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Altkanzler Schröder: "Können froh sein, einen Putin zu haben"

Altkanzler Schröder: "Können froh sein, einen Putin zu haben"

News Team
16.11.2017, 09:12 Uhr
Beitrag von News Team

Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) kritisiert in einem Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT die westlichen Sanktionen gegen Russland infolge der Krim-Krise.

Er beschuldigt die Regierung der Ukraine dafür, „Krieg gegen den Donbass“ zu führen. Die Vorstellung, dass Russland die baltischen Länder annektieren wolle, bezeichnet Schröder als „absurd“. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bescheinigt der Altbundeskanzler und Aufsichtsratschef des russischen Rosneft-Konzerns ein hohes Maß an Rationalität. „Verglichen mit dem US-Präsidenten können wir froh sein, einen Putin zu haben“, so Schröder.


Schnauze halten

Er hofft zudem, auch in Zukunft Verhandlungen mit der türkischen Regierung zu führen. „Ich hoffe, hier und da noch vermittelnd hilfreich sein zu können“, sagt Schröder der ZEIT. Vor einigen Wochen hatte Schröder im Fall des deutschen Menschenrechts-Aktivisten Peter Steudtner mit der türkischen Regierung verhandelt und war an dessen Freilassung beteiligt. Über seine Verhandlungstaktik und den Inhalt der Gespräche habe Schröder mit niemandem gesprochen, sagt er. Es gelte: „Schnauze halten.“ Wer über seine Tätigkeit rede, „ist als Vermittler raus“.

