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Islamische Festtage

Islamische Festtage

16.10.2017, 19:36 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Muslimische Feiertage in Deutschland


Innenminister de Maizière regt einen muslimischen Feiertag an

Aus heiterem Himmel wird die Idee eines muslimischen Feiertags von Bundesinnenminister Thomas de Maizière aktuell ins Spiel gebracht und vorgetragen – und kein Muslim hatte ihn darum gebeten!

Nein, es wird und darf in Deutschland keinen muslimischen Feiertag im Kalender geben, denn unsere Feiertage sind christlich geprägt – und das wird und soll auch so bleiben.

Dieser letzte Satz stammt ebenfalls von de Maizère, der damit die von ihm selbst angestoßene Debatte schleunigst wieder zu beenden versucht.

Scharfen Widerspruch erntete de Maizière dafür aus der eigenen Partei und vor allem von der CSU.

Das CDU-Urgestein „Wolfgang Bosbach“ sagte dazu: „Wir haben eine christlich-jüdische religiöse Prägung und keine islamische“!

Rd. 5,5% Muslime von rd. 83 Millionen Menschen leben in Deutschland – dabei ist jeder vierte Muslim erst kürzlich zugewandert und der Anteil dieser neu Zugewanderten beträgt rd. 27%.

Die Islamischen Festtage hängen hauptsächlich mit dem Leben des islamischen Propheten Mohammed und besonderen Bedeutungen des Koran zusammen. Der Islam kennt zwei Hauptfesttage, das „Fastenbrechen“ und das „Opferfest“.

Wenn nunmehr kurz nach dem Wahlergebnis 2017 Herr De Maziere plötzlich meint, dass man darüber nachdenken sollte, in Deutschland auch zusätzlich muslimische Feiertage einzuführen, sind die nächsten politischen Probleme vorprogrammiert – genauso wie nach der Rede von Christian Wulff zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010, nachdem es sagte:

„Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“.

Lt. einer repräsentativen Umfrage finden 70 Prozent der Deutschen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre – und nur Göring-Eckardt sagt: „Natürlich gehört der Islam und natürlich gehören Muslime zu Deutschland – ohne sie wäre es sehr langweilig“.

Deutschland schafft sich ab und einige Politiker haben immer noch nicht kapiert, was die Bürger mit dem Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017 konkret ausgesagt und auch zum Ausdruck gebracht haben, nämlich: Deutschland muss Deutschland bleiben – siehe Österreich!

Es gab und gibt in Deutschland keine muslimischen Feiertage, ebenso wenig wie es jüdische, buddhistische, hinduistische und sonstige vom Gesetz abweichende Feiertage gibt.

Der Ruf nach zusätzlichen – muslimischen – Feiertagen und ob er als Aufforderung, Denkanstoß, Diskussionsbeitrag, Anregung, Kommentar oder was auch immer gemeint sein soll, ist schlicht und einfach imaginäre Wichtigtuerei.

Es dürfte jedem klar sein, dass die gesetzlichen Feiertage in Deutschland nicht beliebig vermehrt werden können, weshalb es in dieser Frage auch keine wie auch immer definierte "Gerechtigkeit" (lt. Herrn Martin Schulz) geben kann, es sei denn durch die generelle Abschaffung aller christlichen Feiertage bzw. ersatzweise – wie das gelegentlich gefordert wird – durch deren Umbenennung (z.B. in Winterfest und Lichterfest für Weihnachten oder Sankt-Martins-Tag) - und der Islam mit seiner "unterlegten" Scharia gehört schon gar nicht zu Deutschland!

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176 Kommentare

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Sehr geehrter Herr Klier,
vielen Dank für Ihre Stellungnahme zur derzeit diskutierten Einführung eines muslimischen Feiertages.

Anbei sende ich Ihnen dazu einen Presseartikel aus dem Mühldorfer Anzeiger vom 16. Oktober 2017 aus dem deutlich hervorgeht, dass ich eine Einführung eines solchen Feiertages für abwegig erachte.

Weder gibt es dafür eine Not, noch würde ein solcher Feiertag einen positiven Einfluss auf unser kulturelles Zusammenleben in unserem christlich wertefundamentierten Land bedeuten.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Huber
Landtagsabgeordneter
  • 25.10.2017, 18:25 Uhr
  • 0
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Den lesenswerten Gastkommentar aus der Neuen Züricher Zeitung von Konrad Adam vom 18.10.2017

> Religion ist nicht das Leben selbst | NZZ <

sollten sich Islambefürworter hinter den Spiegel stecken, wenn sie noch nicht kapiert haben, was der Islam eigentlich in Deutschland bezwecken soll.
  • 19.10.2017, 07:58 Uhr
  • 3
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Das Thema ist schon lange durch bei der Partei. Ich weiß garnicht warum man über diesen Scheiß so lange labern kann.
Streit um des Kaisers Bart.
Schauen wir doch lieber was zur Zeit in Berlin passiert.
  • 18.10.2017, 11:13 Uhr
  • 4
was passiert denn in Berlin grad?
  • 18.10.2017, 20:06 Uhr
  • 1
Maziere hat wohl den Knall nicht gehört .
  • 19.10.2017, 23:24 Uhr
  • 0
nicht nur der Herr Maiziere..., ich glaube, keiner der CDU hat den Knall gehört - oder sie wollten ihn alle nicht hören.., sie ignorieren.., wow!!!!
  • 21.10.2017, 17:55 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzerka Da gebe ich dir recht keiner von denen hat den Knall gehört die sind auf dem Ohr taub sonst wären die schon vor Jahren aufgewacht .Mit der Jamaika Regierung hat die Merkel sich ein Eigentor geschossen den dann hätte ich eher abgedankt weil ich für das eigene Volk für Kinder Armut und Renten Armut nichts getan nur für ihr eigenes Geld .Ja bei den Diäten waren sie sich wie immer einer Meinung.
  • 22.10.2017, 00:44 Uhr
  • 2
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ist doch schon sehr seltsam, das gerede immer über *unsere christliche gesellschaft und tradition* und am *sonntag sind die kirchen leer*. was für ein widerspruch... anscheinend sind auch hier nur viele *christen* wenn es gegen andere *religionen geht*.
  • 18.10.2017, 09:26 Uhr
  • 1
clark ,zu weihnachten sind die kirchen voll
  • 18.10.2017, 11:29 Uhr
  • 1
  • 18.10.2017, 11:37 Uhr
  • 0
Ob die Kirchen voll sind oder nicht ist völlig egal. Christsein bedeutet es zu leben und zwar täglich. Feiertage haben wir genug und wem sollen wir noch alles Rechnung tragen? Doch in erster Linie: Uns Deutschen.
  • 18.10.2017, 19:56 Uhr
  • 5
"anscheinend sind auch hier nur viele *christen* wenn es gegen andere *religionen geht*. "
na, das können aber nicht viele sein, denn wie du schon richtig behauptet hast, sind nur diejenigen Christen, die am Sonntag in die Kirche gehen.
Da diese jedoch leer sind, gibt es logischerweise keine Christen, die deiner Definition nach Christen sind ...
welch ein Widerspruch in deiner Beweisführung!
  • 19.10.2017, 01:43 Uhr
  • 2
na ja wenn man nicht verstehen will, was soll`s
  • 19.10.2017, 11:59 Uhr
  • 1
so ist es ...
wenn es keine "christen" gibt, dann können diese auch nicht gegen andere "religionen" vorgehen ...
das zu verstehen überfordert wohl den einen oder anderen ...
  • 20.10.2017, 04:10 Uhr
  • 2
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Zeitungsbericht vom 18.10.17:

„In einer multireligiösen Gesellschaft kann in Gegenden mit hohem Anteil an frommen Muslimen ein islamischer Feiertag hinzukommen, ohne dass die christliche Tradition unseres Landes verraten würde – das geschieht viel eher in der Umgestaltung des Nikolaus zum Weihnachtsmann“, sagte ZdK-Präsident Thomas Sternberg der „PNP“.

Ich fasse es nicht, wenn tatsächlich Katholiken auch für einen Islam-Feiertag wären!
  • 18.10.2017, 08:14 Uhr
  • 6
Ich denke, das ist nicht so.., wenn es auch heute in unserer Augsburger Allgemeinen der "riesen Aufmacher" auf der ersten Seite war:
http://www.augsburger-allgemeine.de/...000066.html

alleine die Überschrift gehört mit schwarzem Balken wegradiert.., aber: was willste machen als deutscher Bürger, wenn solche Aufmacher schon in der Schwäbischen Tageszeitung auf der ersten Seite stehen? Mit der AZ diskutieren?
  • 18.10.2017, 20:11 Uhr
  • 2
ob wir nun einen oder mehrere islamische Feiertage haben ist doch wirklich nicht von Bedeutung ...
viel mehr sehe ich darin den Auftakt zu einer, wie Cem Özdemir angeblich gesagt haben soll, Islamisierung Deutschlands.
Die weiteren Ziele sind dann wohl die Abschaffung unserer Rechtsordnung und die Einführung der Sharia ...
wie das umgesetzt wird, hat Daniel Cohen-Bandit verraten:
Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.
Unser GG sieht allerdings nicht vor, daß Ausländer bei einer BT-Wahl wählen dürfen ... insoweit ist dieses Ansinnen verfassungsfeindlich ...
aber das wundert bei dieser Partei nicht, schließlich konne ein wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung, RAF, ein rechtskräftig verurteilter Jurist bei den Grünen Karriere machen!
"Der Grünen-Politiker Hans Christian Ströbele war tiefer in die Unterstützung der RAF verwickelt als bislang bekannt. Dies geht aus dem unveröffentlichten Strafurteil des Landgerichts Berlin vom 9. Juli 1982 hervor. "
Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschl...545100.html
  • 19.10.2017, 01:58 Uhr
  • 2
Dafür konnten viele Juristen, die Mitglied einer Partei waren, die für den größten Massenmord der neueren Geschichte verantwortlich war, die NSDAP, ihren Beruf in der Bundesrepublik weiter ausüben, und häufig, wie z.B. der Marinerichter Filbinger, in die höchsten Staatsämter aufsteigen. Sie traten hauptsächlich in die CDU oder die FDP ein und machten dort Karriere.
Dort setzten sie das fort, was sie als Nazis gelernt hatten, sie verfolgten links und pazifistisch eingestellte Menschen und verboten unter Adenauer 1956 die KPD.
Diese von Nazis durchsetzte CDU gewinnt bis heute die Wahlen in Deutschland.
  • 19.10.2017, 19:25 Uhr
  • 1
Vogelpest, vergiftete Eier, Rinderwahn und nun der Muselmanenirrsinn in der Politik. Der Schwachsinn der Welt hat eine Heimat und die ist zur Zeit in Berlin.
  • 20.10.2017, 14:36 Uhr
  • 3
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Unser Innenminister könnte ja in ein muslimisches Land auswandern
und könnte dort die "Feiertage" mitfeiern.
  • 17.10.2017, 18:49 Uhr
  • 3
danke Lina.....
  • 18.10.2017, 20:13 Uhr
  • 2
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Ich würde einen islamischen Feiertag begrüssen.
So'n christlicher Unsinns-Feiertag wie Allerheiligen gehört sowieso abgeschafft.
Und wenn ALLE Deutschen ein muslimisches Fest mitfeiern könnten, trüge das zum gegenseitigen Verständnis bei.

Interessant ist ja auch, dass die muslimischen Feiertage nach dem Mondkalender berechnet werden, sie sind mal im Sommer, mal im Winter...

Eine andere Idee wäre es, alle paar Jahre mal ein Jahr lang NUR muslimische Feiertage zu feiern. Da hätte man wenigstens ab und zu seine Ruhe vor diesem Weihnachts-Gedöns.
  • 17.10.2017, 13:16 Uhr
  • 2
Lieber Volker,
es hindert Dich kein Mensch zur moslemischen Welt auszuwandern. Mir genügen die katholischen bzw. christlichen Feiertage. Schließlich leben wir nicht im Morgenland. Wer bei uns lebt sollte sich ins Bewustsein rufen, daß Deutschland ein abendländisches Land und christlich geprägt ist. Würden unsere Politiker mehr dem Volke auf den Mund und auf die Wahlergebnisse schauen, würde sie keinen solchen Blödsinn mehr erzählen.
  • 17.10.2017, 18:03 Uhr
  • 7
Kaum jemand hat noch etwas mit den christlichen Feiertagen zu tun. Fragt mal jüngere Deutsche, um was es Pfingsten geht. Das wissen nur die Wenigsten. Weihnachten und Ostern werden gnadenlos kommerzialisiert. Ab September gibt´s im Supermarkt schon Spekulatius und anderes Weihnachtsgebäck zu kaufen. Eine Fressorgie folgt der nächsten. Kurz nach Karneval gucken schon die Schoko-Osterhasen aus den Regalen.
Allerheiligen ist out, es lebe Halloween, was ursprünglich mit unserer Kultur wenig bis nichts zu tun hat, aber Hauptsache Event und Fun und Party.
Jetzt erfolgt der Vorschlag, einen muslimischen Feiertag einzuführen, weil immerhin 4 Millionen Muslime hier leben und arbeiten, und schon wird der "Untergang des Abendlandes" beschworen .
Freut euch doch über einen zusätzlichen Feiertag und gönnt euren muslimischen Mitbürgern die ein oder zwei Feiertage frei nach dem rheinischen Motto:" Man muss ooch jönne künne!"
  • 17.10.2017, 19:28 Uhr
  • 2
Ich möchte dazu schlicht und einfach sagen, dass Im täglichen Leben Vorschriften zwar nicht alles sind, aber ohne sie alles nichts ist und wenn wir aufhören das Recht nicht zu beachten, fängt das Recht an aufzuhören - der Untergang des Abendlandes hat damit nichts zu tun!
  • 17.10.2017, 20:16 Uhr
  • 4
Ein oder zwei islamische Feiertage bei uns wären ein Schritt in Richtung friedlicher Koexistenz der Religionen, hier insbesondere der drei prophetischen Religionen Judentum, Christentum und Islam, wobei Christentum und Islam aus dem Judentum hervorgegangen sind.
Der große deutsche Aufklärer Gotthold Ephraim Lessing schrieb 1779 das Theaterstück "Nathan der Weise", in dem es um die Gleichwertigkeit dieser drei Religionen geht ,und in dem er zur Toleranz untereinander aufruft.
  • 17.10.2017, 20:37 Uhr
  • 1
Wenn möglich haben wir irgend wann 363 Feiertage und 2 Tage zum Chips abholen, da kein Bargeld mehr vorhanden ist.
  • 17.10.2017, 23:35 Uhr
  • 2
In einem Land wie Deutschland, in dem die Erwerbsarbeit zum Fetisch geworden ist und der Mensch nur etwas gilt, wenn er eine Erwerbsarbeit ausführt, besteht diese Gefahr glaube ich nicht.
  • 18.10.2017, 01:45 Uhr
  • 1
Herbert, ich stimme Dir in allem voll und ganz zu....
  • 18.10.2017, 05:32 Uhr
  • 1
Wollt ihr unbedingt noch mehr Menschen zur AfD treiben? Wenn wir nicht bald normal aggieren, dann bekommen wir Verhältnisse wie in Österreich. Der frühere Geschäftsführer der Firma IBM für Europa formulierte es so "Deutschland gehört auf die Couch!" und man muß ihm recht geben, denn wir Deutschen können uns nicht normal benehmen. Wir fallen immer von einem Extrem ins andere. Für mich sind die Flüchtlinge Bewohner dieses Landes auf Zeit. Migranten werden bald möglichst aus Deutschland zurück in deren Heimat verbracht, sie haben i.d.R. kein Bleiberecht.
  • 18.10.2017, 10:37 Uhr
  • 6
Peter Hilbert....
Man könnte meinen Dir fehlt es an etwas ???
Eigentlich kann es uns doch egal sein wer hier lebt, wichtig ist doch nur daß wir einen Staat haben der uns richtig versorgt und da fehlt es an einigem, das sich auch ändern wird, da bin ich mir sicher.. ansonsten ist es mir total egal wer hier in Deutschland lebt und ob dafür Feiertage eingerichtet werden oder nicht, davon mal ganz abgesehen, wir werden alle nicht gefaragt, da können wir reden und schreiben was wir wollen....
  • 18.10.2017, 10:58 Uhr
  • 1
Liebe Rika,
was mich verwundert, daß viele Deutsche u.a. auch Frauen die Silvesernacht in Köln und andere Unrechtstaten anscheinend vergessen haben. Vor langer Zeit hatte ich schon einmal geschrieben, nicht jeder der zu uns einwanderte, hatte nur Gutes im Sinn. Leider haben das noch nicht alle kapiert, höchsten sie waren Betroffene.
  • 18.10.2017, 11:11 Uhr
  • 7
Ich habe das nicht vergessen, werde aber auch nicht vergessen, wieviele Kinder hier von Deutschen Männer zum Teil vom eigenen Vater mißbraucht werden, wieviele Frauen immer noch vom eigenen Mann vergewalltigt und geschlagen werden... wenn Du so besorgt bist, dann stelle das erstmal bei den deutschen Männer ab ( wenn Du kannst ) aber natürlich war das furchtbar in Köln und richtig nicht alle haben nur Gutes im Sinn, die zu uns kommen, aber auch nicht alle Schlechtes....
  • 18.10.2017, 11:17 Uhr
  • 3
Häusliche Gewalt ist leider kein Einzelfall und es gibt dafür nur die Möglichkeit entweder zu einem Arzt oder Beratungsstelle zu gehen bzw. die schlechteste Variante ist die Trennung von solchen Männern. Den häufig sind dies Psychopaten.
  • 18.10.2017, 13:34 Uhr
  • 1
Peter Hilbert,
Deutschland ist die viertstärkste Wirtschaftsmacht auf der Welt. Deutsche Konzerne operieren weltweit , gehen dorthin, wo Arbeitskräfte am billigsten und Rohstoffe am günstigsten zu haben sind. Sie machen gewaltige Gewinne durch die Ausbeutung von Arbeitskräften und Rohstoffen und sind so mächtig, dass sie missliebige Regierungen überall auf der Welt stürzen können und weltweit ihre Interessen durchsetzen können.
Um die natürliche Umwelt kümmern sie sich nicht, das hat fatale Auswirkungen auf das Weltklima und die Lebensbedingungen der Menschen.
Millionen Menschen werden durch Umweltzerstörungen und Ausbeutung von Hunger bedroht und zur Flucht gezwungen. 30000 Kinder sterben jeden Tag an Hunger.
Diese Hungerflüchtlinge nennen wir dann "Wirtschaftsflüchtlinge", sagen aber nicht, dass unsere Konzerne ihren Hunger produzieren und sie zur Flucht zwingen.
Im eigenen Land sorgen die Konzerne dafür, dass diejenigen Regierungen ans Ruder kommen, die ihre Wirtschaftsinteressen am besten berücksichtigen.
Da die CDU das besonders effektiv macht, gewinnt sie jede Wahl.
Beim Flick-Skandal wurde deutlich, dass die Wirtschaft im Grunde alle Parteien finanziert und somit korrumpiert und lenkt.
Die Regierung Merkel macht nichts anderes, als die Interessen der Wirtschaft zu bedienen,
Daher ist es auch kein Zufall, dass in Deutschland der Billiglohn-Sektor immer mehr wächst. Es dient der Wirtschaft, wenn die Löhne so niedrig wie möglich sind.
Es ist auch kein Zufall, dass die Mieten steigen und steigen.
Es dient den Interessen der Immobilien-Makler und der Vermieter, deren Interessen von CDU und FDP, aber auch von anderen Parteien bedient werden.
Wie schon öfter gesagt, im Bundestag regiert nicht Merkel, es regiert die deutsche Wirtschaft mit einer großen Koalition aus CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne/AfD
Die AfD wird inzwischen, wie ich hörte, von Möven-Pick finanziert. Sie ist also eine weitere von der Wirtschaft finanzierte und die Interessen der Wirtschaft bedienende Partei.
Wenn die deutsche Wirtschaft will, dass die AfD in einer Regierung ihre Interessen vertritt, wird sie dafür sorgen, dass die AfD mitregiert.
  • 18.10.2017, 13:54 Uhr
  • 1
Hier geht es nicht bloß um einen zusätzlichen muslimischen Feiertag, sondern um eine grundsätzliche Deutsche „Religions-Angelegenheit“, die u. a. die Grundlage unseres christlichen Glaubens beinhaltet und darstellt!

