wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Es gibt sie immer noch: DIE KOMMUNISTEN

Es gibt sie immer noch: DIE KOMMUNISTEN

22.11.2017, 15:35 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Am 7. November 2017 war ich zufällig am Potsdamer Platz in Berlin. Plötzlich ertönte die INTERNATIONALE, das Kampflied der sozialistischen Arbeiter-Bewegung.
Ausgangspunkt war eine Demo mit roten Fahnen und Waffen, die an die Oktober-Revolution vor hundert Jahren in Russland erinnerte.
Nach dem in Russland geltenden julianischen Kalender übernahmen am 25. Oktober die Bolschewiki unter Führung W. I. LENIN im Zuge der Oktoberrevolution in Russland die Macht.
Es ist schon erstaunlich, dass es immer noch Anhänger dieser gescheiterten Ideologie gibt, die die Länder Osteuropas Jahrzehnte unterdrückt hat. Und außerdem Millionen Tote in den Gulags der Sowjetunion hinterließ.

118 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
"Die Internationale" habe ich am letzten Dienstag noch gehört, als Studierende gegen die Einführung von Studiengebühren hier in Düsseldorf auf die Straße gegangen sind.
  • 24.11.2017, 22:14 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
"Es ist schon erstaunlich, dass es immer noch Anhänger dieser gescheiterten Ideologie gibt, die die Länder Osteuropas Jahrzehnte unterdrückt hat. Und außerdem Millionen Tote in den Gulags der Sowjetunion hinterließ."
Warum soll es sie auch nicht geben?
Das was Du in Unkenntnis der Sache als Kommunismus bezeichnest, war seit Lenins Tod zum Stalinismus verkommen und hatte nichts mit dem Kommunismus marxscher Prägung zu tun.
  • 23.11.2017, 16:35 Uhr
  • 5
Bernd, und was ist mit den kommunistischen Verbrechern Ulbricht, Mielke und Hilde Benjamin (Rote Hilde)?
Und was mit Fidel Castro und Mao Tse-Tung, neben Hitler und Stalin, einer der größten Massenmörder aller Zeiten?
Deshalb solltest Du mir nicht Unkenntnis vorwerfen, sondern Deine historische Bildung infrage stellen!
  • 23.11.2017, 19:21 Uhr
  • 0
Bernd hat schon Recht. Oben angeführte Verbrecher hatten mit dem Kommunismus, der Marx und Engels vorschwebte, nichts zu tun.
Man sollte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Ein demokratischer Sozialismus wäre ein Segen für die Menschheit.
  • 23.11.2017, 22:25 Uhr
  • 3
Ich bestreite doch nicht diese Tatsachen Digger, nur hat das mit Kommunismus ebensoviel zu tun wie Tag und Nacht.
  • 24.11.2017, 06:40 Uhr
  • 0
Dann haben die Konzentrationslager wohl auch nichts mit der nationalsozialistischen Weltanschauung zu tun, sondern nur mit der SS, die diese Ideen pervertierte!
  • 24.11.2017, 08:43 Uhr
  • 0
Heidi, ein "demokratischer Sozialismus" ist ein Widerspruch in sich. Denn wenn er sich durchsetzen würde, dann gäbe es keine Demokratie mehr.
  • 24.11.2017, 08:47 Uhr
  • 0
Der Nationalsozialismus war genau wie der Stalinismus nie ein echter Sozialismus, sondern diente nur den Interessen der herrschenden Klasse.
  • 24.11.2017, 09:21 Uhr
  • 3
Quatsch Digger. Das haben alle Herrscher früherer Zeiten auch immer behauptet, Abschaffung der Sklavenhalterei, der Leibeigenschaft, der absoluten Monarchie führte laut der damaligen Machthaber auch unweigerlich ins Chaos - Und?
Eine sozialistische Demokratie zielt darauf ab, dass dem Privateigentum an Produktionsmitteln UND Grund und Boden Grenzen gesetzt werden, dass sich der Genossenschaftsgedanke durchsetzt (man hat ja in den 50- er Jahren mit den Wohnungsbaugenossenschaften die besten Erfahrungen gemacht) usw. WENN per Gesetz festgelegt würde, dass man z. B. Boden zwar nutzen aber nicht besitzen kann, wäre das schon mal ein guter Anfang.
Ich könnte hier noch hunderte Beispiele anführen. Voraussetzung wäre aber, dass zunächst die Macht der Großkonzerne, die die gesamte Welt ausbeuten und mit ihrer unersättlichen Gier an den Rand des Abgrundes bringen, gebrochen wird - und das weltweit. Kein Mensch, der sozialistisch eingestellt ist, denkt daran, z. B. den Installateur oder auch die Werkzeugfabrik, die vor Ort noch ein paar hundert Leute beschäftigt oder den privaten Häuslebauer zu enteignen.
  • 24.11.2017, 09:46 Uhr
  • 3
  • 24.11.2017, 10:04 Uhr
  • 0
Quatsch Heidi. Wenn Du willst, können wir in diesem Ton fortfahren. Aber lieber nicht.
Ihr Sozialisten seid euch gar nicht bewusst, dass große Ideen nicht durch Kollektive (Genossenschaften) entstanden sind, sondern durch Einzelpersonen.
1906 Max Diekmann aus Deutschland: Fernsehen
1837 Charles Babbage und Ada Lovelace aus England: Computer
1880 Thomas Edison aus USA: Glühlampe
1876 Alexander Bell aus USA: Telefon
1458 Johannes Gutenberg aus Deutschland: Buchdruck
1903 Gebrüder Wright aus USA: Flugzeug
Man würde diese Leute heute als Start ups bezeichnen. Haben sie Erfolg und entwickeln ein großes Unternehmen, würdet ihr Sozialisten sie gleich enteignen. Wo bleibt da die Motivation, Gesundheit und Arbeitskraft einzusetzen, wenn am Ende Bürokraten die Erfindung einschließlich der Sachgüter übernehmen?
  • 24.11.2017, 11:23 Uhr
  • 0
Dass viele dieser Menschen von ihren Erfindungen NICHT profitiert haben, ist dir wohl entgangen:
-Gutenberg: von Kreditgebern um seine Druckerei gebracht und enteignet.
-Dieckmann und Babbage waren Wissenschaftler, die zwar bedeutende Erfindungen gemacht haben, sie aber nicht vermarktet haben.
-Bell hat vermutlich das Patent für das Telefon bekommen, obwohl es eine bessere Erfindung gab, weil er Beamte im Patentamt bestochen hat.
-Edison hat von allen, die mit ihm zusammen gearbeitet haben, am meisten gearbeitet, 70 und mehr Stunden in der Woche und fast sein gesamtes erarbeitetes Vermögen in eigne Unternehmen gesteckt, die pleite gingen.
Erfinder sind nur selten gute Geschäftsleute: Gates und Zuckerberg machen da eine Ausnahme.
Wie Teamwork funktioniert, kannst du an der internationalen Raumstation ISS sehen, an deren Aufbau und Betrieb tausende Wissenschaftler, Ingenieure, Astronauten aus der ganzen Welt beteiligt waren und noch sind.
  • 24.11.2017, 15:37 Uhr
  • 2
Heidi, Du solltest genauer lesen. Ich schrieb "Haben sie Erfolg und entwickeln ein großes Unternehmen, würdet ihr Sozialisten sie gleich enteignen.
Dass Erfinder nicht immer die besten Unternehmer sind, ist hinlänglich bekannt. Dafür gibt es private Geldgeber, die das Risiko nicht scheuen, und ihr Geld investieren, weil sie an den Erfinder glauben.
Das würde keine Genossenschaft und kein Politiker machen, da sie nicht riskieren können, Geld zu verlieren.
Dein Beispiel ISS-Raumstation gefällt mir gut. Es passt ins Thema, da hier Millionen Steuergelder ausgegeben wurden, in diesem Fall sogar für einen guten Zweck. Da seid ihr Sozialisten stark.
Aber ihr hättet kein Geld geben, wenn Bill Gates euch angesprochen hätte, um Software zu entwickeln. Denn Politiker und Bürokraten waren seinerzeit gar nicht in der Lage, diese Innovation zu verstehen. Hier war ein Unternehmer am Werk, der Visionen hatte, und damit das größte Software-Unternehmen der Welt aufbaute.
Von mir aus kannst Du an den Sozialismus glauben, wie die Christen und Moslems an Gott. Aber ihr alle seid in der schwierigen Lage, keinen Beweis für die Funktion bzw. die Existenz zu erbringen!
  • 24.11.2017, 17:36 Uhr
  • 0
"Ihr Sozialisten" gefällt mir gar nicht. Du bist ja sicher auch kein Großkapitalist.
