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68er Historie

68er Historie

16.10.2017, 08:31 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Als wir unseren Eltern die Rechnung unbeantworteter Fragen präsentiert und mit den Fingern auf ehemalige Nazis in Politik, Verwaltung und Polizei gezeigt haben.

Als das Wort "sozial" noch nichts mit virtuellen Welten zu tun hatte.

Als politische Forderungen noch formuliert wurden und Demonstrationen noch solche waren und nicht einfach bessere Versammlungen, deren Besucher am Abend ein wenig spazieren gingen und "wir sind das Volk" bölken.

Als ich 1970 immer noch an die Unschuld von Ulrike Meinhoff glaubte und als ein späterer Außenminister 1976 noch eine Bande revolutionsgeschwängerter Jungmenschen anführte und wir alle gemeinsam wussten, dass wir Amerika in Vietnam würden stoppen können.

Als Daniel Cohn-Bendit uns verstehen lehrte, da habe ich meine persönliche Reifeprüfung abgelegt und bestimmt, dass jede nicht gestellte Frage einer Verleugnung des eigenen Ichs gleich kommt.

In dieser Zeit habe ich gelernt, dass die Menschen nicht auf Dauer zu dem stehen, was sie sagen, weil sie einerseits irren und andererseits gerne lernen wollen und beides plötzlich nicht mehr voneinander unterscheiden können.

"Wir glauben, dass der Mensch in jeder Situation, unter jedem System, in jedem Staat die Aufgabe hat, Mensch zu sein und seinen Mitmenschen zur Verwirklichung des Menschseins zu helfen"
"Schießenderweise verändert man nicht die Welt, man zerstört sie."

Diese zwei Sätze stammen von der in späteren Zeiten so unberechenbaren Ulrike Meinhoff, die mir mit diesen Worten immer so großes Vorbild war. Und egal, was aus ihr geworden ist, aus dieser Ulrike Meinhoff, diese beiden Sätze habe ich bei mir einzementiert, mit Stahl verankert und an ihnen habe ich mich bis heute durch mein ganzes weiteres Leben gezogen und ich habe es nicht bereut.

Niemand wird mir heute, selbst unter Augenzwinkern nicht, echte linke Positionen zutrauen. Aber ich habe nach diesem beiden Sätzen gelebt und lebe sie heute noch: "Ich glaube, dass ich in jeder Situation, unter jedem System, in jedem Staat die Aufgabe habe, Mensch zu sein und meinen Mitmenschen zur Verwirklichung des Menschseins zu helfen." Ich gestehe freimütig, dass der Wille auch oftmals für das Werk herhalten musste. Lese ich aber heute, was so mancher ohne jede Gesichtsröte schreibt: "Ich bin - aus guten Gründen! - dafür, dass wir Deutschland nach außen hin abriegeln und nur sehr vereinzelt Menschen in unser Land hereinlassen, die sich auch wirklich in unsere Gesellschaft integrieren lassen und kulturell zu uns passen." dann bin ich sprach- und fassungslos:

Da wird ausländerfeindlich und rassistisch wohlfeil getönt und sich ernst genommen! Und diese Stimmen kommen nicht vom Mars, sie sind die von Menschen, die nur scheinbar wirklich welche sind, bis zu dem Moment, in dem solche Sätze fallen.

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88 Kommentare

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Der ehemalige Anführer der 68er ,Götz Aly, sagt, dass die 68er-Generation mit der Generation ihrer Eltern mehr Gemeinsamkeiten habe, als dies bisher in der Wissenschaft angenommen wurde. Die 68er hätten „an den Aktionismus ihrer Dreiundreißiger-Väter“ angeknüpft[. Aly konstatiert eine besonders bei Deutschen erkennbare „böse historische Kontinuität der Vergewaltigung des Mitmenschen aus Gesinnung“, aus der zu erklären sei, dass die deutschen Studenten „im Auftreten und in ihren Zielsetzungen antidemokratischer [gewesen] seien als ihre ebenfalls unruhigen Kommilitonen in anderen Ländern“. Als Gemeinsamkeit zwischen der „33er-Generation“ und den 68ern sieht der Autor bereits die an sich politisch unabhängige Selbstbezeichnung als „Bewegung“ und führt an, dass sich sowohl die nationalsozialistische „Studentenrebellion“ als auch die 68er so genannt hätten.