31 Kommentare

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Stimmt,
mit Russland verbindet uns mehr als mit den Amis.
Das kann man am Beitrag von George Friedman (CIA) erkennen.
Warum steht die NATO an der russischen Grenze?
Nur eine Aktion wie 9/11 und der 3. WK. ist fertig!
Willy Wimmer ist auch sehr interessant!
  • 18.11.2017, 21:17 Uhr
  • 1
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Über Schröder mag man denken, was man will.
Die Russland-Sanktionen waren und sind aus meiner Sicht ein Fehler auf der ganzen Linie - schaden der deutschen und europäischen Wirtschaft - natürlich auch Russland - aber bringen nix als Schaden für alle Seiten!
  • 18.11.2017, 19:19 Uhr
  • 1
Wenn Schröder nicht Deutschland aus dem Irakkrieg herausgehalten hätte, wäre die Presse nicht so über ihn hergefallen und das negative Urteil über sein politisches Wirken sicher positiver und realistischer. Die Gaslieferungen von Russland und den Bau der Pipeline, machen uns nicht nur von" einem" Energielieferanten abhängig und das ist manchen gar nicht Recht.
  • 19.11.2017, 12:19 Uhr
  • 0
...und die meisten Politiker haben Nebeneinkommen ( Lobbyisten ?), die nicht nachvollziehbar sind. Das muss man nicht gutheißen, nur das wird diese Tatsache auch nicht ändern. Störend ist, dass er seit dem Irakkrieg extrem kritisiert wird, während andere Narrenfreiheit haben.
  • 19.11.2017, 12:27 Uhr
  • 0
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Er ist zwar ein Sozi,aber in diesem Fall hat er Recht.Ohne die Russen geht gar nichts.
  • 16.11.2017, 15:26 Uhr
  • 3
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Wes Brot ich esse, dessen Lied ich sing! Schröder wird von den Russen bezahlt, also ist er ein Lobbyist.
2015 lebten 19,2 Millionen Russen und damit 13,4 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Das Existenzminimum lag zuletzt bei 9452 Rubel pro Monat (nach aktuellem Kurs rund 122 Euro) und damit bei einem Viertel des Durchschnittslohns.
  • 16.11.2017, 12:34 Uhr
  • 1
Guten Tag Digger,
Deine Ausführungen stimmen zwar, dann mußt Du auch gleich dazu schildern, daß die Mieten, Grundnahrungsmittel genau so preiswert sind. Wir haben zwar gute Löhne, solange wir im Berufsleben stehen, dafür sind die Wohnungen oftmals überteuert wie auch die kommunalen Abgaben und die Grundnahrungsmittel. Für viele Rentner und Familien sind viele Dinge unerschwinglich. Auch in dem reichen Deutschland leben viele Menschen unter Brücken!
  • 16.11.2017, 12:40 Uhr
  • 2
Natürlich ist es eine Schande, dass ~ 800.000 Menschen in Deutschland keine Wohnung haben. ~ 400.000 davon sind Flüchtlinge.
Hier wird aber über Russland diskutiert. Dort sind ~ 16 Millionen Menschen arm, was Putin verantworten muss.
Also komm mir nicht mit preiswerten Mieten etc., denn mit 250,00 Euro (umgerechnet) kann man sich kaum ernähren bzw. eine Wohnung mieten.
Das Land ist, bis auf seine Kriegsrüstung, völlig verarmt.
  • 16.11.2017, 16:37 Uhr
  • 1
Hallo Digger, diese Verarmung wirst Du auch bald in dem so reichen Deutschland feststellen können. Vielleicht erleben wir es noch, daß Merkel und Schäuble vor dem Kadi sich verantworten müssen. Unrecht bleibt Unrecht gleichgültig wie man es verkleidet, daß die beiden nicht koscher sind wird sich bald zeigen. Wie heißt es so schön Lügen haben kurze Beine und die Wahrheit kommt irgendwann immer ans Licht. Übrigens haben wir in D 3,2 Millionen verarmte Menschen ohne die Hartz IV Bezieher. 800.000 wäre eine zu gute Anzahl.
  • 16.11.2017, 18:01 Uhr
  • 2
Peter Hilbert, die zwei genannten Personen kommen ungeschoren davon und du wirst sehen wie schnell die mit den verlogenen kurzen Beinen davon laufen.Die werden die nächste Zeit Deutschland skrupellos noch weiter ausbeuten und verarschen.
  • 16.11.2017, 18:30 Uhr
  • 1
Guten Abend Harald,
es mag oder kann so sein, nur für mich sind das arme Würstchen - denn eines Tages wird man nur noch Hohn, Spott und Schande über sie ausschütten.
  • 16.11.2017, 19:00 Uhr
  • 0
Ich erinnere: Es geht hier um Russland.
  • 16.11.2017, 19:26 Uhr
  • 0
Ob Russland , Deutschland , Amerika oder oder oder...,die Bonzen sind alle gleich nur das eigene Volk knechten und für dumm verkaufen. Und nicht zu vergessen ,der Schröder macht sein meistes Geld nur durch Putin ,als wird der Schröder kaum was gegen den sagen.
  • 16.11.2017, 20:03 Uhr
  • 1
Peter, am Dienstag hatte die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) mitgeteilt, dass 2016 in Deutschland 860.000 Menschen ohne feste Wohnung lebten.
Du verwechselst das mit den Armen, deren Zahl tatsächlich über 3 Millionen beträgt.
  • 17.11.2017, 07:59 Uhr
  • 0
Harald, was hast Du eigentlich gegen die Eliten, die Du Bonzen nennst? Seit Bestehen der Menschheit hat es immer AnführerInnen gegeben, die die Richtung bestimmten.
Wie Du weißt, gibt es die auch in der Tierwelt, ist also in unser aller Genen verankert.
Selbst eine Revolution ändert daran nichts. Die Russen haben es mit der Oktober-Revolution leidvoll erfahren müssen. Der Zar wurde durch die Despoten Lenin und später Stalin ersetzt. Folge: Millionen Tote durch Verhungern oder Ermorden.
  • 17.11.2017, 08:06 Uhr
  • 0
So ist es Digger Wersin und auch die sogenannten Anführer wurden eines Tages aus den Ämtern gejagt.
  • 17.11.2017, 08:46 Uhr
  • 0
Um von den Verjagern ersetzt zu werden!
  • 17.11.2017, 11:12 Uhr
  • 1
Die Geschichte wiederholt sich immer wieder, man muß nur lange genug leben und das Geschehen beobachten. Aber um auf Rußland zurück zu kommen. Rußland ist ein Land mit vielen klugen Köpfen, dazu ist es reich an Mineralien. Im Laufe der Zeit wird es eine Dominanzverschiebung vom Westen in Richtung Osten geben. Dabei werden die Völker wie Rußland, China, Indien alle auch die selben Fehler machen, wie wir es im Westen auch gemacht haben. Rußland kann sich autonom ökonomisch gesehen verköstigen, wir nicht mehr. Wir sind abhängig von Importen um zu überleben.
  • 17.11.2017, 15:35 Uhr
  • 1
Kann sein, kann auch nicht sein. Entscheidend ist, ob die Russen es schaffen, eine Balance zwischen den gesellschaftlichen Gruppen zu schaffen. Und das funktioniert nur mit demokratischen Strukturen, die in Russland erst ansatzweise vorhanden sind.
  • 17.11.2017, 16:18 Uhr
  • 1
Demokratische Strukturen zu schaffen, braucht Zeit. Und vielleicht muss jedes Land seinen speziellen Weg gehen.

Bisher haben aufgezwungene demokratische Strukturen nur zu Unruhen und Kriegen geführt. Obwohl Demokratie wohl nicht das Ziel der Heilsbringer war, sondern die Ressourcen dieser Länder auszubeuten.
  • 19.11.2017, 12:41 Uhr
  • 1
  • 19.11.2017, 14:56 Uhr
  • 0
Wie ist "unsere" Demokratie entstanden ?
Sie ist uns von den Aliierten aufgezwängt worden, weil Deutschland von 1933 -45 den blutrünstigsten Faschismus der Menschheitsgeschichte entfachte und Europa verwüstete.
Und die Faschisten kamen nicht vom Mars. sie wurden von der wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Elite an die Macht gebracht.
Diese "Elite" ist nach dem Krieg keinesfalls zur Rechenschaft gezogen worden.
Nach 1949 gab es "plötzlich" keine Nazis mehr. Die meisten von ihnen waren in die CDU eingetreten, und im Bundestag hatten die Ex-Nazis zeitweise die Mehrheit.
So "demokratisch" war die neugegründete Bundesrepublik.
Daher sollten wir uns hüten, anderen Ländern in Sachen Demokratie Vorschriften zu machen und uns jeden Tag bemühen, unsere Demokratie-Defizite aufzuarbeiten.
  • 19.11.2017, 16:24 Uhr
  • 1
@Herbert v s. - Unsere Demokratie aufzuarbeiten? Da stellt sich mir die Frage: Wie lange denn noch? Wir sind seit mehr als 70 Jahren eine funktionierende Demokratie mit all ihren Stärken und Schwächen. Ich bin froh, das die USA sie uns 1945 "aufgezwungen" hat. Du vergißt, die USA hat diese unsere Demokratie auch gegen den Ostblock immer tapfer verteidigt. Dafür immer wieder ein Danke!
.... und ich möchte in keinem anderen Land leben!
  • 19.11.2017, 16:41 Uhr
  • 0
Dann lieber Herbert, darfst Du keine Frau Merkel wählen, denn Sie hat der Demokratie keinen guten Dienst erwiesen mit ihrer Politik der selbstherrlichen Entscheidungen. Das Parlament blieb außen vor, Diskussionen finden nun in den Sondierungsgesprächen statt, die anscheinend zu keinem Ziel führen - es wird nur noch nach einem "Schwarzen Peter" gesucht. Das zeigt auch, daß Scheindemokraten auch keine Regierung zusammen bringen. Da Merkel für eine Minderheitsregierung zu schwach ist, wird es wohl zu Neuwahlen hinauslaufen.
  • 19.11.2017, 16:45 Uhr
  • 2
Riese S.
Der deutsche Faschismus konnte militärisch besiegt werden, und dafür kann man den USA und den anderen Alliierten nicht genug danken.
Dass sie uns gegen den Ostblock verteidigt haben, ist ein Mythos.
Wir waren Teil des "Kalten Krieges", der gegen die vierte Siegermacht Sowjetunion gerichtet war. Die Bundesrepublik war eine wichtige Waffe innerhalb des "Kalten Krieges" der Amerikaner, der ihre eigen Herrschaft in Europa stabilisieren und den Einfluss der Sowjetunion und des Kommunismus zurückdrängen sollte.
Das führte dann in Zeiten der Kuba-Krise beinah zum 3. Weltkrieg.
Durch die Pariser Verträge, die Adenauer ratifizierte, wurde die Bundesrepublik in die Nato hineingezogen.
An diesem Prozess hat das Volk keinen Anteil gehabt.
Nach dem Krieg war über die Hälfte des deutschen Volkes aus verständlichen Gründen gegen eine Wiederbewaffnung.
Für das "Projekt Wiederbewaffnung" musste man natürlich ein Feindbild erschaffen. Da bot sich der ehemalige Krieggegner Sowjetunion geradezu an.
Nachdem die Bundesrepublik der Nato beigetreten war, gründete die Sowjetunion als Reaktion auf diesen Schritt den "Warschauer Pakt."
Seit einiger Zeit haben die USA den "Kalten Krieg" gegen Russland wiederbelebt.
Es geht nicht mehr gegen den "Kommunismus", sondern darum, den einzig verbliebenen Gegner der Weltmacht USA zu degradieren und zu verhindern, dass es zu einer Achse
Berlin - Moskau kommt.
Im Moment muss man sich auch um die Demokratie der Weltmacht USA Sorgen machen. Wir haben es doch weitgehend mit einer Plutokratie zu tun, denn an den "demokratischen" Wahlen nehmen nur noch Kandidaten Teil, die selber Multimillionäre sind.

Peter Hilbert,
mir würde es nie einfallen, die CDU zu wählen, egal ob mit Merkel oder mit anderen Kanzler-Kandidaten.
Deine Analyse der Sondierungsgespräche finde ich vollkommen zutreffend.
Für mich sind alle an den Sondierungsgesprächen beteiligten Parteien nicht an einer demokratischen Beteiligung des Volkes an der politischen Macht, und schon gar nicht an einer demokratischen Teilhabe des Volkes an der wirtschaftlichen Macht interessiert.
Der wahre Souverän ist für mich die neo-liberale Wirtschaftsordnung.
  • 19.11.2017, 18:24 Uhr
  • 1
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Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe! Dieses Spiel kennt auch ein Machtmensch wie der Altkanzler Schröder. In einem muß man ihm aber recht geben, wir waren Jahrzehnte lang zu Amerika hörig und haben uns zu wenig mit unserem östlichen Nachbarn beschäftigt. Sich näher kennen zu lernen, würde das vorhandene Mißtrauen abbauen und zu mehr miteinander führen, zu beiderseitigem Erfolg.
  • 16.11.2017, 12:32 Uhr
  • 0
wieso waren wir den Amis Jahrzehnte lang hörig??? das sind wir doch immer noch....alles wird von Amerika übernommen.
  • 16.11.2017, 18:25 Uhr
  • 1
Leider ist es so, denn alle Kanzler die sich zu weit nach Osten orientierten, wurden durch Indiskretionen abgelöst oder gestürzt. Und Schuld waren die USA natürlich niemals - wers glaubt!
  • 16.11.2017, 18:30 Uhr
  • 0
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Über seine Politik kann man streiten.
Aber er hält sein Land zusammen.
Der Westen will billig an die Rohstoffe
kommen. Das altbekannte Spiel. Dabei
stört Putin. Der macht das nicht mit.
Mit den Oligarchen, die über Nacht zu
märchenhaften Reichtum kamen, ist man
ich längst einig. Hier werden die als verfolgte
Helden gefeiert.
  • 16.11.2017, 11:52 Uhr
  • 2
Das sehe ich auch so. Es geht nicht um Demokratie.
  • 19.11.2017, 12:42 Uhr
  • 1
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Es ist nicht auzudenken wenn in Russland genau so ein Hohlkopf die Macht hätte wie in den USA.
  • 16.11.2017, 09:55 Uhr
  • 2
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