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Wir sind die schlechten Guten – Populismus und seine Inkompatibilität zur De ...

Wir sind die schlechten Guten – Populismus und seine Inkompatibilität zur Demokratie

10.12.2017, 14:32 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wenn man Populisten fragt, ob sie es gut finden, wenn man sie Populisten sind, fallen mir spontan drei Möglichkeiten,

entweder sie Verharmlosen den Begriff, in dem sie eine eigene Definition des Wortes präferieren, z.B. Jeder der in der Öffentlichkeit seine Meinung sagt — ist ein Populist — denn er macht sie populär — ergo jeder Politiker.

oder sie erklären den Begriff als Unwort, und der, der mit diesem Unwort hausieren geht, zeigt sich nicht gerade von seiner Sonnenseite.

Unter Umständen könnte auch eine Reaktion erfolgen, die dem Wort Populismus wohlwollend geneigt ist, nämlich deswegen, weil der Populismus den Willen des Volkes erkenne und sie alleine, die Populisten, setzen ihn um.

Das hört sich auf den ersten Blick gut an, aber diese Aussage enthält das Wesentliche, was die Demagogie des Populismus ausmacht.

Behalten wir einen klaren Kopf und schauen genau hin, was sie meinen, wenn sie sagen, wir erkennen den Willen des Volkes und wir alleine setzen ihn um. Entscheidend ist das „Wir“. Populisten behaupten, sie oder ihre Partei seien die einzigen legitimen Vertreter des Volkes und natürlich sind es nur angeblich sie allein, die den Willen des Volkes umsetzen. Dieser elitäre Anspruch ist das entscheidende Merkmal für einen Populisten.

Im Wahlkampf 2016 sagte der amerikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump:
"Das Einzige, was zählt, ist die Einheit des Volkes. All die anderen Menschen zählen gar nicht."
Trump erklärte sich damit als einziger legitimer Vertreter seines Volkes und das ist Populismus in vollendeter Ausprägung. Recep Tayyip Erdoğan sagte 2014 ähnliches: „Wir sind das Volk, wer seid ihr?" ( Quelle)

Die für sich gepachtete einzige Wahrheit der Populisten ist dystopisch gefärbt, in dem sie unsinnige Behauptungen aufstellen, es gehe uns besser, wenn die (z.B. Muslime) oder das (z.B. die Europäische Union) weg ist. Für eine pluralistische Gesellschaft sind die Populisten nicht zu haben. Sie bekämpfen eine offene und freie Gesellschaft und werfen Muslime, Islamisten und Terroristen in einen Topf und ignorieren jeden Versuch, ihnen die Unterschiede zu erläutern. Populismus manifestiert sich in gepflegten schwachsinnigen Behauptungen.

Der Alleinanspruch einer einzigen Wahrheit ist mit einer Demokratie nicht kompatibel. Natürlich geben sich Populisten gerne als Demokraten, weil sie meinen, den Willen des Volkes umzusetzen, aber in Wirklichkeit liegt in ihrer Gesinnung die Bildung eines Totalitarismus. Sie alleine errichten die Diktatur, die angeblich für das Volk gut sein soll, denn nur sie alleine, so meinen sie, setzen den Willen des Volkes um. Wie Erdoğan sich in seinen Anfängen in der AKP noch als Demokrat gab und erst später zum Präsidenten wurde, der die Demokratie und Meinungsfreiheit mit Füßen tritt, so geben sich Populisten auch als gute Demokraten und werden erst dann ihr radikales Gesicht voll entfalten, wenn sie an der Macht sind. Reichsbürger, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, sprechen der Bundesrepublik Deutschland ihre Existenz ab. Das ist die Spitze rechtsradikalisierten Gedankengutes. Die gegenwärtigen politischen Eliten seien angeblich nur gegen Populismus, weil der Populismus für sie die Gefahr darstelle, die Macht zu verlieren. So einfach und plump argumentieren Populisten, dabei ist es doch gut, wenn Demokraten für ihre Demokratie einstehen, damit sie von politisch Verirrten nicht zerschlagen wird.

Die jetzige sog. Elite, die noch ganz oben die politische Hand lenkt, bezeichnen Populisten als die Schlechten, die eine sog. „Merkeldiktatur“ führen oder eine sog. „Meinungsdikatur“ und den Willen des Volkes ignorieren. Damit hätten sie (angeblich) ihre Legitimation zum Regieren verspielt.

Jan-Werner Müller ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Princeton. In einem Interview mit der „Zeit“, sagte er:

„Populisten klingen häufig so, als wären sie für mehr Volksbefragungen und Referenden, damit das Volk endlich selber sprechen könne. Das kann man auch alles diskutieren. Nur leiten sie letztlich ihre Vorstellungen von dem, was das Volk wirklich will, gar nicht aus empirischen Ergebnissen ab. Sondern aus einer symbolischen Form von Repräsentation: Wir, die wahren Vertreter, wissen, was das Volk will. Sie wollen keinen ergebnisoffenen Willensbildungsprozess, wie dies bei einem Referendum der Fall sein sollte.“
(Quelle)

Die hartnäckige Behauptung von Populisten, sie seien Demokraten, ist schlichtweg gelogen oder auf gut deutsch: Volksverarschung. Die Forderungen der Populisten sind einfach formuliert, damit sie jeder versteht, doch ihre Lösungen entpuppen sich als Scheinlösungen. Sie haben grundsätzlich keine Vorschläge für ein besseres Leben auf dem Planeten. Ansatt konstruive Vorschläge zu haben, schüren sie Ängste, z.B. wie in folgendem Zitat:
"Matthias Wohlfarth, (Thüringer Ex-AfD-Landessprecher), DR-Interview im März 2014
„Von wegen Frieden durch den Euro - das Gegenteil ist der Fall! Wir gehen auf bürgerkriegsähnliche Zustände zu! Wir sehen die fehlgelenkte Integrations- und Einwanderungspolitik, die Früchte, Parallelgesellschaften mit Paralleljustizen, mit Blut, was da fließt, was wir schon gar nicht mehr veröffentlichen in Zeitungen - die Fakten würden uns zu sehr erschrecken."
Diese Zitat und andere aufschlussreiche Zitate findet ihr HIER

Populismuskritiker werden wohlgesonnen als Gutmensch verunglimpft, was so was ähnliches ist wie ein Naivling, z.B. Wie kann man nur so blöd sein, um aus der Lügenpresse zu zitieren (Lügenpresse ist eine Vokabel des Nationalsozialismus).

Oder man wird gleich als Faschist oder Toleranzfaschist gerügt. Das kann z.B. so aussehen:
LINKE Faschisten sind genau so wie die von Rechts. Nur die Farbe ist anders.-
Ich kenne die Bande aus den Jugendheimen, über Parties versuchten sie eine ganze Generation mit Gehirnwäsche und Kommunismus zu unterwandern einigen haben sie die Birne auswaschen können wie man sehen kann. Deshalb kann man diese Konsorten als Antideutsch und Antidemokraten betiteln, weil sie unser Recht und Ordnung begraben.

( will sagen, wir die Populisten haben recht, die anderen nicht. Die Zerstörung von Recht und Ordnung klagen Populisten bei anderen an, obwohl sie selbst danach streben).

So werden Gegner kriminalisiert, als dumm verkauft und man hängt ihnen bestenfalls eine psychische Erkrankung an. Damit wollen sie ihre Gegner in eine einsame Ecke stellen, in die sie als aussätzige Kreaturen an sich, wie sie meinen, schon bemitleidenswert sind. Ein Beispiel: jemand der an falscher Selbstwahrnemung leidet, der ist offensichtlich krank, das kann man behandeln, wirklich.…

Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes und Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie der Universität Freiburg fasst den Populismus wie folgt zusammen:

„Obwohl Populisten gern und erfolgreich mit demokratischem Vokabular (Volkssouveränität, Volkswille, Repräsentation) hantieren, ist die dahinterstehende Ideologie bei Lichte betrachtet im Kern antidemokratisch. Ihrer Vorstellung, einen demokratischen Willen ohne demokratische Formen zum Ausdruck bringen zu können, liegt bestenfalls ein fataler Irrtum zugrunde; in der Regel handelt es sich um zynische Verschleierungsstrategien, die das wahre Gesicht des aufkommenden Totalitarismus verbergen."
(Quelle)

Es liegt in der Natur der Sache, dass Populisten diesen Beitrag bekämpfen werden.

151 Kommentare

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Ein gutes Beispiel für Populismus ist die Volksbefragung in Ungarn zum angeblichen Soros-Plan. 2,3 Mio Ungarn haben abgestimmt, ob sie mit sieben angeblichen Forderungen von Soros einverstanden sind:
1. George Soros will Brüssel davon überzeugen, jährlich mindestens eine Million Einwanderer aus Afrika und dem Nahen Osten in Europa und damit auch in Ungarn anzusiedeln.
2. George Soros will gemeinsam mit den Brüsseler Führern erreichen, dass die EU-Mitgliedsstaaten und damit auch Ungarn ihre Grenzzäune abreißen und die Grenzen den Einwanderern öffnen.
3. Es ist Teil des Soros-Plans, dass Brüssel die Einwanderer, die sich in Westeuropa versammelt haben, verpflichtend aufteilt, mit besonderer Berücksichtigung der osteuropäischen Länder. Daran müsste auch Ungarn teilnehmen.
4. Auf Grundlage des Soros-Plans müsste Brüssel alle Mitgliedsstaaten, so auch Ungarn, dazu zwingen, neun Millionen Forint (30.000 Euro) staatliche Beihilfe an jeden Einwanderer zu zahlen.
5. George Soros will erreichen, dass die Einwanderer für ihre Straftaten eine mildere Bestrafung erhalten.
6. Ziel des Soros-Plans ist, dass die europäischen Länder ihre Sprache und Kultur in den Hintergrund drängen, damit die illegalen Einwanderer schneller integriert werden können.
7. Es ist Teil des Soros-Plans, dass politische Angriffe gegen die Länder gestartet werden, die sich der Einwanderung widersetzen, und ihnen strenge Strafen drohen.

Wer würde bei dieser Fragestellung schon zustimmen ...
Dass diese Forderungen gar nicht so gestellt und von Soros selbst sowie von kritischen Medien bestritten wurden, spielt dabei keine Rolle.
So kann man Menschen manipulieren, um gegen einen unliebsamen Menschen Stimmung zu machen.
  • 11.12.2017, 13:55 Uhr
  • 1
Wenn wir Deutschen hätten abstimmen können über den Soros-Plan, dann wäre das Abstimmungsergebnis das gleiche wie in Ungarn. Aber lt. H. Kohl sind die Deutschen nicht fähig, eine solche Umfrage zu verstehen. In einer repräsentativen Demokratie stimmt leider nur das Parlament ab, das Volk bleibt außen vor. Das ist deutsches Demokratie - Verständnis. Alle Macht geht vom Volke aus??
  • 11.12.2017, 15:50 Uhr
  • 3
Du hast offenbar nichts verstanden, wize.life-Nutzer