Wie gefällt dir denn z. B. jener O-Ton vom obersten Boss von Nestlè in der schönen Schweiz?: "Das Trinkwasser wird knapp - also Hände auf die Quellen!" Ist doch so ein richtig toller, verantwortungsbewusster Unternehmer. Er hat auch schon angefangen. Afrikanische Diktatoren bekamen ein paar Millionen für die Wasserrechte und die Einwohner dürfen nun dreckiges Flusswasser saufen.....
Von den Skandal, afrikanischen Frauen weiszumachen, ihre Muttermilch sei belastet und ihnen Proben von Babynahrung zu "schenken", bis die Milch versiegt war und die Frauen die Babynahrung nicht bezahlen konnten und die Kinder verhungerten, ganz zu schweigen . So sieht der Kapitalismus heute aus. Um das zu ändern, braucht man niemanden "enteignen". Es gehören nur Gesetze her, dass eine Straftat eben eine Straftat ist. Und neben der Strafe ist natürlich auch Schadenersatz fällig. Darunter fällt auch die Spekulation mit Lebensmitteln. Dann würde es nämlich zwangsläufig so etwas wie eine Wirtschaftsethik wieder geben und kein Mensch würde interessieren, ob an Microsoft Bill Gates (der übrigens einen Großteil seines Vermögens ständig spendet) oder Genossenschaft dran steht.
....
  • 24.11.2017, 21:36 Uhr
  • 1
PS: Hätte jemand vor 800 Jahren den Adligen auf ihren Burgen gesagt, dass die Bürger in den Städten sie bald überflügeln würden, hätten die das auch nicht geglaubt.
Das ist auch nicht an einen Tag passiert.
  • 24.11.2017, 21:40 Uhr
  • 1
Die öffentlichen Einrichtungen wie Wasser/Abwasseranlagen, Krankenhäuser, Pflegeheime, Stromerzeuger und Gefängnisse gehören absolut nicht in Privathand, sondern sind nicht da um Profit zu machen, sondern den Menschen das Leben erträglicher. Da bin ich schon dafür dies zu enteignen. Und Überhaupt wir können jetzt noch so viele Beispiele wo es angebracht wäre und wo nicht bringen, Fakt ist eins, dieser ungezügelte und imperiale Raubkapitalismus wird uns noch umbringen wenn er sich weiter ungehemmt ausbreiten kann.
  • 25.11.2017, 07:39 Uhr
  • 3
Marx und Engels wollten die "Diktatur des Proletariats". Ich bin generell gegen Diktatur. Aber durch die Hintertür haben wir zwischenzeitlich die Diktatur des Kapitals, gegen die selbst die demokratischsten Regierungen machtlos sind.
Der hochgekochte Dieselskandal ist nur die Spitze eines Eisbergs einer weltweiten Kapital-Mafia.
  • 25.11.2017, 09:05 Uhr
  • 3
Heidi, ich freue mich, dass Du nicht zu den Sozialisten gezählt werden möchtest. Deshalb werde ich in Zukunft darauf verzichten.
Gleichzeitig stimme ich Dir zu, dass unter gewissen Politikern, Unternehmern, Bürokraten und Staaten eine monströse Gier herrscht, die unsere Gesellschaften nachhaltig zerstören können.
Seit einigen Jahren kaufen Investoren aus Saudi-Arabien, Katar, Indien, China, Europa oder den USA große Land- Flächen auf. Seit der Jahrtausendwende wurden bis zu 134 Millionen Hektar Land in Afrika erworben - das entspricht in etwa der Größe Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens zusammen. Eine neue Kolonialzeit bricht an!
Auch Deine Beispiele zählen dazu. Egal, ob Staaten, Konzerne oder Personen, es zählt nur das eigene Interesse.
Das ist aber kein Problem der Wirtschaftsordnung, sondern ein Problem der Gesetzgebung. Und wie wir wissen, ist die Bekämpfung von Korruption in den meisten Staaten ein Problem.
Jetzt noch einmal zum Sozialismus. Warum sollten die Menschen durch eine andere Wirtschaftsordnung plötzlich besser werden?
Deshalb, genieße den Tag, denn morgen könnte es schlimmer werden.
  • 25.11.2017, 09:16 Uhr
  • 0
So schlimm ist es nun bei uns auch wieder nicht - verglichen mit früheren Zeiten. Meine Großeltern haben sich noch krumm schuften müssen.
Ich hätte gern wieder eine lupenreine SOZIAL-DEMOKRATISCHE (Betonung auf dem 2. Wort) Partei. Mal sehen, wie sich die Linken entwickeln.
  • 25.11.2017, 09:54 Uhr
  • 1
Oh, ich empfinde die weltpolitische Lage ziemlich schlimm.
Ob die Sozialdemokraten und Die Linken zum Zuge kommen, wird die Zukunft entscheiden. Im Moment fährt der Zug in Europa und Deutschland mehr in die rechte Richtung.
  • 25.11.2017, 10:45 Uhr
  • 0
Das mit der rechten Richtung stimmt - leider.
Aber was die weltpolitische Lage betrifft: Sage mir doch einmal, WANN sie besser war. Vielleicht in der Bronze-Zeit, wo es wohl Epochen friedlichen Handels gab. Ansonsten hat in Europa bisher jede Generation - bis auf unsere - einen Krieg oder eine blutige Revolution am eignen Leibe erfahren müssen. Unsere Eltern und Großeltern wussten bloß noch nichts von den Konflikten am anderen Ende der Welt.
  • 25.11.2017, 15:06 Uhr
  • 1
Warum leider Heidi? In einer Demokratie entscheidet nun einmal die Mehrheit der Wähler und, wie Du schreibst, bist Du eine Demokratin.
Also akzeptiere diese Entscheidung der Wähler. Du kannst ja versuchen, sie vom demokratischen Sozialismus zu überzeugen.
Insgesamt bin ich über die Zukunft der Menschheit pessimistisch, obwohl mir das in Bezug auf mein Alter eigentlich egal sein kann. Die Aggressionen werden immer heftiger und durch den weltweiten Informations-Austauch auch transparenter. Möglicherweise endet das in einem Armageddon?
  • 25.11.2017, 19:37 Uhr
  • 0
Der Mensch hat nun mal einen Selbsterhaltungstrieb. Aber es sollte sich, nach hunderttausend Jahren Entwicklung der Menschheit langsam herumgesprochen haben, dass alle besser fahren, wenn man sich zusammentut und jeder seine persönlichen Talente einbringt und man die "Früchte" gemeinsam erntet. Wenn aber, wie so häufig, einige mit Gewalt versuchen, andere dazu zu missbrauchen, ihren Egoismus und ihre Gier zu befriedigen, so sollte sich doch auch herumgesprochen haben, dass diejenigen sich selbst in Gefahr begeben, weil sie sich den Hass und die Rachegedanken der Unterdrückten zuziehen.
Was die Demokratie betriff: Demokratie und Rassismus und Menschenfeindlichkeit schließen einander aus. Jeder demokratische Staat muss den Menschenrechten oberste Priorität einräumen.
  • 25.11.2017, 22:28 Uhr
  • 1
Knapp die Hälfte aller Staaten ist demokratisch organisiert. Allerdings mit unterschiedlichen Kriterien.
Polen und Ungarn zeigen negative Entwicklungen.
Und die Korruption ist auch fatal. Werte von 2016: Dänemark ist mit Platz 1 praktisch korruptionsfrei. Deutschland liegt auf Platz 10. Frankreich Platz 22, Polen Platz 29, Ungarn Platz 57, Griechenland Platz 69. Traurig, traurig...
  • 26.11.2017, 08:56 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Es gibt sie noch und du wirst damit leben müssen.
  • 22.11.2017, 17:40 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Als Ideologie ist der Kommunismus keineswegs gescheitert, sondern nach wie vor als Analyseinstrument der bürgerlichen Gesellschaft und dem Kapitalismus gegenüber gültig. Interessant ist ja auch, dass der Kommunismus eine Reaktion auf den Wildwuchskapitalismus der Industrialisierung war. Historisch ist er also jünger als der Kapitalismus, der eigentlich eher in die "Mottenkiste" gehörte.
Interessant wäre auch mal, die "Opfer des Kapitalismus" zu zählen.
In dieser Hinsicht kann er aber locker mit dem Kommunismus konkurrieren.
Nur ist diese kritische Sicht auf den Kapitalismus im Zeitalter der "Neoliberalen Religion" eher verpönt.
Die Idee des Kommunismus ist leider unter Lenin, Stalin und anderen zu einer schlimmen, blutrünstigen Diktatur deformiert worden.
Marx und Engels würden sich im Grabe herumdrehen, hätten sie diese Entwicklung miterlebt.
