ein Rückzug eher kontraproduktiv. Wenn man genügend reflektiert und gefestigt ist, kann man zumindest einen Teil der groben Ansprachen nicht persönlich nehmen sondern locker nehmen und nicht in gleicher Münze zurückzuzahlen. So entspannt sich auch das Gegenüber oftmals nach meiner Erfahrung.
  • 16.10.2017, 21:12 Uhr
  • 3
Ich finde, man sollte sich seine Sensibilität nicht abstreifen, damit man zu irgendwelchen Leuten in Foren passt. Dann passt es eben nicht und würde sich mehr schaden als man gewinnen könnte. Da ist jedes gute Buch lesen und Tee trinken erholsamer und sinnreicher für die Seele.
  • 16.10.2017, 21:37 Uhr
  • 1
Ich habe eben eine sehr interessante Hart aber fair-Sendung gesehen.
Da hat z.B. Boris Palmer bei facebook berichtet, dass 5 Flüchtlinge ohne Ticket die Bahn benutzt hätten. Und er fragte , ob er nun 'rassistisch' sei.

Natürlich war das eine rhetorische Frage. Nein, eigentlich eine Provokation. Wahrscheinlich war er in den letzten Monaten eine echte Zielscheibe für solche Giftpfeile gewesen!

Insgesamt eine interessante Sendung mit vielen guten Hinweisen für ein besseres Miteinander.
  • 16.10.2017, 22:33 Uhr
  • 3
Rassisten sind alle, die eine unbequeme Tatsache aufzeigen.
  • 16.10.2017, 22:36 Uhr
  • 3
wize.life-Nutzer

Edith, habe es auch verfolgt und sie hat mir diesmal gut gefallen.
Leider hatte ich das mit Palmer nicht alles verfolgt, er hat ja nur das mit den Schwarzfahren von Migranten erwähnt und natürlich wurde er auch heute in der Sendung dafür gerügt.
Hat doch ein Politiker mal mitbekommen, wie es ist, so behandelt zu werden wie es täglich einfache Bürger erfahren.
Palmer tat mir leid, weil er anfangs ganz begeistert war von der Flüchtlingswelle und seine Stadt war die Vorzeigestadt für Flüchtlinge, weil er es in nullkommanix schaffte, sie gut unterzubringen und viele ehrenamtliche Helfer zu bekommen.

Als er aber mit der Zeit mitbekam, was daraus wurde, bezog er Stellung und machte seinen Unwillen darüber kund.
Was wurde er dafür abgestraft und beschimpft. Man kann sich denken von welcher Seite.

Ich muss allerdings sagen, ich fand ihn anfangs etwas naiv, wie er alles schönte und seine Begeisterung über Flüchtlinge rumposaunte. Heute ist er diesbezüglich zurückhaltender geworden.
  • 16.10.2017, 22:42 Uhr
  • 3
Liebe Silvia,
er ist sehr sensibel, mit viel Empathie ausgestattet und noch recht jung.
Dass es am Anfang so gut lief, war doch ein großer Erfolg für ihn.

Jetzt weiß er, dass eine Unterbringung nicht ausreicht, dass es gerade die zweite Phase der Eingliederung ist, die einfach meist nicht gelingt, weil es einfach die personelle und finanzielle Kraft der Kommunen überfordert.
Da war ja Stoiber absolut gleicher Meinung, denn mit der Integration beginnen die eigentlichen Probleme.

Was man gespürt hat, war etwas mehr Mut, ehrlich zu sein.
  • 16.10.2017, 22:52 Uhr
  • 3
Ehrlichkeit in diesen Tagen ist Rechtspopulismus.
So sagt es jedenfalls seine Partei.

Ich möchte nicht mehr erleben, wenn die Mehrheit der länger hier Lebenden merkt, was auf sie zukommt. Ich traue den länger hier Lebenden nicht zu, eine nüchterne und humane Politik mit Augenmaß a la GB, USA, CA, NES, AUS durchzusetzen.

Immerzu soll am deutschen Wesen die Welt genesen, 1914, 1933, 2015.

Mir reichts.
  • 16.10.2017, 23:03 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer

absolut - Stoiber fand ich auch sehr gut, hat sich zu ihm gewandt und ihn unterstützt.

Palmer hatte eigentlich für seine Flüchtlingsunterbringung und was damit zusammenhing Erfolg und noch genug Geld, an dem lag es nicht, dass er enttäuscht war.
Es gab viele Probleme mit den Neuankömmlingen. Das hatte er unterschätzt und er wurde allmählich flügellahm. Ich denke, es ging vielen Helfern so. Mag mich da gar nicht weiter drüber äußern.
Als dann plötzlich andere Töne von Palmer kamen, war er nicht mehr geliebt. Mir scheint aber, er hat sich davon erholt.
Und er wird weiter darauf bestehen, dass die Probleme genannt werden müssen.
Das sagen wir hier doch schon monatelang und sind auch dafür die "Rassisten".

Man kann jetzt wirklich nur noch hoffen, dass diese Gesinnung in die Politik einzieht, Probleme ansprechen, bearbeiten und nicht unter den Tisch kehren als gäb sie es nicht.

Edith, ich mach mich jetzt bettfein und wünsche Dir auch eine erholsame Nachtruhe.
  • 16.10.2017, 23:03 Uhr
  • 1
Deinem Beitrag schließe ich mich an, Albrecht. Gerade habe ich erfolglos nach einem historischen Zitat gesucht das besagt, dass die Deutschen kein Mittelmaß finden. Sie haben entweder starke Ausschläge auf die eine oder andere Seite. Leider weiss ich nicht mehr von wem es war. Aber wenn ich mir die Situation so ansehe, dann erkenne ich uns darin wieder und ein gesundes Mittelmaß zu finden, mit dem alle gut leben können wäre mehr als vernünftig und würde extreme Ausschläge verhindern.
  • 17.10.2017, 11:09 Uhr
  • 3
"Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel
oder zu Füßen."

Winston Churchill
  • 17.10.2017, 11:15 Uhr
  • 3
Das war es nicht, Silvia...aber ich musste trotzdem darüber lachen. Es zeigt ja auch diese Ausschläge
  • 17.10.2017, 11:27 Uhr
  • 2
  • 17.10.2017, 11:36 Uhr
  • 1
Ja, genau so habe ich es gemeint.
Diese Extreme im deutschen Wesen sind mir unheimlich.
Vernichtungslager oder die ganze Welt retten.
Humaner Realismus sieht aber anders aus.
  • 17.10.2017, 13:29 Uhr
  • 2
Humaner Realismus - hoffentlich breitet sich das mal in den Köpfen unserer Politiker aus.
Die 'Weiter-So-Politik' sollte gestoppt werden. Hoffen wir also auf ein paar jamaikanische Wunder
  • 17.10.2017, 15:53 Uhr
  • 1
Guten Tag Edith,
"Humaner Realismus" wenn es Jedermann verstehen soll, dann mußt Du diesen Begriff näher definieren, denn es kommt immer auf den jeweiligen Blickwinkel an. Es soll z.B. Menschen geben die es für Human halten ein leidendes Tier zu töten. Auf der anderen Seite wiederum gilt es als Inhuman einem leidenden Menschen Sterbehilfe angedeihen zu lassen. Was ist in Deinen Augen der Humane Realismus?
  • 17.10.2017, 17:18 Uhr
  • 0
Hallo Peter, die Bezeichnung 'humaner Realismus' habe ich eigentlich von Albrecht (KOmm. 13.29) übernommen.
Ich sehe mich selber als Realistin, die Mitgefühl mit Menschen hat, denen es schlechter geht.
Die Begriffe schränken sich jeweils ein, ein Realist kann nicht a l l e n Menschen helfen, und wenn jemand allen helfen will, kann er sehr viel UNheil anrichten.

