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Böhmermann legt Merkel Rücktritt nahe: "Du schaffst den Absprung nicht"

Böhmermann legt Merkel Rücktritt nahe: "Du schaffst den Absprung nicht"

News Team
29.11.2017, 14:52 Uhr
Beitrag von News Team

„Ich bin menschlich enttäuscht von meiner direkten Vorgesetzten. Dass jemand, der so pragmatisch ist wie die Bundeskanzlerin, das nicht schnallt: Es ist zu spät. Ihr selbst passiert, was sie dem Dicken vorgeworfen hat: Du schaffst den Absprung nicht!“, so äußert sich Jan Böhmermann im Interview mit der ZEIT, die den Moderator und Comedian anlässlich seiner Düsseldorfer Ausstellung „Deutschland“ traf. Merkel solle „die Menschen in ihr Schicksal entlassen!“, so Böhmermann. „Man kann das Land auch an sich selbst zurückdelegieren. Und es geht trotzdem weiter. Stärkt die Demokratie auf lange Sicht! In hundert Jahren würden alle sagen: Hut ab!“

Im großen Gespräch mit dem Feuilleton der ZEIT blickt Böhmermann zurück auf die letzten Wochen, spricht über die Sexismus-Debatte, antwortet auf Kritik seines Ziehvaters Harald Schmidt und gewährt Einblick in Tweets, die er sich nie getraut hat, abzuschicken.

Scharfe Kritik äußerte Böhmermann am „Spiegel“. Das Nachrichtenmagazin titelte vor einigen Wochen: „Die unheimliche Macht – wie ARD und ZDF Politik betreiben”. Der ZDF-Moderator antwortet darauf: „Allein der Titel schon. Haben ARD und ZDF Barschel ermordet, Maddie entführt und Aids verursacht? Dem Journalisten in mir hat es schon das Herz gebrochen. Beim Spiegel sitzen doch so viele schlaue Festangestellte in ihren Einzelbüros, die es eigentlich besser wissen müssen.“

Von der Idee, täglich auf Sendung zu gehen, habe er sich „nach der Erdoğan-Nummer“ verabschiedet, erklärt Böhmermann zum ersten Mal. „Ich möchte keine tägliche Late-Night-Show machen.“ Und weiter: „In der Welt meiner Großmutter, wo das Fernsehen Leitmedium ist, wäre das die richtige Idee. Aber ich gucke ja selber kein Fernsehen mehr. Meinen Tag ordnet mir Twitter ein. Permanent. Ich kenne diese Sehnsucht nach der Daily Late-Night-Show. Aber das ist nur Sentimentalität.“

