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Wie Draghi deutsche Rentner und Krankenversicherte abzockt

Wie Draghi deutsche Rentner und Krankenversicherte abzockt

Helmut Achatz
05.12.2017, 07:12 Uhr
Beitrag von Helmut Achatz

Wie die Europäische Zentralbank (EZB) unter ihrem Chef Mario Draghi deutsche Rentner und Krankenversicherte abzockt. Seine Negativzinsen zehren an den Rücklagen der Deutschen Rentenversicherung und kostet Rentner Kaufkraft. Draghis lässt auch die Krankenkassen bluten und damit die Versicherten.

Sparer zahlen Strafzinsen


Jeder, der größere Beträge bei Banken oder direkt bei der EZB bunkert, muss Strafzinsen zahlen. Da die Deutsche Rentenversicherung eine „Nachhaltigkeitsrücklage“ von 32 Milliarden Euro vorhält, gehört sie natürlich auch zu den Verlierern der Negativzinspolitik von Draghi. Angeblich hat sie dadurch 2017 „nur“ zehn Millionen Euro verloren, so die „Bild“. Auf jeden einzelnen der 21 Millionen Rentner umgerechnet, bedeutet das: Jeder verliert dadurch pro Jahr annähernd 50 Cent. Das klingt wenig, wird aber mehr werden. Denn, die Deutsche Rentenversicherung rechnet laut „Welt“ für 2018 bereits mit 50 Millionen Euro Verlust durch die Strafzinspolitik von Draghi.

Millionen Rentner abgezockt


Ob die Zahl zehn Millionen so stimmt, ist fraglich. Denn, der Zins für die sogenannte „Einlagefazilität“ liegt seit Juni 2014 unter null. Im Dezember 2015 wurde der Strafzins sogar auf minus 0,3 Prozent erhöht. Im März 2016 verschlechterte sich die Lage für Sparer weiter. Der Strafzins stieg dann auf minus 0,4 Prozent. Für 2017 weist die Rentenversicherung eine „eiserne Reserve“ von 32,9 Milliarden Euro aus. Bei einem Strafzins von minus 0,4 Prozent ergibt sich damit ein Verlust von 131,6 Millionen Euro. Wie kann es sein, dass die Rentenversicherung nur zehn Millionen Euro Verlust ausweist? Sie muss das Geld so anlegen, dass „ein Verlust ausgeschlossen erscheint“, so steht es zumindest im Sozialgesetzbuch. Also in Aktien darf sie damit nicht investieren. In Staatsanleihen darf sie auch nicht investieren. Sie darf nicht in Immobilien investieren. Bleibt nur Tagesgeld – und dafür gibt’s im Schnitt noch 0,03 bis 0,08 Prozent, wie die Finanzberatung FMH auf ihrer Seite ausweist.

Rentenversicherung muss bluten


Wie hat die Deutsche Rentenversicherung das Geld ihrer Beitragszahler angelegt, um den Verlust klein zu halten? Der Rentenversicherungsbericht schweigt sich leider aus. Eine Anfrage bei der Deutschen Rentenversicherung brachte auch keinen Durchblick. Draghis Politik enteignet systematisch Millionen deutscher Rentner. Das ist ein Skandal, über den sich hierzulande offensichtlich niemand groß aufregt.

Systematische Enteignung


Das Schlimme daran, Ruheständler und alle, die fürs Alter vorsorge werden nicht nur auf diesem Weg enteignet. Für ihre betriebliche und private Altersvorsorge bekommen sie auch immer weniger. Das ist aber immer noch nicht alles. Auch der Gesundheitsfonds, in die gesetzlich Krankenversicherten einzahlen, wird von Draghi enteignet. Denn, auch der Gesundheitsfonds zahlt für seine Rücklagen Strafzinsen. Die Strafzinsen summierten sich laut „Neues Deutschland“ von Januar bis September 2016 auf vier Millionen Euro. Hochgerechnet aufs ganze Jahr dürfte es sicher fünf Millionen Euro sein. 2017 zahlte der Gesundheitsfonds vermutlich noch weit mehr als diese fünf Millionen Euro an Strafzinsen.

Kampf gegen Krake Krankenkasse


Gleichzeitig kassieren die Krankenkassen bei den Direktversicherten ab. Wenn die ihr über Jahrzehnte per Entgeldumwandlung angespartes Geld ausbezahlt bekommen, halten die Krankenkassen die Hand auf. Das Geld landet über Umwege im Gesundheitsfonds, der von Draghi geschröpft wird. So lässt sich Geld am besten vernichten – Geld, das normalerweise den Versicherten zu Gute kommen sollte.