Gut und Böse heben sich jeweils in der Mitte auf oder gehen ineinander über. Das hat schon Hermes Trismegistos vor Tausenden von Jahren bemerkt. Ich finde das sehr weise.
Maßlosigkeit ist immer eine Gefahr, auch wenn ich sozusagen GUTES tun will. Denn dann fehlen mir MIttel für anderes, das auch Hilfe braucht.

Heute las ich in der RNZ, den UNiversitäten im Lande fehlten Milliarden €. Die Studenten, 40 000 zur Zeit in HD, finden keine WOhnungen. Den Schulen fehlen Tausende von Lehrern. Die KLassen sind zu groß, die Schülergruppen zu heterogen, die Gebäue zum Teil verwahrlost.
Warum?
  • 17.10.2017, 18:44 Uhr
  • 3
Es ist noch viel schlimmer, Edith. Es werden städtischen Angestellten Maulkörbe verhängt über die eigentliche finanzielle Situation. Das weiss ich aus Heidelberg und von weiteren Maulkörben habe ich gehört von Institutionen, die mit der Erstaufnahmestelle dort in Berührung kommen. Transparenz war einmal...

Mein Gefühl ist mittlerweile, dass Dinge nur noch in die Medien kommen, wenn sie so große Dimensionen angenommen haben, dass sie nicht mehr zu verheimlichen sind.

Auch von Asylbetrügereien hatte ich Kenntnis lange bevor sie in den Medien waren und ich wunderte mich, dass es dort dann doch auch tatsächlich irgendwann ankam.
  • 17.10.2017, 18:53 Uhr
  • 3
Was ich mit "humanem Realismus" meinte, hat Edith gut beschrieben.
  • 17.10.2017, 18:56 Uhr
  • 1
  • 17.10.2017, 21:57 Uhr
  • 0
Das sind doch alles verständliche Begründungen unseres Staatsversagens oder nicht? Was soll den Bürger bzw. die Eltern freiwillig machen, wie z.B. den Kindergarten renovieren, die Schule Außenfassade streichen , WC´s erneuern, Fließen neu ankleben, die Strasse die Schlaglöcher vor dem Haus auffüllen, für was zahlen wir eigentlich noch Steuern? Gehört das Alles zum humanen Realismus? Dann ist es wohl Inhuman wenn ich laut sage "Sch... Staat!?!"
  • 17.10.2017, 23:19 Uhr
  • 1
Danke, liebe Ina. Ich habe selber gemerkt, dass die RNZ klare Weisung 'von oben' hat.
Ich habe, nachdem man 3 Leserbriefe von mir zu unverfänglichen Themen wie LIteratur etc. veröffentlicht hatte, einen etwas kritischen LB eingereicht. Das wurde natürlich nicht angenommen.

Im Übrigen gab es jetzt in der Flüchtlingsaufnahme im Henry-Patrick-Village einen furchtbaren Streit unter den Flüchtlingen, 6 Personen, die mit "Holzlatten" aufeinander losgingen und dabei einen so schwer verletzten, dass er ins Krankenhaus musste.
Ohne Arbeit ist das Leben eben auch nicht auf Dauer erträglich.

In Mannheim werden jetzt Razzien wg. Drogenhandel durchgeführt.

Die erste Amtshandlung der Neuen Regierung sollte sein, ein spezielles Ministerium f. die Integration von Flüchtlingen zu schaffen, mit einem tatkräftigen Mann an der Spitze, der vernünftige Weisungen erteilt.
Allerdings denke ich mittlerweile, dass das Kind längst in den Brunnen gefallen ist und alle Hilfe zu spät kommt.
  • 18.10.2017, 09:29 Uhr
  • 2
Warum Mann? - Wie wäre es mal mit einer noch tatkräftigeren Frau?
  • 18.10.2017, 09:38 Uhr
  • 0
Die wird von Männern aus dem Morgenland nicht akzeptiert. Das ist leider die Folge einer fatalen Eriehung die Männer anderst behandelt wie Frauen.
  • 18.10.2017, 09:58 Uhr
  • 1
Wer etwas ändern will an der Erziehung der hier lebenden muslimischen Männer, sie 'integrationsbereiter' machen will, der muss bei den Müttern, also bei Frauen, anfangen. Sie sind es nämlich, die in erster Linie für die Kindererziehung, besonders auch der männlichen Kinder, zuständig sind. Wir sollten also besonderes Augenmerk darauf richten, den jungen Frauen mehr Bildung und mehr Selbstbewusstsein zu verschaffen. Der Erfolg wird dann in der nächsten Generation sichtbar werden. Nur so kann der Teufelskreis durchbrochen werden.
  • 18.10.2017, 10:08 Uhr
  • 2
Sage das, lieber Friedhelm, den politisch Verantwortlichen, die jegliche Unterstützung und Mittel vermissen lassen. Bei mir rennst Du offene Türen ein - nur um Dein Ziel zu erreichen, müßte der Familienzuzug zugelassen werden und was das nach sich zieht, kannst Du Dir selbst ausmalen.
  • 18.10.2017, 10:21 Uhr
  • 1
Wo ein ersthaftes Interesse besteht, auf Dauer hier zu bleiben, kann ein auf die nächsten Angehörigen beschränkter Familiennachzug m.E. nur sinnvoll sein. Wie soll sich ein junger Famliienvater hier 'integrieren', der mit seiner Frau und mit seinen Kindern nur noch über 'Skype' kommunizieren kann?
  • 18.10.2017, 10:38 Uhr
  • 1
Hallo Friedhelm,
dann wird die AfD bald noch mehr Zuwachs erhalten und irgend wann erleben wir es vielleicht noch, daß wir in D das selbe erleben wie in Österreich. Manchmal wird bei den Gutmütigen oft zu kurz gedacht.
  • 18.10.2017, 10:42 Uhr
  • 1
Danke Silvia,
Dein Beitrag bestätigt das, was ich bislang zu diesem Thema immer geschrieben habe. Ich bin kein Jubler, aber ich kämpfe wo ich kann, gegen die Ungerechtigkeiten auf dieser Welt.
  • 18.10.2017, 11:04 Uhr
  • 2
Ich möchte hier keine nutzlose und fruchtlose Diskussion darüber führen, wer hier 'kurz' oder 'lang' denkt. Wer gehört denn zu den 'Gutmütigen', die MANCHNMAL OFT (ja was denn nun, manchmal oder oft ?) zu kurz denken?
Natürlich kann man sich von Bassam Tibi, jenem frustrierten (aus welchen Grunden auch immer) Professor und selbsternannten Intimkenner des vorderen Orients, bestätigt fühlen, wenn man seinen Gedankengängen ohnehin zuneigt.
Unverkennbar ist aber auch, dass Tibis Kritik an der Entwicklung der Flüchtlingskrise sehr einseitig und pessimistisch ist, wahrscheinlich geprägt von peersönlichen Erfahrungen. Man muss ihm nicht in allem folgen. Ich bezweifle, das er, der schon so lange bei uns lebt und der aus einer Aristokratenfamilie stammt, zu Recht als Kenner der heuteigen Verhältnisse z.B. in Syrien betrachtet werden muss. Es gibt zahlreiche Kritiker Tibis, die ihm diesen Anspruch absprechen.
  • 18.10.2017, 11:35 Uhr
  • 1
Zum Thema 'Mann', Friedhelm.