Leider muss man den „Herrn Ratgeber“ fehlendes Geschichtsbewusstsein, ebenfalls den kirchlichen
Vertretern, die dies gleichfalls befürworten, unterstellen – die geben nämlich damit die Grundzüge unseres christlichen Abendlandes auf!

Ganz abgesehen von der Grundlage unseres christlichen Glaubens ist der Koran mit seiner anhängenden Scharia nicht die Bibel.

Man sollte deshalb doch einmal einen Blick in den Heidelberger Katechismus werfen, denn dort finden Sie Antworten!

Lt. Wikipedia:
Der Heidelberger Katechismus (lateinisch Catechesis Palatina) ist der am weitesten verbreitete Katechismus der reformierten Kirche. Er wurde auf Initiative des Kurfürsten Friedrich III. hauptsächlich von Zacharias Ursinus erstellt und im Jahr 1563 in Heidelberg unter dem Titel Catechismus oder christlicher Vnderricht, wie der in Kirchen vnd Schulen der Churfürstlichen Pfaltz getrieben wirdt herausgegeben. Der Katechismus ist zugleich Unterrichtsbuch für Kirche und Schule, Bekenntnisschrift, Trost- und Gebetbuch, sowie Vorlage für eine reiche Menge erbaulicher Literatur.
  • 18.10.2017, 15:29 Uhr
  • 3
Ich verweise nochmals auf den Aufklärer Lessing. Er spricht
von der Gleichwertigkeit der 3 prophetischen Religionen Judentum, Christentum und Islam.
Laut Verfassung haben wir Religionsfreiheit und Religion ist Privatsache. Trotzdem haben wir eine Menge christliche Feiertage. Ein muslimischer Feiertag würde niemandem schaden. Ich würde auch für buddhistische, hinduistische und jüdische Feiertage plädieren, damit die Gleichwertigkeit der Religionen zum Ausdruck kommt.
Übrigens ist der größte Anteil unserer Bevölkerung, knapp
40 % ohne Religionszugehörigkeit.
Auch sie haben ein Anrecht auf genügend "christfreie" Feiertage.
Wenn man dich so argumentieren "hört ", kann man verstehen, wieso die Leute scharenweise die Kirchen verlassen. Sie wollen mit diesem antiquierten, langweiligen Kram nichts mehr zu tun haben.
  • 18.10.2017, 16:20 Uhr
  • 1
  • 18.10.2017, 16:22 Uhr
  • 0
Hallo Herbert,
Deutschland hat in seinem GG keine Religionspflicht vorgeschrieben, dennoch wird Deutschland zum abendländischen Kulturkreis gezählt in dem die christliche Religion die dominierende ist. Dem hat bislang keiner widersprochen. Nur die aus dem Osten kommen, wurden in der Neuzeit zum Teil nicht getauft.
  • 18.10.2017, 17:21 Uhr
  • 2
Wir hatten auch in vorchristlichen Zeiten schon unsere germanische Kultur und Religion, die das Christentum mit Stumpf und Stiel ausrotten wollte.
Gelungen ist es zum Glück nicht. Viele Relikte erinnern an unsere "heidnischen Zeiten."
Zu Weihnachten der Weihnachtsbaum, die immergrünen Zweige, Buchsbaum, Mistel, die Wintersonnenwende, der Weihnachtsmann, der nicht eine Erfindung von Coca Cola, sondern ein Schamane ist. Die Glückssymbole Fliegenpilz, Glücksschwein und vierblättriges Kleeblatt, das Fruchtbarkeitssymbol Hase und Ei an Ostern, eigentlich sind wir im Kern "Heiden" geblieben, weil uns das Christentum mit Gewalt übergestülpt worden ist und die alten Dinge weiterleben. Deshalb sind uns auch unsere Märchen so vertraut und interessant, weil sie an unsere vorchristlichen Wurzeln erinnerrn.
  • 18.10.2017, 20:45 Uhr
  • 0
Lieber Peter,

Hast du keinen anderen Vorschlag an Andersdenkende als ihnen das Auswandern zu empfehlen?

Erinnert dich das nicht an eine unschöne Zeit, wo Andersdenkenden nichts anderes übrigblieb als auszuwandern?

Ja, Deutschland ist christlich-abendländisch geprägt. Aber gerade der Einfluss des Christentums geht gerade massiv zurück. Den Kirchen laufen die Leute in Scharen davon.
Selbst im Bundestag sind nur noch 2 von 3 Abgeordneten Kirchenmitglieder und man darf annehmen, dass davon der größte Teil NICHT gläubig ist.

Deutschland ist nicht in Beton gegossen sondern ständig im Wandel. Im Augenblick läuft der Hase vom Christentum weg. Die zugewanderten Muslime sind nun so zahlreich, dass man sie endlich respektieren muss, auch mit ihren Feiertagen.
Das verlangt die im GG festgehaltene Religionsfreiheit.

Im Übrigen werden in einigen Jahrzehnten weder Christen noch Muslime die Mehrheit der deutschen Bevölkerung stellen sondern die Atheisten, die heute schon zahlreicher sind als Katholen oder Protestanten.
Dann wird dieser bekloppte Religionsstreit hoffentlich ein für allemal ein Ende haben.
  • 18.10.2017, 22:41 Uhr
  • 1
" sondern die Atheisten, die heute schon zahlreicher sind als Katholen oder Protestanten."
laut Wikipedia liegt der Anteil der Christen an der deutschen Bevölkerung bei etwa 59%
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Religi...Deutschland
Der Anteil der Muslime liegt etwa bei 5,5%
UND nur 35% sind konfessionslos ...

" Die zugewanderten Muslime sind nun so zahlreich, dass man sie endlich respektieren muss, auch mit ihren Feiertagen.
Das verlangt die im GG festgehaltene Religionsfreiheit.

naja ... eine gewagte These ...
Art. 4 Abs. 1 GG lautet: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

zur Ausübung des Glaubens benötigt man keinen gesetzlichen Feiertag ...
Beispiel: Millionen von Katholiken wurde der Buß- und Bettag gestohlen ... statt ihren Glauben ausüben zu können müssen sie arbeiten ...
gleiches gilt für diejenigen Christen, die an Weihnachten, Ostern, oder Pfingsten arbeiten müssen ...
wie zum Beispiel Polizisten, Lokführer oder das Krankenhauspersonal ...
  • 19.10.2017, 02:14 Uhr
  • 0
Thommy,

Ja, der Anteil der Kirchenmitglieder liegt bei 59%.

Aber:

Die Kirchenmitglieder setzen sich ja zusammenaus Katholen, Protestanten und anderen Sekten. Und davon ist die größte Abteilung schon kleiner als die der Atheisten.

Weiter:

Kirchenmitglieder sind bei weitem nicht immer gläubige Christen. Ich möchte behaupten, dass der weitaus größte Teil der Kirchenmitglieder lediglich sog. "Namenschristen" sind, die mit dem Glauben nicht viel am Hut haben, ihren Pfarrer/Priester nur als Zeremonienmeister für Familienfeste benutzen und sich nur nicht trauen, aus der Kirche auszutreten - weil sie befürchten, schief angesehen zu werden.
Bei vielen Muslimen ist das anders: die glauben WIRKLICH, dass sie nach dem Tod ins Paradies eingehen. Darum sind die Fanatiker unter ihnen ja so gefährlich.

Trotzdem sollten sie ihre Feiertage haben. Nur so werden die Fanatiker weniger. Jedes Gefühl, diskriminiert zu werden, bestärkt sie im Fanatismus.
  • 19.10.2017, 07:00 Uhr
  • 1
Weiter, Thommy,

Meinst du wirklich, dass ein bedeutender Teil der Kirchenmitglieder die Christen-Feiertage auch feiert?
Die meisten wissen doch gar nicht, was an Pfingsten gefeiert werden soll.. Weihnachten ist zu einem Geschenke-Fest verkommen und Ostern zu einer Reihe willkommener freier Tage.
Mit den christlichen Inhalten geben sich die Wenigsten ab. So gesehen, müsste man sie eigentlich abschaffen.
  • 19.10.2017, 07:06 Uhr
  • 2
@Vohlker,
"Trotzdem sollten sie ihre Feiertage haben. Nur so werden die Fanatiker weniger. Jedes Gefühl, diskriminiert zu werden, bestärkt sie im Fanatismus. "
Meinst du wirklich, daß ein oder mehrere islamische Feiertage es verhindert, daß junge Muslime, die in Deutschland aufgewachsen sind sich dem IS anschließen?
Sie wollen töten, Frauen, Kinder, jeden, der nicht ihrer Vorstellung entspricht, wie Muslime leben sollen ...
Allahu akbar gröhlen sie, wenn sie Unschuldige erschießen ...
islamische Feiertage werden sie dabei nicht aufhalten ...
Aufgrund der Tatsache, daß viel Mitmenschen an den christlichen Feiertagen arbeiten müssen, man inzwischen sogar am heiligen Sonntag morgens seine Brötchen kaufen kann, kann man m.E. nicht das Vorhandensein der christlichen Gesinnung daran festmachen, ob bei jeder Messe die Kirchen brechend voll sind.
Gerade die katholische Kirche hat sich dadurch hervorgetan, daß sie Bedingungen geschaffen hat, daß hunderttausende aus der Kirche ausgetreten sind.
Juristische gesehen sind sie Atheisten, aber verliert man seine moralisch- ethische Überzeugung dadurch, daß man aus der Kirche austritt?
Wir sind ein christlich orientiertes Land, was uns aber nicht hindert, weltweit der 3. größte Waffenexporteur zu sein ...
unsere Werte haben wir in unserem GG aufgeschrieben ...
-die Würde des Menschen ist unantastbar
-Glaubensfreiheit
-Männer und Frauen sind gleichgestellt
- Meinungsfreiheit
alle unsere Grundrechte kannst du in den Art. 1 - 19 im GG nachlesen ...
Fanatiker, die sich auf die Sure 4 Vers 34 berufen, haben ein gewaltiges Problem mit Art. 3 Abs. 2 Satz 1 GG ...
die Einführung eines islamischen Feiertags wird daran nichts ändern!
Bei allen Unternehmern rennst du offene Türen mit deiner Forderung der Abschaffung aller Feiertage in Deutschland ein ... vielleicht solltest du auch die Abschaffung des Weihnacht- und Urlaubsgelds fordern ... dann wärst du deren Liebling ...
  • 19.10.2017, 08:20 Uhr
  • 0
Sehr geehrter Herr Böhr,
dieser Vorschlag für moslemische Feiertage geht mir gegen die Hutschnur. Jeder der nach Deutschland einwandert, glaubt daß er ein Bleiberecht hat und Ansprüche stellen kann. Da sind natürlich gleich einige blöden Deutschen dabei sie bei diesen Gedanken sofort zu unterstützen oder gar noch zu übertreffen. Um nur einmal ein Vergleich an zustellen, wenn ein Deutscher oder Europäer vor hat einen christlichen Feiertag im moslemischen Morgeland zu fordern, so können sie erleben, daß man Ihnen nahe legen wird zu gehen. Das ist der feine Unterschied zwischen Morgen- und Abendland und das ist noch höflich ausgedrückt. Die letzten zwei Jahre sind jährlich 1 Million Menschen mit Niveau von Deutschland weg gezogen d.h. sie hatten alle eine gute Ausbildung und Berufe. In der gleichen Zeit kamen ca. 2 Millionen Zuwanderer mit Teils einem Bildungsnieveau eines Grundschülers. Auch so kann eine Kultur herunter gezogen und einrm Land Schaden zugefügt werden.
  • 19.10.2017, 10:42 Uhr
  • 1
Lieber Peter,

Das ist ja gerade der Unterschied: in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens ist eine freie Religionsausübung oft nicht möglich.

Dagegen haben wir es in Mitteleuropa erreicht, dass jeder "glauben" kann, was er möchte. Diese Religionsfreiheit ist ein Segen! Sie beendet alle religiösen Streitereien - und davon gabs nun wirklich genug. Freie Religionsausübung (oder auch gar keine Religionsausübung) ist eine wahrlich großartige Errungenschaft.
Und nun kommen da einige und wollen diese Zustände im Nahen Osten wieder bei uns einführen! Das möge der Himmel verhüten. Der Islam ist eine genauso bekloppte Religion wie das Christentum. Beide sind absolut gleichberechtigt. Und ich bin überzeugt, dass beide immer weniger Anhänger finden werden, wenn man sie gewähren lässt.
Verbote und Diskriminierung von Religionen haben immer nur Unheil über die Menschen gebracht. Die Juden können ein Lied davon singen.

Darum: lasst sie ihre Kirchen, Tempel und Moscheen ruhig bauen. Sie werden mit der Zeit schon merken, dass ihre Götter nur in ihrer Einbildung existieren - so wie es sich bei den Christen ja auch gerade herumspricht..

Belächeln ja. Bekämpfen nein!
  • 19.10.2017, 12:39 Uhr
  • 2
Peter,
Noch was.
Wie kommst du darauf, dass "jährlich 1 Million Menschen mit Niveau" aus Deutschland weggezogen seien?
Wo sind die denn alle hin? Das müsste doch eine regelrechte Invasion von Deutschen gewesen sein. Das Land, wo sie hingezogen sind, müsste ein massives Ausländerproblem haben. Wie die ganzen Deutschen integrieren?

Mir scheint, du bist da falschen Behauptungen aufgesessen.
  • 19.10.2017, 17:12 Uhr
  • 1
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Tommy,

Ich behaupte nicht, dass man durch Einführung islamischer Feiertage in Deutschland schlagartig das Problem des islamitischen Extremismus lösen könne.
Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, in Richtung Nicht-Diskriminierung dieser Menschen, die sich dann eher von uns angenommen fühlen können, was eine Voraussetzung für konfliktarmes Zusammenleben ist.

Klar, es wird einige geben, die meinen, jedermann müsste sich nach IHREN Ansichten richten. So wie das auch bei manchen Einheimischen der Fall ist, die meinen, die Zuwanderer müssten sich in Allem anpassen. Beide Gruppen sind Extremisten.
Lasst uns zuerst mal etwas gegen unsere eigenen Extremisten unternehmen... Der Rest ergibt sich von alleine.
Angst und Ablehnung werden immer durch Unbekanntes hervorrgerufen. Deswegen sollten wir die islamischen Feiertage kennenlernen und mitfeiern.
  • 19.10.2017, 21:47 Uhr
  • 1
@Volker,
"Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, in Richtung Nicht-Diskriminierung dieser Menschen, die sich dann eher von uns angenommen fühlen können, was eine Voraussetzung für konfliktarmes Zusammenleben ist."
du behauptest, daß Muslime in Deutschland diskriminiert werden?
Mach mal ein Beispiel für diese Behauptung!
gibt es etwa keine Moscheen, in welchen sie Beten können?
Gibt es etwa keine Muslime in Wirtschaft und Politik?
Ist es nicht etwa so, daß viele Muslime aufgrund mangelnder deutsch Kenntnisse in der Schule versagen?
Ist nicht etwa dieses Schulversagen der Grund, daß viele Muslime keine Chance auf eine Lehrstelle haben?
Ist das nicht der Grund, warum junge Muslime straffällig werden?
lies mal Kirstin Heisigs Buch das Ende der Geduld ... dann wird dir klar, warum ein muslimischer Feiertag keine Voraussetzung für ein konfliktfreies Zusammenleben sein kann, sondern deutschkenntnisse, eine gute schulische Bildung und eine berufliche Ausbildung!
lies das mal:
https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlag...icationFile
  • 20.10.2017, 04:07 Uhr
  • 0
Thommy,

Selbstverständlich werden Muslime, ja Fremde allgemein, diskriminiert und abgelehnt - z.B. auch von dir..

Ja, es gibt Moscheen, auch einige schöne. Die meisten sind aber in irgendwelchen Hinterhöfen untergebracht, wo sich jeder Pfarrer schämen würde, wenn er dort seinen Gottesdienst halten müsste. Gut, das mag auch an den Finanzen liegen.
Aber auch wenn Geld da ist: versuche mal, eine Baugenehmigung für eine Moschee in der Innenstadt zu kriegen. Oder einfach nur eine stillgelegte Kirche zu kaufen. Da wollen die Verkäufer lieber ein Museum oder was anderes drin haben, bloss keine Moschee.

