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"Jamaika ein Luftschloss"?

29.10.2017, 17:12 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

FDP und CSU verbünden sich gegen Grüne
Lindner: "Dann bleibt Jamaika ein Luftschloss" Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner stellt in "Bild am Sonntag" eine Jamaika Koalition infrage und fordert substantielle Zugeständnisse der Grünen: "Mit der unbegrenzten Ausweitung des Familiennachzugs und einem überhasteten Kohleausstieg ohne Ersatzenergie würde man Protestwähler in die Arme der AfD treiben, statt sie von dort zu holen. Wenn die Grünen sich bei den zukünftigen Gesprächen nicht bewegen, bleibt Jamaika ein Luftschloss." Lindner kritisierte die Grünen "Maximalforderungen": "Mit den grünen Plänen droht eine Überforderung bei der Integration, unsichere Energie, neue Schulden und die finanzielle Überlastung der Mittelschicht." CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt verlangte in "Bild am Sonntag" ebenfalls ein Entgegenkommen der Grünen als Voraussetzung für Jamaika: "Ohne eine klare Entscheidung zur Begrenzung der Zuwanderung und zum weiteren Aussetzen des Familiennachzugs würde Deutschland ein vollkommen falsches Signal in die Welt senden, was zwangsläufig wieder zu steigenden Flüchtlingsbewegungen führen würde. Wenn die Grünen bei ihrer Position bleiben, wird eine Regierungsbildungung zur "Frage vonnationaler Bedeutung": "Die Grünen müssen endlich verstehen, dass es hier um unser ganzes Land geht und nicht um die Prenzlauer-Berg-Mentalität der Wohlstandsgrünen." Quelle; Bild am Sonntag
Die Grünen, die kaum jemand gewählt hat und die in der Regierung darum nichts zu suchen haben, stellen sich quer. Es ist einfach falsch, eine Partei mit regieren zu lassen, die nur als Quotenfüller dienen soll. Ich sehe schon Özdemir als Außenminister, ein schlechter Witz Nun glauben die Grünen, dass sie endlich den Familennachzug durchsetzen können, um damit für eine Million junger Männer für jeden im Schnitt 6 Angehörige her zu holen Das bedeutet für Deutschland, ca. 6 Millionen Menschen wandern in unser Sozial System ein, brauchen Sprach- und Integration Unterricht, obwohl sie sich gar nicht integrieren wollen, sie bleiben unter sich, wie uns die Vergangenheit und Gegenwart gelehrt hat und brauchen uns nur als Geldgeber. Dabei schreibt das Gesetz vor, dass man für seinen Familiennachzug selber sorgen muss, wieder handelt man gegen bestehende Gesetze Man kann nur hoffen, dass diese grünen Deutschland Hasser Partei, auf der Strecke bleibt. Diese grüne Partei die noch dazu Deutschland hasst, sollte verboten werden. Aber dafür möchte man lieber die AFD verbieten. Alles Linke ist geschützt von der Presse und der Politik. Jamaika ist wohl eher als Haus des Grauen zu bezeichnen Machen wir endlich Schluss mit dieser unsäglichen Vorstellung. Dieser Zirkus mit den Grünen ist einfach unwürdig. Mehr als 90 Prozent der Wähler wollen diese Gesinnung nicht in der Regierung. Es ist die Zeit für Neuwahlen und dann ist die Möglichkeit, auch dem Willen des Volkes bei der Regierungszusammenstellung mehr Respekt zu zollen. Ich kann nur auf Neuwahlen hoffen, denn mit diesen in sich selbst verliebten und total überschätzten Grünen kann man keine Regierung bilden. Sie sind unser Unglück in Sachen Migration, völlig an der Wirklichkeit vorbei. Das darf man nicht zulassen. In jeder Talkshow, zuletzt die Künast, wird deutlich, wie unverantwortlich und schädigend sie denken. Nun sind sie wegen der AfD wieder nach oben gespült worden , Merkel denkt, sie kann sie lenken und lässt sich klammheimlich ihre Desaster Politik von 2015 bestätigen. Beide sind unhaltbar geworden. Die Hoffnung liegt bei der FDP und bei der Opposition als AfD, und wenn es nur für eine Legislaturperiode ist, damit die Parteien gewarnt sind Und die SPD mit Schulz? Ja die ist auch so zum Untergang verdammt. Der hier von mir veröffentliche Text, könnte bei einigen Lesern mit festgefahrener oder eingeschränkter Sichtweise, starke Erregungen oder Gefühle auslösen. Bei nachfolgenden Verwirrungen oder geistigen Auswirkungen sowie Ergüssen hafte ich nicht. Wenn unsere Demokratie bestehen soll, muss es auch möglich seine kritischen Kommentare auch auf Wize.life zu schreiben. Ansonsten droht früher oder später der Aufstand des Volkes. Das ist eine geschichtliche Wahrheit.