Ich finde Männer in Rollen, in denen es um Macht und vernünftiges Handeln geht, besser ausgestattet.
Natürlich gibt es auch Frauen, die ihre Gefühle im Griff haben und auch klar denken können.
Frauen können m.E. in helfenden Berufen viel tun, auch können sie gut schlichten, weil sie beide Seiten einbeziehen, und heute haben sich ja die Geschlechter sehr aneinander angeglichen, was ich begrüße.
Ich finde auch feinfühlige Männer gut und intelligente Frauen auch.
Hoffentlich habe ich nun niemanden vergessen

Vielleicht wollte ich einfach nach einer Frau einen tüchtigen Mann im Kanzleramt.
Ist das auch wieder unverzeihlich?
  • 18.10.2017, 13:36 Uhr
  • 1
Absolvo te! - Neue Männer braucht das Land !
  • 18.10.2017, 13:43 Uhr
  • 1
"Wer etwas ändern will an der Erziehung der hier lebenden muslimischen Männer, sie 'integrationsbereiter' machen will, der muss bei den Müttern, also bei Frauen, anfangen. Sie sind es nämlich, die in erster Linie für die Kindererziehung, besonders auch der männlichen Kinder, zuständig sind. Wir sollten also besonderes Augenmerk darauf richten, den jungen Frauen mehr Bildung und mehr Selbstbewusstsein zu verschaffen. Der Erfolg wird dann in der nächsten Generation sichtbar werden. Nur so kann der Teufelskreis durchbrochen werden."
Sehr, sehr richtig, Friedhelm, so ähnlich habe ich es auch mehrmals artikuliert.
Leider sehe ich dabei in den letzten Jahrzehnten kaum Fortschritte, bis auf wenige Ausnahmen. Und warum soll es dann jetzt auf einmal klappen, nach dem ca. 1,5 Mio seit 2015 gekommen sind? Wünschen tät ich es uns schon, gleichwohl, der Glaube daran wackelt. Es wird immer gefährlich, wenn die Hoffnung über die Vernunft siegt.
  • 18.10.2017, 15:13 Uhr
  • 1
Zitat: ". Es wird immer gefährlich, wenn die Hoffnung über die Vernunft siegt. "
Dieser Satz ist nur dann zutreffend, wenn das Erhoffte durch und durch 'unvernünftig' ist, wenn man also die Hoffnung auf etwas gesetzt hat, was ganz und gar unmöglich ist.
Wunder kann niemand erwarten. Dennoch gibt es Beispiele für Ereignisse, die dem 'Wunderbaren' sehr nahe kommen. Wer hätte noch Mitte des Jahres 1989 ernsthaft zu hoffen gewagt, dass Mauer und Stacheldraht zwischen beiden deutschen Staaten binnen weniger Monate bedeutungslos werden würden? Rückblickend wissen wir, dass sich das alles schon lange vorher ankündigte - und doch hätte es auch einen ganz anderen Verlauf nehmen können.
Hätte man damals die Auguren befragt, wie wahrscheinlich die Wiedervereinigung ein Jahr später wäre, man hätte nur ein Kopfschütteln als Anwort bekommen.
Sicher durchleben wir in Europa und in der BRD zur Zeit eine Krise, deren Bewältigung uns - aber nicht NUR uns - herausfordert. Was aber, so frage ich mich, lässt es so viel weniger wahrscheinlich erscheinen, dass die Krise zu meistern ist?
Eines ist gewiss: Wenn wir nicht den Versuch unternehmen, die Probleme zu lösen, die uns bevorstehen, werden diese eher größer als kleiner. Wer sagt, "Wir schaffen das nicht", trägt nicht zur Krisenbewältigung bei, sondern erschwert die Anstrengungen derjenigen, die sich Mühe geben es zu schaffen.
  • 18.10.2017, 16:02 Uhr
  • 1
Um der Hoffnung eine reale Basis zu verleihen, müssten etliche politische Entscheidungen getroffen werden, die aber bisher kaum erkennbar sind. Merkel steht m.E. für ein "weiter so", was aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre kaum diese reale Basis liefert. Das zu erwartende Jamaika-Bündnis scheint sich eher gegenseitig zu blockieren, als zu hoffnungsvollen Neuerungen aufzubrechen.
Ich habe ja selbst muslimische Jungen und Mädchen unterrichtet, aber was willst Du bei ihnen verändern, wenn eine 13jährige nicht mehr zum Unterricht erscheint, weil ihr Ehemann (!) es ihr verboten hat.
Wenn wir nicht bereit sind, unsere Gesetze allgemeinverbindlich durchzusetzen, hat eine Integration nicht die geringste Chance.
  • 18.10.2017, 16:14 Uhr
  • 3
Soweit mir bekannt, ist inzwischen auch gesetzlich geregelt, wie dieser von Dir geschilderte Fall zu handhaben ist. Einzelheiten kenne ich nicht, doch bin ich ziemlich sicher, dass das Jugendamt oder irgendeine andere zuständige Behörde sich dieser Sache annehmen würde.
Dass es noch viele 'Stolpersteine' zu überwinden gibt, ist mir auch klar. Unüberwindbar sind sie alle nicht.
  • 18.10.2017, 17:19 Uhr
  • 1
Es sind nur zu viele Stolpersteine, Friedhelm. D a s ist das Problem.
Du hast an einem Gymnasium unterrichtet, das bildet solche Schulprobleme gar nicht ab, das ist die Gruppe jener ausländischer Mitbürger, die sich selbstverständlich integrieren möchte und die auch schon über gute Sprachkenntnisse verfügt.

Heute versucht man, nachdem festgestellt wurde, dass BW gleich nach Bremen bildungsmäßig auf der untersten Stufe steht, von der Situation abzulenken, dass die Grundschülerklassen extrem heterogen sind (45 %). Man behauptet nun, es läge nicht daran, sondern diese Kinder kämen aus sozialen Unterschichten.
Will man nun das Problem in der Presse und damit in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit 'verwischen'?
  • 18.10.2017, 17:33 Uhr
  • 0
Dafür braucht es aber auch die Mahner, Friedhelm, denn sie erfüllen eine ganz wichtige Funktion. Oft muss erst auf die Stolpersteine hingewiesen werden, weil viele sie aus political Correctness nicht sehen möchten und das ist kontraproduktiv.