Wenn man mir derart manipulative und inhaltlich falsche Fragen vorlegte, ohne dass ich den wahren Hintergrund kenne, müsste ich auch ablehnen.
Manipulation der Unwissenden ist ein bewährtes Mittel des Populismus.
  • 11.12.2017, 16:19 Uhr
  • 3
Liebe Frau Assya,
ich kenne den Soros-Plan, aber wir Deutschen wurden bislang weder von Frau Merkel, noch von Herrn Schulz gefragt, ob wir solche Vorstellungen mitvertreten oder nicht!? Übrigens war ich in der Zeit der Abstimmung in Ungarn, auf dem Land sind alle gegen Asylanten, in den großen Städten gibt es einige die Asylsuchende aufnehmen würden. Das ist jedoch die Minderheit. Die kommende Wahl 2018 wird zeigen, wie gut und fest Herr Orban im Sattel sitzt.
  • 11.12.2017, 20:59 Uhr
  • 1
In diesem Beitrag geht es nicht um die vorherrschende Stimmung in Ungarn (obwohl man gerade von den Ungarn mehr Verständnis für Flüchtlingen erwarten könnte, schließlich sind rund 160.000 von ihnen 1956 nach Österreich geflohen). Hier geht es um Populismus.
  • 11.12.2017, 21:37 Uhr
  • 1
Liebe Frau Assya, Populismus bedeutet die Gunst der Stunde nutzen und hat nichts mit Verständnis zu tun. Wie würden Sie reagieren, wenn man, ohne sie zu fragen, einen Flüchtling in Ihre Wohnung setzen würde? So lief doch das Ganze ab. Weder die Parlamentarier, noch die Menschen wurden gefragt, ob Sie Flüchtlinge bei sich aufnehmen wollen. Der Bürger wurde vor die Tatsache gestellt, die Flüchtlinge irgend wo oder wie unterzubringen. Sich hinzustellen und zu sagen: "Wir schaffen das!???" Das ist Populismus in reinster Form. Daß Ungarn keine Flüchtlinge haben will, war von Anfang 2015 schon klar. Nicht umsonst sagte Herr Orban zu Frau Merkel, das ist kein europäisches Problem, sondern ein Problem Merkel.
  • 12.12.2017, 14:05 Uhr
  • 2
Siehe oben - gehört nicht zum Thema des Beitrags.
  • 12.12.2017, 14:08 Uhr
  • 0
Der Beitrag hat doch etwas mit Populismus zu tun oder nicht?
  • 13.12.2017, 11:19 Uhr
  • 0
Richtig - aber deine Antworten zum Großteil nicht. Darum ist diese Debatte für mich zu Ende. Schönen Tag.
  • 13.12.2017, 11:28 Uhr
  • 1
Es ist doch immer dasselbe, es gibt Menschen die einen Artikel anstoßen und wenn es Ihnen nicht in den Kram passt, erklären sie das Thema für beendet. Auch das ist eine Form von Populismus.
  • 13.12.2017, 11:42 Uhr
  • 0
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Die AFD gleichauf mit ihren Gegnern? Woher nimmt Herr Michaelis diese Sicherheit? Populismus ist ein probates Mittel um von seiner eigenen Schwäche oder seinen eigenen Fehlern abzulenken.
Wir sind aber gottseidank aufgeklärte Bürger in einem Staat in dem Gewaltenteilung, Meinungs- und Pressefreiheit, Religionsfreiheit und Toleranz verfassungsrechtlich festgeschrieben sind.
Grüne, Linke und sogar die CDU Politiker sprechen nie vom Volk. Das machen komischerweise nur die Konsorten um Meuthen, Gauland und Co. Und das alleine ist schon so nationalsozialistisch Virenverseucht das der normal gebildete Europäer (darunter sind auch Deutsche) sofort durchschauen was die eigentlichen Ziele dieser "Volks" nahen Partei sind.
  • 11.12.2017, 13:20 Uhr
  • 4
Guten Abend Siegi,
Populismus heißt die Gunst der Stunde nutzen, das machen leider alle Parteien und deren Abgeordnete. Als überzeugter CDU/CSU Mann muß man immer wieder in die Vergangenheit zurück blicken. Die meisten NSDAP-Mitglieder fanden in der CDU ihre neue politische Heimat und wurden zum Teil auch in hohe Ämter gewählt und bestellt. Heute sind in der AfD viele ehemalige CDU-Mitglieder.
  • 11.12.2017, 21:13 Uhr
  • 1
Herr Hilbert das Sprachrohr von Herrn Fritz? Oder ist er es vielleicht selber? Man weiß es nicht. Wir werden es aber beobachten
  • 12.12.2017, 08:18 Uhr
  • 0
Hallo Siegi, ich kenne persönlich Herrn Fritz nicht, sondern bin nur über seinen Artikel gestolpert und habe mir dann im TV den Film "Bimbes" angesehen. Wenn die CDU so verkommen unter Kohl war, glauben Sie denn daß das heute besser ist? Populismus kann man nicht einer Partei zu schieben, alle Parteien und viele Zeitschrift fröhnen ihm.
  • 12.12.2017, 13:54 Uhr
  • 1
Das populistische Schüren der Angst und Fremdenfeindlichkeit hat auch der AfD in den Bundestag verholfen. Das kann man hier in der Wahlanalyse nachlesen:
http://wahl.tagesschau.de/wahlen/201...e-afd.shtml
Es darf bezweifelt werden, dass sich der Großteil der AfD-Wähler die Mühe gemacht hat, sich mit dem sonstigen Wahlprogramm dieser Partei zu beschäftigen:

Austritt aus der Europäischen Union
Ausbau der Atomenergie
Senkung der Steuerlast für Großverdiener
Unbezahlter Staatsdienst für Arbeitslose
Senkung aller Förderungen für Alleinerziehende
Strafmündigkeit für 12-jährige
Genderpolitik ist verfassungsfeindlich
Einschränkung der freien Medien - Bekenntnis zur Kulturhoheit der Länder - keine "politisch korrekte" Kunst und Kultur
Keine automatische deutsche Staatsangehörigkeit für auf deutschem Gebiet geborene Kinder
  • 18.12.2017, 19:39 Uhr
  • 0
Doch das haben die Assya und das kommt aus jeder Pore raus. Die wollen das nur noch nicht so öffentlich sagen wie sie es gerne täten. Aber darum gehts in Wirklichkeit nur zweitrangig. Hauptsache das ausländische Gesocks kommt nicht weiter zu uns, der Islam wird ausgerottet und last but not least, die Merkel muss weg denn die ist die Reinkarnation des Bösen und trägt Schuld an allem Leid der gebeutelten Masse unseres Schwellenlandes.
  • 19.12.2017, 08:13 Uhr
  • 0
Ich glaube nicht, dass das 'einfache Volk', das unter AfD-Wählern übrdurchschnittlich vertreten ist, das alles weiß. Hauptsache gegen Flüchtlinge und gegen Merkel ...
Intelligentere AfD-Wähler argumentieren damit, dass die AfD ihr Programm sowieso nicht durchsetzn kann, weil sie nie an der Regierung beteiligt sein wird. Aber mit dem Flüchtlingsthema kann diese Partei die anderen vor sich her treiben. Dass damit nationalistisches Gedankegut gefördert wird, ist auch den Intelligenteren offenbar egal.
  • 19.12.2017, 11:10 Uhr
  • 1
Ja das hat man jetzt in Österreich gesehen. Leider
  • 19.12.2017, 11:39 Uhr
  • 0
Genau, leider. der 'typishe' FPÖ-Wähler hier ist männlich, relativ jung und ungebildet und wohnt auf dem Land.
Mal sehen, was bei der nächsten Wahl passiert, wenn es jetzt wirklich zu einem Sozialabbau kommt. Ob man dann immer noch den Flüchtlingen die Schuld in die Schuhe schieben wird?
  • 19.12.2017, 11:42 Uhr
  • 0
Ja wem denn sonst? Es ist ein Trauerspiel und vieles kommt einem sehr bekannt vor.
  • 19.12.2017, 11:48 Uhr
  • 0
Siehst du, das befürchte ich auch. Vor 80 Jahren waren die Juden an allem schuld, heute sind es die Muslime. Man sieht es doch schon an so manchen Diskussion, in denen die Armut unter den Einheimischen mit den Flüchtlingen in Zusammenhang gebracht wird.
  • 19.12.2017, 11:58 Uhr
  • 0
Ja das Problem ist das man nicht unterscheiden möchte, warum manche Entwicklungen so sind wie sie sind. Der Mob, der meistens gegenüber vernünftigen Argumenten nicht aufgeschlossen ist, der möchte jemand hängen sehen. Denn irgendjemand muss ja Schuld an meiner Missere haben.
  • 19.12.2017, 12:51 Uhr
  • 0
Durch Schuldzuweisung allein ist aber noch nie ein Problem aus der Welt geschafft worden. Das geht in viele Köpfe nicht hinein. Und da kommen mir manchmal leise Zweifel an der Demokratie ...
  • 19.12.2017, 13:35 Uhr
  • 0
Danke Assya das sehe ich genauso. Aber wie schon ein schlauer Mensch gesagt hat: Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, aber er kenne bisher keine bessere. Das sehe ich genauso.
Und glaube bloß nicht, dass im Vorzeigestaat Schweiz alles besser ist. Die jammern genauso und sind unzufrieden. Ich wohne im Grenzgebiet und bekomme das täglich mit.
  • 19.12.2017, 13:37 Uhr
  • 0
Zu viel direkte Demokratie ist auch keine gute Lösung. Das könnte dazu führen, dass Interessen der Minderheiten völlig durch den Rost fallen.

Ich denke eher daran, dass man, um wahlberechtigt zu sein, politische Bildung und persönliche Reife nachweisen sollte, durch Prüfungen oder Tests. Dass das nicht praktikabel ist, weiß ich schon.
  • 19.12.2017, 14:15 Uhr
  • 0
Direkte Demokratie ist jedoch immer noch besser als die Repräsentative Demokratie, bei der ein Jeder nur zwei Kreuzchen zur Auswahl hat und dann ist für 4 Jahre Schluß! Kein Volkentscheid nichts, soll das Demokratie sein?? Wenn der Wähler keinen Verstand hat, dann helfen auch die zwei Kreuzchen auf dem Wahlschein keinem Menschen.
  • 20.12.2017, 23:55 Uhr
  • 0
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Der Fehler ist, Populismus ausschließlich mit Rechts in Verbindung zu bringen.
Populismus findet man in allen Parteien, in der Werbung, fast überall.
Mit Abstand die Nr. 1 bei Populismus, sehe ich bei den Grünen mit all ihren extremistischen Ablegern.
Mit deutlichem Abstand folgt dann die AfD, gleichauf mit ihren Gegnern.
  • 11.12.2017, 13:14 Uhr
  • 6
Ja, es gibt auch Linkspopulismus und auch die CSU hat schon populistische Phrasen von sich gegeben. Grüne als Nummer eins, da krausen sich mir die Haare. Das müsstest du schon beweisen. Die "Rechten" erwähne ich in meinem Beitrag gar nicht, obwohl sie da natürlich reinpassen.
  • 11.12.2017, 13:20 Uhr
  • 1
Objektiv, neutral gesehen, erkennt man ihn überall.
Wer ihn nur beim politischen Gegner sieht, ist damit schon wieder selbst betroffen.
(Ich bin übrigens kein AfD-Fan, sondern Wähler der Linken!
Trotzdem erlaube ich mir Kritik in alle Richtungen.)
  • 11.12.2017, 13:26 Uhr
  • 3
Wo siehst du bei den Grünen den Populismus?
  • 11.12.2017, 13:27 Uhr
  • 0
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Eigentlich wollte ich der Lügenbehauptung des Sigurt Perk entgegentreten:
wize.life/themen/kommentar/5a2d42ab78f2f20205...21b105f9889

"Die AFD war ursprünglich eine Professorenpartei, sie wurde von 200 Ökonomieprofessoren gegründet,....! Frecher hat kaum einer je gelogen, denn: Am 6. Februar 2013 trafen sich 18 Männer in einem Gemeindesaal in Hessen und gründeten die Alternative für Deutschland. (Quelle: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2017...bernd-lucke)

Aber das Ding mit der "Populismuskeule" ist einfach witziger und unterhaltsamer. Bisher war er doch der Vwrkünder der "Nazi-Keule" - hat er nun zwei zuhause?
Ja, Keule, da keulste richtig schwach!

wize.life/themen/kommentar/5a2d42ab78f2f202053f7fa1
  • 11.12.2017, 13:08 Uhr
  • 1
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und immer wieder verdrehen sie Wahrheiten und inszenieren sich selbst.

"Faustformel für Populisten
Wie du die Herrschaft über das Volk erlangst?
Belohne die Gier und vermehre die Angst!
Andreas Tenzer"
  • 11.12.2017, 12:08 Uhr
  • 6
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Hier ein Artikel, der sich auch mit dem Thema beschäftigt. Ganz gut erklärt, (meine Meinung). Ist zwar vom letzten Jahr, hat an Aktualität aber nix eingebüßt.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...217268.html
  • 10.12.2017, 18:50 Uhr
  • 2
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Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Nun gibt es deutschland- und europaweit eine neue Waffe: die Populismus-Keule. Wenn jemand jemandem nicht gefällt oder gar zu den Mächten des Bösen gezählt werden soll, wird die Populismus-Keule bemüht. Warum jemand ein „Populist“ sein soll, wird nicht gesagt. Wenn aber „Populist“ gesagt wird, wird dem politischen Gegner der politische Tod oder mindestens der politische KO-Schlag gewünscht.

Und zu Clinton und Trump...

Nicht alle Demokraten sind politisch so töricht wie Hillary Clinton. Sie hat im Wahlkampf Trump-Anhänger als „deplorables“ bezeichnet. Im Deutschen würde man das frei mit „Pöbel“ übersetzen. Der Pöbel hat es der Demokratin und damit auch der Demokratie ganz demokratisch heimgezahlt und Trump gewählt. Es hat die traditionellen Eliten, die seine Nöte jahrzehntelang herablassend unbeachtet und verachtet ließen, abgewählt. Vergleichbares erleben wir nach und nach in Europa.
  • 10.12.2017, 15:20 Uhr
  • 13
Und daran haben gewisse möchtegern-Schlaumeier mehr Anteil, als ihnen selbst bewusst ist.
  • 10.12.2017, 15:39 Uhr
  • 7
Das Oberpeinliche daran ist, dass die Nöte des "Pöbels" allen rechten Parteien total am Poppes vorbeigeht. Die AfD ist eine rechtsradikale und wirtschaftsliberale Partei, die das Recht des Stärkeren propagiert. Wenn diese AfD jemals das Sagen haben würde in Deutschland, dann würde es ein böses Erwachen der "Abgehängten" geben.

