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Es lebe die Demokratie (Glück gehabt AFD) ihr dürft dabei sein

04.12.2017, 11:27 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Nun ist er also Geschichte der Parteitag der AFD. Komischerweise nicht in Nürnberg, sondern in Hannover. Wusste der Schröder davon? Ok Sarkasmus aus.
Wenn eine Partei ihre eigene Vorsitzende, die bekanntermaßen ja selbst erkannt hat wohin die Reise der AFD geht und daraus ihre Konsequenzen gezogen hat, wie folgt bezeichnet: "Sie war mal eine intelligente Frau", "ich kann gar nicht verstehen, wie man so dumm sein kann und den Versuch machen kann, auf diese Weise die Vergangenheit zu bewältigen". Und weiter "Ihr Urteil so vom Hass verzerrt". (Zitate Herr Gauland). Aha Herr Gauland, man könnte auch interpretieren sie hat bemerkt wo die Reise der AFD hingehen soll und hat die Reißleine gezogen. Finde ich konsequent obwohl ich kein Freund von Frau Petry bin.

Der unglaublichste Satz kam aber von Frau von Storch: Sie bezeichnete Kanzlerin Angela Merkel (CDU) als „größte Rechtsbrecherin der deutschen Nachkriegsgeschichte“. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Da muss man drüber nachdenken. Muss man das? NEIN!! Wer so etwas behauptet der gehört strafrechtlich verfolgt. Wer solche Behauptungen aufstellt soll sie beweisen und das schnell und dann dafür sorgen, denn wir leben gottseidank in einem Rechtsstaat in dem die Legislative von der Judikative getrennt ist, das diese Frau die so beschuldigt wird ihrem gerechten Urteil zugeführt wird. Aber ich vermute das Frau von Storch weder irgendwelche Rechtsstaatlichen Beweise hat, noch ein Urteil anerkennen würde das von unseren Gerichten gesprochen wurde.
Wenn ich zu meinem Chef sagen würde, Du bist der größte Rechtsbrecher der Nachkriegsgeschichte, dann hätte ich sofort eine Klage am Hals und wahrscheinlich die fristlose Kündigung.
Weiter sagte diese weise Frau, es gehe um die Frage, „ob es dieses Deutschland in Zukunft überhaupt noch geben wird“. Deutschlands Problem sei die „Dekadenz der Eliten“, erklärte sie. „Die AfD ist die letzte Hoffnung für dieses Land.“
Als ob der Göbbels selber ins Mikrofon geschrieen hätte. Letzte Hoffnung die AFD? Hoffnung für wen? Für mich nicht, und für 87 % der Deutschen erst recht nicht.
Wir brauchen keine Aufrührer und Heißmacher in diesem Land. Wir brauchen keine geistigen "Zündler" die mit den Ängsten der Menschen spielen. Wir brauchen Lösungen für Probleme, die aber nicht im religiösen Bereich liegen, sondern eher im sozialen. Diese sind aber zu lösen und ich vertraue unserer Demokratie.

Dann gab es ein weiteres Highlight. Der Landtagsabgeordnete Königer beklagte, dass bei der Bundestagswahl kaum junge Wähler für die AfD abgestimmt hätten. Dies läge jedoch nicht an der AfD. Nein Herr KÖniger es lag daran das sie die Jugend nicht so leicht bekommen wie damals der Führer seine Hitlerjugend. Das liegt wohl daran, dass das Bildungssystem heute ein wenig weiter ist wie vor 70 Jahren und die jungen Erwachsenen gut informiert sind.
Er behauptete weiter, Kinder würden im deutschen Bildungssystem mit Ideologien. „Vom Kindergarten bis zum Abitur werden unsere Kinder vollgepumpt mit Ideologien, mit Frühsexualisierung, Gender-Mainstream, mit Political Correctness. Die 68er haben im Bildungssektor eine Kraterlandschaft hinterlassen, verbrannte Erde, eine zerbombte Kulturnation. Liebe Freunde, das ist der totale Krieg gegen das Volk der Dichter und Denker.“
Königer rief anschließend dazu auf, „unsere Kinder vor dem Zugriff der 68er“ zu retten. Von den AfD-Mitgliedern erhielt er dafür Applaus. Er wurde anschließend zum Beisitzer gewählt. So macht man den Bock zum Gärtner. Aber das Parteiausschlußverfahren von Herr Höcke ist ja noch nicht beschlossen

