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Der Mann hinter dem Rauchverbot flieht nach Österreich, wo sie noch immer kr ...

Der Mann hinter dem Rauchverbot flieht nach Österreich, wo sie noch immer kräftig qualmen

News Team
12.12.2017, 16:01 Uhr
Beitrag von News Team

Sebastian Frankenberger ist der Mann hinter dem Rauchverbot in Bayern. Viele Menschen danken es ihm, dass er den stinkenden Dunst aus Gaststätten verbannen half. Doch eine Minderheit ist bis heute voller Wut auf den Aktivisten. Sie tragen ihm nach, dass sie nun nicht mehr gemütlich schmauchen dürfen bei Bier und Kartenspiel im Lieblingslokal. Auch Kneipenwirte hatten in der Zeit nach Einführung des Verbots Verluste hinzunehmen.

Trotz der überwältigenden Mehrheit für ein ausnahmsloses Rauchverbots beim Volksentscheid im Jahr 2010 wir der Initiator der Abstimmung noch heute auf der Straße beschimpft. Das erzählte er in einem Interview des "Bayerischen Rundfunks".

Immer wieder, wenn ich durch Passau gehe, passiert es dass man mir irgendwelche Kraftausdrücke hinterherschmeißt. Oder ich finde Zigaretten auf meinem Autodach oder vor meiner Haustüre.
Ich habe mich nach Österreich zurückgezogen und fühle mich auch in Bayern nicht mehr wohl. Das ist die Kehrseite der Medaille.

Das Kuriose: In Österreich ist Rauchen in Gasthäusern erlaubt - noch. Inzwischen regt sich Widerstand und tausendfach werden Unterschriften gegen das ungestrafte Qualmen in Gegenwart anderer gesammelt.

Wie sehen Sie heutzutage das Rauchverbot?

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60 %
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9 Kommentare

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Leider ist er zu spät geflüchtet. Aber wir haben ja noch genügend Klugsch.....in Deutschland.
Feinstaub und Dieselverbot lassen grüßen.
  • 14.12.2017, 10:20 Uhr
  • 0
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Der Fönwind bringt manchen aus der Balace , wie sich mit dem Rauchverbot zeigte.
Nun müsste es für den "Anstifter " auch ein TAUCHVERBOT geben.
  • 13.12.2017, 13:40 Uhr
  • 0
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Jeder sollte nach seinem eigenen Gutdünken leben, so lange er seinen Nächsten nicht stört. Nur beim Rauchen genießen alle Mitmenschen um den Raucher herum den Tabakgenuß mit, ob sie wollen oder nicht. Ge- und Verbote gibt es Deutschland zu Hauf. In anderen Ländern sieht man es zum Teil lockerer, da gibt es keine so große Regelwut.
  • 13.12.2017, 11:50 Uhr
  • 2
Nun ja.
Ob man den stinkenden Qualm ausgerechnet "Tabakgenuss" nennen sollte...

In anderen Ländern (vor allem solchen ohne Tabakanbau-Lobby) sieht man das durchaus nicht lockerer sonder sehr viel strenger.
In Australien (oder war es Neuseeland, weiss nicht mehr) ist das Rauchen auch im Bereich VOR den Gaststätten verboten - schliesslich müssen alle Gäste da durch.
Wer jemals aus dem Saarbrücker Flughafen ins Freie getreten ist um seine Parkgebühren dort am Automaten zu begleichen, wird nachfühlen können, wie notwendig solche Bestimmungen auch bei uns sind. Ich bin sicher, sie werden kommen - nicht etwa, weil Raucher dies einsehen würden, sondern gerade deswegen, weil Raucher das nicht einsehen können.
  • 13.12.2017, 18:51 Uhr
  • 0
Nur Volker, will oder soll man in Deutschland wirklich alles verbieten? Kann man wirklich nichts mehr tolerieren? Schließlich hält man sich an diesen Stellen, die Sie beschreiben, nicht den ganzen, lieben Tag auf oder?
  • 14.12.2017, 11:23 Uhr
  • 0
Peter,
Nein, man sollte in Deutschland nicht alles verbieten. Aber das Rauchen schon. Und nicht nur in Deutschland...

Was Toleranz betrifft: was wäre, wenn ein jeder vor der Tür eines Restaurantes seine Notdurft verrichten würde? Sollte man das auch "tolerieren"? Dabei wäre der hierdurch verursachte grausliche Gestank wenigstens nicht gesundheitsschädlich sondern nur eklig.

Rauchen gehört überall dort verboten, wo andere Menschen belästigt oder gefährdet werden - also eigentlich überall, ausser auf dem Klo...sofern es ein privater, gut gelüfteter Klo ist...
Ich vermute, dass unsere Enkel es unfassbar finden werden, dass man in der Öffentlichkeit mal geraucht hat - ja sogar in geschlossenen Räumen! - und im Freien, wenn am Nebentisch gegessen wurde! So wie wir es heute schon unvorstellbar finden, dass früher in der Kneipe ein Raucher die ganze Stube mit seinem Gestank gefüllt hat. Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei! Mögen sie niemals wiederkehren!
  • 14.12.2017, 16:38 Uhr
  • 1
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jeder hat in Deutschland das Recht seine Gesundheit nachhaltig zu zerstören
die einen benutzen dazu das Nervengift Alkohol ...
und die anderen Nikotin ...
solange durch diesen Selbstmord auf Raten kein anderer an seiner Gesundheit geschädigt wird, dürfen die das ...
Aber ... wer meint, daß er durch seine krebsfördernde Qualmerei auch unbeteiligte vergiften will, begeht m.E. Körperverletzung ...
daher ist die Belästigung durch diesen stinkenden, krebsfördernden Qualm in Restaurants verboten ...
"Wir müssen draußen bleiben" schützt demnach uns Nichtraucher ...
leider dürfen Eltern in ihren eigenen Wänden qualmen bis der Arzt kommt ... deren Kinder haben, als Passivraucher, gute Chancen einen qualvollen Krebstot zu erleiden ...
Wers nicht glauben will, der soll auf eine okologische Station gehen ... etwa 90% der dort befindlichen Krebspatienten sind Raucher ... merkwürdig, oder? sollte die "Werbung" auf den Zigarettenschachteln etwa der Wahrheit entsprechen?
N E I N !!
wie sagte Prof. Dr. "Luky" Strike so treffend? der Konsum von Zigaretten ist gesundheitsfördernd ... und verwies auf Helmut Schmidt, der dank seines extensiven Stinkbolzenkonsums fast 100 Jahre alt wurde ...
  • 13.12.2017, 06:48 Uhr
  • 1
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  • 12.12.2017, 17:08 Uhr
  • 1
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Hier wurde ein Kommentar vom wize.life-Team entfernt.

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