Was den Bildungsstand der Zuwanderer betrifft: du wirst doch nicht erwarten, dass jemand sein Land verlässt, wenn er dort eine gute Arbeitsstelle hat und anständig Geld verdient. Flüchtlinge sind dich solche, die in ihrer Heimat eben keine Gelegenheit gefunden haben, ein anständiges Leben zu führen. Natürlich sind da eine Menge schlecht Ausgebildete darunter - was nicht bedeutet, dass diese Leute dumm oder faul wären.
Und die Deutschkenntnisse - hast du dir schonmal überlegt, wie das wäre, wenn du ab morgen in Syrien leben müsstest?
Ohne die Möglichkeit, vorher wenigstens ein bisschen die arabische Schrift lernen zu können? Würdest du es nicht auch vorziehen, in einem Stadtviertel zu wohnen, wo noch mehr Deutsche leben? Würdest du schnurstracks zum Islam übertreten oder doch lieber im kleinen Kreis Weihnachten feiern?

Thommy, ich vermute, du hast dir die Situation eines Flüchlinges noch nicht recht klargemacht.

Es wird ein bis zwei Generationen dauern, bis diese Leute integriert sind. Ihre Kinder werden noch zweisprachig sein, obwohl sie die alte Heimat noch nie gesehen haben. In hundert Jahren werden unsere Urenkel sehen, was daraus geworden ist.

Bis dahin sollten wir verständnisvoll mit Flüchtlingen umgehen. Nicht Kriminalität tolerieren natürlich. Sondern daran arbeiten, dass sie viel Kontakt mit Einheimischen haben können und sich nicht in Ghettos zurückziehen. DAS wäre nämlich eine Katastrophe - auch für unsere Urenkel!
  • 20.10.2017, 07:00 Uhr
  • 1
@Vohlker,
"Selbstverständlich werden Muslime, ja Fremde allgemein, diskriminiert und abgelehnt - z.B. auch von dir.."
mach mal ein Beispiel für die angebliche Diskriminierung, der Muslime!
übrigens, nicht nur Flüchtlinge, die erst seit 2015 sind Muslime, sondern auch viele Türken, die oft schon in der dritten Generation in Deutschland leben ...
obwohl dem so ist, gibt es viele, die kaum Deutsch sprechen, die in der Schule versagen ... lese mal Kirstin Heisigs Buch das Ende der Geduld.

"Was den Bildungsstand der Zuwanderer betrifft: du wirst doch nicht erwarten, dass jemand sein Land verlässt, wenn er dort eine gute Arbeitsstelle hat und anständig Geld verdient."
ist dir der Wortlaut des Art. 16a GG bekannt?
Wenn ja sollte auch dir klar sein, daß Flüchtlinge ihre Heimat verlassen obwohl sie einen gut bezahlten Job haben!

"Aber auch wenn Geld da ist: versuche mal, eine Baugenehmigung für eine Moschee in der Innenstadt zu kriegen."
hm ... es gibt, Stand 13. Februar 2017, 180 Minarette und 2284 Moscheen in Deutschland. Also unmöglich scheint es nicht zusein, eine Baugenehmigung für eine Moschee zu bekommen, wie du insinuierst ...

"Thommy, ich vermute, du hast dir die Situation eines Flüchlinges noch nicht recht klargemacht."
tja Vohlker, wie kommst du denn auf dieses dünne Brett?
in jeder Stadt sieht man sie, die Flüchtlinge, und du meinst, die Situation eines Flüchtlings wäre mir nicht klar?

"Und die Deutschkenntnisse - hast du dir schonmal überlegt, wie das wäre, wenn du ab morgen in Syrien leben müsstest?"
mal ehrlich, warum sollte ich freiwillig in Syrien leben wollen .. für einen Christen ein gefährliches Pflaster ...

"Ohne die Möglichkeit, vorher wenigstens ein bisschen die arabische Schrift lernen zu können? "
lol ... Witz komm raus, du bist umzingelt!
"Arabisch lernen online - kostenlos mit book2"
Quelle: http://www.goethe-verlag.com/deutsch...online.html

"Würdest du schnurstracks zum Islam übertreten oder doch lieber im kleinen Kreis Weihnachten feiern?"
jetzt wirst du aber polemisch!
meinst du, daß Muslime in Deutschland gezwungen werden zu konvertieren?
der Art. 4 Abs. 1 GG ist dir wohl unbekannt, oder?
ob in Syrien die Religionsfreiheit verfassungsrechtlich garantiert wird, wage ich zu bezweifeln ...
  • 20.10.2017, 12:20 Uhr
  • 1
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Volker,
vielen Dank für deinen Beitrag.
Es tut gut zu sehen, dass es auch noch Menschen gibt, die versuchen, sich in die Situation der muslimischen Minderheit zu versetzen.
Etwa 5% sind in diesem Land muslimisch, und man hat manchmal den Eindruck, wenn man so die Beiträge hier liest, als stünde der Islam kurz vor der Machtergreifung.
Man sollte mal lieber schauen, welche Privilegien die christliche Kirche in diesem Land noch hat.
Da ist eine Gleichheit der Religionen noch längst nicht gegeben.
  • 20.10.2017, 13:59 Uhr
  • 0
" als stünde der Islam kurz vor der Machtergreifung."
wow ... das Unwort "Machtergreifung" schlägt dem Faß den Boden aus ...
diese gabs bisher nur 1mal ...
und zwar am 30.01. 1933, als Adolf Hitler die Macht ergriffen hatte und aus der Weimarer Republik eine Diktatur machte ...
ist es nicht eher so, daß die "besorgten" Gutmenschen die "Machtergreifung" einer 12,6% Partei befürchten?

"dass es auch noch Menschen gibt, die versuchen, sich in die Situation der muslimischen Minderheit zu versetzen."
aber was hindert euch daran sich in die Situation der Christen zu versetzen, die aus den Bürgerkriegsländer nach Deutschland geflohen sind, und dort ihre Peiniger aus dem Heimatland plötzlich gegenüberstehen?
"Fast 800 Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in Deutschland"
Quelle: https://www.merkur.de/politik/fast-8...092483.html

"Muslime bedrohen junge iranische Christen massiv "
Quelle: http://www.nw.de/lokal/kreis_gueters...massiv.html
Anis Amri war auch ein Flüchtling, sollte man nicht vergessen ... seine Opfer vergessen das nie!
  • 20.10.2017, 15:36 Uhr
  • 0
Hm, ich halte die Annahme, die Fanatiker würden sich weniger diskriminiert fühlen, wenn es musl. Feiertage gäbe für gefährlich blauäugig.

Mit "Appeasement"-Politik erreicht man bei Fanatikern exakt das Gegenteil dessen, was man wollte, weil die bloße Existenz einer erfolgreichen alternativen, konkurrierenden Lebensweise für diese Menschen bereits einen Widerspruch zu ihrer eigenen ("einzig wahren") Lehre und somit eine Diskriminierung darstellt und es somit niemals mit religiösen Fanatikern eine friedliche Koexistenz geben kann.
Nachgiebigkeit wird von Fanatikern außerdem als Schwäche angesehen und stachelt sie eher noch mehr an, ihre Religion durchzusetzen.

Das beweist die Geschichte, das beweist auch der gegenwärtige Konflikt mit der Türkei.
Das beweisen auch diese sog. Ehrenmorde auf deutschen Boden. Das beweisen auch die gegenwärtigen Verhältnisse in den Ländern im nahen Osten, die ja in der Antike, in vorislamischer Zeit, eher eine religiöse Toleranz pflegten. Und wie haben sie sich entwickelt durch den Islam?

Außerdem sehe ich überhaupt nicht ein, weshalb das Rad der Zeit in Deutschland zurückgedreht werden soll, damit sich religiöse Fanatiker bei uns heimisch fühlen.

Schließlich floss auf dem Weg zur Aufklärung viel Blut von Unschuldigen, die durch Inquisition, Hexenverfolgung und den 30-jährigen Krieg alleine für die Religion - vertreten von eben solchen psychopatischen Fanaktikern - oft grausamst dahingemeuchelt wurden.

Diese Zeiten sind Vergangenheit, auf eine Wiederholung diese Epoche lege ich keinen Wert.

Wohingegen ich ebenfalls einer Meinung bin, wäre, die christlichen Feiertage - die, wenn man ehrlich ist, für viele Menschen in Deutschland inzwischen weitestgehend bedeutungslos geworden sind - zu überdenken.

Man könnte sie z. B. auch abschaffen und durch Urlaubstage ersetzen. Damit gäbe es dann bzgl. religiöser Feiertage keine Bevorzugung einer Religion mehr - was ja auch dem Geist von Religionsfreiheit entspräche.
  • 20.10.2017, 16:26 Uhr
  • 2
Guten Abend Volker,
wieso spricht unsere Regierung von Nettozuwanderung mit 1.240.000 Menschen, weil sie von den bekannten Zuwanderungszahlen gleich die Auswanderer abziehen, damit es die ungebildeten Deutschen nichts merken sollen. Das fällt doch unter die Themen tarnen, taüschen, nur verpissen das machen sie nicht solange sie die Macht erhalten.
  • 20.10.2017, 23:36 Uhr
  • 0
Tommy,
ich denke , es gibt keinen vernünftigen Grund für Islamophobie.
Phobien kann man relativ einfach heilen, aber es sind eben Krankheiten und man muss sie behandeln.
Die AfD ist ein anderer Fall.
In diesem Land ist eine Partei an die Macht gekommen, die ähnlich völkisch, nationalistisch und fremdenfeindlich argumentierte wie die AfD, nämlich die NSDAP.
Was diese Partei angerichtet hat, damit haben wir bis heute zu kämpfen, vor allem aber die Länder, die von den Soldaten Nazi-Deutschlands überfallen wurden, auf die Herr Gauland von der AfD wieder stolz sein will.
Deswegen können wir uns auch nicht mit Frankreich oder anderen europäischen Ländern vergleichen, in denen ähnliche völkische nationalistische und fremdenfeindliche Parteien wie die AfD existieren.
Deutschland ist in dieser Beziehung ein "gebranntes Kind."
In keinem anderen europäischen Land hat der Faschismus so gewütet wie in Deutschland.
Deshalb muss man als Demokrat der AfD und ihrer Hetze gegen Minderheiten energisch entgegentreten.
  • 21.10.2017, 00:48 Uhr
  • 0
Herbert,
ich denke, es gibt keinen vernünftigen Grund für die AfD-phobie.
Sie hatte lediglich 12,6% der Wählerstimmen bekommen.
Phobien kann man relativ einfach heilen, aber es sind eben Krankheiten und man muss sie behandeln.
  • 21.10.2017, 03:57 Uhr
  • 0
Ich vermute auch, dass wir in Deutschland schon weiter sind. Hier hat man die Konsequenzen des Nationalismus ja schon erlebt. Andere Nationen brauchen die Erinnerungen an "glorreiche Siege" immer noch für den inneren Zusammenhalt.
  • 21.10.2017, 06:45 Uhr
  • 1
Guten Morgen werte Mitdiskutanden,
die AfD wird so lange Erfolg haben, so lange Frau Merkel am Werkeln ist. Durch deren Aktivitäten hat diese Partei erst ihren Auftrieb erhalten und immer weiteren guten Nährstoff. Vor der AfD habe ich keine Ängste, eher vor einer weiter so CDU und die immer mehr Beschränkungen unserer Grundrechte.
  • 21.10.2017, 10:32 Uhr
  • 0
Tommy,

die Herrschaft des Islam in Deutschland heraufzubeschwören hat eindeutig "phobischen" Krankheitswert.
Am besten zu behandeln durch menschlichen Kontakt mit Muslimen und durch gelegentlichen Besuch der nächstgelegenen Moschee, um sich davon zu überzeugen, dass es sich bei Muslimen um in der Regel ganz normale Menschen handelt.
Das würde auch etwas gegen die Demagogie einer AfD immunisieren.

Im Unterschied dazu haben wir real eine Zeit der Herrschaft einer rassistischen, völkischen, nationalistischen und ausländerfeindlichen Partei NSDAP erleiden müssen.
Die Ablehnung einer ähnlich wie die NSDAP "argumentierenden " Partei wie der AfD beruht auf schmerzlichen Erfahrungen unserer Vergangenheit und ist also durchaus "real".

Wehret den Anfängen !

Peter Hilbert,
dass du vor der AfD keine Ängste hast, wissen wir inzwischen.
Du willst ja sogar auf die alten Tage Mitglied werden.
Dass du bisher immer nur auf die Merkel CDU geschimpft und noch kein einziges positives Argument für die AfD gebracht hast, klingt nach enttäuschtem rechten CDU Mann, dem seine Partei zu sehr nach "links" gerückt ist.
Da kann man nichts machen!
Die AfD hat sich die "alten Zöpfe" angeheftet, die die CDU bei sich abgeschnitten hat.
Das nennt man "Recycling".
  • 21.10.2017, 13:21 Uhr
  • 1
"Am besten zu behandeln durch menschlichen Kontakt mit Muslimen und durch gelegentlichen Besuch der nächstgelegenen Moschee, um sich davon zu überzeugen, dass es sich bei Muslimen um in der Regel ganz normale Menschen handelt. "
Es sei denn, du gerätst dort an einen wie Pierre Vogel ... oder einen anderen Haß-Prediger ...
Es wird dich überraschen, aber es soll Moscheen geben, in welchen sich ganz normale Muslime radikalisiert haben und sich für den IS haben anwerben lassen ...
"Berüchtigter Hassprediger kündigt Auftritt in Berliner Moschee an"
Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschl...357329.html
"Prozess gegen Islamisten Abu Walaa beginnt
Er soll Hasspredigten gehalten und gezielt Kämpfer für den IS rekrutiert haben: In Niedersachsen beginnt der Prozess gegen den Hassprediger Abu Walaa."
Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ozessbeginn
schon vergessen?
"Muslimische Demonstration gegen Terror kleiner als erwartet
Statt 10.000 Menschen kamen nur 2000 bis 3000 zum Friedensmarsch von Muslimen in Köln. Der deutsch-türkische Islamverband Ditib hatte seine Teilnahme verweigert."
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutsc...152640.html
für Erdogan gingen 10.000e auf die Straße:
"Bis zu 40.000 türkischstämmige Demonstranten kamen am Sonntag zur Erdogan-Kundgebung in Köln. Nach einer Schweigeminute wurde auch der Ruf nach der Todesstrafe laut. Unser Nachrichtenblog zum Nachlesen. "
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/e...950104.html
wie hattest du so richtig geschrieben?
"Wehret den Anfängen !"
  • 21.10.2017, 20:52 Uhr
  • 0
Thommy,
Jetzt sag bloss, dass es in Deutschland keine Befürworter der Todesstrafe gäbe... Gerade in der rechten Ecke.

Christliche Hassprediger gibt es ebenfalls bei uns - wenn auch nicht so viele. Es gibt in den USA sogar christliche Terroristen - ich erinnere an den Mörder an einem Arzt einer Abtreibungsklinik. Naja, und ein kleines bisschen hasspredigen tust du doch auch, oder?

Tatsache ist, dass wir mit dieser gegenseitgen Ablehnung, Verdächtigungen und Misstrauen nicht weiterkommen. Das führt geradeaus zu Mord und Totschlag. Wenn wir miteinander auskommen wollen - und wir MÜSSEN miteinander auskommen - dann müssen wir aufeinander zugehen und Verständnus zeigen. Nicht Verständnis für Kriminalität natürlich.
  • 22.10.2017, 07:25 Uhr
  • 1
Weiter Thommy,
Es gibt da eine Eskalationsspirale:
Am Anfang steht ein Mangel von Verständnis für das Ungewohnte, das Fremde. Dann komm Misstrauen hinzu, schliesslich Angst voreinander, man meint, man müsse sich gegen das Fremde wehren, erst verteidigen, später auch sicherheitshalber auch als Erster zuschlagen.
Das ist auf BEIDEN Seiten gleich.
Bedenke, dass diese Leute zu uns gekommen sind, weil sie sich hier ein besseres Leben erhoffen. Sie sehen Deutschland also erstmal positiv, als gelobtes Land. Eigentlich sollten wir stolz darauf sein, dass Menschen aus dem Nahen Osten unser Land so erstrebenswert finden... Möchtest DU in Syrien leben??
Diese positive Einstellung der Zuwanderer als Bedrohung zu empfinden, sie als Faulenzer und Kriminelle abzustempeln ist der erste, verhängnisvolle Fehler. Kein Wunder, dass sie sich in ihrem Stolz verletzt fühlen - und Stolz ist doch oft das Einzige, was sie noch haben. Und schon beginnt sich die Eskalationsspirale zu drehen...