45 Kommentare

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Das Ergebnis der jüngsten Umfrage zu diesem Thema steht im Internet.
  • 06.11.2017, 20:07 Uhr
  • 0
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Hallo Nikolaus,
über die ökologischen Schäden, die grüne Politik anrichtet, darf nicht diskutiert werden. Ich mache es aber trotzdem zur Energiewende:
Meinen Beobachtungen nach haben das Insektensterben und der Vogelschwund erst vor etwa 5 Jahren eingesetzt und zwar mit dem Atomausstieg und Energiewende. Die von den Grünen letztendlich erkämpfte Energiewende aus nachwachsenden Rohstoffen hat hier zu einer totalen „Vermaisung“ der Landschaft geführt, ich sehe hier auf den Ackerflächen nach der Verdoppelung des Maisanbaus nur noch Mais, anderswo ist es der Raps, jede Biodiversität ist verloren gegangen. Bei der Biogasgewinnung gibt es große Mengen Gülle, die ausgebracht werden muss . Herr Ulrich stellt aber die Bauer wegen der Gülleanwendung an den Pranger. Der Mais ist aber eine sehr spät wachsende Pflanze, er hat ohne Pflanzenschutzmittel keine Chance, sich gegen die Unkräuter zu behaupten. Hier wird dann vor der Aussaat Glyphosat eingesetzt, eine weitere Spritzung ist nicht notwendig. Sie aber fahren seit Jahren eine Hetzkampagne gegen Glyphosat, obwohl es von allen Fachleuten als das ungefährlichste Pflanzenschutzmittel eingeschätzt wird, das sich zudem noch in wenigen Tagen abbaut. Alle Risikobewertungsinstitute dieser Welt, die WHO und das UBA stufen dieses Mittel als ungefährlich ein. Wenn Glyphosat verboten werden sollte, wird es durch gefährlichere Mittel ersetzt werden. Glyphosat wird aber immer auch noch als Vorerntebehandlung eingesetzt, um einen gleichmäßigen Reifegrad zu bekommen. Das Getreide oder die Kartoffeln werden dann in nur wenigen Tagen später geerntet, das sollte sofort verboten werden! Warum ziehen wir hier nicht an einem Strang? Mutig fordert Herr Ulrich auch ein Verbot von Neonicotinoide, lieber Herr Ulrich, die sind schon lange verboten, sie sind nur als Beizmittel zugelassen.
Die Umstellung der Energieerzeugung auf nachwachsende Rohstoffe verursacht auch an anderer Stelle schwere ökologische Schäden. In Indonesien und Malaysia wurden inzwischen 9 Millionen ha Regenwald abgeholzt für die Kokospalme, knapp die Hälfte des Palmöls ist für Biokraftstoffe. Bis 2025 sollen hier 25 Millionen ha Regenwald abgeholzt werden für die nachwachsenden Rohstoffe. Sie feiern den Atomausstieg als ihren Triumpf, von den ökologischen Schäden reden Sie nicht. Stattdessen stellen Sie die Bauern an den Pranger, die Ihre ideologischen Vorgaben umsetzen müssen. Wir haben jetzt einen Anteil der Ökoenergie an der gesamten Energieerzeugung von etwa 30%, Sie wollen aber 100%. Gleichzeitig wollen Sie aber die ganze konventionelle Landwirtschaft auf Ökolandwirtschaft umstellen. Unsere Agrarwissenschaftler beziffern die Flächeneffizienz der Ökolandwirtschaft zur konventionellen auf 45%, das Humboldt-Forum auf 51%. Wo wollen Sie die ganzen benötigten Agrarflächen für die Verwirklichung Ihrer ideologischen Träumereien herbekommen? Ihr Vorschlag, die Menschen sollen den Fleischkonsum halbieren. Nur haben sie dann bei der Ökolandwirtschaft ein Problem. Die konventionelle Landwirtschaft kann ohne Tiere wirtschaften, die Ökolandwirtschaft nicht. Hier wird auf Mineraldünger verzichtet und die Ökolandwirtschaft braucht die tierischen Exremente zum Düngen. Was ist mit dem Hunger in der Welt, der zwar reduziert worden ist, aber 870 Millionen Menschen leiden immer noch Hunger. Die Bevölkerung in Afrika soll laut UN von jetzt 1,2 Milliarden bis 2050 auf 2,4 Milliarden und bis 2100 auf 4,4 Milliarden wachsen. Die Pläne der Grünen, die Energieerzeugung auf nachwachsende Rohstoffe und die Landwirtschaft auf Öko umzustellen, würde zu einer Megakatastrophe führen. Milliarden müssten verhungern!
  • 03.11.2017, 17:57 Uhr
  • 3
  • 05.11.2017, 23:02 Uhr
  • 0
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Ist nicht das Bermudadreieck gleich um die Ecke von Jamaika?
Ach ne - da ist ja noch Kuba dazwischen.
  • 01.11.2017, 18:57 Uhr
  • 0
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Schon erstaunlich mit wie viel Nichtwissen manche glauben, wie Politik funktioniert. Hoffentlich kommen Sie nie in die Gefahr, über Menschen bestimmen zu dürfen.
  • 31.10.2017, 15:39 Uhr
  • 1
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Jamaika ist der primitive Versuch, gescheiterte Altpolitiker der Gruppe " Weiter so" auf ihren Pöstchen zu belassen. Er wird scheitern. Besser wäre Bahamas oder Neuwahlen. Schwarz-Gelb-Blau würde auch dem Mehrheitswillen der Bevölkerung und dem tatsächlichen Wahlergebnis gerechter werden.
  • 31.10.2017, 12:06 Uhr
  • 3
Das Ergebnis der jüngsten Umfrage zu diesem Thema steht im Internet. Gleiches Wahlergebnis und ein kleines Minus bei der Grünen.
  • 06.11.2017, 20:12 Uhr
  • 0
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Es ist schlimm, wenn sich die Parteien nicht einigen können!
  • 30.10.2017, 13:53 Uhr
  • 1
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Diese Demokratie, die wir haben, hat so langsam ausgedient. Es ist Zeit für neue Ideen. Ich möchte mich nicht für eine Partei für die nächsten 4 Jahre entscheiden müssen und Teile des Parteiprogrammes damit durchwinken, obwohl ich nicht dafür bin. Es gibt bereits Bestrebungen seitens der Wissenschaft, des auf Machbarkeit zu untersuchen:

http://www.unireport.info/68768328/U...rt_5-17.pdf
  • 30.10.2017, 08:24 Uhr
  • 1
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
27.10.2017
Es knirscht, stockt und riecht schwer nach Krise bei den Verhandlungen zu Jamaika. Die Bilanz nach der ersten ECHTEN Verhandlungswoche ist verheerend: kaum richtige Entscheidungen. Und wenn, dann werden diese auch noch unterschiedlich ausgelegt!

28.10.17
"Wir werden nicht in eine große Koalition eintreten", bekräftige der SPD-Vorsitzende Martin Schulz in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wenn die schwarze Ampel scheitert, wird es Neuwahlen geben müssen. Die Verantwortung dafür müssten dann Frau Merkel, Herr Seehofer, Herr Lindner und Herr Özdemir tragen."

29.10.17
Lt. Medienberichten werden mit gegenseitigen Vorwürfen und dem Festhalten an roten Linien in zentralen Themen die Jamaika-Unterhändler in die nächste Sondierungswoche gehen. Die kleine Runde von CDU, CSU, FDP und Grünen berät am Montag zunächst Bildung und Digitales, dann Arbeit, Rente, Gesundheit und Pflege sowie Inneres und Recht. Am späteren Nachmittag will die große Gruppe mit mehr als 50 Teilnehmern eine Zwischenbilanz zum bisherigen Stand der Dinge ziehen.