  • 22.11.2017, 16:40 Uhr
  • 5
Herbert, ich erinnere, dass Russland überwiegend ein Agrarland mit einer geringen Industriedichte war. Es handelte sich bei der Revolution somit eher um eine Revolte gegen die Feudalherrschaft, wobei Lenin den Oktoberaufstand im Namen des Kommunismus führte.
Mich würde interessieren, welche Gesellschaftsform Dir vorschwebt, wenn Du den Kapitalismus auch nicht für "das Gelbe im Ei" hältst.
  • 22.11.2017, 18:23 Uhr
  • 0
Ein "demokratischer Sozialismus" ist für mich der Weg, der zu mehr Gerechtigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen führen würde und die globalen Verwüstungen durch den Kapitalismus, der sich bei uns Marktwirtschaft nennt, stoppen könnte.
Es müsste ein demokratisches Mitwirken des Volkes in allen gesellschaftlichen Bereichen erkämpft werden, vor allem im wirtschaftlichen Bereich.
Hier müsste ein Prozess der Vergesellschaftung der Produktionsmittel in Arbeitnehmerhand nach dem Genossenschaftsprinzip und nicht der Verstaatlichung wie in der ehemaligen Sowjet-Union sein.
Dieses Ziel des demokratischen Sozialismus hat die SPD bis zum Godesberger Programm angestrebt, und danach hat sie dieses Ziel aus ihrem Programm eliminiert und sich zur "Volkspartei" gewandelt, d.h. seitdem konkurriert sie mit der CDU um die "Wähler der Mitte" und hat im Grunde ihre alte Klientel, die Arbeiter und die ärmeren Leute insgesamt aus den Augen verloren.
Sie hat sich mit dem "Kapitalismus" arrangiert.
Die einzig sozialdemokratische Partei und Nachfolgerin der SPD als Arbeiterpartei und Interessenvertretung der kleinen Leute ist heute ist die Linke.
  • 22.11.2017, 19:41 Uhr
  • 4
Hallo Herbert,
in einem hast Du recht, heute vertritt die Linke die Interessen der Arbeitnehmer, nachdem die SPD mit ihrem Kanzler Schröder mehr die Interessen der Bosse im Auge hatte und nicht die der Arbeitnehmer. Auf der Agenda 2010 hat sich Frau Merkel über 12 Jahre ausgeruht. und der jetzige SPD Vorsitzende Schulz hatte nicht den Mut, die Agenda 2010 zu revidieren und Harz-IV abzuschaffen. Deshalb waren seine Aussagen reine Worthülsen ohne Inhalt. Sollte es zu einer Neuwahl kommen, denn einer Minderheitsregierung traut sich Frau Merkel nicht zu, dann sollte wir uns Zusammen raufen und nur die Partei wählen, die das "Bedingungslose Grundeinkommen" in Ihrem Programm hat und einführt.
  • 22.11.2017, 20:20 Uhr
  • 3
Herbert und Peter, der "demokratische Sozialismus" ist eine Chimäre. Ob Genossenschaftsprinzip oder "Diktatur des Proletariats", es wird nicht funktionieren.
Der Mensch ist nun einmal Egoist und wird seine Belange immer verfolgen. Die Gier nach mehr wird alle Gutmenschen in die Ecke drängen.
Nimm die Butterknappheit in Frankreich. Die 4 großen Handelskonzerne sind nicht bereit, den Erzeugern höhere Preise zu bezahlen. Deshalb verkaufen die ihre Butter lieber ins Ausland. Leider ist der Wettbewerb, im Gegensatz zu Deutschland, nur sehr schwach ausgeprägt.
Glaubt ihr denn, eine Genossenschaft würde da anders handeln? Auch die müssen Gewinn machen, um ihre Genossen zufrieden zu stellen.
Deshalb findet euch damit ab, dass das Privat-Eigentum und die Demokratie immer noch die beste Gesellschaftsform ist.
  • 22.11.2017, 21:03 Uhr
  • 0
Peter,
ich stimme dir zu in dem Schritt, das bedingungslose Grundeinkommen als wichtigstes Projekt der nächsten Jahre,
wenn man vom ebenso wichtigen Klimaschutz absieht, durchzusetzen.
Inzwischen haben es schon einige Parteien auf der Agenda,
und man sollte sich schon auf eine Gruppe einigen, um eine Zersplitterung bei den Wahlen zu verhindern.
Das wäre ein interessantes Thema, was man hier mal erörtern könnte.
Digger Wersin,
dein Emoj streckt die Zunge raus und hat Dollarzeichen in den Augen, das sagt doch alles !
Aber jetzt mal im Ernst, glaubst du wirklich, dass dieses volksferne Ritual der sog.repräsentativen Demokratie mit ihren Wahlen alle 4 Jahre und ansonsten Durchregieren an den Interessen des Volkes vorbei
auch nur entfernt etwas mit einer echten demokratischen Mitwirkung des Volkes zu tun hat ?
Da ist uns die Schweiz um Lichtjahre voraus.
Niemand hat etwas gegen Privateigentum, nur das Privateigentum an Produktionsmitteln ist antiquiert und führt zu einer solchen Machtzusammenballung von einigen wenigen Wirtschaftsmächtigen, dass inzwischen ein Dutzend mächtiger Familien über die Geschicke dieses Planeten und seiner Bevölkerung entscheiden,
Darum geht es, und nicht um "Oma ihr klein Häusschen !"
  • 22.11.2017, 21:19 Uhr
  • 3
Hallo Digger,
was ist dann diese Scheindemokratie Deutschlands? Wir dürfen doch nur alle 4 Jahre zwei Kreuzchen machen und damit ist die Demokratie für die Bevölkerung beendet oder ? Wie heißt es so schön: "Alle Macht geht vom Volke aus!" Warum nutzen wir sie nicht - die Macht? Wir müßten doch nur unser Wahlverhalten ändern oder weißt Du eine bessere Lösung? Die Wahl dieser Anti- bzw. Scheindemokraten ist doch keine heilige Kuh, die nicht geschlachtet werden darf.
  • 22.11.2017, 21:26 Uhr
  • 0
Du kannst alles schlachten, was Dir nicht gefällt Peter. Dazu musst Du Dich politisch engagieren, um Deine Ideen durchzusetzen.
Ich hatte festgestellt, das diese Gesellschaftsform immer noch ein Optimum darstellt. Denn in unserer Demokratie sind Änderungen möglich, wenn man Mehrheiten findet. Also strengt euch an, denn sonst bleibt es bei Stammtischideen.
  • 22.11.2017, 21:45 Uhr
  • 1
Laut Karlsruhe sind alle Wahlen seit 1956 illegal.!
  • 22.11.2017, 21:50 Uhr
  • 2
Digger Wersin,
so wichtig Kritik ist, darf es aber nicht beim Gequatsche bleiben, sondern man muss sich engagieren, da gebe ich dir Recht.
Ob Änderungen über Wahlen möglich sind, wage ich zu bezweifeln.
Dies bestätigt auch der Spruch von Kurt Tucholsky:
"Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie längst verboten."
  • 22.11.2017, 21:57 Uhr
  • 3
Wir brauchen kein GG bis 2099 sondern eine Verfassung.
www.verfassunggebende-versammlung.de
  • 22.11.2017, 22:04 Uhr
  • 2
Manfred, zwischen brauchen und durchführen liegt eben der Unterschied. Deshalb bin ich realistisch, und akzeptiere die Gegebenheiten. Warum sollte ich mein Leben damit verplempern, gegen Windmühlen zu kämpfen?
Hast Du das Buch vom Ritter von der traurigen Gestalt "Don Quijotes" gelesen? Er ist ein Symbol für die vielen Kämpfer gegen angebliches Unrecht.
  • 23.11.2017, 08:05 Uhr
  • 2
Guten Morgen Digger und Manfred,
sicherlich wäre es schön, wenn wir eine Verfassung hätten, aber das würde bedeuten, daß wir endlich auch einen Friedensvertrag hätten bzw. bekämen. Wenn wir das GG nicht hätten, da würden manche Parteien mit uns den Hampel spielen. Sind wir also froh, daß wir das GG haben.
  • 23.11.2017, 11:57 Uhr
  • 1
Digger W.
Man kann sich die Welt auch "schönreden" dann brauch man nichts zu tun, vor allem nicht für andere.
Natürlich muss auch "Sancho Pansa", der verschmitzte Realist, zu seinem Recht kommen, aber auch der "Don Quijote" ist ein wichtiger Aspekt des Menschen, sein Kampf für eine bessere und gerechtere Welt.
Ohne diese menschliche Eigenschaft, sich gegen Ungerechtigkeit aufzulehnen, würden wir noch in der Sklavenhalter-Gesellschaft leben oder hätten den 18 Stunden Arbeitstag wie im Zeitalter der Industrialisierung.
  • 23.11.2017, 11:59 Uhr
  • 0
Herbert, das klingt alles sehr schön, ändert aber nichts an der Realität.