An eure Ausführungen kann ich mich nur wieder einmal anschließen, Albrecht und Edith. Ein Mann aus meinem Bekanntenkreis arbeitet in einer größeren Stadt beim Ordnungsamt. Er ist durch seine tagtäglichen Konfrontationen der Meinung, dass wir es nicht schaffen können so wie es derzeit läuft. Er nannte das Beispiel eines Asylbewerbers, dem er einen Platzverweis erteilt, weil dieser eine Frau belästigte. Dieser kam dem Platzverweis nicht nach sondern machte sich noch über ihn lustig. Er rief als nächsten Schritt die Polizei, die ihn mitnahmen und einem Richter vorführten. Zwei Stunden später war der Mann wieder da. Die Auffassung meines Bekannten ist, dass der Staat durchaus die rechtlichen Mittel hätte, um sich durchzusetzen, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Die Gesetze finden aber keine Anwendung und so wird der Staat schwach. Eine Integration ist so sicher nicht möglich.
  • 18.10.2017, 17:35 Uhr
  • 1
Wenn eine Behörde (Ordnungsamt, Jugendamt, Polizei, Gerichte) die Möglichkeiten, die das Gesetz bietet, nicht nutzt bzw. zu lax handhabt, kann man dafür nicht die Regierung verantwortlich machen, schon gar nicht die Kanzlerin oder einen zuständigen Minister. Der Knackpunkt liegt dann bei den für die jeweiligen Maßnahmen zuständigen Amtsleiterm oder denr ihnen übergeordneten Kontrollbehörden.
Wo Menschen arbeiten, kommt es vor, dass sie ihre Aufgaben nicht ordnungsgemäß erledigen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Überlastung, Mängel in der Ausbildung, Personalmangel, bürokratische Hürden, eingefahrene Routine, die zu Schludrigkeiten führt, usw. An der Behebung dieser Mängel muss dringend gearbeitet werden.
Der Regierung, den Politikern zu unterstellen, sie seien nicht interessiert daran und vertuschten die Mängel, um für sich selbst Vorteile daraus zu ziehen, das halte ich für eine bösartige Verleumdung. Sie gar zu verdächtigen, sie betrueben eine bewusste Schädigung der deutschen Nation, des deutschen Volkes, um diese zu 'vernichten', ist eine Ungeheuerlichkeit, die nur kranken Hirnen entsprungen sein kann.
  • 18.10.2017, 17:56 Uhr
  • 0
Lieber Friedhelm,
ich glaube nicht an Humanität in der Politik, denn im Stillen regiert doch das Kapital. Dazu gibt es übrigens einen hervorragenden Vortrag von Professor Mausfeld von der Universität Kiel. An eine Vernichtung des deutschen Volkes glaube ich nicht, aber daran, dass wirtschaftliche Interessen im Spiel waren, z.B. zur Bedienung des Niedriglohnsektors.

Was man der Regierung vorwerfen kann ist einerseits, dass sie viel zu spät reagiert hat. Hätte sie frühzeitig die Flüchtlingslager in den angrenzenden Regionen unterstützt sähe die Situation heute ein wenig anders aus. Da ich im Jahr des Kriegsbeginnes in Syrien für 2 Monate an einem Projekt teilnehmen wollte, hatte ich die Situation der Syrer im Focus. Ich erinnere mich an einen Fernsehbericht über einen in Deutschland lebenden syrischen Arzt, der gerne Familienmitglieder aus dem Kriegsgebiet bei sich aufnehmen wollte. Es wurde ihm verwehrt! Von der selben Politik, die sich einige Jahre später völlig anders verhielt. Bereits damals fragte ich mich, warum man nicht Familien aus den Kriegsgebieten hierher ausfliegt? Unsere Politik dachte überhaupt nicht daran. Das kreide ich ihr schon einmal an und das macht sie für mich auch unglaubwürdig. Weiterhin ist sie für den folgenden Kontrollverlust verantwortlich, bei dem ungehindert Menschen ins Land flossen, von denen wir nicht einmal wissen wer sie sind! Das alles hätte vermieden werden können. Den Menschen, die ihre Chance ergriffen haben mache ich dabei keinen Vorwurf. Ich hätte selbst so gehandelt.
  • 18.10.2017, 18:13 Uhr
  • 2
Es wird vertuscht, Friedhelm. Von wie weit oben die Order kommen weiss ich allerdings nicht. Das bleibt intransparent und ich gehe davon aus, dass es keine Einzelfälle sind. Das ist aber nur eine Spekulation von mir. Du kannst es als Ungeheuerlichkeit empfinden, aber meine Informanten sind glaubhaft und es ändert nichts daran.
  • 18.10.2017, 18:22 Uhr
  • 2
P.S. Ich glaube auch nicht das das Motiv ist Vorteile daraus zu ziehen...wenn, dann könnte ich mir vorstellen, dass man Unmut in der Bevölkerung vermeiden will.

Und eines möchte ich am Schluß noch anfügen: wenn du mich für eine bösartige Verleumderin halten solltest, dann ist einem weiteren Gespräch die Basis entzogen, denn es macht nur Sinn sich mit jemandem auszutauschen, den man für glaubhaft hält und dies auf Gegenseitigkeit basiert. Ich nehme es dir aber nicht übel, denn du kennst mich nicht persönlich.
  • 18.10.2017, 18:29 Uhr
  • 2
Absolute Zustimmung, Ina.
So sehe ich die Situation auch: zu spätes Handeln, dann absoluter Kontrollverlust, chaotische Bewältigungsstrategien, Beharren auf gefährlichen Standpunkten, die die Gesellschaft verändern werden, nicht befrieden, sondern in ein gesellschaftliches Desaster stürzen.
Ich scheue mich nicht, solche Ausdrücke zu verwenden.

Ein lieber türkischer Freund von mir, gut integriert !, hat gemeint, "Bewährung" sei ein Freifahrschein für gewisse Kreise.
  • 18.10.2017, 18:37 Uhr
  • 2
Diese Ausdrücke halte ich für angebracht. Richard David Precht hält einen Bürgerkrieg in naher Zukunft nicht für ausgeschlossen und ich so langsam auch nicht mehr. Was für eine Humanität soll das also sein, die zu solchen Zuständen führt?
  • 18.10.2017, 18:44 Uhr
  • 2
Ach so...und eine Sache dämmert mir auch gerade noch, auf die Friedhelm Bezug nahm. Er bezieht sich vermutlich auf einen Dialog, den ich gestern führte, hat aber etwas missverstanden. Flüchtlingsströme stärken das Land in dem sie ankommen erst einmal nicht- im Gegenteil und es gibt durchaus Staaten, denen eine Schwächung Deutschlands gefallen würde. Es möchten aber sehr viele gerade nach Deutschland. Ist es da so abwegig, dass Flüchtlinge benutzt werden? Gut, das gehört tatsächlich in den Bereich der Verschwörungstheorie, aber der eigene Staat kann m.E. kein Interesse an einer eigenen Schwächung haben. Das Gegenteil ist der Fall.

Einen angenehmen Abend allen
  • 18.10.2017, 19:03 Uhr
  • 1
Politiker sind Menschen, keine Engel ohne Fehl und Tadel. Darauf können wir uns sofort verständigen.
Es folgt daraus , dass es unter ihnen einige geben MAG (nicht jedoch geben MUSS), die für ihr Handeln unlautere, ogoistische Motive haben.
Für mich gilt - wie in einem Strafprozess - auch für Politiker zunächst einmal die Unschuldsvermutung, und zwar so lange, bis diese eindeutig und unbezweifelbar durch Fakten widerlegt ist.
Ich weiß nicht, Ina, ob Deine von Dir als 'glaubhaft' bezeichneten Informationen durch Fakten belegt sind. Es liegt mir daher völlig fern, Dich als bösartige Verleumderin zu bezeichnen. Sollte Dein Vertuschungsvorwurf duch Fakten unbezweifelbar begründet sein, hast Du natürlich recht. Dass ich dem nicht folgen oder beipflichten kann, liegt dann eben daran, dass mir solche Informationen bisher nicht zugänglich waren.
Offenbar gibt es dafür, dass wir manche Ereignisse und Verhältnisse der jüngeren Vergangenheit unterschiedlich bewerten und beurteilen, tieferliegende Gründe, welche möglicherweise ihre Wurzel in sehr verschiedenen Lebenserfahrungen, Erlebnissen, Begegnungen mit anderen Menschen, sozialer Herkunft, Bildung und Ausbildung, beruflichem Hintergrund und anderen uns prägenden Einflüssen haben. All das macht es natürlich schwer, bei so kontroversen Themen, wie sie hier zur Diskussion stehen zueinander zu finden.
Solange der gegenseitige Respekt bewahrt bleibt - und davon darf ich hier glücklicherweise ausgehen - finde ich es nicht schlimm, wenn man sich nicht in allem einig werden kann.
Ich wünsche auch allen Beteiligten einen angenehmen Abend, ohne böse Überraschungen oder neue negative Nachrichten.
  • 18.10.2017, 19:08 Uhr
  • 1
Wenn das Wirken der BuRegierung im September 2015 und Folgemonaten ohne Alternativen und ohne Fehl und Tadel gewesen wäre, was spräche dann gegen einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der dann auch allen Verschwörungstheorien den Boden entzöge?