So ähnlich ergeht es grade den Österreichern, die zwei rechte Parteien in die Regierung gewählt haben: Da wird grade der 12-Stundentag wieder eingeführt. Da fallen die Wähler grade voll aufs Maul. Irgendwie fällt es mir schwer, sie zu bedauern.
  • 10.12.2017, 17:52 Uhr
  • 8
Man sollte auch mit dem linken Auge hinsehen, wenn man schon mitreden will.
Rumspekulieren hilft niemandem.
  • 10.12.2017, 17:58 Uhr
  • 5
Ich spekuliere nicht. Ich kenne das Programm der AfD, das reicht.
  • 10.12.2017, 18:00 Uhr
  • 6
Es gibt bis heute weltweit keine Partei die ihr Programm ehrlich und richtig umgesetzt hat.
  • 10.12.2017, 18:02 Uhr
  • 7
Eben, ob E.K. auch die anderen Parteiprogramme kennt?
  • 10.12.2017, 18:06 Uhr
  • 2
Die AFD war ursprünglich eine Professorenpartei, sie wurde von 200 Ökonomieprofessoren gegründet, die immer wieder vergeblich in Memoranden versucht haben, die Politik von der verhängnisvollen Eurorettungspolitik abzubringen. Aber die AFD wurde schon damals als Populisten und Nazis beschimpft. Damals war in der AFD mehr Sachverstand, als in allen anderen Parteien zusammen. Aber Merkel erklärte die Eurorettung als alternativlos. Martin, komplizierte Zusammenhänge gegen alle Kritik als alternativlos zu bezeichnen, ist Deiner Meinung nach nicht Populismus? Auch Merkels "wir schaffen das" ist Populismus pur. Dein ganzer Bericht ist Populismus pur, Ihr meint, Ihr habt die Lufthoheit über die Begriffe. Zu leugnen, dass sowohl die Eurorettung, als auch die Flüchtlingspolitik von Merkel bei, ich behaupte das mal, ganz vielen Menschen pures Entsetzen ausgelöst haben, ist Populismus. Der Unmut in der Bevölkerung ist viel größer, als ihr Gutmenschen (ich lasse mir das Wort nicht verbieten) das glaubt. Ihr glaubt, dass diese kritische Untergrundstimmung in der Bevölkerung mit der Diffamierung der AFD als Populisten und Nazis am Ausbruch verhindert werden kann, das mag sogar stimmen, zumal ein paar Idioten aus dem Osten die AFD übernommen haben und selber das Bild abgeben, das Ihr zeichnet. Auch habe sie den Sachverstand vertrieben und das ist ganz schlimm für Deutschland. Jetzt kann der politische Dilettantismus in Deutschland ungehindert weiter gehen und eines Tages werden wir alle ganz bitter dafür bezahlen!
  • 10.12.2017, 18:23 Uhr
  • 6
12,6% sind nicht das Volk. Da könnt ihr euch auf den Kopf stellen, das wird nichts.
  • 10.12.2017, 18:32 Uhr
  • 6
  • 10.12.2017, 18:40 Uhr
  • 3
Die AFD hätte 50%, wenn die Idioten aus dem Osten das nicht verhindern würden. Aber die 12,6% haben euch auch ganz schön geschockt!
  • 10.12.2017, 18:59 Uhr
  • 4
Was soll denn so ein Gelaber wie Idioten aus dem Osten und 50%.
Hier scheint keiner mehr mal wirklich nachzudenken grad wieder.
  • 10.12.2017, 19:00 Uhr
  • 6
wize.life-Nutzer sagt "Dein ganzer Bericht ist Populismus pur, Ihr meint, Ihr habt die Lufthoheit über die Begriffe"

Mein Bericht stützt sich auf Definitionen des Populismus und auf Aussagen über den Populismus, die ich nicht erfunden habe. Wenn man über Populismus reden will, muss dieser auch definiert werden, damit jeder weiß, worüber man redet, Natürlich gibt es zum Populismus diverse Definitionen. Ich nenne noch die des US-Politologen Marc F. Plattner:

"Populisten wollen, dass sich das durchsetzt, was sie für den Willen der Mehrheit halten – oft durch einen charismatischen populistischen Anführer gelenkt –, und das mit so wenig Hindernissen oder Verzögerungen wie möglich. Deshalb haben sie wenig Nachsicht für die liberale Betonung von verfahrensrechtlichen Feinheiten und dem Schutz von Individualrechten.“

Diese Definition findet man hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Populismus

Wenn du nun alles als Schwachsinn erklärst (s.o. ein Kommentar von dir), dann kann ich dir auch nicht weiterhelfen.
  • 10.12.2017, 19:48 Uhr
  • 5
Ihr selbst seid keine Populisten - aber ihr lass euch von ihnen blenden. Das ist das Problem - und da meine ich natürlich nicht Martin.
  • 10.12.2017, 20:21 Uhr
  • 4
Also ich lass mich von niemanden blenden und seh mich als Mensch mit eigener Meinung. Die mag nicht jedem passen, aber das is ok.
  • 10.12.2017, 22:36 Uhr
  • 5
@Martin
Populismus ist, wenn man komplizierte Zusammenhänge mit einfachen Antworten beantwortet. Wollen wir uns darüber unterhalten, wo die einfachen Antworten sind? Was ist mit Merkels einfachen Antworten? Was ist mit der Antwort, dass alle Menschen, die die Flüchtlingspolitik aus berechtigten Gründen kritisch sehen, Rassisten seien? Ist die Nazikeule und der Populismusvorwurf an Andersdenkenkende nicht Populismus pur? Ist die Polemik gegen Volksentscheide nach schweizer Vorbild nicht Populismus? Die großen politischen Katastrophen der Deutschen sind von Politikern gemacht worden, nicht von Volksentscheidungen. Das Problem der Deutschen war und ist, dass sie sich immer wieder entmündigen lassen. Der Populismus ist links!
  • 11.12.2017, 10:20 Uhr
  • 5
Du hast Informationslücken, wize.life-Nutzer:
https://www.mehr-demokratie.de/theme...r-parteien/

Volksentscheid-Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien

Die einzige im Bundestag vertretene Partei, die sich gegen die Einführung der direkten Demokratie auch auf Bundesebene sperrt, ist die CDU. Alle anderen Parteien wollen mehr direkte Demokratie
  • 11.12.2017, 10:23 Uhr
  • 2
Und welche Partei regiert seit vielen Jahren im Land und ist immer noch relativ gesehen die meistgewählte?
Mir scheint, da haben eher andere Informationslücken hier bzw. wollen die Realität nicht sehen.
  • 11.12.2017, 10:28 Uhr
  • 3
wize.life-Nutzer sagt; "Populismus ist, wenn man komplizierte Zusammenhänge mit einfachen Antworten beantwortet."
Da bist du auf dem richtigen Weg. Populisten bieten nur Scheinlösungen an, kriegen aber nichts gescheites zustande.

Populismus ist im erster Linie er elitäre Anspruch, die Wahrheit gepachtet zu haben. Kurz: Wir sind die Guten, die andere die Bösen. Ich habe das im meinem Beitrag oben erläutert.

Ein anderes Merkmal ist, die jetzige politische Elite schlechtzureden ( z.B. als Diktatur zu verkaufen) und, wenn es so weiter ginge, eine düstere Zukunft zu prophezeien, Ängste zu schüren.

Hier einige Zitate.

André Poggenburg
(AfD-Landeschef und Spitzenkandidat Sachsen-Anhalt)
: „Wie krank im Geschlecht und im
Geiste, wie unnatürlich verkommen ist diese rot-grü
ne Gefolgschaft? Deutschland schafft sich gerade se
lbst
ab.“ (FAZ, 16.10.15)

Es folgt ein typisches populistisches Zitat von Bernd Höcke zum Thema Wir sind die Guten, ihr die Schlechten:

Björn Höcke/Erfurter Resolution
: „Zahllose unserer Mitglieder verstehen die AfD nä
mlich immer noch und gegen jede Verengungstendenz als grundsätzliche, patriotische und demokratische Alternative zu den etablierten Parteien, als Bewegung unseres Volkes gegen die Gesellschaftsexperimente der letzten Jahrzehnte (Gender Mainstreaming, Multikulturalismus, Erziehungsbelieb
igkeit usf.), als Widerstandsbewegung gegen die weitere
Aushöhlung der Souveränität und der Identität Deutschlands, als Partei, die den Mut zur Wahrheit und zum wirklich freien Wort besitzt.“

Hier ebenso: Populismus life!!!!!!!
In dem Zitat zeichnet Herr Frohnmeier die radikale Umsetzung seiner geistigen Verirrung und bestätigt ihre elitäre Wahrheit.
Markus Frohnmaier
(Bundesvorsitzender der Jungen Alternative (JA)
, (handelsblatt.com 02.12.15/spiegel.de
26.11.15): „Ich sage diesen linken Gesinnungsterroristen, diesem Parteienfilz ganz klar: Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet, dann wird wieder Politik für das Volk und nur für das Volk gemacht – denn wir sind das Volk, liebe Freunde.“

Matthias Wohlfarth
, (Thüringer Ex-AfD-Landessprecher)
, DR-Interview im März 2014

„Von wegen Frieden durch den Euro - das Gegenteil ist der Fall! Wir gehen auf bürgerkriegsähnliche Zustände
zu! Wir sehen die fehlgelenkte Integrations- und Einwanderungspolitik, die Früchte, Parallelgesellschaften mit
Paralleljustizen, mit Blut, was da fließt, was wir schon gar nicht mehr veröffentlichen in Zeitungen - die Fakten
würden uns zu sehr erschrecken."

Quelle der Zitate:

http://www.brigitte-zypries.de/dl/20...ung_afd.pdf
  • 11.12.2017, 11:33 Uhr
  • 4
Mein lieber Martin, ich habe bereits die von Dir zitierten Personen bereits als Idioten bezeichnet. Sie verhindern nach meiner Überzeugung eine grundlegende Auseinandersetzung über die Fehler der Politik. Die vereinigte Linke nimmt diese Geschenk dankend an, um alle rechten Positionen zu diskriminieren. Rechts ist nicht Faschismus, Rassismus oder Nationalismus. Rechts ist Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Verantwortlichkeit des Einzelnen, Effektivität, Rationalität. Die Nazis waren in allen Punkten Gegner der Rechten. Sie waren Kollektivisten wie alle Linken. Ich sage hier ausführlich, die demokratische Linke sind keine Nazis. Ich werde nicht das machen, was Ihr macht, nämlich alle Rechte als Nazis zu bezeichnen. Wenn Du Populismus so formulierst: >>>>Populismus ist im erster Linie er elitäre Anspruch, die Wahrheit gepachtet zu haben. Kurz: Wir sind die Guten, die andere die Bösen<<<<<
Ich denke, dann sind alle Populisten. Aber wo wurde der Anspruch erhoben, die Guten zu sein? Wer moralisiert die Politik? Wer wird als Gutmensch bezeichnet?
  • 11.12.2017, 12:24 Uhr
  • 5
Stöhn, es wird immer grausiger. Es wäre mir lieb, wenn du diesen Unfug selbst löschen würdest. Die Neuen Rechten sind zwar nicht unbedingt Nazis, manchge vielleicht doch, aber ihr Weltbild ist ebenso verabscheuungswert. Deine Fragen am Schluss sind in meinem Beitrag doch beantwortet.
  • 11.12.2017, 12:33 Uhr
  • 1
Ich bringe es jetzt mal auf den Nenner. Das Lieblingsthema "Volksabstimmungen" würde in den Augen derer, die sie so grundsätzlich und wenig differenziert wünschen, anders als in dem oben verlinkten Artikel es einige der seriösen Parteien sehen, die sie nur für bestimmte Bereiche wollen, Populismus pur sein, denn sie erwarten von einer Volksabstimmung, dass ihr Wille durchgesetzt wird.
Eine Welt bräche für sie zusammen, wäre die Mehrheit nicht ihrer Ansicht und würde anders abstimmen. Doch die Frage stellt sich nicht für sie, denn es kann gar nicht anders sein als dass "des Volkes" Mehrheit so entscheiden würde wie sie es erwarten. Im Wort "Populismus" ist das Wort "Populus", also Volk, enthalten. Man könnte es zwar auch despektierlich mit "Pöbel" übersetzen, aber gut, belassen wir das dabei, dass "das Volk" aus Versehen tatsächlich etwas Latein beherrscht und sich für den Inbegriff der Demokratie sieht.
Es sind die anderen, die anders denken, die nicht demokratisch sind. Ist doch so einfach, oder?
  • 11.12.2017, 12:47 Uhr
  • 1
12,6 Prozent sind ein Teil des Volkes - nicht mehr und nicht weniger.

Sie alle an den Pranger zu stellen ist schon dreist! Ich hätte das auch gern in der Notiz geschrieben die hierher verlinkt aber leideder darf ein Teil des Volkes in manchen Notizen nicht schreiben und ist bei manch "aufrechten" Bürgern auf der Igno-Liste.

