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Mehrheit im Parlament! Neuer Feiertag für Millionen von Deutsche

Mehrheit im Parlament! Neuer Feiertag für Millionen von Deutsche

News Team
19.06.2018, 16:09 Uhr
Beitrag von News Team

In Niedersachsen hat die große Koalition aus SPD und CDU die Einführung eines zusätzlichen gesetzlichen Feiertages beschlossen.

Der Landtag hat den Reformationstag am 31. Oktober als neuen gesetzlichen Feiertag eingeführt.

Das Parlament in Hannover billigte einen entsprechenden Gesetzentwurf am Dienstag mit 100 Ja-Stimmen bei 20 Gegenstimmen und 17 Enthaltungen.

Evangelische Kirchen plädierten für Reformationstag


Die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen hatte sich bereits im Vorfeld für den Reformationstag als Feiertag ausgesprochen.

Der Vorsitzende, Hannovers Landesbischof Ralf Meister, schrieb einst in einem Brief an die Koalition:

Die Reformation hat nicht nur innerkirchliche oder allgemein religiöse Bedeutung, sondern eine gesamtgesellschaftliche.

Die übervollen Gottesdienste am Reformationstag hätten gezeigt, dass dieser als kirchlicher Feiertag große Resonanz gefunden habe und breit in der Gesellschaft verankert sei.

Jüdische und katholische Vertreter schlugen dagegen den Buß- und Bettag als neuen Feiertag vor.

Andere Bundesländer wollen nachziehen


Andere Bundesländer wollen dem niedersächsischen Vorbild folgen. So sollen auch Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein über die Einführung eines neuen Feiertags beraten.

Bislang haben diese Bundesländer und auch Niedersachsen nur neun, während es in Bayern 13 arbeitsfreie Tage gibt.
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69 Kommentare