Mehr unter vorunruhestand.de

12 Kommentare

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Brüssel, Draghi und Chaoten.. wer in der Deutschen Politik auf dem Abstellgleis steht, kommt nach Brüssel..und wer monatl. Netto ab 6.500 € verdient kann sich doch nur schwer in die Situation eines Rentenempfängers mit 870 € reindenken. Nochwas, die EU ist nicht Europa! Sie hat sich zu einem hässlichen Bürokratie-Monster entwickelt, das die europäischen Völker zugrunde richtet. Und ein geplanter europäischer Finanzminister wäre der Sargnagel für Deutschland. Dann nämlich würden die deutschen Steuergelder noch stärker als bisher zur erfolglosen Sanierung von bankrotten Ländern veruntreut werden. Deutschland sollte diesen gefährlichen Verein EU schnellstmöglich verlassen und auch Merkel in die Wüste schicken. bzw. sie wegen ihrer ungesetzlichen Handlungen endlich vor Gericht stellen. Sie steht momentan nicht unter Ensemble-Schutz.
  • 09.12.2017, 10:34 Uhr
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Ja, es wird wohl so weitergehen, denn ein Ende dieser "Zinspolitik"
ist nicht abzusehen. So vernichtet man das angesparte Kapital!
  • 07.12.2017, 11:23 Uhr
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Dagegen helfen nur Schulden, die werden dann auch günstiger.
  • 08.12.2017, 16:04 Uhr
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Leider muss man die Schulden zurückzahlen.
  • 08.12.2017, 17:38 Uhr
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Tja - das is natürlich unangenehm.
  • 08.12.2017, 20:50 Uhr
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Das sind die großen Vorteile von Europa von denen wir alle provitieren werden.So haben es uns die Politiker doch prophezeit. Hier zeigt es sich wie in der Vergangenheit unser Volk verars.... wurde und sie es auch Zukünftig weiter betreiben. Der Nutzen von Europa für Deutschland ist nicht besonders groß. Andere Staaten wie England haben es bereits begriffen, was für ein falsches Spiel in Brüssel gespielt wird.
  • 06.12.2017, 12:56 Uhr
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Ja, das ist doch so gewollt! Unsere Bundesregierung muß bei der Europäischen Zentralbank intervenieren, aber das tut sie nicht, denn für die Industrie gibt es keine bessere Geldpolitik, als zinsfreie Darlehen. Das der kleine Mann darunter leidet, wen juckts!
  • 06.12.2017, 10:07 Uhr
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Europa einfach nicht mehr wählen, wir sollten ruhig die jungen Leute die Europa hochjubeln ignorieren. Was die Europapolitik betrifft ist alles hokusbokus Lug und Betrug.
Das sind alles Autokraten wie die Bundespolitiker in Berlin.
Der Dragi war der einzige der sich um den Posten beworben hat. Zeit, dass dieser Mafia verschwindet, da wurde auch Schmiergelder bezahlt um diesen Posten als Finanzpräsident das Amt zu übernehmen.
  • 07.12.2017, 14:25 Uhr
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@Luciér - Europa hat auch seine guten Seiten. z.B.: der freie Markt und keine Grenzen. Etwas neues in Europa durchzusetzen ist sehr schwer. Wenn nicht alle zustimmen, dann wird aus Fortschritt = Rückschritt!
  • 08.12.2017, 14:58 Uhr
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Hallo Riese Saftig, da muss ich entgegenhalten, Grenze offen halten für Schwerstkriminelle, die aus den Nachbarstaaten kommen z.B. aus Frankreich und
Ostblockländer, Ukraine, Russland, Jugoslawien, Ungarn, Polen, Slowenien, dann die ganze Mafia die sich in Deutschland niedersetzen, dann müssen wir noch Dankeschön sagen, das sie bei uns machen können was sie wollen, auf Rücksicht wegen Europa. Wo kommen den die Einbrüche her, Diebstahle von Autos die verschachert werden ins Ausland, dass sind die Länder die ich aufgezählt habe. Was macht Euro die übrigen Mi
  • 11.12.2017, 12:19 Uhr
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die übrigen Mitglieder, die winken nur durch, die schicken Ihre Eigene kriminellen nach Deutschland, und die Herrschaften in Berlin sagen dankeschön. glaube ich kenne die Politik besser als manche Forumschreiber, die nur nachpappeln, wer sagt das dass wir Europa brauchen, es gibt schon viele die Sagen Dreckeuropa. Die Bundeskanzlerin machte schöne Mine, als Flüchtlinge von fast einer Million eingetroffen sind. Wir schaffen dass, war der einzige Satz. Jetzt nach zwei Jahre werden die Länder erst bestraft die sich geweigert haben Flüchtlinge aufzunehmen, denen passiert doch nicht. Dafür bekommt die BRD höhere Auflagen. Ja da, wir ein Reiches Land sind, müssen wir das tun was Europa uns vorschreibt aber es muss mehr Transparent vorgezeigt werden, Prioritäten von oben kommen, aber das gibt nicht. Kein Land ist so erpressbar wie Deutschland,und warum, wir haben noch kein Friedensvertrag, wir sind nur die Zahler der Nation. Wenn man bedenkt, Deutschland steht jetzt vor einer Dilemma, Jamaika wurde an die Wand gefahren, jetzt muss die SPD dranglauben, hoffe sie wirft der CDU eine, Bengel zwischen die Beinen. Die Markwirtschaft ist sowieso ein Lug und Betrug. Was wir brauchen, Neue Leute mit Ideen die Glaubwürdig sind. Ach ja noch etwas, die Sondierung die stattgefunden hat, es ging ja auch um das liebe Geld, um Reformen die man vorantreiben wollte, abgelehnt wurde von der CDU/CSU, wenn man von den 45 Milliarden spricht, die man aufgestockt hat, die Waffenlieferung wurde nicht angesprochen die in Milliarden gehen, die hat man ausgesetzt. Das wird ja im Haushaltsetat mit beinhaltet Der Soli und die Waffenlieferungen sind alles Nebeneinkünfte die nicht publik sind. Alles Geheimhaltung.
Die Obermozzer, Seehofer, Dobrind, Scheuer, Glöckler, Merkel, alle weg von der Bildfläche dann haben wir wieder eine Demokratie, wir brauchen keine Autokraten in unserem Staat, sowie Europa die die Demokratie in den Boden stampfen und sich selbstherrlich bedienen.
  • 11.12.2017, 13:36 Uhr
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@Luciér Waldér - Wenn man Deine Sprüche hier hört, dann denke ich Du lebst in einem anderen Land. Soooo schlecht wie Du alles beschreibst, ist es ja objektiv auch nicht. Du hast hier zu einem "Rundumschlag" ausgeholt, den ich so nicht akzeptiere. Sonst müßte ich sofort meinen Koffer packen und in ein anderes Land ziehen.
  • 11.12.2017, 15:47 Uhr
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