Peinlicher geht es wohl kaum noch!
  • 11.12.2017, 12:48 Uhr
  • 5
Diese 12,6 % meinen aber, sie seine die einzig wahren des Volkes. Mich ficht das nicht weiter an, da ich sie schlicht für Idioten halte und sie lange nicht so wichtig finde wie sie sich selbst - und leider auch einige ihrer Gegner.
Aber - ich werde alles tun, um zu verhindern, dass aus 12,6 % Idioten mehr werden.
  • 11.12.2017, 12:54 Uhr
  • 2
Sehr treffend wieder geäußert! Alle AfD-Wähler sind Idioten? Na dann nur zu - lerne du erstmal dass man nicht alle Menschen die eine andere politische Meinung haben als Idioten bezeichnen darf!

Und willst du nicht mein Bruder sein schlag ich dir die Fresse ein!? Ja - diese Töne kenne ich sehr gut von den Sozialisten der frühere DDR. Ihr habt euch nicht geändert. Nicht ein Stück!
  • 11.12.2017, 12:57 Uhr
  • 6
Ich bezeichne nicht alle Leute, die eine andere politische Meinung als ich haben, als Idioten, wohl aber die AfD-Anhänger und ihre Wähler.
Und auch hier gilt: Wer sich angesprochen fühlt, ist selbst dafür verantwortlich - ich habe nur geschrieben, was ich von den Leuten halte.
  • 11.12.2017, 13:25 Uhr
  • 3
12,6 % Idioten? Eine törichte, wie populistische (wo wir gerade beim Thema sind) Aussage. Nimmst du @ wize.life-Nutzer für dich in Anspruch, die einzige Wahrheit über die AfD Wähler zu kennen bzw. was du von ihnen zu halten hast? Genau solche simplen Denkmuster tragen zur Verunsachlichung politischer Diskussionen bei und befeuern den Populismus. Schade.
  • 11.12.2017, 13:26 Uhr
  • 4
@Sara,
>>>>"Volksabstimmungen" würde in den Augen derer, die sie so grundsätzlich und wenig differenziert wünschen, anders als in dem oben verlinkten Artikel es einige der seriösen Parteien sehen, die sie nur für bestimmte Bereiche wollen, Populismus pur sein, denn sie erwarten von einer Volksabstimmung, dass ihr Wille durchgesetzt wird.<<<<<
Das ist eine Unverschämtheit. Wenn ich Volksabstimmungen will, dann auch mit der Möglichkeit, dass sie anders ausfällt, als ich es wünsche. Für mich ist das die Lehre aus den ganzen deutschen Geschichtskatastrophen. Diese haben immer unter der Entmündigung der Menschen stattgefunden. Die Schweiz hatte all diese Katastrophen nicht. Die Polemik gegen die Volksabstimmungen ist doch Populismus pur. Warum ist diese Polemik links so ausgeprägt? Alle linken Parteien bekennen sich doch offiziell zu Volksabstimmungen. Man kann doch davon ausgehen, dass diese Angst vor Volksabstimmungen in der Ahnung begründet ist, die Menschen könnten die heutige Politik ablehnen, weil sie an ihren Bedürfnissen vorbei geht.
@Ingrid
>>>>> Alle AfD-Wähler sind Idioten? Na dann nur zu - lerne du erstmal dass man nicht alle Menschen die eine andere politische Meinung haben als Idioten bezeichnen darf!<<<<<
Ja, so ist es. Wenn man mit Linken hier diskutiert und ihnen gehen die Argumente aus, fangen sie sofort an zu pöbeln!
  • 11.12.2017, 17:01 Uhr
  • 4
aber wi schaut es dann damit aus?
  • 11.12.2017, 17:48 Uhr
  • 1
Was die 12,6 Prozent meinen das weißt du überhaupt nicht. Du hörst nur Bruchstücke.

Ein Politiker der 12,6 Prozent Wähler als Idioten abstempeln und abschreiben würde der würde politisch und gesellschaftlich völlig verantwortungslos handeln!

WEnn ein Teil der Wähler nach rechts außen schwenkt dann versucht man mit fundierten Argumenten die Entwicklung zu stoppen und umzukehren! Sogar Frau Merkel hat das begriffen. Man kann nicht ein paar Millionen Wähler einfach in die rechte Ecke schieben und sich dann ausruhen!

Zumindest in einer Demokratie sollte man mit Argumenten überzeugen und nicht mit Verallgemeinerungen und dummen rhetorischen Phrasen!
  • 11.12.2017, 19:09 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer - ich kann dir garantieren, ich bin keine Politikerin - und nicht einmal eine Diplomatin. Ich kann also sagen, was ich denke - und ich denke - ich wiederhole - AfD-Wähler und ihre Funktionäre sind Idioten. Ich kann es auch in Großbuchstaben schreiben.
wize.life-Nutzer hat ja auch das richtige Plakat dafür gefunden.
wize.life-Nutzer - ja, ich kann populistisch - wenn ich will. Ich kenne die für mich einzige Wahrheit über AfD-Wähler, das hast du richtig erkannt. Was allerdings sinnlos ist, das sind Diskussionen mit AfD-Wählern, denn meine Ansprüche an Diskussionen sind doch anspruchsvoller.
wize.life-Nutzer - eine Unverschämtheit? Findest du? Nein - es ist meine Meinung. Wenn es bei dir als Unverschämtheit landet, dann ist es gut.
Wenn sich übrigens die Linken für Volksabstimmungen aussprechen, dann ist das deren Problem, in meinen Augen sind die - nein, keine Idioten, sondern Dogmatiker, was mindestens genau so schlimm ist.
Die Sozialdemokraten und anderen Parteien scheinen sich auch für Volksabstimmungen auszusprechen, nur damit du nicht noch darauf hinweisen musst. Allerdings nicht grundsätzlich, sondern nur in den Belangen, die direkt mit den Bürgern zu tun haben - regionale Projekte und ähnliches. Das kann ich unterstützen, auch wenn ich selbst da aus eigener Erfahrung weiß, des Volkes Dummheit ist so groß, dass selbst bei diesen Dingen aus emotionalen und Gründen der Sturheit - und nicht der Sachlichkeit - große Fehler geschehen.
  • 11.12.2017, 19:27 Uhr
  • 1
Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Von einem autoritären Rechten wie dich so bezeichnet zu werden ehrt mich. Denn natürlich pöbeln immer die Linken - die Rechten weisen nur zurecht. Was du in diesen beiden Sätzen machst würdest du niemals als pöbeln bezeichnen, es sei denn es käme von einer Linken.
  • 11.12.2017, 19:35 Uhr
  • 0
At Sara - ich kann dir garantieren das ich DICH nicht für eine Politikerinn gehalten hätte.
  • 12.12.2017, 07:40 Uhr
  • 1
nach RECHTS zu schwenken ist und war nie eine Lösung!
  • 12.12.2017, 07:41 Uhr
  • 0
Und trotzdem muss Deutschland mit der Polarisation leben. Alle zu Idioten zu erklären und abzuschreiben ist das Dümmste was man machen kann.

Guten Morgen!
  • 12.12.2017, 07:42 Uhr
  • 1
Guten Morgen, musse eine Demokratie aushalten können, doch ob man muss.. steht auf einem anderen Blatt in Anbetracht, was diese sich auf die Fahne geschrieben haben.
  • 12.12.2017, 07:43 Uhr
  • 0
Ganz Europa polarisiert sich. Die Extremen gewinnen überall Zulauf. Das ist nicht schön und nicht fair - aber damit muss man leben und es hat Grüne. Die WElt verändert sich so schnell dass man gar nicht mehr mitkommt.

Ich geh jetzt Plätzle backen!

  • 12.12.2017, 07:45 Uhr
  • 0
wohl kaum, schau nach Frankreich, wo ist LePäng oder nach Holland, wo ist Wilders???

DIE MÖCHTEN SO GERN

hier wird es denen wie den Piraten gehen.....
  • 12.12.2017, 07:46 Uhr
  • 1
Auf jeden Fall sind so permanent dümmliche primitive Kommentare wie von dieser Sara hier mit Pauschal-Beleidigungen von ihr "nicht passenden" als Idioten nur unterste Schublade und zeugen von fehlendem Demokratieverständnis.
  • 12.12.2017, 07:48 Uhr
  • 2
sicher, beleidigen kannste, mehr nicht.

Rechte sind Idioten, daran gibt es nichts zu deuteln, denn wer gegen alles ist, was nicht Deutsch ist, gehört verboten.
  • 12.12.2017, 07:51 Uhr
  • 3
Beleidigt hat hier nur diese Sara und nun auch du.
  • 12.12.2017, 07:53 Uhr
  • 3
womit? Bist du etwa ein Rechter??
  • 12.12.2017, 07:53 Uhr
  • 0
Ich bin ein Mensch mit eigener Meinung - nicht mehr und nicht weniger und ich bin nicht gegen alles, aber eben manche(s) schon.
  • 12.12.2017, 07:54 Uhr
  • 1
ist auch in Ordnung und diese Freiheit haben andere auch.
  • 12.12.2017, 07:55 Uhr
  • 0
Andere pauschal als Idioten zu bezeichnen find ich eben primitiv und dümmlich und dagegen hab ich etwas.
  • 12.12.2017, 07:56 Uhr
  • 3
so what, ist meine Meinung.

interessant, deine Meinung soll man hinnehmen, und andere werden kritisiert..

denk du mal nach, denn Meinungsfreiheit hast du nicht für dich allein gepachtet.
  • 12.12.2017, 07:59 Uhr
  • 1
Man meine Meinung kann man gern kritisieren. Ausgangspunkt hier war ja pauschale Bezeichnung anderer als Idioten, was ich eben primitiv und dümmlich finde.
  • 12.12.2017, 08:01 Uhr
  • 3
Du verwechselst Beleidigung mit Kritik, anyway

Rechtes Gedankengut hat nie zu einem guten Ausgang geführt.

Wer rechtes Gedankengut für sich als das Non-Plus-Ultra bezeichnet

kann nur ein Idiot sein.
  • 12.12.2017, 08:17 Uhr
  • 2
Wer andere Menschen pauschal als Idiot bezeichnet, beleidigt und kritisiert nicht, aber manche begreifen diese einfache Tatsache hier offenbar nicht. Nur das hab ich zurecht kritisiert.
  • 12.12.2017, 08:20 Uhr
  • 3
selbst du wirst nicht erreichen, dass man diese Rechte als Demokraten bezeichnen kann
  • 12.12.2017, 08:21 Uhr
  • 2
Das ist doch gar nicht das Thema meiner Kritik. So Begriffe wie Rechte oder Linke sind eh zweifelhaft, wenn zu pauschal verwendet.
Es mag ja politische Denkrichtungen geben, nur sind nicht alle, die zu einer dieser Richtung tendieren Idioten und schon gar nicht alle Wähler einer Partei, welcher auch immer.
  • 12.12.2017, 08:27 Uhr
  • 3
Es ist jetzt so ähnlich, wie damals, als unser ehemaliger Bundespräsident Neonazis als Spinner bezeichnete. Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf verweisen, dass in meinem Beitrag oben nichts von politischen Parteien steht. Trotzdem fühlten sich da rechtsorientierte angesprochen. Das finde ich interessant.