Ich sehe schwarz!
  • 29.10.2017, 20:05 Uhr
  • 3
Ich sehe braun.
  • 30.10.2017, 11:27 Uhr
  • 0
@Oskar - Das was Du hier schreibst, steht in jeder Zeitung und wir hören auch Nachrichten.
Deine wichtigste Aussage: Ich sehe schwarz!
Warum nicht!? Ich nenne das Mangel an Ideen und Kompromissbereitschaft.
  • 30.10.2017, 11:40 Uhr
  • 3
Ich habe die nach meiner Meinung „richtigen“ Zeitungsberichte zu dem Thema als „Begründung“ für meine abgegebene Kurz-Wertung „ich sehe schwarz“ wiederholt und brauche dafür keinen „Zensur- bzw. Verbesserungshinweis“.
  • 30.10.2017, 13:07 Uhr
  • 1
Ach so, du stehst über allem.
Schön zu wissen.
  • 30.10.2017, 13:35 Uhr
  • 1
Oskar sieht schwarz! Danach sieht es die "Schwarzen", also CDU/CSU als Sieger der Koalitions-Verhandlungen.
Vielleicht hat er unabsichtlich die Prognose getroffen, dass Mutti sich mal wieder durchsetzt.
Es könnte aber auch eine Minderheiten-Regierung mit 2 oder 3 Parteien geben, die sich im Bundestag wechselnde Mehrheiten sucht. Das wäre nicht uninteressant, da wir dann endlich mal wieder spannende Debatten hören würden.
  • 30.10.2017, 14:25 Uhr
  • 2
Mit meiner Wertung "Ich sehe schwarz" bin ich auf die Themaüberschrift "Jamaika ein Luftschloss?" dieses Berichtes eingegangen und meine, dass das Projekt wohl scheitern wird.

Was ich sonst von dem derzeitigen Politprocedere "Jamaika" halte, ist aus meinem Themenbericht vom 22.10.17 mit dem Titel "Regierungsbildung" zu entnehmen.

Man könnte auch sagen: "Abwarten und Tee trinken"!
  • 30.10.2017, 15:45 Uhr
  • 0
Oskar, wo bleibt Dein Humor? Ich habe geschrieben "unabsichtlich die Prognose getroffen".
Übrigens können wir von den Verhandlungen halten was wir wollen. Das hat keinen Einfluss auf das Ergebnis.
Die Wähler wollten es so und wir werden das Ergebnis akzeptieren müssen.
Demokratie ist nun mal kompliziert, aber es gibt keine bessere Regierungsform. Ich glaube, der Kriegsherr Churchill hatte das so ähnlich formuliert.
  • 30.10.2017, 16:31 Uhr
  • 1
o. k.
  • 30.10.2017, 16:40 Uhr
  • 1
  • 30.10.2017, 17:08 Uhr
  • 1
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Ja, das ist ein echtes Dilemma, für alle Beteiligten.
Ich finde es schon ungerecht, dass 3 Parteien, die sich hinsichtlich der Zahl ihrer Anhänger ziemlich unterscheiden - die Grünen haben etwa ein Viertel der Stimmen, die die CDU erhalten hat - gleiche Ansprüche haben.
So sollte den Grünen nur ein Ressort zugesprochen werden und der CDU 4. Sie sollten auch Dreiviertel ihres Programms aufgeben müssen, um dem Wählerwillen in etwa zu entsprechen.

Natürlich sollten sich CDU/CSU mit ihrem Programm in einer solchen Koalition durchsetzen.

Der Wählerwille sollte doch wenigstens im Ansatz erkennbar bleiben.
  • 29.10.2017, 17:28 Uhr
  • 5
Ich kann da beim besten Willen keinen Wählerwillen erkennen.
Auf der anderen Seite mal so gefragt: wie stellt man eigentlich den Wählerwillen fest?
  • 29.10.2017, 22:14 Uhr
  • 1
Indem man den Wähler wählen lässt.
Auch die mangelnde Wahlbeteiligung zeigt natürlich den Wählerwillen an.

Es ging mir einfach um die anspruchsvollen Forderungen der Partei, die die geringste Zahl an Stimmen erhalten hat.
  • 30.10.2017, 08:45 Uhr
  • 3
Davon lebte die FDP jahrzehntelang sehr gut.
  • 30.10.2017, 11:28 Uhr
  • 3
Wählerwille? Auch die kleinen Parteien haben ihr Programm wählen lassen. Also haben sie auch das Recht und Pflicht sehr verantwortungsvoll mit ihren Wählern umzugehen. Ob 10 Prozent oder 30 Prozent, das ist relativ egal.
  • 30.10.2017, 11:42 Uhr
  • 1
Nein, Riese, das finde ich nicht 'egal'. 30 % Wählestimmen sind mehr wert als 8 %.
Natürlich sollen die Grünen für ihre WÄhler kämpfen, aber schließlich sollten sie sich etwas BESCHEIDENER verhalten.