Thommy, diese Spirale solltest du nicht noch beschleunigen indem du Ängste schürst.
Ja, es stimmt, es gibt natürlich auch Kriminelle unter de Zuwanderern. Vielleicht auch überdurchschnittlich viele. Aber ist das bei Menschen, die in Armut leben nicht immer so? Ja, stimmt, es gibt auch Radikale unter ihnen. Allerdings wäre es das Schlimmste, was wir tun können, dem einen eigenen Radikalismus entgegenzusetzen. Dieser Weg führt geradewegs zu Mord und Totschlag. Und das sind ja gerade die Verhältnisse in Syrien.
Das wollen wir doch nicht, oder?
Überlass die Bekämpfung der Radikalen auf beiden Seiten der Polizei..
  • 22.10.2017, 08:17 Uhr
  • 1
Guten Tag Volker,
willst Du damit zum Ausdruck bringen, daß wir nach einem Schlag auf die linke Backe, auch die rechte Wange zur Verfügung stellen sollen? Aber sonst sind wir noch gesund?
  • 22.10.2017, 14:55 Uhr
  • 1
@Vohlker,
"Es gibt da eine Eskalationsspirale:
Am Anfang steht ein Mangel von Verständnis für das Ungewohnte, das Fremde."
richtig, genau das ist das Problem, das viele Flüchtlinge aus dem Irak oder Syrien haben ...
"Dann komm Misstrauen hinzu, schliesslich Angst voreinander, man meint, man müsse sich gegen das Fremde wehren, erst verteidigen, später auch sicherheitshalber auch als Erster zuschlagen."
richtig, darum radikalisieren sich Flüchtlinge in der Sichertheit, und Freiheit, die sie bei uns vorfinden ...
für viele ist es schockierend, das Frauen und Männer gleichberechtig ist ... daß Meinungsfreiheit bei uns herrscht ...
"Eigentlich sollten wir stolz darauf sein, dass Menschen aus dem Nahen Osten unser Land so erstrebenswert finden... "
nicht nur Menschen aus dem nahen Osten, sondern auch jene aus den Balkanstaaten, oder aus Afrika ...
möchtest du in Nigeria leben?
"Thommy, diese Spirale solltest du nicht noch beschleunigen indem du Ängste schürst."
Vohlker,
meinst du es wäre zielführend Tatsachen zu verschweigen, und die Bevölkerung zu belügen, daß nur rechtschaffende Menschen nach Deutschland geflüchtet sind?
Kleines Beispiel, ein einziger Österreicher war in der Lage die halbe Welt in Schutt und Asche zu legen ...
wir wissen nicht, wie viele IS-Terroristen getarnt als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind ... und diese potenzielle Gefährung durch diese Terroristen willst du verheimlichen?
"Aber ist das bei Menschen, die in Armut leben nicht immer so?"
willst du wirklich insinuieren, daß alle Syrer oder Iraker Kriminelle sind, die in Armut in ihrer Heimat lebten?
"Allerdings wäre es das Schlimmste, was wir tun können, dem einen eigenen Radikalismus entgegenzusetzen."
kaum vorstellbar, daß ein Christ mit einem gestohlenen LKW in eine Gruppe Muslime rast ...
oder sich mit einer Nagelbombe in die Luft sprengt ...
"in Gast, der kriminell wird, muss gehen"
Quelle: http://www.bild.de/politik/inland/fl...0.bild.html
ich vermute, daß du das völlig anders siehst, stimmts?
  • 22.10.2017, 15:59 Uhr
  • 0
Thommy,
Du musst da was ganz falsch verstanden haben.
Lies nochmal nach. Das hab ich so gar nicht geschrieben.
  • 22.10.2017, 18:09 Uhr
  • 0
Fohlka,
was hast du nicht geschrieben, was ich zitiert habe?
  • 22.10.2017, 18:26 Uhr
  • 0
Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik, der 77 Menschen umgebracht hat, war von 1999 bis 2006 Mitglied der rechtspopulistischen norwegischen "Fremskrittspartiet".
Ab Februar 2007 bis zum Bekanntwerden seiner Tat war er Mitglied der Johannisloge St. Olaus til de tre Soiler, einer Freimaurerloge des Christlichen Norwegischen Freimaurerordens.
Als Motiv für seinen Massenmord und die fehlgeschlagenen Attentate gab Breivik an, Norwegen gegen den Islam und den "Kulturmarxismus" verteidigen zu wollen.
Er lehne einen Multikulturalismus ab und habe die regierenden Sozialdemokraten so hart wie möglich treffen wollen, da sie "zum Massenimport von Moslems" nach Norwegen stark beigetragen hätten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Anders...ing_Breivik

Die deutsche neonazistische NSU ermordete gezielt
9 Einwanderer, die vorbildlich in die deutsche Gesellschaft integriert waren.

"Seit der Wiedervereinigung 1990 nahmen rechtsextreme Angriffe gegen Einwanderer, besonders gegen Aussiedler und Spätaussiedler, Übersiedler, Asylbewerber und Türkischstämmige in Deutschland erheblich zu."
... "Bis 2015 zählte das BKA 75, die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) zählt aktuell (Okt. 2017) 188 Todesopfer rechtsextremer Gewalt und verweist zudem auf mindestens 12 Verdachtsfälle."
https://de.wikipedia.org/wiki/Todeso...Deutschland

"Fast 1000 Anschläge auf Flüchtlingsheime im Jahr 2016.
Die Zahl der Angriffe gegen Asylunterkünfte bleibt 2016 auf sehr hohem Niveau. Rund 93 Prozent davon haben einen rechtsradikalen Hintergrund. Schürt der Terroranschlag in Berlin neuen Hass ?"
https://www.welt.de/politik/deutschl...r-2016.html

" Der Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri hätte nach neuen Erkenntnissen schon vor seinem Anschlag festgenommen werden können."
... " Mitarbeiter des Berliner Landeskriminalamts (LKA) hätten den Attentäter Anis Amri nach Senatsangaben wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels festnehmen müssen und haben dieses Versäumnis im Nachhinein vertuscht."
...
http://www.heute.de/anzeige-in-fall-...196582.html
  • 23.10.2017, 00:02 Uhr
  • 0
Also wenn man Terroranschläge nach Anzahl von Toten und Verletzten beurteile möchte, muss man ehrlicherweise alle Zahlen auf den Tisch legen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Terror...15_in_Paris

"130 Menschen getötet und 352 verletzt, davon 97 schwer"

Hier wurden bei einem einzigen islamisch motivierten Terroranschlag 53 Menschen mehr getötet als von Anders Breivik.

Und was den NSU anbelangt, dieser ermordete tatsächlich 9 Migraten. Allerdings innerhalb von 8 Jahren.

Das macht 1,1 Morde pro Jahr.

Anis Amri tötete innerhalb weniger Minuten 11 Menschen.

In all den o. g. Fällen gab es erhebliches Versagen der Behörden und Geheimdienste.

Die Zahl der Gefährder spiegelt das tatsächliche Gefahrenpotential am deutlichsten wieder.

Die Islamisten stellen darin die größte Gruppe in Deutschland und das, obwohl die Muslime nur einen Anteil von 5,4 % an der gesamten deutschen Bevölkerung haben:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...deutschland
  • 23.10.2017, 11:56 Uhr
  • 2
Es geht nicht um die buchhalterische Aufrechnung von terroristischen Morden der einen oder anderen Seite, aber ich bin es Leid, dass hier in einseitiger Weise das rechtsextreme Gewaltpotential in Deutschland verharmlost wird .
Wir müssen aufpassen, dass sich auf der politischen Rechten etwas zusammenbraut, das dieses noch liberale Land zu einem Land verändern kann, dass dem Nazi-Deutschlands sehr nahe kommt.
Selbstverständlich müssen wir von den Politikern fordern, dass sie alles tun, um terroristische Aktivitäten jeder Art zu verhindern, ob sie islamistisch oder ob sie neonazistisch daherkommen.
Wir müssen uns aber auch mit den Gewaltstrukturen der eigenen Gesellschaft auseinandersetzen.
Da müssen wir bei unserem Wirtschaftssystem anfangen.
Das gnadenlose Konkurrenzsystem bewirkt einen Kampf um die immer seltener werden lukrativen Arbeitsstellen, so dass schon im Kindergartenalter viele Eltern auf die Kinder einen Leistungsdruck ausüben.
In der Schule geht es dann verstärkt weiter, und viele Grundschulkinder haben schon psychosomatische Störungen durch den übertriebenen elterlichen Druck.
Menschen, die aus dem Erwerbsarbeitssystem herausfliegen, sprich arbeitslos werden, werden durch den Fleischwolf des Hartz 4 System so kirre gemacht, dass sie bereit sind, einen Niedriglohn-Arbeitsplatz anzunehmen.
Deutschland ist das Land mit dem größten Billiglohn-Sektor und konkurriert dadurch andere europäische Länder an die Wand wie z.B. Frankreich.
Auch international konkurrieren die Konzerne miteinander und ihr Ziel ist es, die Kosten so zu senken, dass sie die Löhne und die Rohstoffkosten bis zum Geht-nicht-mehr senken.
Umweltschutzmaßnahmen kosten Geld und werden deshalb gespart. Das Resultat ist eine immer größere Umweltverwüstung.
Die Handels und Transportwege weltweit werden durch das Militär "freigehalten", und wo es Länder gibt, die dem deutschen oder amerikanischen "Gewinnstreben" im Wege stehen, werden sie entweder durch den Sturz der Regierungen oder durch Kriegsführung ausgeschaltet.
Durch die Verwüstung des Irak wurde der IS aus der Taufe gehoben, und mit jedem unserer Kriege wächst die Zahl der Menschen, die uns hassen und die bereit sind, Terroristen zu werden.
  • 23.10.2017, 13:06 Uhr
  • 0
Ich finde, Wirtschaftskritik weicht etwas zu sehr vom Thema ab, obgleich diese sehr berechtigt ist und dieses Thema natürlich mindestens genauso wichtig, wie alle anderen.

Aber zurück zum eigentlichen Thema:

Vorab, ich verstehe nicht, wie man pausenlos Opferzahlen von Terroranschläge auflisten und vergleichen kann und sich dann anschließend es mokiert, wenn ein anderer Nutzer dasselbe tut, aber naja ...

Ich finde nicht, dass in Deutschland das rechtsextreme Gewaltpotential verharmlost wird - zumindet nicht mehr, als anderes Gewaltpotenzial auch.

Eher finde ich, die Rolle der V-Männer, die von unseren Behörden (mit Hilfe unser alle Steuergeld übrigens) in dieser Szene eingesetzt wurden, als extrem fragwürdig.

Man sollte sich auch mal die Frage stellen, wovon ein 10 Jahre lang untergetauchter NSU überhaupt lebte. Normale Menschen müssen arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen ...

Nichtsdestotrotz, die islamistischen Gefährder stellen derzeit die weitaus größere Bedrohung dar, wie die vorherigen Zahlen unstrittig belegen.
Daher ist es nur logisch, sich um die größte Gefahr vorrangig zu kümmern.

Eine Frage stellt sich mir - und sicherlich vielen anderenen ebenso - nach wie vor:

Wie kann es sein, dass aus einer Bevölkerungsminderheit von nur 5% um ein vielfaches mehr Terroristen/Gefährder "erwachsen" als aus der Bevölkerungsmehrheit von 95%?

Das ist doch der Kern des Problems.

Und damit stellt sich wieder die Frage, ob es tatsächlich klug ist, an diese 5% Bevölkerungsminderheit weitere Zugeständnisse in Form muslimischer Feiertage zu machen.
  • 23.10.2017, 14:11 Uhr
  • 3
Die Frage, wie Gewalt in der eigenen Gesellschaft entsteht, halte ich für kein Nebenthema, geht es doch in sehr vielen unserer Diskussionen eben darum.

Die Rolle der Wirtschaft bei der Erzeugung von Gewaltstrukturen, und für mich ist die Schaffung von Armut
in unserer Gesellschaft und weltweit Gewalt gegen Menschen, ist für mich offensichtlich.
Wie wir selber Terroristen schaffen, habe ich oben versucht zu erläutern.

Das Gefährder - Potential bei uns erwächst meiner Ansicht nach nicht aus der Tatsache, dass hier 5% Muslime leben, sondern dass durch Jahrhunderte der westlichen Kolonialpolitik (bis heute andauernd) Hasspotentiale in diesen Ländern entstehen, die nun als Bumerang auf uns zurückkommen.

Außerdem werden in unserer "Leistungsgesellschaft" schon in den Schulen viel zu viele "Verlierer" herangezogen, die aufgrund ihrer Erfahrungen von Ausgegrenzt-Werden Verzweiflung und Hass entwickeln.
Aus diesen "Verlierern" rekrutieren Terrorgruppen dann die Aktivisten.

Es ist immer unpopulär, die eigene Verantwortung einräumen zu müssen, deswegen ist es bequemer, pauschal den Islam zu beschuldigen.

Nun zum islamischen Feiertag.
Eigentlich ist es ja wirklich Symbol-Politik von de Maizière, aber was du als " Zugeständnis" bezeichnest und als klugen Schritt anzweifelst, könnte man ja auch als "Respekt-Bekundung" für die Religion einer Bevölkerungsgruppe verstehen, die durch ihre Arbeit nicht unwesentlich zum Wohlstand unseres Landes beigetragen hat und beiträgt.
Es wäre in der Tat ein Stück Gleichberechtigung und Befriedung der Spannungen zwischen muslimischer Minderheit und Bevölkerungsmehrheit.
Wichtiger als diese "Symbol-Politik" wäre in der Tat der respektvolle Umgang miteinander im Alltag.

Nur ein Wort noch zur Einschätzung des rechtsextremistischen Gewaltpotentials bei uns.
Inzwischen ist es ja schon ein "geflügeltes Wort", dass die deutschen Behörden, und große Teile der "bürgerlichen" Öffentlichkeit, "auf dem rechten Auge blind" sind.
Das hat mit der Verdrängung der faschistischen Phase unserer Geschichte zu tun, und dass der Schoß noch fruchtbar ist.
Allein die Verstrickung von Behörden in die "NSU" Verbrechen und die Vertuschungen dieser Zusammenhänge
sprechen eine deutliche Sprache.
Oder dass die sächsische CDU Regierung den neonazistischen Umtrieben im Land jahelang tatenlos zugesehen hat und praktisch die AfD zur stärksten politischen Partei hat heranwachsen lassen.
  • 23.10.2017, 15:27 Uhr
  • 0
"Oder dass die sächsische CDU Regierung den neonazistischen Umtrieben im Land jahelang tatenlos zugesehen hat und praktisch die AfD zur stärksten politischen Partei hat heranwachsen lassen. "
ui, da haben wir ja eine wirkliche Koryphäe was die Politik in Sachsen betrifft!
Tatsache ist, daß die AfD bei der Landtagswahl in Sachen lächerliche 9.7% erreicht hat. Von der stärksten politischen Kraft ist die AfD weit, sehr weit entfernt ...
Sogar die SPD hat mit 12,4% mehr, aber auch die ex-SED auf stramme 18,9% kam ...
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Landta...achsen_2014
also bitte keine weiteren Märchen über die sächsische CDU erzählen!
danke ...
  • 23.10.2017, 15:44 Uhr
  • 0
Thomie,
ich bezog mich auf die Bundestagswahl in diesem Jahr, und nicht auf die Landtagswahl von vor 3 Jahren, und bei der BW lag in Sachsen die AfD als stärkste Partei bei 27% , noch vor der CDU.
Nicht zuletzt deshalb musste der bisherige Ministerpräsident
Tillich CDU seinen Hut nehmen.
Leider sind diese Wahlergebnisse keine Märchen, sondern "bittere" Realität.
  • 23.10.2017, 17:26 Uhr
  • 0
Zur Kolonialzeit wurden auch andere Erdteile/Kontinente wie Indien, sowie Süd- und Nordamerika oder Afrika kolonisiert, aus denen - zieht man die islamisch geprägten Länder ab - keine Terroristen den Weg nach Europa finden, trotz z. T. großer Armut in diesen Ländern.

Man kann also den Terrorismus von heute sicher nicht alleine dem Kolonialismus (hauptsächlich der Vergangenheit anlasten) und dass "Raubtierkapitalismus" Verlierer und Wut hervorbringt, ist überall auf der Welt, auch in Deutschland selber, so.

Würde das zu Terrorismus führen, müssten tausende ausgegrenzte Harz-IV-Empfänger ebenfalls mit Sprengstoffgürtel rumlaufen.

Man darf auch nicht vergessen, dass der Kapitalismus auch dazu geführt hat, dass islamische Länder wie z. B. Saudi-Arabien und die Golfstaaten einen märchenhaften Reichtum anhäufen konnten. Dieses Geld stammt alles aus dem sog. Westen.
Vor dem Ölhandel hatten die Menschen in dieser Region kaum genug zu essen. Heute sitzen sie in Palästen.

Dubai vor 30 Jahren:

Und was den gegenseitigen Respekt angeht, verstehe ich nicht, weshalb es immer so hingestellt wird, als ob Deutsche besonders respektlos seien.

Ich bin mir sicher, dass der Durchschnittsdeutsche gegenüber Fremden nicht respektloser und intoleranter war und ist, als sein europäischer Nachbar. Eher im Gegenteil.

Und so denken übrigens z. B. türkische Muslime über uns. Respekt ist da Fehlanzeige:

http://www.huffingtonpost.de/2016/10...670124.html

Meiner Meinung sehen sich Muslime immer sehr gerne in der Opferrolle. Das zeigt auch der aktuelle Streit mit Hr. Erdogan/der Türkei/AKP, in dem die BRD weit über die Schmerzgrenze hinaus nachsichtig war, überdeutlich.

Aber auch in diesem wize.life-Artikel einer Muslima kann man es nochmal - sozusagen aus ersten Hand - nachlesen:

wize.life/themen/kategorie/politik/artikel/56...ern-erzogen

Es ist also mehr ein grundsätzliches Erziehungsproblem in der islamischen Welt, das zu diesen Minderwertigkeitskomplexen führt.
Aus diesen "Verlierern" rekrutieren Terrorgruppen dann die Aktivisten.

Das hat aber mit unserer Gesellschaft grundsätzlich nichts zutun. Daher wäre muslimische Feiertag auch keine Lösung des Problems.

Und was den erarbeiteten Wohlstand in unserem Lande angeht:

ALLE Menschen in diesem Lande sorgen dafür. Nicht nur diese 5%.

Aber gerade diese 5% kosten uns auch wieder überdurchschnittlich viel Wohlstand und Freiheit, die wir für die Sicherheit geopfert haben.

Das fängt beim Schengen-Raum an, geht über die Überwachung von Salafisten/Moscheen bishin zur Umzäunung, Betonsperren und Einlasskontrollen für unsere Volksfeste und Weihnachtsmärkte, Musikkonzerte und sonstigen Großveranstaltungen.
Von der Video-Überwachung ganz zu schweigen.

Wegen der Freiheit einer einzigen Religion, die nur eine kleine Minderheit von 5% darstellt, müssen die übrigen 95% mehrere Freiheiten aufgeben, um wenigstens die allerschlimmsten Gewaltexzesse abwenden zu können.

Ich finde, da muss man sich schon die Frage stellen: Ist es das wirklich wert?
  • 23.10.2017, 18:11 Uhr
  • 1
Wir haben hier in Deutschland ein dickes Problem mit Gewalt.
Wenn Gewalttaten begangen werden, sind das Endpunkte einer Entwicklung bis zu dieser Tat. Um zukünftig solche Taten zu verhindern, muss man versuchen, sie zu "verstehen", nicht im Sinne von "Verständnis", sondern im Sinne von "nachvollziehen können", damit man zukünftige Gewalttaten unterbinden kann.
Dazu ist es aber nötig, alle Aspekte zu beleuchten, die am Zustandekommen von Gewalt beteiligt sind. Hier sollte man nichts ausblenden genau hingucken.
Ich habe einfach oft das Gefühl, dass bei Diskussionen hier im Forum recht einseitig und oberflächlich argumentiert wird, wenn es um die Entstehung von Gewalt in unserem Land geht.
Man sieht den Splitter im Auge des Anderen und den eigenen Balken übersieht man.
  • 23.10.2017, 19:51 Uhr
  • 1
Genau, Herbert.

Mit "Gewalt verstehen" meine ich natürlich nicht Gewalt akzeptieren oder gutheissen. Ich meine damit, dass man vestehen soll, wie es dazu kommt, dass Menschen meinen, Gewalt anwenden zu müssen.