Ganz allgemein darf man aber sagen, dass man es idiotisch findet oder bekloppt, dass überhaupt eine Rechtspartei in den Bundestag gekommen ist, bei der es an Demokratieverständnis fehlt, in der viele Neonazis sitzen und Leuts, die Kontakte zu Reichsbürgern und Identitären haben. An dieser Partei gibt es nichts zu beschönigen. Ich finde diese Partei "Scheiße" und verstehe nicht, warum man so ein scheiß wählen kann. Aber unsere Demokratie wird das aushalten und ich hoffe, in fünf Jahren braucht man über diese Demokratiefeinde nicht mehr diskutieren, weil sie dann hoffentlich in der Versenkung verschwunden sind.
  • 12.12.2017, 10:08 Uhr
  • 3
so ist es wize.life-Nutzer
  • 12.12.2017, 10:26 Uhr
  • 0
Im Ursrungsbeitrag mag nich von Parteien stehen, in diversen Kommentaren dann aber schon.
Wenn nun hier der Beitragsersteller bewusst auch Begriffe wie idiotisch, bekloppt und sogar "Scheisse" verwendet, sagt das einiges aus.
Dass eine Partei wie AfD in vielen Landtagen und nun auch im Bundestag sitzt, mag man bedenklich finden, sollte ich aber mal fragen, waruum das so ist.
Populismus gibts jedenfalls nicht nur in dieser Partei, wie auch das grad erwähnte Beispiel vom Ex-Bundespräsidenten belegt.
  • 12.12.2017, 11:31 Uhr
  • 3
@an alle Linkspöbler-inen
gestern Abend brachte der NDR eine Dokumentation über den Linksterror im Schanzenviertel beim G20-Treffen. Es wurde gezeigt, wie linke Chaoten marodierend durch die Straßen zogen, Schaufensterscheiben einschlugen, Geschäfte plünderten und wahllos Autos anzündeten. Eine kleine Rentnerin, die im Altersheim lebt und ein kleines Auto hatte, wurde gezeigt, der man das Auto angezündet hatte. Hier wurde ein Hass, eine Gewaltbereitschaft von links ausgelebt, wie man ihn selbst bei den Neonazis nicht findet. Ihr würdet empört sein, wenn ich Euch mit Eure linken Positionen mit den Linkschaoten gleichsetzen würde. Aber genau das macht Ihr. Alle, die nicht Eurer Meinung sind, werden in die Naziecke gestellt. Eine notwendige Auseinandersetzung über die Politik findet nicht statt, andere Meinungen werden mit der Nazikeule erschlagen. Das ist nicht nur undemokratisch, sondern sogar faschistisch! Zur Demokratie gehört die inhaltliche Auseinandersetzung über die Probleme. In einer Demokratie bestimmt das Verfassungsgericht, ob eine Partei undemokratisch und verfassungsfeindlich ist und nicht die linken Hetzer. Wähler von demokratischen Parteien als Idioten zu bezeichnen, ist Faschismus pur!
  • 12.12.2017, 11:37 Uhr
  • 2
fein, da hast du ja was für die nächsten Jahren gefunden, an dem du dich reiben kannst

und bitte, die AFD ist KEINE demokratische partei!
  • 12.12.2017, 11:41 Uhr
  • 2
Es ist köstlich! Du, wize.life-Nutzer, darfst diese Linkschoaten nennen wie du willst - ich nenne sie übrigens Idioten, denn das passt auf auch noch andere als AfD-Anhänger. Ich fühle mich nicht angesprochen. Ich fühle mich nicht mal angesprochen, wenn man mich als links bezeichnet - denn ich weiß, aus Sicht der Rechten ist alles links, was nicht bei drei auf den rechten Ästen hockt. Da ist sogar die CDU links.
Wenn du mich mit den Linkschaoten gleich setzt, wärst du nicht allein, das haben andere schon getan. Aber selbst da würde ich nur laut auflachen.
Und bewegter Ritter - wize.life-Nutzer - wo habe ich pauschaliert, als ich den Begriff "Idioten" verwendete? Ich pauschalierte keineswegs, sondern bezeichnete ganz gezielt eine bestimmte Gruppe, die AfD-ler, die Wähler, die Mitglieder und die Mitläufer dieser Partei, als Idioten. Die nenne ich auch weiterhin Idioten - und ja, die Partei ist Scheiße. Genau.
Das ist nicht pauschaliert, sondern genau definiert.
  • 12.12.2017, 17:59 Uhr
  • 2
Sara - Genau was du hier erneut schreibst ist ja Pauschalisierung einer immerhin beachtliche Gruppe von Menschen hierzulande.
Mal entgleisen kann jedem passieren, aber so permanent zeugt von niederer Gesinnung.
  • 12.12.2017, 18:02 Uhr
  • 1
Ich habe überhaupt keine "Gesinnung". Das ist ein Begriff totalitärer Systeme.
Und wenn eine "immerhin beachtliche Gruppe von Menschen "AfD-Anhänger sind, gibt es halt eine beachtliche Menge von Idioten. Was hat das mit der Anzahl zu tun?
Nein, ich habe keinen Respekt vor denen - oder Achtung oder Toleranz, falls dir das am Herzen liegt. Ich verachte sie aus tiefstem Herzen - allesamt. Doch auch das ist nicht pauschaliert - sondern trifft eine bestimmte, genau definierte Gruppe von Leuten.
  • 12.12.2017, 18:07 Uhr
  • 4
Du hast generell offenbar keinen Respekt vor andersdenkenden Menschen offenbar. Im übrigen sind nicht alle AfD-Wähler auch AfD-Anhänger und auch nicht alle AfD-Mitglieder Nazis und Idioten sind das alle pauschal schon gar nicht. Idiotisch finde ich langsam nur deine permanente unsägliche Beleidigung dir unbekannter Menschen.
Ok statt niedere Gesinnung könnt ich auch schädliche Neigungen sagen. Das ist ein juristischer Begriff hierzulande für Wiederholungstäter.
  • 12.12.2017, 18:10 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer Die "Guten" die dürfen das.
  • 12.12.2017, 18:38 Uhr
  • 2
Aha - gut, dass du das sagst. Das war mir nicht so klar.
  • 12.12.2017, 18:39 Uhr
  • 0
Na ja, die AfD selber hält ihre Wähler aber doch für Idioten. Habt ihr noch nichts von dem Antrag auf einem Landesparteitag gehört, in dem steht, dass sie ihre Wähler auf dem geistigen Entwicklungsstand von 14-Jährigen sieht und darum mehr Werbung mit Bildern anstatt mit Text einsetzen will?
  • 12.12.2017, 19:02 Uhr
  • 3
Beweglicher Ritter - du hast Recht, ich habe keinen Respekt vor Leute, die so einen Mist denken wie diese Idioten von AfDlern. Anhänger oder nur Wähler aus Protest - beides so bescheuert, dass ich nicht sicher bin, ob 14 Jahre Entwicklung nicht schon zu hoch gegriffen sind. Ich würde auf einen naiven dreijährigen tippen, wenn ich den nicht damit beleidigen würde.
  • 12.12.2017, 19:46 Uhr
  • 2
Du kannst offenbar nix anderes als plump beleidigen und rumpöbeln - jedenfalls hier kommt das klar zum Ausdruck. Für mich wirkt das zunehmend krankhaft.
  • 12.12.2017, 19:48 Uhr
  • 3
E.K. du kannst offenbar nicht zwischen einzelnen Menschen und einer Partei unterscheiden. Sara ja nichtmal zwischen Wählern, Anhängern einer Partei und Idioten.
  • 12.12.2017, 19:56 Uhr
  • 1
Stimmt - das sind im Fall der AfD alles Idioten, da muss man nicht unterscheiden.
Aber du darfst gerne sagen, was du von wize.life-Nutzer, mir und einigen anderen hältst - ganz respektlos und beleidigend - denn drum rumreden ist nicht weniger respektlos und beleidigend. Wenn du wize.life-Nutzer, mich und alle AfD-Gegner pauschal für Idioten hältst, sag es. Denn das tust du.
  • 12.12.2017, 20:24 Uhr
  • 2
das ist doch was ganz anderes, er darf darf das und beruft sich auf Meinungsfreiheit.

die anderen dürfen das nicht.

ist doch verständlich


  • 12.12.2017, 21:51 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer, wo vertrete ich linke Positionen?
  • 13.12.2017, 00:56 Uhr
  • 0
@Martin, was links oder rechts ist, sprengt das Volumen dieses Beitrages. Ich werde aber auf Punkte eingehen, wo Du meiner Überzeugung nach eindeutig links bist. Linke Politik wird in erster Linie aus einem ideologischen Ansatz von Gesellschaftskonstruteuren gemacht, der universellen Solidarität verpflichtet, rechte Politik ist eher pragmatisch und an den Bedürfnissen der Bürger orientiert. Linke überhöhen moralisch ihre Position, Linke sehen Politik in der Kategorie „gut oder böse“, Rechte „richtig oder falsch“. Hier bist Du ein typisch Linker. Aus dieser moralischen Erhöhung heraus sind bei Linken andere Meinungen entweder faschistisch oder populistisch. Du benutzt den Begriff populistisch und Du beanspruchst, wie alle Linken, die Lufthoheit über die Begriffe. Was Populismus ist, bestimmst alleine Du, ohne Dich um die Wahrheit zu kümmern. Wenn Du schreibst: >>>>> Populisten behaupten, sie oder ihre Partei seien die einzigen legitimen Vertreter des Volkes und natürlich sind es nur angeblich sie allein, die den Willen des Volkes umsetzen, aber in Wirklichkeit liegt in ihrer Gesinnung die Bildung eines Totalitarismus. Sie alleine errichten die Diktatur <<<< Du meint jetzt die AFD. Zeige mir eine einzige Stelle, wo das behauptet wird! Zeig mir eine Stelle, wo die AFD die Bildung eines Totalitarismus oder Diktatur will. Du hast überhaupt keine Beziehung zur Wahrheit! Weiter schreibst Du: >>>>> Die hartnäckige Behauptung von Populisten, sie seien Demokraten, ist schlichtweg gelogen<<<<, Wenn du die AFD meinst, ist das eine Unverschämtheit. Ich tue mich schwer damit, wegen der Entwicklung in der AFD, diese zu verteidigen, aber so kann man mit der Wahrheit nicht umgehen. Ein Impuls für die Entstehung der AFD war doch gerade das Entsetzen der Bürger über die Entdemokratisierung und Missachtung der Rechtsstaatlichkeit bei den politischen Entscheidungen, insbesonders von Merkel, die einfach linke Positionen übernommen hat. Wollen wir über die Eurorettung sprechen, wo 80 Gesetze und Verträge gebrochen worden sind. Wollen wir über die Einladungskultur von Merkel gegen bestehende Dublin-Verträge sprechen mit all den Verwerfungen? Ihr stellt Euch nicht der Auseinandersetzung. Stattdessen diskriminiert Ihr Andersdenkende als Nazis oder Populisten und das ist links!
  • 13.12.2017, 12:05 Uhr
  • 0
Die Definitionen und Ausführungen, was ich über Populismus schrieb, sind keinesfalls einer politischen Richtung geschuldet, sondern stützen sich auf allgemeingültige Definitionen oder willst du Politologen wie Prof. Jan-Werner Müller, Princeton University, widersprechen?

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2016/...r-interview

Für dich sind alle links, die der Rechtsideologie nicht folgen. Ich verabschiede mich aus diesem Kellergeschoss.
bye.
  • 13.12.2017, 13:33 Uhr
  • 3
Hast du den Text selbst gemacht, wize.life-Nutzer? Oder hast du ihn wo herkopiert? Ich hoffe jedoch, du hast ihn von der einen Notiz in die andere kopiert.
Der Satz: << ...rechte Politik ist eher pragmatisch und an den Bedürfnissen der Bürger orientiert. >> ist hier genau so amüsant wie dort, offenbart er doch über dich mehr als du meist über all die "Linken" - die, die du für solche hältst, also alle, die nicht deiner Logik folgen - zu wissen.
  • 13.12.2017, 17:32 Uhr
  • 0
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Im Kampf hier scheint eher der Beitragsersteller zu sein und wähnt sich im Besitz der einzigen Wahrheit.
Mal vor der eigenen Haustür kehren, wär mal ne Überlegung wert.
  • 10.12.2017, 15:10 Uhr
  • 8
Ertappt - Nr. 1
  • 10.12.2017, 20:18 Uhr
  • 3
Nun darf man sich nicht mal mehr mit dem Thema Populismus befassen, ohne von Anhängern von Populisten als Populist bezeichnet zu werden.
So drehen sie jedes Thema gegen einen selber. Bezeichnest du einen ihrer Leute als Faschist, bist du selber ein Linksfaschist etc.etc.
Der Spieß wird rumgedreht und die Verneblungsmaschine angeworfen...
  • 10.12.2017, 23:40 Uhr
  • 3
Naja - hab schon bessere Kommentare von dir gelesen Herbert.
Populismus anderen unterstellen is leicht, aber nicht so ohne weiteres in Ordnung so pauschal. Darauf wollt ich nur hinweisen.
  • 10.12.2017, 23:45 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer,
ich möchte dir, als Erstes versichern, dass ich den Spieß nicht umgedreht habe, sondern das Ganze durchgelesen habe und mir darauf hin eine Meinung gebildet habe.
.
Ja das Ganze hier und dabei meine ich nicht nur den Einführungstext, sondern noch mehr die Kommentare, ist absolut populistisch.
Obendrein noch beleidigend gegenüber anders denkenden und dies nach links und rechts.
Es ist eben mal wieder ein Politbeitrag bei w.l., da kann man nichts anderes erwarten.
Festgefahren in den eigenen Gedanken.
  • 11.12.2017, 13:22 Uhr
  • 4
Ein bisschen populistisch sind wohl alle Politiker . Das liegt in der Natur unserer repräsentativen Demokratie. Sie wollen ja möglichst viele Wählerstimmen bekommen.