Falls nicht, könnten wir doch gleich alle Wahlen abschaffen.
  • 30.10.2017, 12:22 Uhr
  • 3
'Nach der Wahl ist vor der Wahl' - Dieser Spruch gilt auch schon jetzt. Die Partei, die es bei den Sondierungsgesprächen, den Koalitionsverhandlungen, und vor allem in der nachfolgenden Regierungszeit schafft, ihre Vorstellungen einer Regierungspolitik für die nächsten vier Jahre - auch gegen eine mögliche Mehrheit der anderen Koalitionäre - durchzusetzen und die dabei die Wünsche möglichst vieler Wähler erfüllt, hat gute Chancen, bei der nächsten Wahl ihren Stimmenanteil erheblich zu erhöhen.
In vier Jahren also werden wir sehen, welche Partei dabei am erfolgreichsten war.
  • 30.10.2017, 13:57 Uhr
  • 2
@Edit ST - Mathematisch heißt das, das bei 30% Wählerstimmen, immerhin 70% dagegen gestimmt haben. Es handelt sich also nur um eine relative Mehrheit.
Wenn ich als kleine Partei auch eine relative Mehrheit habe, dann will ich mich auch in der Koalition wiedererkennen. Was nutzt mir z.B. 8% der Umweltziele, wenn es mein Hauptwahlkampfthema war?
Leben und leben lassen - faire Kompromisse sind gefragt, da spielt die Parteigröße überhaupt keine Rolle.
  • 30.10.2017, 17:30 Uhr
  • 1
Nun, Riese, bei 8% Wählerstimmen haben sich 92% g e g e n dieses Parteiprogramm ausgesprochen.
Fairness muss schon sein!

Deshalb bleibe ich auch bei meiner EInstellung, dass in d i e s e r Koalition tatsächlich die CDU ein programmatisches Übergewicht haben sollte, so wenig ich diese Partei sonst schätze

Sonst hätten Wahlen ja gar keinen Sinn mehr, wenn man die Anteile nicht beachtete!
_______
Dass ich das Ganze als Desaster ansehe, ist dir vielleicht unbekannt.
Ich gehe davon aus, dass die nächsten 4 Jahre für Deutschland eine einzige Katastrophe sein werden, egal wer sich zu den Regierenden zählt.
  • 30.10.2017, 18:28 Uhr
  • 3
Edit - Natürlich kannst Du bei Deiner Meinung bleiben. Doch auch Du hörst von den möglichen Koalitionsparteien, wir verhandeln nur auf Augenhöhe. Und das heißt: Wir lassen uns nicht über den Tisch ziehen!
Nochmals: Wenn eine kleine Partei mit einer Forderung einer größeren Partei überhaupt nicht klar kommt, dann heißt das entweder die Koalitionsgespräche sind vorbei, oder aber die größere Partei macht Zugeständnisse.
Es ist nicht einfach 4 Parteien unter einen Hut zu bekommen, doch ich bezeichne das als Kunst, wenn es klappt.
Und das hat Sinn!
  • 31.10.2017, 15:48 Uhr
  • 1
Riese, alle Parteien werden im Laufe der Zeit von ihren Maximalforderungen abrücken müssen, darüber besteht gar kein Zweifel.- Wer dabei die meisten Federn lassen wird, sind die Grünen.

Da es aber nicht viel zu verteilen gibt - 30 Milliarden für 4 Jahre -, könnte es auch durchaus sein, dass man sich nur auf eine einzige Aufgabe konzentrieren wird und andere wichtige Angelegenheiten einfach unter den Tisch fallen müssen - im Namen der heiligen Kuh, der Schwarzen Null.

Vielleicht wird das die BILDUNG sein, da hapert es ja am meisten. Und da sind sich ja alle einig.

Sozusagen eine Schmalspur-Politik für die nächsten 4 Jahre.

Lassen sich aber Probleme auf Eis legen? Z.B. das Flüchtlingsproblem, das Sicherheitsproblem, die Rente, der Pflegenotstand ... die Quadratur des Kreises ist sicher einfacher als diese Situation.
  • 31.10.2017, 17:55 Uhr
  • 1
Das Beste wäre eine Minderheitsregierung der CDU/CSU evtl. mit der FDP, dann hätten wir die FDP bei der nächsten Wahl wieder los, weil sie von Mutti umarmt und erdrückt werden. Das klassische Beispiel sehen wir ja wie es der SPD ergangen ist.
  • 31.10.2017, 18:00 Uhr
  • 4
Am Sonntag bei Wein kam man sich wieder näher. Flüchtlinge und Klima werden ausgeklammert!