Wir haben jetzt 6 Parteien im Bundestag, die in etwa ein Spiegelbild der deutschen Meinungen sind. Falls es zu einer Minderheitsregierung kommt, dann werden bei wechselnden Mehrheiten alle Parteien mal zum Zuge kommen. Dann hättest Du doch den Pluralismus, der Dir vorschwebt.

Aber eigentlich geht es bei diesem Beitrag um das verlorene Häufchen der Kommunisten, die sich in Berlin mit diversen Waffen wieder bemerkbar machten. Hoffentlich hat Die Linke diese Typen inzwischen ausgesondert?
  • 23.11.2017, 12:23 Uhr
  • 1
Hallo Digger,
irgend wo müssen die ewig gestrigen doch unterkommen, bevor sie einen Schaden anrichten.
  • 23.11.2017, 12:26 Uhr
  • 0
Digger W.
eine Minderheitsregierung wäre auf jeden Fall eine Belebung
der Demokratur in Deutschland.
Trotzdem muss der Bevölkerung eine direkte demokratische Mitwirkung ermöglicht werden siehe Schweiz.
"Die Behandlung" des verlorenen Häufchens der Kommunisten sehe ich ähnlich wie Peter, Hauptsache sie haben eine Beschäftigung und kommen nicht auf dumme Gedanken.
  • 23.11.2017, 12:40 Uhr
  • 1
?Trotzdem muss der Bevölkerung eine direkte demokratische Mitwirkung ermöglicht werden siehe Schweiz?.

Da hast Du Dir ja viel vorgenommen. Viel Spaß beim Ändern des Grundgesetzes!
  • 23.11.2017, 14:25 Uhr
  • 1
Da bin ich Gott-sei-Dank nicht allein. Es gibt da schon einige Initiativen, z.B. den "Omnibus für direkte Demokratie."

https://www.google.de/search?client=...-8&oe=UTF-8
  • 23.11.2017, 14:32 Uhr
  • 1
Danke Herbert für den Hinweis.
  • 23.11.2017, 14:40 Uhr
  • 1
Heute sitzen die "Verdammten dieser Erde" in Ostasien und sorgen dafür, dass für uns alles billig, billig, billig ist.
Das ist Kapitalismus in Reinkultur - und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich ein demokratischer Sozialismus doch bewähren könnte. Vielleicht nicht mehr zu unseren Lebzeiten - aber früher konnte man sich auch nicht vorstellen, dass die Leibeigenschaft mal aufgehoben werden würde.
  • 23.11.2017, 19:06 Uhr
  • 2
Digger: Ich glaube nicht, dass sich eine Regierungsform wie in der Schweiz in einem Land durchsetzen kann, das 10 Mal so viele Einwohner hat.
  • 23.11.2017, 19:09 Uhr
  • 1
Noch was: Mit Waffen rumziehen ist natürlich ein No go! Aber die Internationale geht mir immer noch durch Mark und Bein!
  • 23.11.2017, 19:10 Uhr
  • 2
Heidi, die Melodie und der Text gefallen mir auch. Leider haben auch Gangster diese Musik für ihre Zwecke benutzt.
  • 23.11.2017, 19:32 Uhr
  • 1
Die Nazis haben auch "Les preludes" von Franz Liszt (komponiert um 1850) als sog. "Russlandfanfare" für ihre Wehrmachtsberichte missbraucht- dafür kann aber Liszt nichts!
  • 23.11.2017, 22:14 Uhr
  • 1
Ich denke, dass Musik von vielen Machthabern missbraucht wurde. Aber in diesem Beitrag diskutieren wir zufällig über Kommunisten.
  • 24.11.2017, 08:40 Uhr
  • 0
Guten Morgen Digger,
trotz Deiner Rüge beim Thema zu bleiben, finde ich es interessant zu hören wie Musik mißbraucht wird und welche Gefühle und Erinnerungen man bei dem Hören der Musik empfindet. Also sei nicht so streng bei Deiner Auslegung.
Kommunismus ist ein Traum den Marx, Engels und Bebel zu Papier brachten. 1848 hatten auch die Süddeutschen den Traum von Freiheit, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit, was aber mit militärischer Macht grausam nieder geschlagen wurde. 1918 haben die Deutschen dafür gesorgt, daß in Rußland der Kommunismus Fuß faßt. Heute ärgern sie sich darüber. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder.
  • 24.11.2017, 09:47 Uhr
  • 1
Ich frage mich oft, wie die Welt wohl heute aussähe, wenn der Kommunismus nicht im rückständigen Agrarland Russland sondern z. B. im damals hoch industriealisierten England Fuß gefasst hätte!
  • 24.11.2017, 09:55 Uhr
  • 0
Diese Frage ist sehr interessant, nur eine Antwort darauf kann nur ein Engländer vielleicht geben, der die Geschichte seines Landes gut kennt.
  • 24.11.2017, 10:07 Uhr
  • 0
Der Kommunismus ist spätestens mit Deng in China endgültig gescheitert. Seid seinem berühmten Aufruf an die Chinesen "Bereichert euch", ist China zu einem kapitalistischem Land mutiert, dass von einer Partei-Diktatur regiert wird.
Zur Zeit leben in China rund 600 Millionäre, mehr, als in jedem anderen Land der Welt.
  • 24.11.2017, 11:31 Uhr
  • 0
Die Wirtschaftsweise des Kapitalismus hat diesen Planeten soweit verwüstet, dass es dringend einer Veränderung dieser Wirtschaftsweise bedarf, um die Lebensgrundlagen für uns Menschen zu sichern.
Es kann nicht sein, dass die technische Revolution das menschliche Leben grundlegend verändert, mit positiven, aber auch negativen Auswirkungen.
Nur an einer Sache wird eisern festgehalten, an dem privaten Besitz der Produktionsmittel.
Die Konzentrationsbewegung des Kapitals führt dazu, dass ein Dutzend mächtige Familien über die Geschicke unseres Planeten verfügen, weil die wirtschaftliche und die politische Macht sich immer mehr auf wenige Personen zusammenballt.
Dreiviertel der Menschheit leben am Existenzminimum,
im kapitalistischen Musterland USA leben die Menschen in einem permanenten Bürgerkrieg reich gegen arm.
Digger,
Du meintest wohl Milliardäre.
Ist es ein Wunder, dass ein Land wie China es nicht den paar kapitalistischen Ländern überlässt, diesen Planeten auszubeuten.
Ja, China hat eine Einparteien - Diktatur, und wir eine Fünf-Parteien-Diktatur.
Übrigens hat uns China in Sachen Umweltschutz längst überholt.
  • 24.11.2017, 11:47 Uhr
  • 1
Herbert:
  • 24.11.2017, 15:04 Uhr
  • 0
Herbert von Scheven
Ja- das Produktionskapital ist in privater Hand. Mit dem bekannten (unguten) Ergebnis.
´
Doch so einfach ist die Sache nicht. Was wäre die Alternative?
Richtig- die Produktionmittel in staatlicher Hand.

Aber halt-!!! Hatten wir das nicht schon mal- nämlich in kommunistischen Staaten? Mit den bekannten Begleiterscheinungen? Korruption der Parteiapparate? Misswirtschaft? Fehlplanungen?
Und wer hat darunter gelitten? Alles schon vergessen?

Nein Herbert- der Kommunismus ist nicht die Alternative. In keiner Form. Auch nicht in einer Modernen.Das ist sicher.

Meine Meinung. : Ein ideales System wird es nie geben. Solange es Menschen gibt. Denn dessen Natur läßt sich nicht ändern.