Ich danke allen Diskutanten für den fairen und Fakten reichen Umgang miteinander und die interessante Diskussion. Möge sie uns einer friedlichen und humanen Lösung ein Stückchen näher bringen.
Euch allen einen schönen Abend.
  • 18.10.2017, 19:28 Uhr
  • 1
Friedhelm, ich glaube an Erfahrung im Zusammenhang mit Kontrolle.
Mit einem sehr weiblichen Vergleich möchte ich das veranschaulichen.

Wenn man eine Erbsensuppe kocht, sollte man die Erbsen vorher auch untersuchen, um die guten von den schlechten zu trennen.

Jede Masse, egal welcher Herkunft oder welcher Substanz, enthält Positives und Negatives .
EIne Trennung oder Kontrolle vorher ist IMMER anzuraten.

Ja, ich habe einmal in einem Salat früher eine Made gefunden - das hat mich geprägt
Ich bin nicht misstrauisch geworden, im Gegenteil. Aber ich beobachte und differenziere.

Einen schönen Abend wünsche ich auch allen
  • 18.10.2017, 19:32 Uhr
  • 0
Durch Unfälle beim Kochen können aber neue kreative Gerichte entstehen ...
In einem Restaurant gab es einen gemischten Salat mit Erdnüssen, was sehr gut schmeckte. Das Rezept ist entstanden, als die Erdnussdose aus dem Regal fiel in den vorbereiteten Salat und keine Zeit mehr war, sie rauszusammeln ...
  • 18.10.2017, 19:42 Uhr
  • 1
Gegen einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss spricht im Grunde nichts, und ich würde ihn begrüßen.
Wird die AfD nicht einen solchen beantragen?
  • 18.10.2017, 20:26 Uhr
  • 2
Ach, das sind doch die Falschen, ihre Gründe dafür sind zu durchsichtig.
Ich sehe aber bei den Liberalen genau solchen Wunsch, und deren Motiv, nämlich die Stärkung der Bürgerrechte, kommen meinen Intentionen deutlich näher.
Versuch nicht immer, Kritikern der GroKo-Politik die AfD in die Schuhe zu schieben, das ist Deiner nicht würdig, lieber Friedhelm.
  • 18.10.2017, 20:45 Uhr
  • 1
Auch ich halte ja die AfD für 'die Falschen'; und ihr Wunsch nach einem U.-ausschuss ist - wie Du schon sagst - sehr durchsichtig. Ich habe darauf Bezug genommen, weil ich bisher nur von denen gehört habe, dass sie einen solchen fordern. Wenn die FDP das Gleiche vorhat, nun, so sei's drum. Vielleicht ergeben sich ja ganz neue und erhellende Gesichtspunkte. Ich habe allerdings auch gewisse Zweifel, ob die Liberalen so ganz uneigennützig handeln, wenn sie den Ausschuss beantragen. Wir werden ja sehen, wie sie sich gebärden, sobald sie auf der Regierungsbank vertreten sind.

Wenn Du den Eindruck haben solltest, ich sei ein Verfechter der Groko, so irrst Du total. Im Gegenteil ! Jede andere Konstellation ist mir lieber - ausgenommen eine unter Beteiligung der AfD. Aber das wird ja auch nicht passieren.
  • 18.10.2017, 21:10 Uhr
  • 1
Gut, vielleicht bin ich etwas angefressen von den inflationären Beschimpfungen als Rassist, Nazi etc. von offensichtlichen politischen Analphabeten, die nichts differenzieren können, was nicht so linksextrem denkt, wie sie selbst, Beispiele findest Du bei wl in Massen.

Natürlich handelt die FDP nicht uneigennützig, das tut keine Partei. Und ob sie das auch als Regierungspartei weiter verfolgt, ist äußerst ungewiss.

Auch ich halte jede andere Konstellation, als die GrokO für wünschenswerter. Sogar eine Minderheitsregierung, die durch Pragmatismus nach der besten Lösung suchen muss.

Es gibt eine Reihe von politischen Projekten, die zu wichtig für die Zukunft sind, um sie verkommen zu lassen. Dazu gehört neben der Integration insbesondere der muslimischen Zuwanderer sicherlich das europäische Friedensprojekt. Wenn wir den menschlichen und demokratischen Fortschritt retten und weiterführen wollen, dann geht das nur in gesicherten rechtsstaatlichen und geordneten Bahnen ohne moralische Hybris und nicht gegen die Mehrheit der "hier Ansässigen", die ich auch als "Deutsche" bezeichnen würde.

Was die AfD angeht, so stelle ich fest, dass offenbar deren bloße Anwesenheit dazu geführt hat, dass die anderen Konkurrenten um die politische Macht, ihre Profile offenbar wieder schärfen und nebenbei, die Wahlbeteiligung wieder steigt. Das wäre doch auch keine schlechte Wirkung für die Demokratie. Und manche Ideen werden ja auch schon stillschweigend übernommen ... Was ja keine Schande ist, denn von den K-Dynastien hat der Kapitalismus ja auch einiges übernommen, um sich behaupten zu können ...
  • 18.10.2017, 22:22 Uhr
  • 2
Nun melde ich mich noch einmal kurz, weil ich bereits bei deinem ersten Satz Einwände habe, Friedhelm und dir gerne einmal exemplarisch erläutern möchte, wie ich zu meiner Einstellung in dieser Angelegenheit komme.

Du schreibst: "Politiker sind Menschen, keine Engel ohne Fehl und Tadel. Darauf können wir uns sofort verständigen."

Politiker sind für mich in erster Linie Manipulatoren. Es fiel mir das erste mal auf, als der Satz fiel "Mit mir wird es keine PKW-Maut geben". Es wurde aber relativ zeitnah bekannt, dass das Mautsystem nicht nur für LKW- sondern auch bereits für PKW ausgelegt war. Na sowas. Irgendwann hörte ich dann die Erklärung eines Psychologen. Er erklärte, der Begriff PKW-Maut würde nun ständig in den Medien auftauchen bis bei der Bevölkerung ein Gewöhnungseffekt einetreten wäre. Er prognostizierte genau die Vorgehensweise. Jemand würde irgendwann den Vorstoß wagen, man könne ja vielleicht doch über die Maut nachdenken. Dem würde entschieden widersprochen usw. usw.. Alleine der Umstand, dass Toll Col lect bereits von vornherein darauf ausgelegt war, entlarvte das Ganze als Schmierentheater. Diese Strategie kommt immer wieder zum Einsatz. Je genauer ich hinschaute, um so mehr sah ich.