Eine Minderheitsregierung fände ich auch wesentlich besser, aber aus anderen Gründen.
Da würde man sich in puncto Flüchtlinge einigen können, vielleicht sogar ein Einwanderungsgesetz e n d l i c h einbringen können - und Klimaschutz wird vertagt und vertagt und ist sowieso schon viel zu spät.
  • 31.10.2017, 18:43 Uhr
  • 3
"Klimaschutz" erledigt sich gerade eh von ganz alleine:
http://ruhrkultour.de/der-klimawande...bald-gehen/
  • 01.11.2017, 18:58 Uhr
  • 1
Es könnte so kommen, daß sich Klimaschutz schon bald selbst erledigt. Es soll Städte geben, die ihre Strasse höher legen und ihre Häuser auf Pfeiler stellen, um den ständig steigenden Wasserfluten zu entgehen - ob es einen Wert hat?
  • 02.11.2017, 19:30 Uhr
  • 1
Es gibt einen Theosophie-Kreis um Dr. Mau in Canada, die davon ausgehen, dass es Sicherheit nur in sehr hoch gelegenen Gebieten geben wird.
Der Zeitrahmen ist ca. 30 Jahre.
  • 02.11.2017, 21:09 Uhr
  • 1
Guten Abend Edith, was sind schon 30 Jahre? Je nach Alter sehr viel, für junge Menschen auf jeden Fall erlebbar.
  • 02.11.2017, 23:47 Uhr
  • 1
Ja, das Abschmelzen der Gletscher soll innerhalb von Stunden geschehen, und der Meeresspiegel erhöht sich entsprechend schnell.
Von England soll nur Schottland übrig bleiben, und die norddeutsche Tiefebene verschwindet ebenfalls.
Ich schreibe das, Peter, aber ich möchte das alles selber gar nicht glauben.
  • 03.11.2017, 13:42 Uhr
  • 0
Na ja, die letzten 100 Jahre ist der Meeresspiegel um 1,5 mm pro Jahr angestiegen. Jetzt hat es sich rasant gesteigert, auf so zwischen 1,7 und 2 mm pro Jahr. Das macht in 100 Jahren immerhin 20 cm aus, wenn der Anstieg wirklich so weitergeht. Mannomannomann, worüber regt man sich denn eigentlich auf?
  • 03.11.2017, 14:46 Uhr
  • 0
Zumal, wenn man sich im Vergleich dazu den Anstieg seit dem Ende der letzten Eiszeit ansieht: Da waren es immerhin 120 Meter!
  • 03.11.2017, 14:48 Uhr
  • 0
Ein durchschnittlicher Anstieg der Meeresspiegel um mindestens einen Meter ist der Nasa zufolge in den kommenden 100 bis 200 Jahren unvermeidlich. Dann ist u.a. Singapur, manche Inselparadiese und auch ein Teil von Eurpoa verschwunden. Mich juckt das nicht und die Politiker anscheinend auch nicht, also geben wir unserem Nachwuchs keine Chanche. Ab zum Mars!
  • 04.11.2017, 10:20 Uhr
  • 2
Prognosen sind eine schwierige Sache. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.

Mark Twain, 1835-1910
  • 04.11.2017, 18:43 Uhr
  • 0
OK, selbst wenn es zu einem Anstieg um 1 Meter kommt: Die Niederländer haben schon erfolgreich höhere Deiche gebaut. Und Korallenriffe sind in der Lage, bis zu 10 cm pro Jahr zu wachsen.
  • 04.11.2017, 18:45 Uhr
  • 1
Es darf ja jeder seine Zukunft selber voraussehen und gestalten
  • 04.11.2017, 19:35 Uhr
  • 2
@Rudolf K. - Mark Twain (1835 – 1910), was an American writer, humorist, entrepreneur, publisher, and lecturer.
Mark Twain lebte in einer Zeit, da war der Bikini noch nicht erfunden! Außerdem war er ein großer Humorist, also bitte seine Aussagen nicht allzu ernst nehmen.
Er sagte auch: Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
  • 09.11.2017, 15:40 Uhr
  • 1
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