Das "vermeintlich kleinere Übel" ist anzustreben. Aber welches???
Darüber läßt sich nachdenken- und das wird man auch noch in 500 Jahren tun. Wenn die Welt noch existiert.
  • 27.11.2017, 17:16 Uhr
  • 1
Es gibt einen dritten Weg, den Weg der Genossenschaften und des demokratischen Sozialismus.
Auch das jugoslawische Modell war ein Mischsystem aus selbstverwalteten Betrieben und Marktwirtschaft.
Die Wahl zwischen dem, was wir haben, und der sowjetischen Staatswirtschaft ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
Immer mehr vom Selben und "weiter so" mangels Perspektiven ist ja genau das, was "Figuren" wie Merkel und Lindner predigen. Das bedeutet, dass die Karre immer weiter in den Dreck fährt.
  • 27.11.2017, 18:50 Uhr
  • 2
Hallo Herbert, aber auch bei Genossenschaften und demokratischen Sozialisten stehen Menschen dahinter, die genau so käuflich und korrupt sind, wie unsere Christlichen Parteien. Das ist doch gerade heute wieder offensichtlich geworden, nach dem unser Landwirtschaftsminister CSU gegen das Verbraucherinteresse abgestimmt hat. Glyphosat wurde durch die CDU/CSU gegen den Willen der SPD in Brüssel für 5 weitere Jahre ohne Optionen genehmigt. Und so etwas wird immer noch gewählt? Hoffentlich bekommen die Herrschaften in Berlin genügend Glyphosat gespritzte Lebensmittel zum Frühstück, Mittag- und Abendessen immer schön serviert, zum Wohle der Allgemeinheit. Bon Appetit !
  • 27.11.2017, 20:11 Uhr
  • 3
Zuerst sterben die Bienen und dann der Mensch !!!
Selbst im Bier ist Glysophath und in Brasilien sind Mißbildungen bei Kindern bekannt.
Ein Harvey Friedman erklärt auf Youtube wer unser Land steuert.
1. Geld
2.Medien
3.Re gier ung
MfG
  • 27.11.2017, 20:20 Uhr
  • 2
Herbert, China hat uns in Sachen Umweltschutz nicht überholt. Der nachfolgende Bericht sollte Dir zu denken geben:
"China ist derzeit für circa 24 % der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich. Nur in etwa 1% der Städte in China erfüllt die Luftqualität denjenigen Standard (gemessen nach PM2.5), den die EU als sicher für die Bevölkerung betrachtet. Die größte Luftverschmutzung in China entsteht durch die Abgase der Fabriken. Der Kohlebrand der Kohlekraftwerke ist ein großer Verursacher der Feinstaubpartikel in der Luft. Autos und der damit steigende Individualverkehr haben sich zu einer großen Quelle der Luftverschmutzung entwickelt. In großen Städten wie Peking und Shanghai tragen sie 20 bis 25 Prozent zum Auftreten von PM 2.5 bei".
Seit wann haben wir übrigens eine 5-Parteien-Diktatur? Du hast leider Wahnvorstellungen und Heidi applaudiert auch noch mit
Warum seht Ihr unser schönes Deutschland so negativ? Eure Probleme solltet ihr mal offenbaren.
  • 27.11.2017, 20:33 Uhr
  • 1
Zum Glück will Angela endlich mit Putin reden, denn es verbindet uns mit Russland mehr als mit den Alliierten.
Siehe die Völkerrechtswidrigen Kriege der Nato, und der 2+4 Vertrag der uns bis 2099 knechtet.(Ramstein)
Gerd Schulze Rohnhoff ist auch interessant.(Der Krieg der viele Väter hatte)
Die Angst des CIA wird von George Friedman auf Youtube offen ausgesprochen. (Die USA reden nicht mit der EU sondern nur mit den einzelnen Staaten)
  • 27.11.2017, 20:47 Uhr
  • 1
Hallo Digger und Manfred,
Zu erst an Digger, es gibt 5 Parteien die miteinander hinter verschlossenen Türen miteinander mauscheln, das sind CDU, CSU. FDP, Grüne, FDP und SPD. An anderer Stelle schrieb ich heute: Wer frei von Fehlern ist, werfe den ersten Stein! Den dürfte Deutschland meines Erachtens gewiß nicht werfen: Denn wer zustimmt, daß das Spritzmittel Glyphosat für weitere 5 Jahre auf unseren Feldern ausgesprüht werden darf, kann nicht mit dem Finger auf andere zeigen, denn 4 Finger zeigen auch wieder zurück. Die Verbraucher unserer landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden mit System mit einem Krebsmittel vergiftet. Dies ist heute Nachmittag in Brüssel durch den CSU Landwirtschaftsminister entschieden worden. Also liebe Mitdiskutanten: Es geht weiter so!
Nun zu Dir Manfred, glaube mir gegen Putin ist Merkel viel zu schwach, um etwas positives zu erreichen. Er wird sie reden lassen und versuchen etwas für Rußland Positives heraus zu holen. Deutschland steht im Osten auf verlorenem Posten, es wurde in der Vergangenheit zuviel Porzelan zertrampelt mit Merkel.
  • 27.11.2017, 21:05 Uhr
  • 1
Da stimme ich dir zu. Hier ändert sich so schnell nichts,
sagt George Friedman vom CIA auch.
Ich stimme für eine neue Verfassung so wie es im GG steht.
Der Souverän muß sie nur wollen!!!
Und was haben sie gemacht zur Wende 2+4 !!!
Danke an das Aggressive AMERIKA!
Willy Wimmer, Der Silberjunge und viele viele andere haben scheinbar Durchblick.
Dr. Sarazin hat sein 2. Buch herausgebracht denn DL schafft sich scheinbar doch ab.
Oder www,verfassunggebende-versammlung.de
  • 27.11.2017, 21:23 Uhr
  • 1
Die Glyphosat- Zustimmung hat mich auch geschockt. Aber es ist nun mal Fakt: Nicht die Regierungen --- und zwar die keines Landes --- haben das Sagen in der Welt, sondern die Großkonzerne. Aber man müsste den Landwirten erst mal klar machen, dass weniger mehr ist. Sicher hat sich Justus von Liebig mit der Erfindung große Verdienste bei der Entwicklung des Mineraldüngers erworben. Aber wie so oft: auf die Dosierung kommt es an. Das sollten unsere Landwirte eigentlich wissen - aber sie werden von Monsanto und Co so lange bearbeitet, bis sie sich mit Überdosierungen zwar für kurze Zeit höhere Erträge sichern, aber in der Perspektive ihre Lebensgrundlage - den Ackerboden - zerstören.
Werbung, die mit Lügen und falschen Angaben arbeitet und damit Menschen langfristig in den Ruin treibt und unsere Umwelt zerstört, sollte als Straftat gelten und entsprechen geahndet werden. Schließlich wird eine einzelner Mensch, der einen Meineid leistet auch verurteilt.
  • 27.11.2017, 21:35 Uhr
  • 1
Dr. Sarazin und w. Wimmer haben auch keine Durchblick. Der Fisch stinkt ganz anderswo.
  • 27.11.2017, 21:37 Uhr
  • 0
Digger,
Leute, die eine kritischere Sicht als du auf das politische System "dieser unserer Bundesrepublik" haben, Wahnvorstellungen zu unterstellen, finde ich ziemlich grenzwertig.
Wenn du auch deinen Frieden mit dem System gemacht hast, solltest du auch Meinungen gelten lassen, die die Dinge anders sehen.
Für mich sind alle im Bundestag vertretenen Parteien Vertreter eines neoliberalen Kurses, beim dem die Interessen der Konzerne im Mittelpunkt stehen.
Die Linke nehme ich davon aus, denn die bemüht sich, etwas für das untere Drittel der Bevölkerung durchzusetzen.
Das, was Peter über die Glyphosat-Zustimmung geschrieben hat, bestätigt nur meine Sicht.
Nicht die Gesundheit der Bevölkerung, sondern die Gewinne der Konzerne stehen im Mittelpunkt.
Die wahre Macht im Bundestag, die Konzerne, können nicht gewählt und nicht abgewählt werden.
Ihre Marionetten sind austauschbar.
Dein schönes Deutschland ist auch mein schönes Deutschland, und ich möchte, dass wir hier auch eine gesunde Umwelt erhalten und gegen die "Schmutzfinken" etwas unternommen wird, egal ob es die chemische -,die Autoindustrie, die Braunkohle oder die Landwirtschaft ist..
Schönen Abend
  • 27.11.2017, 22:32 Uhr
  • 1
Herbert, das war Dein Spruch: "Ja, China hat eine Einparteien - Diktatur, und wir eine Fünf-Parteien-Diktatur".
Auch Du solltest wissen, dass wir eine Gewaltenteilung in Deutschland haben. Neben den Gerichten sind das die Bundesländer mit weitgehenden Befugnissen. Ach ja, in Thüringen regiert ja der Linke Ramelow, also auch er ein Diktator?
"DIE LINKE setzt sich dafür ein, die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland ohne Vorbedingungen bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 zu halbieren".
Dieser Programmpunkt bedeutet doch nichts anderes, dass die Kohle-Produktion weitgehend eingestellt wird. Was machen dann Deine Linken mit den Kumpeln? Schmeißen sie sie auf die Straße? Dann bleibt denen wohl nur ein Denkmal wie in Göcek, Türkei.
  • 28.11.2017, 08:36 Uhr
  • 0
Digger W.,
und wer regiert die Bundesländer außer Thüringen ?
Die Linke hatte ich ja ausgenommen, sie gehört für mich (noch ) nicht zum neoliberalen Konzern-Kartell.
Du kannst es drehen und wenden wie du willst, bei der Wahl zwischen CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen oder AfD erhälst du am Ende immer neoliberale, konzernfreundliche Politik, die für die breite Mehrheit mit Sozialkürzungen verbunden ist. Da musst du mir nicht mit der Gewaltenteilung kommen, dass habe ich schon in der Schule gelernt, die wird ab einer bestimmten Position in der Macht-Hierarchie ausgehebelt.
Wenn die Gerichte wirklich unabhängig wären, müssten einige Konzernchefs, Bänker oder Politiker schon längst im Knast sitzen.
Ich erinnere an Innenminister "Old-Schwurhand" Friedrich Zimmermann, CSU und Ex-NSDAP-Mitglied , der einen Meineid schwor und verurteilt wurde, aber weiter im Amt des Generalsekretärs der CSU blieb, weil er sich ärztlicherseits eine Unterzuckerung und dadurch entstandene Bewußtseinstrübung bescheinigen ließ.
Einen Eid kann man so nicht schwören, aber das Amt eines
Generalsekretärs der CSU kann man so offensichtlich ausführen.
Oder Ex-Finanzminister und jetziger Bundestagspräsident Schäuble, der eine merkwürdige "Gedächtnisschwäche" bzgl. eines Geldkoffers hatte, der ihm von Waffenhändler Schreiber übergeben worden war, Stichwort "illegale CDU Spendenaffäre", und der trotzdem später (ausgerechnet) Finanzminister werden konnte.
Das sind zwei Beispiele von vielen.
Ach, und dass du dir ausgerechnet über die Arbeitsplätze der Kumpel in der Kohle-Industrie, einem der ganz üblen Klima-Killer, Sorgen machst, ist für mich heuchlerisch, so typisch SPD.
Ich würde die Kumpels alle zu Umwelthelfern umschulen, damit sie das wieder gutmachen können, was sie durch ihren Job angerichtet haben.
  • 28.11.2017, 12:28 Uhr
  • 1
Herbert, du bist ja ein komplett negativer Mensch. Warum erfreust Du Dich nicht einfach des Lebens wie diesen beiden jungen Männer?
  • 28.11.2017, 13:22 Uhr
  • 0
Digger,
du ahnst ja nicht, wie oft ich mich ähnlich wie diese beiden Lebenskünstler verhalte und das Leben genieße.
Als Rentner hab ich ja ausgiebig Gelegenheit dazu.
Aber mich reizt halt auch die Debatte mit solch alten "Sturköpfen" wie dir.
  • 28.11.2017, 13:46 Uhr
  • 0
Das war jetzt ein netter Spruch Herbert. Aber ich bin politisch sehr liberal eingestellt und kann mit dogmatischen Positionen wenig anfangen.
Ich schrieb schon an Heidi, dass die Mehrheit der Deutschen von den Sozialdemokraten und Sozialisten z. Zt. wenig wissen will. Die letzte Wahl zeigte es eindeutig. Deshalb wäre es wünschenswert, dass eine möglichst liberale Politik der Mitte in den nächsten Jahren Deutschland gestaltet.
Übrigens haben die von euch Linken verteufelten Konzerne Deutschland nach dem Krieg wieder zu Wohlstand verholfen, auch die Kumpel. Das ist der DDR mit ihren Staatsbetrieben bei weitem nicht gelungen. Im Gegenteil, das Land kollabierte und ging Pleite.
  • 28.11.2017, 14:40 Uhr
  • 0
Digger,
ich respektiere deine Sichtweise, und das macht ja auch den Reiz einer Debatte aus, dass unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen.
Mir als eher undogmatischem Linken ist deine Sichtweise etwas zu verklärend.
Wenn ein Drittel unserer Bevölkerung ihr Leben am Existenzminimum fristen müssen, stimmt mit dem System was nicht.
Und global gesehen leben drei Viertel der Menschheit am Rand des Existenzminimums mit den entsprechenden Hungerkatastrophen.
Das bewirkt der Kapitalismus, der auch bewirkt, dass inzwischen nur eine Handvoll Familien weltweit die Konzernpolitik bestimmen.
Kritik an diesen Erscheinungen kriegst du nicht aus der Welt, Indem du den Popanz kommunistische Zwangswirtschaft aus der Mottenkiste holst.
Das reicht nicht mehr.
Schönen Tag noch.
  • 28.11.2017, 17:21 Uhr
  • 1
Digger, ohne den Marshall-Plan und statt dessen mit dem Morgenthau-Plan, der für Gesamtdeutschland vorsah, dieses Land zu einem rückständigen Agrarland zu machen, wäre es auch den Westdeutschen ziemlich lange ziemlich dreckig gegangen. Die Antriebsfeder der Geldspritze an den Westen war nicht Menschenliebe sondern der kalte Krieg!
  • 28.11.2017, 17:36 Uhr
  • 1
Das ist doch völlig wurscht, ob der kalte Krieg die Antriebsfeder für den Marschallplan war. Hauptsache, er hat den Ländern geholfen, wieder auf die Beine zu kommen.
  • 28.11.2017, 18:29 Uhr
  • 1
Herbert, bist Du wirklich der Meinung, dass der Sozialismus die Menschheit aus dem Elend reißt?
Venezuela geht gerade Pleite, Kuba krebst vor sich hin und das kommunistische China hat sich dem Kapitalismus verschrieben und fährt nicht einmal schlecht dabei.
Also erkläre doch einmal genau, wie Du die Welt regieren möchtest?
Einen wunderschönen Abend wünsche ich Dir.
  • 28.11.2017, 18:34 Uhr
  • 1
Digger,
was ich weiß ist, dass der globale Kapitalismus auf dem Weg ist, diesen Planeten unbewohnbar zu machen.
11 % der Menschheit hungern, und zwar nicht deswegen, weil nicht genügend Lebensmittel erzeugt würden, sondern weil die Verteilung höchst ungerecht ist.
Und diese ungerechte Verteilung von Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs hast du z.B. auch in Deutschland, also selbst in den reichsten Ländern. Das ist für mich eins der Markenzeichen des Kapitalismus, die ungerechte Verteilung der Güter und die völlig unnötige Armut von vielen Menschen, denen der Zugang zu den reichlich vorhandenen Ressourcen willkürlich versperrt wird.
  • 28.11.2017, 19:16 Uhr
  • 0
Du beantwortest die frage nicht, wie Du die Welt regieren willst, damit alle glücklich sind.
Ich behaupte, dass das unmöglich ist.
  • 28.11.2017, 20:40 Uhr
  • 1
WENN der Sozialismus demokratisch wäre, müssten sich die Regierenden an die Spielregeln halten, sonst würden sie abgewählt. Aber das ginge wohl nur, wenn mehrere Länder mitziehen würden.
  • 28.11.2017, 20:43 Uhr
  • 0
Der Sozialismus kann nur eine Diktatur sein, da z. B. in Deutschland nur eine Minderheit dafür ist.
  • 28.11.2017, 20:58 Uhr
  • 1
Digger,
du kommst wieder mit den "alten Kamellen".
Das stalinistische Modell des diktatorischen Staatskommunismus ist gescheitert.
Niemand wird dir da wiedersprechen.
Das diktatorische Modell des "neoliberalen Kapitalismus" hält sich nur mit brutaler militärischer Gewalt an der Macht.
In Deutschland regiert es mit Hilfe der politischen Klasse, der Medien und dem Zwangssystem Hartz 4, mit dem das untere Drittel kujoniert wird, damit es um jeden Preis unterbezahlte Arbeiten annimmt.
Hier eine kleine Liste möglicher Vorschläge:

1. Sofortige Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für Jeden in ausreichender Höhe, um ein in Artikel 1 GG erklärtes menschenwürdiges Leben führen zu können und Armut endgültig abzuschaffen.

2. Zerschlagung multinationaler Konzerne in überschaubare Einheiten und Organisierung der Betriebe nach dem Genossenschaftsprinzip.
Produktionsmittel und Gewinne gehören in Arbeitnehmerhand, nicht in die Hand von Privatleuten, die sich nicht an der Arbeit beteiligen.
Banken haben nur die Aufgabe, Kredite zur Verfügung zu stellen.

3. Zusammenarbeit der Genossenschaften nach dem Kooperationsprinzip. Das Konkurrenzprinzip wird abgeschafft.

4. Produkte werden nicht wegen des Profites, sondern nach den Bedürfnissen der Menschen hergestellt.

5. Wirkliche demokratische Beteiligung an der Politik.
Permanente Kontrolle der Politiker durch das Volk, Rechenschaftspflicht der Politiker jedes Jahr und sofortige Abwählbarkeit , wenn sie eine Politik über die Köpfe ihrer Auftraggeber, der Bürger, hinweg gemacht oder ihre Arbeit sonstwie vernachlässigt oder missbraucht haben.
Die Kontrolle erfolgt durch gewählte Delegierte des Volkes.

6. Verbot von Produktionen, die die Umwelt schädigen, insbesondere der Waffenproduktion.

7. Friedlicher und fairer Handel mit anderen Ländern, friedliche Unterstützung der noch nicht so entwickelten Länder.

8. Demokratische Kontrolle wissenschaftlicher Forschung.
Unsinnige , teure Projekte wie Raumfahrt etc. sind einzustellen, wichtige Projekte wie z.B. Krankheitsbekämpfung zu intensivieren.