Die Mechanismen der Manipulation erklären aber die beiden Herren wesentlich besser.
Prof. Mausfeld zuzuhören fällt anfänglich zwar etwas schwer, mich haben seine Aussagen allerdings wie ein Hammer getroffen.
Noam Chomsky spricht zwar über die USA, es dürfte aber in Teilen übertragbar sein.



Sollte jemand sich die Zeit nehmen wollen mal hineinzuhören, dann wäre zumindest klar warum ich der Meinung bin in keiner echten Demokratie sondern in einer verkappten Wirtschaftsdiktatur zu leben.
  • 18.10.2017, 22:26 Uhr
  • 3
Albrecht , Unfälle beim Kochen können durchaus positive Ergebnisse bringen, zumal Erdnüsse keine Maden beherbergen ... , deshalb stimmt der Vergleich nicht.

Man hätte aber Kirschen erwähnen können, um darauf hinzuweisen, dass die äußere Pracht nicht immer eine innere verheißt.
Fast jede Kirsche ist nämlich bewohnt, was ich auch nach Jahren des totalen Vertrauens bemerkt habe. Ein wenig übertrieben, zugegeben
  • 18.10.2017, 22:30 Uhr
  • 1
Ich bin heute abend, Ina, - weil ziemlich müde - nicht mehr in der Lage, auf Deinem letzten Kommentar hinreichend plausibel zu reagieren, Ich werde mich aber morgen noch einmal dazu melden. Ich wünsche eine gute Nacht.
  • 18.10.2017, 22:44 Uhr
  • 0
Ina, gut, dass Du wieder auf WESENTLICHES hinweist.

Ich könnte jetzt auch aus dem neusten Buch von Prof. Niemz hinweisen ("Ichwahn", 2017), der die Korruption und den Lobbyismus als 'Wirtschaftswahn' geißelt.

Was mich auch abstößt, ist der aufgeblähte Politik-Bereich, mehr als 700 Abgeordnete!! - 2 MIllionen mehr kostet das nun jährlich. Hinzu kommen die hohen Gehälter und Pensionen (z.B. Wulff!) und all die anderen Zusatz-Geschenke, die überflüssig wären.

Gandhi hat sein Gehalt selber gekürzt. Er war mit 1000 € /Mon. zufrieden. Er fühlte sich als Diener seines Volkes.
Ich denke, die Demokratie bei uns hat sich in eine Plutokratie verwandelt.
  • 18.10.2017, 22:45 Uhr
  • 1
Das ist auch sehr viel Material und natürlich optional. Ich wollte nur einmal exemplarisch so logisch wie möglich aufschlüsseln, wie ich in diesem Fall zu meiner Sichtweise gelangt bin, um meine gedanklichen Verknüpfungen und deren Hintergründe zu verdeutlichen.

Gute Nacht und schlaf gut
  • 18.10.2017, 22:50 Uhr
  • 1
Neoliberalismus ist womöglich das Stichwort mit den Börsen als schlagendes Herz, Edith. Aber mit den Mechanismen des entfesselten Kapitalismus kenne ich mich nicht wirklich auch. Da begebe ich mich auf Glatteis.

Ja. Der aufgeblähte Apparat an Abgeordneten ärgert mich auf. War es nicht Lammert, der dies im Vorfeld verhindern wollte?
  • 18.10.2017, 22:56 Uhr
  • 1
Ups..da sind zwei Worte verrutscht. Meine Konzentration hat sich wohl bereits schlafen gelegt.

Dann werde ich ihr wohl mal folgen
  • 18.10.2017, 23:02 Uhr
  • 0
Nun komme ich erst heute dazu, mich - wie versprochen - noch einmal zum Thema zu melden:
Die beiden Herren (Mausfeld und Chomsky) sind mir wohl bekannt, auch ihre Argumente, ihre Gesellschaftskritik. Ihre Darstellungen klingen sehr plausibel, sind auch sicher bedenkenswert, was aber nicht heißt, dass man ihnen zwingend in allem zustimmen muss.
(Was mir hier auffällt, ist, dass sie sich nicht nur in dem, was sie sagen, ähneln, sondern auch in ihrem Aussehen.)

Zitat: "Politiker sind für mich in erster Linie Manipulatoren. Es fiel mir das erste mal auf, als der Satz fiel "Mit mir wird es keine PKW-Maut geben". Es wurde aber relativ zeitnah bekannt, dass das Mautsystem nicht nur für LKW- sondern auch bereits für PKW ausgelegt war. Na sowas. "
An diesem Beispiel lässt sich erklären, wieso wir zu untersdchiedlichen Schlüssen kommen, obwohl wir uns in den Prämissen weitgehend einig sind. Dass Politiker berufsbedingt 'manipulieren', d.h. die Zustimmung einer Mehrheit gewinnen wollen, überrascht mich nicht. Ohne diese Eigenschaft wären sie wohl erfolglos.
Wenn Frau Merkel sagte, dass es mit ihr keine PKW-Maut geben würde, so gehe ich - im Gegensatz zu Dir - davon aus, dass sie es damit zum Zeitpunkt, wo sie es sagte, auch ernst meinte. Dass die private Firma Toll-Collect schon damals in ihren Vorbereitungen eine andere Strategie verfolgte, mag stimmen, beweist aber keineswegs, dass die Kanzlerin bewusst gelogen hat. Für mich ist die weitere Entwicklung eher ein Hinweis auf die schädliche Wirkung des Lobbyismus. Man mag diesen Vorgang als 'Schmierentheater' bezeichnen, aber wer es inszeniert hat, darüber lässt sich sicher streiten.

Es ist sicher nicht falsch zu vermuten, dass es korrupte Politiker gibt, die sich von Lobbyisten bestechen lassen und die ihrerseits andere korrumpieren. Beispiele dafür hat es ja genug gegeben. Trotzdem finde ich es nicht gerechtfertigt, zu pauschalisieeren. Für mich gilt auch bei Politikern die 'Unschuldsvermutung'.
  • 20.10.2017, 11:12 Uhr
  • 2
Aha, Unschuldsvermutung. Das war dann bei den Deutschen bei Hitler auch so.
Aber noch Generationen später müssen wir darunter leiden, obwohl die meisten diesen Herrn und seine Politik nie erlebt haben, nur die Auswirkungen, bis heute....
  • 20.10.2017, 11:27 Uhr
  • 1
Dass man hier Hitler ins Feld führt, fünde ich im höchsten Grade abwegig. Bei ihm von 'Unschuldsvermutung' zu reden ist natürlich Unsinn, hat er doch 10 Jahre vor seiner 'Machtergreifung' in 'Mein Kampf' in aller Deutlichkeit seine Ziele offenbart.
  • 20.10.2017, 12:01 Uhr
  • 2
und welches Ziel hat Merkel ?
  • 20.10.2017, 12:03 Uhr
  • 1
Ihr zu unterstellen,Silvia, sie verfolge ähnliche Ziele wie Hitler (und nur so kann man Deine Frage verstehen), ist so grotesk, dass sich jede Reaktion darauf wohl erübrigt.
  • 20.10.2017, 13:27 Uhr
  • 2
Ich glaube manchmal, in D gibt es für Vergleiche kein Kleingeld, immer nur den 1000 € Schein für die Parkuhr ...
  • 20.10.2017, 13:29 Uhr
  • 0
@Friedhelm Kampsmann

So war es auch nicht gemeint, sondern ein Vergleich. Zu viele haben diesem Mann vertraut und dann kam das, was kam.

