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SPD euphorisch, weil endlich nicht mehr in Regierung - doch die Menschen tra ...

SPD euphorisch, weil endlich nicht mehr in Regierung - doch die Menschen trauen ihr nichts mehr zu

News Team
18.10.2017, 08:57 Uhr
Beitrag von News Team

Die SPD freut sich derzeit ganz offensichtlich, endlich wieder Opposition machen zu dürfen. Fast schon euphorisch feuern die Sozialdemokraten die drei Parteien einer möglichen Jamaika-Koalition an, eine Regierung zu bilden. Das Kalkül dahinter: endlich wieder ein Profil gewinnen und bei der nächsten Bundestagswahl durchstarten. Bisher aber geht die Rechnung der SPD nicht auf. Zunehmend weniger Menschen als trauen der ehemaligen Volkspartei zu, Probleme lösen zu können.

Nur noch acht Prozent der Bundesbürger glauben, dass die SPD mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden - ein Prozentpunkt weniger als in der Woche zuvor.

Auch die eigenen Leute glauben nicht mehr an die SPD

Selbst von den eigenen Anhängern sind es lediglich 37 Prozent, die der Partei unter ihrem Vorsitzenden Martin Schulz diese politische Kompetenz zutrauen.

Viele trauen keiner Partei etwas zu

Dass die Union aus CDU und CSU mit den Problemen am besten fertig wird, denken hingegen 31 Prozent - darunter 73 Prozent der eigenen Anhänger. 48 Prozent aller Befragten sind davon überzeugt, dass keine Partei die Probleme im Land lösen kann.

SPD bleibt bei 20 Prozent kleben

Im stern-RTL-Wahltrend bleiben die Wahlabsichten der Deutschen vor den Sondierungen für eine mögliche Jamaika-Koalition von CDU/CSU, FDP und Grünen unverändert: Würde am Sonntag der Bundestag neu gewählt, käme die Union wie in der Vorwoche auf 32 Prozent, die SPD auf 20 Prozent. Die AfD bliebe mit 12 Prozent drittstärkste Kraft, die FDP und die Grünen bekämen jeweils 11 Prozent, während die Linke weiterhin bei 9 Prozent steht. Auf die sonstigen kleinen Parteien
entfallen zusammen 5 Prozent. Mit 25 Prozent entspräche der Anteil der Nichtwähler dem bei der Bundestagswahl am 24. September.

Merkel nach wie vor klar vor Schulz

Könnten die Wahlbürger ihren Kanzler direkt wählen, würde sich mit 48 Prozent nach wie vor knapp die Hälfte für Angela Merkel entscheiden - darunter 92 Prozent der Unionsanhänger. Beliebter als Martin Schulz, der bei einer Direktwahl auf 20 Prozent käme, ist Merkel bei den Anhängern von FDP (57 Prozent) und Grünen (46 Prozent). Aber auch Wähler der Linken (26 Prozent), der SPD (21) und der AfD (17) würden für sie stimmen. Keinen der beiden würden 32 Prozent aller Befragten
wählen.

16 Kommentare

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Die Bundes-SPD wurde von Typen wie Schröder, Münte und Steinbrück kompromittiert- das waren keine echten Sozialdemokraten, sondern falsche Fuffziger- auch Herr Clement!
  • 31.10.2017, 11:31 Uhr
  • 0
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Titelbild: Das Gesicht eines Verlierers.
  • 25.10.2017, 22:49 Uhr
  • 1
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Die Wahlen in NiSa und im Bund haben m.E. eines bewiesen: Nämlich, dass die SPD Wahlen gewinnen kann mit pragmatischer Politik, wie Scholz in HH und Weil in NiSa. und Wahlen haushoch verliert, wenn sie linken ideologischen Quark breit tritt, wie in SH, NRW und im Bund.
Ob die aber noch was dazu lernen mit dieser abgehalfterten Gang, wage ich zu bezweifeln.
  • 18.10.2017, 20:15 Uhr
  • 1
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ich habs sowieso nicht verstanden..., was sollte diese Überschrift? dreimal in sich selber "verschwurbelt" oder so.... Wer schreibt sowas bei wize-life?
  • 18.10.2017, 19:48 Uhr
  • 3
Wahrscheinlich von der CDU bezahlte Redakteure!
  • 19.10.2017, 18:20 Uhr
  • 4
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Hier versucht die WIZE-Redaktion wieder einmal die Meinung zu manipulieren. Sie jubelt wieder über die Umfragewerte der CDU/CSU und von Frau Merkel und haut auf Martin Schulz herum.
Die Wahlen sind vorbei! Nur noch eine Anwerkung: Warum habt ihr nicht das Wahlergebnis aus Niedersachsen erwähnt, wo Frau Merkel mit ihren Truppen sich eine blutige Nase geholt hat?