Ich hatte da ja weiter oben mit der Eskalationsspirale zu erklären versucht:

"Am Anfang steht ein Mangel von Verständnis für das Ungewohnte, das Fremde. Dann komm Misstrauen hinzu, schliesslich Angst voreinander, man meint, man müsse sich gegen das Fremde wehren, erst verteidigen, später auch sicherheitshalber auch als Erster zuschlagen.
Das ist auf BEIDEN Seiten gleich."

Es ist darauf zu achten, dass niemals die nächste Stufe dieser Spirale erreicht werden darf. Leider sind ja einige schon bei Mord und Totschlag angekommen. Es gibt nicht nur die Terrorakte des IS sondern auch die Morde der NSU, die Brandstiftungen in Asylbewerberheimen in Ostdeuschland usw. Wenn diese Stufe mal erreicht ist, ist es schwer, die Spirale wieder zurückzudrehen. Unsere Schimpanseninstinkte befehlen uns dann zu kämpfen, bis eine Seite unterlegen ist. Das mag bei Schimpansen noch in Ordnung sein... Menschen sollten ihr größeres Hirn gebrauchen - sofern vorhanden, da hab ich öfter Zweifel.
  • 25.10.2017, 08:48 Uhr
  • 1
Nein Christian,

"Und so denken übrigens z. B. türkische Muslime über uns. Respekt ist da Fehlanzeige:"

Das was dort steht, ist nicht die Meinung DER türkischen Muslime. Es ist EINE Meinung türkischer Muslime. Genauso wie gewisse Passagen im AfD-Parteiprogramm nicht die Meinung DER Deutschen ist sondern nur EINIGER Deutscher.

Ich wiederhole: es ist der Sache nicht dienlich, die gegenseitige Angst mit der Verbreitung solcher Hetze auch noch zu schüren.
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man schreiben darf, was man möchte, ok. Es bedeutet aber auch, dass man darüber nachdenken sollte, was man damit anrichtet.
  • 25.10.2017, 08:54 Uhr
  • 1
Übrigens auch schlimm, liebes WL-Team:

Bei mir erscheint da bei den Reklamen ein Bildchen mit der Schrift: "diese Frau erklärt den Muslimen, warum sie sich schämen und entschuldigen sollten".

Ist das ein AfD-Inserat?

Ich würde das schon fast als Hetze bezeichnen.

Stellt euch vor, da stünde: "diese Frau (mit Kopftuch) erklärt euch Christen, warum ihr euch schämen und entschuldigen solltet".
Das gäb mal ein Trara!

Schämt euch, WL-Team!
  • 25.10.2017, 09:00 Uhr
  • 0
@Herbert,
"Thomie,
ich bezog mich auf die Bundestagswahl in diesem Jahr, und nicht auf die Landtagswahl von vor 3 Jahren,"

das war deiner Einlassung aber nicht zu entnehmen:

"Oder dass die sächsische CDU Regierung den neonazistischen Umtrieben im Land jahelang tatenlos zugesehen hat und praktisch die AfD zur stärksten politischen Partei hat heranwachsen lassen. "

Die sächsische CDU war, du wirst es nicht glauben wollen, NICHT federführend beim Bundes-Wahlkampf der CDU, sondern unsere BK, Frau Angela Merkel!

"Nicht zuletzt deshalb musste der bisherige Ministerpräsident
Tillich CDU seinen Hut nehmen."

Stanislaw Tillich musste nicht gehen, er hat freiwillig die Verantwortung für die desaströse Politik der Bundesregierung übernommen, und AM die Brocken vor die Füße geworfen!
  • 25.10.2017, 09:59 Uhr
  • 2
@Volker,
"Ich würde das schon fast als Hetze bezeichnen.
Stellt euch vor, da stünde: "diese Frau (mit Kopftuch) erklärt euch Christen, warum ihr euch schämen und entschuldigen solltet".

sag mal, hast du ein Problem mit unserem Grundgesetz?
oder ist dir "nur" der Wortlaut des Art. 5 Abs. 1 GG unbekannt?
Dieser lautet: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern ..."
Definition Hetze:
Im gesellschaftlichen Sinn bezeichnet man als Hetze unsachliche und verunglimpfende Äußerungen zu dem Zweck, Hass gegen Personen oder Gruppen hervorzurufen, Ängste vor ihnen zu schüren, sie zu diffamieren oder zu dämonisieren.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hetze

übrigens, die Formulierung: "erklärt euch Christen" beweist, daß du definitiv kein Christ bist, denn sonst hättest du statt "euch" uns geschrieben...
  • 25.10.2017, 10:12 Uhr
  • 0
Tut mir leid, Volker Böhr, aber du liegst hier falsch.

Zunächst mal können Fakten per se schon niemals Hetze sein, allenfalls können sie durch neuere, belegbare Erkenntnisse widerlegt werden.

Erfahrungsgemäß wird auf meine Argument aber meist statt mit Gegenargumenten leider fast immer mit falschen Hetze-Unterstellungen, persönlichen Anfeindungen und Beleidigungen, gefolgt von Blockaden und Löschungen geantwortet.

Ich hoffe, dass diese Debatte hier etwas kultivierter abläuft.

Ebenfalls sind die Artikel auf wize.life nicht einseitig.
Gegen einen Artikel, der sich kritisch mit dem Christentum auseinandersetzt, habe ich rein garnichts - im Gegenteil.

Tatsächlich gibt es solche Artikel bereits:

wize.life/themen/kategorie/politik/artikel/32...e-religion-

wize.life/themen/kategorie/philosophie/artike...er-christen

etc.

Von einem großen Trara habe ich da nix bemerkt. Beide Artikel zusammen haben gerade mal 86 Kommentare.

Was mein Beispiel bzgl. Respektlosigkeit von Muslimen gegenüber Deutschen anbelangt, so ist dieses - wie gesagt -
nur ein Beispiel von mehreren. Quasi die Spitze des Eisbergs.

Hier findest du noch mehr Beispiele darüber, wie Muslime in Deutschland über die Bewohner des Landes, die sie aufgenommen haben, laut denken:

https://www.lr-online.de/lausitz/cot...aid-3447138

http://www.tagesspiegel.de/meinung/r...365764.html

Ich denke der Kern unserer Meinungsverschiedenheit ist folgender:

Du erwartest, fremde Religionen weitestgehend zu akzeptieren. Ich - genauso wie viele andere - sind aber maximal dazu bereit, sie zu tolerieren.

Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Und unabhänig davon, darf selbst eine total Ablehnung einer Religion niemals als Rechtfertigung oder Verharmlosung für (organisierten) Terrorismus verwendet werden.

Hier wäre stattdessen die Toleranz der anderen Seite gefragt. Diese ist - wie die traurige Realität der viele islamisch motivierten Terroanschläge in Europa leider vor Augen führt -
trotz extrem hoher persönlicher Freiheiten in europäischen Ländern nun mal nicht in ausreichendem Maße vorhanden.

Wie sagte Rosa Luxemburg einst so treffend: "Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden."

Oder anders gesagt: Jeder, der die Freiheit seiner Ansichten für sich selbst in Anspruch nimmt, muss sie auch anderen zugestehen.

Daran hapert es offensichtlich aber in den Köpfen radikaler Muslime. Daran können aber wir nichts wirklich ändern.
Diese Veränderung muss und kann nur von innen heraus, also innerhalb der islamischen Welt selbst, stattfinden.

In Europa bedurfte es bekanntlich auch erst eines Martin Luthers, der Aufklärung und eines Charles Darwin und anderer Naturwissenschaftler und Philosophen damit ein Umdenken in der Bevölkerung hinsichtlich Religion stattfand.

Ich sehe den Islam hier in einer eindeutigen Bringschuld, wenn es ihm mit einer friedlichen Koexistenz in diesem Lande wirklich ernst sein sollte.
  • 25.10.2017, 14:07 Uhr
  • 2
Christian,
Fakten können durchaus die Eskalation anheizen: wenn nämlich nur Fakten EINER Seite genannt werden.
  • 25.10.2017, 14:36 Uhr
  • 0
Da hast du absolut Recht, Volker.

Genau das ist ja der Sinn einer Debatte, die Fakten und Argumente beider Seiten zu hören

Denn ebenso kann es zu einer Eskalation führen, wenn Fakten bewusst unterdrückt werden.
  • 25.10.2017, 14:42 Uhr
  • 2
Christian,
Fakten zurückhalten ist nicht gut. BEIDER Seiten Fakten posten ist angesagt. Also zu deinen Seiten noch ein paar Seiten, wie Afd-Wähler über Muslime denken.
  • 25.10.2017, 14:47 Uhr
  • 1
Tommy,

Zum Rücktritt Tillichs hier eine Passage aus ZDF heute,
die seine Politik der Untätigkeit in Sachsen rechter Gewalt gegenüber beleuchtet.

..." Am Ende war der Druck zu groß: Seit längerem leidet der bodenständige Landesvater unter einem zunehmenden Imageproblem, Tillich muss sich auch parteiintern Führungsschwäche vorwerfen lassen.
Spätestens bei dem Wahldebakel der Sachsen-CDU bei der Bundestagswahl am 24. September wuchs der Druck auf Tillich noch einmal massiv.

Pöbelnde Bürger und brennende Flüchtlingsunterkünfte.

In den vergangenen Monaten, vor allem im Zuge der Flüchtlingskrise. sorgte Sachsen wiederholt für Negativschlagzeilen.
Ob pöbelnde Bürger vor einem Flüchtlingsbus in Clausnitz, jubelnde Schaulustige vor einer brennenden Flüchtlingsunterkunft in Bautzen oder die nun schon seit drei Jahren währenden Pegida-Demonstrationen- auch Tillich geriet immer mehr in die Kritik.

Eine klare Strategie seiner Regierung und der sächsischen CDU war lange nicht zu erkennen.
Tillich äußerte anfangs Verständnis für die Pegida-Anhänger und deren ´Angst vor dem Islam.`
Es seien `Bürger, die sich Sorgen machen, wie Unterbringung und Integration gelingen können, ` sagte er Ende 2014.
Wenig später betonte Tillich.´Der Islam gehört nicht zu Sachsen.`
Damit widersprach er CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel.

`Aufstand` gegen Hass und Gewalt

Erst seit den Ausschreitungen etwa in Heidenau, wo im August 2015 Rechtsextreme gegen Flüchtlinge randalierten, änderte sich der Ton.
Tillich forderte nun einen `Aufstand` gegen Hass und Gewalt und räumte ein, dass Sachsen ein Problem mit Rechtsextremismus." ...

http://www.heute.de/sachsen-minister...48158072.ht
  • 25.10.2017, 14:59 Uhr
  • 0
Christian,
Auch "Bringschuld" ist das falsche Wort, es bedeutet ja, von Muslimen etwas zu fordern.
Ich erwarte wie du, dass sich der Islam an die deutschen Gesetze hält und Anders- oder Ungläubige nicht diskriminiert. Anders wird es gar nicht gehen. Aber bitte nicht zu schnell und zuviel verlangen.
Noch vor wenigen Jahrzehnten war der deutsche Katholizismus ebenfalls nicht tolerant. Monotheistische Religionen mit einzig wahren Göttern können auch gar nicht toletant sein. Aber das muss sich "auswachsen". Mit abnehmender Bedeutung der Religion wird auch der Islam sich wandeln - es dauert ein, zwei Generationen. Und es wird noch viel länger dauern, wenn sich Muslime wegen ihrer Diskriminierung in Ghettos einigeln. Darum ist das Gebot der Stunde, ihnen Toleranz VORZULEBEN, und nicht, sie zu stigmatisieren.
  • 25.10.2017, 15:03 Uhr
  • 1
Deswegen bin ich auch gegen Kleidervorschriften aller Art, z.B. Kopftuchverbote. Lediglich die komplette Verhüllung des Gesichtes geht in manchen Situationen leider nicht.
Ansonsten kann meinetwegen jeder rumlaufen wie er will, meinetwegen auch nackig...
  • 25.10.2017, 15:06 Uhr
  • 1
@Volker,
"Deswegen bin ich auch gegen Kleidervorschriften aller Art, z.B. Kopftuchverbote"
hm, du meinst der Zwang ein Kopftuch zutragen wäre keine Kleidervorschrift?
  • 26.10.2017, 05:42 Uhr
  • 0
@Herbert,
ist die Ursache für den freiwilligen Rücktritt von Stanislaw Tillich nicht die Umsetzung der Politik unserer Kanzlerin?
Oder meinst du, daß das schlechteste Wahlergebnis der CDU bei einer BT-Wahl Stanislaw Tillich geschuldet ist?
Nein, definitiv nicht, die CDU hat die erdrutschartigen Verluste von 7,3% der Politik AMs, die selbst nach der Wahl meinte, nichts falsch gemacht zuhaben zu verdanken.
Die CDU bekam nur 26,8 % , während sie 2013 noch 34,1 % der Stimmen bekam!
Wenn man dann noch bedenkt, daß die Wahlbeteiligung nur bei 76,2 Prozent lag, ist evident, wie gering der Rückhalt der Politik Angela Merkels bei den Wählern ist.
Die Mehrheit der Wähler hat die CDU nicht gewählt!
  • 26.10.2017, 05:56 Uhr
  • 0
Nein Thommy,
Natürlich ist der Zwang, ein Kopftuch anziehen zu müssen auch eine Kleidervorschrift und ich lehne sie ab.

Allerdings hat mich noch nie einer zu zwingen versucht, ein Kopftuch anzuziehen. Ist dir das vielleicht passiert?
Nein?
Warum kümmerst du dich dann darum?
Wer sich zwingen lässt, ein Kopftuch anzuziehen, der muss sich schon SELBER dagegen wehren. Das geht uns nichts an!

Falls du auch was gegen Kleidervorschriften hast: zur Zeit werden WIR gezwungen, in öffentlichen Bädern Badehosen zu tragen. Ich unterstütze dich gerne, wenn du dich gegen diesen Zwang wehren willst. Gute Argumente gibt es.
  • 28.10.2017, 14:03 Uhr
  • 1
Die zweit stärkste Nichtorganisation sind die Nichtwähler!
Warum wählen diese Menschen nicht, haben sie keinen eigenen Willen? Vor Jahren gab es zwar noch mehr Nichtwähler wie 2017. Ist es Desinteresse oder Verärgerung?
  • 28.10.2017, 14:38 Uhr
  • 0
Peter,
Ist es nicht so, dass diejenigen, die sich über die Regierung ärgern, erst recht wählen gehen? Meist irgendwelche Protestparteien?

Ich vermute, dass der größte Teil der Nichtwähler mit allem zufrieden ist und keinen Grund sieht, sich die Mühe des Wählens zu machen - sollen die Anderen doch wählen gehen, bisher ist das ja immer gut gegangen.
  • 28.10.2017, 15:26 Uhr
  • 1
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
@Folka,
"Allerdings hat mich noch nie einer zu zwingen versucht, ein Kopftuch anzuziehen. Ist dir das vielleicht passiert?"
hm, im christlichen Kulturkreis gibt es für Männer, soweit mir bekannt ist, keine Verpflichtung ein Kopftuch zu tragen.
Kann es sein, daß dir das unbekannt ist?

"Warum kümmerst du dich dann darum?"
hm ...
kann es sein, daß dir der Wortlaut des Art. 5 Abs. 1 GG unbekannt ist?
Wenn ja, solltest du ihn lesen, dann ist dir auch klar, warum ich mich "darum kümmere" ...

..."zur Zeit werden WIR gezwungen, in öffentlichen Bädern Badehosen zu tragen."
wie, du mußt dazu gezwungen werden? ich mache das freiwillig ...
vermutlich kommt du jetzt noch mit dem "Argument", daß wir zur Zeit gezwungen werden Kleider zu tragen ...
  • 28.10.2017, 18:00 Uhr
  • 1
Ooh Thommy,
Du willst Andere dazu anstiften, Kleidervorschriften zu missachten und traust dich selber nicht...
Wer sagt dir denn, dass Kopftücher nicht auch freiwillig getragen werden?

Das was du möchtest, ist dies: du möchtest die hiesigen Kleidervorschriften höher einschätzen als fremde Kleidervorschriften. Klarer Fall von Diskriminierung.

Lass die Menschen anziehen, was sie wollen.
  • 28.10.2017, 22:04 Uhr
  • 0
Tommy,
mir liegt es fern, die unsoziale, neoliberale Politik der Regierung Merkel verteidigen zu wollen.
Merkel führte fort, was die Regierung Kohl begann und die Regierung Schröder/ Fischer besonders brutal gegen die eigene Wählerklientel fortsetzte, nämlich eine Politik des steten Sozialabbaus.
Ausgerechnet im Jahre 2015 handelte Merkel plötzlich nach humanitären Kriterien, indem sie in großer Anzahl Flüchtlinge aufnahm, deren Leben gefährdet war. Für mich ist das ihr einziger Pluspunkt, immerhin...
Ausgerechnet diese humanitäre Handlung von Merkel, die ihr
zu Recht weltweit ein gewisses Renommee eingebracht hat, wird von der politischen "Rechten" in Deutschland seit nunmehr 2 Jahren skandalisiert und zum Dauerthema aufgeblasen.
Dies natürlich aus verständlichen Gründen, denn außer diesem Thema und der ständigen Dämonisierung des Islam bleibt ihnen allenfalls noch als 3.Thema die EU und der Euro.
Danach ist Ebbe, vor allem im Sozialbereich !
Deshalb müssen die 3 Dauerthemen so oft wiederholt werden, dass es einem zu den Ohren herausquillt.
Pardon, es scheint sich ein viertes Dauerthema zu etablieren,
die "Verschwörung" gegen die AfD im Bundestag.
Dagegen hilft nur noch Oropax!