10 Kommentare

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Böhmermann selber ist eine Witzfigur.Selbst wenn er in der Sache ausnahmsweise mal Recht hat.
  • 03.12.2017, 20:42 Uhr
  • 0
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http://www.stuttgarter-nachrichten.d...75d771.html
jetzt gibts erstmal Kohle.., Steuergelder für "abgelehnte Asylbewerber"
fein.... - wohl zu lesen: "abgelehnt"....., ich versteh es nicht mehr....., sorry
  • 03.12.2017, 18:12 Uhr
  • 0
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Mit dieser Autokratin die wir noch haben, ist keine Demokratieverständnis möglich. Sie setzt sich oder sympathisiert nur mit Diktatoren auseinander. Was Recht und Gesetz ist, wird übergangen, Macht, und nochmal Macht dass isst Ihre These, Ihre Ideologie ist, nur eine Einheitspartei indem sie wie Erdogan nachahmen möchte und die Opposition ausradieren möchte, sie hat viel gelernt in der DDR, wie man auf eine feinere Art die Leute im Bundestag das Wort im im Munde herumdreht. Sie hat selbst keine Ideen, wenn Ihre Schreiberlinge und Wahlkampfhelfer Ihr nicht alles vorkauen würden. Die Jamaika ist nicht durch die CSU geplatzt sondern durch Ihre Unwissenheit, sie war keine gute Moderatorin, was die Sondierung betriff, es ist viel falsch gelaufen. Auf einmal ist die SPD wieder gefragt, dass ist ja glatter Selbstmord was Sie begeht. Das beste ist eine Minderheitregierung, dann muss sie sich ständig an Parteien wenden, um eine Mehrheit zustande zu bringen. Dies wäre auch im Interesse die Regierung zu kontrollieren was richtig und falsch ist, dann wird auch wieder mehr geredet miteinander.
Das würde gar nicht Schaden der CDU/CSU. Dass sind die die Gesetze und Vorschriften übergehen, man hört nur noch Obergrenze, Jamaika,
Umwelt, Europa und Sport, Auto ist viel wichtiger noch, wichtiger als die Sorge von Deutschland nämlich Brot und Spiele, da kommt das Volk nicht zum denken, viele Probleme werden unter den Tisch gekehrt.
Die Ehrenswerte schwarze Gesellschaft sollte mal ihre Nationalsozialismus aufarbeiten und keine Gesetze von 1933 verwenden.
Es ist ja an der Tagesordnung bei der jetzigen Situation, da ja die Nerven blank liegen, kommt es zu Spannungen und Erpessungen, üble Nachrede, Einschücherung, das ist fast wie Mobbing gegenüber der SPD. Die Ungewissheit Groko oder Minderheitsregierung.
Was geht das die Lobbysten an, wie lange das dauert, sollen erst mal Ihre Vermögens u. Erbschaftsteuer bezahlen als auf Kosten der Arbeitnehmer sich zu bereichern. Leider hat der armselige Bürger aus versehen den Kapitalismus gewählt und kann es nicht mehr rückgängig machen, weil sie nicht mehr wissen was sie wählen wollen, sie sind den Reichen ausgeliefert, und jetzt soll die AFD es richten.
Es bleibt zu hoffen. dass die SPD aufwacht in Ihrem Dornröschenschlaf am Montag, statt noch mehr Unheil anzurichten.
Zum schluss ein Amen an die Forumschreiber, wenn man Politik betreiben möchte, dann wäre es gut , wenn sie als Parteimitglied eintreten würden, egal welche, dann werden sie mal sehen, was sich hinterm Vorhang alles abspielt, dann können sie sich eine Meinung bilden, aber als Passiver können sie nur von Nachrichten, Zeitungen informiert werden, das ist keine Bildung. Denn 75% der Wähler sind zu Dumm um richtig zu wählen.
  • 02.12.2017, 14:38 Uhr
  • 5
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Und wie kann es weitergehen..??
Bundeskanzlerin oder Bundeskanzler werden kann, wer mindestens 18 Jahre alt ist und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Ein Mandat im Bundestag ist dagegen nicht nötig. Der Bundespräsident schlägt nach Gesprächen mit den Bundestagsfraktionen eine Kandidatin oder einen Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers vor. (Im Grundgesetz ist nur die männliche Form genannt, natürlich ist damit immer auch eine Bundeskanzlerin gemeint.)
Ablauf der Wahl
Die Wahl der Bundeskanzlerin oder des Bundeskanzlers läuft nach Artikel 63 des Grundgesetzes (GG) ab. Danach wird der Bundeskanzler auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestag ohne Aussprache gewählt.
Zu einer erfolgreichen Wahl benötigt die Kanzlerkandidatin oder der Kanzlerkandidat in der ersten Wahlphase die absolute Mehrheit der Abgeordnetenstimmen. Das heißt, die Hälfte plus mindestens eine Stimme. Man spricht auch von der "Kanzlermehrheit".
  • 01.12.2017, 10:34 Uhr
  • 2
so ist es ...
sollte eigentlich jeder wissen ...
aber einige hier bei wl kennen unser GG nicht.
Und damit meine ich nicht den Art. 63 GG, auch nicht den Art. 5 Abs. 2 GG ...
  • 02.12.2017, 19:32 Uhr
  • 1
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Die ersten Sätze dieses Artikels könnten viele Menschen über Frau Merkel unterschreiben. In den 12 Jahren Ihrer Regierungszeit hat die Demokratie verloren durch die vielen unbedachten, unüberlegten Bauchentscheidungen. Im Parlament wurde kaum noch über die vielen strittigen Punkte diskutiert. Das lag aber auch mit, an der über aus schwachen Opposition. Jetzt hätten wir eine starke, erfahrene Partei in der Opposition und schon sucht die Regierung den Rettungsanker bei der SPD, weil die CDU/CSU zu schwach ist eine Minderheitsregierung zu bilden. Dann soll doch Frau Merkel zu geben, daß keiner mit Ihr regieren will.
  • 29.11.2017, 18:46 Uhr
  • 6
@Peter,
ich sehe das nicht so, daß die SPD eine starke, erfahrene Partei ist ...
schon zu Zeiten, als der Koalition mit der FDP mußte die SPD dafür herhalten, daß AM ihre Politik umsetzen konnte ...
sie hatte, Griechenland-Rettungsschirm" keine Kanzlermehrheit, dank der SPD war das aber kein Problem ...
Die SPD ist eine profillose Partei mit profillosen Politikern ...
das sah man schon beim Fernseh Duell Schulz-Merkel, als Schulz Merkel hoffierte, und nicht argumentativ in Schwierigkeiten zu bringen ...
Ich bin mal gespannt, wie die SPD-Mitglieder abstimmen werden ...
wenn sie für die GroKo stimmen, dauert es nicht mehr lange, dann hat sich die SPD selbst abgeschafft!
  • 30.11.2017, 03:38 Uhr
  • 2
Wenn sie eine große Koalition mit der CDU/CSU eingeht, ganz sicher. Die SPD sollte daran denken, nochmals so eine Klatsche und sie dann genau so schwach wie die AfD, FDP, die Linken und die Grünen. Aber vielleicht benötigt sie so eine Schwächung, damit sie sich entsinnt wer ihr Klientel einmal war.
  • 02.12.2017, 17:30 Uhr
  • 1
genauso siehts aus!
  • 02.12.2017, 17:34 Uhr
  • 0
Hallo Tommy,
manches mal frage ich mich: Wo hat die SPD und ihre Mitglieder eigentlich ihre Ohren, daß sie die Wünsche der Menschen nicht mehr hört? Oder will sie die Wünsche nicht hören? Wo bleibt die Realisation auf Willis Forderung: "Mehr Demokratie wagen?" Seit dessen Abgang ist diese Partei doch nur noch mit sich selbst beschäftigt. Man könnte glauben die haben noch nie etwas von den heutigen Themen etwas gehört. Vielleicht sollten Sie einmal mit Parteilosen Mitmenschen sprechen um die Zeichen der Zeit zu erkennen.
  • 02.12.2017, 17:53 Uhr
  • 1
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