Sehr geehrter Herr Königer mein Rat an Sie lautet, kriechen Sie doch einfach wieder unter ihren Stein zurück unter dem Sie hervorgekrochen sind um ihren geistigen unausgegorenen Müll dem "Volk" kundzutun. Wer im 21 Jahrhundert die Werte der 20er und 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Kulturgut und zeitgemäß einstuft, der ist nicht nur in den 68ern stehen geblieben, sondern schon weit vorher. Aufklärung tut not in einer Zeit wo Kinder Kinder bekommen. Wo Tod bringende Krankheiten eben genau deswegen sich nicht explosionsartig verbreiten, weil wir eben eine zeitgemäße Aufklärung in unseren Schulen haben.
Wenn sich Schüler und Kinder dank unserer modernen Technik in einer digitalisierten Welt zurechtfinden wollen, dann sollten sie zumindest auch wissen wie man sich korrekt unterhält. Denn die Globalisierung ist nicht mehr aufzuhalten, wir stecken mitten drin. Das meine liebe ADF´ler ist die Zukunft, und diese hat jetzt schon begonnen. Und wer sich da nicht anschließt wird abgehängt. Dazu sollte man aber in der Lage sein einen Satz fehlerfrei zu sprechen und zu schreiben. Mit "hei Alter was geht" erobert man nicht die Welt. Sondern mit Fachwissen, Fremdsprachen und einer gewissen politischen Correctness. Denn der IT Fachmann aus Indien der unser Fachmann für unsere Software ist, könnte ein Moslem sein, oder der Vertiebsmanager in Israel ein gläubiger Jude. Vielleicht ist der Geschäftspartner der bei uns einen großen Auftrag generiert hat ja Homosexuell.
Eines sind sie aber auf jeden Fall alle - es sind Menschen die unseren Respekt und unsere Anerkennung und Aufmerksamkeit verdienen. Denen wir völlig Vorurteilsfrei entgegentreten sollten. Weil sie als Mensch genauso wertvoll sind wie wir.

Wir leben zum Glück in einer Demokratie. Die wir uns selbst auferlegt haben. Welche die Gründungsväter der Bundesrepublik Deutschland ins Grundgesetz geschrieben haben. Nicht ohne Grund, sondern in dem Wissen was für fatale Auswirkungen der Nationalsozialismus in unserem Land hinterlassen hat. Nur 70 Jahre nach dem Ende dieser Schreckensherrschaft die Millionen von Opfern gefordert hat, wollen uns die Nachfahren dieses Menschen verachtendem Regime wieder einreden, wir benötigen ein "neues Deutschland", ein "starkes Deutschland". Oder einfacher gesagt "Deutschland wieder den Deutschen" Dem Volk der Dichter und Denker.
Wie kurzfristig ist das denken dieser Menschen. Wir leben in Friedenszeiten, Frieden seit mehr als 70 Jahren. Das ist ein Zustand wie wir ihn in Deutschland bis dato gar nicht gekannt haben. Wir haben Freunde gefunden die wir bis 1945 als Feinde gesehen haben. Wir haben uns weiterentwickelt. Als Gesellschaft, als Demokratie und als Staat. Wir haben ein Europa geschaffen das eine zentrale Rolle in der Welt einnimmt. Diese Entwicklung wird weiter gehen. Aber ganz sicher nicht nach hinten gerichtet. Sondern nach vorne in den Zukunft. Denn hier können wir was verändern. Die ewig Gestrigen brauchen wir dazu nicht.