Wenn die neue Regierung steht und der Bundestag seine Arbeit aufnimmt, dann wird wieder Leben in der Bude sein und darüber zu diskutieren, das lohnt sich allemal!
  • 18.10.2017, 11:05 Uhr
  • 3
servus Riese - diese neue Regierung, wenn die mal jemals zustande kommen könnte....., wird eine weitere Lüge an uns Wähler sein.., was bin ich gespannt, was aus diesem "Ministerschachern" rauskommt - denn es geht hier nicht um die Meinung der Wähler, sondern nur um die Kohle der Minister...,
oder glaubst Du wirklich, dass da ein Funken Ehrlichkeit an diesen sogenannten "Sondierungsgesprächen" dran ist? Wer glaubt wirklich, dass hier diskutiert wird, dass die Wähler dieser BTW berücksichtigt werden? Ich lach mich schäppig - vor allem die Teilnehmer, die da ja teuer nach Berlin transportiert wurden, lassen mich nur den Kopf schütteln.....
mir reicht schon der Name "Claudia Roth".
  • 18.10.2017, 19:53 Uhr
  • 3
Angelika - ich kann deinen Ärger nachvollziehen. Aber wenn z.B. die Grünen Claudia Roth und Jürgen Trittin nicht mitnehmen, dann können diese auch ihre Anhänger in der Partei nicht aufhetzen.
... es geht um Posten und Macht. Der Wähler ist wieder mal der gelackmeierte. Das aber zieht sich durch alle Koalitionäre gleichermaßen.
  • 19.10.2017, 18:24 Uhr
  • 1
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Die Menschen werden sich wieder an Menschen orientieren - und nicht mehr an Partei-Programmen. Und die Politiker werden sich daran orientieren müssen.
  • 18.10.2017, 09:35 Uhr
  • 3
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Und das wird sich die nächsten 10 Jahre auch nicht ändern...

JAMAIKA heißt es für die Zukunft - neue Projekte, Digitalisierung - Zukunft der jungen Generation - Einwanderungsgesetze, damit 7 Millionen frei werdende Arbeitsplätze der Babyboomer, wenn sie in Rente gehen, kompetent besetzt werden können.

Umverteilungsorgien irgendwelcher Parteien wird es nicht mehr geben - dafür wird auch die jüngere Generation Sorge tragen - denn sie werden die politische Kraft und Macht der Zukunft sein; sie finden sich im WWW und in der Globalisierung am besten zurecht...
  • 18.10.2017, 09:33 Uhr
  • 1
was für ein genialer Beitrag!!!
  • 18.10.2017, 19:54 Uhr
  • 2
Angelika ist nur destruktiv und bringt keine eigenen Ideen ein.
  • 19.10.2017, 18:20 Uhr
  • 2
Es hilft nichts. Jetzt in der Opposition mit dem Ladenhüter Andrea Nahles einen auf Angriff zu machen, wenn sie vorher die unsoziale Groko Politik als Arbeitsministerin mitgetragen hat, glaubt der SPD kein Mensch.
Es geht nur mit einem tiefgreifenden Wandel von der neoliberalen Partei, die mit der CDU um die unsozialere Politik konkurriert hat, hin zu einer Partei, die glaubhaft Politik für die kleinen, abhängig arbeitenden Leute macht.
Die alte Schröder-Seilschaft in der Partei muss entmachtet werden und so Figuren wie Gabriel, Steinmeier, Steinbrück , Schulz etc. in Rente geschickt werden.
Sich an die neoliberale CDU anzupassen ist ein Selbstmordkurs für die SPD, weil dann die Leute lieber das Original wählen.
Auf jeden Fall muss sich die Partei auf ihre linken Wurzeln besinnen und junge und linkere Kräfte ans Ruder bringen, die eine glaubhafte gesellschaftliche Alternative formulieren könnten zum wirtschaftshörigen neoliberalen "Weiter so" der Merkel´schen CDU.
  • 19.10.2017, 21:20 Uhr
  • 1
Nach der Wahl ist vor der Wahl.
Und keiner schreibt das Abschaffen von Zinseszins auf seine Fahne, außer einer!
informieren auf YOUTUBE, oder
www.verfassunggebende-versammlung.com
www.deutsche-mitte.de
Christoph Hörstel
Andreas Popp
Dirk Müller
Dr. Rath
Prof.Hamer
Ken FM
Prof. Wilhelm Hankel
Willy Wimmer
Volker Pispers
und viele andere.
  • 19.10.2017, 22:10 Uhr
  • 1
Manfred, was hat dein Zins-Unsinn mit dem Niedergang der SPD zu tun?
  • 20.10.2017, 16:48 Uhr
  • 0
Direkt nicht aber indirekt.
Sorry, diente nur als Hinweis auf Christoph Hörstel.
  • 20.10.2017, 20:03 Uhr
  • 0
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