Merkel vertrauen auch zu viele ohne zu hinterfragen, wohin es führt.

Also das zur Unschuldsvermutung von vorne herein, hinterher ist man immer schlauer.

Merkel widmet sich Europa zu sehr, daher vergisst sie, was im eigenen Land vor sich geht. Oder ist ihr egal. Sie hat den Kontakt zu ihren Bürgern verloren, wie kann sie da auch die Probleme erkennen.

Man kann nur hoffen, dass das ab nächstem Jahr besser wird. Dieses Jahr ist nichts mehr zu schaffen. Bis die neue Regierung gebildet ist, vergehen allein 2 Monate.
  • 20.10.2017, 13:58 Uhr
  • 1
Das, Silvia, klingt schon etwas versöhnlicher.
Ich gehe immer noch davon aus, dass die Kanzlerin bemüht ist, das zu tun, was ihre Aufgabe ist und worauf sie einen Eid geleistet hat: u.a. ".....Schaden von ihm (dem Volk) wenden,,,,,". Man kann darüber streiten, ob sie bei dem Bemühen immer 'richtig' gehandelt hat, doch ihr zu unterstellen (wie das hier oft geschieht), sie beabsichtige genau das Gegenteil, ist pure Verleumdung.
Welcher Schaden der BRD, Europa und dem Rest der Welt entstanden wäre, hätte die Kanzlerin 2015 anders gehandelt, das weiß wohl niemand. Daher ist es auch müßig, darüber zu spekulieren.
  • 20.10.2017, 14:14 Uhr
  • 0
"Ich gehe immer noch davon aus, dass die Kanzlerin bemüht ist, das zu tun, was ihre Aufgabe ist und worauf sie einen Eid geleistet hat: u.a. ".....Schaden von ihm (dem Volk) wenden,,,,,".

Genau das wird von ihr in Zukunft erwartet, sonst ist sie bald vom Fenster weg, denn genau das hatte sie die letzten Jahre versäumt.
Ich hoffe, es wird mit einer neuen Regierung anders. Die AfD wird auch Druck machen und das ist gut so.

Nur so weitermachen und ich wüsste nicht, was sie falsch gemacht hätte ist nicht mehr drin.
  • 20.10.2017, 14:20 Uhr
  • 1
Friedhelm, was mich wirklich sehr irritiert an Frau Merkel, ist, dass ich keine schlüssige Agenda in ihrem Handeln entdecken kann und vieles überhaupt nicht zueinander passt - es sei denn, man unterstellt eine andere Agenda.
Vergleich doch mal ihre Aussagen der 2000er Jahre bis ca. 2010 mit den dann getroffenen Maßnahmen. Eine Logik kontinuierlicher Handlungen nach einem schlüssigen Plan sieht anders aus. Spekulationen über psychische Besonderheiten sind da nicht verwunderlich, wenn auch nicht sinnvoll. Dieses und die staatsstreichartige Öffnung der Grenzen (ohne Einbindung der Koalitionäre, des Parlamentes und der Bürger) über mehrere Monate mit allen Anzeichen von dauerhaftem Staatsversagen (gewollt, nicht aus Not!) verunsichert die Menschen und treibt sie in die Arme radikaler Parteien.
Ich kann nur hoffen, dass eine neue Koalition und Regierung (und mir sind die Farben egal) endlich wieder rechtstaatliche und demokratisch legitimierte Verhältnisse herstellt, damit die wirklich wichtigen Probleme geregelt werden können. Diese sind nämlich nicht die Ehe für alle, Klos für erfundene Geschlechter und Fahrverbote für Diesel-PKW.
  • 20.10.2017, 18:26 Uhr
  • 2
da jagte bis heute ein Widerspruch den anderen.
  • 20.10.2017, 18:33 Uhr
  • 1
Silvia und Albrecht, natürlich sehe ich die Situation genau so wie Ihr beide, habe mich oft genug dazu geäußert.
Inzwischen habe ich aber alle Hoffnung aufgegeben und lasse mich durchaus als Pessimistin beschimpfen. Das ist, verglichen mit den anderen Bezeichnungen, noch sehr harmlos und erträglich.

Wer jetzt noch blind ist, wird es ewig bleiben.
Ich suche mir mittlerweile ein Land am MIttelmeer, wo ich die letzten Jahre meines Lebens glücklich verbringen kann.
  • 20.10.2017, 19:33 Uhr
  • 2
Zu Deinem Vorhaben wünsche ich Dir viel Glück. Würde ich auch gerne tun, aber ich bin gebunden und kann mich nicht örtlich frei bewegen. Auch hoffe ich immer noch, dass durch den Zuwachs der AfD die neue Regierung vernünftiger wird als das Nichthandeln oder Falschhandeln bisher unserer Kanzlerin.
Meine Lebensqualität mindert sich aber durch die Stimmung im Land und die tägliche Überdosis der Flüchtlingsproblematik und Streitereien der Regierungselite. Ganz ausschalten kann man das ja alles nicht, man wird mit konfrontiert ob man möchte oder nicht. Es läuft einem auf Schritt und Tritt hinterher. Das finde ich alles sehr beängstigend.
  • 20.10.2017, 19:43 Uhr
  • 2
Ich muss mich leider ausklinken - mein Rechner spielt nicht mehr mit, und mit dem Laptop ist mir das Schreiben zu mühsam, da ungewohnt. Ich wünsche allen ein stressfreies Wochen ende ohne zuviel Ärger.
  • 20.10.2017, 23:03 Uhr
  • 2
Guten Abend Friedhelm, auch wir wünschen Dir eine gute Erholung und ein angenehmes Wochenende.
  • 20.10.2017, 23:14 Uhr
  • 2
Danke allerseits.
  • 20.10.2017, 23:15 Uhr
  • 2
Hallo Silvia,
Du frägst welches Ziel Hat Frau Merkel - kurz nur ihre eigene Machterhaltung, sonst irrt sie planlos ohne Ziel durch die Lande.
  • 20.10.2017, 23:17 Uhr
  • 2
Nachdem das Thema Flüchtlinge und Migranten bis ins letzte Detail durchgekaut ist, möchte ich auf eine Börsennachricht hinweisen, die sicherlich auch unser Freund Friedhelm erreicht und sie gelesen hat. Unser neuen Parlamentspräsident Herr Schäuble hat rechtzeitig das Finanzministerium mit einem Riesendefizit, um nicht zu sagen Schuldenberg, hinterlassen. Diese Tatsache birgt mehr Sprengkraft in die Verhandlungen um eine neue Regierung, wenn diese Tatsachen erst einmal publik werden. Trotz hoher Steuereinnahmen muß gefragt werden wohin sind diese Gelder entfleucht? Geht es in Deutschland schon zu wie in Afrika? Denn wo kein Geld, können auch all die Versprechungen nicht eingehalten werden. Von wegen Steuererleichterung, wir werden mit mehr Steuern erleichtert
  • 20.10.2017, 23:27 Uhr
  • 3
so isses
  • 20.10.2017, 23:27 Uhr
  • 0
Wait and see!
  • 20.10.2017, 23:50 Uhr
  • 0
Ja, es sollen nur 30 MIllionen zum Verteilen vorhanden sein, und damit platzen viele Begehrlichkeiten der neuen Jamaikaner.
Bis zur Wahl sind wir doch in Geld geschwommen und haben gut und gerne in Deutschland gelebt.
  • 21.10.2017, 09:05 Uhr
  • 1
Guten Morgen Edith, Silvia und Friedhelm,
wir warten schon lange und sehen das nächste Unheil auf uns zukommen, vor dem wir unsere Augen nicht verschließen können und sollten. Was bleibt von den 30 Mio. bei 80 Mio. Menschen übrig? Wie wollen die Partien ihre Wünsche in die Realität umsetzen? Also diese Koalition ist sicherlich noch nicht in trockenen Tüchern, wir dürfen weiter gespannt sein!
  • 21.10.2017, 10:24 Uhr
  • 2
Vor Weihnachten wird man den Bundestagspräsidenten wählen und seine 6-7 Stellvertreter.