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45 Kommentare

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niemand kann den verschärften Rechtruck dieser Partei leugnen.
  • 05.12.2017, 12:33 Uhr
  • 2
Das muss niemand leugnen, denn der AFD Parteitag hat dies eindrucksvoll unterstrichen
  • 05.12.2017, 12:35 Uhr
  • 3
  • 05.12.2017, 12:38 Uhr
  • 1
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Toller Beitrag, da hat sich ja mal wieder einer lang und ausführlich ausgekotzt.Fehlt nur noch das man den Kaiser Wilhelm ausgräbt.
  • 05.12.2017, 06:52 Uhr
  • 2
???
  • 05.12.2017, 08:39 Uhr
  • 0
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Großartig und auf den Punkt gebracht, wize.life-Nutzer
Danke!
Was bleibt ist die Hoffnung!
  • 04.12.2017, 19:55 Uhr
  • 2
Darauf verlasse ich mich nicht. Wir tun ja etwas, oder?
Danke Nele
  • 05.12.2017, 08:40 Uhr
  • 1
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Wir sollten die AfD nur noch als das wahrnehmen was sie ist:
Der politische Arm einer brandgefährlichen Bewegung, die sich mit aller Macht in die Gehirne der Bürger einschleichen will. Dazu ist ihr jedes Mittel recht - Lügen und Betrug, Diffamierungen und Beleidigungen, Verbreitung von Ängsten und düsteren Zukunftsvisionen... Diese Bewegung können wir nicht verhindern. Wohl aber den politischen Arm.
Meine düstere Prognose: (gestützt auf ein langes Gespräch mit einem hochrangigen AfD-Mitglied)
Die AfD verwandelt sich in naher Zukunft zur neuen NSDAP.
National. Sozialistisch. Deutsch. Arbeiter - Partei.
Das ist die neue, ins Auge gefasste Zielgruppe: Die Arbeiter.
Man wird versuchen, die Wähler der Linken und der SPD zu aquirieren. Mit Versprechen auf soziale Gerechtigkeit.
Wie mit dem Fremdenhass wird auch hier Vorarbeit geleistet werden. Schüren von Unzufriedenheit, Verteufelung der Regierung... Parallel dazu die Unterwanderung der Gewerkschaften.
Auffälliges Indiz: Zurückhaltung bei der Beschimpfung der Linken.
Natürlich nur Propaganda und heiße Luft - würde es doch fundamental abweichen von der ursprünglich vorgegebenen Richtung liberal-konservativ. Rechte als soziale Heilsbringer ?
Aber: Wenn das unsere SPD / Linke verschläft, dann bekommen wir ein Problem.
  • 04.12.2017, 19:20 Uhr
  • 4
So ist es, wize.life-Nutzer, jeder versucht sein eigenes Päckchen zu schnüren... niemand sieht das riesige Paket, das es zu schultern gilt!