Nun zu Tillichs Rücktritt.
Sagen wir mal so:
Er ist freiwillig zurückgetreten, weil er einem Rausschmiss zuvorkommen wollte, oder, etwas "rustikaler":
Er ist "zurückgetreten worden." Wir werden uns da schon auf eine Formel einigen.
Das Wahlergebnis für Sachsen bei der Bundestagswahl ist schon einzigartig verglichen mit den anderen Bundesländern.
In keinem anderen Bundesland landete die AfD nach Wählerstimmen vor der CDU. Nur in Sachsen.
Da darf schon nach der Verantwortung des seit 2008 amtierenden CDU- Ministerpräsidenten Tillich für dieses Ergebnis gefragt werden, sonst müssten ja in allen Bundesländern ähnliche oder gleiche Ergebnisse erzielt worden sein.
Alles "Mutti" Merkel in die Schuhe zu schieben funktioniert nicht, und schon gar nicht
im "Tillich-Pegida-Progrom-Sachsen."
  • 28.10.2017, 23:20 Uhr
  • 0
ooh Folka,
"Das was du möchtest, ist dies: du möchtest die hiesigen Kleidervorschriften höher einschätzen als fremde Kleidervorschriften."
das habe ich nie "gesagt", was du da behauptest!
Ich habe lediglich darauf hingewiesen, daß der religiös motivierte Zwang ein Kopftuch zutragen ebenfalls eine Kleidervorschrift ist ...
du erinnerst dich doch noch an deine diesbezügliche Aussage?
"Natürlich ist der Zwang, ein Kopftuch anziehen zu müssen auch eine Kleidervorschrift und ich lehne sie ab."
nachdem das jetzt zweifelsfrei geklärt ist, wer unsere Kleidervorschriften höher einschätzt als fremde, ist evident, wer von uns beiden andere diskriminiert!
Kleiner Tipp, ich bin es nicht ...
"Wer sagt dir denn, dass Kopftücher nicht auch freiwillig getragen werden?"
Wer sagt dir denn, daß Kopftücher nicht auch unfreiwillig getragen werden?
  • 29.10.2017, 03:37 Uhr
  • 0
@Herbert,
"Ausgerechnet im Jahre 2015 handelte Merkel plötzlich nach humanitären Kriterien ..."
naja, so kann man die Reise unserer Kanzlerin in die Türkei wohl kaum interpretieren.
Sie hat das Problem der Einreise der Flüchtlinge nach Europa, oder besser gesagt nach Deutschland, durch die Zahlung von 6 Milliarden Euro an die Türkei "gelöst".
Die Kriterien für diesen schändlichen Deal waren alles andere als humanitär ...
sondern schlicht der Erkenntnis geschuldet, daß wir es nicht schaffen Millionen Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen ...
in türkischen Lagern fristen seit dem etwa 2,9 Millionen Flüchtlinge, unter erbärmlichen Umständen ihr Dasein ...
Humanität sieht m.E. anders aus!

Der Bundeswahlkampf wurde von Angela Merkel, nicht aber von Stanislaw Tillich geführt.
Daher stritt auch Angela Merkel mit Martin Schulz im TV-Duell.
Ihr Konterfei, und nicht das von Stanislaw Tilich zierte ein Wahlplakat mit der Aussage: "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben."
Das sehen nicht nur in Sachsen viele Wähler völlig anders.
Nicht umsonst ist zu erklären, dass nur 26,8% der abgegebenen Wählerstimmen sich mit der Aussage "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben." identifizieren.
73,2% sehen das völlig anders!
Die Wahlschlappe der CDU hat nicht Stanislaw Tillich zu verantworten, sondern einzig und alleine deine Angela Merkel.
Die aber davon felsenfest überzeugt ist, daß sie nichts falsch gemacht hat.
Das sehen viele ihrer Parteifreund völlig anders, nicht nur Stanislaw Tillich ...
"und schon gar nicht im "Tillich-Pegida-Progrom-Sachsen."

diesem Land hat die DDR ihren Untergang zu verdanken ... aber das hast du vergessen, stimmts?
Wir sind das Volk, skandierten die bösen Pegida-Progrom-Sachsen ...
dann kam ein übergewichtiger SPDler und zeigte ihnen den Stinkefinger ... und auch er war es, der meinte: „Pack, das eingesperrt werden muss”.
Schon seltsam, daß einem Bundesminister der Art. 5 Abs. 1 GG und der § 185 StGB unbekannt sind ...
  • 29.10.2017, 04:06 Uhr
  • 0
Thommy,

Was mich an deinem Beitrag stört: du kritisierst an fremden Leuten herum. DAS ist der Punkt.

Wir sind uns ja einig: wir lehnen Kleidervorschriften ab, erst recht religiös motivierte.
Dann sollten wir aber bei UNS anfangen, dagegen vorzugehen.

Ich sagte ja schon: auch wir haben Kleidervorschriften. Der ZWANG, in öffentlichen Bädern Badehosen tragen zu müssen ist so eine.

Wenn jemand freiwillig Kopftücher oder Badehosen trägt, dann geht uns das nicht das Geringste an.

Wenn sich jemand dagegen auflehnt, sollten wir ihn unterstützen. Aber diese Auflehnung MUSS vom BETROFFENEN kommen.

Was du hier propagierst, ist nicht die Freiheit, sich anzuziehen wie man will, sondern eine neue Kleidervorschrift: ein Kopftuch-VERBOT.

Wenn du herausfinden möchtest, wie es ist, religiöse Kleidervorschriften zu missachten, dann zieh mal im Freibad die Badehose aus und spring ins Wasser. Was Ähnliches müssen Frauen fühlen, wenn man ihnen befiehlt, das Kopftuch abzunehmen.
  • 29.10.2017, 08:00 Uhr
  • 0
Thommy,

Zur Kritik an der Merkel'schen Flüchtlingspolitik:

Das grundlegende Problem ist, dass die Deutschen - allen voran die Sachsen - das Elend in der Dritten Welt nicht interessiert. Hauptsache, UNS geht's gut! Die Anderen sind selber schuld...

Übrigens: eine wahrhaft christliche Haltung! Anstatt zu überlegen, wie man diesen Menschen (ja, es sind Menschen!) helfen könnte, meckert man an ihrer Religion und ihren Kopftüchern rum.

Ich gebe dir recht, dass es skandalös ist, dass Flüchtlinge in der Türkei unter menschen-unwürdigen Bedingungen in Lagern leben. Aber die Deutschen - allen voran die Sachsen - wollen sie doch nicht bei sich haben. Es ist scheinheilig, sich über die türkischen Lager aufzuregen - die Deutschen sind doch die Urheber!

Wer bitteschön einen Weg weiss, wie man das Elend der Dritten Welt lindern könnte, der mag es sagen. DAS ist nämlich das Problem: in den Menschen erst gar nicht den Wunsch aufkommrn zu lassen, ihre Heimat zu verlassen.

Die Grenzen dicht zu machen ist jedenfalls keine Lösung au Dauer. Das erhöht nur den Druck im Dampfkessel. Irgendwann wir er explodieren. Oder die Menschen werden zugrundegehen. Aber wen juckt's? Hauptsache, uns gehts gut..
  • 29.10.2017, 08:28 Uhr
  • 1
@Folka,
"Was mich an deinem Beitrag stört: du kritisierst an fremden Leuten herum. DAS ist der Punkt."
DER Punkt ist wohl eher, daß du mit Kritik an deiner Meinung nicht umgehen kannst ... insbesondere, wenn ich dich auf die Ungereimtheit in deiner Meinung hinweise.

"Was du hier propagierst, ist nicht die Freiheit, sich anzuziehen wie man will, sondern eine neue Kleidervorschrift: ein Kopftuch-VERBOT."
was du hier propagierst ist eine Verleumdung, denn ich habe nie ein Kopftuch-VERBOT gefordert ...

es wäre schön, wenn du es unterlassen würdest, unwahre Behauptungen über mich in die Welt zu setzen!
Wenn du Behauptungen über mich aufstellst, dann sollten diese gefälligst der Wahrheit entsprechen!
ist das jetzt bei dir angekommen?
  • 29.10.2017, 08:31 Uhr
  • 0
@Folka,
"Das grundlegende Problem ist, dass die Deutschen - allen voran die Sachsen - das Elend in der Dritten Welt nicht interessiert. Hauptsache, UNS geht's gut! Die Anderen sind selber schuld..."
wie kommst du denn auf dieses dünne Brett?
kannst du deine Behauptung anhand überprüfbarer Fakten begründen?
Zu den Fakten:
bei der Bundestagswahl am 24.9.17
haben 30,6% der Wähler die CDU gewählt,
17,5% die ex-PDS
11,7% die SPD
4,5% die Grünen, und
6,7% die FDP
und du wagst es die Sachsen als jene zu Verleumden, die das Elend der 3. Welt nicht interessiert?
Deine diesbezügliche Behauptung ist Hetze in Reinkultur ... und nahe an dem, was der § 130 StGB zu Recht pönalisiert!
Fakt ist,
daß Deutschland 2016 insgesamt 23,3 Milliarden € als Entwicklungshilfe geleistet hat!
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...142928.html
  • 29.10.2017, 08:46 Uhr
  • 0
Die Wahrheit hat immer mehrere Väter, je nach Standpunkt! Die größten Fehler wurden mit Verträgen der EU gemacht mit verschiedenen Afrikanischen Ländern, die jetzt der EU und Deutschland auf die Füße fallen. Wer anderen Ländern die wichtigsten Lebensgrundlagen beraubt, braucht sich nicht zu wundern, wenn diese Menschen den Weg nach Europa und Deutschland suchen. Selbst der Hartz-IV Empfänger lebt in D besser, wie in seiner Heimat auf dem afrikanischen Kontinent. Diese Mitschuld hat nun einmal Deutschland, weil die regierende Frau Merkel ja in der EU anscheinend das größte Mundwerk hat und alle anderen kuschen. Rückgrad ist nicht Jedermanns Sache. In meinem Leben habe ich schon viele Menschen erlebt, die nach unten treten und nach oben buckeln.
  • 29.10.2017, 10:03 Uhr
  • 1
Tommy,
was ich von Merkels Politik halte, habe ich unmissverständlich dargelegt.
Auch ich finde ihren Flüchtlings-Deal mit dem Diktator Erdogan schändlich wie auch die Unterstützung des despotischen Regimes Saudi-Arabien und vieles, vieles mehr.
Tillichs Anbiederung an den rechtsextremen, gewalttätigen Mob in Sachsen habe ich beschrieben und belegt,
mehr ist nicht zu sagen.
Einen schönen Sonntag wünsch ich.
  • 29.10.2017, 12:35 Uhr
  • 0
Dommi,

Wollte schreiben "Thommy". Aber du schreibst ja auch immer "Folka"..

Also Thommy,
Wenn du hier verkündest, dass das Tragen von Kopftüchern auch unfreiwillg geschehen kann hast du zwar recht. Allerdings stellst du damit alle Kopftuchträgerinnen in eine Ecke, nämlich dorthin, wo Frauen unterdrückt werden.
Das sollte dir bewusst sein.
Sicherlich gibt es Frauen, die das Kopftuch unfreiwillig tragen und solche, die es freiwillig tragen. Da in unserer Gesellschaft aber das Tragen von Kopftüchern nicht gefordert wird, kritisierst du andere Gesellschaftsformen.
Es ist nicht unsere Aufgabe, die Sitten und Gebräuche anderer Gesellschaften zu bekritteln sondern sie zu akzeptieren (wenn sie nicht gerade gegen Gesetze verstossen). Das tust du anscheinend nicht, und dafür kritisiere ich dich.

Ich wiederhole, dass es auch in unserer Gesellschaft Kleidervorschriften gibt, die offensichtlich unsinnig sind: z.B. das Tragen von Badebekleidung in öffentlichen Bädern.
Falls du in ein FKK-Gebiet gerätst, möchtest du doch auch akzeptiert und nicht kritisiert werden.
  • 29.10.2017, 21:09 Uhr
  • 0
Herbert,
Kritisieren ist immer leicht, besser machen ist da wesentlich schwerer.
Was hättest du als Bundeskanzler denn anders gemacht?
  • 29.10.2017, 21:11 Uhr
  • 0
tja Folka,
"Wollte schreiben "Thommy". Aber du schreibst ja auch immer "Folka"..
richtig, da du meinen Namen nicht richtig schreiben kannst, erlaube ich mir, deinen ebenfalls nicht richtig zu schreiben ...

"Wenn du hier verkündest, dass das Tragen von Kopftüchern auch unfreiwillg geschehen kann"
habe ich das "verkündet"?
Folgendes hattest du verkündet: "Wer sagt dir denn, dass Kopftücher nicht auch freiwillig getragen werden?"
und darauf antwortetete ich: "Wer sagt dir denn, daß Kopftücher nicht auch unfreiwillig getragen werden? "

"Allerdings stellst du damit alle Kopftuchträgerinnen in eine Ecke, nämlich dorthin, wo Frauen unterdrückt werden."
Meinst du nicht, daß deine Schlußfolgerung unlogisch ist?
  • 29.10.2017, 21:29 Uhr
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@Herbert,
"Tillichs Anbiederung an den rechtsextremen, gewalttätigen Mob in Sachsen habe ich beschrieben und belegt,
mehr ist nicht zu sagen."
ist jetzt die AfD für dich der rechtsextreme, gewalttätige Mob in Sachsen?
Hoffen wir mal, daß deine Unterstellung niemand in den falschen Hals bekommt, denn sonst könnten deine Worte unangenehme juristische Folgen haben ...
denn der eine oder andere aus dem angeblich rechtsextremen, gewalttätigen Mob in Sachsen ist Jurist ...
  • 29.10.2017, 21:38 Uhr
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Volker,
dieses Feld ist mir zu weit. Ich habe schon oft geschrieben, welche Politik ich unterstützen würde und warum ich denke, dass im Bundestag nicht die Merkel-Regierung das Sagen hat, sondern der" real existierende Raubtier-Kapitalismus", der sich aber nie zur Wahl stellt, und dessen absolute Herrschaft auch nicht durch Wahlen beendet werden kann.
Er hat auch diese Bundestagswahl wieder gewonnen, weil
in die Regierung nur die Parteien gelangen, die den Interessen der Konzerne dienen.
Wenn die Regierung wirklich etwas für die Menschen in diesem Lande tun wollte, könnte sie z.B. das bedingungslose Grundeinkommen einführen.
Dann hätte sie mit einem Schlag die Armut in diesem Lande beseitigt und viele "ewige" Baustellen wie Armutsrenten, Kinderarmut, Diskriminierung von Frauenarbeit, den Zwang, sich zwecks Überleben in unterbezahlten Sklavenjobs verdingen zu müssen etc. beendet.

Wie gesagt, wenn die Regierung wirklich etwas für die Bevölkerung tun wollte...

Stattdessen bekämpfen alle im Bundestag vertretenen Parteien diese Idee mit den fadenscheinigsten Argumenten, die im Übrigen schon längst wiederlegt sind.

Man stelle sich vor, für ein Grundeinkommen jedes Einwohners wäre gesorgt, und jeder könnte frei entscheiden,, mit welchen Tätigkeiten er seine Zeit verbringen möchte, sei es Erwerbsarbeit, ehrenamtliche Arbeit oder Arbeit als Selbstständiger.
Dann würde die herrschende Klasse ein ganz wichtiges Druckmittel aus der Hand geben, nämlich die Drohung mit Obdachlosigkeit und Hunger, wenn man sich in bezug auf Annahme einer bestimmten Erwerbsarbeit nicht willfährig verhält, siehe die" Hartz 4 Foltermaschine" zur Gefügigmachung von Arbeitslosen.

Welcher Mächtige gibt schon gerne seine Macht aus der Hand?
Die Menschen müssen für ihre Rechte kämpfen, sonst werden ihnen diese einmal erkämpften Rechte scheibchenweise wieder abgeschnitten.

Wie du siehst, erwarte ich von der Regierung Merkel als Angestellte des "real existierenden Kapitalismus" nur das Schlimmste für die einfache Bevölkerung.

Zum Schluss ein Zitat von Götz Werner, Gründer der DM-Drogeriekette und Aktivist der "BGE Bewegung" zur "Realisierbarkeit" des Bedingungslosen Grundeinkommens:
"Wer etwas realisieren will, findet Wege, wer etwas verhindern will, findet Gründe."
  • 29.10.2017, 22:13 Uhr
  • 0
Tommy,

"ist jetzt die AfD für dich der rechtsextreme, gewalttätige Mob in Sachsen?"
fragst du mich und bevor ich diese Frage beantworten kann, fährst fort:
" hoffen wir, dass deine Unterstellung niemand in den falschen Hals bekommt, denn sonst könnten deine Worte unangenehme juristische Folgen haben..."

Diese von dir behauptete Unterstellung habe ich nie geäußert.

Geäußert habe ich, dass Tillich durch seine Anbiederung an den gewalttätigen, rechtsextremen Mob in Sachsen, dem ich entgegen deiner Behauptung die AfD nicht zugerechnet habe, den gewaltigen Stimmenzuwachs bei der BTW für die AfD in Sachsen bewirkt hat.

Du unterstellst mir also fälschlicherweise etwas, was ich nie gesagt habe, und drohst mir auch noch, das ist ja wohl der Gipfel der Unverschämtheit !

Mit dieser Methode der Verdrehung von Äußerungen, die mir schon öfter an dir aufgefallen ist, vergiftest du die Diskussion.

Das veranlasst mich, dich fürderhin als Diskussionspartner zu meiden.
  • 30.10.2017, 01:28 Uhr
  • 0
Herbert,
Ich meine, das bedingungslose Grundeinkommen ist unmenschlich.

Warum?

Menschen sind seit jeher dem Zwang unterworfen, für ihr Auskommen sorgen zu müssen. Auch ohne "Raubtierkapitalismus".
Es will mir scheinen, dass ein solches Grundeinkommen - wenn es auch noch auskömmlich ausfällt - die Bevölkerung sofort in zwei Gruppen spalten wird: die Einen leben vom Grundeinkommen und die Anderen haben es zu bezahlen.

Es ist richtig, dass Menschen, die aus irgendeinem Grund nicht selber für sich sorgen können, vom Staat unterstützt werden. Niemand muss mehr verhungern oder auf der Strasse schlafen (wenn er das nicht selber will). Der Druck, den die Natur auf uns ausübt, wurde richtigerweise gemildert.

Wenn du aber diesen Druck ganz wegnimmst, befürchte ich, dass unsere Sozialsystem zusammenbricht. Das Leben fordert nunmal von uns Mühe und Anstrengung. Die "Grundeinkommler" würden schnell mehr werden, Alkoholismus und Drogenkonsum zunehmen. Die Grundeinkommler wären natürlich wahlberechtigt und würden das System - und damit diejenigen, die noch arbeiten - hoffnungslos überfordern.