Gefährlich wird es , wenn sich Populismus rassistischer, völkischer, militaristischer, xenophober Muster bedient, wenn er Menschen gegeneinander aufhetzt, wenn er Bürgerkriegsszenarien herbeireden will.
Er lebt von Konfrontationen.
Wir, "die Guten", das "deutsche Volk", im Kampf gegen "die Anderen", die uns schaden wollen, die Fremden, die nicht zu "uns" gehören, die Einwanderungswellen, die in unser Sozialsystem einfallen wollen und Deutschland ruinieren, die Gewalttäter, die stehlen, betrügen und "unsere Frauen" vergewaltigen, die islamistischen Attentäter, der Islam insgesamt, der nicht nur Religion, sondern auch "Ideologie" ist.
Man spricht dann im Namen eines "Volkes", das sich angeblich nicht artikulieren darf, und benennt die Feinde, die Unterdrücker, die Volksverräter,die Lügenpresse, die Helfershelfer, die "Gutmenschen", die Linken, die Grünen, und vor allem Frau Merkel.
"Wir holen uns "unser Land" zurück", sagte Herr Gauland nach der Wahl.
Ohne Feindbilder kein Populismus. An seinen Feindbildern kann man ihn erkennen, den gefährlichen Populismus der rechtsextremen Partei AfD.
  • 11.12.2017, 15:49 Uhr
  • 5
wize.life-Nutzer,
da hast du nun aber mal gezeigt was Populismus ist.
  • 11.12.2017, 16:39 Uhr
  • 0
Hans Maier,
ich sag ja, der Spieß wird rumgedreht.
Diejenigen, die Populisten populistisch nennen, sind selber welche.
Diejenigen, die Faschisten Faschisten nennen, sind selber Faschisten, siehe die Äußerungen der AfD über die Antifa.
Diejenigen, die sagen, dass das "Nest" beschmutzt ist, sind die Nestbeschmutzer, nicht diejenigen, die das Nest vollgeschissen haben.
Die Faschisten selber benutzen den Begriff Faschist und etikettieren alle Leute, die ihnen nicht passen, als "faschistisch".
Linksfaschisten, Grünfaschisten, Umweltfaschisten, Gesinnungsfaschisten, die Linken sind in Wirklichkeit die Faschisten, und die Nazis waren in Wirklichkeit Linke.
So versucht man, durch beliebige Verwendung der Begriffe diese "auszuleiern" und beliebig zu machen, in der Hoffnung, dass sie dann nicht mehr gegen sie selber verwendet werden können.
Aber ich als grün-links-versiffter Gutmensch werde das nicht zulassen !
  • 11.12.2017, 21:07 Uhr
  • 2
Du sagst es: Alle, die nicht passen.
Mir passen viele nicht, gebe ich unumwunden zu - aber ich nenne nur Faschisten Faschisten - die jedoch durchaus links sein können, das eine schließt das andere tatsächlich nicht aus.
  • 11.12.2017, 21:29 Uhr
  • 0
Dazu eine Buchempfehlung:
Reinhard Kühnl: Der Faschismus. Ursachen, Herrschaftsstruktur, Aktualität. Eine Einführung.
2. Auflage 1988 Distel Verlag
  • 12.12.2017, 08:37 Uhr
  • 0
Populismus und Faschismus sind zwei völlig verschiedene Begriffe. Das scheint hier einigen nicht klar zu sein.
  • 12.12.2017, 08:48 Uhr
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K.M.,
dann klär mich doch mal auf !
  • 12.12.2017, 09:14 Uhr
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Ein putziger Beitrag.

Soviel nur. Welche der politisch handelnden Parteien oder Personen (einschliesslich der teils parteiischen Medien) handelt oder spricht nicht polemisch oder populistisch?
Wohl niemand.
Ein aktuell bekannter und in den Medien auftretender deutscher Philosoph hatte sich noch vor der Wahl so ähnlich geäußert.

Die öffentlich Meinung in Deutschland ist polarisiert.
Die Kritiker der einen Seite sehen jeweils in der anderen Seite die "bösen Populisten". Und es haben wohl beide Seiten Recht.
Der Unterschied liegt derzeit nur darin, dass der Populismus der sogenanten "Rechten oder Konservativen" als solcher von den Medien so propagiert wird. Während der Populismus von Regierenden, Altparteien und sonstigen Protagonisten des "Linksliberalen Esteblishments" gar nicht erst in den Mund genommen wird.
Das ändert aber nichts an der Realität.

Wer nur die "Fehler" auf einer Seite sieht, kann nicht als objektiver Beschreiber der Situation gelten.
Gell Herr Martin Maddin Staudter.
  • 12.12.2017, 13:50 Uhr
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Das ist mal gut und richtig erklärt.
  • 12.12.2017, 14:31 Uhr
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R.G.,
meinst du, du seist ein objektiver Beschreiber?

Der Populismus der Rechten und Konservativen verläuft meiner Meinung nach nicht entlang der Regierung und der rechten Opposition.
Die fremdenfeindlichen, islamophoben, völkischen, nationalistischen und autoritären Argumentationen verbinden Regierungskreise und angeblich rechte Opposition.
Die Argumentation der CSU ist von jener der AfD nicht zu unterscheiden. Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen.
Schließlich kommen viel AfDler aus dem CDU Establishment
und aus der FDP.
Auch als AfDler gehören sie zum Establishment und haben die Aufgabe, unzufriedene und deklassierte Menschen davon abzuhalten, der linken Opposition ihre Stimme zu geben.
Sie tun so, als stünden sie in Opposition zum Establishment, dabei sind sie mit dem Hauptverursacher der sozialen Deklassierung vieler Menschen, dem Wirtschaftssystem,
völlig einverstanden, ja sie wollen es sogar noch verschärfen.
Auch hat die Politik der Merkel mit linksliberaler Politik nichts zu tun. Sie ist neoliberal und betreibt eine Politik im Interesse der Konzerne und Banken.
Da gibt es keinen Unterschied zur FDP, zur SPD und zur AfD.
Oppositionell dazu steht nur die Linke.

Ich sehe das Problem eines Populismus nicht so sehr bei den Menschen, die andere Menschen mit den Mitteln der Rhetorik und des Charismas von Wegen überzeugen wollen, die der Erweiterung der Demokratie, der Toleranz, des Friedens, der Völkerverständigung und der gerechteren Güterverteilung dienen.
Wichtig ist, für welche Ziele ich populistische Mittel einsetze.

Gefährlich wird es, wenn Politiker die Menschen mit populistischen Mitteln auf Ziele wie "Stärkung des Vaterlandes", gegen "Volksverräter", "Volksschädlinge" und Schmarotzer , "Deutschland oder die Deutschen zuerst" einschwören wollen, wo also Menschen gegeneinander
gehetzt werden, um von dem eigentlichen Verursacher von Umweltproblemen und sozialer Verelendung, der Politik der Banken und Konzerne, abzulenken.
  • 12.12.2017, 15:41 Uhr
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HvS: Aha - der Zweck heiligt die Mittel und solang dir genehme Meinungen populistisch vertreten werden, findest du Populismus in Ordnung offenbar.
Damit haste hier selbst grad nochmal erklärt, dass Populismus und Faschismaus verschiedene Begriffe sind und ich muss dich nicht mehr aufklären,
  • 12.12.2017, 15:47 Uhr
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Herbert

Du sagst"Wichtig ist -für welche Ziele ich populistische Mittel einsetze."

Herbert- das geht gar nicht. Da hast Du dich verrannt.
Entweder gilt der Vorwurf des Populismus für alle- oder für gar keinen.

Verschiedene Meinungen und Haltungen in "Gute und Schlechte" aufzuteilen kann man machen. Das ist dann aber nicht mehr demokratisch.
Keiner kann für sich in Anspruch nehmen die "unfehlbar" richtige Meinung zu haben.
Weil alle Menschen eine "anders erlebte" Wirklichkeit haben und auch ein Recht die Dinge nach eigenen Masstäben zu beurteilen.

Gerade das passiert gerade über die Medien:
Die Menschen werden in "Gute und schlechte Wähler" eingeteilt.
Und die "schlechten Wähler" müssen wieder auf Kurs gebracht werden.

Die Etablierten und Medien könnten auch gleich sagen: " Die Menschen können ihre Meinung frei äußern Aber einzig unsere MEINUNG ist richtig und gut. Wer anderer (rechts-konservativer ) Meinung ist wird bekämpft.
Und wo bleibt die Demokratie? Eine wahre und echte-und nicht nur dem Namen nach?

Ohne jetzt eine Meinung zu bevorzugen.
Bei einem solchen "Demokratieverständnis" dreht sich mir der Magen rum
  • 12.12.2017, 16:50 Uhr
  • 1
R.G.,
ich plädiere sowieso für eine "direkte Demokratie", in der die Bevölkerung in der Gesellschaft das Sagen hat, auch in der Wirtschaft.
Trotzdem ist mir ein Politiker lieber, der populistische Mittel wie gute Rhetorik und persönliches Charisma für fortschrittliche Ziele wie gerechtere Vermögensverteilung, Friedens-und Umweltpolitik einsetzt, also mit seinen Mitteln die "Fairness" in der Gesellschaft stärken will, als Personen, die die gleichen Mittel benutzen, um die Bevölkerung zu spalten, die ungerechte Vermögensverteilung verteidigen und Minderheiten zu Feindbildern erklärt, also den "unfairen" Umgang miteinander und die Ausgrenzung verstärken.
Man kann doch diese Frage nicht von den angestrebten Inhalten trennen, sonst wird es zur substanzlosen Laberei.
  • 12.12.2017, 20:10 Uhr
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Oh - die Bevölkerung sollen das Sagen in der Wirtschaft haben? Meine Güte - das haben sie doch! Alle Stammtische in den Wirtschaften sind voll von Leuten, die meinen, was zu sagen zu haben!
  • 12.12.2017, 20:27 Uhr
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Zugegeben, ein gelungener Scherz !
  • 12.12.2017, 20:52 Uhr
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@Martin, was links oder rechts ist, sprengt das Volumen dieses Beitrages. Ich werde aber auf Punkte eingehen, wo Du meiner Überzeugung nach eindeutig links bist. Linke Politik wird in erster Linie aus einem ideologischen Ansatz von Gesellschaftskonstruteuren gemacht, der universellen Solidarität verpflichtet, rechte Politik ist eher pragmatisch und an den Bedürfnissen der Bürger orientiert. Linke überhöhen moralisch ihre Position, Linke sehen Politik in der Kategorie „gut oder böse“, Rechte „richtig oder falsch“. Hier bist Du ein typisch Linker. Aus dieser moralischen Erhöhung heraus sind bei Linken andere Meinungen entweder faschistisch oder populistisch. Du benutzt den Begriff populistisch und Du beanspruchst, wie alle Linken, die Lufthoheit über die Begriffe. Was Populismus ist, bestimmst alleine Du, ohne Dich um die Wahrheit zu kümmern. Wenn Du schreibst: >>>>> Populisten behaupten, sie oder ihre Partei seien die einzigen legitimen Vertreter des Volkes und natürlich sind es nur angeblich sie allein, die den Willen des Volkes umsetzen, aber in Wirklichkeit liegt in ihrer Gesinnung die Bildung eines Totalitarismus. Sie alleine errichten die Diktatur <<<< Du meint jetzt die AFD. Zeige mir eine einzige Stelle, wo das behauptet wird! Zeig mir eine Stelle, wo die AFD die Bildung eines Totalitarismus oder Diktatur will. Du hast überhaupt keine Beziehung zur Wahrheit! Weiter schreibst Du: >>>>> Die hartnäckige Behauptung von Populisten, sie seien Demokraten, ist schlichtweg gelogen<<<<, Wenn du die AFD meinst, ist das eine Unverschämtheit. Ich tue mich schwer damit, wegen der Entwicklung in der AFD, diese zu verteidigen, aber so kann man mit der Wahrheit nicht umgehen. Ein Impuls für die Entstehung der AFD war doch gerade das Entsetzen der Bürger über die Entdemokratisierung und Missachtung der Rechtsstaatlichkeit bei den politischen Entscheidungen, insbesonders von Merkel, die einfach linke Positionen übernommen hat. Wollen wir über die Eurorettung sprechen, wo 80 Gesetze und Verträge gebrochen worden sind. Wollen wir über die Einladungskultur von Merkel gegen bestehende Dublin-Verträge sprechen mit all den Verwerfungen? Ihr stellt Euch nicht der Auseinandersetzung. Stattdessen diskriminiert Ihr Andersdenkende als Nazis oder Populisten und das ist links!
  • 13.12.2017, 12:01 Uhr
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Fakten zur "demokratischen" Partei AfD:
Frau Storch plädiert für den Schusswaffengebrauch an der Grenze auch gegen Flüchtlingskinder.
Herr Gauland plädiert dafür, wieder stolz zu sein auf die Soldaten der (faschistischen, H.v.S.) Wehrmacht, die ganz Europa verwüstete.
Herr Gauland verunglimpft in rassistischer Weise den dunkelhäutigen deutschen Fussballer Jerome Boateng.
Herr Gauland verunglimpft in rassistischer Weise die deutsche Integrationsbeauftragte Frau Özoguz als Deutsch-Türkin und schlägt vor, sie in Anatolien zu entsorgen, als handele es sich um "Müll".
Herr Höcke bezeichnet das Berliner Holocaust-Denkmal als ein "Denkmal der Schande".
Die AfD polemisiert gegen das Projekt EU und den Euro und will wieder zurück in den "Nationalstaat Deutschland", um den sie sich Sorgen macht und den sie stärken will.
Die AfD macht sich zum Sprecher des "deutschen Volkes" und forderte nach der Wahl "ihr Land und ihr Volk" zurück.
"Wir werden sie jagen", sagte er in Richtung Merkel-Regierung, aus SPD und CDU, obwohl er den größten Teil seiner politischen Karriere in der CDU zugebracht, dort Karriere gemacht und sich seine "bürgerliche" Existenz dort aufgebaut hat.
Die AfD attackiert den Artikel des Grundgesetzes über die Religionsfreiheit. Sie will dem Islam die Gleichberechtigung mit anderen Religionen absprechen.
Die AfD den Artikel des Grundgesetzes, in dem Zwangsarbeit vorgeschlagen wird. Sie schlägt vor, Hartz 4 Beziehenden nur noch Geld gegen Arbeit auszuzahlen.
Die AfD bezeichnet den Teil der Presse, der ihr kritisch gegenübersteht, als Lügenpresse und benutzt bewusst diesen Begriff, den auch die Nazis gegen demokratisch eingestellte Medien verwendeten.
Die AfD ist eine rassistisch, völkisch, nationalistisch und xenophob argumentierende Partei, die sich dazu populistischer Mittel bedient, um diese Inhalte zu transportieren. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Bürgerkriegsverhältnisse herbeizuquatschen , angebliche Verbrechen der herrschenden Regierung zu behaupten und diese angeblichen vergehen ständig zu skandalisieren, weil sie so die Stimmen der Unzufriedenen, aber politisch Desorientierten nach rechts ziehen und abschöpfen.
Das sind nur einige wenige Punkte, diese Liste kann jederzeit ergänzt werden.
  • 13.12.2017, 13:33 Uhr
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wize.life-Nutzer - Zitat von dir: << Linke Politik wird in erster Linie aus einem ideologischen Ansatz von Gesellschaftskonstruteuren gemacht, der universellen Solidarität verpflichtet, rechte Politik ist eher pragmatisch und an den Bedürfnissen der Bürger orientiert. >>
Damit hast du mindestens dich positioniert - und zwar ganz weit rechts. Denn dieser Satz kann nur von einem Rechten kommen - einem Rechten, der sein Rechts-Sein idealisiert.