Es begann bereits mit Schulz, als er im Frühjahr - noch vor Zuversicht strotzend - sinngemäß sagte, dass es eine große Koalition mit ihm als Vizekanzler nicht geben werde... und jetzt:
Hoch geflogen und abgestürzt!
Sieh und hör das an:
http://www.focus.de/politik/deutschl...934559.html
  • 04.12.2017, 19:53 Uhr
  • 1
Siegi,
vielen Dank für deinen couragierten Beitrag.
Die CDU erodiert und es gibt eine Abwanderung nach rechts zur AfD.
Trotz eines langanhaltenden Wirtschaftsbooms leben zu viele Menschen in prekären Verhältnissen, haben Existenzangst und sind politisch desorientiert.
Für mich hat die AfD die gesellschaftliche Aufgabe, prekär lebende oder potentiell ins Prekäre abrutschende Menschen nach rechts zu ziehen und davon abzuhalten, links zu wählen. Da sind sich die anderen im Bundestag vertretenen Parteien denke ich mit der AfD einig.
Wie kommt es denn, dass eine angeblich oppositionelle Partei
für die Nato ist und die neoliberale Wirtschaftspolitik uneingeschränkt bejaht, ebenfalls im Schulterschluss mit den anderen Parteien außer der Linken.
Um zu verstehen, wie Faschismus entsteht, hat mir der Autor Reinhard Kühnl die Augen geöffnet.
Ich empfehle: Reinhard Kühnl: Gefahr von rechts?
Vergangenheit und Gegenwart der extremen Rechten.
Distel Verlag
Auch wenn das Buch von 1993 ist, kann es mit viel Gewinn auf die jetzige Situation angewendet werden.
  • 05.12.2017, 05:04 Uhr
  • 2
Viele Menschen leben in prekären Verhältnissen? Und viele davon geben Gott und der Welt die Schuld an ihrer Lebenslage. Nicht alle davon sind von Politik und den bösen Arbeitgebern verschuldet. Was uns fehlt ist eine gehörige Portion Eigenverantwortung. Die wir anscheinend schon lange verloren haben. Auch das ist ein elementarer Bestandteil eines selbstbestimmten Lebens. Wir sind satt geworden, wir sehen in dieser liberalen globalen Wirtschaftswunderwelt was möglich ist. Wir leben den Konsum und sind unzufrieden wenn andere mehr haben. Was ist denn genug? Wann ist man zufrieden? Und wer hat Schuld wenn ich mir nicht alle 2 Jahre ein neues Smartphone oder einen Flachbildschirm mit Ultra HD leisten kann?
Darum geht es doch. Arme Menschen die mit Existenzängsten zu kämpfen haben, die unverschuldet in Not geraten sind, die gab es schon immer. Dafür haben wir die sozialen Netzte in unserer Gesellschaft um diesen Menschen zu helfen. Aber nicht den Millionen Überschuldeten die vor lauter Kaufrausch keine Kontrolle mehr über ihren Konsum haben. Und auch nicht denen die meinen sie müssten für ihren Wohlstand und ihr Glück nichts tun. Sondern es gibt ja den Staat. Ich habe Kinder in die Welt gesetzt, das reicht. Also lieber Staat sorge dafür das die alles bekommen was sie brauchen und ich nicht weniger in der Tasche habe als ohne KInder. Ist das unser Anspruch? Nein sage ich.
Aber Sie haben Recht, die AFD hat den Zugang zu diesen Menschen gefunden, sie weiß zu beeinflussen und drückt die richtigen Knöpfe. Die Arbeiterschaft ist aber nicht mehr ganz so dumm wie vor 80 Jahren. Aber beeinflussbar sind wir alle. Wer mit dem Land wo Milch und Honig fließt lockt und dazu gleich noch die Sündenböcke liefert, der ist bei den Massen schnell beliebt. Leider
  • 05.12.2017, 08:51 Uhr
  • 1
Siegi W.,
ja ja, Ihr Appell an die Selbstverantwortung des Menschen ist sicherlich nicht verkehrt, aber trifft nur eine Seite des Problems.
Für mich klingt das sehr nach FDP-Sprech, und, mit Verlaub, nach einer gehörigen Portion mittelschichtlichem Dünkel denjenigen Menschen gegenüber, die in prekären Verhältnissen leben müssen und sicher nicht leben wollen.