Allein diese Tatsache finde ich so übertrieben !
Was für Aufgaben hat dieser zweite Mann im Staat?? Gelegentlich eine Rede zu besonderen Anlässen halten. Dafür hat er sicher ein Dutzend Redenschreiber. Frau Merkel hat davon 12, Seehofer nur 4 ( )
Dann muss er auf den guten Ton im Parlament achten .... als hätte man es mit einem Kindergarten zu tun.
Und ich bin sicher, dass man immer die AfD rügen wird, und die anderen dürfen schreien.

Also als eine der Stellvertreter für diese sehr hohe Position hat sich schon zu meinem weiteren Entsetzen Claudia Roth gemeldet, die von den Grünen schon für diesen Posten vorgesehen ist!!! Sie war es ja schon die letzten Jahre und hat sich ein hübsches Sümmchen dadurch zusammengespart. Wofür eigentlich bekommt sie Tausende von €/MOn.?
Eine Friseuse o h n e Gesellenprüfung würde niemand einstellen!!!

Diese Art, sich zu bedienen und nichts dafür zu tun, verletzt meinen Sinn für Gerechtigkeit.
Ich finde, Claudia Roth sollte einmal 2 Wochen in einem Seniorenheim arbeiten und dafür so schlecht bezahlt werden, wie das in diesem Land üblich ist.

Leute, die schwer arbeiten, körperlich UND seelisch, bekommen einen Hungerlohn im Vergleich zu den üppigen Gehältern unserer Staatsdiener.
Ich bin nicht neidisch, im Gegenteil, ich möchte nur eine gerechtere Verteilung der verfügbaren Mittel, zumal man sich immer seiner 'demokratischen Werte' rühmt.
  • 21.10.2017, 11:14 Uhr
  • 3
Wenn sie doch nur die Diener ihres Staates wären !
  • 21.10.2017, 13:49 Uhr
  • 2
Das Gerangel um den Stellvertreterposten des Bundestagspräsidenten ist bereits in vollem Gange.
3 SPD Abgeordnete bemühen sich um diese Position.

Statt möglichst schnell zu regieren, geht es ums 'Disziplinieren'.
  • 21.10.2017, 14:41 Uhr
  • 2
Bis Weihnachte ist es noch lange und das soll ja das Ziel sein.
  • 22.10.2017, 15:06 Uhr
  • 1
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Respekt und Meinungsfreiheit sollte nicht geschmälert werden.
  • 15.10.2017, 19:49 Uhr
  • 0
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Man passt sich hier eben immer mehr dem zum Teil extrem rüden Umgangston auf FB an. Dass, womit dieses Forum einmal gestartet ist, gibt es nicht mehr, oder nur noch in den Gruppen. Und die abwertende Dominanz, die einige wenige hier für sich beanspruchen ist nur noch abstoßend.
  • 15.10.2017, 18:40 Uhr
  • 9
  • 15.10.2017, 20:39 Uhr
  • 2
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ZITAT: Die Straße wird bald Wahrheiten aussprechen, die hier gerügt oder verspottet werden. ZITAT ENDE

Nun, dann wird die "Straße" eben lernen müssen .....
  • 15.10.2017, 18:38 Uhr
  • 8
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... es gibt halt sehr viele (aber immer noch die Minderheit) die einfach nicht wissen (wollen) was in einem Rechtsstaat legal ist und das Demokratie nicht bedeutet, dass Gesetze keine Gültigkeit hätten ....
  • 15.10.2017, 18:30 Uhr
  • 6
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Gut geschrieben und die Stimmung hier auf den Punkt gebracht
  • 15.10.2017, 18:08 Uhr
  • 7
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Es ist auch mein Eindruck, dass hier Menschen systematisch mundtot gemacht wurden, die eine andere Meinung insbesondere in der Flüchtlingsfrage vertraten und das geschieht selten durch nachvollziehbare Argumente sondern mehr durch Beschimpfungen nach meinen Beobachtungen. Gegner der Massenzuwanderung scheinen schnell zu gefühllosen Untermenschen degradiert zu werden, womöglich werden sie von den Beschimpfern sogar komplett entmenschlicht. Zumindest kann ich mir nur so erklären, wie man vor sich selbst die Respektlosigkeit anderen gegenüber rechtfertigen kann- wobei es hier Entmenschlichungsexperten aus allen Richtungen gibt.

Deine Prognose halte ich für realistisch, auch wenn ich einen kleinen Einwand zum Begriff Wahrheit in diesem Kontext habe. Erst einmal sind es Befürchtungen, die die Menschen haben. Einiges hat sich bereits bewahrheitet und bei anderem wird es Zeit benötigen, um Entwicklungen abschätzen zu können und zu sehen wie die Wirklichkeit dann sein wird. Dabei werden uns vermutlich nur trockene Statistiken helfen, obwohl es Dinge gibt, die vermutlich statistisch schwer zu erfassen sein werden, wie ein zunehmender Einfluß z.B. einiger Strömungen des Islam auf unsere Gesellschaft, sh. Erdogan, der den Islam als eine Art Trojaner für sich benutzt.
  • 15.10.2017, 18:07 Uhr
  • 10
  • 15.10.2017, 18:09 Uhr
  • 4
  • 15.10.2017, 18:28 Uhr
  • 3
richtig Ina, eine einzige Gruppe schlägt hier anderen virtuell aufs Maul wenn die Meinung nicht gefällt.
Machen diese Personen sowas auch im realen ?
Ich könnte es mir sogar vorstellen.
  • 15.10.2017, 20:42 Uhr
  • 2
Hallo Manu,
nach meinem Empfinden ist es nicht nur eine Gruppe, aber manche aus einer Ecke tun sich schon besonders hervor. Ich mag gar nicht mal unbedingt ausschließen, dass da privat nette Leute dabei sind, aber manche benehmen sich hier als echte Kotzbrocken.
  • 15.10.2017, 21:23 Uhr
  • 1
mit Blockierten schreibe ich nicht
  • 16.10.2017, 19:38 Uhr
  • 0
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Erst neulich las ich eine widerliche gemeine Notiz in der Themenwelt.
Es ging dort um eine Userin wo sie dort als Frau Flodder bezeichnet wurde, diese Kommentare dort - ich denke ja immer schlimmer geht nimmer, aber es geht immer noch schlimmer.
  • 15.10.2017, 18:04 Uhr
  • 7
und wie ich sehe werden dort nun Kommis gelöscht. So kennt man diese.
  • 15.10.2017, 18:27 Uhr
  • 3
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