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Den Reformationstag gibt es doch schon lange. Warum erfindet man keinen neuen Feiertag, wie z. B Aller Heiligen, aller Seelen und neu dazu Aller Teufel. Letzterer würde sich doch gut in unserer Gesellschaft integrieren lassen.
  • 20.06.2018, 23:42 Uhr
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Niedersachsen ist das 4. größte Nehmerland des Bundesfinanzausgleichs.
2017 hatte Bayern über 695 Millionen € Länder-Hartz4 an die Niedersachsen geblecht.
Wenn die Niedersachsen genauso fleißig wie die Bayern wären, hätten sie sich diesen Feiertag verdient.
aber so ...
  • 19.06.2018, 21:17 Uhr
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Ach das News-Team kann uralte Beiträge aktualisieren und als heute geschrieben hier einstellen unter Mitnahme sämtlicher alten Kommentare. - Interessant - das nur am mal Rande.
Ich schrieb damals: "Wie wärs, wenn alle Tage zum Feiertag erklärt würden außer dem 1. Mai - dem "Tag der Arbeit" ? "
Nun fordere ich wegen Diskriminierung die bundesweite Abschaffung beider Feiertage 31.10.+1.11. oder alternativ die Einführung beider in allen Bundesländern.
Die eh schon überdurchschnittlich bedienten sollten dann einen anderen abschaffen.
  • 19.06.2018, 21:09 Uhr
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Irgensdwie will man schon vorbauen, daß wir bald nicht mehr arbeiten und nur noch Urlaub machen. Dafür singen wir das Lied: Wer soll das bezahlen? Doch nicht die Bimbes-Union oder?
  • 19.06.2018, 19:00 Uhr
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Als Rentner ist mir das egal... Auch den Politikern ist es wohl egal, dass auf die Wirtschaft erhöhte Kosten zukommen, die sich letztlich auf die Preise auswirken.
  • 19.06.2018, 17:07 Uhr
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Eine seltsame Vorgehensweise.
Erst wird festgelegt, dass ein weiterer bezahlter arbeitsfreier Feiertag eingeführt werden soll und dann wird geprüft welcher Tag und aus welchem Anlass.
Wie wäre es, wenn eine Vorschlagsliste erarbeitet wird und dann im Wege einer Volksabstimmung aller in Niedersachsen wahlberechtigten Personen entschieden wird.
  • 21.11.2017, 13:32 Uhr
Volksabstimmung ist doch hierzulande ein Fremdwort.
  • 21.11.2017, 18:01 Uhr
Seit wann wird in Deutschland der Wähler nach den Wahlen gefragt was er für richtig hält?
  • 25.11.2017, 23:08 Uhr
Gab's noch nie!
  • 26.11.2017, 16:34 Uhr
Nun haben wir ja unseren "neuen" arbeitsfreien bezahlten Feiertag.
Da bin ich mal gespannt wie er in Niedersachsen gefeiert werden wird.
  • 20.06.2018, 00:06 Uhr
Ach Leute, was meckert ihr hier alle, in NRW haben wir im Jahr 11 Feiertage
in Niedersachsen nur 9 Feiertage im Jahr, nun sind es dann 10 Tage lasst ihnen doch den Tag
  • 21.06.2018, 10:26 Uhr
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Die gut besuchten Veranstaltungen der Kirchen zum Jubiläums-Reformationstag 2017 sind doch kein Maßstab. Wäre tragisch gewesen, hätten nach 2-jährigem Trommeln für Luther noch weniger gläubige Zeitgenossen den Weg in die Kirchen gefunden. Insgesamt fiel das Echo -bis auf ein paar teure "Highlights- schwächer aus, als erwartet. Insgesamt sind ca. 500 Millionen Euro ausgegeben worden. Die FAZ titelt zu diesem Thema "Luther ist die Pleite des Jahres".
Religiöse Hintergründe für neue(n) Feiertag(e) wären unglaubwürdig.
Wollen die Niedersachsen den Tag des "Niedersachsen-Roßes" einführen? Oder der Gründung von VW gedenken?
Es kann nicht sein, daß eine Handvoll Hannoveraner (oder sind das Niedersachsen?) als bemerkenswerteste Aktion in ihrem Koalitionsvertrag einen neuen Feiertag haben. Weniger Arbeitstage sind weniger Wirtschaftsleistung, weniger Wirtschaftsleistung bedeuten geringere Landes-Staatseinnahmen, geringere Staatseinnahmen erhöhen den "Bedarf" aus dem Länderfinanzausgleich.
Für die rot-schwarze Koalition "prima Idee", weil letztendlich ein Nullsummenspiel: Ein Feiertag wir den niedersächsischen Bürgern geschenkt - bezahlt wird das unterm Strich von Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.
  • 18.11.2017, 15:54 Uhr
@Frederik,
"Weniger Arbeitstage sind weniger Wirtschaftsleistung, weniger Wirtschaftsleistung bedeuten geringere Landes-Staatseinnahmen, geringere Staatseinnahmen erhöhen den "Bedarf" aus dem Länderfinanzausgleich."
Dennach sollte, wenn ich dich richtig verstanden habe, alle Feiertage in den Länder abgeschafft werden, die Länder-Hartz-4 beziehen, denn nichts anderes ist der Länderfinanzausgleich.
Als unterstützende Maßnahme könnte die Anhebung der Arbeitszeit von 40 auf 48 Wochen-Stunden, ohne Lohnausgleich und die Reduzierung des Jahresurlaubs auf die gesetzlich vorgeschriebenen 20 Tage dienen.
Wenn dann noch die Politiker dieser Hungerleider-Länder ihren Job machen, dann sind diese Hartz-4-Länder in wenigen Jahren dort, wo Bayern sich seit Jahrzehnten befindet!
  • 19.11.2017, 05:53 Uhr
Gehe mal davon aus, daß Du mich nicht richtig verstanden hast.
Länder-Hartz4 ist ein böser Ausdruck. Allerdings sollten sich Saarländer, Bremer, usw. endlich sichtbare Gedanken machen, ihre Bundesländer mit Nachbarländern zu fusionieren, um wenigstens einigermaßen überlebensfähig zu bleiben.
  • 19.11.2017, 22:19 Uhr
"Länder-Hartz4 ist ein böser Ausdruck."
meinst du? er beschreibt doch nur die ungeschminkte Realität!
apropos Saarland, die leisteten sich einen Museums-Anbau. Statt 9 Millionen kostet er 39 Millionen. Wer zahlt?
natürlich die bayrischen Steuerzahler!
"Dieser Klotz kostet uns 39 Mio Euro
Saarbrücken – Der 4. Pavillon des Saarlandmuseums wird immer mehr zum Symbol der Misswirtschaft und Uneinsichtigkeit. Jetzt kommt raus: Statt ursprünglich geplanten 9 Mio Euro kostet der Bau nun
NEUNUNDREISSIG MILLIONEN EURO!"
Quelle: http://www.bild.de/regional/saarland...8.bild.html
  • 20.11.2017, 03:59 Uhr
Eine Kostenexplosion war absehbar, hat aber alle in der Gesamtsumme überrascht. Dass öffentliche Bauvorhaben über die gesamte Planungs- und Realisationszeit kontrolliert werden müssen, ist leider vielen Politikern nicht klar. Sie wollen gar nicht wahrnehmen, daß sie keinerlei Recht haben, Steuergelder mit vollen Händen aus dem Fenster zu werfen. Aber solange keine Haftung für Fehlentscheidungen, Oberflächlichkeit, Fahrlässigkeit, usw. droht, mogeln sich die Parlamentarier und ihr Umfeld weiter durch. Teuerstes Beispiel hierfür ist der Hauptstadtflughafen BER mit aktuell ausgegebenen 6,6 Milliarden Euro und einem aktuellen weiteren Finanzbedarf von ca. 500 Millionen. Über Bauzeitüberziehung, Mängel in handwerklich einfachsten Gewerken, usw. berichtet schon niemand mehr.
Es müssen rechtliche Regeln eingezogen werden, die Verantwortung klar definieren und Haftung ermöglichen. Auch der Verlust von Mandaten, einschl. Kürzung der Versorgungsbezüge, muß möglich sein. Regierungen, Abgeordnete und ihr jeweils Legion zählendes Umfeld werden an dieses Thema aber nicht herangehen. Frösche sind eben schlechte Ratgeber, wenn es um das Trockenlegen von trüben Tümpeln geht.
Doch zurück zu "Länder-Hartz4": Bei allem Verständnis für die Vielfalt und das Selbstbestimmungsrecht einzelner Regionen kann es nicht sein, daß die wirtschaftlich stärkeren Länder überzogene Leistungen schwächerer Länder finanzieren, die sie ihren eigenen Einwohnern nicht bieten.
Die alle paar Jahre laufenden Diskussionen und "Vereinbarungen" über den Länderfinanzausgleich, die die echten Probleme ständig verschieben, sind keine Lösung, sondern verschärfen die Finanzprobleme "der Kleinen" von Jahr zu Jahr. Leider gehen auch an dieses Thema keine ernstzunehmenden Zeitgenossen heran - warum auch bei überbordenden Steuereinnahmen.
  • 20.11.2017, 10:51 Uhr
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Ist doch mehr wie gerecht. Andere Bundesländer haben viel mehr kirchliche Feiertage.
  • 18.11.2017, 14:28 Uhr
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Wie wärs, wenn alle Tage zum Feiertag erklärt würden ausser dem 1. Mai - dem "Tag der Arbeit" ?
  • 18.11.2017, 01:27 Uhr
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