In dieser Situation leben inzwischen ein Drittel unserer Bevölkerung, und denen vorzuwerfen, sie seien praktisch selber Schuld und ihnen auch noch unangemessene Konsumansprüche vorzuwerfen, wenn sie das neuste Smartphone bzw. einen Flachbildschirm haben wollten, ist für mich in hohem Maße zynisch.
"Wir sind satt geworden", sagen Sie, und schließen damit von sich auf andere. Wer ist denn "wir"?
"Wir" leben in einer Klassengesellschaft, und die "bürgerliche Klasse" mit ihren Werten wie Selbstverantwortung, Selbstdisziplin, rigide Arbeitsmoral ( arbeiten sollen dann meist die anderen ! ) Schuldenfreiheit, Bildung und gute Ausbildung fühlt sich ermächtigt, über die in prekären Verhältnissen lebenden Menschen die Nase zu rümpfen.
"Armut macht Krank !" Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört. Die Lebenserwartung von prekär Lebenden Menschen wie z.B. Hartz 4 Empfänger ist deutlich kürzer als das Leben von Menschen der Mittelschicht.
Für mich ist der neu aufkommende Faschismus ein Resultat unsere Wirtschaftsordnung kombiniert mit den "Normen" und Ideologien unserer bürgerlichen Klassengesellschaft.
Es soll von den massenweise arm machenden wirtschaftlichen Verhältnissen als Verursacher abgelenkt
und auf Minderheiten wie z.B. Flüchtlinge abgelenkt werden.
  • 05.12.2017, 13:40 Uhr
  • 0
Ihre persönlichen Angriffe lasse ich jetzt links liegen.
Da Sie von mir nichts, aber auch gar nichts persönliches wissen, sei es Ihnen verziehen.
Ich komme aus ganz ärmlichen Verhältnissen, nicht mal gut bürgerlich. Ich musste mir alles erarbeiten in meinem Leben und bekam nichts geschenkt. Essen mussten wir uns vom Mund absparen und Klamotten von den Geschwistern auftragen. Wir hatten kein Geld um jemand auf das Gymnasium oder zum Studium zu schicken. Also erzählen Sie mir nichts über mich. Eigenverantwortung nennt man das wenn man keinen Sponsor oder Staat hat der einem finanziell auf die Beine hilft. Sondern man muss alles selber erarbeiten. Reich geworden bin ich dadurch nicht, aber ich habe es einfach satt Menschen wie Sie jammern zu hören. Meine Mutter hatte 360 DM Rente, die ist nie zum Amt gelaufen und hat um Hilfe gebeten. Meine Oma nur 150 DM. Beide haben ihr Leben lang geschuftet und haben nichts vom Staat gewollt. So sieht es aus.
Es gibt Menschen die benötigen Hilfe, ja. Die sind unverschuldet in Not geraten, durch Krankheit, Unfall oder anderes. Denen muss geholfen werden und dafür sind unsere Sozialkassen auch da.
Und jetzt möchte ich von Ihnen nichts mehr lesen. Solche Angriffe und Anschuldigen gehen mir sowas von auf den Seiher. Schönen Tag noch
  • 05.12.2017, 13:52 Uhr
  • 0
Hallo Siegi W.,
wenn ich Ihre Geschichte lese, könnte man glauben man kommt einen Spiegel vor sich gestellt. Auch ich habe vieles nach dem Kriege mir erlebt, aber tr,otzdem blicke ich mit ganz anderen Augen auf diese Welt und unsere Republik. Ihre Gedanken von der Trennung der Legislative und der Judikative sehe ich z.B. ganz anders. Denn wie oft mischt sich die Politik bei der Benennung der Richter ein? Währe die Gewaltenteilung wirklich vorhanden, dürfte sich die Politik bei der Besetzung von Richter - Posten nicht einmischen. Das Jammern wird in Zukunft aber noch größer werden! Lassen Sie mich auf folgendes hinweisen: Die Industrierevolution-IV die jetzt erst langsam beginnt zu greifen, wie bei den Automobilherstellern, bringt tausende von Freistellungen mit sich. Da darf doch die Frage erlaubt sein: Wer kommt für .Soziallasten nach diesen Freistellungen auf? Kein Beruf oder Branche ist vor dieser Rationalisierung mehr sicher. Die Auswirkungen dieser Revolution werden von der Regierung klein geredet, es wird schon nicht so schlimm werden