Warum dürft ihr selbst analysieren - ich denke, wize.life-Nutzer wird es sofort ins Auge stechen.

Wahrheit, wize.life-Nutzer - du schreibst mehrfach von Wahrheit. Welche Wahrheit? Meine ist es nicht, von der du schreibst - in meinen Augen ist das, was du Wahrheit nennst, verlogen bis zum äußersten. Denn natürlich will "die AfD" ein totalitäres Regime, ein System von Law and Order - bei dem Punkt hast du die Definition von Rechts tatsächlich erwischt. Recht und Ordnung - die Republikaner haben einst wenigstens noch dazu gestanden, diese Begriffe als ihre Parole benutzt. Die AfD tut das zwar nicht, aber ihre Sprecher machen dennoch klar, dass genau das auch ihr Anliegen ist. Dabei bestimmen sie jedoch das, was Recht und Ordnung zu sein hat - und wie nennt man das dann?
  • 13.12.2017, 17:27 Uhr
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Hier wurde ein Kommentar aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht.
Natürlich bekämpft man Parteien, die man nicht akzeptiert - das war schon immer so
Aber abgesehen davon ist dein Kommentar, Rüdiger wize.life-Nutzer, typisch für die Klientel der Rechten: Es gibt nur euch - oder "ultra-links rot-grün eingestellt"
Und unter diesen Umständen ehrt es mich, so bezeichnet zu werden.
  • 13.12.2017, 18:34 Uhr
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
@Herbert, Du hättest in anderen Beiträge in diesem Thread lesen können, dass ich einige Personen, die Du zitierst, als die Idioten aus dem Osten bezeichnet habe und dass diese Personen letztenendes die notwendige Auseinandersetzung über den Dilettantismus der Politik verhindern. Ich habe keine Lust, mich mit dem Müll der nachfolgenden Kommentare zu beschäftigen. Aber mit einem Kommentar von Dir will ich das. Ich zitiere Dich:
>>>Trotzdem ist mir ein Politiker lieber, der populistische Mittel wie gute Rhetorik und persönliches Charisma für fortschrittliche Ziele wie gerechtere Vermögensverteilung, Friedens-und Umweltpolitik einsetzt, also mit seinen Mitteln die "Fairness" in der Gesellschaft stärken will<<<
Ja, über gerechte Vermögensverteilung will ich mich hier auch auseinandersetzen. Ist es nicht gerade rot-grüne Politik, aber auch Merkel, die hier die Schieflagen verursachen? War es nicht die rot-grüne Politik unter Schröder, Eichel, Fischer und Trittin, die 2002 mit dem Gesetz zur Stärkung des Finanzplatzes Deutschland den Neoliberalismus eingeführt hat. Dieser Neoliberalismus hat 2008 zum Beinahzusammenbruch der ganzen Weltwirtschaft geführt mit noch verheerenden Folgen als 1929. Die gigantische Verschuldung der Staaten zur Verhinderung des Totalzusammenbruchs, aber auch die Folgen der desaströsen Euro-und Eurorettungspolitik mit der nachfolgend notwendigen Nullzinspolitik enteignet den kleinen Mann, laut Bundesbank, jährlich um 100 Milliarden, während Vermögensbesitzer zusätzliche gigantische Gewinne durch billige Kredite erzielen. Die Gesellschaft wächst dramatisch auseinander, jeder denkende Mensch muss wissen, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann! 40% der unteren Einkommen haben heute weniger als vor 30 Jahren. Die Flüchtlingspolitik von Merkel hat zur Verachtfachung der Flüchtlingszahlen geführt und zur Verachtfachung der Fluchttoten. 2016 sind im Mittelmeer 5000 Menschen ertrunken und 5000 in der Sahara ums Leben gekommen. Uns wird diese Politik als moralisch verkauft. Der afghanische Publizist.....kritisiert Deutschland, wenn Deutschland den Menschen helfen wollen, dann sollte es vor Ort tun. Für das Geld, das ein Flüchtling in Deutschland kostet, könnten in Afghanistan 30 Familien leben. Wer hat die Auswirkungen der Flüchtlingspolitik zu tragen, es sind nicht die linken, urbanen Eliten, die den öffentlichen Diskurs bestimmen, sondern der kleine Mann! Wenn die Flüchtlinge in Arbeit kommen sollten, werden sie das im Niedriglohnsektor und den Niedriglohn weiter drücken. Auf dem Wohnungsmarkt werden sie Konkurenten im unteren Preisbereich und den teurer machen. Im Sozialbereich sind sie Konkurrenten um Sozialleistungen. Laut Sinn und Raffelhüschen werden uns die neuen Flüchtlinge langfristig mit 450 Millarden belasten. Für einen Bruchteil dieser Summe könnten wir vor Ort ein Vielfaches für die Menschen tun, aber dafür ist dann kein Geld mehr vorhanden. Die Energiewende hat zu einer Verdoppelung der Strompreise geführt und belastet den kleinen Mann, im Ausland ist der Strompreis halb so hoch.
Es gibt noch viele Punkte, die ich anführen könnte. Aber ich denke, Ihr braucht Euch nicht mit meinen Ausführungen beschäftigen. Ihr erklärt einfach, das ist ein Nazi und die Sache ist erledigt!
  • 14.12.2017, 15:36 Uhr
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Was musst du stolz sein, der einzige denkende Mensch zu sein.
  • 14.12.2017, 17:00 Uhr
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S.P.,
dass die rot-grüne Regierung Schröder/Fischer dem Neoliberalismus die letzten Türen geöffnet hat, da bin ich sofort mit dir einig.
Aber Kohls Regierung der schwarzen Kassen und der Sozialkürzungen war auch nicht besser, Stichwort "Bimbes-Republik ."
Was aber nicht geht, ist, die prekär lebenden Deutschen gegen die hier aufgenommenen und auch prekär lebenden Geflüchteten und Asylbewerber auszuspielen.
In einem so reichen Land wie unserem gibt es genügend Mittel, um jedem hier Lebenden eine menschenwürdige Existenz zu ermöglichen.
  • 14.12.2017, 21:04 Uhr
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Herbert

Meinst Du das wirklich? Glaubst Du Deutschland kann "wenn es drauf ankommt" jeden Migranten dieser Erde aufnehmen und finanziell dauerhaft versorgen.?
(von den kulturellen Problemen wollen wir erst gar nicht reden)
Wenn ja -dann ist Deutschland das "Schlaraffenland"

Glaubst Du das die momentare " gute staatliche wirtschaftliche Situation" auf immer anhält? .Und was wenn es bald schon wieder "bergabgeht?"

Wo wäre bei Dir die numerische Grenze der "Neuaufnahme" von Migranten innerhalb der nächsten 10 Jahre? Bei 5 Millionen, bei 10 Millionen, bei 20 Millionen oder noch mehr?

Oder fragst Du einfach nicht danach. Das wär dann die einfachste Reaktion. Aber auch die "entlarvend" ehrlichste Antwort. Und eine "Kapitulation der Linken Ideologien"

Herbert- versteh mich nicht falsch. Aber Politik kann nur im PRAKTISCHEN UND FAKTISCHEN umgesetzt und bewerkstelligt werden.
Unsere modernen Demokratien können oder sollten deshalb nicht von Ideologien oder religiösen Grundsätzen beherrscht werden.

Politik in der Demokratie- das bedeutet "Ausgleich der Interessen"
Oben hat eine Schreiberin behauptet das man andere Parteien und Meinungen "bekämpfen" muss. Und das sie quasie stolz drauf wäre " Ultra - links-grün" eingestellt zu sein. Und natürlich das dieser "polarisierte Teil" der Bevölkerung damit allein die "richtige Meinung und Haltung" vertreten würde.

Nun - man kann ja diese Haltung haben. Aber alle die so denken- sie denken nicht demokratisch.
Sondern das Gegenteil. Sie sind radikal. Ob links oder rechts.
  • 18.12.2017, 18:51 Uhr
  • 1
Rüdiger,
nimm´s mir nicht übel, aber politisch bist du nicht in der Mitte angesiedelt.
Deine Denkfiguren vom "Raubtier Mensch", mit dem du praktisch das gierige Zusammenraffen im Kapitalismus als "Wesensmerkmal des Menschen" erklären willst und damit rechtfertigst, ist sozialdarwinistischer Natur und wird immer wieder von den politischen Rechten überall auf der Welt bemüht, die nichts dabei finden, wenn ihr eigener Staat sich im Kampf gegen die anderen Staaten ein möglichst großes Stück vom Kuchen zusammenrafft, natürlich auch unter Einsatz militärischer Gewalt. Dieser Sozialdarwinismus kulminierte in der Ideologie der NSDAP, die sich anmaßte, Millionen Menschen umzubringen, weil sie sich als "Herrenmenschen" dazu berechtigt fühlten.
Leute, die den hemmungslosen Kapitalismus und die demagogische Hetze gegen Flüchtlinge und Einwanderer kritisieren, bezeichnest du als "Ultra-links-grün eingestellt oder verhöhnst sie als Gutmenschen.
Wie weit rechts musst du stehen, wenn du selbst die liberale Idee des "bedingungslosen Grundeinkommens" als linksradikal einstufst.
Deine Dramatisierung der Flüchtlingsfrage als Bedrohung für unser Land, aber dein Verschweigen der Fluchtursachen und Leugnung der selbstgemachten Klimakatastrophe wider besseres ( wissenschaftliches ) Wissen weist dich als rechten Hardliner aus.
Nicht dass ich gegen dich als Person etwas habe, aber deinen Argumenten muss energisch widersprochen werden.
Du stellst andere Personen, die links von dir stehen, als Ideologen dar, bist aber selbst ein Ideologe, der rechtsaußen steht.
Sag bloß, dass du das bisher nicht gemerkt hast !
  • 18.12.2017, 21:12 Uhr
  • 0
Herbert

In einem Punkt hast Du Recht.
Ich fühle mich politisch nicht in der Mitte angesiedelt. Ich kann mit diesen Begriffen nämlich nichts anfangen.
In der Mitte- das bedeutet allenfalls ein Wähler der etablierten Grossparteien zu sein. Was ich nicht mehr bin, früher aber auch war.
In der Mitte zu sein ist heute ein Begriff den eben diese "Etablierten" gebildet haben- um die Leute auf sich zu lenken. Es kann mir aber kaum jemand wirklich erklären was es bedeutet. Oder jeder erklärt etwas anderes.Herbert- ich bin aber auch kein Linker- und auch kein Rechter.
Damit kann ich nichts anfangen.

Ich folge nur meiner eigenen Meinung und Erfahrung.
Wenn diese sich mit irgend einer Parteiräson zufällig deckt oder auch nicht, ist das reiner Zufall. Ich bin kein Partei-Hansel.

Weiter kritisierst du meine angebliche "solzialdarwinistische" Meinung. Dem muss ich widersprechen. Ich bin kein "Anhänger" dieser Lehre.
Ich versuche lediglich "diese Welt" zu transzendieren. Wenn Du daruas "Darwinismus" erkennst -bitte schön.
Ich für meinen Teil würde mir diese Welt auch gern anders wünschen.
Vor allen Dingen würde ich mir "die Mwnschen" anders wünschen. Es gibt einfach zuviel Böses, Boshaftiges und böse Menschen in der Welt. Und "böse Ideologien"
Und das hat nichts, aber auch gar nichts mit "arm und reich" zu tun. Wie uns gewisse Ideologen immer glauben machen wollen Nach dem Motto " die Reichen sind böse und die Armen sind gut"
So simpel ist diese Welt halt nicht.
Und ich wehre mich gegen diese Vereinfachungen weil sie uns in der Erkenntnis der Lage nicht weiterbringen. Sondern das Gegenteil ist der Fall.
Der Dichter Novalis hatte im 18. Jahrhundert eine treffende Aussage gemacht.:
"Noch hat jeder der vorgab die Welt retten zu wollen am Ende das Gegenteil bewirkt. Nämlich die Hölle geschaffen"
Wenn ich unsere "superschlauen" linksliberalen Protagonisten der Gegenwart höre, muss ich immer daran denken.
Trotzdem-schönen Tag Herbert und danke für Deine Aufmerksamkeit.
  • 19.12.2017, 14:32 Uhr
  • 2
Besser kann man dieses unsägliche Schubladendenken mit links-rechts ... nicht beschreiben.
  • 19.12.2017, 15:01 Uhr
  • 0
@Herbert, ich staune, wie viel Zeit Ihr habt. Ich selbst muss mit über 80 Jahren den größten Teil meines Lebensunterhalts noch selbst verdienen, da unsere gemeinsame Rente von 1200 Euro nicht reicht und ich zahle dabei mehr Steuern, als meine Rente beträgt. Aber ich mache das gern und deshalb kannst Du mich zu Recht als einen miesen Rechten bezeichnen. Das ist der Unterschied von rechts und links, Rechte sind eigenverantwortlich orientiert, Linke sehen den Staat und die Gesellschaft in der Bringschuld. Sie verteilen das Geld, dass andere erwirtschaftet haben und sehen sich dabei als die Guten. Die Erwirtschafter der Werte werden dabei auf die Anklagebank gesetzt als Ausbeuter, Umweltzerstörer, Populisten und alles Mögliche. Linke überhöhen ihre Politik als moralisch. Sie glauben, ihre guten Absichten rechtfertigen alles und haben dabei völlig den Realitätsbezug verloren. Sie fühlen sich einer universellen Solidarität verpflichtet und wir hätten die Pflicht, für alles Elend dieser Welt aufzukommen. Sie konstruieren dabei unsere Schuld am Elend dieser Welt. Rechte sind realitätsbezogen und wissen um die Begrenztheit unserer Möglichkeiten. Sie bekennen sich dazu, dass wir zuerst eigenverantwortlich unser Land in Ordnung zu halten haben. Sie sind nicht grundsätzlich gegen jede Hilfe für Schwache, aber sie schauen auf die Effektivität. Rechte glauben, dass Linke, wenn sie das sagen haben, das Land ruinieren. Du schreibst:
>>>>>In einem so reichen Land wie unserem gibt es genügend Mittel, um jedem hier Lebenden eine menschenwürdige Existenz zu ermöglichen.<<<<<
Du denkst dabei nicht nur an alle hier Lebenden, sondern auch alle Armen der ganzen Welt, fernab von jedem Realitätsbezug. Diese Politik wird moralisch überhöht und alle Kritiker werden als Populisten, Rassisten oder Nazionalisten beschimpft. Überall auf der Welt, wo linke Politik gemacht wird, geht es den Menschen schlecht und überall hat vor allen Dingen der kleine Mann das auszubaden!
  • 19.12.2017, 16:11 Uhr
  • 1
Soviel zum Schubladendenken.
  • 19.12.2017, 16:18 Uhr
  • 0
PS: ich staune übrigens, wie jemand 1200 Rente beklagt, aber mit 80 noch soviel verdient, um mehr Steuern als Rente zu zahlen. Mit was für Einkunftsarten denn, wäre mal interessant, wenn es schon beklagt wird.
  • 19.12.2017, 16:37 Uhr
  • 1
Das geht durchaus.
Du musst nur einer selbständigen Tätigkeit nachkommen.
  • 19.12.2017, 16:39 Uhr
  • 0
Ich beklage meine 1200 EUR Rente nicht. Ich beklage mich auch nicht darüber, dass ich doppelt so viel Steuern zahle, als meine Rente hoch ist. Ich habe mich vor 20 Jahren, als ich in Rente ging, in ein Thema eingearbeitet, das ich hier nicht thematisieren möchte. Nur so viel, ich helfen dabei vielen Menschen. Vor allen Dingen helfe ich ehrenamtlich jungen Menschen beim Aufbau einer enteignungssicheren Altersversorgung. Mein lieber Herbert, hier wird eine soziale Katastrophe auf diese Menschen zukommen.
  • 19.12.2017, 16:49 Uhr
  • 0
@hans - klar, kann so sein.
@sigurt - schade, wenn so eine ehrenamtliche Tätigkeit im Verborgenen bleibt, für die allerdings keine Steuern anfallen.
  • 19.12.2017, 16:54 Uhr
  • 0
Sigurt P.,
danke für deine Offenheit.
Ich beziehe übrigens eine ähnlich "hohe" Rente wie du.
Ich bin vor 2 Jahren in Rente gegangen und komme so einigermaßen hin, du weißt ja, wie man von dieser Summe leben kann.
Deine ehrenamtliche Tätigkeit finde ich super, und das ist eben die menschliche Seite, die oft mit der politischen Einstellung gar nichts zu tun hat.
Auch unter den Linken gibt es genug Leute, mit denen ich menschlich nichts zu schaffen haben will. Das soll man nicht in einen Topf rühren.
Ich selbst bin nach meiner Verrentung auch noch ehrenamtlich tätig.
Ich gebe Trommelkurse für Erwachsenen, das macht mir viel Freude und ich kann von dieser Freude einiges weitergeben.
Auch sonst ist die Musik mein "Lebenselexier", ohne das ich gar nicht leben könnte.
Aber die Politik beschäftigt mich eben auch, vor allem das Thema" bedingungsloses Grundeinkommen."
Aber ich verstehe mich auch als Antifaschist, und da läuten bei mir bei bestimmten Argumentationsmustern die Alarmglocken.
Ich bitte, das nicht persönlich zu verstehen, aber in der Sache werde ich dann ziemlich deutlich, das finde ich wichtig.

Rüdiger,
ich weiß nicht, ob du dich an unsere sehr ausführliche Diskussion vor einiger Zeit erinnerst.
Meine Behauptung, dass du zumindest eine große Nähe zu sozialdarwinistischen Denkfiguren hast, habe ich aus dieser Diskussion abgeleitet.
Du benutzt die Kategorie "böse", wenn du über politische Tendenzen sprichst, oder über den Charakter von Menschen. Für mich sind die Kategorien "gut" und "böse" moralische Kategorien, die eher in der Religion zu Hause sind. Sie helfen in der Politik nicht weiter. Da halte ich mich lieber an "fair" oder "nicht fair".
Für mich ist diese Gesellschaft eine Klassengesellschaft, die von einer Minderheit gelenkt und beherrscht wird, deren Basis die wirtschaftliche Macht ist.
Da geht es sehr wohl um arm und reich, und in welche Familie die Kinder zufällig geboren werden, entscheidet sehr stark über ihre künftigen Lebenschancen, mehr als in den meisten anderen europäischen Ländern.
Da liegt halt der Unterschied zu deiner Sichtweise.
  • 19.12.2017, 17:56 Uhr
  • 1
@Herbert
>>>>>Aber ich verstehe mich auch als Antifaschist, und da läuten bei mir bei bestimmten Argumentationsmustern die Alarmglocken.<<<<<<
Ich bin in einem antifaschistischen Elternhaus aufgewachsen und zwar im Krieg. Ich habe damals so viele Nazihasser kennen gelernt, nur selten Nazis. Wir durften als Kinder nicht erzählen, was in unserem Elternhaus gesprochen worden ist. Mein Vater wurde nach dem Krieg in unserem Ort als bekannter Antifaschist von den Engländern als Bürgermeister eingesetzt. Meine Familie hat nicht einen braunen Fleck in ihrer Biographie, wohl die Familie meiner Frau. Trotzdem werde ich hier dauernd als Nazi beschimpft. Du weißt, der Kollektivismus der Nazis hat nach meiner Überzeugung nichts mit meinen Überzeugung der Eigenverantwortlichkeit zu tun, bei der staatliche Hilfe nur in nicht verschuldeten Notlagen zu geben ist. Aus meiner Grundüberzeugung lehne ich natürlich das Grundeinkommen ab. Ich selber habe nie eine Leistung vom Staat angenommen, dafür aber immer Steuern im 6-stelligen Bereich für mein ganzes Leben bezahlt. Für mich ist der Staat der größte Verschwender. Alle Leistungen müssen erst einmal erwirtschaftet werden und in der Arbeitsteilung, die wir in unserer Gesellschaft haben, müssen Rechte die Leistungen erwirtschaften. Zu 100% ist das natürlich nicht richtig, aber überwiegend schon!
  • 19.12.2017, 20:01 Uhr
  • 0
Sigurt,
zwei Bemerkungen dazu.
Antifaschist bedeutet für mich, heute wachsam zu sein gegenüber den Thesen und Handlungen, die dem Faschismus Vorschub leisten, wie
Reduzierung des Menschen allein auf ökonomischen Nutzen, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalismus, Frauendiskriminierung, Sozialdarwinismus, Militarismus etc.

Soviel ich weiß, müssen alle Menschen, die in diesem Land eine Erwerbsarbeit leisten, Steuern zahlen. Sich vor Steuern zu drücken gelingt meist nur den besser gestellten Leuten, die sich mit den entsprechenden Tricks auskennen.
Mit unseren Steuern werden viele unsinnige "Projekte" finanziert, ohne dass wir dazu gefragt werden, z.B.

der teure, völlig unsinnige Umzug Bonn-Berlin,
die hohen Gehälter der katholischen und evangelischen Bischöfe,
Anschaffung von völlig unsinnigen, teuren Waffensystemen
etc. etc.

Dass ausgerechnet ein bedingungsloses Grundeinkommen, wo jeder Einwohner ein sicheres Einkommen ohne Bedingungen erhält, wo also die Gesellschaft jedes einzelne Mitglied subventioniert, um buchstäblich Jedem ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und dadurch Armut abzuschaffen, als unsinnig bezeichnet wird, kann ich nicht begreifen. Die vielen Menschen, die heute arbeitslos sind, müssten nicht mehr wie jetzt mit 800 Euro im Monat vor sich hinvegetieren unter der ständigen Kontrolle und den Schikanen der ARGE, sondern könnten freiwillig tätig werden im Dienste der Gesellschaft, die ihnen den Vertrauensvorschuss in Form des Grundeinkommens bezahlt.
Jeder könnte dann frei entscheiden, wie er tätig wird, ob ehrenamtlich, hobbymäßig, in der Familienarbeit durch Pflege oder Erziehungsarbeit, in der Nachbarschaftshilfe etc., ob er sich weiterbildet oder was er auch immer tun möchte, er hätte mit dem Grundeinkommen diese Freiheit durch eine gesicherte materielle Basis. Für mich gibt es keine sinnvollere gesellschaftliche Investition als diese.
  • 19.12.2017, 23:32 Uhr
  • 0
@Herbert,
das Wort Faschismus kommt aus Italien und bedeutete in der ursprünglichen Form die Herrschaft nach dem Führerprinzip. Faschismus ist das Gegenteil von Demokratie. Ich bin Demokrat und habe mit Faschismus gar nichts am Hut. Ich beklage den Verlust von Demokratie in unserem Land. 80% der Gesetze, die der Bundestag beschließt, ist heute die Umsetzung von EU-Richtlinien. Diese werden von der Kommission erlassen und vom Ministerrat sanktioniert. Auf diese 28 Kommissare sind, wie wir in Brüssel erfahren haben, 20000 Lobbyisten, ausgestattet mit Milliardenbeträgen, angesetzt! Das EU-Parlament hat faktisch keine Gesetzgebungsfunktion. Ich will die Volksabstimmung zu Schiksalsfragen in unserem Land. 28 Kommissare kann man leicht bestechen, 50 Millionen Wähler nicht!
  • 20.12.2017, 11:03 Uhr
  • 0
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