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Wiederentdeckung des “Asperger-Syndroms” Frau Merkel

Wiederentdeckung des “Asperger-Syndroms” Frau Merkel

26.11.2017, 12:37 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wie will so eine Groko bei diesen Gedanken der Einzelnen vernünftig zustande kommen, geschweige zu regieren? Kanzlerin Angela Merkel hat CSU-Chef Horst Seehofer bei den Jamaika-Gesprächen einen Ministerposten angeboten. Das habe sich durch das Ende der Gespräche allerdings erledigt, sagt Seehofer. Der CSU-Chef plädiert nun für eine große Koalition als beste Option. Er warnt die SPD aber vor überzogenen Forderungen. Merkel ist strikt gegen Neuwahlen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich strikt gegen Neuwahlen ausgesprochen. „Ich halte überhaupt nichts davon, wenn wir mit dem Ergebnis nichts anfangen können, dass wir die Menschen wieder bitten, neu zu wählen“, sagte die CDU-Vorsitzende beim Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern in Kühlungsborn. Die Politiker hätten von den Wählern das Mandat zu einer Regierungsbildung erhalten. Die geschäftsführende Bundesregierung unter ihrer Führung sei handlungsfähig. "Noch nie sei ein Kanzler so „machtgeil und unpatriotisch“ gewesen, warf ihr Wolfgang Grieger vor. " Chapeau! Frau Merkel wird sicher noch 12 Jahre regieren, nicht nur vier Jahre. Ich bin gespannt wie lange Herr Grieger sich noch in dieser Partei halten kann. Normalerweise ist so ein Verhalten ausgesprochen ungesund für die eigene Partei-Karriere. Ich wünsche Herrn Grieger, dass er möglichst viele seiner KollegInnen aus dem Wackeldackel-Dauernicken aufwecken kann. Die SPD stellte keine Vertrauensfrage, als sie es konnte. Mit sozialistischen Ideen wie der Abschaffung der PKV sowie Europa-über-alles-Hymnen wird die SPD auch in Zukunft keine Wahl-Mehrheit mehr erhalten. Die CSU liefert brav ihre Stimmen bei AM ab und sichert ihr die nötigen Mehrheiten. Und irgendwer wird definitiv mit ihr koalieren. Worum soll sich AM also Sorgen um ihren Posten machen oder Selbstreflektion betreiben? SPD-Linke, Miersch, legt Merkel "ein paar Tage der Selbstkritik" nahe. „Scheinbar hat Frau Merkel die Lage vor lauter Jamaika-Träumereien noch nicht realisiert. Sie ist krachend gescheitert“, „Ich lege Angela Merkel ein paar Tage zur Selbstfindung und Selbstkritik nahe“, sagte Miersch. „Wenn sie dann nicht verstanden hat, dass in ihrer Situation leisere Töne angebracht wären, ist sie vielleicht nicht die richtige Person für Gespräche.“ Dreyer: Merkel kann SPD keine Bedingungen stellen. Die SPD kann der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer zufolge selbstbewusst in Gespräche mit der Union gehen. „Frau Merkel ist bei Lage der Dinge doch nicht in einer Position, in der sie Bedingungen stellen kann“, sagte die SPD-Politikerin dem „Trierschen Volksfreund“. Ihre Partei werde sich von der CDU nicht erpressen lassen. Auch wenn man sich dem Wunsch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Gesprächen nicht verweigere, heiße das nicht automatisch, dass man über eine große Koalition verhandele. Es gehe erst einmal darum, Positionen auszuloten. „Was die SPD politisch umsetzen will, hat sie klar im Wahlprogramm formuliert.“ Das wisse die CDU-Vorsitzende Angela Merkel. Wie wenig Teile der CDU eine Große Koalition mit der SPD begrüßen, wurde heute beim Landesparteitag im Ostseebad Kühlungsborn deutlich. Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef Vincent Kokert lästerte in seiner Rede über den SPD-Parteivorsitzenden Martin Schulz: „Wer dieser Martin Schulz mal gewesen ist, wird man in wenigen Jahren vergessen haben.“ Bei allem "guten Willen" der SPD, Gesprächsbereitschaft mit der Union zu zeigen, nachdem Steinmeier sie dazu aufforderte, sollte diese älteste, stolze Volkspartei nicht vergessen, welche Worte Merkel in der letzten Bundestagssitzung vor der BTs-Wahl, an sie richtete: "Gegen meinen Willen konnten Sie echt nichts durchsetzen". Jeder hat das Recht, sich allein nur zu diesem einen Satz so seine eigenen Gedanken zu machen. Der CDU Delegierte Grieger hat aber in Kühlungsborn das laut ausgesprochen, was ich zumindest denke. Ich finde es jedenfalls positiv, dass gerade politisch sehr viel Bewegung, das "Ende der Komfortzone" für einige Politiker allgemein und für mein Empfinden, unsere Demokratie lebendiger und kontroverser, stattfindet. Am Ende sind wir alle hoffentlich klüger, noch wacher und kritischer als bisher, denn letztlich geht es um die Zukunft jedes Einzelnen und unsere Demokratie.

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4 Kommentare

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Geschäftsführend zu regieren ohne Verantwortung, aber mit voller Bezahlung - besser gehts ja kaum für Merkel+co ...
  • 27.11.2017, 10:57 Uhr
  • 2
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das Asperger -Syndrom verträgt auch keine Veränderungen .....alles sollte möglichst so bleinen wie es war......
  • 26.11.2017, 21:37 Uhr
  • 2
Die Wähler bekommen genau das, was sie nicht wollten, was aber zu erwarten war.
Was war - auch meine - Aussage vor der Wahl: Egal was gewählt wird, es wird sich nichts ändern.
  • 27.11.2017, 08:35 Uhr
  • 2
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Die Personen die so Macht besoffen sind, werden sich nicht davon abbringen lassen, immer wieder die Groko ins Spiel zu bringen, das gilt hauptsächlich für Andrea Nahles und Konsorten. Was sie aber der alten SPD antun, darüber denken sie erst wieder nach wenn sie darum kämpfen müssen die 5 % Hürde zu meistern. Denn die Basis wird enttäuscht lieber die AfD oder die Linke wählen, als die schwache SPD.
  • 26.11.2017, 19:30 Uhr
  • 3
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