  • 05.12.2017, 14:40 Uhr
  • 0
Pessimisten und dauernd jammernde gibts immer. Das sind und waren schon immer die Soldaten und willigen Helfer der braunen. Nach der industriellen Revolution hatte man Angst das alle Arbeit nur noch Maschinen getan werden könnte. Ist nicht eingetreten. Im Gegenteil. Alte Berufsbilder werden wegfallen, neue werden entstehen. So war das bisher immer. Aber es ist einfach im Vorfeld zu jammern und zu kritisieren, als Visionen mit zu leben und diese für die Zukunft lebendig zu halten. Denn genau das ist es was unserem Land schon lange fehlt. Endlich mal wieder Menschen die Visionen haben, und nicht nur die Besitzstandwahrer.
  • 05.12.2017, 14:48 Uhr
  • 0
Siegi,
wer sich in die Öffentlichkeit begibt, läuft natürlich auch Gefahr, kritisiert zu werden.
Übrigens ist meine eigene Vita ähnlich wie Ihre.
Mein Vater ist gestorben, als ich 3 Jahre alt war, meine Mutter musste sich und ihre 3 Kinder durchbringen, und ich habe diese Gesellschaft auch nicht von der Überflussseite, sondern eher von der Mangelseite kennengelernt.
Trotzdem kann der Kampf ums Überleben in einer unerbittlichen Klassengesellschaft wie unserer zu einer Unerbittlichkeit anderen Menschen gegenüber führen nach dem Motto, ich hatte es schwer, warum sollt ihr es leichter haben.
Das habe ich aus Ihrem Beitrag auch herausgelesen.
Dass die Armut bei vielen Menschen nicht aus persönlichem Versagen oder Unbescheidenheit herrührt, sondern dem Charakter unserer Wirtschaftsordnung geschuldet ist, diese Einsicht hatte ich bei Ihnen vorausgesetzt. Ich bitte um Entschuldigung dafür.
Aber verwechseln Sie bitte nicht Kritik mit Gejammer. Ich persönlich habe über meine persönlichen Lebensumstände nicht zu klagen. Mir geht es gut genug.
Trotzdem wage ich es, über meinen eigenen Tellerrand hinauszuschauen.
  • 05.12.2017, 14:50 Uhr
  • 1
Ich kenne keinen Neid und ich mache das beste aus meinem Leben. Das hat nichts mit Tellerrand zu tun, sondern mit vernünftiger Einstellung zum Leben und ein gewisses Maß an Genügsamkeit. Damit ist bei diesem Thema für mich alles gesagt.
  • 05.12.2017, 14:52 Uhr
  • 0
Siegi,
niemand möchte Ihnen Ihre Einstellung nehmen, aber ich muss Sie nicht teilen, und da Sie hier eine öffentliche Diskussion führen, setzen Sie sich auch der Kritik aus, und ich mich natürlich auch.
Ihre Lebenseinstellung mag vernünftig sein, meine ist es auch, da Sie aus meinen individuellen Erfahrungen hervorgegangen ist.
Ich drücke Sie Ihnen nicht auf, aber lasse mir auch nicht die Ihrige aufdrücken.
So ist das, wenn man nicht einer Meinung ist, und das ist völlig in Ordnung.
Schönen Tag noch.
  • 05.12.2017, 15:00 Uhr
  • 1
Niemand muss mit niemanden teilen und Meinungen und Einstellungen schon gar nicht. Das nennt man Demokratie und Meinungsfreiheit und das ist in unserem Land zum Glück möglich. Noch!!
  • 05.12.2017, 15:15 Uhr
  • 1
Guten Morgen Siegi,
in meinem Beitrag zur Diskussion wollte ich darauf hin weisen, daß es Menschen gibt die unverschuldet in die Armutsfalle tappen. Mit dem Arbeitslosengeld und Harz-IV kann der Mensch keine großen Sprünge machen. Sicher kann der Eine oder Andere sich weiterbilden, wenn sein Wissen für neue Techniken ausreicht. Aber nicht alle freigestellten Arbeitnehmer schaffen das im Alter über 50 Jahren. Das sind dann die Leute die dem Staat zur Last fallen. Wenn diese dann ins Rentenalter kommen, haben sie noch einen Rentenanspruch unter 800.- €. Das ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel. Das ist das Ergebnis für 35 Jahre Arbeit. Meines Erachtens zu wenig und wer ist verantwortlich? Für diese Menschen klingt Deine Argumentation wie Hohn in Ihren Ohren. Denke einmal darüber nach!