9. Umstellung des jetzigen Schulsystems der Klassengesellschaft auf eine Schule für alle, die das Ziel hat,
jedes Kind optimal zu fördern und jedem Menschen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen.
Förderung jedes Kindes besonders auch im künstlerischen und musischen Bereich.
  • 28.11.2017, 21:48 Uhr
  • 2
Vergesse das Verbot für die Lobbyisten nicht, eine Bannmeile rund um alle Parlamente - ebenso die Annahme von Spenden.
  • 28.11.2017, 21:57 Uhr
  • 1
Peter,
das waren nur ein paar Punkte, die mir spontan eingefallen sind.
Die Liste kann jederzeit ergänzt werden.
  • 29.11.2017, 00:34 Uhr
  • 0
...zB.die Abschaffung des Zinseszins siehe :
...www.deutsche-mitte.de
  • 29.11.2017, 06:01 Uhr
  • 2
Herbert, Du vergisst nur eins: Für die Umsetzung Deiner Vorschläge brauchst Du Mehrheiten im Bundestag und Bundesrat. Und diese sind nicht in Sicht, da die überwiegende Zahl der Wähler z. Zt. die liberalen und konservativen Parteien vorzieht.
Also musst Du warten. oder ein "diktatorisches Modell des Staatssozialismus" entwickeln. Ob das eine Chance bei Wahlen hätte, darf bezweifelt werden.
  • 29.11.2017, 08:29 Uhr
  • 1
Es wäre schon ein Schritt, wenn einmal, was ich für möglich halte, Rot-rot-grün eine Mehrheit im Bundestag bildeten und die unsäglichen Gesetzte betreffend Agende 2010 vom unsäglichen SPD-Kanzler Schröder wieder rückgängig machten, die Vermögenssteuer wieder einführten und den Spitzensteuersatz wieder auf vorherige Höhe bringen würden. Wegen dessen Senkung, was angeblich Unternehmen in D halten sollte, ist kein einziges Unternehmen hier geblieben.
Heißt es nicht: Eigentum verpflichtet? Eine echte Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft, die heute nur noch auf dem Papier steht, wäre zumindest mal ein Anfang.
  • 29.11.2017, 10:49 Uhr
  • 1
Irgendwann...
  • 29.11.2017, 12:49 Uhr
  • 0
Digger,
ist die Alternative wirklich warten oder diktatorischer Staatssozialismus ?
Ich beschäftige mich schon lange mit der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, habe auch lange eine entsprechende Initiative unterstützt und tue das auch heute noch.
Über die Hälfte der deutschen Bevölkerung kann dieser Idee etwas abgewinnen, aber im Bundestag kommt dieses Thema so gut wie nie vor.
Jeder kann sich aktiv in einer solchen Initiative einbringen.
Wer ausschließlich auf Wahlen vertraut, kann bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag warten.
Heidi,
leider bekommst du in diesem Land keine rot- rot-grüne Mehrheit.
Das wäre wirklich ein lohnendes Projekt.
Dennoch erinnere ich daran, dass der brutalste Sozialabbau unter Rot-Grün stattgefunden hat.
Sobald sie in Regierungsverantwortung sind, lernen sie ihren "eigentlichen Regierungschef" kennen, das Konzern-und Banken-Kartell.
Trotzdem gilt es, in seinem Umfeld sinnvolle Initiativen und Projekte zu unterstützen, die sich gegen die menschenfeindlichen Auswirkungen neoliberaler Politik wehren und alternative Projekte aufbauen.

https://www.grundeinkommen.de/im-netz-links
  • 29.11.2017, 13:37 Uhr
  • 1
Herbert von Scheven

Auf den ersten Blick ergäben deine politischen Forderungen einen geradezu "paradisischen" Zustand.
Würde auch mir gefallen.
Nicht umsonst ist der "Staatssozialismus" immer noch bei vielen Menschen so gut angesehen und gewünscht.

Aber ich muss wieder "Wasser in den begehrten Wein" giessen.
Glaubst Du es würde wirklich funktionieren.
Gewinne in Arbeitnehmerhand: Der Eine würde sich gern ein Haus bauen- der Andere für die Familie - der Dritte sich gern mehr Freizeit und Urlaub gönnen- und der Vierte vielleicht auch wieder etwas reinvestieren -ins gemeinsame Unternehmen. Alles sehr wage und unsicher, meinst Du nicht?

Bedingungsloses Grundeinkommen: Alle bekommen das Gleiche. Schön
Aber wie steht es mit dem Erwirtschaften. Bevor "geerntet wird" muss "gesät und gearbeitet" werden.
Am Ende würden die einen "malochen" und andere in der Hängematte liegen.
Bis die "Malocher" sagen würden: wir sind doch nicht blöd- und machen auch nichts mehr. Oder nicht mehr wie unbedingt nötig.

Nein mein Freund- die staatssozalistischen Träume haben sich nicht durchgesetzt.

Ich habe es Dir schonmal geschrieben und tue es wieder.
Meine Erkenntnis:
Wir MENSCHEN haben unsere Natur und die ist auf Selbsterhaltung gestellt.
Wir sind keine "Ameisen ohne Gehirn" die sich in ein rigid kollektives System ohne Eigennutz des Individuums einfügen.
Dazu wäre immer Zwang notwendig- also politische Diktatur.
  • 01.12.2017, 11:21 Uhr
  • 1
Rüdiger,
du machst es dir immer leicht mit deinem Verweis auf die "Natur des Menschen."
Die Triebfeder Eigennutz bestreite ich überhaupt nicht, aber es gibt noch andere Triebfedern, und leider ist das jetzige neoliberale System so, dass sich die Gier einiger weniger gegen die überwältigende Mehrheit dieses Planeten durchsetzt und diesen aussaugt, obwohl jeder Mensch das Recht auf ein menschenwürdiges Leben hat.
Du als "Realist" bist in Wirklichkeit ein Bejaher dieser Zustände und gehörst zu den "Fußtruppen" dieser Handvoll Familien, die inzwischen die Geschicke dieses Planeten lenken.
Wir haben uns ja schon mal sehr ausführlich über dieses Thema unterhalten und unsere gegensätzlichen Standpunkte dargelegt.
Außerdem, von Staatssozialismus war hier nie die Rede. Leider hast du nicht genau gelesen.
Schon dass du Staatssozialismus und bedingungsloses Grundeinkommen in einen Topf wirfst zeigt mir, dass du von beidem nicht den Schimmer einer Ahnung hast.
Mit dem Thema "bedingungsloses Grundeinkommen" solltest du dich mal befassen, das kann man nicht so in einem Satz abbügeln wie du es tust. Über dieses Thema gibt es inzwischen viele Untersuchen von Menschen, die schlauer sind als du und ich.
  • 01.12.2017, 12:54 Uhr
  • 2
Herbert, leider stimmt das mit rot-grün. Die Aufweichung der Arbeitnehmerrechte haben wir den "roten" Kanzler Schröder zu verdanken.
Und deinen Satz "Sobald sie in Regierungsverantwortung sind, lernen sie ihren "eigentlichen Regierungschef" kennen, das Konzern-und Banken-Kartell." kann ich nur unterstreichen.
  • 01.12.2017, 15:01 Uhr
  • 3
Guten Tag Heidi,
wenn eine Partei ein gutes Programm aufweißt, dann hat sie trotzdem die Schwierigkeit gewählt zu werden. In Süddeutschland ist die CDU und in Bayern die CSU so verankert, daß selbst wenn ein Ochse aufgestellt wird unter CDU bzw. CSU er gewählt wird. Das wird sich sicherlich mit dem Wechsel von Generationen ändern, aber nicht schnell.
  • 01.12.2017, 15:51 Uhr
  • 0
Herbert

Gegen eines muss ich mich verwehren.
1. Das ich den neoliberalen Kapitalismus der Gegenwart bejahe.
Und 2. das DU mich ich zur "Fusstruppe" der größten Nutznieser-Familien des System zählst.
Wie käme ich dazu. Ich bin weder politisch engagiert noch habe ich einen überdurchschnittlichen großen Besitzstand.
Also bitte. Ich kann Dir versichern- ich gehöre nicht dazu.

Aber ich habe meinen eigenen Kopf- und lass mir nicht von irgendwelchen "Parteifunktionären" die Welt erklären.
Das passiert leider viel zu viel. Leider

Also, lass mir meine eigenen Gedanken- und nicht nur wenn sie auch in Dein Weltbild passen.

Nochmal zum Thema: ich bejahe weder den "neoliberalen Kapitalismus der Gegenwart noch den Sozialismus noch den Kaptalismus noch irgendeine Diktatur. Und ich sehe auch keine Demokratie die sich diesen Namen wirklich verdienen würde. Nirgends. Ich selbst habe auch keine Patentrezept.
Und so ehrlich sollte doch auch jeder zu sich selbst sein.