Was ähnliches sieht man ja heute schon an den Harz4-lern. Wer sich auf diesem Niveau einrichten kann sieht keinen Grund mehr, irgendeiner gemeinnützigen Arbeit nachzugehen. Ausnahmen mag es geben. Aber ich glaube nicht, dass diese häufig sind.
  • 30.10.2017, 13:36 Uhr
  • 0
@Herbert,
sorry, aber du schreibst dummes Zeug!
Wäre ich einer von dem rechtsextremen, gewalttätigen Mob in Sachsen, dann wäre mein Hinweis: "Hoffen wir mal, daß deine Unterstellung niemand in den falschen Hals bekommt, denn sonst könnten deine Worte unangenehme juristische Folgen haben ..." nicht als Drohung, sondern als Versprechen zu verstehen.
Es ist, um es deutlich zu sagen, eine bodenlose Frechheit, mich mit deinem "rechtsextremen, gewalttätigen Mob in Sachsen" in einen Topf zu werfen und konkludent zu insinuieren, ich sei einer von denen!
schäm dich!
  • 30.10.2017, 16:07 Uhr
  • 0
Volker,
dass ein bedingungsloses Grundeinkommen "unmenschlich" sei, ist natürlich eine gewagte These.

Betrachten wir deine Begründungen:

"Menschen sind seit jeher dem Zwang unterworfen, für ihr Auskommen sorgen zu müssen. Auch ohne Raubtierkapitalismus."

Hier gebe ich dir nur zum Teil Recht.

In der Urgesellschaft musste jeder Hand anlegen, um Nahrung und Überleben zu sichern.
Aber schon durch die Erfindung des Ackerbaus konnte ein Mehrprodukt hergestellt werden, das einige Menschen von der Nahrungsbeschaffung freisetzte, die sich dann spezielleren Aufgaben widmen konnten. Dafür wurden sie von den anderen mitversorgt.

Schon in der Sklavenhalter -Gesellschaft lebten die Sklavenhalter von der Arbeit ihrer Sklaven.
Sie waren selber von dem Zwang befreit, für ihr Auskommen sorgen zu müssen, auf Kosten ihrer Sklaven, die gezwungen wurden, durch ihre Arbeit ihre Herren mitzuversorgen.

Im Feudalismus war es genauso, es gab die Land besitzenden Feudalherren, die sich die Arbeitsprodukte der das Land bearbeitenden Bauern zwangsweise aneigneten.
Auch sie waren nicht dem Zwang unterworfen, für ihr Auskommen durch Arbeit sorgen zu müssen, sondern ließen andere für sich arbeiten.

Auch im Kapitalismus hat sich an der "Klassenstruktur der Gesellschaft" nichts geändert.
Die herrschende Klasse lebt im Wesentlichen von den Arbeitsprodukten der Mehrheit der abhängig beschäftigten Bevölkerung.

Laut OECD besitzen 10% der deutschen Bevölkerung 60% des Nettohaushaltsvermögens, die ärmsten 60% der Bevölkerung besitzen lediglich 6 % des Gesamtvermögens.
Dass diese Riesenvermögen in den Händen einiger Weniger durch eigene Arbeitsleistung entstanden sind, willst du wahr-
scheinlich nicht behaupten wollen ! (?)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...034911.html

Ich erlaube, mir, deine Eingangsthese vom Zwang der Menschen, für ihr Auskommen sorgen zu müssen, etwas umzuformulieren.

Der von seiner Hände Arbeit lebende Mensch war von jeher gezwungen, nicht nur für den eigenen Unterhalt, sondern für eine herrschende Minderheit zu arbeiten, die sich an der Ausbeutung dieser Arbeit bereicherte und bis heute bereichert.

Soweit zu deiner Eingangsthese.

Fortsetzung folgt
  • 30.10.2017, 16:11 Uhr
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Ergänzung: 4.Zeile von unten: ...sondern "zusätzlich" für eine herrschende Minderheit zu arbeiten...
  • 30.10.2017, 16:19 Uhr
  • 0
Volker,
du schreibst weiter:

" Es will mir scheinen, dass ein solches Grundeinkommen - wenn es auch noch auskömmlich ausfällt- die Bevölkerung sofort in zwei Gruppen spalten wird:
Die Einen leben vom Grundeinkommen und die Anderen haben es zu bezahlen."

Wie ist das im Moment mit den Transfair-Einkommen in unserer Gesellschaft ?

Es gibt eine Menge Menschen, die jetzt schon Transfair-Einkommen beziehen, die von anderen bezahlt werden.
Allen erwerbs-arbeitenden Menschen wird eine Art Grundeinkommen in Form des "Steuerfreibetrags" bewilligt,
ohne dass Bedürftigkeit geprüft wird.
Es erhält einfach jeder.

Transfaireinkommen durch Subvention.

Beispiel: Eintrittskarten für die Oper werden in der Regel mit rund zwei Milliarden Euro jährlich subventioniert.
Jemand, der dreimal im Monat in die Oper geht, spart durch diese Subvention in etwa die gleiche Summe wie ein Hartz 4 Empfänger monatlich zum Lebensunterhalt erhält.
Auch hier wird keine Bedingung geprüft, sondern der Opernbesucher erhält es automatisch.

Die aktuell diskutierte Abwrackprämie für Autofahrer ist letzlich vom Steuerzahler über neue Schulden des Bundes zu finanzieren. Auch von Nicht-Autofahrern.

Auch die Grundsicherung, Sozialhilfe, Kinder - und Elterngeld,
Kinder-und Jugendhilfe sowie Wohngeld sind Transfair -Einkommen, die aus Steuermittel finanziert werden, also praktisch von allen Steuer zahlenden Bürgern.

Es ist also in unserer Gesellschaft üblich, dass Transfair- Einkommen für die Einen von den Anderen bezahlt werden.

Beim bedingungslosen Grundeinkommen verhält es sich aber anders, denn das BGE erhielte jeder ohne Ausnahme, es wäre also ein Transfair-Einkommen für jeden Menschen ohne jede Bedingung.
Die einzige Bedingung wäre seine Existenz.
Das wäre das Neue an dieser Subvention, hier würden zum ersten Mal alle Menschen gleich behandelt.

Fortsetzung folgt
  • 30.10.2017, 22:49 Uhr
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Herbert,
Bitte nicht so lange Beiträge. Die Antworten müssten dann noch länger sein, da verliert man die Übersicht.

Das bedingungslose Grundeinkommen ist etwas anderes als das Einkommen z.B. eines Feudalherren oder eines Sklavenhalters. Letztere haben immer noch eine Aufgabe: die Organisation ihrer Güter und mindestens auch die Verteidigung ihrer Position.

Der Bezieher von bedingungslosem Grundeinkommen hat schlicht überhaupt nichts mehr zu tun - höchstens sein Grundeinkommen einzuteilen und sich damit vom Rest der Bevölkerung bedienen zu lassen.

Wir haben ja schon eine Gruppe Menschen, die ein bedingungsloses Einkommen bezieht: die Rentner. Es gibt ja immer mehr Ältere, die durchaus noch arbeiten könnten, aber die Altersgrenze erreicht haben - mit solchen Menschen hab ich beruflich viel zu tun. Ich meine jetzt nicht Greise, Demente oder Behinderte.
Diese Menschen ziehen sich in der Regel zurück, nehmen sinnlose Beschäftigungen auf (Gartenpflege, Hausputzen, Kirchgang, Spazierengehen etc.) und sie tun fast nie etwas für die Gesellschaft - wenn man von der Tätigkeit etwa im Vorstand von Gesang- und Sportvereinen absieht. Sie sind auch da nicht belastbar und "arbeiten" nur, soweit sie Lust haben und eben nicht so, dass sie ihre Aufgabe erfüllen.

Weiter kenne ich auch beruflich einige Harz4-Familien, Menschen, die dem Staat schon in der zweiten oder dritten Generation auf der Tasche liegen. Sie haben das Arbeiten verlernt, können oft nicht einmal mehr motiviert werden, morgens aufzustehen und in die Schule zu gehen.

Ich vermute, bei der Einführung eines (auskömmlichen) bedingungslosen Grundeinkommens würde solch eine Klasse Menschen zahlreich entstehen.
Im Alten Rom forderten die Proletarier "Brot und Spiele", heute fordern sie "Grundeinkommen und Free-TV".
  • 30.10.2017, 23:50 Uhr
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Volker,
ein bedingungsloses Grundeinkommen bekäme jeder Bürger, von daher versteh ich deine Aussage, dass sich Grundeinkommensempfänger von den anderen "bedienen lassen würden", nicht.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt jedem Menschen die Möglichkeit, sich nicht mehr beliebig ausbeuten zu lassen.
Er kann dann selber entscheiden, was er tun möchte, abhängige Erwerbsarbeit, selbstständige Arbeit, ehrenamtliche Tätigkeit oder auch einfach leben.
Dein Menschenbild kommt mir sehr pessimistisch vor.
Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch etwas Sinnvolles tun möchte, auch und gerade für andere.
In unserer Gesellschaft werden doppelt so viele Arbeitsstunden unbezahlt geleistet wie bezahlte Arbeitsstunden. Das spricht dafür, dass die meisten Menschen etwas Sinnvolles tun möchten, egal ob sie Geld dafür bekommen.
Ich finde auch, dass jeder Mensch ein Recht auf ein selbstbestimmtes und gutes Leben hat, unabhängig von dem, was er für andere leistet.
Er muss nicht, wie es früher der Fall war, gezwungen werden, sich ausbeuten zu lassen.
Wir leben in keiner Mangelgesellschaft mehr, sondern im absoluten Überfluss. Es gibt Menschen, die ein Privatvermögen besitzen von zweistelligen Milliardenbeträgen.
Menschen mit Gewalt an der Teilhabe an dem von der Gesellschaft erzeugten Reichtümern auszuschließen und sie in Armut zu zwingen, wie es mit Hartz 4 geschieht, ist für mich Folter und verstößt gegen Art.1 GG:
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Wenn du als Hartz 4 "Empfänger Arbeitsangebote ablehnst, wirst du mit Sanktionen bedroht, die bis zu Hunger und Obdachlosigkeit führen können.
Hartz 4 ist ein Instrument, um Arbeitslose mit Gewalt in Niedriglohnjobs zu zwingen, und diejenigen, die noch Erwerbsarbeitsplatz besitzen, zu disziplinieren.
  • 31.10.2017, 01:59 Uhr
  • 0
Das BDE Bedingungslose Grundeinkommen würde viel mehr zur Gerechtigkeit beitragen als alles andere und es wird das Rentensystem der Vergangenheit ablösen, wie auch alle bisherigen Sozialtransfers. Es gibt darüber schon Bücher die wirklich lesenswert sind. Nur die Menschen wären nicht mehr so lenkbar wie in der Vergangenheit und das scheuen die sogenannten Volksverdapper wie der Teufel das Weihwasser!
  • 31.10.2017, 15:33 Uhr
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  • 31.10.2017, 19:09 Uhr
  • 0
Herbert,
Ein bemerkenswerter Satz:
"ein bedingungsloses Grundeinkommen bekäme jeder Bürger, von daher versteh ich deine Aussage, dass sich Grundeinkommensempfänger von den anderen "bedienen lassen würden", nicht."

Alle Menschen auf die Zusammenarbeit mit anderen Menschen angewiesen. Wir backen unser Brot nicht selber, schlachten Schweine nicht selber, decken unser Dach nicht selber usw.
Wer ein auskömmliches Grundeinkommen bezieht, hat die Möglichkeit, seinen Teil der Zusammenarbeit zu verweigern: er wird nicht Brot backen und verkaufen, er wird das Andere erledigen lassen und sich mittels seines Grundeinkommens bedienen lassen.
Diejenigen, die noch arbeiten um ihr Grundeinkommen aufzubessern, hätten von ihrem Arbeitslohn auch noch das Grundeinkommen der Anderen zu finanzieren - irgendwo muss das Geld ja herkommen.

Nur wenn dieses Grundeinkommen so knapp bemessen wäre, dass jedermann das Bedürfnis hätte, es aufzubessern, dann machte es noch einen Sinn. Aber das ist ja bereits das System, dass wir heute mit Harz 4 haben.
  • 01.11.2017, 21:38 Uhr
  • 0
Herbert,
" Arbeitslose mit Gewalt in Niedriglohnjobs zwingen"
Na irgendwie müssen Arbeitslose doch in die Arbeitswelt zurückfinden - das heisst, sie müssen auch ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten. In Niedriglohnjobs wird man wohl am einfachsten eine Arbeit finden. So ganz "niedrig" werden die Löhne ja nicht sein, jedenfalls gibt es ja inzwischen den Mindestlohn.

Welches Schicksal wünschst du ansonsten für Arbeitslose? Dass sie gleich einen gutbezahlten Job kriegen? Das ist illusorisch.
  • 01.11.2017, 21:46 Uhr
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Volker

" Wir haben schon eine Gruppe Menschen, die ein bedingungsloses Grundeinkommen bezieht: die Rentner"

sagst du.

Ich stelle fest, dass du nicht genau verstehst, was ein bedingungsloses Grundeinkommen ist.

Ein Rentner bezieht nur dann Rente, wenn er Arbeitszeiten erfüllt hat. Die Rente ist also "Bedingungen unterworfen".

Ansonsten erhält man eine skandalös niedrige Grundsicherung von knapp 700 Euro im Monat, aber auch nur, wenn man Bedürftigkeit nachweisen kann, ansonsten muss man erst seine "Ersparnisse" aufbrauchen.
Hier ist Altersarmut bei vielen Menschen vorprogrammiert, selbst wenn sie ihr Leben lang gearbeitet haben.
In Deutschland lag die Armutsgefährdungsgrenze ( 60% des Medianeinkommens ) 2015 bei 1033 Euro monatlich.

Hier würde ein bedingungsloses Grundeinkommen in ausreichender Höhe sofort Armut verhindern, wenn man das wollte, aber offensichtlich will man das nicht.

In unserem Nachbarland Holland erhält jeder Holländer eine Mindestrente von 1100 Euro.
Es gibt in Holland also keine Altersarmut, weil der holländische Staat das so will.

Noch etwas.
Du schreibst pauschal über Rentner:

"Diese Menschen ziehen sich in der Regel zurück, nehmen sinnlose Beschäftigungen auf ( Gartenpflege, Hausputzen, Kirchgang, Spazierengehen etc.), und sie tun fast nie etwas für die Gesellschaft."
Bei Rentnern liegt ja wohl schon eine Lebensleistung vor, und trotzdem deckt sich meine Erfahrung nicht mit deiner.

Viele Rentnerinnen und Rentner leisten eine Menge ehrenamtliche Arbeit, ob in ihrer Familie und anderswo, und wer wie du Gartenpflege, Hausputz, Spazierengehen als sinnlose Tätigkeiten bezeichnet, sollte noch mal gründlich darüber nachdenken.

Was du über Hartz4 Empfänger schreibst, finde ich sehr bedenklich.
Du unterstellst ihnen mangelnden Arbeitswillen.
Wer Menschen in Armut zwingt, braucht sich nicht zu wundern, wenn diese Krankheitssymptome entwickeln.

Armut macht krank, dass ist längst erwiesen.
  • 01.11.2017, 23:47 Uhr
  • 0
Liebe Mitdiskutierende, warum regt Ihr Euch künstlich auf? Früher oder später werden selbst die Dümmsten unter uns auf den Trichter kommen, wollen sie den Frieden im Lande halten, daß es das es ein Bedingungsloses Grundeinkommen geben wird. Denn wenn immer mehr Menschen unter die Armutsgrenze fallen, die Mieten steigen, die Lebensmittel zum Teil über 10% Preissteigerung teuerer werden, die kommunalen Einrichtungen auch jedes Jahr manche alle 10 Monate ihre Preise erhöhen, dann wird es zu Unruhen kommen. Hier kann ich Deutschland nur immer wieder mit Ungarn vergleichen. Während Deutschland für alternde Menschen so gut wie nichts tut, erhalten in Ungarn jede Art von Unterstützung durch ihre Kommune. Die älteren Menschen werden mit dem kummunalen Bus in die Stadt zu den Fachärzten gefahren und wieder abgeholt, Mittags wird Ihnen das Essen ins Haus geliefert und jeder Rentner darf kostenlos Bus und Bahn in ganz Ungarn kostenfrei benutzen. Herr Orban deckelte die Strom- und Gaspreise, während bei uns der Staat an jeder Preiserhöhung gewaltig mitverdient, somit besteht nicht die Absicht, daß die Preise konstant zu halten damit sie für längere Zeit stabil bleiben. Deutschland ist ja so reich, wird immer im TV gesagt, hat aber für die ca. 3,4 Mio. Arbeitslose, Rentner und Kinder nie Geld zur Verfügung - armes Deutschland ??
  • 02.11.2017, 19:18 Uhr
  • 1
Noch etwas, was ich gerade eben in den Kommentaren lesen konnte! Warum wurden bei uns die Hausschlachtungen abgeschafft? Warum werden wir immer mehr von der EU und der Deutschen Regelungswut so gegängelt? Warum wurden die kleinen städtischen Schlachthöfe abgeschafft? Wurden dadurch die Grundnahrungsmittel preiswerter?? Nein, aber es konnten rießige Konzerne geschaffen werden, die auch dann das Gammelfleisch besser verwursteln konnten. Es gibt noch weitere Beispiele, daß diese Konzerne uns Menschen mehr schaden wie nutzen. Denkt alle mal darüber nach!
  • 02.11.2017, 19:24 Uhr
  • 0
Ich ernähre mich seit etwa 30 Jahren vegetarisch.
Kann ich nur jedem empfehlen!
  • 02.11.2017, 21:34 Uhr
  • 0
Herbert,

"Was du über Hartz4 Empfänger schreibst, finde ich sehr bedenklich.
Du unterstellst ihnen mangelnden Arbeitswillen."

Ich unterstelle nicht nur Harz4-Empfängern mangelnden Arbeitwillen, sondern allen Menschen...

Wenn nicht ein gewisser Druck da ist, seine Arbeitskraft der Gesellschaft zu Verfügung zu stellen, wird kaum jemand so viel arbeiten wie das üblich und erforderlich ist, um den allgemeinen Wohlstand aufrecht zu erhalten.

Was du über Altersarmut schreibst, mag ja richtig sein. Das hat aber nichts mit dem bedingungslosen Grundeinkommen zu tun. Ein Rentner, der nicht mehr (voll) arbeiten KANN sollte eine auskömmliche Rente haben, keine Frage. Es machte keinen Sinn, ihn etwa mit finanziellen Einbussen unter Druck setzen zu wollen.

Dem jungen Mann ein (auskömmliches) bedingungsloses Grundeinkommen zu bezahlen würde sich dagegen m.E. dramatisch auf seinen Willen auswirken, seinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten und dem Staat (und damit der Gesellschaft) nicht auf der Tasche zu liegen.

" ...Gartenpflege, Hausputz, Spazierengehen als sinnlose Tätigkeiten bezeichnet, sollte noch mal gründlich darüber nachdenken."

Diese Tätigkeiten sind Beschäftigungsstrategien, Mittel gegen die Langeweile. Es sind keine Dienste an der Gesellschaft sondern Dienste an sich selber.
  • 02.11.2017, 23:04 Uhr
  • 0
Die Statistiken des AAmtes werden von 3,4 Millionen auf 2,4 Millionen Arbeitslose herunter subtrahiert, wenn diese Banausen so weiter rechnen haben wir bald nur noch 2 Arbeitslose - Adam und Eva. Dabei wurde gerade bei Monitor die Meldung gebracht, daß mit der Einführung der Industrie- Revolution-IV VW ca. 23.000 Mitarbeiter freistellt. Das ist der Anfang des sozialen Dillemas das auf uns alle zu kommt. Das iist erst ein Automobilhersteller und wir haben noch ein paar mehr. Mit was sollen diese Soziallasten denn bezahlt werden? Einer Rentenreform muß mit einer Steuerreform einher gehen. Wir brauchen eine Wertschöpfungssteuer und das Bedingunglose Grundeinkommen, wenn es nicht zu Unruhen kommen soll.
  • 02.11.2017, 23:44 Uhr
  • 1
Volker,

Gartenpflege und Spazierengehen fördern die Gesundheit und ersparen der Gesellschaft teure medizinische Behandlungskosten.
Auch scheinbar "unwichtige Tätigkeiten" haben eine gesellschaftliche Dimension.

Du sagst:

"Ich unterstelle nicht nur Hartz4 Empfängern mangelnden Arbeitswillen, sondern allen Menschen."

Zählt man alle geleisteten Arbeitsstunden in unserer Gesellschaft zusammen, werden Zweidrittel der Arbeitsstunden unbezahlt geleistet, also aus Interesse und nicht, weil sie etwas dafür bekommen.
Den meisten Menschen macht es einfach Freude, etwas Sinnvolles zu tun, auch für andere.

Ohne diese nicht bezahlte Arbeit wäre unsere Gesellschaft längst zusammengebrochen.

Das spricht eindeutig gegen deine pauschale These von der Arbeitsunwilligkeit der Menschen.


Weiterhin meinst du:

"Dem jungen Mann ein ( auskömmliches) bedingungsloses Grundeinkommen zu bezahlen würde sich dagegen m.E. dramatisch auf seinen Willen auswirken, seinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten und dem Staat ( und damit der Gesellschaft ) nicht auf der Tasche zu liegen."

Auch junge Frauen und Männer würden von einem bedingungslosen Grundeinkommen sehr profitieren.

Man denke nur an die junge, alleinerziehende Mutter, die studiert und die Kindererziehung, Studium und Job unter einen Hut kriegen muss.
Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen könnte sie sich mehr ums Kind kümmern.

Oder der junge Mann, der eine gute Idee hat und ein Unternehmen gründen möchte, aber von zuhause her keine finanzielle Unterstützung bekommt und auch keinen Kredit von der Bank erhält.
Ohne ein sicheres Einkommen wird er dieses Unternehmen nicht wagen können, und es wäre ein Verlust für unsere Gesellschaft.

Und es gibt viele kreative junge Leute, die dann "loslegen" könnten.

Hier würde das bedingungslose Grundeinkommen eine Art Existenzgründungshilfe sein.

Das gilt übrigens für alle Menschen. Man könnte mehr wagen und ausprobieren, neue Ideen in allen gesellschaftlichen Bereichen könnten probiert werden und der Fortschritt würde erheblich beschleunigt, und zwar in allen Bereichen.
  • 03.11.2017, 00:10 Uhr
  • 0
Werter Herbert, ich lese zum zweiten Male den letzten Absatz Deines Kommentares. Was mir fehlt ist der Hinweis von welcher Art Fortschritt Du ausgehst? Ich sehe einen wesentlichen Fortschritt darin weg vom Gigantismus zu kommen und wieder kleinere Brötchen zu backen, Denn das was Frau AM will ist uns auch so arm zu machen, wie die Menschen in Polen und Ungarn.
  • 03.11.2017, 12:46 Uhr
  • 0
Hallo Peter,
danke für deine Nachfrage.
Ich habe einfach 2+2 zusammengezählt.
Durch ein BGE könnten sich viel mehr Menschen als jetzt mit Dingen beschäftigen, die sie wirklich interessieren. Oft sind die Menschen aus Existenznot gezwungen, mit schlecht bezahlten Jobs ihr Leben zu fristen und eigene Interessen zu vernachlässigen.
Auch könnten viel mehr Menschen Ausbildungen aus reinem Interesse an der Sache ohne den Zwang, dann auch in diesem Bereich arbeiten zu müssen.
Dann hätte z.B. ein künstlerisch begabter Mensch endlich Gelegenheit, seine Begabung zu leben, und das wäre auch für die Gesellschaft gut, sie würde durch seine Kunst bereichert,
Viel mehr Menschen könnten dann ihre Ideen verwirklichen und kleine Unternehmen gründen, im Dienstleistungs-
bereich, im Umweltschutz, in der Pflege etc.
Du hast Recht, dass wäre ein Weg weg von Großunter -
nehmen hin zu kleineren, flexibleren Strukturen.
Natürlich würde das unsere Gesellschaft grundlegend verändern, die ja gerade im Arbeitsbereich weitestgehend mit Zwangsstrukturen arbeitet.
  • 03.11.2017, 15:31 Uhr
  • 0
Das BGE würde den sozialen Frieden im Lande garantieren! Einen Nachteil sehen die Beamten und Politiker, sie könnten die sozial schwachen Mitbürger nicht mehr gängeln! Genau so sieht es auch die Industrie. Was sind die Berufstätigen für die Manager und Firmeninhaber? In erster Linie Lohnempfänger mit Personal-Nummern und Menschen die wie Roboter oftmals monotone Arbeiten verrichten. Aus der Vogelperspektive wie Ameisen anzusehen. All diese Menschen werden früher oder später durch Roboter ersetzt. Denn die Roboter werden nicht krank, haben kaum Ausfallzeiten, arbeiten 24 h pro Tag, sie tragen zur Wert- und Gewinnmaximierung bei. Warum kann dann keine Steuer darauf erhoben werden, um die Sozialkassen zu stärken?
  • 04.11.2017, 16:24 Uhr
  • 1
Die Maschinensteuer wird kommen.
  • 04.11.2017, 19:22 Uhr
  • 0
Herbert,

"Durch ein BGE könnten sich viel mehr Menschen als jetzt mit Dingen beschäftigen, die sie wirklich interessieren"

Ich befürchte das genaue Gegenteil.

Gäbe es ein auskömmliches BGE, hätten wir große Probleme, unser Auto zu betanken. Niemand interessiert sich nämlich wirklich dafür, stundenlang an der Tankstelle zu sitzen und zu kassieren.
Genauso hätten wir große Probleme, unseren Müll wegzuschaffen. Oder gibt es Menschen, die Freude daran haben, das ganze Jahr hinten auf dem Müllauto mitzufahren und die Säcke da reinzuwerfen?

Gibt es Menschen, die Interesse daran haben, im Supermarkt an der Kasse zu sitzen? Oder welche, die Spass daran haben, durch Eisenbahnzüge zu patroullieren und Fahrkarten zu kontollieren?

All diese Menschen tun ihre Arbeit (die uns als Gesellschaft nützt) fürs Geld. Wenn sie über das BGE aber schon genug Geld hätten, würde ein Großteil von ihnen zu Hause bleiben.

Aber vielleicht reden wir ja von verschieden BGE. Ich rede hier von einem auskömmlichen BGE - so wurde das ja vor Kurzem in der Schweiz diskutiert. Da gings um einen vierstelligen Monatsbetrag.
Ein Almosen-BGE, das gerade so zum Leben reicht, das ist etwas anderes. So etwas haben wir ja mit Harz4 schon. Inwiefern Harz4 auch noch an Bedingungen geknüpft ist - also auch bei mangelnder Mitarbeit gekürzt werden darf - darüber kann man reden. Mir persönlich will es sinnvoll erscheinen, einen gewissen Anreiz zur Rückkehr ins normale Erwerbsleben zu setzen. Ich hab ja beruflich oft mit solchen Menschen zu tun und kenne auch ihre sozialen Probleme. Unmenschliche Härten sind mir noch nicht untergekommen.
  • 05.11.2017, 08:35 Uhr
  • 1
Volker,

du schreibst:

"Gäbe es ein auskömmliches BGE, hätten wir große Probleme, unser Auto zu betanken. Niemand interessiert sich nämlich wirklich dafür, stundenlang an der Tankstelle zu sitzen und zu kassieren."

Vollkommen richtig.

Jobs wie in der Tankstelle, an der Kasse im Supermarkt und bei der Müllabfuhr können jetzt schon wegrationalisiert werden.
Und das ist gut so. Die Menschen könnten dann, wenn sie ein auskömmliches BGE bekämen, sinnvollere Dinge tun als den ganzen Tag Müllsäcke ins Auto zu werfen.
Das Müllauto, das nur noch einen Fahrer braucht und vollautomatisch den Müll einlädt, ist schon unterwegs.

Es werden in Zukunft noch viel mehr Jobs durch Rationalisierung wegfallen. Die Beteuerung der Politiker, Vollbeschäftigung anzustreben, soll den Menschen Sand in die Augen streuen.
Die vielen Menschen, die in Zukunft ihren Erwerbsarbeitsplatz verlieren, können nicht auf Dauer mit einem monatlichen Einkommen von 700 Euro abgespeist werden, 300 Euro unterhalb der Armutsgrenze.

Die Hartz 4 Praxis ist außerdem rechtlich bedenklich.

Art. 1 GG: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."
In Deutschland kann man mit 700 Euro monatlich nicht würdevoll leben.
Art. 12. 1 GG : "Recht auf freie Berufswahl."
Hartz 4 Empfänger dürfen angebotene Jobs nicht ablehnen, auch wenn diese mit ihrem eigentlichen Beruf nichts zu tun haben.
Art. 104 "Körperliche Bewegungsfreiheit."
Hartz 4 Empfänger haben der ARGE jederzeit zur Verfügung zu stehen und müssen sich abmelden, wenn sie den Wohnort für ein paar Tage verlassen.

Leider gibt es bis heute keinen grundgesetzlichen Schutz vor Armut, besonders bei Kindern, und kein Recht auf Arbeit.

Ein BGE wäre ein wirksamer Armutsschutz für alle.

Übrigens, die 4 Kriterien vom Netzwerk Grundeinkommen, damit wir wirklich von einem "bedingungslosen Grundeinkommen sprechen können, sind:

individuelles Recht
auskömmliche Höhe, ( um auch ohne Erwerbsarbeit
menschenwürdig leben zu können)
kein Zwang zur Gegenleistung
keine Bedürftigkeitsprüfung.
  • 05.11.2017, 11:53 Uhr
  • 1
Herbert,

"Es werden in Zukunft noch viel mehr Jobs durch Rationalisierung wegfallen."

Das ist doch schon seit Jahrzehnten so.
Trotzdem sind heute soviele Menschen beschäftigt wie nie zuvor. Die Maschinen, Computer etc müssen ja auch gewartet werden.

Allerdings sind dafür Menschen nicht geeignet, die nicht richtig lesen, schreiben und rechnen können. Bildung ist also wichtig. Dass stupide Arbeitstätigkeiten wegrationalisert werden ist auch im Sinne derer, die diese Tätigkeiten bisher ausgeführt haben. Dass der Anreiz, sich dann eine andere Tätigkeit zu suchen durch das BGE wegfallen würde, halte ich für gefährlich.
  • 05.11.2017, 21:08 Uhr
  • 0
Weiter, Herbert,
Das "Recht auf Arbeit" für eine eine gefährliche Phrase.

Ich bin der Überzeugung, dass die meisten Menschen auf dieses Recht gerne verzichten werden, wenn sie nur ein Recht auf Bezahlung haben..
Ein Arbeitsloser ist eigentlich kein "Arbeits"loser sondern ein Mensch, der eine Geldquelle sucht.
  • 05.11.2017, 21:11 Uhr
  • 2
Volker,

"Ich bin der Überzeugung, dass die meisten Menschen auf diese Recht gerne verzichten werden, wenn sie nur ein Recht auf Bezahlung haben."

Da geb ich dir vollkommen Recht.
Ohne Erwerbsarbeit können die Menschen gut leben, aber nicht ohne Einkommen.
Viele arbeiten, weil sie ein Einkommen brauchen, um leben zu können und nicht, weil sie die Arbeit interessiert.

Wir müssen Einkommen und Erwerbsarbeit "entkoppeln".
Ein Einkommen, und zwar ein menschenwürdiges, brauchen alle, aber nicht jeder braucht einen Erwerbsarbeitsplatz.

Es werden durch die digitale Revolution noch viel mehr Erwerbsarbeitsplätze wegfallen.

Du schreibst, dass es bei uns heute so viele Arbeitsplätze wie nie gäbe.

Davon liegen 1,2 Mill. arbeitende Menschen in Deutschland mit ihrem Verdienst unterhalb des Hartz 4 Satzes und müssen "aufgestockt" werden.

6 Mill. Menschen sind bei uns auf Hartz 4 angewiesen,
eine Mill. Menschen stecken in Maßnahmen und werden nicht als Arbeitslose gezählt, obwohl sie arbeitslos sind.

20% unserer Kinder leben in Dauerarmut.

Bis 2036 wird jeder fünfte 67 jährige von Altersarmut bedroht sein.

In Deutschland hat sich die Zahl der Milliardäre in den letzten 7 Jahren verdoppelt auf 187.

Nie war unsere Gesellschaft reicher als heute, und trotzdem leben immer mehr Menschen in staatlich verordneter Zwangsarmut durch Hartz 4, Sozialhilfe oder die Armutsrente Grundsicherung.

Das bedingungslose Grundeinkommen für Jeden muss und wird kommen, aber es muss gegen die große Koalition aller im Bundestag vertretenen politischen Parteien erkämpft werden, die sich dieser Idee bis jetzt verschließen.
Der Grund ist leicht ersichtlich.
Sozial abgesicherte Menschen lassen sich nicht mehr so leicht über soziale Ängste manipulieren, disziplinieren und regieren.
An dieser Stelle möchte ich mich aus der Diskussion verabschieden und danke dir, lieber Volker und dir, lieber Peter für die interessanten und engagierten Beiträge.

Empfehlen möchte ich aus der Vielzahl guter Bücher zum Thema 2 Titel:

1. Götz Werner & Adrienne Goehler,
1000 € Für Jeden,
Freiheit Gleichheit Grundeinkommen
Econ Verlag

2. Anne Allex - Harald Rein (Hg.)
"Den Maschinen die Arbeit...
uns das Vergnügen!"
Beiträge zum Existenzgeld
AG SPAK Bücher
  • 06.11.2017, 13:41 Uhr
  • 1
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wie schön, dass du es kapiert hast
  • 17.10.2017, 12:43 Uhr
  • 0
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Manchmal habe ich das Gefühl, daß manche sogenannte geistige Führungskräfte in der Politik, in ihrer Kindheit zu heiß gebadet wurden und sie des halb eine Matschbirne und kein Hirn haben.
  • 17.10.2017, 10:23 Uhr
  • 4
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Frau Merkel und Innenminister de Maizière sind so gut wie erledigt - nur der harte Kern der CDU Wähler hat das noch nicht gemerkt.
  • 17.10.2017, 09:24 Uhr
  • 6
de Maiziere und Schäuble sind in der neuen Regierung nicht mehr vertreten. Wetten!
  • 17.10.2017, 12:45 Uhr
  • 2
Warum der Job das der 2.te Mann im Staate ist, werde ich nie begreifen. Das ist doch auch nicht mehr als ein Vereinsvorsitzender oder?
  • 18.10.2017, 10:42 Uhr
  • 0
guten Abend, lieber Riese Saftig - Schäuble musste "entsorgt" werden, das war auch unserer Merkel klar.., sie haben ihn halt "hineingehoben" in sein neues Amt.., das schlimmste an dieser Strategie ist:
dass dieser Altmaier jetzt plötzlich Finanzminister werden soll? Ein "nogo" für mich..., ohjeee.., so schlimm wars noch nie.., und ich wähle mit Sicherheit seit 30 Jahren......
  • 18.10.2017, 20:21 Uhr
  • 0
@Angelika - da gebe ich Dir Recht. Der Altmeier sollte Gehimdienstchef werden, damit man ihn nicht hört und sieht.
  • 19.10.2017, 12:10 Uhr
  • 0
@Berhanrd F. - Hausherr im Bundestag und hat das Sagen... was hat er denn zu sagen? "Bitte nehmen sie Platz - ihre Zeit ist abgelaufen - der nächste Redner ist.... - Gestatten sie eine Zwischenfrage - Ich stelle fest, das ist einstimmig ... - die nächste Sitzung wird ... anberaumt!
Das macht auch jeder andere Moderator. Tut mir Leid, ich erkenne seine Macht nicht!
  • 19.10.2017, 12:14 Uhr
  • 0
@Berhard Frank -
Hier seine Aufgaben:
Der Bundestagspräsident repräsentiert das Parlament und damit die Legislative. Er bekleidet nach dem Bundespräsidenten das zweithöchste Amt im Staat. Der Bundestagspräsident steht dem Bundestag vor, wahrt die Rechte des Parlaments und leitet die Plenardebatten gerecht und unparteiisch. Er vertritt den Bundestag nach außen, steht an der Spitze der Bundestagsverwaltung und übt die Polizeigewalt sowie das Hausrecht in den Gebäuden des Parlaments aus. Er wird für die Dauer der Wahlperiode gewählt und leitet die Plenarsitzungen. Verletzt ein Abgeordneter die parlamentarische Ordnung, so kann der Präsident eine Rüge oder einen Ordnungsruf erteilen, das Wort entziehen oder den Abgeordneten für bis zu 30 Sitzungstage von den Verhandlungen ausschließen. Bei der Leitung der Plenarsitzungen wechseln sich der Präsident und die Vizepräsidentinnen und -präsidenten in der Regel alle zwei Stunden ab. Die Leitungs- und Ordnungsgewalt geht dabei jeweils auf den sogenannten amtierenden Präsidenten über.
  • 19.10.2017, 18:08 Uhr
  • 0
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