  • 06.12.2017, 08:05 Uhr
  • 1
Ich denke darüber nicht mehr nach Herr Hilbert, da ich schon oben erwähnt habe das es Menschen gibt die unverschuldet in Not gekommen sind oder immer noch sind. Und dafür sind unsere sozialen Netzwerke ganz gut ausgelegt.
Thema halte ich damit für beendet.
Euch einen schönen Tag
  • 06.12.2017, 08:19 Uhr
  • 0
Hallo Manfred Wolf,
Deine Zeilen erinnern mich aber auch an eine andere Partei die genau so die Menschen seit Kohls Zeiten geblendet hat und immer gerne auf die Anderen mit dem Finger zeigte. Wenn es um die Macht geht, vergessen viele Politiker ihre guten Sitten. Vor kurzem habe ich einen interessanten Bericht in ECHO TIMES vom 07.12.2017 von Jürgen Fritz gelesen, der sehr gut zu Ihrem Bericht passen würde. Auch in diesem Bericht geht es darum Vertrauen der Mitbürger zu erschleichen und zu mißbrauchen. Politik ist eben ein schmutziges Geschäft, da nehme ich Niemanden aus!
  • 08.12.2017, 13:10 Uhr
  • 0
Jürgen Fritz??? Sorry Peter aber von dem wollen wir hier wirklich nichts lesen.
Danke
  • 08.12.2017, 13:47 Uhr
  • 1
Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
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Ein sehr guter Beitrag, der mehr als notwendig ist! Bravo!
  • 04.12.2017, 19:16 Uhr
  • 1
Danke Dur Ursula
  • 05.12.2017, 08:42 Uhr
  • 0
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Siegi, ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut 🎩 vor dir. Klasse Beitrag!
  • 04.12.2017, 19:06 Uhr
  • 1
Danke Conny ich versuche wie immer mein Bestes
  • 05.12.2017, 08:42 Uhr
  • 1
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Der Siegi ist ein kluges Kerlchen. und so besonnen .
  • 04.12.2017, 18:34 Uhr
  • 1
Wenn Sie das sagen
  • 04.12.2017, 18:35 Uhr
  • 2
  • 04.12.2017, 18:38 Uhr
  • 1
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Danke für diesen Beitrag.,
  • 04.12.2017, 18:16 Uhr
  • 1
Gerne es war mir ein Bedürfnis
  • 04.12.2017, 18:35 Uhr
  • 1
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Siegi:
  • 04.12.2017, 13:04 Uhr
  • 1
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Die kapieren einfach nicht , das wir kein abgeschottetes Deutschland mehr sind , sondern in einer globalisierten
Welt leben !
Von der D als Wirtschaftsmacht profitiert !
Zudem halte ich persönlich die AFD für gefährliche geistige Brandstifter und für nicht besonders schlau
Am ersten Tag wurde abgestimmt und kurz drauf kam die Frage
"" über was haben wir abgestimmt "" ?
Sagt alles über diese " Partei " aus !
  • 04.12.2017, 12:44 Uhr
  • 3
Diese Köpfe in der Partei sind nicht alle so dumm wie wir glauben. Das ist die große Gefahr. Was mir mehr Sorgen macht, ist die Verführbarkeit des Volkes. Nach knapp 70 Jahren sind wir wieder anscheinend wieder bereit für braunes Gedankengut. Das macht wirklich Angst.
  • 04.12.2017, 13:20 Uhr
  • 3
WIR sind es nicht! Ich weigere mich, mich mit diesen Fehlgeleiteten zu identifizieren, die nicht erkennen, wie sie manipuliert und ausgenutzt werden. Wie sie Interessen, die nicht die ihren sind, auf den Leim gehen, nur weil ihnen ein scheinbares Zusammengehörigkeitsgefühl vorgegaukelt wird, das ihnen Schutz verspricht, Schutz gegen all das Fremde, das sie so sehr ängstigt. Wie gefährlich dieser Schutz ist, werden sie wieder erst erkennen, wenn es zu spät ist.
  • 04.12.2017, 18:27 Uhr
  • 7
wer kennt nicht diesen Spruch:

erst muss es wieder Schlechter werden, bevor es besser werden kann

(so ähnlich)

vergesst nicht, die Jungen kennen persl. keinen Krieg, kennen keinen Hunger...
da es keine Großfam. mehr gibt, werden auch die Geschichten von früher nicht mehr an die Jungen weiter geleitet..
  • 05.12.2017, 00:00 Uhr
  • 0
Gabriele die jungen haben keine AFD gewählt. Die sind besser informiert als wir glauben. Wir reden über ganz andere Wählerschichten. Und die AFD weiß genau welche Themen bei welchen Bevölkerungsteilen gut ankommen.
  • 05.12.2017, 08:53 Uhr
  • 1
woher hast du denn diese Kenntnisse??

wenn man intensiv nachfragt bei Jungen (22+/-) und denen einiges sagt/erklärt z.B.:
Die EU hat 4 Billionen € (verschwiegen?) als Staatsanleihenankauf den Banken zu(?) gessteckt und jeden Monat kommen 60 Milliarden dazu....
eine Monatsrate von 60 Milliarden sind sicher d.Steuergelder....?
Und wieviele hunderte Milliarden hat der Bundestag den Banken direkt gegeben ?...

das soll nur mal ein Beispiel sein!

da ist tote Hose und ein Nichtwissen...

wollte damit sagen, dass Junge aus dem auch spürbaren Gefühl heraus be/urteilen..
denn wenn man differenziert mit diesen Dingen darüber spricht, kommen plötzl. andere Ansagen... bzw. ein Nachdenken, was z.T. auch eine andere Bewertung ihrer bisherigen Beurteilung zu Folge hat/haben kann...

das ist meine Erfahrung
  • 05.12.2017, 10:10 Uhr
  • 1
Die Wähleranalysen haben das deutlich gemacht und selbst die AFD sieht darin ein großes Problem. Aber ich möchte hier keine Diskussion vom Zaun brechen. Jeder glaubt das was er möchte und jeder zieht sein Wissen aus anderen Quellen. Ich dachte früher auch immer die Jugend ist dumm und hat keine Ahnung. Ganz ganz weit gefehlt. Die hinterfragen viel mehr als wir es in dem Alter getan haben.
Wie gesagt es gibt immer Ausnahmen und Ausreißer in die eine oder andere Richtung. Aber der Trend ist schon so. Das liegt vor allem daran, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum größten Teil ganz andere Bildungsmöglichkeiten genossen haben wie wir. Die Zahl der Abiturienten und Studenten hat sich vervielfacht.
  • 05.12.2017, 10:52 Uhr
  • 2
"Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt.
Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen."
Aristoteles (384-322 v. Chr.) griechischer Philosoph
auch er hat die Jugend wohl falsch eingeschätzt
  • 05.12.2017, 12:48 Uhr
  • 0
Ursula
wir leben global in einem Umbruch und da ist D kein Sondermodell!

Das gemeinsame Problem der heute führenden amerikanischen und europäischen politischen Eliten ist, dass sie trotz aller Flammenzeichen an der Wand – Brexit, Ablehnung von Ceta und TTIP, Aufkommen rechter Bewegungen – ihre eigene tiefe Legitimationskrise und die existenzielle Verunsicherung breiter Bevölkerungsschichten nicht einmal geahnt haben. Sie wurden dadurch ebenso überrascht wie durch den Aufstieg eines so unseriösen Populisten wie Trump.

Das trifft auch auf die meisten Leitmedien zu, die als Teil des „Establishments“, selbst fassungslos vor einem enormen Glaubwürdigkeitsverlust stehen. Die Ursache suchen sie dann gern teils in der Verrohung der öffentlichen Debatten durch das Internet, teils in gesteuerten ausländischen Medienkampagnen („Putins 5.Kolonne“). Das Trauma sitzt tief: Man kennt sich mit der eigenen Bevölkerung nicht mehr aus.
http://www.fr.de/politik/meinung/gas...ik-a-301008
  • 05.12.2017, 12:54 Uhr
  • 2
Danke Gabriele, ich werde den Artikel von Antje Vollmer heute abend lesen. Das, was ich von ihr bisher gelesen habe hatte immer Hand u. Fuß. Ich denke mir manchmal, in meiner Naivität, mit ein bisschen gesundem Menschenverstand an alles herangegangen, würde auch dazu helfen die Spreu vom Weizen zu trennen.
  • 05.12.2017, 13:10 Uhr
  • 1
Ursula das sollte man meinen. Ist leider nicht so
  • 05.12.2017, 13:54 Uhr
  • 0
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