Er versucht in seinem Buch vor allem, antidemokratische und reaktionäre Traditionslinien bei den 68ern darzustellen. Dazu wird beispielsweise die Entwicklung zum Antiimperialismus in ihrer Dimension der Unterstützung nationaler Befreiungsbewegungen und Terrororganisationen herangezogen, die beispielsweise im Fall Ulrike Meinhofs bis zum offenen Antisemitismus gereicht habe. Aly wirft, in Bezug auf ihre Nachwirkungen, der 68er-Bewegung ebenso eine oftmals kritiklose Anhängerschaft zum Maoismus vor, die bis zur Unterstützung Pol Pots und der Roten Khmer gegangen sei.
  • 22.10.2017, 19:38 Uhr
  • 1
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wie hatte einmal ein bedeutender französischer Schriftsteller im 18.Jahrhundert geschrieben:

"Noch hat jeder der vorgab auf Erden den Himmel zu schaffen das Gegenteil bewirkt . Die Hölle"

Ein kluger Mensch.
Ich habe die Zeit der 68er auch erlebt. Aus der Distanz. Auch weil ich noch ein paar Jahre jünger als die damaligen Protagonisten bin.
Aber gerade deshalb kann ich meiner Meinung nach diese Zeit auch objektiver relativieren.

mein Fazit: Weder damals noch heute können sich breitere Bevölkerungsschichten mit dem " Ideenkonstrukt" der damaligen "links orientierten Studentschaft" identifizieren.
Auch waren diese Leute damals keine homogene Masse. Insgesamt bildeten sie einen ziemlich bunten zusammengewürfelten Haufen. Es gab überzeugte Kommunisten, naive Idealisten, spinnerte Drogenkonsumenten und auch radikale Extremisten, die für ihre politischen Ideen andere Menschen ermordeten.
Sie einte eigentlich nur eines.
Sie standen in Opposition zur Generation ihrer Eltern. Und sie standen auch nicht zu dem Land in dem sie geboren wurden.
Das Positive dieser Bewegung war.: Sie lösten eine Debatte über die Aufarbeitung der Geschehnisse im 3.Reich aus.
Das Negative: So wie die "Natur der Deutschen" ist, schossen sie in ihren Weltverbesserungstheorien weit über das Ziel hinaus. Der Deutsche neigt nunmal zum Extremismus.
Vom Völkermörder zum Welterretter.
Und an diesem Wahn kranken diese "Herrschaften" noch heute.

Aber eines muss man den "68ern" soweit man sie als Gruppe begreifen möchte, lassen.
Sie haben es wahrgemacht. Der propagierte " Gang durch die Institutionen" hat Deutschland verändert.
Heute werden die meisten Schlüsselpositionen in Politik, Wirtschaft, Medien und Rechtsprechung von ihren Protagonisten besetzt. Oder von Leuten die gleichen Geistes sind.

Aber das führt dann auch zur beklagten Divergenz zwischen denen " da oben" und denen "da unten" im Volk.
  • 17.10.2017, 22:16 Uhr
  • 7
Sehr intelligenter und überlegter Meinungsbeitrag den ich aber nicht kommentieren möchte
  • 17.10.2017, 22:45 Uhr
  • 0
Soll man sagen: Leider werden die meisten Schlüsselpositionen heute von Ex-68-ern besetzt?
Mich würde heute noch interessieren, welche Art von Gesellschaft denen eigentlich vorschwebte.
  • 17.10.2017, 23:18 Uhr
  • 1
Heidi, das kann ernsthaft kaum gemeint sein... auch diese Generation gehört zu dieser Gesellschaft. Oder willst du die ausschliessen?
  • 17.10.2017, 23:23 Uhr
  • 0
Aber was ist denn übrig gebelieben? So wie ich es verstanden habe, wollte diese Generation doch den Sozialismus. Und wie verträgt sich das damit, das einige von denen heue Manager in ausbeuterischen Großkonzernen sind, für die die Arbeitskraft (natürlich der Anderen) nur eine Ware ist?
  • 17.10.2017, 23:32 Uhr
  • 0
Wenn ich mir die FDP Politiker dieser Generation anschaue, die der CDU und der CSU oder solche wie mich: Bestimmt nicht.
Wie waren nicht das Volk, wir sind eine Generation, sehr differenziert in unseren politischen Einstellungen. Und zur Zeit voll damit beschäftigt, der nächsten Generation zu übergeben.
Welcher Generation gehörst du an?
  • 17.10.2017, 23:35 Uhr
  • 0
Ich bin 5-fache Großmutter und was ich übergeben möchte (weiß nicht ob es mir gelingt) ist Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl.
  • 18.10.2017, 08:34 Uhr
  • 4
Von Großvater zu Großmutter: Das sehe ich nicht anders !
  • 18.10.2017, 08:35 Uhr
  • 1
Heidi und Mike

Ein paar mehr Eigenschaften würde ich als verantwortungsbewußte Oma oder Opa schon als wichtig erachten.
Sinn für die Realität, gesunder Menschenverstand und ein Schuß Selbsterhaltungstrieb.
  • 18.10.2017, 17:20 Uhr
  • 1
Rüdiger: hast du Kinder und Enkel - und - genau so wichtig: warst du an deren Erziehung beteiligt? Das muss man einen älteren Herrn, der über Kinder spricht, unbedingt fragen. Denn es ist noch gar nicht so lange her, da glänzten Männer durch Abwesenheit. Sie sahen die Kinder höchstens beim Abendessen und nicht mal am Wochenende, da gingen sie nämlich auf den Fußballplatz und zum Frühschoppen.
Ich frage deshalb, weil es für dich anscheinend außer Frage steht, dass man Kindern generell etwas mitgeben kann. Man kann Vorbild sein, liebevoll, verständnisvoll - und trotzdem schlägt der Nachwuchs alles in den Wind.
Deshalb schrieb ich auch: Ich weiß nicht, ob es mir gelingt.
  • 18.10.2017, 18:56 Uhr
  • 0
Heidi

Ja -
generell kann man Kindern einiges "mitgeben"
Ich betone "kann"
Was sie daraus machen ist was anderes. Leider. Das musste auch ich so akzeptieren.
Soll aber auch so sein. Die Kinder sollen ja kein "geistigen" Marionetten oder Klone ihrer Vorfahren werden.

Aber ich habe festgestellt: Ein bischen vorgelebte und "vorgedachte" Lebenshilfe bleibt immer hängen.
  • 19.10.2017, 18:04 Uhr
  • 0
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Für die User, die meinen sie könnten sich hier einen aufbauen in Bezug auf die Bildrechte:

1. Das Bild mit dem Text ist da, damit der Name der Fotografin erkennbar ist. Diese Fotografin kann ganz offen angefragt werden, ob und wann ich eine Anfrage zur Nutzung gestellt hatte (auch der Verlag, der dieses Bild als Titel genutzt hat), die mir nicht erteilt wurde

Die letzte Zeile ist eine Bemerkung von mir, einzigartig, sozusagen. Kein Inhalt des Mailtextes, der euch darüber hinaus einen Dreck angeht!

2. Ihr dürft euch natürlich ruhig weiter lächerlich machen, wenn ihr das nicht überprüft, und am meisten dieser unsäglich einzigartige Nutzer, der einfach keinen Stich macht.

3. Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass ich blöde genug bin, hier fremde Bilder an dieser Stelle zu verwenden OHNE den Autor anzufragen?
  • 17.10.2017, 21:39 Uhr
  • 3
ich weiß das du es nicht tun würdest, das hat nix mit glauben zu tun....
  • 17.10.2017, 21:41 Uhr
  • 1
Ich rede auch nicht mit dir, sondern mit denen, die hier den Affen geben!
  • 17.10.2017, 21:42 Uhr
  • 1
lass sie sich doch zum Affen machen, sie sind es gewöhnt und kennen es nicht anders.....
  • 17.10.2017, 21:45 Uhr
  • 1
Mir geht diese Strunzerei auf den Sack... und selbst wenn ich das Bild ohne Anfrage genommen hätte, sind sie letztlich das, was sie mir so gerne vorwerfen:

Denunzianten

Ich könnte mich glatt bekleckern
  • 17.10.2017, 21:49 Uhr
  • 3
um zu bemerken was sie da tun fehlen ihnen die Grundvoraussetzungen, das weißt du eben so gut wie ich
  • 17.10.2017, 21:51 Uhr
  • 3
Am 16.10.2017 08:31 wurde der Themenbeitrag eingestellt, und am gleichen Tag wurde der Bildautor angefragt.

Am 17.10.2017 10:00 wurde die Genehmigung versagt und kurz danach das Bild vom Netz genommen und durch ein anderes ersetzt.
  • 17.10.2017, 22:44 Uhr
  • 1
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Gesellschaft gerecht zum Wohle der Menschheit ??? wannnnnn?
70 iger durfte ich die bewachen wo sie in der DDR ausgebildet und Urlaub machten von ihrer Arbeit --auch die schwarzen, die ein neues gerechtes Weltbild schaffen sollten -da glaubte ich noch daran --was machen wir in Deutschland , retten 1000000 ???? wer immer auch ist und die anderen 5 000000 sind Beiwerg weil sie nicht bei uns sind ????
Verlogen weil wir unser Wohlstand behalten wollen und unser Gewissen beruhigen wollen steiten wir, um das wie und wer was falsch macht uns als Retter der Welt dar ???
Unser Konsum und Geldverdienen was uns als Verursacher der Probleme der Welt mit verantwortlich macht mit ein paar Flüchtlinge zu beruhigen ????
Verlogener war die Menscheit noch nie , die Terroristen , egal welcher Zeit und welchen Zielen sind Verbrecher und werden nie der Menschheit zu Nutzen sein .
  • 17.10.2017, 01:09 Uhr
  • 0
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"Die 68iger" , das waren einige, kluge Köpfe, die die politische Schwungmasse von Mitläufern , Sympatisanten und Plakatklebern in Bewegung gesetzt haben.

"Als wir unseren Eltern..."

Also, mir hat mein Vater jede Frage, die ich gestellt habe, erschöpfend beantwortet.

Was soll also das Märchen von den dummen, unwissenden Eltern.
Vielleicht lags ja an eurer Frageformulierung?
  • 16.10.2017, 20:52 Uhr
  • 1
Meiner nicht. Der hast sich dafür geschämt, dass sein Vater ne große Nummer war.
Da warst du und dein Alter sicher ne grosse Ausnahme.
Aber nach der Aussage "Märchenerzähler" vielleicht auch nur Sohn eine solchen Familie ?
  • 16.10.2017, 20:55 Uhr
  • 0
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Zu jener Zeit lebte ich in der DDR und war gerade Mutter geworden. Unser Verständnis für die 68-er hielt sich in Grenzen. Für uns war es der goldene Westen, wo man alles hatte. Oft sagten wir: dann sollen sie doch in die DDR kommen und uns dafür rauslassen.
Einige der RAF-Terroristen haben ja, wie man heute weiß, tatsächlich in der DDR Zuflucht gefunden - aber ob es ihnen gefallen hat - und ob es das war, was sie wollten? Mir fiel - aus der der Ferne - nur eine gewisse Konzeptlosigkeit auf - ja ich möchte meinen, heute machen es Pegida u. Co. ähnlich: Gegen alles aber ohne Konzept.
  • 16.10.2017, 18:37 Uhr
  • 3
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sand liegt unter`m pflasterstein......
  • 16.10.2017, 16:43 Uhr
  • 1
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Bevor die gute Ulrike mal zu sehr auf den Heiligensockel gestellt wird, sollte man auch mal ihren 3. Satz zur Kenntnis nehmen:
"Natürlich kann geschossen werden"
Am 15. Juni 1970 erklärte die Wortführerin der militanten Linken und Mitglied der Roten Armee Fraktion, Ulrike Meinhof, in einem Interview Gewalt gegen Menschen für gerechtfertigt.

Siehe: http://www.deutschlandfunk.de/natuer...e_id=125182
----------Snip------
Am 15. Juni 1972 nahm die Polizei Ulrike Meinhof und einen Komplizen in Hannover fest. Ein Kriminalbeamter beschrieb das Waffenarsenal der Terroristen:

" Die festgenommenen Personen führten Pistolen des Kalibers neun mm, eine Maschinenpistole, zwei selbst gefertigte Handgranaten, eine etwa viereinhalb kg schwere Bombe und zahlreiche gefüllte Magazine und diverse Munition mit sich. "

Der bewaffnete Kampf ging danach weiter, ein rücksichtsloser, sinnloser Kampf, der sich letztlich nur noch um die Befreiung inhaftierter Mitglieder drehte. Die Bilanz des blutigen Terrorismus: Zwischen 1967 und 1993 kamen mehr als 90 Menschen ums Leben.
--------Snap--------

Die RAF Leute waren aggressiv wie Mungos, und darum bedarf es viel Fantasie um den Sinn von "Sie haben mich Frieden und Menschlichkeit gelehrt" anerkennen zu können.

Ach ja,den Tatort der Dich wohl zu diesem Artikel inspiriert hat, hatte ich gestern auch gesehen
  • 16.10.2017, 16:37 Uhr
  • 5
Andrea, dass du etwas einfach gestrickt bist, wusste ich, Aber so einfach...... Zwei Hinweise:

Diese Story stand über ein Jahr bereits im Netz - Sie hat darüberhinaus mit der RAF eher wenig, aber mit der Journalistin Ulrike Meinhof viel zu tun. Aber nicht mit einem Sockel, den Stein in deinem Hirn überlasse ich dir.
Ich habe nur das Titelbild geändert, um sie etwas aufzuhübschen, meine Worte, um sie wie neu einstellen zu können. Die Menschen vergessen ja so schnell, du glaubst es kaum.

Einen Tatort braucht es dafür sicher nicht.

Zum zweiten ist doch wohl nicht zu überlesen, was ich an Ulrike bewundert habe, was mir Vorbild war. Wenn du lesen kannst. Sonst musst du mir auch Ché vorhalten und ein paar Nordvietnamesen gleich mit.

Und heute stehe ich manchmal da, wenn ich solche wie dich höre und lese, und frage mich, warum ich nie gewalttätig geworden bin oder zum Freiheitskämpfer mutierte. Eher allerdings rhetorisch, denn ich wollte Frau und Kinder und Haus und Auto und Geld.... und das vertrug sich nicht mehr mit dem, was vielleicht tatsächlich notwendig geworden wäre.
  • 16.10.2017, 16:53 Uhr
  • 5
wo wird sie denn hier auf einen Sockel gestellt?
  • 16.10.2017, 17:46 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer hat sie vorsorglich von dem Sockel gestoßen, auf den Mike sie gar nicht stellen wollte.
Mach mal nach!
Nun haben wir den Salat--äähm--den Sockel.


Komisch, wize.life-Nutzer, dass du das hier

<"Diese zwei Sätze stammen von der in späteren Zeiten so unberechenbaren Ulrike Meinhoff, die mir mit diesen Worten immer so großes Vorbild war. Und egal, was aus ihr geworden ist, aus dieser Ulrike Meinhoff, diese beiden Sätze habe ich bei mir einzementiert,...">

so gar nicht lesen wolltest...
  • 16.10.2017, 18:03 Uhr
  • 5
wir entwickeln uns wize.life-Nutzer und da sollten wir Ulrike Meinhof wohl nicht ausnehmen, oder?
  • 16.10.2017, 18:10 Uhr
  • 2
Och Mike, ich bin auch nicht einfacher gestickt als Du
  • 16.10.2017, 23:19 Uhr
  • 2
, schon, du hast es ja deutlich genug beschrieben
  • 17.10.2017, 08:23 Uhr
  • 0
Yeauw, ich nehme mir da immer ein Beispiel an Dir. Das weisste doch Hasi
  • 17.10.2017, 14:37 Uhr
  • 0
Da hast du leider so wenig Chancen, wie jeder andere hier. Spazl.
  • 17.10.2017, 14:42 Uhr
  • 0
Ja, das denke ich von mir auch immer
  • 17.10.2017, 14:44 Uhr
  • 0
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Manche klugen 68er haben aber danach auch noch dazu gelernt, andere leider nicht.
Insgesamt halte ich die Bilanz aus guten und schlechten Impulsen eher für positiv, für empathisches Selbstlob fehlt die Basis.
Doch sie und ihre Zeit sind unwiderbringlich in Pension gegangen und bald sehr zeitnah Geschichte.
  • 16.10.2017, 16:21 Uhr
  • 2
Die cleveren haben ihr Schäfchen ins Trockene gebracht; die Mitläufer krebsten als Studienabbrecher rum.
  • 16.10.2017, 20:56 Uhr
  • 4
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Danke Mike, das du mir es nah gebracht hast, weil ich zu jung war in den 68er.
Und doch habe ich mich als Mensch mit Menschlichkeit entwickelt. Wenn ich damals schon erwachsen gewesen wäre, ich wäre wohl an vorderster Stelle gewesen. Denn es entspricht meinem Charakter, mein Wille nach Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Frieden.
Leider fehlt es heute schon zu Vielen und meine Hoffnung, das etwas geblieben ist in einigen Köpfen.
  • 16.10.2017, 15:24 Uhr
  • 1
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