Aber diskutieren- sollten wir trotzdem miteinander. Völlig wertfrei und Vorurteilslos.
  • 01.12.2017, 18:15 Uhr
  • 2
Hallo Rüdiger, das sehe ich genau so und ich gehe noch ein Stückchen weiter. Die Wahrheit darf man laut aussprechen. Heute in den Abendnachrichten hatte unser Innenminister einen untauglichen Vorschlag offeriert. In alle Alarmanlage sollen Abhörteile für die Polizei eingebaut werden. Von wegen Sicherheit, daß jeder Dorfpolizist die Gespräche innerhalb der Familie oder Freunde mithören darf? Das kommt davon, wenn auf Merkels Gnaden Leute in Ministerämter gehoben werden, die in einer Diktatur aufgewachsen sind und heute uns die selben Methoden aufdrücken will, die der Staatssicherheitsdienst in der DDR wohl benutzt hat. Deutschland wird in DDR-2 umfunktioniert!?
  • 01.12.2017, 19:53 Uhr
  • 0
Rüdiger,
da gebe ich dir völlig Recht, in fast allem, was du jetzt gesagt hast.
Ich habe dich zu den "Fußtruppen" des neoliberalen Ideologie deswegen gerechnet, weil du mir genau die Ideologie der angeblichen "Raubtiernatur" des Menschen damals bei unserer ausführlichen Diskussion mehrfach entgegengehalten hast, um zu begründen, warum sich diese Natur des Menschen nicht mit Denkmodellen verträgt, die die Solidarität und das Gerechtigkeitsempfinden des Menschen betonen. Dieselbe Ideologie der "wölfischen Natur" des Menschen wird sehr häufig benutzt, um eine Naturwüchsigkeit der jetzigen kapitalistischen Ordnung zu behaupten, so als ob der Mensch von Natur aus ein Wesen sei, das sich ohne Rücksicht auf andere bereichern wolle und den persönlichen Profit als "Goldenes Kalb" anbete und verfolge.
Verstanden habe ich auch nicht, warum der Gewinn eines Unternehmens nicht in die Hände derjenigen gehören soll, die diesen Gewinn auch erarbeitet haben, und stattdessen von Jemandem "eingesteckt" wird, der ihn nicht erarbeitet hat, dem aber die "Produktionsmittel" gehören.
  • 01.12.2017, 19:55 Uhr
  • 2
Der Innenminister der Bundesrepublik Deutschland sollte einmal das Grundgesetz GG lesen und begreifen, daß der Lauscher an der Wand - hört seine eigene Schand! Darum ist so ein Vorschlag der Demokratie mehr als abkömmlich.
  • 01.12.2017, 19:58 Uhr
  • 1
Heidi,
du schreibst W. Wimmer und Dr. Sarazin haben keinen Durchblick!
Und wo stinkt der Fisch deiner Meinung nach zuerst?
  • 01.12.2017, 21:20 Uhr
  • 1
Hallo Manfred, der Fisch stinkt immer am Kopf zuerst! Solltest Du es auf die Politik beziehen, dann die Kanzlerin. Sie hat die Richtlinienkompetenz lt. GG dies bedeutet meines Erachtens, daß sie die Ziele der Regierung formulieren sollte und der Bevölkerung auch sage sollte wohin die Reise geht. Das hat sie in all den 12 Jahren nie gemacht, nur gemauschelt und geschachert, meistens um Posten!?
  • 02.12.2017, 14:20 Uhr
  • 1
Peter,
dein "Rochus" auf A.M. sei dir gegönnt.
Ich versteh dich so, dass du glaubst, man brauche nur A.M. auszuwechseln, so als ob sie "als Person" das Problem sei.
Für mich ist es das Kartell der Banken und Konzerne, in Zusammenarbeit mit den Medien und den politischen Parteien.
Schau doch mal, wie lange die CDU/CSU schon Deutschland regiert.
Ohne diese Partei läuft doch hier gar nichts, daher möchte ich diese Demokratie als "CDU/CSU-Demokratur-System" bezeichnen.
Denk doch mal zurück an das "System Kohl".
Wie selbstherrlich dieser Mann intelligentere Rivalen abschob und um sich herum ein System von Günstlingen baute.
Die Namen von Spendern geheimzuhalten war ihm wichtiger als das demokratische Gebot der Spendentransparenz. Mich erinnerte das mehr an die Omertà der Mafia.
Seine "geistig-moralische Wende" bestand vor allem darin, das Sozialsystem abzubauen und die Republik nach rechts zu rücken
Trotz zahlloser Fälle, in denen diese Partei in Korruption und Spendenaffären verwickelt war, ist die CDU bis heute an der Macht und die effektivste Partei in der Durchsetzung der Interessen des Kapitals.
Stünde diese Partei nicht hinter Merkel, wäre diese schon längst "weg vom Fenster".
Deshalb, bei aller berechtigten "Merkel-Schelte, sie wird noch vom CDU-Demokratur-System gestützt, das auch ein Demokratie-Verhinderungssystem ist.

Achtung: Dies ist meine subjektive Meinung.
  • 02.12.2017, 15:07 Uhr
  • 2
Der ich voll anschließen kann, Herbert, nur Kohl hat nicht versucht das GG zu unterlaufen, wie es der Wildwuchs um Merkel es derzeit versucht. Nicht genug, daß der Justizminister das Gesetz der Gesinnungsschnüffelei eingebracht hat, jetzt kommt der Innenminister will über Alarmanlagen, die der Sicherheit des Hauseigentümers dienen soll, die Schüffelei bis ins Schlafzimmer vorantreiben.
Solche Banausen gehören doch nicht mehr gewählt! Schlimmer wie im 1.000 jähruigen Reich, da stellt sich für mich die Frage: "Wer sind denn da eigentlich die Nazi´s ???"
  • 02.12.2017, 17:21 Uhr
  • 2
Das DL ein Kriegsgefangenenlager der Amis ist wurde mit dem 2+4 Vertrag besiegelt, und die Flüchtlingspolitik hat Obama mit AM besprochen. Also alles im grünen Bereich so wie es George Friedman vom CIA wünscht.
Also nicht agieren sondern reagieren und aussitzen!
In der Politik geschieht nichts zufällig, alles ist geplant!
Der Souverän muß selbst eine Verfassung Verlangen!
www.verfassunggebende-versammlung.de
Nach Art. 146 GG
  • 04.12.2017, 15:44 Uhr
  • 1
Manfred: Hast du wieder mal gaaaanz schlecht geträumt?
  • 04.12.2017, 16:18 Uhr
  • 2
Ja, ich sehe sicherlich zu schwarz.
Aber die meisten Menschen haben einfach keine Zeit sich mit diesen Themen zu beschäftigen.
So wie Erich von Dänicken sagt:
der Zeitgeist ist noch nicht reif.
  • 04.12.2017, 18:19 Uhr
  • 1
Hallo Manfred,
lasse Dich nicht entmutigen - steter Tropfen höhlt den Stein, bei solchen Anliegen darf man kein Dünnbrettbohrer sein.
  • 04.12.2017, 20:11 Uhr
  • 0
Der Silberjunge Thorsten Schulte schreibt einen Bestseller ("Kontrollverlust") und wird anschließend aus den Regalen verbannt!
Daran sieht man die Doktrin.
  • 05.12.2017, 19:59 Uhr
  • 1
Ich lese eure Diskussion mit Vergnügen. Da ich gerade in Urlaub bin, bin ich beim Schreiben via Smartphone leider behindert.
  • 07.12.2017, 11:25 Uhr
  • 0
Hallo Digger,
ich wünsche dir einen schönen Urlaub.
Erhol dich gut, damit du bald wieder mit voller Tastatur in die wz-Diskussionen eingreifen kannst !
  • 07.12.2017, 15:40 Uhr
  • 1
Hallo,
sieht nach Kroatien aus?
  • 07.12.2017, 20:18 Uhr
  • 1
Danke liebe Mitdidkutierer. Es ist der Nil in Ägypten. Sehr interessant.
  • 08.12.2017, 06:53 Uhr
  • 0
Hallo Digger, genieße jeden Tag Deines Lebens dafür arbeitest Du auch, damit Du auch solche schöne Tage erleben kannst.
  • 08.12.2017, 12:54 Uhr
  • 1
Ui, hier ist es ja inzwischen richtig "gemütlich". Kompliment jedenfalls für die faire, respektvolle Diskussion.
  • 09.12.2017, 17:48 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
natürlich gibt es die noch, und wie. Sie wollen alle anderen mit ihrem Mist überzeugen. Sie sind unbelehrbar
  • 22.11.2017, 15:37 Uhr
  • 3
Nur gut, dass es eine winzige Minderheit ist. Insgesamt scheint die Linke in Europa ja auf dem Rückzug zu sein, aber dafür haben wir einen Rechtsruck. Allerdings sind die rechten auch eine Minderheit.
  • 22.11.2017, 16:21 Uhr
  • 2
die werden auch eine Minderheit bleiben. allerdings sehe ich persönlich die Merkel-Politik für diesen allgemeinen Rechtsruck dafür z.T. verantwortlich.
Man muss sie auch nicht größer machen, als sie in Wirklichkeit sind und nun alles und jeden mit anderer Meinung als braun bezeichnen. Das halte ich auch für kontraproduktiv
  • 22.11.2017, 16:24 Uhr
  • 4
Ich stimme zu Anna, denn dann könntest Du Teile der CSU auch als braun bezeichnen.
  • 22.11.2017, 18:14 Uhr
  • 2
Unbelehrbar sind für mich auch diejenigen, die oberflächlich urteilen, ohne sich je mit der Sache ernsthaft auseinander gesetzt zu haben.
  • 23.11.2017, 19:07 Uhr
  • 0
Hedi
  • 23.11.2017, 19:34 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren